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Letzten Spiele der Hassfurt Hawks
ESC Geretsried 8 - 1 ESC Hassfurt
18.01.2019 - 19:30 Uhr - Eisstadion Geretsried
ESC Kempten 10 - 7 ESC Hassfurt
13.01.2019 - 18:00 Uhr - Eisstadion Kempten
ESC Hassfurt 5 - 4 EA Schongau
11.01.2019 - 19:30 Uhr - Großer Anger

Gameday!

Am heutigen Freitag um 19.30 Uhr gastieren unsere „Hawks“ beim ESC Geretsried. Die „River Rats“ (5./0 Punkte) bestritten bisher lediglich eine Partie und verloren diese vor heimischer Kulisse gegen Landesligist Kempten mit 7:4. Derweil wurden die beiden absolvierten Partien unserer „Hawks“ vom BEV mit jeweils 5:0 für unsere Gegner gewertet, sodass wir aktuell mit einer Tordifferenz von -10 und ohne Zähler am Tabellenende der Verzahnungsrunde stehen.
Geretsried beendete die Bayernliga-Saison auf dem zehnten Tabellenplatz und konnte insgesamt elf Siege sowie 33 Punkte einfahren. Mit 111 geschossenen Toren stellten die „River Rats“ sogar die fünfbeste Offensivabteilung der Liga, mit 122 Gegentreffern allerdings auch die drittschlechteste Abwehr. Wir dürfen also gespannt sein, ob unsere „Hawks“ ein ähnlich spektakuläres sowie torreiches Spiel wie in Kempten erwartet und ob die Mannen um Coach Martin Reichert drei Zähler aus Oberbayern entführen können.

#eschassfurt #1mannschaft
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18.01.19

Gameday!

Am heutigen Freitag um 19.30 Uhr gastieren unsere „Hawks“ beim ESC Geretsried. Die „River Rats“ (5./0 Punkte) bestritten bisher lediglich eine Partie und verloren diese vor heimischer Kulisse gegen Landesligist Kempten mit 7:4. Derweil wurden die beiden absolvierten Partien unserer „Hawks“ vom BEV mit jeweils 5:0 für unsere Gegner gewertet, sodass wir aktuell mit einer Tordifferenz von -10 und ohne Zähler am Tabellenende der Verzahnungsrunde stehen.
Geretsried beendete die Bayernliga-Saison auf dem zehnten Tabellenplatz und konnte insgesamt elf Siege sowie 33 Punkte einfahren. Mit 111 geschossenen Toren stellten die „River Rats“ sogar die fünfbeste Offensivabteilung der Liga, mit 122 Gegentreffern allerdings auch die drittschlechteste Abwehr. Wir dürfen also gespannt sein, ob unsere „Hawks“ ein ähnlich spektakuläres sowie torreiches Spiel wie in Kempten erwartet und ob die Mannen um Coach Martin Reichert drei Zähler aus Oberbayern entführen können.

#eschassfurt #1mannschaft

Hawks gegen zwei Bayernligisten gefordert

ESC Geretsried – ESC Haßfurt (Freitag, 19.30 Uhr)
ESC Haßfurt – ESC Dorfen (Sonntag, 18.30 Uhr)

„Das sind zwei Bayernligisten, also wieder zwei echte Hausnummern.“ Für „Hawks“-Stürmer Michael Breyer sind die Partien der Haßfurter Puckjäger (8./0) bei den Vereins-Namensvettern in Geretsried (5./0, Freitag, 19.30 Uhr) sowie gegen Dorfen (4./3, Sonntag, 18.30 Uhr) erneut zwei ganz schwere Herausforderungen.

Für den 22-Jährigen spielt es keinerlei Rolle, dass beide oberbayerische Mannschaften gegen den Abstieg kämpfen und somit den vermeintlich höheren Druck haben. „Wer das erste Heimspiel besucht hat, konnte sehen, dass auch im unteren Drittel der Bayernliga gutes Hockey gespielt wird.“ Für ehrliches Eishockey, Einsatz bis zum Schluss und Zuverlässigkeit steht seit zweieinhalb Jahren auch sein Name. Bei bislang 99 möglichen Partien fehlte Michael Breyer lediglich ein Mal. Dabei erzielte der gebürtige Schongauer 97 Scorerpunkte. Eine tolle Bilanz für den jungen Angreifer, der trotz seiner jungen Jahre schon viele Erfahrungen gemacht hat. Begonnen hat seine „Karriere“ bei seinem Heimatverein mit sechs Jahren. Als 13-jähriger wechselte Michael Breyer im Dezember 2010 dann zum EC Peiting, wo er mit der U18 in der Saison 2012/2013 sogar Bayernligameister wurde. Und wie kam er in den nördlichen Teil des Freistaates? Freundin Lena war der Grund, denn sie lebte in Bayreuth und spielte ebenfalls Eishockey – in Weiden. „Anfangs hatte ich mich wegen der zeitlichen Belastung und meiner schulischen Aufgaben nicht getraut“, erinnert sich Breyer, der gerade einmal 16 Jahre alt war und damals mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 von der Realschule in die 10. Klasse des Gymnasiums (sogenannte Einführungsklasse) ging. Doch er wagte den Umzug. Letztlich sammelte er beim EV Weiden sowie ab der Saison 2014/2015 mit verschiedenen Teams des EHC Bayreuth weitere Erfahrungen. Dass er Mitte 2016 zusammen mit Ingo Krapf und Martin Köhler nach Haßfurt wechselte, ist letztlich der Auflösung der 1b-Mannschaft der „Tigers“ geschuldet. „Einfach aufzuhören, war für mich keine Option“ betont er.

Mittlerweile ist Breyer der einzig noch übrig gebliebene Akteur des Oberfranken-Trios. Und er spielt mittlerweile nicht nur Eishockey beim ESC Haßfurt. Der Verein ist derzeit auch sein Ausbildungspartner für das duale Studium. „Ich kümmere mich trainingstechnisch um die Anfänger, die U9, sowie um die Kooperation mit der Grundschule Zeil/Sand“, erzählt er. Im Marketingbereich unterstützt er zudem Bereichsvorstand Holger Endres. Schließlich kümmert er sich mit Daniel Göpfert zusammen um den digitalen Auftritt des ESC. „Im Allgemeinen kann man sagen, dass ich eigentlich überall eingesetzt werde, was unglaublich viel Spaß und natürlich auch Erfahrungen mit sich bringt. An dieser Stelle bin ich dem Verein beziehungsweise den Verantwortlichen sehr dankbar, dass ich diese Chance bekommen habe.“

Mit der ersten Saisonhälfte ist Michael Breyer bis auf einige Ausnahmen einverstanden. Gerade in der Offensive laufe es dank der Kreativität der vier Kontingentspieler gut. „Leider sind wir deutschen Spieler, was das Scoring angeht, dieses Jahr noch nicht in Fahrt gekommen“, bedauert er bei bislang erst sechs Treffern dahingehend auch seine eigene Abschlussschwäche und hofft auf Besserung: „Hoffentlich bekommen wir die in der Verzahnungsrunde noch in den Griff, da wir sonst leichter auszurechnen sind.“ Noch mehr beschäftigt ihn allerdings das Defensivverhalten. Das beginnt für ihn mit dem Puckverlust in der offensiven Zone, und endet im eigenen Drittel. Zu guter Letzt ärgert sich der 22-Jährige über das Verletzungspech, mit dem „natürlich auch andere Mannschaften zu kämpfen haben. Jedoch trifft es uns meist mit schwereren Verletzungen, welche teilweise das Saisonende bedeuten“, verweist er aus aktuellem Anlass aus seinen Teamkollegen Marco Hildenbrand, der nach seiner Schulterverletzung aus dem Spiel in Vilshofen vorerst nicht mehr auflaufen kann. Michael Breyer möchte von Blessuren jeglicher Art verständlicherweise verschont bleiben und weiter – so sein persönliches sportliches Ziel – „an jedem Tag sein bestmöglichstes leisten. Egal ob im Training oder Spiel. Ich möchte meiner Mannschaft maximal helfen und setze mich gerne für sie ein.“

