News Archiv der Hawks

Hawks%20neu_edited.jpg
 

Der ESC Haßfurt schießt Trostberg vom Eis

Ein furioses Auftaktdrittel legt den Grundstein zum 10:3-Kantersieg der Hawks. Denen steht nun ein sehr stressiges Wochenende mit gleich drei Partien bevor.

"Hier im Frankenland, spielen wir euch an die Wand". Die Fans im Haßfurter Eisstadion – trotz der geltenden 2G-Plus-Regel waren 364 Anhänger gekommen – hatten am Sonntagabend allen Grund zum Singen. Bei der ersten ihrer sieben Januar-Partien gelang den Hawks ein toller Jahresstart, denn die "Chiefs" des TSV Trostberg bekamen vor allem aufgrund eines furiosen ersten Abschnitts keine reellen Möglichkeiten zu einer Überraschung. Sehr zur Freude auch von Christian Dietrich.

Der ESC-Kapitän höchstpersönlich erzielte nämlich nach exakt 4:35 Minuten den ersten ESC-Treffer 2022 zum dritten zweistelligen Heimsieg der Saison. Nach dem 10:3-Erfolg, an dem sich neben Dietrich neun weitere Teamkollegen der nach erfolgten Impfungen und Genesungen nach vielen Wochen wieder einmal vollzählig angetretenen Mannschaft in die Scorerliste eintragen konnten, war der 30-Jährige jedoch nicht restlos zufrieden.

Das "Runterschalten" kommt nicht so gut an

"Wir haben das erste Drittel gut gespielt und relativ schnell die Tore gemacht", gab es ausschließlich für Abschnitt 1, den die Kreisstädter nach weiteren Treffern von Daniel Hora, Michael Stach, Lukas Kratschmer, Jan Trübenekr, Jakub Sramek per Penalty und Tomas Pribyl mit 7:1 für sich entschieden, uneingeschränktes Lob. "Danach haben wir wieder mehr zugelassen. Man hat natürlich gemerkt, dass wir dann ein wenig zurückgefahren haben, so zumindest der Anschein. Das darf natürlich nicht passieren", übte Dietrich ein wenig Selbstkritik.

Dass die weiteren Spieldrittel knapp verliefen – einem 1:1-Unentschieden während der zweiten 20 Minuten folgte ein knapper 2:1-Sieg im Schlussabschnitt –, lag aber auch der Einstellung der zu Beginn arg gebeutelten Gäste. "Die haben nicht aufgehört zu kämpfen und hatten auch ihre Torchancen", zollte der Hawks-Kapitän den nur mit elf Feldspielern angereisten Südostoberbayern Respekt für ihr Engagement. Allerdings: "Wir haben auch gezeigt, dass man mit wenigen Leuten gut spielen kann", habe er den Gegner angesichts der guten Ergebnisse zu Saisonbeginn "etwas stärker eingeschätzt."

Drei Spiele in vier Tagen

Doch Christian Dietrich ist schon lange genug im Eishockeygeschäft aktiv um zu wissen, dass bereits am kommenden Freitag beim anstehenden Rückspiel in Trostberg "die Karten neu gemischt" würden. "Freiluftstadion. Das ist immer etwas anderes", hofft er dann auf drei gleichmäßig gute Drittel von sich und seinen Hawks.

Zuvor steht jedoch bereits an Dreikönig (Donnerstag) um 18.30 Uhr das bereits letzte Heimspiel der Vorrunde an, wenn der EHC Bayreuth im Stadion Am Großen Anger gastiert. Den "Dreierblock am Wochenende" komplettiert am Sonntag die Begegnung beim ESV Waldkirchen (17.30 Uhr).

 

Michael Stach: Der ESC Haßfurt ist dran mit dem Aufstieg

Nach zwei Wochen Spielpause erwarten die "Hawks" am Sonntag den TSV Trostberg. Welche Ziele Angreifer Michael Stach für diese Partie und die Landesliga-Saison hat.

Abgerutscht auf Platz vier der Vorrundentabelle der Landesliga Gruppe 1 ist der ESC Haßfurt – bedingt allerdings durch eine längere Spielpause, die die "Hawks" (4./24 Punkte) mit inzwischen bis zu fünf weniger ausgetragenen Partien gegenüber der Konkurrenz zurücklässt. Mit dem vor zwei Wochen eingefahrenen 8:3-Heimsieg über Dingolfing im Rücken geht es für die Haßfurter am Sonntag um 18.30 Uhr ins Heimspiel gegen den TSV Trostberg (6./18).

Gleich zweimal war Michael Stach vor 14 Tagen gegen den EV Dingolfing erfolgreich, steuerte zudem einen Assist bei. Überhaupt punktete der Haßfurter in den letzten Wochen regelmäßig. Es läuft also für das 23-jährige Eigengewächs des ESC Haßfurt. "Wir hatten einige Rückschläge," verweist der Industriemechaniker aber auch auf die personellen Engpässe, unter anderem durch ungeimpfte Spieler. Dennoch ist Stach bis auf wenige Ausnahmen ("Gegen Bayreuth hatten wir auch viel Scheibenpech") absolut zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. Stach lebt seit 17 Jahren in Haßfurt. Nahezu ebenso lang jagt er auf dem Eis, zuerst in Haßfurt, dann in Nürnberg, Bad Kissingen und Schweinfurt, der Hartgummischeibe hinterher. Seit drei Jahren stürmt er nun wieder für die "Hawks".

"Ich kenne den Großteil der Mannschaft noch aus der eigenen Jugend," fühlt sich Michael Stach rundum wohl im Stadion Am Großen Anger. Dass dort aktuell gleich vier Trainer plus Sportdirektor das Sagen haben, sei "kein Problem. Die wissen genau, was sie machen, haben ja auch viel Erfahrung."

Gegen Trostberg stehe der "Kampf um jeden Puck" im Vordergrund. "120 Prozent" müsse jeder Spieler geben, um die drei Zähler in Haßfurt zu behalten, will der Angreifer die Gäste aus Oberbayern keinesfalls unterschätzen. "Wenn wir konzentriert bleiben, wird das funktionieren am Sonntag," gibt sich der Haßfurter optimistisch.

Auch für die dann noch folgenden sechs Partien, die die Hawks bis zum Abschluss der Vorrunde noch zu absolvieren haben. "Selbstverständlich setzen wir uns Ziele. Das ist immer wichtig. Wir wollen immer die besten Leistungen bringen, am besten alles gewinnen," besticht der des 23-Jährige mit Ehrgeiz. 

Für Michael Stach ist klar: "Unser Ziel ist erst einmal die Aufstiegsrunde, und dann natürlich der Aufstieg. Wir kämpfen jetzt seit drei Jahren um den Aufstieg, irgendwann wird es auch mal Zeit", will Stach mit den "Hawks" unbedingt in die Bayernliga und natürlich auch in Punktspiele gegen die Mighty Dogs aus Schweinfurt.

 

ESC Haßfurt – EV Dingolfing 8:3 (3:1, 2:2, 3:0)

267989224_4955994187773472_1696375658749068555_n.jpg

Es war sicher die Szene schlechthin in einem hochklassigen Spiel: Beim stand von 5:3 für die „Hawks“, musste Marco Sedlar einige Meter frei vor dem Haßfurter Gehäuse die Scheibe eigentlich nur noch einschieben, um den Anschluss seiner „Isar Rats“ wieder herzustellen und die Spannung weiter zu erhöhen. Doch der ehemalige DEL2-Profi des EV Landshut hatte die Rechnung ohne ESC-Verteidiger Lucas-Andreas Thebus gemacht.

Der 25-Jährige, optisch nicht gerade ein Abwehrspieler mit „Gardemaß“, quetschte sich von hinten förmlich vor den ein Jahr älteren Stürmer des EV Dingolfing und behinderte ihn so, dass er seinen Schläger nicht mehr richtig nach vorne bekam. Großer Beifall kam von der Haßfurter Ersatzbank und den Teamkollegen auf dem Eis. Dass Thebus, der vor sechs Jahren von der damals in der DNL2 spielenden U18-Nachwuchsabteilung des ES Weißwasser in die Kreisstadt wechselte, nach der spektakulären Rettungstat ebenso zu Boden ging und nach einer kurzen Rutschpartie erst an die Bande krachte und sich dabei leicht verletzte, war nach der Schlusssirene längst vergessen. „Für den Sieg opfert man schon mal ein bisschen Schmerzen“, grinste Thebus nach dem völlig überraschenden 8:3-Erfolg gegen die Niederbayern. „Wir müssen einfach als Team arbeiten“, sagte er. „Wir sind aktuell wenig Leute, da muss Jeder sich den Allerwertesten aufreißen für den Anderen. Und das muss man in jeder Szene sehen.“ Er sei einfach „zurückgerannt“ und habe „den Punk aus dem Tor geholt hat, bevor er drin ist“, sagte er zwar völlig ausgepowert, aber sichtlich zufrieden.

Neben Thebus zeigten auch alle anderen einsatzfähigen und aufgrund der 2G-Plus-Regel im Stadion am Großen Anger spielberechtigten „Hawks“ eine unglaubliche Moral, verbunden mit unbändigen Willen und einem für alle der 202 Zuschauer auf den Rängen sichtbaren „Wir“-Gefühl. Die schnelle Führung der hochkarätig besetzten und nach dem 8:2-Hinspielsieg favorisierten Niederbayern durch Dominik Schindlbeck (4.), war jedenfalls nicht der befürchtete Anfang vom Ende. Im Gegenteil: die diesmal von Oliver Kratschmer auf der Bank betreuten Hausherren, bei denen sogar die Nachwuchsspieler Noah Endres (U20) sowie Thiago Schmauser (U17) zum Einsatz kamen, ließen sich nicht aus ihrem kämpferischen Konzept bringen. Als sie nach Treffern der drei verbliebenen tschechischen Kontingentspieler Dominik Tobola, Jan Trübenekr und Tomas Pribyl (6./15./20.) am Ende des ersten Drittels mit 3:1 führten, war der unbedingte Siegeswille schon bestens zu erkennen. Und nach einem ausgeglichenen 2:2-Mittelabschnitt glaubten dann Viele an einen weiteren Heimsieg. Weil die „Hawks“, bei denen Schlussmann Nicolas Hetzel mit teils spektakulären Paraden die „Isar Rats“ schier zur Verzweiflung brachte, auch während der letzten 20 Minuten noch drei Mal ins Schwarze trafen (die Torschützen waren Dominik Tobola, Lukas Kratschmer und Michael Stach), während die Gäste mit ihren Chancen immer wieder scheiterten, glich das Stadion auch dank der „oh wie ist das Schön“-Gesänge einem Tollhaus.

„Wir wussten natürlich, dass es hart wird. Aber wir glauben immer, dass wir gewinnen können“, strahlte Luca-Andreas Thebus und fügte hinzu: „Wir sind trotzdem noch stark genug, um Jeden schlagen zu können.“ Einzelspieler würden oftmals den Unterschied machen, aber „die Mannschaft ist am Wichtigsten.“ Auch ESC-Betreuer Thomas Heinisch bezeichnete die abgelieferte Leistung als „überragend. Das sind lauter junge Kerle im Vergleich mit den Stars der Dingolfinger. Wahnsinn. Kampf pur von Jedem. Einfach top“, lautete sein Fazit.

 

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Hetzel, Feitl – Thebus, Müller, Pribyl, Finzel, Marx, Hertwich, Endres – Stach, Trübenekr, Dietrich, Tobola, Kratschmer, Schmauser. Tore: 0:1 (4.) Schindlbeck, 1:1 (6.) Tobola (Kratschmer), 2:1 (15.) Trübenekr (Stach), 3:1 (20.) Pribyl (Hetzel) 5-3, 4:1 (24.) Finzel (Tobola), 4:2 (28.) Detterer (Hanzen, Sedlar) 4-5, 5:2 (31.) Stach (Trübenekr, Tobola), 5:3 (36.) Detterer, 6:3 (48.) Tobola (Trübenekr), 7:3 (52.) Kratschmer (Tobola), 8:3 (57.) Stach (Trübenekr, Pribyl). Strafzeiten: 12/14. Schiedsrichter: Wittmann (Feist/Müller-Osten). Zuschauer: 202.

 

Die Haßfurter Hawks haben einen zweiten Torhüter verpflichtet

Für den derzeit inaktiven Timo Jung holt der ESC vor dem Spiel gegen Dingolfing einen neuen Goalie aus Pegnitz. Dafür verabschiedet sich Georg Lang nach Schweinfurt.

16.12.21

1639671108269.png

Ihre Spitzenposition der Gruppe 1 der Eishockeylandesliga mussten die Hawks des ESC Haßfurt mittlerweile an den EV Moosburg abgeben. Dies jedoch, nachdem von den fünf zuletzt abgesetzten Begegnungen lediglich eine nachgeholt werden konnte. Ohnehin präsentiert sich die Tabelle aufgrund der Coronasituation sowie zahlreichen Spielausfällen und Verlegungen sehr unübersichtlich. Denn während die Moosburger in dieser Saison bereits 14 Mal im Einsatz waren – so oft wie keine andere Mannschaft in der Liga – kommt der EV Dingolfing auf lediglich sieben Partien. Mit ihren bisherigen 17 Punkten stehen sie jedoch sehr gut da.

Angespannte Personalsituation

Wenn die Haßfurter am Freitagabend nun auf die Niederbayern treffen, "dann wäre ein Sieg unheimlich wichtig für uns", betont ESC-Teamchef Martin Reichert, der auch auf die restliche Tabellensituation verweist: "Inzwischen hat sogar der ESC Vilshofen als Tabellensiebter wieder gute Chancen auf das Erreichen der Play-off-Runde."

