Michael Stach: Der ESC Haßfurt ist dran mit dem Aufstieg

Nach zwei Wochen Spielpause erwarten die "Hawks" am Sonntag den TSV Trostberg. Welche Ziele Angreifer Michael Stach für diese Partie und die Landesliga-Saison hat.

Abgerutscht auf Platz vier der Vorrundentabelle der Landesliga Gruppe 1 ist der ESC Haßfurt – bedingt allerdings durch eine längere Spielpause, die die "Hawks" (4./24 Punkte) mit inzwischen bis zu fünf weniger ausgetragenen Partien gegenüber der Konkurrenz zurücklässt. Mit dem vor zwei Wochen eingefahrenen 8:3-Heimsieg über Dingolfing im Rücken geht es für die Haßfurter am Sonntag um 18.30 Uhr ins Heimspiel gegen den TSV Trostberg (6./18).

Gleich zweimal war Michael Stach vor 14 Tagen gegen den EV Dingolfing erfolgreich, steuerte zudem einen Assist bei. Überhaupt punktete der Haßfurter in den letzten Wochen regelmäßig. Es läuft also für das 23-jährige Eigengewächs des ESC Haßfurt. "Wir hatten einige Rückschläge," verweist der Industriemechaniker aber auch auf die personellen Engpässe, unter anderem durch ungeimpfte Spieler. Dennoch ist Stach bis auf wenige Ausnahmen ("Gegen Bayreuth hatten wir auch viel Scheibenpech") absolut zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. Stach lebt seit 17 Jahren in Haßfurt. Nahezu ebenso lang jagt er auf dem Eis, zuerst in Haßfurt, dann in Nürnberg, Bad Kissingen und Schweinfurt, der Hartgummischeibe hinterher. Seit drei Jahren stürmt er nun wieder für die "Hawks".

"Ich kenne den Großteil der Mannschaft noch aus der eigenen Jugend," fühlt sich Michael Stach rundum wohl im Stadion Am Großen Anger. Dass dort aktuell gleich vier Trainer plus Sportdirektor das Sagen haben, sei "kein Problem. Die wissen genau, was sie machen, haben ja auch viel Erfahrung."

Gegen Trostberg stehe der "Kampf um jeden Puck" im Vordergrund. "120 Prozent" müsse jeder Spieler geben, um die drei Zähler in Haßfurt zu behalten, will der Angreifer die Gäste aus Oberbayern keinesfalls unterschätzen. "Wenn wir konzentriert bleiben, wird das funktionieren am Sonntag," gibt sich der Haßfurter optimistisch.

Auch für die dann noch folgenden sechs Partien, die die Hawks bis zum Abschluss der Vorrunde noch zu absolvieren haben. "Selbstverständlich setzen wir uns Ziele. Das ist immer wichtig. Wir wollen immer die besten Leistungen bringen, am besten alles gewinnen," besticht der des 23-Jährige mit Ehrgeiz. 

Für Michael Stach ist klar: "Unser Ziel ist erst einmal die Aufstiegsrunde, und dann natürlich der Aufstieg. Wir kämpfen jetzt seit drei Jahren um den Aufstieg, irgendwann wird es auch mal Zeit", will Stach mit den "Hawks" unbedingt in die Bayernliga und natürlich auch in Punktspiele gegen die Mighty Dogs aus Schweinfurt.