Zurück zu den beiden anstehenden Partien. „An solchen Tagen entscheiden Kleinigkeiten“, rechnet Breyer wie schon zum Auftakt gegen Schongau und in Kempten mit zwei hartumkämpften Begegnungen. Die Geretsrieder „Riverrats“ beendeten die Vorrunde auf Platz 10 – in erster Linie aufgrund ihrer Auswärtsschwäche. Lediglich zwei Mal gingen sie als Sieger vom Eis. Vor heimischen Fans dagegen fuhren sie bei ihren 13 Auftritten immerhin 26 Punkte ein und erzielten dabei hinter Erding und Landsberg die meisten Treffer (69.). Doch ausgerechnet zum Start der Verzahnungsrunde war wieder einmal der Wurm drin. Nach der überraschenden 4:7-Pleite gegen den ESC Kempten zogen die Oberbayern, deren zweite Partie am Sonntag in Vilshofen aufgrund starker Regenfälle abgebrochen wurde, gleich eine personelle Konsequenz: Trainer Ludwig Andrä musste den berühmten Hut nehmen. Der bisherige U20-Trainer Sebastian Wanner und 2. Vorsitzender Peter Holdschik sollen den Abstieg in die Landesliga nun verhindern. Und auch die „Eispiraten“ des ESC Dorfen, die wegen der gesperrten Halle nicht bei der EA Schongau spielen konnten, präsentierten sich zumeist in fremden Stadien nicht von ihrer besten Seite. Bei 13 Partien mussten sie elf Niederlagen – zwei nach Verlängerung – einstecken und kassierten dabei 71 Gegentreffer. Die 39 selbst geschossenen Tore langten dagegen nur zu insgesamt sieben Punkten (zwei Siege). Zum Auftakt gelang ihnen jedoch ein hartumkämpfter 5:3-Erfolg gegen die „Wild Lions“ des ERSC Amberg. Verständlich, dass sie auch am Sonntag bei den „Hawks“ nicht mit leeren Händen nach Hause fahren möchten.

Michael Breyer beschäftigt sich im Vorfeld allerdings nicht so sehr mit den Gegnern, vielmehr mit der eigenen Mannschaft. „Grundsätzlich bin ich ein Freund davon, auf sich selbst zu schauen. Wir müssen versuchen unser Spiel durchzubringen und uns defensiv deutlich steigern. Wenn sich dem Jeder bewusst ist, dann haben wir eine gute Chance, auch diesmal Punkte zu sammeln.“

Wer derweil von den vier Haßfurter Kontingentspielern nach dem ganzen Hick-Hack der vergangenen Tage bezüglich des Einsatzes von transferkartenpflichtigen Spielern und dem Punktabzug durch den BEV zum Einsatz kommt, entscheidet sich jeweils erst kurzfristig.

Kader ESC Haßfurt:
Martin Hildenbrand, Jung – Hora, Ribarik, Stahl, Max Hildenbrand, Marx, Rambacher, Bates – Kurz, Trübenekr, Lang, Babkovic, Franek (?), Sramek, Hümmer, Dietrich, Stach, Zösch, Kratschmer, Breyer, Vollert.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann.

#eschassfurt #1mannschaft
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17.01.19

Hawks gegen zwei Bayernligisten gefordert

ESC Geretsried – ESC Haßfurt (Freitag, 19.30 Uhr)
ESC Haßfurt – ESC Dorfen (Sonntag, 18.30 Uhr)

„Das sind zwei Bayernligisten, also wieder zwei echte Hausnummern.“ Für „Hawks“-Stürmer Michael Breyer sind die Partien der Haßfurter Puckjäger (8./0) bei den Vereins-Namensvettern in Geretsried (5./0, Freitag, 19.30 Uhr) sowie gegen Dorfen (4./3, Sonntag, 18.30 Uhr) erneut zwei ganz schwere Herausforderungen.

Für den 22-Jährigen spielt es keinerlei Rolle, dass beide oberbayerische Mannschaften gegen den Abstieg kämpfen und somit den vermeintlich höheren Druck haben. „Wer das erste Heimspiel besucht hat, konnte sehen, dass auch im unteren Drittel der Bayernliga gutes Hockey gespielt wird.“ Für ehrliches Eishockey, Einsatz bis zum Schluss und Zuverlässigkeit steht seit zweieinhalb Jahren auch sein Name. Bei bislang 99 möglichen Partien fehlte Michael Breyer lediglich ein Mal. Dabei erzielte der gebürtige Schongauer 97 Scorerpunkte. Eine tolle Bilanz für den jungen Angreifer, der trotz seiner jungen Jahre schon viele Erfahrungen gemacht hat. Begonnen hat seine „Karriere“ bei seinem Heimatverein mit sechs Jahren. Als 13-jähriger wechselte Michael Breyer im Dezember 2010 dann zum EC Peiting, wo er mit der U18 in der Saison 2012/2013 sogar Bayernligameister wurde. Und wie kam er in den nördlichen Teil des Freistaates? Freundin Lena war der Grund, denn sie lebte in Bayreuth und spielte ebenfalls Eishockey – in Weiden. „Anfangs hatte ich mich wegen der zeitlichen Belastung und meiner schulischen Aufgaben nicht getraut“, erinnert sich Breyer, der gerade einmal 16 Jahre alt war und damals mit Beginn des Schuljahres 2013/2014 von der Realschule in die 10. Klasse des Gymnasiums (sogenannte Einführungsklasse) ging. Doch er wagte den Umzug. Letztlich sammelte er beim EV Weiden sowie ab der Saison 2014/2015 mit verschiedenen Teams des EHC Bayreuth weitere Erfahrungen. Dass er Mitte 2016 zusammen mit Ingo Krapf und Martin Köhler nach Haßfurt wechselte, ist letztlich der Auflösung der 1b-Mannschaft der „Tigers“ geschuldet. „Einfach aufzuhören, war für mich keine Option“ betont er.

Mittlerweile ist Breyer der einzig noch übrig gebliebene Akteur des Oberfranken-Trios. Und er spielt mittlerweile nicht nur Eishockey beim ESC Haßfurt. Der Verein ist derzeit auch sein Ausbildungspartner für das duale Studium. „Ich kümmere mich trainingstechnisch um die Anfänger, die U9, sowie um die Kooperation mit der Grundschule Zeil/Sand“, erzählt er. Im Marketingbereich unterstützt er zudem Bereichsvorstand Holger Endres. Schließlich kümmert er sich mit Daniel Göpfert zusammen um den digitalen Auftritt des ESC. „Im Allgemeinen kann man sagen, dass ich eigentlich überall eingesetzt werde, was unglaublich viel Spaß und natürlich auch Erfahrungen mit sich bringt. An dieser Stelle bin ich dem Verein beziehungsweise den Verantwortlichen sehr dankbar, dass ich diese Chance bekommen habe.“

Mit der ersten Saisonhälfte ist Michael Breyer bis auf einige Ausnahmen einverstanden. Gerade in der Offensive laufe es dank der Kreativität der vier Kontingentspieler gut. „Leider sind wir deutschen Spieler, was das Scoring angeht, dieses Jahr noch nicht in Fahrt gekommen“, bedauert er bei bislang erst sechs Treffern dahingehend auch seine eigene Abschlussschwäche und hofft auf Besserung: „Hoffentlich bekommen wir die in der Verzahnungsrunde noch in den Griff, da wir sonst leichter auszurechnen sind.“ Noch mehr beschäftigt ihn allerdings das Defensivverhalten. Das beginnt für ihn mit dem Puckverlust in der offensiven Zone, und endet im eigenen Drittel. Zu guter Letzt ärgert sich der 22-Jährige über das Verletzungspech, mit dem „natürlich auch andere Mannschaften zu kämpfen haben. Jedoch trifft es uns meist mit schwereren Verletzungen, welche teilweise das Saisonende bedeuten“, verweist er aus aktuellem Anlass aus seinen Teamkollegen Marco Hildenbrand, der nach seiner Schulterverletzung aus dem Spiel in Vilshofen vorerst nicht mehr auflaufen kann. Michael Breyer möchte von Blessuren jeglicher Art verständlicherweise verschont bleiben und weiter – so sein persönliches sportliches Ziel – „an jedem Tag sein bestmöglichstes leisten. Egal ob im Training oder Spiel. Ich möchte meiner Mannschaft maximal helfen und setze mich gerne für sie ein.“