Das Ziel ist also klar: Der nächste "Dreier" vor heimischen Fans soll eingefahren werden und die Heimweste weiter weiß bleiben. Fraglich ist jedoch die Umsetzung angesichts der immer noch angespannten Personalsituation. Einige noch erkrankte oder noch nicht vollständig geimpfte Spieler könnten erneut nicht zur Verfügung stehen.

Dingolfing ist für Reichert der Topfavorit

"Es ist, wie es ist", muss sich Reichert wohl oder übel mit der nicht neuen Situation abfinden und will sich nicht weiter äußern. Nachdem die Hawks im Hinspiel in Dingolfing mit 2:8 ihre bislang höchste von drei Saisonniederlagen kassierten, müssen sie wohl einen Sahnetag erwischen, um diesmal die Oberhand zu behalten.

"An meiner Einschätzung vor Saisonbeginn hat sich nichts geändert. Dingolfing ist für mich einer der Topfavoriten auf den Aufstieg", rechnet Reichert bei der zweiten Begegnung mit den Rats erneut mit einer "ganz harten Nuss, die wir natürlich knacken wollen. Mal schauen, ob es uns diesmal gelingt".

Ein neuer Goalie und ein Abgang

Im Kader fanden zwei personelle Änderungen statt: Aus persönlichem Grund steht Timo Jung vorerst nicht mehr zur Verfügung. Für ihn kommt der 23-jährige Luca Feitl nach Vermittlung von ESC-Kapitän Christian Dietrich vom EV Pegnitz als zweiter Torwart neben Nicoals Hetzel an den Großen Anger. Dagegen zieht sich Georg Lang, der erst vor wenigen Wochen nach seiner Rallye-Saison aufs Eis zurückkehrte und lediglich beim letzten Auswärtsspiel der Hawks in Bayreuth zum Einsatz kam, ab sofort das Trikot des Rivalen ERV Schweinfurt über. "Georg hat uns und der Mannschaft in einem emotionalen Gespräch mitgeteilt, dass er seine Karriere dort beenden möchte, wo sie begonnen hat", begründete Sportvorstand Andreas Kurz den kurzfristigen Wechselwunsch und wünscht "Schorsch", wie er genannt wird, "alles Gute für die Zukunft." Der 31-Jährige, der 2015 zu den Kreisstädten kam, wolle sich nach dieser Spielzeit um andere Dinge kümmern und zuvor nochmals für seinen Heimatverein aktiv sein.

 

Eishockey: Warum die Hawks nicht vernünftig planen können

Die große Corona-Ungewissheit greift auch in der Eishockey-Landesliga wieder um sich. ESC-Urgestein Christian Dietrich hofft dennoch auf Zählbares.

03.12.21

1638516170426.png

Eine genaue Planung ist derzeit nicht wirklich möglich. Dafür steht Flexibilität auf der To-do-Liste ganz oben. Zumindest bei den Haßfurter Hawks. Die aufgrund der aktuellen Corona-Lage vor einer Woche von den Vereinen und dem Bayerischen Eissport-Verband (BEV) zusammen getroffenen Maßnahmen bezüglich des Spielbetriebs bestimmen weiterhin den Plan. Vermutlich sind die Hawks am Samstagabend wieder in der Gruppe 1 der Eishockey-Landesliga im Einsatz.

Nach aktuellem Stand soll ab 17.30 Uhr die ausgefallene Begegnung beim EHC Bayreuth, der ursprünglich gegen Dingolfing antreten sollte, nachgeholt werden. Die für Sonntag geplante Partie der Haßfurter beim ESC Vilshofen wurde dagegen aufgrund der noch geschlossenen Eisfläche im Freiluftstadion der Stadt bereits wieder abgesagt.

 

Für Verantwortliche, Betreuer und auch Spieler ist die Situation sicher nicht einfach. Dennoch bleibt Christian Dietrich gelassen. "Ich sehe die ganze Lage noch relativ entspannt", sagt der Hawks-Kapitän. Er richtet ein dickes Lob in Richtung des Verbands, der seiner Meinung nach "diesmal sehr schnell reagiert" und mit kurzfristig möglichen Spielverlegungen, Tauschs, Neuansetzungen oder Absagen "gute Optionen" vorgeschlagen habe. Ein Wermutstropfen bleibt jedoch: "Für die Planung ist es natürlich sehr bescheiden", räumt Dietrich ein, der für sich selbst entschieden hat, von "Woche zu Woche" zu denken. "Auch vom Kader her", ergänzt der 30-Jährige.

Corona-Bestimmungen lassen den Kader schrumpfen

Der ist aktuell durch verschiedene Erkrankungen – und natürlich 2G+ bezüglich des Betretens des Haßfurter Eisstadions und anderer Spielstätten gerade für die noch nicht vollständig geimpften oder noch nicht genesenen Spieler – merklich zusammengeschrumpft. Für den dienstältesten Hawk ist das jedoch keine Ausrede, sollten weiterhin Partien stattfinden. "Jetzt müssen wir halt noch mehr zusammenhalten und auf die Zähne beißen. Jeder Einzelne von uns hat Qualität", ist er überzeugt, auch mit einer möglicherweise quantitativ sowie qualitativ eingeschränkten Mannschaft dagegenhalten und Spiele gewinnen zu können.

 

"Und wir müssen gewinnen, wenn wir unser Ziel erreichen wollen", betont Dietrich auch mit dem Blick auf Samstagabend. Eine einfache Aufgabe würde die Auseinandersetzung mit dem EHC Bayreuth (8. Platz/6 Punkte) aber selbst dann nicht werden, wenn dem ESC die kompletten Reihen zur Verfügung stünden. Gerade vor heimischen Fans wollen die Tigers ihre bislang durchwachsene Bilanz (Siege gab es gegen Selb 1b und Freising, Niederlagen gegen Pegnitz und Moosburg) im städtischen Kunsteisstadion verbessern.

ESC-Sportvorstand Andreas Kurz ist derweil überzeugt davon, dass bald wieder ein Großteil der Spieler am Training und den Partien teilnehmen kann, nachdem die Impfbereitschaft in der Mannschaft "merklich zugenommen" habe. Tatsache ist, dass bei den Trainingseinheiten unter der Woche mehr Platz als sonst auf der Eisfläche vorhanden war. "Uns ist als Mannschaft jetzt einfach wichtig, dass die Geimpften und Genesenen trainieren dürfen und wir dann am Wochenende geschlossen auftreten", sagt Dietrich abschließend.

 

"Hawks": Partien in Bayreuth und in Trostberg wegen Corona abgesagt

Während beide am Wochenende geplanten Spiele der Haßfurter den zu hohen Inzidenzen zum Opfer fallen, nimmt die Zahl der geimpften Spieler beim ESC zu. Wie der Verband zu einem Saisonabbruch steht.

25.11.21

Aus dem ersten "Auswärtsdoppel" der Haßfurter "Hawks" (1./18) wird nichts: Die am Sonntag angesetzte Partie beim TSV Trostberg wurde aufgrund der hohen Corona-Inzidenz im Landkreis Traunstein von über 1000 und des deshalb seit Mittwoch geltenden generellen Sportverbots schon unter der Woche abgesagt. Inzwischen wurde auch die Partie am Freitagabend beim EHC Bayreuth (8./6) verlegt.

Ein genereller Abbruch der Landesliga-Saison 2021/2022 stehe "stand jetzt" aber nicht zur Debatte stehe, wie ESC-Vorstandssprecher Andreas Kurz deutlich macht. Dies sei das Ergebnis einer Videoschalte mit Vertretern aller Landesligisten und des Bayerischen Eissport-Verbandes (BEV) am Mittwochabend.

Der Spielplan wird gehörig durcheinander gewürfelt

Dabei wurde man sich schnell einig, weiterzuspielen "mit allen Konsequenzen". Eine Konsequenz, nämlich Ausfälle wegen geschlossener Sportstätten möglicherweise bis Mitte Dezember, solle demnach auch durch "Flexibilität" der Vereine ausgeglichen werden. "Kurzfristig können dann wirklich ganz andere Paarungen angesetzt werden als ursprünglich geplant", sagt Kurz. "Pragmatisch, einfach und schnell wollen wir sein", betont Frank Butz, Eishockey-Obmann beim BEV.

Betroffen von der vorübergehenden Schließung ihrer Eishallen sind neben Trostberg aktuell auch Vilshofen, Dingolfing oder Waldkirchen. Diesen und anderen betroffen Vereinen solle ermöglicht werden, etwa das Heimrecht zu tauschen oder ein Heimspiel an einem anderen Ort auszutragen. Jetziges Ziel des Verbandes und der Vereine ist es jedenfalls, "einen geeigneten Spielmodus zu finden, bei dem am Ende letztlich Auf- und Absteiger festgelegt werden können."

Immer mehr "Hawks" lassen sich impfen

 

Kurz: "Aufgrund der Diskussion der letzten Wochen haben sich mittlerweile schon einige noch impfen lassen und sind mittlerweile grün, andere wollen dies jetzt so schnell wie möglich nachholen."

 

Haßfurter "Hawks" senden ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz

Mit einem 11:3-Kantersieg fegt der ESC Haßfurt seinen schärfsten Verfolger aus dem Stadion. Warum Verteidiger Tomas Pribyl optimistisch in Richtung Playoffs blickt.

22.11.21

scoreboard_moosburg_heim.png

Eigentlich sei es "schon ein schwieriges Spiel" gewesen. Immerhin trafen die Haßfurter "Hawks" als Spitzenreiter auf den Tabellenzweiten EV Moosburg, bei dem sie zwei Wochen zuvor noch eine ihrer bisher zwei Niederlagen kassierten. Doch ESC-Verteidiger Tomas Pribyl und seine Teamkollegen machten bereits in der Anfangsphase klar, wer diesmal im Stadion am Großen Anger als Sieger die Eisfläche verlassen würde – und wie.

"Wir waren einfach schon gut im ersten Drittel", sah der 22-jährige Tscheche bereits nach dem schnellen 1:0-Führungstreffer seines Landsmannes Jakub Sramek (3.), dass es erneut ein erfolgreicher Abend für den Tabellenführer der Gruppe 1 der Landesliga werden würde.

Engagement, Einsatz und Willen

Und er sollte recht behalten mit seiner Einschätzung, denn anders als gegen Waldkirchen zeigten die Haßfurter von der ersten Sekunde an Engagement, Einsatz und viel Willen, um für das Zwischenziel "Playoffs" weitere Punkte einzufahren. Erneut Sramek (8.) sowie Jan Trübenekr (13.) und Timo Zürcher (19.) sorgten bis zur ersten Pause schon für eine Vorentscheidung gegen einen Moosburger Gegner, der zwei Tage zuvor noch bei der Überraschungsmannschaft TSV Trostberg gewonnen hatte. "Wir haben schon in Moosburg nicht so schlecht gespielt, aber heute war es sehr gut", fasste Pribyl auch die Abschnitte zwei und drei zusammen, in denen gerade er und seine Abwehrkollegen sowie Torhüter Timo Jung ein wenig mehr Arbeit zu verrichten hatten. Mehr als drei Gegentore ließen sie aber nicht zu.

Und weil der Puck im Moosburger Gehäuse noch drei (im zweiten Drittel) beziehungsweise vier Mal (im Schlussabschnitt) einschlug, gelang gegen die Dreirosenstädter ein im Vorfeld sicher nicht zu erwartender 11:3-Kantersieg. Klar, dass die 341 Fans auf den Rängen nach der Schlusssirene bestens gelaunt ihre Mannschaft feierten. Mit "ich hoffe es und ich glaube es", beantwortete Tomas Pribyl indes die Frage, ob die "Hawks" fit für die Aufstiegsrunde sind. Er jedenfalls sei bereit dafür, weitere Siege mit seinen Teamkollegen einzufahren.

Gedanken über die nähere Zukunft

"Ich fühle mich einfach gut hier. Ich liebe die Fans, die Stadt. Alles ist gut", ist der gebürtige Karlsbader, der vor zwei Jahren erstmals beim EV Pegnitz Erfahrungen mit dem deutschen Landesliga-Eishockey sammelte, persönlich gut gerüstet für weitere Aufgaben.Andererseits macht er sich aufgrund der immer angespannteren Situation auch Gedanken, wie es jetzt weitergeht. Finden die terminierten Auswärtspartien am kommenden Wochenende in Bayreuth (Freitag) und Trostberg (Sonntag) statt? "Ich glaube schon", überwiegt jedenfalls sein Optimismus, wenngleich er zugibt: "Na ja, Corona ist schon sehr schlecht."

 

Der vorerst letzte Auftritt der "Hawks" vor heimischen Fans

Nach der Sonntagspartie gegen Moosburg begibt sich der Haßfurter Eishockey-Landesligist auf eine mehrere Wochen andauernde "Auswärts-Tournee"

21.11.21

Gameday_moos_heim.png

Von einem zum nächsten Topspiel: Die Haßfurter "Hawks", die nach acht absolvierten Partien mit 18 Punkten weiterhin vor dem TSV Trostberg, der bislang allerdings zwei Mal weniger angetreten ist, an der Spitze der Landesliga 1 stehen, bekommen es am Sonntagabend ab 18.30 Uhr erneut vor heimischer Kulisse mit dem Tabellendritten EV Moosburg zu tun.

Und nach anfänglichen Schwierigkeiten befindet sich der langjährige ehemalige Bayernligist ausgerechnet seit dem ersten Aufeinandertreffen mit den "Hawks" wieder in der Spur. Zuvor kassierte der Meisterschaftsanwärter überraschende (Heim)pleiten gegen Vilshofen, Trostberg und auch gegen Waldkirchen. Selbst gegen die vermeintlichen "Underdogs" Selb 1b oder Schlusslicht Freising behielt der EVM nur knapp die Oberhand.