Zurück zu den beiden anstehenden Partien. „An solchen Tagen entscheiden Kleinigkeiten“, rechnet Breyer wie schon zum Auftakt gegen Schongau und in Kempten mit zwei hartumkämpften Begegnungen. Die Geretsrieder „Riverrats“ beendeten die Vorrunde auf Platz 10 – in erster Linie aufgrund ihrer Auswärtsschwäche. Lediglich zwei Mal gingen sie als Sieger vom Eis. Vor heimischen Fans dagegen fuhren sie bei ihren 13 Auftritten immerhin 26 Punkte ein und erzielten dabei hinter Erding und Landsberg die meisten Treffer (69.). Doch ausgerechnet zum Start der Verzahnungsrunde war wieder einmal der Wurm drin. Nach der überraschenden 4:7-Pleite gegen den ESC Kempten zogen die Oberbayern, deren zweite Partie am Sonntag in Vilshofen aufgrund starker Regenfälle abgebrochen wurde, gleich eine personelle Konsequenz: Trainer Ludwig Andrä musste den berühmten Hut nehmen. Der bisherige U20-Trainer Sebastian Wanner und 2. Vorsitzender Peter Holdschik sollen den Abstieg in die Landesliga nun verhindern. Und auch die „Eispiraten“ des ESC Dorfen, die wegen der gesperrten Halle nicht bei der EA Schongau spielen konnten, präsentierten sich zumeist in fremden Stadien nicht von ihrer besten Seite. Bei 13 Partien mussten sie elf Niederlagen – zwei nach Verlängerung – einstecken und kassierten dabei 71 Gegentreffer. Die 39 selbst geschossenen Tore langten dagegen nur zu insgesamt sieben Punkten (zwei Siege). Zum Auftakt gelang ihnen jedoch ein hartumkämpfter 5:3-Erfolg gegen die „Wild Lions“ des ERSC Amberg. Verständlich, dass sie auch am Sonntag bei den „Hawks“ nicht mit leeren Händen nach Hause fahren möchten.

Michael Breyer beschäftigt sich im Vorfeld allerdings nicht so sehr mit den Gegnern, vielmehr mit der eigenen Mannschaft. „Grundsätzlich bin ich ein Freund davon, auf sich selbst zu schauen. Wir müssen versuchen unser Spiel durchzubringen und uns defensiv deutlich steigern. Wenn sich dem Jeder bewusst ist, dann haben wir eine gute Chance, auch diesmal Punkte zu sammeln.“

Wer derweil von den vier Haßfurter Kontingentspielern nach dem ganzen Hick-Hack der vergangenen Tage bezüglich des Einsatzes von transferkartenpflichtigen Spielern und dem Punktabzug durch den BEV zum Einsatz kommt, entscheidet sich jeweils erst kurzfristig.

Kader ESC Haßfurt:
Martin Hildenbrand, Jung – Hora, Ribarik, Stahl, Max Hildenbrand, Marx, Rambacher, Bates – Kurz, Trübenekr, Lang, Babkovic, Franek (?), Sramek, Hümmer, Dietrich, Stach, Zösch, Kratschmer, Breyer, Vollert.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann.

#eschassfurt #1mannschaft

Transferkartenpflichtige Spieler weiterhin Streitthema

Was ist der knappe 5:4-Sieg der Haßfurter „Hawks“ gegen Schongau am vergangenen Freitagabend wert? Momentan null Punkte, wenn geht es nach dem Bayerischen Eishockeyverband (BEV) geht. Nachdem die Kreisstädter mit Jakub Sramek, Jan Trübenekr, Daniel Hora und Michal Babkovic wie in der Vorrunde mit ihren vier, statt der nur noch zwei erlaubten Kontingentspieler angetreten sind, hat der Verband seine Androhung wahrgemacht, die Partie in diesem Fall automatisch für den Gegner zu werten. Demnach belegt Haßfurt aktuell den achten und letzten Tabellenplatz in der Verzahnungsrunde C.

„Damit habe ich ehrlich gesagt gerechnet“, kommt für ESC-Gesamtvorstandssprecher Andreas Kurz die am späten Dienstagabend schriftlich mitgeteilte BEV-Entscheidung „nicht überraschend.“ Tatsache ist, dass der ESC Haßfurt bei den Partien gegen Schongau (5:1-Erfolg) und bei der 10:7-Niederlage in Kempten, gegen die aktuellen BEV-Durchführungsbestimmungen verstoßen hat. Doch auch die „Eisbären“ des ESV Burgau, die neben den „Crocodiles“ des ESV Waldkirchen (diese haben sich jedoch nicht für die Verzahnungsrunde qualifiziert) und den „Hawks“ die freiwillige Selbstbeschränkung auf den Einsatz von nur zwei transferkartenpflichten Spieler vor Saisonbeginn nicht unterschrieben haben, erhielten ein Fax. Beim 5:1-Heimspielsieg gegen den EV Moosburg standen fünf ihrer sechs Ausländer auf dem Eis. Auch diese Partie wurde seitens des BEV nun in ein 0:5 umgewandelt. Bei ihrer 5:1-Auftaktniederlage in Pegnitz haben sie dagegen noch auf vier von ihnen verzichtet.

Bereits im Vorfeld haben die betroffenen Vereine für diesen Fall einen Einspruch ankündigt. „Jetzt werden wir gerichtlich dagegen vorgehen“, bleibt Andreas Kurz deswegen relativ gelassen. „Wir sind nach wie vor der Auffassung, dass die Vorgaben rechtlich nicht haltbar sind“, verweist er am Mittwoch auf die EU-Vorgaben. Schon Anfang Dezember habe die vom ESC Haßfurt beauftragte Kanzlei die Durchführungsbestimmungen bezüglich ihrer rechtlichen Belastbarkeit geprüft und dem Verband mitgeteilt, welche Passagen einer Prüfung höchstwahrscheinlich nicht standhalten. Daraufhin wurde der BEV laut Kurz gebeten, diese Passagen zu ändern oder zu streichen. „Passiert ist dahingehend nichts“, erklärt der 49-Jährige und verweist dahingehend nochmals auf die Entscheidung des ständigen Schiedsgerichtes des Deutschen Eishockeybundes (DEB) von 2016. Damals wurde die Begrenzung von EU-Bürgern gekippt und auch der BEV aufgefordert, die Durchführungsbestimmungen diesbezüglich zu ändern. „Das hat ja die letzten eineinhalb Jahre auch funktioniert. Warum soll ein solches Urteil nun nicht mehr zählen?“, lautet seine Frage.

Wie geht es für den ESC Haßfurt in den kommenden Wochen nun weiter? „Wir werden, je nach Ausgang des Verfahrens, von Spiel zu Spiel entscheiden, wie viele unserer Jungs auflaufen werden“, macht Kurz deutlich und lässt sich alle Konstellationen offen. Bis eine endgültige Entscheidung getroffen wird, sind „alle Angaben ohne Gewähr“ zu genießen. Es gilt als wahrscheinlich, dass die „Hawks“ bei weiteren Siegen, sollten mehr als zwei Kontingentspieler eingesetzt werden, zunächst keine Punkte bekommen. Diese könnten ihnen, sollte eine richterliche Entscheidung feststehen, später aber wieder gutgeschrieben werden. Eine für alle Eishockeyfans eigentlich untragbare Situation.

In der „Augsburger Allgemeinen“ wird dem Bayerischen Eissportverband in einem Kommentar von Uli Anhofer derweil vorgeworfen, im Jahr 2019 EU-Bürger zu diskriminieren und sie daran zu hindern, in einem Mitgliedsland ihrem Hobby nachzugehen. Der BEV sollte sich deshalb „schleunigst fragen, ob seine Regeln noch zeitgemäß sind“, heißt es am Ende. Dies wurde bei den ESC-Verantwortlichen „natürlich positiv zur Kenntnis genommen.“

Auch Jakub Sramek, Jan Trübenekr, Daniel Hora und Michal Babkovic leben nicht nur im Haßbergkreis, um in der Kreisstadt Eishockey zu spielen. Die drei Tschechen und der Slowake sind tagsüber vielmehr bei verschiedenen Firmen in Haßfurt und der Umgebung berufstätig, haben bereits Kontakte gefunden und bringen sich auch bei Vereinsaktionen ein.

Bericht folgt im Hassfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann.

#eschassfurt #1mannschaft
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16.01.19

Transferkartenpflichtige Spieler weiterhin Streitthema

Was ist der knappe 5:4-Sieg der Haßfurter „Hawks“ gegen Schongau am vergangenen Freitagabend wert? Momentan null Punkte, wenn geht es nach dem Bayerischen Eishockeyverband (BEV) geht. Nachdem die Kreisstädter mit Jakub Sramek, Jan Trübenekr, Daniel Hora und Michal Babkovic wie in der Vorrunde mit ihren vier, statt der nur noch zwei erlaubten Kontingentspieler angetreten sind, hat der Verband seine Androhung wahrgemacht, die Partie in diesem Fall automatisch für den Gegner zu werten. Demnach belegt Haßfurt aktuell den achten und letzten Tabellenplatz in der Verzahnungsrunde C.

„Damit habe ich ehrlich gesagt gerechnet“, kommt für ESC-Gesamtvorstandssprecher Andreas Kurz die am späten Dienstagabend schriftlich mitgeteilte BEV-Entscheidung „nicht überraschend.“ Tatsache ist, dass der ESC Haßfurt bei den Partien gegen Schongau (5:1-Erfolg) und bei der 10:7-Niederlage in Kempten, gegen die aktuellen BEV-Durchführungsbestimmungen verstoßen hat. Doch auch die „Eisbären“ des ESV Burgau, die neben den „Crocodiles“ des ESV Waldkirchen (diese haben sich jedoch nicht für die Verzahnungsrunde qualifiziert) und den „Hawks“ die freiwillige Selbstbeschränkung auf den Einsatz von nur zwei transferkartenpflichten Spieler vor Saisonbeginn nicht unterschrieben haben, erhielten ein Fax. Beim 5:1-Heimspielsieg gegen den EV Moosburg standen fünf ihrer sechs Ausländer auf dem Eis. Auch diese Partie wurde seitens des BEV nun in ein 0:5 umgewandelt. Bei ihrer 5:1-Auftaktniederlage in Pegnitz haben sie dagegen noch auf vier von ihnen verzichtet.

Bereits im Vorfeld haben die betroffenen Vereine für diesen Fall einen Einspruch ankündigt. „Jetzt werden wir gerichtlich dagegen vorgehen“, bleibt Andreas Kurz deswegen relativ gelassen. „Wir sind nach wie vor der Auffassung, dass die Vorgaben rechtlich nicht haltbar sind“, verweist er am Mittwoch auf die EU-Vorgaben. Schon Anfang Dezember habe die vom ESC Haßfurt beauftragte Kanzlei die Durchführungsbestimmungen bezüglich ihrer rechtlichen Belastbarkeit geprüft und dem Verband mitgeteilt, welche Passagen einer Prüfung höchstwahrscheinlich nicht standhalten. Daraufhin wurde der BEV laut Kurz gebeten, diese Passagen zu ändern oder zu streichen. „Passiert ist dahingehend nichts“, erklärt der 49-Jährige und verweist dahingehend nochmals auf die Entscheidung des ständigen Schiedsgerichtes des Deutschen Eishockeybundes (DEB) von 2016. Damals wurde die Begrenzung von EU-Bürgern gekippt und auch der BEV aufgefordert, die Durchführungsbestimmungen diesbezüglich zu ändern. „Das hat ja die letzten eineinhalb Jahre auch funktioniert. Warum soll ein solches Urteil nun nicht mehr zählen?“, lautet seine Frage.

Wie geht es für den ESC Haßfurt in den kommenden Wochen nun weiter? „Wir werden, je nach Ausgang des Verfahrens, von Spiel zu Spiel entscheiden, wie viele unserer Jungs auflaufen werden“, macht Kurz deutlich und lässt sich alle Konstellationen offen. Bis eine endgültige Entscheidung getroffen wird, sind „alle Angaben ohne Gewähr“ zu genießen. Es gilt als wahrscheinlich, dass die „Hawks“ bei weiteren Siegen, sollten mehr als zwei Kontingentspieler eingesetzt werden, zunächst keine Punkte bekommen. Diese könnten ihnen, sollte eine richterliche Entscheidung feststehen, später aber wieder gutgeschrieben werden. Eine für alle Eishockeyfans eigentlich untragbare Situation.

In der „Augsburger Allgemeinen“ wird dem Bayerischen Eissportverband in einem Kommentar von Uli Anhofer derweil vorgeworfen, im Jahr 2019 EU-Bürger zu diskriminieren und sie daran zu hindern, in einem Mitgliedsland ihrem Hobby nachzugehen. Der BEV sollte sich deshalb „schleunigst fragen, ob seine Regeln noch zeitgemäß sind“, heißt es am Ende. Dies wurde bei den ESC-Verantwortlichen „natürlich positiv zur Kenntnis genommen.“

Auch Jakub Sramek, Jan Trübenekr, Daniel Hora und Michal Babkovic leben nicht nur im Haßbergkreis, um in der Kreisstadt Eishockey zu spielen. Die drei Tschechen und der Slowake sind tagsüber vielmehr bei verschiedenen Firmen in Haßfurt und der Umgebung berufstätig, haben bereits Kontakte gefunden und bringen sich auch bei Vereinsaktionen ein.

Bericht folgt im Hassfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann. 

#eschassfurt #1mannschaft

Kein Punktgewinn bei Torfestival

ESC Kempten – ESC Haßfurt 10:7 (4:4, 1:1, 5:2)

60 Minuten dauerte auch diese Partie. Doch vier Minuten waren ausschlaggebend, dass die Haßfurter „Hawks“ von ihrem ersten Verzahnungsrunden-Auswärtstrip mit leeren Händen weit nach Mitternacht wieder zurückkamen. Bei der 10:7-Niederlage in Kempten kassierten sie von der 44. bis zur 47. Spielminute vier Gegentreffer, die ihnen letztlich das Genick brachen.

„Da haben wir leider einfach zu viele Fehler gemacht“, ärgerte sich ESC-Trainer Martin Reichert darüber, dass die bis zu diesem kurzem Zeitraum völlig offene Begegnung binnen kürzester Zeit entschieden wurde. „Kempten hat diese Chancen gut zu Ende gespielt und die Chancen letztlich eiskalt ausgenutzt.“ Vorwürfe an seine Mannschaft, die sich bis dato glänzend präsentierte, gab es allerdings keine. „Das passiert halt“, wollte er sich mit der Nullausbeute nicht lange beschäftigen und seinen Blick auf die nächsten schweren Aufgaben in Geretsried und gegen Dorfen richten.

Trotzdem: Es wäre mehr möglich gewesen, schließlich begegneten sich sowohl „Sharks“ und „Hawks“ im tiefverschneiten Allgäu zwei Drittel lang auf Augenhöhe. In dem zumeist fairen Spiel der beiden Landesligisten wechselten so auch die Führungen hin und her. Nach einem torreichen ersten Abschnitt (4:4), in dem Jan Trübenekr (4.) sowie Michal Babkovic mit einem Doppelpack (6./10.) den schnellen 1:0-Rückstand durch Kemptens Alexander von Sigritz (3.) sogar einmal in eine Zwei-Tore-Führung drehten, verliefen auch die zweiten 20 Minuten Drittel völlig ausgeglichen (1:1). Doch die Haßfurter, die auf die drei Hildenbrand-Brüder Martin (krank), Max und Marco (beide verletzt) sowie auf David Franek (seine Muskelverletzung vom Schongau-Spiel machte dem Routinier schon beim Aufwärmen einen Strich durch die Rechnung) verzichten mussten, schafften es nicht, ihre Konzentration bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Sie wurden von den Hausherren gnadenlos bestraft. Dass Moral, Wille und Kampfgeist nach wie vor herausragend sind, zeigte sich im Anschluss: Jakub Sramek (51.), der kurz darauf noch einen Penalty verschoss (53.) sowie Michael Babkovic (54.), brachten die „Hawks“ noch einmal bis auf 9:7 heran. Nachdem ESC-Keeper Timo Jung seinen Kasten für einen weiteren Feldspieler verlassen hatte, traf Kemptens Schwede Adrian Kastel-Dahl zwei Sekunden vor der Schlusssirene ins verwaiste Gehäuse zum 10:7-Endstand. „Wir haben noch einmal alles probiert. Es hat nicht gereicht“, bilanzierte Reichert, der die Allgäuer nochmals für ihre Aggressivität lobte. „Fehler passieren ja auch auf Druck des Gegners. Wenn keine Fehler passieren, dann würden ja auch keine Tore fallen. Heute waren es für mein Empfinden etwas zu viel auf beiden Seiten.“

Angesichts der personellen Ausfälle war der 54-Jährige mit dem Abschneiden am ersten Wochenende dennoch zufrieden. „Natürlich erhofft man sich immer mehr. Aber wenn man realistisch ist, kann man niemand einen Vorwurf machen. Jeder hat alles gegeben, das ist das Entscheidende.“

Statistik des Spiels
ESC Haßfurt: Jung – Hora, Stahl, Ribarik, Rambacher, Bates – Kurz, Trübenekr, Lang, Babkovic, Sramek, Dietrich, Stach, Zösch, Kratschmer, Breyer / Schiedsrichter: Fischer – Zeck, Daumann / Zuschauer: 446 / Tore für Haßfurt: 1:1 (4.) Trübenekr, 1:2 (6.) Babkovic (Sramek), 1:3 (10.) Babkovic (Bates, Breyer), 3:4 (17.) Hora (Trübenekr, Babkovic), 5:5 (29.) Lang (Hora), 9:6 (51.) Sramek, 9:7 (54.) Babkovic (Dietrich, Breyer) / Strafzeiten: Kempten 10 / Haßfurt 8.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann.