Für den ESC Haßfurt ein Sechs-Punkte-Spiel

Seit dem 3:2-Sieg gegen Pegnitz und dem 4:2-Erfolg über Haßfurt vor zwei Wochen befindet sich die Mannschaft von Trainer Bernie Engelbrecht, bis 2005 Torwart in der Nationalmannschaft, nach einem weiteren "Dreier" gegen Bayreuth aber im Aufschwung und hat nun 15 Zähler auf dem Guthabenkonto. "Das ist für uns schon wieder ein Sechs-Punkte-Spiel", verdeutlicht Haßfurts Teamchef Martin Reichert die Wichtigkeit. "Die Ausgangslage ist wie gegen Waldkirchen: Wenn Moosburg gewinnt, sind beide Teams punktgleich. Gewinnen wir, haben wir wieder einen größeren Abstand. Und genau den wollen wir herstellen", hofft der Sylbacher auf einen ebenso erfolgreichen Auftritt wie eine Woche zuvor.

Reichert will schnell in die Playoffs

Dabei geht es weniger um Revanche, denn Moosburg ist für Reichert "ein Gegner wie jeder andere in der Liga". Es sei vielmehr wichtig, sich gerade im heimischen Stadion keinen Ausrutscher zu erlauben und schnellstmöglich die erforderliche Punktemenge zu sammeln, um frühzeitig den Einzug in die "Playoffs" zu erreichen. "Und das wird noch schwer genug", ist er überzeugt. Die Partie gegen Moosburg ist derweil die letzte vor eigenen Fans für mehrere Wochen. Während ab 26. November eine längere "Auswärtstournee" ansteht (die "Hawks" spielen in Bayreuth, Trostberg, Pegnitz und Freising) ist der Heimauftritt gegen den EV Dingolfing am Freitag, 17. Dezember, zugleich der einzige im Dezember.

 

Verwirrung bei den"Hawks": 2G oder 3G beim Heimspiel am Sonntag?

Vor der Partie am Sonntag gegen den ESV Waldkirchen gibt es bei Verband und Verein unterschiedliche Interpretationen der politischen Vorgaben für Sportveranstaltungen.

Gameday_wald_heim.png

"Auf zum Spitzenspiel gemeinsam zum nächsten Sieg. Auf geht’s Crocodiles. Rock`n Roll in Haßfurt". Bei einem Blick auf die Vereinshomepage wurde bereits deutlich: Mannschaft, Trainer und sonstige Vereinsverantwortliche des ESV Waldkirchen haben sich einiges vorgenommen, wenn sie am Sonntagabend (18.30 Uhr) zu Gast sind im Stadion am Großen Anger. Aber auch die Hausherren freuen sich, wenn sie in der Gruppe 1 der Landesliga als aktueller Spitzenreiter auf den Tabellenvierten treffen. Dabei liegt die Betonung auf dem Wort "wenn". Die Frage, ob die Partie wie geplant stattfinden kann, wird womöglich erst kurzfristig beantwortet werden. Grund ist die seit einigen Tagen im Freistaat geltende neue Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung inklusive der "Roten Krankenhausampel".

Die Verbandsvorgaben werden akzeptiert

Der Bayerische Eissportverband (BEV) interpretiert die Vorgaben aus der sogenannten "2G-Regel" so, dass neben den Zuschauern auch erwachsene Sportlerinnen und Sportler nur noch "geimpft oder genesen" Zutritt zu den Hallen haben. Der ESC Haßfurt stuft laut Sportvorstand Andreas Kurz eine Eishockeypartie dagegen als Veranstaltung ein: Veranstalter (ESC Haßfurt) und deren "Beschäftige" (Spieler, Trainer und Betreuer) würden der 3G-Plus-Regel (geimpft, genesen, PCR-getestet) unterliegen. "Natürlich müssen und werden wir die Verbandsvorgaben akzeptieren", machte Kurz am Donnerstag deutlich.

Falls gespielt wird, ist es nicht nur das Bestreben des sportlichen Leiters Martin Reichert, auch das fünfte Heimspiel vor eigenen Fans zu gewinnen. Dass es sich um ein Spitzenspiel handelt, nimmt er wohlwollend zur Kenntnis. Aber: "Wenn wir am Ende unter den ersten Vier stehen wollen, müssen wir zu Hause punkten. Egal gegen welchen Gegner in der Liga."

Gleiches Saisonziel beim Gegner 

Er glaubt derweil nicht, dass sich die Niederlage eine Woche zuvor in Moosburg noch auswirkt. "Ich bin sicher, die Jungs haben die Fehler unter der Woche im Training analysiert und werden es am Sonntag besser machen."

Das wird auch notwendig sein, denn die Niederbayern mit ihrem neuen Trainer, dem Ex-Profi Benoit Doucet, sind mit Sicherheit keine Laufkundschaft. Von seinen sechs Partien verlor Waldkirchen einzig den Auftakt gegen Dingolfing und überraschend auch gegen Selb 1b. Den 57-jährigen Doucet, der wie die "Hawks" das Erreichen der "Playoffs" als vorrangiges Ziel anstrebt, hat das ihm vorgelegte Konzept der ESV-Verantwortlichen überzeugt, "mit überwiegend jungen, deutschen Spielern" zu arbeiten, "die lernen wollen. Diese Möglichkeit sehe ich in Waldkirchen", sagte der langjährige DEL-Spieler bei der Düsseldorfer EG, den Kölner "Haien" und Nationalspieler, in einem Interview mit der Passauer Neuen Presse (PNP).

 

Warum sich die "Hawks"-Niederlage bereits im Bus andeutete

Die gute Leistung beim 8:2 über Selb konnte der ESC Haßfurt in Moosburg nicht bestätigen. Trotz der 2:4-Niederlage behaupten sich die Unterfranken aber an der Tabellenspitze.

08.11.2021

scoreboard_moosburg_aus.png

8:2 über den VER Selb 1b, 2:4 beim EV Moosburg: Die Haßfurter "Hawks" haben ein durchwachsenes Wochenende hinter sich. Da aber auch die Konkurrenz Federn ließ, bleibt der ESC Haßfurt trotz der zweiten Saisonniederlage an der Tabellenspitze der Landesliga Gruppe 1.

"Moosburg war ein sehr starker Gegner", gibt Haßfurts Pascal Marx unumwunden zu, dass die Oberbayern die Partie am Sonntagabend verdient für sich entschieden haben. "Wir haben uns schwer getan, Abschlüsse zu generieren. Und wenn wir mal Chancen hatten, hat der letzte Wille gefehlt. Wir waren oft zu verspielt, wollten den Puck ins Tor zu tragen", kommentierte der Verteidiger die magere Offensivausbeute der Mannschaft.

Zwei Gegentreffer in Überzahl

Dabei konnte Jakub Sramek die Moosburger Führung durch Mmiloslav Horava (10.) nur vier Minuten später ausgleichen. "Das 1:1 haben wir uns erkämpft", beobachtete Marx, "beim 2:1 war dann aber auch ein bisschen Glück dabei". Die Haßfurter Führung im Mittelabschnitt gelang Jan Trübenekr (35.). Für Marx und Sportvorstand Andreas Kurz war dann der Beginn des dritten Abschnitts der Genickbruch für die Haßfurter. Jeweils in eigener Überzahl kassierten die "Hawks" erneut durch Horava zwei Gegentreffer. "Da haben uns dumme Fehler um den Lohn gebracht", so Kurz.

Suboptimale Vorbereitung

Der Sportvorstand hatte aber schon vor dem ersten Bully geahnt, dass in Moosburg nur wenig zu holen sein würde. "Es gibt so Tage, da geht einfach nichts. Da merkst du schon beim Aussteigen aus dem Bus, dass es nur schief gehen kann. Da ist ein Teil der Ausrüstung vergessen oder ein Schlittschuh kaputt", zeigte sich Kurz enttäuscht. Auch die Vorbereitung auf der Hinfahrt sei eher suboptimal gelaufen. "Da wurde kaum über das Spiel geredet, sondern nur über die Corona-Situation und ihre Folgen." An der verdienten Niederlage wollte Kurz aber nicht rütteln: "Moosburg war ein Gegner, der den Sieg unbedingt wollte. Die waren bissiger, läuferisch besser und haben auch weniger dumme Fehler gemacht", sprach er die beiden frühen Gegentore im Schlussabschnitt an.  Für Pascal Marx  waren die 60 Minuten in Moosburg "sicher nicht eines unserer besten, aber auch nicht das schlechteste Spiel von uns. Wir waren im Spiel drin, einige Sachen haben aber einfach nicht so funktioniert, wie wir das wollten". Und darüber ist auf der Rückfahrt sicherlich geredet worden.

 

ESC Haßfurt – VER Selb 1b 8:2 (2:0, 1:2, 5:0)
06.11.2021

scoreboard_selb_heim.png

Timo Jung hatte einen ruhigen Abend. Er konnte den 8:2-Erfolg seiner „Hawks“, darunter auch Torhüterkollege Nicolas Hetzel, der am Freitagabend den Vorzug als Nummer 1 erhalten hatte, gegen die Selber 1b über die volle Spielzeit von 60 Minuten von der Ersatzbank aus verfolgen. Und bis auf wenige Ausnahmen war der 30-Jährige zufrieden mit dem Auftreten des alten und neuen Spitzenreiters der Gruppe 1 der Eishockeylandesliga.

„Zwischendrin haben wir leider etwas gepennt und es uns selbst schwer gemacht“, beurteilte Jung, von 2012 bis 2014 und wieder seit 2018 in der Kreisstadt aktiv, den zweiten Pflichtsieg im Rückspiel über die 1b-Vertretung der Zweitliga-Wölfe des VER Selb. „Die Jungs haben zwei doofe Tore bekommen“. Ärgerlich waren die beiden Treffer der unangenehm zu bespielenden Oberfranken allemal. Schließlich hatten der nach seiner Weisheitszahn-OP wieder mitwirkende Kapitän Christian Dietrich und Co. es zuvor versäumt, den 2:0-Vorsprung nach dem ersten Drittel während der zweiten 20 Minuten auszubauen. Chancen dafür waren jedenfalls reichlich vorhanden. Stattdessen brachte Toni Lippert den Außenseiter gleich zweimal wieder in Spiel: Erst traf Selbs Angreifer zum 2:1 (37.), ehe er zwei Minuten nach der 3:1-Führung durch den zweiten Freitagsabend-Treffer von ESC-Torjäger Jakub Sramek (38.) 35 Sekunden vor der zweiten Pausensirene auf 3:2 verkürzte (40.).

 

„Die kommen zwei Mal vors Tor und sind zwei Mal erfolgreich“, ärgerte sich auch Teamchef Martin Reichert über die durchaus vermeidbaren Gegentreffer Nummer 20 und 21 in dieser Saison, denen klare Positionsfehler vorausgingen.

Gefahr für einen engen Ausgang der Partie oder gar einen Ausrutscher bestand dennoch nicht. Gleich nach dem Wiederbeginn zeigte der bis dato gefährlichste Sturm der Liga – nach sechs Spieltagen stehen 45 Saisontreffer auf dem Konto – welches Potenzial in ihm steckt. Jan Trübenekr stellte nach exakt 14 Sekunden den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her, ehe der quirlige Tscheche nur 47 Sekunden erneut zur Stelle war (41./42.). Landsmann Jakub Sramek machte mit seinem 10. Saisontreffer in der 43. Spielminute dann die sehr kleinen vorhandenen Selber Hoffnungen zunichte. Dass ESC-Schlussmann Nicolas Hetzel die Scheibe kein weiteres Male aus einem Kasten holen musste, während Eigengewächs Lukas Kratschmer (52.) und Verteidiger Tomas Pribyl (56.) das Ergebnis auf 8:2 in die Höhe schraubten, machte einen weiteren erfolgreichen Abend für die „Hawks“ perfekt.

„Das war letztlich souverän runter gespielt“, grinste der frischgebackene Papa Timo Jung, der sich angesichts eines sehr erfolgreichen Schlussdrittels über die Chancenverwertung freute. „Das müssen wir eigentlich viel öfter machen. Ansonsten geschlossene Mannschaftsleistung, das hat gepasst“. Zustimmung erhielt er von Martin Reichert, der die Partie insgesamt als „in Ordnung“ bezeichnete. „Wir haben gewonnen, das war heute ganz wichtig für uns.“ Man sei weiterhin „voll im Soll“.

 

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Hetzel, Jung – Hora, Thebus, Müller, Stahl, Pribyl, Finzel, Marx, Hertwich – Sramek, Trübenekr, Büchner, Dietrich, Tobola, Zürcher, Kratschmer. Tore: 1:0 (9.) Zürcher (Trübenekr, Sramek), 2:0 (10.) Sramek (Hora), 2:1 (36.) Lippert (Warkus, Ro. Kala), 3:1 (38.) Sramek (Hora, Trübenekr) 5-4, 3:2 (40.) Lippert (Bauer, Warkus), 4:2 (41.) Trübenekr (Sramek Hora), 5:2 (42.) Trübenekr (Sramek, Hora), 6:2 (43.) Sramek (Hora), 7:2 (52.) Kratschmer (Tobola), 8:2 (56.) Pribyl (Tobola). Strafzeiten: 16/16. Schiedsrichter: Wittmann (Bösl/Kechter). Zuschauer: 409.