#eschassfurt #1mannschaft
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14.01.19

Kein Punktgewinn bei Torfestival

ESC Kempten – ESC Haßfurt 10:7 (4:4, 1:1, 5:2)

60 Minuten dauerte auch diese Partie. Doch vier Minuten waren ausschlaggebend, dass die Haßfurter „Hawks“ von ihrem ersten Verzahnungsrunden-Auswärtstrip mit leeren Händen weit nach Mitternacht wieder zurückkamen. Bei der 10:7-Niederlage in Kempten kassierten sie von der 44. bis zur 47. Spielminute vier Gegentreffer, die ihnen letztlich das Genick brachen.

„Da haben wir leider einfach zu viele Fehler gemacht“, ärgerte sich ESC-Trainer Martin Reichert darüber, dass die bis zu diesem kurzem Zeitraum völlig offene Begegnung binnen kürzester Zeit entschieden wurde. „Kempten hat diese Chancen gut zu Ende gespielt und die Chancen letztlich eiskalt ausgenutzt.“ Vorwürfe an seine Mannschaft, die sich bis dato glänzend präsentierte, gab es allerdings keine. „Das passiert halt“, wollte er sich mit der Nullausbeute nicht lange beschäftigen und seinen Blick auf die nächsten schweren Aufgaben in Geretsried und gegen Dorfen richten.

Trotzdem: Es wäre mehr möglich gewesen, schließlich begegneten sich sowohl „Sharks“ und „Hawks“ im tiefverschneiten Allgäu zwei Drittel lang auf Augenhöhe. In dem zumeist fairen Spiel der beiden Landesligisten wechselten so auch die Führungen hin und her. Nach einem torreichen ersten Abschnitt (4:4), in dem Jan Trübenekr (4.) sowie Michal Babkovic mit einem Doppelpack (6./10.) den schnellen 1:0-Rückstand durch Kemptens Alexander von Sigritz (3.) sogar einmal in eine Zwei-Tore-Führung drehten, verliefen auch die zweiten 20 Minuten Drittel völlig ausgeglichen (1:1). Doch die Haßfurter, die auf die drei Hildenbrand-Brüder Martin (krank), Max und Marco (beide verletzt) sowie auf David Franek (seine Muskelverletzung vom Schongau-Spiel machte dem Routinier schon beim Aufwärmen einen Strich durch die Rechnung) verzichten mussten, schafften es nicht, ihre Konzentration bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Sie wurden von den Hausherren gnadenlos bestraft. Dass Moral, Wille und Kampfgeist nach wie vor herausragend sind, zeigte sich im Anschluss: Jakub Sramek  (51.), der kurz darauf noch einen Penalty verschoss (53.) sowie Michael Babkovic (54.), brachten die „Hawks“ noch einmal bis auf 9:7 heran. Nachdem ESC-Keeper Timo Jung seinen Kasten für einen weiteren Feldspieler verlassen hatte, traf Kemptens Schwede Adrian Kastel-Dahl zwei Sekunden vor der Schlusssirene ins verwaiste Gehäuse zum 10:7-Endstand. „Wir haben noch einmal alles probiert. Es hat nicht gereicht“, bilanzierte Reichert, der die Allgäuer nochmals für ihre Aggressivität lobte. „Fehler passieren ja auch auf Druck des Gegners. Wenn keine Fehler passieren, dann würden ja auch keine Tore fallen. Heute waren es für mein Empfinden etwas zu viel auf beiden Seiten.“

Angesichts der personellen Ausfälle war der 54-Jährige mit dem Abschneiden am ersten Wochenende dennoch zufrieden. „Natürlich erhofft man sich immer mehr. Aber wenn man realistisch ist, kann man niemand einen Vorwurf machen. Jeder hat alles gegeben, das ist das Entscheidende.“
 
Statistik des Spiels
ESC Haßfurt: Jung – Hora, Stahl, Ribarik, Rambacher, Bates – Kurz, Trübenekr, Lang, Babkovic, Sramek, Dietrich, Stach, Zösch, Kratschmer, Breyer / Schiedsrichter: Fischer – Zeck, Daumann / Zuschauer: 446 / Tore für Haßfurt: 1:1 (4.) Trübenekr, 1:2 (6.) Babkovic (Sramek), 1:3 (10.) Babkovic (Bates, Breyer), 3:4 (17.) Hora (Trübenekr, Babkovic), 5:5 (29.) Lang (Hora), 9:6 (51.) Sramek, 9:7 (54.) Babkovic (Dietrich, Breyer) / Strafzeiten: Kempten 10 / Haßfurt 8.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann.

#eschassfurt #1mannschaft

Gameday!

Am heutigen Sonntag um 18.00 Uhr gastieren unsere „Hawks“ beim aktuellen Tabellenführer, dem ESC Kempten. Die „Sharks“ bezwangen zum Auftakt Bayernligist Geretsried mit 7:4 und grüßen dank der besten Tordifferenz aktuell vom ersten Rang. In der Hauptrunde belegte unser heutiger Gegner in der Landesliga-Gruppe 2 den zweiten Tabellenrang (42 Punkte) hinter dem ESV Burgau (44 Punkte). Die „Sharks“ stellten mit lediglich 49 Gegentoren in 18 Begegnungen die beste Defensive sowie mit 102 selbst erzielten Treffern die drittstärkste Offensivabteilung der Liga, was sie auch in der ersten Begegnung der Verzahnungsrunde zeigten.
Wir dürfen also gespannt sein, ob die Mannen um Coach Martin Reichert auch heute Abend um 18.00 Uhr auswärts in der „Alpensolar Arena“ drei wichtige Zähler einfahren und mit nach Haßfurt bringen können.

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13.01.19

Gameday!

Am heutigen Sonntag um 18.00 Uhr gastieren unsere „Hawks“ beim aktuellen Tabellenführer, dem ESC Kempten. Die „Sharks“ bezwangen zum Auftakt Bayernligist Geretsried mit 7:4 und grüßen dank der besten Tordifferenz aktuell vom ersten Rang. In der Hauptrunde belegte unser heutiger Gegner in der Landesliga-Gruppe 2 den zweiten Tabellenrang (42 Punkte)  hinter dem ESV Burgau (44 Punkte). Die „Sharks“ stellten mit lediglich 49 Gegentoren in 18 Begegnungen die beste Defensive sowie mit 102 selbst erzielten Treffern die drittstärkste Offensivabteilung der Liga, was sie auch in der ersten Begegnung der Verzahnungsrunde zeigten. 
Wir dürfen also gespannt sein, ob die Mannen um Coach Martin Reichert auch heute Abend um 18.00 Uhr  auswärts in der „Alpensolar Arena“ drei wichtige Zähler einfahren und mit nach Haßfurt bringen können.

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Packender Auftaktsieg gegen zähe „Mammuts"

ESC Haßfurt – EA Schongau 5:4 (3:2, 1:0, 1:2)

Kampf bis zum Ende, unbändiger Wille, ein exzellenter Torwart und eine gehörige Portion Glück. Dank dieser vier Zutaten fuhren die Haßfurter „Hawks“ am Freitagabend gleich im ersten Spiel der Verzahnungsrunde ihren ersten Erfolg ein. Bis zur Schlusssirene mussten die gut 500 Fans jedoch bangen, ehe der 5:4-Erfolg unter Dach und Fach war. Die „Mammuts“ aus Schongau erwiesen sich wie befürchtet als ganz zäher und spielstarker Gegner.

Deshalb sprach Martin Reichert einerseits auch von einem „glücklichen Sieg. Die Schongauer hatten schon viele Chancen“, lobte er den Bayernligisten, der natürlich unbedingt die Klasse halten will. Anderseits war er „sehr zufrieden“ mit seiner Mannschaft, die „alles gegeben“ habe. „Jeder hat bis zum Ende gekämpft. Ich bin wirklich sehr froh darüber, dass wir die drei Punkte bei uns behalten. Besser als drei Punkte geht nicht.“ Vergessen war zu diesem Zeitpunkt, dass die „Hawks“ bereits nach 53 Sekunden in Rückstand gerieten: Schongaus Topscorer Jakub Muzik brachte die Oberbayern schnell nach vorne. Davon ließen sich die Hausherren, die trotz großer Befürchtung vor der Partie mit den meisten der zuletzt angeschlagenen Spielern antreten konnten, darunter auch der dem lange Zeit verletzten David Franek, aber nicht beirren. Muziks tschechischer Landsmann auf Haßfurter Seite, Jakub Sramek, erzielte in der zehnten Minute den erstmaligen Ausgleich. Und auch auf die wiederholte Führung der Gäste durch Fabian Magg (11.) hatte der ESC-Torschütze vom Dienst eine Minute später die passende Antwort und war zum 2:2 erfolgreich (13.), wobei sich dabei Schongaus Schlussmann Daniel Blankenburg ohne Fremdeinwirkung im Eis verkantete und sich den Knöchel verdrehte. Er wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht. Nach exakt 18 Minuten Spielzeit musste sein Stellvertreter Lukas Müller dann auch erstmals hinter sich greifen, denn Sramek erzielte mit dem 3:2 nicht nur seinen sechsten „Dreierpack“ der Saison, sondern sorgte zugleich für die Wende in der Partie.

Doch auch die 4:2-Führung dank eines mächtigen Schlagschusses von Daniel Hora (30.) im ansonsten torarmen Mittalabschnitt, sowie Jan Trübenekr mit dem 5:2 (50.), brachten bei der Mannschaft von Trainer Roman Mucha nicht die erhoffte Resignation. Im Gegenteil: Bereits zuvor und auch danach, tauchte sie immer wieder brandgefährlich vor dem Kasten von Martin Hildenbrand auf, dessen „Hexer“-Künste gepaart mit Glück und mit Hilfe der stark beanspruchten ESC-Abwehr des Öfteren weitere Gegentore verhinderten. Trotzdem gelang Matthias Müller nach dem 5:3-Anschluss unter dem Motto „Latte, Linie, Tor“ (52.) 39 Sekunden vor dem Ende – EA-Torwart Lukas Müller hatte seinen Platz bereits für einen weiteren Feldspieler geräumt – das 5:4. Mit letzter Kraft aber brachten die Kreisstädter, die auf David Franek nach Muskelproblemen im Rücken bereits wieder verzichten mussten und deshalb mit veränderten Formationen aufliefen, diesen Vorsprung über die Ziellinie.

Seinen Einstand im „Hawks“-Trikot feierte unterdessen Felix Ribarik, der von Martin Reichert gleich ein Lob erhielt. „Er hat ein gutes Spiel gemacht. Ich bin froh, dass er da ist. Wir brauchen ihn dringend“, zeigte sich der Sylbacher mit dem Premieren-Auftritt einverstanden. „Es war ein super, aber auch ein hartes Spiel“, meinte der Neu-Verteidiger. „Schongau hat wirklich viel Körper gespielt, wir aber haben gut dagegen gehalten. Es hat viel Spaß gemacht mit den Jungs.“ Ausschlaggebend für den Sieg war seiner Meinung nach der unbändige Wille. „Wir haben gekämpft bis zum Schluss. Das gehört zum Eishockey dazu. Ohne Kampf kommst du nicht weit. Wir haben unseren Job gemacht.“ Martin Reichert rechnet nach diesem Auftakt damit, dass es wohl auch in den nächsten Wochen eng und bis zum Ende offene Partien geben wird. „Ich glaube nicht, dass viele anders werden.“



Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung – Hora, Stahl, Max Hildenbrand, Ribarik, Marx, Rambacher, Bates – Kurz, Trübenekr, Lang, Babkovic, Franek, Sramek, Dietrich, Zösch, Kratschmer, Breyer / Schiedsrichter: Voigt – Feist, Graf / Zuschauer: 478 / Tore: 0:1 (1.) Muzik (Kopecky), 1:1 (10.) Sramek (Trübenekr), 1:2 (11.) Magg (Holzmann, Zimmert), 2:2 (13.) Sramek (Hora), 3:2 (18.) Sramek, 4:2 (30.) Hora, 5:2 (50.) Trübenekr (Hora), 5:3 (52.) Müller (Turner), 5:4 (60.) Müller (Muzik, Kopecky) / Strafzeiten: Haßfurt 10 / Schongau 10.

Bericht folgt im Haßfurter Taglbatt.

Text und Fotos: Ralf Naumann.

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12.01.19

Gameday!

Am heutigen Freitag treffen unsere „Hawks“ zum Auftakt der Verzahnungsrunde um 19.30 Uhr im heimischen Eisstadion am Großen Anger auf die EA Schongau. Die „Mammuts“ beendeten die Hauptrunde in der Bayernliga mit insgesamt 30 Punkten aus 26 Spielen auf dem elften Rang. Zudem stellte Schongau mit 139 Gegentreffern die zweitschlechteste Abwehr der Bayernliga sowie mit 89 Toren den viertschlechtesten Angriff. Dennoch starten alle Mannschaften in der Verzahnungsrunde bei 0, sodass wir gespannt sein dürfen, wie sich die „Mammuts präsentieren werden. Unsere „Hawks“ werden alles dafür geben, um die ersten wichtigen Zähler einzufahren, auch wenn der Auftakt gegen den Bayernligisten durchaus als Prüfstein gilt. Deshalb kommt heute Abend zahlreich ins Eisstadion am Großen Anger und treibt eure „Hawks“ ab 19.30 Uhr gegen Schongau zum ersten Sieg der Verzahnungsrunde!

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11.01.19

Gameday!

Am heutigen Freitag treffen unsere „Hawks“ zum Auftakt der Verzahnungsrunde um 19.30 Uhr im heimischen Eisstadion am Großen Anger auf die EA Schongau. Die „Mammuts“ beendeten die Hauptrunde in der Bayernliga mit insgesamt 30 Punkten aus 26 Spielen auf dem elften Rang. Zudem stellte Schongau mit 139 Gegentreffern die zweitschlechteste Abwehr der Bayernliga sowie mit 89 Toren den viertschlechtesten Angriff. Dennoch starten alle Mannschaften in der Verzahnungsrunde bei 0, sodass wir gespannt sein dürfen, wie sich die „Mammuts präsentieren werden. Unsere „Hawks“ werden alles dafür geben, um die ersten wichtigen Zähler einzufahren, auch wenn der Auftakt gegen den Bayernligisten durchaus als Prüfstein gilt. Deshalb kommt heute Abend zahlreich ins Eisstadion am Großen Anger und treibt eure „Hawks“ ab 19.30 Uhr gegen Schongau zum ersten Sieg der Verzahnungsrunde!