 

ESC Haßfurt – SE Freising 15:1 (5:1, 4:0, 6:0)
01.11.2021

scoreboard_freising_heim.png

Was war das denn? Ein zweiter Herbststurm in Haßfurt? Gut möglich, dass die „Black Bears“ der SE Freising es so empfunden haben, als sie am Sonntagabend ihr Auswärtsspiel im Eisstadion der Kreisstadt absolvierten. Immerhin fegten die „Hawks“ derart über die Eisfläche, dass den Gästen aus Oberbayern teilweise schwindelig wurde. Am Ende stand nach 5:1-, 4:0- und 6:0-Dritteln eine 15:1-Klatsche für einen bedauernswerten und hoffnungslos überforderten Gegner zu Buche.

Zusammen mit dem 9:5-Erfolg zwei Tage zuvor beim VER Selb 1b trafen die Haßfurter Puckjäger bei ihrem ersten Sechs-Punkte-Wochenende in dieser Landesligasaison also 24 Mal in Schwarze. Kein Wunder, dass auch Timo Zürcher, in Selb selbst drei Mal und gegen Freising ein Mal erfolgreich, über beide Ohren strahlte. „Heute hat jede Reihe gut zusammengespielt. Sehr guter Teamauftritt“, fasste der 22-Jährige den Sonntagabend zusammen, bei dem sich neben ihm auch acht weitere Teamkollegen in die Torschützenliste eintragen konnten. Nur eine Tatsache wurmte ihn: „Wir haben uns schon ein bisschen geärgert, dass wir einen Gegentreffer bekommen haben. Unser Ziel war eigentlich, keins zu bekommen.“ Dass Lois Seibert für die bis zum Ende sehr fairen „Black Bears“ beim Stand von 4:0 den Ehrentreffer erzielte (13.), war jedoch nicht nur dem einzigen mitgefahrenen und lautstarken Freisinger Fan auf der Gästetribüne zu gönnen.

Zürcher, der im Sommer 2019 vom Nachwuchs der Iserlohn „Roosters“ zu seinem Heimatverein zurückgekehrt ist („ich bin gerne wieder in der Heimat und fühle mich richtig wohl, wieder daheim zu sein“) und aktuell eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann absolviert, sieht sich und seine Teamkameraden „voll im Soll. Bisher sind wir auf einem guten Weg. Hinten läufst es gut, vorne läuft es gut. Jetzt schauen wir auf das nächste Wochenende“. Da geht es am Freitagabend im Rückspiel erneut gegen Selb 1b, ehe dann am Sonntag die Fahrt nach Moosburg auf dem Terminkalender steht. „Da wollen wir nochmal sechs Punkte einfahren. Dann passt es“, sagte der Angreifer, der bereits neun Scorerpunkte markiert hat. Wie es danach weitergeht? „Wir schauen von Spiel zu Spiel. Natürlich wollen wir immer drei Punkte holen, dann geht es hoffentlich Richtung Aufstiegsrunde.“

Auffälligster Akteur in einer ersatzgeschwächten „Hawks“-Mannschaft (viele Youngster waren mit der 1b beim ERSC Amberg im Einsatz, Kapitän Christian Dietrich fehlte krankheitsbedingt) war am Sonntag derweil Jakub Sramek, der allmählich zu alter Gefährlichkeit und Effektivität zurückfindet. Gleich fünf Mal, darunter vier Mal in Folge, schlug der Tscheche zu. Der schönste Treffer gelang ihm nach einer unglaublichen Traumvorlage seines Landsmannes Jan Trübenekr, der bei eigener Unterzahl den Puck aus dem eigenen Verteidigungsdrittel fast 30 Meter in hohem Bogen über die Freisinger Spieler hinweg nach vorne lupfte. Sramek nahm diesen auf, ließ nach einem kurzen Sprint SE-Keeper Manuel Hanisch ins Leere laufen und vollende eiskalt (54.).

 

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Jung, Hetzel – Hora, Thebus, Müller, Stahl, Pribyl, Marx – Stach, Sramek, Trübenekr, Büchner, Tobola, Zürcher, Kratschmer. Tore für Haßfurt: Sramek (5), Trübenekr (3), Tobola, Kratschmer, Büchner, Pribyl, Stahl, Zürcher, Müller. Strafzeiten: 12/12. Schiedsrichter: Witmann/Sperl. Zuschauer: 406.

 

VER Selb 1b – ESC Haßfurt 5:9 (3:1, 1:6, 1:2)
31.10.2021

scoreboard_selb_aus.png

Es fiel unter die Kategorie „Pflichtsieg“. Um das selbstgesteckte Ziel, nach der Vorrunde in der Tabelle zu den ersten Vier zu gehören, auch zu erreichen, muss bei den kleinen „Wölfen“ des VER Selb 1b gewonnen werden. Die Haßfurter „Hawks“ haben diese Pflichtaufgabe letztlich auch erfolgreich gemeistert. Ersatzkapitän Alexander Stahl, er vertrat den verhinderten Christian Dietrich, hatte mit seiner Einschätzung im Vorfeld allerdings recht.

Immerhin war der letztlich klare 9:5-Erfolg in der Netzsch-Arena über weite Strecken mit viel Einsatz, Gemeinschaftsgeist und Disziplin verbunden. Auch Teamchef Martin Reichert, der aufgrund einer wahren Autobahn-Baustellen- und Unfall-Stau-Odyssee nach fast siebenstündiger Fahrt von Ulm (dort war er beruflich unterwegs) über München und Regensburg erst mit knapp eineinhalbstündiger Verspätung in Selb eintraf, war letztlich erleichtert über den ersten Auswärtssieg. „Es war im Vorfeld klar, dass wir das Spiel gewinnen wollen und müssen. Gott sei dank sind wir schon so gefestigt innerhalb der Mannschaft, dass wir einen deutlichen Rückstand wieder drehen können“, war er froh, auch „ein solch schwieriges Spiel zu gewinnen.“

Deutlich war die Führung der Selber nach knapp 18 Minuten allemal. Doch dank der bereits erwähnten ESC-Tugenden läutete Lucas Büchner nur 14 Sekunden nach dem 3:0 durch Ricco Warkus noch im ersten Abschnitt die Wende ein (jeweils 18.). Den ersten Treffer des einzigen ESC-Neuzugangs bezeichnete Reichert jedenfalls als „extrem wichtig“. Nachdem in der Pause die Angriffsreihen umgestellt wurden, kam der „Hawks“-Motor dann so richtig ins Laufen. Bei nur einem weiteren Gegentreffer der Hausherren drehten Dominik Tobola (23.), Timo Zürcher (24.), Jan Trübenekr (33.), der wiedergenesene Jakub Sramek (36.) sowie Daniel Hora (40.) die Partie vor lediglich 75 Zuschauern vollends und schraubten das Ergebnis auf 4:7. „Ich denke, danach war bei Selb die Luft raus“, zeigte sich der Teamchef erleichtert, dass Haßfurt während der zweiten 20 Minuten das Kommando eindrucks- und wirkungsvoll übernommen hatte und es auch im Schlussabschnitt nicht mehr aus der Hand gab. Zwar konnte Dreifach-Torschütze Ricco Warkus für die „Wölfe“ nochmals auf 5:7 verkürzen. Der ebenfalls drei Mal erfolgreiche Timo Zürcher stellte mit einem Doppelpack aber die Weichen endgültig auf Sieg (54./60.).

„Die Mannschaft ist inzwischen so, dass hier jeder scoren kann“, freute sich Reichtert vor allem über die Ausgeglichenheit. Recht hat er, schließlich trugen sich sechs Spieler in die Torschützenliste ein. „Wir sind dieses Jahr sehr schwer auszurechnen. Von der ersten, der zweiten und dritten Reihe haben wir immer wieder Scorer. Die Jungs, ausdrücklich auch die in der dritte Reihe, machen einen super Job.“ Für ihn war der Auftritt insgesamt „in Ordnung. Momentan finden sich alle Spieler, auch die Jungen, super ein und geben stets Vollgas.“

 

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Hetzel – Hora, Thebus, Müller, Stahl, Pribyl, Finzel, Marx, Hertwich – Stach, Sramek, Trübenekr, Büchner, Tobola, Düsel, Zürcher, Kratschmer. Tore: 1:0 (4.) Wich (Scheib), 2:0 (12.) Bauer (Warkus, Neumann), 3:0 (18.) Warkus (Bauer, Neumann) 5-4, 3:1 (18.) Büchner, 3:2 (23.) Tobola, 3:3 (24.) Zürcher (Tobola), 3:4 (33.) Trübenekr (Stach) 4-5, 4:4 (34.) Warkus (Pfänder), 4:5 (36.) Hora (Sramek, Trübenekr), 4:6 (36.) Sramek (Hora, Trübenekr), 4:7 (40.) Hora (Sramek), 5:7 (43.) Warkus (Bauer), 5:8 (54.) Zürcher (Tobola, Pribyl) 4-5, 5:9 (60.) Zürcher (Sramek). Strafzeiten: 14/16. Schiedsrichter: Voigt (C. Reitz/Lautenbach). Zuschauer: 75.

 

VER Selb 1b – ESC Haßfurt (Freitag, 20 Uhr)

ESC Haßfurt – SE Freising (Sonntag, 18.30 Uhr)

27.10.21

Gameday_selb_aus.png
Gameday_freising_heim.png

Sein Ausblick fällt eindeutig aus. „Das Wochenende wir sehr schwer für uns, da alle Mannschaften in der Liga in etwa gleich stark sind.“ Für Alexander Stahl, seit nunmehr fünf Jahren als Verteidiger in der 1. Mannschaft der Haßfurter „Hawks“ aktiv, werden die beiden Partien am Freitag beim VER Selb 1b sowie zwei Tage später gegen die SE Freising nur erfolgreich sein, wenn Einsatz, Gemeinschaftsgeist und Disziplin wieder stimmen.

Der 24-Jährige aus dem eigenen Nachwuchs fordert deshalb, „von Anfang an Gas“ zu geben. „Dann bin ich sicher, dass wir die Punkte mit nach Hause nehmen beziehungsweise zu Hause behalten.“  Die „Hawks“, nach drei Partien mit sechs Punkten auf Position 4, haben bei den vielen Vergleichen in den letzten Jahren gegen die zweite Garnitur des DEL-2-Aufsteigers Selber „Wölfe“ – nach vier Partien derzeit auf Platz 2 – meist die Oberhand behalten. Doch es war oftmals viel Arbeit vonnöten. Das wird am Freitag nicht anders sein. Die Kombination „stets hungrige Talente aus dem eigenen Nachwuchs, gepaart mit reichlich Erfahrung“ wird auch, wie bereits geschehen, in diesem Jahr wieder für die eine oder andere Überraschung sorgen. Das Team von Trainer Stefan Wegmann siegte etwa in Waldkirchen und in Freising. Dagegen kassierte sie Niederlagen in Bayreuth sowie gegen Moosburg. Der letztjährige Oberligameister und DEL2-Aufsteiger aus der ersten Mannschaft Jan Wenisch, der bereits 48-jährige Richard Kala sowie ihre Mitspieler scheinen wieder einmal unberechenbar.

Wie stark die „Black Bears“ aus Freising in diesem Jahr auftreten, ist ebenso unsicher. Nach ihren drei Begegnungen gegen Selb 1b (0:5) und Waldkirchen (1:5) sowie in Moosburg (3:1) stehen sie derzeit noch ohne Punkte am Tabellenende der Liga, was jedoch in der noch jungen Saison nicht wirklich aussagt. Fakt ist deshalb, dass die Haßfurter die Partie fast so bestreiten sollten, wie zum Auftaktgegen Pegnitz und zuletzt gegen Vilshofen. Verbessern müsse sich laut Alexander Stahl das „Zweikampfverhalten in der Defensive.“

Er selbst peilt derweil am Ende der Saison den Aufstieg in die Bayernliga an. Um den dort zeitlichen Mehraufwand zu stemmen, würde er sogar sein zweitliebstes „Hobby“ Fußball – Stahl ist für den SV Sylbach aktiv – auch weiter zurückstecken. „Beides hat seine Reize für mich, aber Eishockey ist für mich mehr als nur ein Spiel und steht bei mir an erster Stelle.“ Noch muss er sich mit dem Thema freilich nicht beschäftigen.

 

Kader ESC Haßfurt: Jung, Hetzel – Hora, Thebus, Müller, Stahl, Pribyl, Finzel, Marx, Hertwich – Stach, Sramek, Trübenekr, Lang, Finger, Büchner, Krein, Dietrich, Tobola, Zürcher, Kratschmer.

 

ESC Haßfurt – ESC Vilshofen 5:3 (2:1, 2:1, 1:1)
23.10.21

scoreboard_vilshofen_heimspiel.png

Es war phasenweise ruppig. Am Freitagabend, als sich im Haßfurter Eisstadion die gastgebenden „Hawks“ und die „Wölfe“ des ESC Vilshofen gegenüberstanden, hatte Hauptschiedsrichter Markus Sperl viel Arbeit. Doch gegen die oftmals übertriebene Gangart der Niederbayern hatten die Unterfranken ein gutes und am Ende erfolgreiches Rezept: „Wir sind ruhig geblieben“, lobte Martin Reichert die Mannschaft für ihr Auftreten und sah dies auch als Hauptgrund für den 5:3-Erfolg in dem aus seiner Sicht nicht einfachen Spiel.

„Wir haben uns nicht darauf eingelassen und versucht, Strafzeiten zu vermeiden“, so der Teamchef. Dies ist zwar nicht immer gelungen, denn auch Spieler der „Hawks“ sahen insgesamt acht Mal auf der Sünderbank. Weil Markus Sperl Spieler der „Wölfe“ aber zwölf Mal für jeweils zwei Minuten von der Partie ausschloss, hatten ESC-Kapitän Christian Dietrich und Co. des Öfteren ein personelles Übergewicht. Was Alexander Stahl in der 7. Spielminute auch zur 1:0-Führung ausnutzen konnte. Jan Trübenekr, mit insgesamt drei Treffern zugleich der effektivste Akteur des Abends, erhöhte ebenfalls bei eigener Überzahl wenig später auf 2:0 (9.). Auch wenn die 403 Zuschauer bis zur letzten Spielminute eine „enge Kiste“ sahen, geriet der potenzielle Sieg der „Hawks“, die kurzfristig erneut auf Torjäger Jakub Sramek (der Tscheche hat immer noch Probleme mit der Leiste), Verteidiger Lukas-Andreas Thebus und Torwart Nicolas Hetzel (beide krank) verzichten mussten, nicht wirklich in Gefahr. Zu keinem Zeitpunkt gaben sie gegen ebenfalls ersatzgeschwächte Gäste Führungen aus der Hand. Wenn die „Wölfe“ ESC-Schlussmann Timo Jung bei seiner Punkte-Premiere doch einmal das Nachsehen gaben, hatten die Haßfurter die passenden Antworten parat. Es langte jedoch nicht, davon zu ziehen. „Wir haben es leider nicht geschafft, den Vorsprung auszubauen. Das war schade“, fand Reichert deshalb doch ein kleines Haar in der Suppe. „Aber umso wichtiger ist dann einmal so ein hart umkämpfter Sieg.“

Wie sein Teamchef freute sich auch Stürmer Lucas Büchner (21) über den Erfolg sowie in erster Linie den damit verbundenen drei Punkten. Der einzige Neuzugang, der zu Saisonbeginn vom Ligarivalen EV Pegnitz an den Main gewechselt ist, sprach „insgesamt von einem guten Spiel“ der Mannschaft gegen einen „sehr unangenehmen Gegner. Der Sieg war verdient und sehr wichtig. Wir haben als Team gut zusammenspielt, am Ende fünf Treffer gemacht und glücklich darüber.“

Nach einem spielfreien Sonntag sind die „Hawks“ am kommenden Wochenende wieder im Doppel-Einsatz: Am Freitag geht es zum VER Selb 1b, am Sonntag gastiert die SE Freising im Stadion am großen Anger.

 

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Jung – Hora, Müller, Stahl, Pribyl, Finzel, Marx, Hertwich – Stach, Trübenekr, Büchner, Krein, Dietrich, Tobola, Zürcher, Kratschmer. Tore: 1:0 (7.) Stahl (Tobola, Hora) 5-4, 2:0 (9.) Trübenekr (Zürcher, Hora) 5-4, 2:1 (13.) Zillinger (Bula), 3:1 (23.) Dietrich (Zürcher), 3:2 (33.) Bula (Wolfgramm, Geiger) 4-5, 4:2 (34.) Trübenekr (Tobola, Dietrich), 4:3 (54.) Bula (Artmann, Wolfgramm), 5:3 (55.) Trübenekr (Hora, Tobola). Strafzeiten: 16/24. Schiedsrichter: Sperl (Beigel/Zwingel). Zuschauer: 403.

 

Warum Lukas Kratschmer von einem "Hawks-Sieg überzeugt ist
Mit Vilshofen erwartet der ESC Haßfurt am Freitagabend einen Gegner der Kategorie "schlagbar". Die 2:8-Niederlage  von Dingolfing soll dabei keine Rolle mehr spielen.
22.10.2021

Gameday_vilshofen.png

Nach ihrem durchwachsenen Start wollen sich die Haßfurter "Hawks", die nach zwei absolvierten Partien mit drei Punkten im Mittelfeld der Landesligatabelle stehen, wieder Richtung Spitze orientieren. Ein Sieg im einzigen Wochenendspiel am Freitagabend gegen die "Wölfe" des ESC Vilshofen wird deshalb fest angestrebt. ESC-Kapitän Christian Dietrich und Co. müssen dabei aber eine Topleistung abliefern, um am Ende die Eisfläche als Sieger verlassen zu können.

Immerhin haben die Gäste aus Niederbayern bei ihrem bislang einzigen Einsatz vor einer Woche beim EV Moosburg für einen überraschenden Auftakt gesorgt. Mit 7:6 gewann die Mannschaft um Neutrainer Matthias Zillinger. Und das, obwohl mehrere Spieler nicht zur Verfügung standen.

Positive Erinnerungen

"Auch wenn wir in den letzten Jahren unsere Heimspiele gegen Vilshofen gewinnen konnten, dürfen wir sie also definitiv nicht unterschätzen", erinnert Haßfurts Angreifer Lukas Kratschmer einerseits an die 6:4- sowie zwei 5:2-Siege vor heimischen Fans. Andererseits gingen die "Hawks" bei ihren Gastauftritten an der Donau des Öfteren auch leer aus.

Deshalb fordert der 20-Jährige, die deutliche 2:8-Niederlage in Dingolfing zu vergessen und sich stattdessen an den letzten Freitag gegen Pegnitz (6:2) zu erinnern. "Da haben wir viele Sachen richtig gemacht und ein gutes Spiel geliefert. Wenn wir also gegen Vilshofen unsere Leistung vom vergangenen Freitag abrufen können, bin ich guter Dinge, dass wir drei Punkte holen werden."

 

Kratschmer ist richtig gut drauf

Er selbst will dazu wieder seinen Beitrag leisten. Lukas Kratschmer, der in den bisherigen acht Partien, inklusive Vorbereitung, bereits neun Scorerpunkte erzielt hat (sieben Tore), führt seine tolle Form darauf zurück, dass er sich "im Moment rundum gut fühlt und durch eine gute Vorbereitung mein Selbstvertrauen steigern konnte. Dass hat mir beim Saisonstart natürlich sehr geholfen und jetzt freue ich mich auf die kommenden Spiele."

Nachdem die zuletzt fehlenden Timo Jung und Jakub Sramek unter der Woche wieder an den Trainingseinheiten teilgenommen haben, sollte einem Einsatz des Duos nichts im Wege stehen.

 

Trotz 2:8 in Dingolfing: "Hawks" sind zufrieden mit dem Auftakt

Nach dem Erfolg über Pegnitz werden den Haßfurtern bei den "Isar Rats" die Grenzen aufgezeigt. Warum die Niederlage für Dominik Tobola aber kein Beinbruch ist.
18.10.21

scoreboard_dingolfin.png

Enttäuschung ja. Aber nicht lange. Bei Dominik Tobola richtete sich der Blick schon kurz vor der mehrstündigen Rückfahrt wieder nach vorne. "Wir haben drei Punkte an diesem Wochenende geholt, das ist gut." Der "Hawks"-Angreifer ist fest davon überzeugt, dass das Guthabenkonto nach dem Heimspiel am kommenden Freitag gegen den ESC Vilshofen weiter anwachsen wird. "Wir müssen und wir werden weiterhin für unser Ziel Platz 4 kämpfen", machte der 28-jährige Tscheche deutlich.

Dass er und seine Teamkollegen nach dem erfolgreichen 6:2-Auftakt am Freitagabend beim ersten Heimauftritt gegen die "Ice Dogs" des EV Pegnitz knapp 46 Stunden später beim Gastauftritt in Dingolfing klar mit 2:8 den Kürzeren zogen, wurmte einerseits schon. Anderseits: "Wir haben gut gekämpft, aber die waren heute einfach besser. Das muss ich ganz ehrlich sagen", wollte Tobola, der vor einem Jahr vom Ligakonkurrent TSV Trostberg zu den "Hawks" wechselte, nicht nach weiteren Ausreden suchen.

Schließlich wollen die "Isar Rats" den Aufstieg in die Bayernliga schaffen. Das war am Sonntagabend deutlich zu spüren, vom ersten Bully an gingen sie engagiert zu Werke und vor allem schnell mit 2:0 in Führung (5./7.). Am Ende sahen die 393 Zuschauer in der "Marco-Sturm-Eishalle" acht Tore ihrer Mannschaft, die bereits ihren Freitagsauftakt in Waldkirchen mit 4:0 gewonnen hatte. "Die waren einfach cleverer, waren einen Schritt schneller, waren gedanklich viel schneller und haben natürlich eine Topmannschaft", bekam Tobola Unterstützung von Vorstandsmitglied Andreas Kurz, der sich die Partie ebenfalls vor Ort angesehen hatte. Aus seiner Sicht haben die unterfränkischen Kreisstädter "durchaus ansehnlich" agiert. "Ganz so schlecht, wie es das Ergebnis aussagt, war unser Spiel nicht. Aber man muss einfach anerkennen, wenn ein Gegner stärker ist."

Mutlosigkeit im letzten Drittel

Zwar schafften es die Haßfurter, die auf den am Freitag an der Hüfte verletzten Jakub Sramek sowie wiederholt auf den frischgebackenen "Papa" Timo Jung verzichten mussten, zwei Mal zu verkürzen: Jan Trübenekr markierte in Drittel eins den 2:1-Anschlusstreffer (10.), Youngster Lukas Kratschmer im zweiten Abschnitt das zwischenzeitliche 3:2 (26.).

Doch als die bärenstarken Hausherren im weiteren Verlauf der zweiten 20 Minuten bis auf 5:2 davongezogen waren, schlich sich eine Art Mutlosigkeit bei den "Hawks" ein. Während des letzten Drittels kassierten die Haßfurter weitere drei Gegentreffer – davon einen sogar bei eigener Überzahl (42.) und einen bei doppelter Unterzahl (56.) – und schafften es selbst nicht mehr, EVD-Schlussmann Christian Haimberger zu überwinden.

Der Kapitän gibt sich optimistisch

Für Kurz stand nach der Schlusssirene fest: "Die können sich in dieser Saison vermutlich nur selbst schlagen." Gerade auch deshalb zeigte er sich "insgesamt trotzdem einverstanden" mit dem Saisonauftakt.

Kapitän Christian Dietrich ist unterdessen auch mit dem Trainerquartett, neben Tobola auch Daniel Hora, Jan Trübenekr und Jakub Sramek "sehr zufrieden. Die Jungs geben sich sehr Mühe und machen ein abwechslungsreiches und gutes Training". Er hofft natürlich, dass sich auch in den kommenden Wochen weitere Erfolge einstellen. Der erste kleine Dämpfer sei "kein Beinbruch".

 

ESC Haßfurt – EV Pegnitz 6:2 (3:1, 1:0, 2:1)
17.10.21

Ergebis Pegnitz.jpg

„Wir haben zu schnell die Tore zum 2:1 und 3:1 kassiert. Dann wird es schwer. Aber es war lange auf Augenhöhe. Am Ende vielleicht ein bisschen zu hoch, finde ich. Aber okay.“ Michael Breyer fasst die Partie mit nur wenigen Worten zusammen. Fakt ist: Für den ehemalige Stürmer der Haßfurter „Hawks“, der jetzt für die „Ice Dogs“ des EV Pegnitz auf Torejagd geht, gab es bei seiner zweiten Rückkehr an alte Wirkungsstätte diesmal nichts zu erben.

Und das zurecht, denn die Hausherren kamen nach anfänglichen Startschwierigkeiten immer besser in Fahrt und brachten sich aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung noch im ersten Drittel auf die Siegerstraße. Den 0:1-Rückstand (Torschütze für Pegnitz war Magnus Enk bereits in der 6. Minute) drehten Michael Stach (15.) sowie Lukas Kratschmer und Daniel Hora mit einem Doppelschlag binnen 20 Sekunden (jeweils 18.) in eine etwas beruhigendere 3:1-Führung. Während Jakub Sramek mit dem einzigen Treffer im zweiten Abschnitt auf 4:1 erhöhte (24.), brachte Paul Wolf die ebenfalls als „Top 4“-Kandidat gehandelten Oberfranken nur 43 Sekunden nach der zweiten Drittelpause wieder ins insgesamt offene und hartumkämpfe Spiel. Lukas Kratschmer aber hatte kurz darauf die passende Antwort parat: der Youngster, der beim Test in Lauterbach erstmals einen „Viererpack“ erzielte, untermauerte seine tolle Frühform mit seinem zweiten Tor am Freitagabend (45.). Den bereits weit geöffneten Sack schloss dann ESC-Verteidiger Tomas Pribyl, der bei seinem satten Schuss zwei Minuten vor der Schlusssirene „Ice Dogs“-Schlussmann Maximilian Schmidt keine Chance ließ (59.).

Nicht nur die Treffsicherheit der Feldspieler war es jedoch zu verdanken, dass sich die „Hawks“ die ersten drei Punkte für ihr Guthabenkonto holten. „Wir sind einfach geschlossen aufgetreten“, sagte ESC-Torwart Nicolas Hetzel, der nach zahlreichen Paraden und durch sein sicheres Auftreten selbst einen großen Anteil am Erfolg hatte. „Es war von Anfang an unser Ziel dass wir, egal wie viele Tore wir schießen, so wenig wie möglich bekommen. Das wollten wir zusammen als Mannschaft erreichen und das haben wir geschafft.“ Wie Hetzel war auch Teamchef Martin Reichert voll des Lobes und zugleich stolz. „Die Jungs haben einen enormen Siegeswillen gezeigt, der letztendlich das Spiel entschieden hat. Alle hatten ihren Anteil und zeigten in jeder Sekunde vollen Einsatz und Leidenschaft, dies führte uns zum insgesamt verdienten Sieg“, war ihm die Zufriedenheit nach der Schlusssirene auch anzusehen.

Einziger Wehrmutstropfen eines ansonsten tollen Premierenabends: Torjäger Jakub Sramek wurde bei einem Alleingang in der 26. Minute unmittelbar vor dem Gästetor unsanft von den Beinen geholt und machte darauf schmerzhaft Bekanntschaft mit dem Pfosten sowie anschließend mit der Bande. Eine diagnostizierte Hüftprellung machte ein weiteres Mitwirken im Schlussabschnitt nicht mehr möglich. Den zugesprochenen Penalty vergab Jan Trübenekr.