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Auftakt in die Verzahnungsrunde

ESC Haßfurt – EA Schongau (Freitag, 19.30 Uhr)
ESC Kempten – ESC Haßfurt (Sonntag, 18 Uhr)

Zwar stehen die Haßfurter „Hawks“ seit vier Monaten auf dem Eis und haben inklusive der Vorbereitung bereits 27 Partien absolviert. Doch eigentlich beginnt die Saison mit der Verzahnungsrunde – dem ersten Etappenziel – jetzt erst richtig. Und bereits die Partien gegen die EA Schongau (Freitag, 19.30 Uhr) sowie beim ESC Kempten (Sonntag, 18 Uhr) können richtungsweisend für die kommenden Wochen sein.
„Das sind beide gute Mannschaften und wir benötigen jeweils sehr gute Tage, um zu gewinnen. Ein ausgeglichenes Punktekonto wäre sehr gut, mehr fast schon ein Traum“, schätzt Martin Reichert die Kontrahenten am Wochenende als „sehr stark“ ein und wäre mit insgesamt drei Punkten aus beiden Partien schon einverstanden. „Wobei man dies für jedes Wochenende so sagen kann“, fügt er hinzu. Fast sechs Jahre ist es her, dass die EA Schongau letztmals ihre Visitenkarte in Haßfurt abgab. Damals siegten die Hausherren – ebenfalls in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga – mit 5:2. Das Hinspiel zwei Tage zuvor ging jedoch mit 7:5 verloren. Mit David Franek, Philipp Bates, Frederic Rambacher und Max Zösch sowie den beiden Torhütern Martin Hildenbrand und Timo Jung stehen derweil auch heute noch sechs damalige Spieler im ESC-Kader. Und auch in der Saison 2008/2009 hieß das Ergebnis zwischen Haßfurt und Schongau 5:2. Diese Zahlen spielen am Freitag natürlich keine Rolle mehr, denn das Gesicht der Oberbayern hat sich ebenso gewaltig verändert, wie das der „Hawks“. Trainer ist der langjährige Torjäger Roman Mucha, der in seiner aktiven Zeit viele Jahre beim EC Pfaffenhofen und beim ESV Königsbrunn aktiv war. Der 53-jährige Slowake, der seine aktive Karriere erst vor zwei Jahren beendete, schaffte es in seiner zweiten Saison jedoch nicht, Schongau in die Oberligaaufstiegsrunde zu führen. Nach einer deftigen 3:10-Niederlage am letzten Spieltag beim TSV Erding schlossen die „Mammuts“ die Vorrunde nur auf Platz 11 ab. Lediglich neun Siege, aber 17 Niederlagen standen nach 26 Partien zu Buche. Und vor allem auswärts kamen sie fast gar nicht in Tritt, denn von möglichen 39 Punkten, holten sie lediglich sieben.
Nach einer der weitesten Auswärtsfahrten in der Verzahnungsrunde warten am Sonntag dann die „Sharks“ des ESC Kempten, die ebenso wie die „Hawks“ um den Aufstieg kämpfen. Hinter Spitzenreiter ESV Burgau belegten die Allgäuer nach der Vorrunde in der Landesligagruppe 2 mit 42 Zählern den zweiten Platz (14 Siege, vier Niederlagen) bei einem Torverhältnis von 102:49. Vor allem die Heimstärke der Mannschaft von Trainer Markus Wartosch ist beachtlich, denn einzig die Heimpartie gegen den TSV Farchant ging hauchdünn mit 0:1 verloren. Ansonsten aber fegten die beiden Kontingentspieler, der Schwede Adrian Kastel-Dahl sowie der Slowake David Hornak, und ihre Teamkollegen, die Gegner teilweise sehr deutlich aus ihrer „Alpen-Solar-Arena“. Emotionaler Höhepunkt war sicher der knappe 4:3-Erfolg beim sogenannten „Hockey Classic“-Match gegen die „Blue Devils“ des ESC Ulm/Neu-Ulm vor offiziell 2324 Zuschauern. Letztmals trafen beide Kontrahenten derweil im „Bayernkrug“-Pokalwettbewerb der Saison 2008/2009 aufeinander. Die „Hawks“ gewannen in Kempten damals mit 6:4.
„Beide sind unangenehme Mannschaften und schwierig zu spielen“, lautet Reicherts Fazit, der auch einen Wunsch an die Unparteiischen äußert: „Bisher hatten wir auch auswärts sehr gute Schiedsrichter, welche zu hartes Spiel, vor allem Stockfouls, weitestgehend unterbunden haben. Ich hoffe, das bleibt auch in dieser Runde so.“
Wer von den zuletzt verletzten und kranken Spielern wieder einsatzfähig ist, wird sich definitiv erst bis kurz vor dem jeweiligen Beginn der Partien zeigen.

Für die Aufstiegsrundenspiele gibt es derweil noch eine eigene „Playoff-Dauerkarte“ zum Preis von 45 Euro (Ermäßigte 35 Euro) zu erwerben. Enthalten sind alle Heimpartien sowie eventuelle Meisterschaftsspiele. „Alle vor der Saison erworbenen Dauerkarten sind natürlich auch für die Playoffs gültig“, betont Gesamtvorstandssprecher Andreas Kurz. „Hierbei handelt es sich um ein Zusatzangebot an die Fans und Besucher, die sich vor der Saison nicht zum Kauf einer Dauerkarte entschieden haben.“

Kader ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung – Hora (?), Ribarik, Stahl (?), Max Hildenbrand, Marco Hildenbrand (?), Marx, Rambacher, Bates – Kurz, Trübenekr, Lang (?), Babkovic, Franek (?), Sramek, Hümmer, Dietrich, Stach, Zösch, Kratschmer, Breyer, Vollert.

Text und Foto: Ralf Naumann.

Beriht folgt im Haßfurter Tagblatt.

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10.01.19

Auftakt in die Verzahnungsrunde

ESC Haßfurt – EA Schongau (Freitag, 19.30 Uhr)
ESC Kempten – ESC Haßfurt (Sonntag, 18 Uhr)

Zwar stehen die Haßfurter „Hawks“ seit vier Monaten auf dem Eis und haben inklusive der Vorbereitung bereits 27 Partien absolviert. Doch eigentlich beginnt die Saison mit der Verzahnungsrunde – dem ersten Etappenziel – jetzt erst richtig. Und bereits die Partien gegen die EA Schongau (Freitag, 19.30 Uhr) sowie beim ESC Kempten (Sonntag, 18 Uhr) können richtungsweisend für die kommenden Wochen sein.
„Das sind beide gute Mannschaften und wir benötigen jeweils sehr gute Tage, um zu gewinnen. Ein ausgeglichenes Punktekonto wäre sehr gut, mehr fast schon ein Traum“, schätzt Martin Reichert die Kontrahenten am Wochenende als „sehr stark“ ein und wäre mit insgesamt drei Punkten aus beiden Partien schon einverstanden. „Wobei man dies für jedes Wochenende so sagen kann“, fügt er hinzu. Fast sechs Jahre ist es her, dass die EA Schongau letztmals ihre Visitenkarte in Haßfurt abgab. Damals siegten die Hausherren – ebenfalls in der Aufstiegsrunde zur Bayernliga – mit 5:2. Das Hinspiel zwei Tage zuvor ging jedoch mit 7:5 verloren. Mit David Franek, Philipp Bates, Frederic Rambacher und Max Zösch sowie den beiden Torhütern Martin Hildenbrand und Timo Jung stehen derweil auch heute noch sechs damalige Spieler im ESC-Kader. Und auch in der Saison 2008/2009 hieß das Ergebnis zwischen Haßfurt und Schongau 5:2. Diese Zahlen spielen am Freitag natürlich keine Rolle mehr, denn das Gesicht der Oberbayern hat sich ebenso gewaltig verändert, wie das der „Hawks“. Trainer ist der langjährige Torjäger Roman Mucha, der in seiner aktiven Zeit viele Jahre beim EC Pfaffenhofen und beim ESV Königsbrunn aktiv war. Der 53-jährige Slowake, der seine aktive Karriere erst vor zwei Jahren beendete, schaffte es in seiner zweiten Saison jedoch nicht, Schongau in die Oberligaaufstiegsrunde zu führen. Nach einer deftigen 3:10-Niederlage am letzten Spieltag beim TSV Erding schlossen die „Mammuts“ die Vorrunde nur auf Platz 11 ab. Lediglich neun Siege, aber 17 Niederlagen standen nach 26 Partien zu Buche. Und vor allem auswärts kamen sie fast gar nicht in Tritt, denn von möglichen 39 Punkten, holten sie lediglich sieben.
Nach einer der weitesten Auswärtsfahrten in der Verzahnungsrunde warten am Sonntag dann die „Sharks“ des ESC Kempten, die ebenso wie die „Hawks“ um den Aufstieg kämpfen. Hinter Spitzenreiter ESV Burgau belegten die Allgäuer nach der Vorrunde in der Landesligagruppe 2 mit 42 Zählern den zweiten Platz (14 Siege, vier Niederlagen) bei einem Torverhältnis von 102:49. Vor allem die Heimstärke der Mannschaft von Trainer Markus Wartosch ist beachtlich, denn einzig die Heimpartie gegen den TSV Farchant ging hauchdünn mit 0:1 verloren. Ansonsten aber fegten die beiden Kontingentspieler, der Schwede Adrian Kastel-Dahl sowie der Slowake David Hornak, und ihre Teamkollegen, die Gegner teilweise sehr deutlich aus ihrer „Alpen-Solar-Arena“. Emotionaler Höhepunkt war sicher der knappe 4:3-Erfolg beim sogenannten „Hockey Classic“-Match gegen die „Blue Devils“ des ESC Ulm/Neu-Ulm vor offiziell 2324 Zuschauern. Letztmals trafen beide Kontrahenten derweil im „Bayernkrug“-Pokalwettbewerb der Saison 2008/2009 aufeinander. Die „Hawks“ gewannen in Kempten damals mit 6:4.
„Beide sind unangenehme Mannschaften und schwierig zu spielen“, lautet Reicherts Fazit, der auch einen Wunsch an die Unparteiischen äußert: „Bisher hatten wir auch auswärts sehr gute Schiedsrichter, welche zu hartes Spiel, vor allem Stockfouls, weitestgehend unterbunden haben. Ich hoffe, das bleibt auch in dieser Runde so.“
Wer von den zuletzt verletzten und kranken Spielern wieder einsatzfähig ist, wird sich definitiv erst bis kurz vor dem jeweiligen Beginn der Partien zeigen.

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❗Jetzt die Playoff-Dauerkarte sichern ❗

Die Dauerkarte für die heiße Endphase der Saison. Alle 7 + eventuelle Meisterschaftsspiele live erleben und dabei zusätzlich Geld sparen!

Die Playoff-Dauerkarte kann morgen, Donnerstag, von 20-21 Uhr in der Geschäftsstelle oder zum 1. Heimspiel gegen die EA Schongau erworben werden.
Vollzahler zahlen dabei 45,- und Ermäßigte sogar lediglich 35,- .

Um Fragen vorzubeugen. Alle Dauerkarten der Saison 2018/2019 sind natürlich auch für die Playoffs gültig. Hierbei handelt es sich um ein Zusatzangebot an die Fans und Besucher die sich vor der Saison nicht zum Kauf einer DK durchringen konnten.

In der Verzahnungsrunde braucht die Mannschaft jede Unterstützung! Auf ins Stadion am Großen Anger !

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09.01.19

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In der Verzahnungsrunde braucht die Mannschaft jede Unterstützung! Auf ins Stadion am Großen Anger !

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„Hawks" als Außenseiter in Lauerstellung

14 Partien, sieben Gegner mit unterschiedlichen Zielen: Während sich Schongau, Geretsried und Dorfen um den Klassenerhalt in der Bayernliga bemühen, streben Kempten, Buchloe, Vilshofen, Amberg und natürlich die Haßfurter „Hawks“ in der anstehenden Verzahnungsrunde den Aufstieg in die vierthöchste deutsche Eishockeyliga an. Ein schweres Unterfangen allemal, denn die Motivation ist bei allen Teams sehr groß. ESC-Trainer Martin Reichert hat sich vor der Auftaktbegegnung am Freitagabend gegen die „Mammuts“ aus Schongau seine Gedanken gemacht.

Herr Reichert, überwiegt bei ihnen ein paar Tage nach der Gruppeneinteilung noch die Enttäuschung über zwei vergangene Derbys gegen Schweinfurt, oder doch die Vorfreude auf eine dennoch spannende Verzahnungsrunde?
„Für uns als Verein ist natürlich der wirtschaftliche Faktor ein Thema gewesen. Rein persönlich hat es für mich keinerlei Bedeutung gegen Schongau oder Schweinfurt zu spielen.“

Wen schätzen Sie in dieser Runde als besonders gefährlich ein?
„Hier sind alle drei Bayernligisten zu nennen und außerdem der ERSC Amberg. Allerdings kann ich mir auch gut vorstellen, dass es wie immer in dieser Runde extrem spannend wird und hoffe, dass lange alles offen bleibt. Eine nähere Betrachtung der einzelnen Gegner kann und will ich aber nicht abgeben.“

Was muss passieren, damit die Haßfurter „Hawks“ am Ende unter den ersten Drei der Tabelle stehen und somit in die Bayernliga aufsteigen?
„Zu allererst ist es natürlich wichtig, keine Verletzten und Ausfälle bei Auswärtsspielen aufgrund der Arbeit zu haben. Außerdem spielt das Momentum und Scheibenglück im richtigen Augenblick sowie die höchstmögliche Konzentration eine große Rolle. Bei einer reinen Betrachtung der Mannschaften und der Einzelspieler sehe ich uns als Außenseiter in Lauerstellung, bei dem aber alles möglich ist. Die Vorbereitung auf diese Runde war extrem schlecht. Verschiedene Faktoren haben dazu geführt, dass wir bisher kein einziges Training in halbwegs kompletten Zustand absolvieren konnten.“

Was darf nicht passieren?
„Es sollten keine weiteren Verletzten dazukommen.“

Und wie schaut es mit den zuletzt verletzten und kranken Spielern aus?
„Das ist leider noch offen. Wir denken, dass vielleicht der ein oder andere doch spielen kann. Im Augenblick sieht es nicht allzu gut aus.“

Was ist Ihr persönlicher Wunsch für die Verzahnungsrunde?
„Das sich alle Spieler alleine auf die Spiele konzentrieren und egoistisches Verhalten zurückstellen.“

Was ist Ihr Wunsch an die Fans der „Hawks“?
„Dass sie die Mannschaft uneingeschränkt unterstützen und gerade in schwierigen Situationen helfen, wenn es mal nicht so läuft.“

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann.

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09.01.19

„Hawks als Außenseiter in Lauerstellung

14 Partien, sieben Gegner mit unterschiedlichen Zielen: Während sich Schongau, Geretsried und Dorfen um den Klassenerhalt in der Bayernliga bemühen, streben Kempten, Buchloe, Vilshofen, Amberg und natürlich die Haßfurter „Hawks“ in der anstehenden Verzahnungsrunde den Aufstieg in die vierthöchste deutsche Eishockeyliga an. Ein schweres Unterfangen allemal, denn die Motivation ist bei allen Teams sehr groß. ESC-Trainer Martin Reichert hat sich vor der Auftaktbegegnung am Freitagabend gegen die „Mammuts“ aus Schongau seine Gedanken gemacht.

Herr Reichert, überwiegt bei ihnen ein paar Tage nach der Gruppeneinteilung noch die Enttäuschung über zwei vergangene Derbys gegen Schweinfurt, oder doch die Vorfreude auf eine dennoch spannende Verzahnungsrunde?
„Für uns als Verein ist natürlich der wirtschaftliche Faktor ein Thema gewesen. Rein persönlich hat es für mich keinerlei Bedeutung gegen Schongau oder Schweinfurt zu spielen.“

Wen schätzen Sie in dieser Runde als besonders gefährlich ein?
„Hier sind alle drei Bayernligisten zu nennen und außerdem der ERSC Amberg. Allerdings kann ich mir auch gut vorstellen, dass es wie immer in dieser Runde extrem spannend wird und hoffe, dass lange alles offen bleibt. Eine nähere Betrachtung der einzelnen Gegner kann und will ich aber nicht abgeben.“

Was muss passieren, damit die Haßfurter „Hawks“ am Ende unter den ersten Drei der Tabelle stehen und somit in die Bayernliga aufsteigen?
„Zu allererst ist es natürlich wichtig, keine Verletzten und Ausfälle bei Auswärtsspielen aufgrund der Arbeit zu haben. Außerdem spielt das Momentum und Scheibenglück im richtigen Augenblick sowie die höchstmögliche Konzentration eine große Rolle. Bei einer reinen Betrachtung der Mannschaften und der Einzelspieler sehe ich uns als Außenseiter in Lauerstellung, bei dem aber alles möglich ist. Die Vorbereitung auf diese Runde war extrem schlecht. Verschiedene Faktoren haben dazu geführt, dass wir bisher kein einziges Training in halbwegs kompletten Zustand absolvieren konnten.“

Was darf nicht passieren?
„Es sollten keine weiteren Verletzten dazukommen.“

Und wie schaut es mit den zuletzt verletzten und kranken Spielern aus?
„Das ist leider noch offen. Wir denken, dass vielleicht der ein oder andere doch spielen kann. Im Augenblick sieht es nicht allzu gut aus.“

Was ist Ihr persönlicher Wunsch für die Verzahnungsrunde?
„Das sich alle Spieler alleine auf die Spiele konzentrieren und egoistisches Verhalten zurückstellen.“

Was ist Ihr Wunsch an die Fans der „Hawks“?
„Dass sie die Mannschaft uneingeschränkt unterstützen und gerade in schwierigen Situationen helfen, wenn es mal nicht so läuft.“

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