 

"Hawks": Das sportliche Ziel heißt erneut Platz vier
An diesem Freitag beginnt für den ESC Haßfurt die Eishockey-Landesligasaison. Die Mannschaft geht mit einem Quintett auf der Trainerposition ins Rennen um die Aufstiegsrunde.
15.10.21

IMG_1634222905987.png

Die Hoffnung bei den Haßfurter "Hawks" ist groß, dass die Landesligasaison in diesem Jahr nicht bereits nach zwei Partien wieder unterbrochen und dann beendet wird.  "Wir hoffen natürlich, dass wir wieder ohne Einschränkungen leben können und die Runde gespielt werden kann", sagt Sportvorstand Martin Reichert und freut sich auf die Wochenendpartien gegen den EV Pegnitz und in Dingolfing. "Das ist ganz wichtig", bekommt er sofort Unterstützung von Vorstandsmitglied Andreas Kurz. "Eine Saison wie im vergangenen Jahr darf es nicht mehr geben. Die letzten Wochen lassen eine berechtigte Hoffnung zu, eine nahezu ungestörte Saison zu haben."

Viel Hoffnung in die Kontingentspieler

Wenn es um das sportliche Ziel geht, dann steht wie seit Jahren der berühmte "Platz 4" im Blickpunkt. "Wir erhoffen uns das Erreichen der Aufstiegsrunde in der Vorrunde. Was dann noch möglich ist, wird man sehen", formuliert Reichert, der als "Teamchef" fungiert und die Mannschaft bei den Partien auf der Bank betreut. Und er ist aufgrund der letzten Wochen "vorsichtig optimistisch". In der Vorbereitung sei jedenfalls "alles gut gelaufen" und müsse nun "in den ersten Wochen der Saison bestätigt werden", zeigt er sich zufrieden mit der Arbeit des Trainerquartetts, bestehend aus Jakub Sramek, Daniel Hora, Jan Trübenekr und Dominik Tobola.

Auf die vier Tschechen und ihrem Landsmann Tomas Pribyl setzen die "Hawks" natürlich auch in diesem Jahr wieder viel Hoffnung, andererseits liegt auf ihnen auch eine große Bürde. Immerhin sorgten die ESC-Kontingentspieler und Leistungsträger bereits in den Vorjahren für zahlreiche Scorerpunkte. Aber auch vom Rest der Mannschaft, den "Jungen Wilden" sowie den "Routiniers" und vom bislang einzigen Neuzugang Lukas Büchner erwartet Reichert "Wille und Einsatz." Nicht zu vergessen vom Torhüter-Duo Timo Jung und Nicolas Hetzel.

Zwei Aufstiegskandidaten am Auftakt-Wochenende

Der wird auch notwendig sein, um nicht schon in der ersten Etappe bis zur letzten Vorrundenpartie am 9. Januar 2022 in Waldkirchen ins Straucheln zu kommen. Immerhin haben einige der neun Ligakonkurrenten mächtig aufgerüstet. Unter anderem der erste Gegner, der an diesem Freitag zum Auftakt ins Stadion Am Großen Anger kommt.

"Nach den Verpflichtungen in Pegnitz sind sie einer der größten Titelfavoriten", spricht Martin Reichert bereits vom ersten Härtetest. Aber auch Dingolfing und Moosburg seien "nicht zu unterschätzen." Beide streben den Aufstieg in die Bayernliga an. Für Andreas Kurz werde das Erreichen der Aufstiegsrunde deshalb wie schon in den Vorjahren "sicherlich kein Selbstläufer. So richtig wissen wir nicht, wie die anderen Mannschaften drauf sind." "Grundsätzlich", ergänzt Martin Reichert, "haben in den letzten Jahren alle Mannschaften in der starken Landesliga gezeigt, dass sie in der Lage sind, an bestimmten Tagen auch alle Favoriten zu ärgern."

Ob also noch einmal personell nachgerüstet werden muss, könnte nach diesem Wochenende schon die große Frage sein. "Prinzipiell" sei eine Personalplanung "nie abgeschlossen" und werde nur "durch Wechselfristen" begrenzt, macht Reichert deutlich. Die ESC-Verantwortlichen wollen deshalb unabhängig vom Auftakt "Augen und Ohren" offen halten und wenn nötig und vor allem möglich, weitere Verstärkungen" an Bord holen. "Wie jedes Jahr muss bei einem neuen Spieler natürlich alles passen", so Andreas Kurz. "Wir werden wie immer Niemanden verpflichten, von dem wir nicht überzeugt sind."

Der Plan in den kommenden Wochen und Monaten sei es, "so bald als möglich Spiele ohne Einschränkung zu ermöglichen". Sollten die Einschränkungen weiter gehen, dann gelte "natürlich 3G. Wir sind in den Vorbereitungsspielen mit unserem Hygienekonzept gut gefahren", heißt es. Man hofft beim ESC Haßfurt aber darauf, dass weitere Lockerungen von den verantwortlichen Stellen beschlossen werden und diese dann "eins zu eins" umgesetzt werden können.

Letzter Test für die Haßfurter Hawks
30.09.21

 
IMG_20210929_151709_726.jpg

Ursprünglich wäre der erfolgreiche 3:2-Test der Haßfurter "Hawks" vor einigen Tagen bei FASS Berlin der letzte in der diesjährigen Vorbereitung für die anstehende Landesligasaison gewesen. Nachdem es bis zur ersten (Heim)partie gegen den EV Pegnitz am 15. Oktober aber noch zwei Wochen dauert, haben die Verantwortlichen noch ein Spiel vereinbart: Am Sonntag fahren die Kreisstädter zum hessischen EC Lauterbach.

Um 18 Uhr beginnt in der dortigen Eissporthalle dann der Vergleich mit den "Luchsen". Bereits in den Vorjahren trafen beide Mannschaften des Öfteren in Vorbereitungenspielen aufeinander, meist gingen die "Hawks" dabei als Sieger vom Eis.

Haßfurts Teamchef Martin Reichert sollte nach den krankheits- und berufsbedingten Ausfällen der Vorwoche auf fast alle Spieler wieder zurückgreifen können. Einzig Georg Lang, der bislang keine Partie in der Vorbereitung bestritten hat, wird vorerst weiterhin fehlen. Der 31-jährige Angreifer ist noch einige Wochen mit dem Team "Lang Motorsport" aus Schweinfurt in der Berg-Renn-Serie unterwegs, ehe er dann vermutlich im November zur Mannschaft stößt.

 

"Hawks": Niederlage gegen Höchstadt ist "unbezahlbar"
26.09.21

20210924_211057.jpg

Eine nicht überraschende Niederlage, ein nicht zu erwartender Sieg: Die Haßfurter "Hawks" erlebten ein insgesamt zufrieden stellendes Wochenende. Und weil es der Landesligist in der heißen Phase der Saisonvorbereitung erneut mit zwei höherklassigen Kontrahenten zu tun hatte, spielte der Lerneffekt eine weitaus höhere Priorität als blanke Ergebnisse.

Nach der Niederlage am Freitagabend gegen den Oberligisten aus Höchstadt – die Mannschaft um Trainer Mikhail Nemirovsky behielt deutlich mit 6:1 die Oberhand – gab es am Ende der letztlich deutlich 60 Minuten folglich auch viel Applaus von den ESC-Fans. Immerhin hielten die ersatzgeschwächten "Hawks" nach Kräften dagegen.

Was gar nicht so einfach war, denn die "Alligators" hatten in der schnellen Partie allerhand Qualität aufgeboten. Die beiden ESC-Schlussleute Nicolas Hetzel sowie ab der 32. Minute dann Timo Jung hatten jedenfalls allerhand zu tun, kassierten aber "nur" sechs Gegentreffer. Großer Jubel dann zurecht, als Jan Trübenekr ein "zu Null" für die Gäste verhinderte und das zwischenzeitliche 1:4-Ehrentor erzielte (44.).

"Für mich war wichtig, dass wir uns an die Geschwindigkeit gewöhnen und im eigenen Drittel die Positionen halten", hob Teamchef Martin Reichert nach der Schlusssirene nochmals hervor. Dieses Vorhaben sei im Laufe der Begegnung immer besser geglückt. "Das war einfach wichtig, wenn der Gegner sehr schnell agiert, dass wir trotzdem noch unser Positionsspiel hatten. Zusammengefasst: So ein Spiel ist für uns unbezahlbar."

Neben Tomas Pribyl gab indes noch ein weiterer Spieler seine "Premiere" bei den "Hawks": Nick Dolezal, Sohn des DEL-erfahrenen Mike Dolezal, schlüpfte kurzerhand in das ESC-Trikot. "Eine kurzfristige und einmalige Sache. Nick ist bei Höchstadt unter Vertrag und hat uns geholfen, dass wir zumindest drei komplette Blöcke hatten", bedankte sich Reichert für dessen Unterstützung, was in der Vorbereitung als "Gastspieler" ja möglich ist.

Eine Woche nach der 4:8-Heimniederlage gegen FASS Berlin gingen die Unterfranken am Samstagabend im Rückspiel in der Eissporthalle Charlottenburg diesmal als Sieger vom Eis – trotz erneutem Personalmangels. Jan Trübenekr markierte in Drittel eins die Führung (11.), die Daniel Hora in Überzahl sowie Dominik Tobola während des zweiten Abschnittes sogar auf 3:0 ausbauten (30./39.).

Zwar brachten Patrick Czajka und Ludwig Wild die ebenfalls ersatzgeschwächten Hauptstädter nochmals ins Spiel (44./60.). Für den Ausgleich reichte es letztlich aber nicht mehr. Verständlich, dass die "Hawks" ihren Sieg dann noch ausgiebig feierten und erst nach viele Stunden "Berliner Nachtleben" die Heimreise antraten.

Haßfurt – Höchstadt: Hetzel, Jung – Hora, Stahl, Marx, Hertwich, Finzel, Pribyl, Dolezal – Stach, Düsel, Sramek, Trübenekr, Tobola, Büchner, Dietrich, Kratschmer, Finger. Schiedsrichter: M. Reitz, Voigt – Zwickl, Müller-Osten. Zuschauer: 378.  Tor für Haßfurt: 1:4 (44.) Trübenekr (Sramek, Hora). Strafzeiten: Haßfurt 8 / Höchstadt 8.

FASS Berlin – Haßfurt: Hetzel – Hora, Stahl, Pribyl, Finzel, Hertwich – Stach, Sramek, Trübenekr, Finger, Büchner, Krein, Tobola, Düsel, Kratschmer. Schiedsrichter: Schütz – Viss, Krüger. Zuschauer: 116. Tore für Haßfurt: 0:1 (11.) Trübenekr (Stahl), 0:2 (31.) Hora, 0:3 (39.) Tobola, (Büchner). Strafzeiten: Berlin 19 + 10 + 10 / Haßfurt 15 + 5.

 

Haßfurter "Hawks": Härtetest im Doppelpack
24.09.21

242245754_4660916957281198_5997846944341282090_n.jpg
IMG_1632430548134.png

Zwei weitere Härtetests kommen auf die Haßfurter "Hawks" an diesem dritten Vorbereitungswochenende zu. Während am Freitagabend die Oberliga-"Alligatoren" aus Höchstadt ins Stadion am Großen Anger kommen (19.30 Uhr), reisen die Haßfurter am Samstag nach Berlin. Gastgeber ist in der Eissporthalle Charlottenburg der "Freie Akademische Sportverein Siegmundshof" (19.30 Uhr).
Gerade die Partie gegen Höchstadt zählt für Teamchef Martin Reichert nochmals zu einer echten Herausforderung, denn vor allem die jungen Spieler bei den "Hawks" könnten dabei "nochmals viel lernen. Die Alligators haben natürlich viel Qualität im Kader." Für den Sylbacher geht es vor allem darum, sich wie schon zuletzt gegen Schweinfurt und Berlin "gut zu präsentieren und den Willen zu zeigen, erfolgreich das bestmögliche aus sich herauszuholen."

Verteidiger Tomas Pribyl steht erstmals im Kader

Bei FASS Berlin wollen sich die Unterfranken nach der 4:8-Hinspielniederlage vor einer Woche wieder möglichst gut aus der Affäre ziehen. "Wir haben gesehen, dass der Gegner über eine sehr gute Mannschaft verfügt, die uns unsere Grenzen aufgezeigt hat. Wir wollen die Partie nutzen, um uns weiter zu verbessern und vermeidbare individuelle Fehler weiter zu minimieren", gibt Reichert als Ziel für die Stippvisite in der Bundeshauptstadt aus. In beiden Partien wird Verteidiger Tomas Pribyl erstmals in dieser Vorbereitung zur Verfügung stehen.

 

Warum zwei Heimpleiten für den ESC kein Beinbruch sind

Im zweiten Derby gegen die Schweinfurter Mighty Dogs gab es für das Eishockey-Team aus Haßfurt eine 2:4-Niederlage. Auch gegen FASS Berlin zogen die Kreisstädter den Kürzeren.

21.09.21

IMG_20210918_180505_043.jpg

Zwei Partien vor eigenen Fans, zwei Niederlagen. Sechs Tore erzielt, zwölf kassiert: Die Bilanz des Eishockey-Landesligisten ESC Haßfurt nach dem Vorbereitungs-"Doppelheimspielpack" sieht aber nur auf den ersten Blick enttäuschend aus. Immerhin standen mit den Schweinfurter Mighty Dogs, die am Freitagabend nach der Niederlage eine Woche zuvor diesmal mit 4:2 die Oberhand behielten sowie mit FASS Berlin (die Bundeshauptstädter siegten 23 Stunden später deutlich mit 8:4) zwei höherklassige Kontrahenten auf dem Eis im Stadion am Großen Anger.

 

Für Martin Reichert, in seiner Funktion als ESC-"Teamchef" wieder auf der Spielerbank aktiv, war das zweite Derby binnen sieben Tagen "im Prinzip ein ähnliches Spiel" wie vor einer Woche. Dass die Hausherren diesmal als Verlierer vom Eis mussten, sei jedoch kein Beinbruch. "Es kann immer für beide Seiten gut ausgehen", so der Sylbacher, der vielen jungen Spielern viel Eiszeit gab, für die die erste Mannschaft immer noch Neuland ist. "Da muss man bestimmte Fehler auch ertragen können, ebenso, dass man so eine Partie mal verliert. Dafür ist die Vorbereitung schließlich da."

 

Der ERV steigert sich deutlich

Kevin Marquardt, Kapitän des Bayernligisten aus Schweinfurt, sprach nach dem Sieg auch von "vielen Kleinigkeiten", die nun, anders als beim ersten Aufeinandertreffen, geklappt hatten. "Wir haben das kleine Zeug richtig gemacht", sagte der Angreifer. "Zweiter Mann zum Tor, Scheiben spielen, schnell spielen. Das hat heute einfach besser funktioniert und war der ausschlaggebende Punkt."

 

Am Samstag kamen dann die in Haßfurt gastierenden Berliner nach einem verlorenen ersten Abschnitt (das 1:0 erzielte Dominik Tobola bei doppelter Überzahl, 5.) immer besser in Fahrt. Nach einem für die Hawks chancenlosen zweiten Drittel sahen die Zuschauerinnen und Zuschauer noch ein ausgeglichenes Torfestival in den letzten 20 Minuten.

 

Am Freitag gibt es kurzfristig eine weitere Eishockeypartie in Haßfurt zu sehen: Gegner der Hawks ist dann um 19.30 Uhr die Oberligamannschaft des Höchstadter EC.

 

Die Statistiken der Spiele

 

ESC Haßfurt – ERV Schweinfurt 2:4 (0:1, 2:2, 0:1)

 

Haßfurt: Hetzel, Jung – Hora, Thebus, Stahl, Hertwich, Müller, Finzel – Stach, Düsel, Krein, Sramek, Trübenekr, Tobola, Büchner, Dietrich, Zürcher, Kratschmer, Finger.

 

Schweinfurt: Hesselbach, Roßberg – Kleider, Hegenbarth, Akers – Bourne, Heckenberger, Schlick, Manger, Grüner, Bär, Asmus, Masel, Ewald, Melchior, Hood, Marquardt, Ackers.

 

Schiedsrichter: Markus Reitz – C. Reitz/Feist. Zuschauer: 683. Tore: 0:1 (11.) Alexander Asmus (Moritz Schlick), 1:1 (25.) Jakub Sramek (Jan Trübenekr, Michael Stach), 1:2 (32.) Dylan Hood (Joshua Bourne), 1:3 (33.) Christian Masel, 2:3 (39.) Stach (Sramek, Trübenekr), 2:4 (59.) Hood (Masel). Strafminuten: 12/8.

 

ESC Haßfurt – FASS Berlin 4:8 (1:0, 0:4, 3:4)

 

Haßfurt: Hetzel, Jung – Hora, Thebus, Stahl, Marx, Hertwich, Finzel – Stach, Düsel, Krein, Sramek, Trübenekr, Tobola, Büchner, Dietrich, Zürcher, Kratschmer, Finger.

 

Schiedsrichter: Roland Wittmann - Feist. Zuschauer: 291. Tore für Haßfurt: 1:0 (5.) Dominik Tobola (Timo Zürcher, Jan Trübenekr), 2:6 (52.) Jakub Sramek (Trübenekr, Christian Dietrich), 3:6 (53.) Zürcher, 4:8 (59.) Daniel Hora (Trübenekr, Sramek). Strafminuten: 10/16.

 

Erneuter "Derbysieg" der "Hawks" zum Vorbereitungsauftakt

Mit 5:2 behielt der Landesligist die Oberhand über die "Mighty Dogs" aus Schweinfurt. Der ESC Haßfurt geht mit einem fünfköpfigen "Trainerteam" in die neue Saison.

12.09.21

20210910_193600.jpg

Doppelter Grund zur Freude für die ESC-Fans unter den 604 Derbybesuchern, die am Freitagabend in der Haßfurter Eishalle waren: Wieder einmal gingen die "Hawks" gegen die Schweinfurter "Mighty Dogs" als Sieger vom Eis. Zudem, was sie vor dem Eröffnungsbully noch nicht wussten, ist nun auch offiziell ein Trainer gefunden.
 


Ein Teamchef und vier Spielertrainer

Wobei das Wort "ein" untertrieben ist. Sportvorstand Martin Reichert gab die "Verpflichtung" eines ganzen "Trainer-Quartetts" bekannt: Jakub Sramek, Jan Trübenekr, Daniel Hora und Dominik Tobola werden nicht nur aktiv auf Torejagd gehen, sondern künftig auch die Übungseinheiten der "Hawks" unter der Woche abwechselnd leiten – nach Absprache mit Reichert, der die Mannschaft bei den einzelnen Partien als Teamchef betreut. "Jede Woche beschließen wir gemeinsam, wie wir trainieren. Wann immer ich kann, schaue ich zu oder bin dabei", machte der Sylbacher deutlich und sprach von einer "sehr guten Lösung für diese Saison. Es bringt noch einmal mehr Teamspirit herein."

Den konnten die Zuschauer auch während der 60 Minuten des Derbys erleben, das zumindest lautstärkemäßig an frühere Zeiten erinnerte. Und erstmals steigerte sich das Stimmungsbarometer, als Youngster Emil Krein den Landesligisten auf Vorlage von Kapitän Christian Dietrich mit 1:0 in Führung brachte (10.).

 


Beste Laune im Lager der "Hawks"

Dass die aufgrund ihrer Ligenzugehörigkeit gegen die "Mighty Dogs" immer noch als Außenseiter einzustufenden Haßfurter das erste Spieldrittel nach einem Doppelpack von Jan Trübenekr (15./18.) letztlich mit einem 3:0 beendeten, sorgte einerseits für beste Laune im Haßfurter Lager, während auf der Gästeseite verständlicherweise Ernüchterung überwog.
Auch im zweiten Abschnitt hielt die Mannschaft von Dogs-Trainer Andreas Kleider nur kämpferisch dagegen, erarbeitete sich Chancen, konnte aber weder Timo Jung noch den zur "Halbzeit" eingewechselten Nicolas Hetzel im ESC-Kasten überwinden. Im Gegenteil: Nach einer tollen Vorarbeit von Daniel Hora hatte Michael Stach keine Mühe, auf 4:0 zu erhöhen (33.).


Andi Kleider trotz der Niederlage nicht unzufrieden

Erst im Schlussabschnitt zeigten die Gäste mehr Engagement und drückten nach ihren Anschlusstreffern zum 4:1 (Torschütze war Ewald Leonardo, 46.) sowie 4:2 (Kevin Heckenberger, 52.) gegen zunehmend müde wirkende Hausherren vehement auf weitere Ergebniskosmetik. Vergeblich. Jakub Sramek brachte mit dem 5:2 in der Schlussminute aber einen weiteren Derbysieg für die "Hawks" unter Dach und Fach (60.).


Während sich Martin Reichert gerade von den jungen Spielern ("die haben gezeigt, dass sie unbedingt wollen") sowie der Stimmung auf den Tribünen begeistert zeigte ("gefühlt nach 15 Jahren Pause ein wunderbares Erlebnis"), war Andreas Kleider trotz der erneuten Derbyniederlage nicht unzufrieden. "Es war das erste Spiel. Wir hatten einige Abstimmungsfehler, individuelle Fehler. Wir waren aber nicht komplett, waren erst sechs Mal auf dem Eis. Wir sind im Soll. Alles gut", lautete das Fazit des langjährigen Verteidigers, der in dieser Saison die sportliche Leitung bei den "Mighty Dogs" übernommen hat.
 


Bereits am kommenden Freitag findet das nächste ein Derby zwischen beiden Mannschaften statt. Spielort ist erneut Haßfurt.
 

 

 


Statistik des Spiels

Eishockey, Vorbereitungsspiel

ESC Haßfurt – Schweinfurt "Mighty Dogs" 5:2 (3:0; 1:0; 1:2)

Haßfurt: Hetzel, Jung – Hora, Thebus, Stahl, Marx, Hertwich, Müller, Finger – Stach. Krein, Sramek, Trübenekr, Tobola, Büchner, Dietrich, Zürcher, Kratschmer, Finger.

Schweinfurt: Pöhlmann, Roßberg – Kleider, Kröber, Hegenbarth, Akers – Bourne, Heckenberger, Schlick, Manger, Bär, Asmus, Masel, Ewald, Melchior, Marquardt, Ackers.

Schiedsrichter: Bauer – Müller-Ohlsen/Schnabl. Zuschauer: 604. Tore: 1:0 (10.) Krein (Dietrich,Kratschmer), 2:0 (14.) Trübenekr (Sramek, Hora) 4-4, 3:0 (18.) Trübenekr (Hora, Stahl), 4:0 (33.) Stach (Hora, Sramek), 4:1 (46.) Ewald (Masel, Melchior), 4:2 (52.) Heckenberger (Melchior, Ewald), 5:2 (56.) Sramek (Trübenekr, Müller).

 

Der Kapitän bleibt an Bord. Georg Lang will ebenfalls den Turbo zünden.

Auch der erste Neuzugang der Hawks steht fest.

26.08.21

IMG_1629917455915.png
IMG_1629917506890.png
IMG_1629917636642.png

Zufrieden zeigt sich der sportliche Leiter Martin Reichert mit der Tatsache, dass sowohl Kapitän Christian Dietrich als auch Georg Lang weiter für die „Hawks“ auf Torejagd gehen. „Christian bringt immer die richtige Einstellung mit, insgesamt seit nunmehr 8 Jahren zeigt er jederzeit Wille und Einsatz für den ESC.“ Darüber ist der gesamte Vorstand des ESC sehr glücklich fügt der Sylbacher an.

 

Dietrich hat nicht nur über die Vertragsverlängerung gut lachen. Nein, seit Ein paar Tagen ist der nun 30-jährige gebürtige Bayreuther auch noch stolzer Papa einer Tochter. „Das gibt Ihm sicherlich nochmal einen Schub“ sind sich die Verantwortlichen einig.

 

Ebenfalls ein Dauerbrenner, im wahrsten Sinne des Wortes, ist Georg Lang. Der auch schon in seine 6. Saison in Haßfurt gehende Schweinfurter ist ein „Kämpfer und Arbeiter“ so die sportliche Leitung. „Auch hier sind wir äußerst glücklich, dass Georg weiter für uns aktiv ist“

 

Auch einen Neuzugang kann Martin Reichert vermelden. Der 20-jährige Lucas Büchner wechselt vom Ligakonkurrenten EV Pegnitz in die Kreisstadt. „Ich kenne Lucas schon einige Jahre und habe Ihn bereits im Nürnberger Nachwuchs trainiert.“ So Martin Reichert. „Bei uns hat er den Raum und die Zeit sich weiterzuentwickeln. Wir trauen Ihm auf jeden Fall einiges zu, da er sehr flexibel spielt.“ Freut sich Reichert und der gesamte Vorstand auf den sympathischen Nürnberger.

 

Die Fans der Hawks können auch in dieser Saison weiter den Publikumsliebling Daniel Hora anfeuern.
18.08.21

IMG_1629055040976.png

Der Sympathische und sehr effektive Verteidiger, der nun schon in sein 5. Jahr beim ESC Haßfurt geht hat sein Engagement bei den Haßfurt Hawks verlängert. „Mit Daniel können wir einen defensiv starken und offensiv unheimlich effektiven Verteidiger in Haßfurt halten, dass freut uns sehr“, zeigt sich der Sportliche Leiter Martin Reichert und auch der gesamte Vorstand zufrieden mit dem Verbleib.

Daniel Hora selber fühlt sich nach eigener Aussage Pudelwohl in Haßfurt. „Job, Wohnung, Eishockey und drum herum alles ok.“ Ergänzt der sympathische Tscheche kurz und knapp.

 

Drei weitere Eigengewächse im Hawks Trikot
11.08.21

Stahl.png
Thebus.png
Marx.png

Mit Pascal Marx, Alexander Stahl und Lucas-Andreas Thebus konnten drei weitere Eigengewächse für die in vier Wochen startende Saison verpflichtet werden.

"Alle drei spielen meist unspektakulär, erfüllen aber zumeist Ihre vom Trainer vorgegebenen Aufgaben" so sportlicher Leiter Martin Reichert, fügt aber dann gleich noch an: "Das heißt aber nicht, dass sich nicht alle drei in verschiedenen Bereichen verbessern können. Bei Pascal arbeiten wir an der Beweglichkeit, bei Alex an der Konzentration und bei Lucas an der Schusstechnik." ergänzend noch zu sagen bleibt, "alle müssen an der Konstanz arbeiten" so der sportliche Leiter. "Erfreulich" ergänzt Andreas Kurz, "dass sich alle drei wieder für den ESC entschieden haben. Das freut uns natürlich."

 

Trübenekr und Tobola weiter im Hawks Trikot, Masel verlässt die Hawks
04.08.21

1.png
2.png
3.png

Der 27-jährige Trübenekr, seit 2017 in Haßfurt aktiv, konnte in den vergangenen Spielzeiten seine Qualitäten des Öfteren unter Beweis stellen. Mit über 150 Scorrerpunkten hatte er maßgeblichen Anteil an den guten Platzierungen der Hawks. „Die Punkte sind schön“ ergänzt Sportvorstand Martin Reichert „Jan ist ein Vorbild an Einsatz und Einstellung. Das zählt mindestens genauso. An Ihm können sich unsere jungen Spieler orientieren.“

 

Mit Dominik Tobola bleibt ein Spieler bei den Hawks, der in der vergangenen Saison Corona bedingt nur in zwei Spielen zeigen konnte was in Ihm steckt. Gezeigt hat er das aber in Tallinn, wo er die in Haßfurt abgebrochene Spielzeit bei den dortigen Panthern zu Ende gespielt hat. In Estlands erster Liga wurde er zum Rookie des Jahres gewählt. “Von Ihm“ ist sich Martin Reichert sicher „können wir in dieser Saison einiges erwarten.“

 

Die Verantwortlichen der Hawks unterstützen Dominik Tobola derweil bei der Wohnungssuche in Haßfurt. Der 27-jährige, sehr gut deutsch sprechende, Tscheche sucht für sich, seine Freundin und seinen kleinen Hund noch nach einer Unterkunft in der Kreisstadt. „Wer was anbieten kann, oder was Freies weis soll sich doch bitte bei uns melden.“ Ergänzt Andreas Kurz und verweist dabei auf die Mailadresse info@hassfurt-hawks.de.

 

Dagegen wird Christian Masel in der kommenden Spielzeit die Hawks verlassen. "Für Ihn ist der Aufwand nach dem Weggang von Kevin (anm. Kevin Faust) zu viel. Vorher konnten die beiden gemeinsam fahren und sich abwechseln. Nachdem sich auch beruflich einiges ändern wird hat er sich entschieden nicht mehr für uns zu spielen." so Andreas Kurz und fügt an, "Er hat sich nochmal für alles bedankt und man hat gesehen, dass Ihm die Entscheidung sehr schwer gefallen ist. Wir wünschen Ihm alles Gute und bedanken uns bei Christian für die letzten beiden Jahre"

 

Drei weitere junge Spieler, die ein fester Bestandteil der 1. Mannschaft der Hawks sein möchten haben Ihre Zusage für die kommende Saison gegeben.
28.07.21

fHertwich.png
Finzel.png
P.Müller.png

Über die Verlängerung von Tobias Hertwich, Dominik Finzel und Philip Müller ist die Vorstandschaft des ESC sehr glücklich. Die drei jungen Verteidiger möchten sich in der Vorbereitung für einen Stammplatz bei den Hawks empfehlen. Konstanz und das abstellen von leichten Fehlern steht auf dem Trainingsprogramm. "Ziel der Jungs muss es sein, schnell eine ähnliche Entwicklung zu nehmen wie z.B. ein Lukas Kratschmer" so Sportvorstand Martin Reichert.

 

Drei weitere Verlängerungen und ein Abgang: Beim ESC Haßfurt schreiten die personellen Veränderungen für die Saison 2021/22 voran.
21.07.21

IMG_16264221062.png
IMG_1626422160202.png
IMG_1626422033485.png
IMG_1626422455595.png

Während Verteidiger Kevin Faust die „Hawks“ verlässt, erhofft sich das Angreifer-Trio Lukas Kratschmer, Timo Zürcher und Michael Stach eine diesmal durchgehende Spielzeit mit möglichst keinen Spielabsagen. Das Trio, fester Bestandteil der 1. Mannschaft, hat seine Zusage für eine weitere Spielzeit gegeben. Die Vorstandschaft des ESC ist sehr zufrieden, dass Kratschmer (20), Zürcher (21) und Stach (23) weiter für ihren Heimatverein auf Punktejagd gehen, schließlich konnten sie schon des Öfteren mit guten Spielen aufwarten. Nun soll an der Konstanz gearbeitet werden. „Lukas, Michael und Timo sind feine Jungs“, so Vorstandsmitglied Martin Reichert. „Sie haben sich die letzten Jahre, trotz ihres jungen Alters, durch ihre guten Leistungen schon zu einer Art Wortführern in der Mannschaft entwickelt.“

 

Derweil verlässt der gebürtige Berliner Kevin Faust, der nach seinem Wechsel während der Saison 2019/20 aus Schweinfurt 15 Partien bestritt, den Verein Corona- und Berufsbedingt Richtung Heimat. Der 30-Jährige wird bei den „Eisbären“ in der Regionalliga spielen und sich eventuell im Nachwuchsbereich engagieren.

 

Gut zwei Monate noch, bis die „Eiszeit“ bei den Haßfurter „Hawks“ wieder richtig Fahrt aufnimmt.
14.07.21

IMG_1625515032513.png
IMG_1625518245072.png
IMG_1625518069246.png
IMG_1625499637231.png

Gut zwei Monate noch, bis die „Eiszeit“ bei den Haßfurter „Hawks“ wieder richtig Fahrt aufnimmt. Und der bislang übersichtliche Kader für die Saison 2021/22 ist jetzt wieder ein Stück gewachsen. Mit Nils Düsel, Emil Krein und Peter Finger haben drei Eigengewächse zugesagt, weiterhin für ihren Heimatverein spielen zu wollen. Sie bereiten sich bereits ausgiebig auf die Saison vor und nehmen sowohl an den Trainingseinheiten der neuen 1b/U20, als auch die der 1. Mannschaft teil. Eine gute Vorbereitung und somit und gute Athletik sei „die Grundvoraussetzung, um den Schritt vom Nachwuchs in die 1. Mannschaft zu schaffen“, betont Sportleiter Martin Reichert. „Ich wünsche allen Dreien eine erfolgreiche Saison, den ersten Schritt dafür legen sie bereits jetzt. Dass unsere Jugend diese Anforderungen auf sich nimmt zeigt auch, dass unsere Jugend sich für Leistung begeistert und dies ist in allen Bereichen ihrer Zukunft wichtig.“ Zuvor haben bereits die beiden Torhüter Nicolas Hetzel und Timo Jung sowie Angreifer Jakub Sramek zugesagt.

Derweil sind die Vereinsverantwortlichen auch auf der Suche nach neuen Nachwuchsspielern. Kinder ab fünf Jahren, beziehungsweise deren Eltern oder Erziehungsberechtigte, können sich mit dem Nachwuchsleiter Frank Terhar in Verbindung setzen. Die notwendige Ausrüstung wird zu Beginn kostenlos zur Verfügung gestellt.

Info & Kontakt frank.terhar@hassfurt-hawks.de oder 0151/65174384

 

Überraschung bei den "Hawks": Der Trainer verlässt den ESC
10.06.2021

Vanc.jpg

Ich will den Nachwuchs mit meinen Trainerkollegen weiterentwickeln“, machte Zdenek Vanc noch vor einigen Wochen deutlich, als auch er mit seiner Familie unfreiwillig im Corona-Lockdown festsaß, aber schon optimistisch in die Zukunft blickte und in Haßfurt voller Tatendrang auf die Saison 2021/22 hinarbeitete. In wenigen Tagen startet der Tscheche nun wieder mit seinen Vorhaben – allerdings nicht wie geplant beim ESC Haßfurt: Vanc wechselt überraschend zum EHC Straubing.

Vanc, der im Frühjahr 2020 als zurückgeholter „Feuerwehrmann“ die Schweinfurter „Mighty Dogs“ noch vom Bayernliga-Abstieg bewahrte und im Sommer beim ESC Haßfurt anheuerte, soll bei den niederbayerischen „Tigers“ hauptverantwortlich und vor allem ganzjährlich mit anderen Kollegen mehrere Jugendmannschaften (U 9, U 11, U 13 und U 15) betreuen

Leicht falle ihm der Abschied aus Haßfurt nicht, beteuert Zdenek Vanc in einem Telefonat. „Das war bislang meine schwerste Entscheidung“, räumt er ein. Er hätte sehr gerne den Wiederbeginn bei den kleinen und großen „Hawks“ nach der Pandemie begleitet und vorangebracht.

„Ich war sehr, sehr zufrieden in Haßfurt. Alles war sehr schön. Leute, Verein, Stadion, Fans, einfach alles“, bedankt sich der Tscheche für die kurze, aber sehr intensive Zeit in der Kreisstadt. Seine Wahl fiel aber letztlich auf Straubing. „Ich weiß nicht, wie oft ich in meinem Leben noch ein Angebot von einem DEL-Verein bekomme." Für ihn sei der EHC einfach ein weiterer Schritt, den er gerne gehen möchte. Während der Umzug vom Main nach Niederbayern bereits für kommenden Montag geplant ist, findet schon Anfang Juli das erste Eistraining im Stadion am Pulverturm statt. Bis dahin steht noch sogenanntes „Trockentraining“ auf dem Programm.

Nicht nur für die ESC-Fans, sondern auch für die Führungsetage des Haßfurter Landesligisten ist der Abgang von Zdenek Vanc ein herber Verlust. Trotzdem habe man seiner Bitte nach vorzeitiger Vertragsauflösung zugestimmt. „Wenn er so ein Angebot hat, das es ja auch nicht überall gibt, werden wir ihm natürlich da keine Steine in den Weg legen“, sagte Sportvorstand Martin Reichert, der aufgrund der gleichen Einstellung zum Eishockey und der Zielsetzung „sehr gerne“ mit Vanc zusammengearbeitet habe.

 

Der ESC Haßfurt habe „schon immer“ Spieler und Trainer gefördert. „Egal um wen es sich handelt. Wir unterstützen die Vorhaben nach unseren Möglichkeiten. Das ist unser Thema.“ Dass diese Vereinseinstellung „nicht immer schön für uns“ sei, wollte Reichert nicht abstreiten. „Das reißt selbstverständlich immer eine Lücke. Wir sind ja kein Verein, der gleich immer Ersatz parat hat. Aber das nehmen wir gerne im Sinne des Einzelnen als auch im Sinne des Ganzen gerne auf uns.“

Ein Nachfolger für Zdenek Vanc stehe derweil noch nicht fest. Mit den Planungen sei allerdings begonnen worden. „Es ist nicht einfach“, hofft Reichert auf eine baldige Lösung, stellt sich andererseits auf eine „nicht einfache“ Suche ein.

Etliche Lichtblicke für die Haßfurter "Hawks"
14.03.2021

 
9368001_artdetail-responsive-911w_1wFEw0

„Jakub Sramek wird uns in den kommenden beiden Spielzeiten viel Freude bescheren und für die Hawks antreten“. Nun haben auch die Verantwortlichen beim ESC Haßfurt, allen voran die Bereichsvorstände Jens Amarell (Finanzen), Holger Endres (Sponsoring/Marketing), Frank Terhar (Nachwuchs), Martin Reichert (Sportlicher Leiter) und Andreas Kurz (1. Mannschaft) nach dem zwangsbedingtem Ausfall der Saison 2020/2021, wieder einmal eine tolle Nachricht.

Ab September soll der Toptorjäger nicht nur weiterhin für die großen „Hawks“ auflaufen, sondern auch ganzjährig den Nachwuchstrainingsbetrieb bei den „Young Hawks“ unterstützen. „Für uns eine tolle Ergänzung. Wir erhoffen uns davon eine noch bessere Ausbildung unserer Talente“, blicken nicht nur Nachwuchsleiter Terhar und Sportvorstand Reichert deshalb mit einem Strahlen im Gesicht in die Zukunft. Ihm und seinen Kollegen haben die letzten Monate in der Pandemie sehr viele Nerven gekostet. Trübsal blasen kam dabei freilich nicht in Frage. Vielmehr richtete sich ihr Blick in zahlreichen Videositzungen immer nach vorne auf eine Landesligasaison 2021/2022, die nach ihren Vorstellungen wieder „einigermaßen normal“ stattfinden kann. „Zugegeben“, räumt Martin Reichert ein, „wir sind Corona bedingt etwas hinter dem Zeitplan, welchen wir in einer normalen Saison hätten.“ Doch Vorgespräche fanden „natürlich mit den allermeisten Spielern“ bereits statt.“ Trainer Zdenek Vanc, der vor seiner ersten richtigen Saison in Haßfurt steht, kann dann neben den beiden Torhütern Timo Jung und Nicolas Hetzel auch mit Jakub Sramek arbeiten. „In diesen Zeiten freut man sich bereits über kleine Dinge und das ist doch eine wirklich tolle Neuigkeit“, richtet sich Reichert mit dieser Vertragsverlängerung des Tschechen, der nach seiner spektakulären Rückkehr an die alte Wirkungsstätte im vergangenen Herbst lediglich eine Partie absolvierten konnte, an die treuen ESC-Fans. Weitere Details bezüglich des Kaders für die ab Herbst wollen beziehungsweise können die ESC-Vorstände nicht öffentlich machen.

Dafür liegen erste Überlegungen seitens des Bayerischen Eissportverbandes (BEV) für den Ablauf der neuen Spielzeit vor. „Es gibt einige Planspiele, welche in diversen Videokonferenzen mit den anderen Vereinen durchgesprochen wurden“, teilt Andreas Kurz mit, ohne jedoch auf Einzelheiten einzugehen. „Das würde hier zu weit führen. Von unserer Seite aus machen wir uns hier über die eine oder andere Idee noch keine großen Gedanken, da zu viele Unbekannte enthalten sind.“ Tatsache ist aber, dass Covid19 weiterhin eine große Rolle spielt. Und damit verbundene Maßnahmen bezeichnen er und seine Mitstreiter als „eher diffus.“ Der September sei daher „noch ganz weit weg. Es wird sich noch einiges in die eine oder andere Richtung bewegen. Wir sind auf jeden Fall auf alle Eventualitäten vorbereitet.“ Zumindest ein Szenario scheint sicher: eine ähnliche Saison mit möglichem Abbruch wie zuletzt scheint ausgeschlossen. Nach Verbandsvorstellungen solle es notfalls auch für die Landesliga und den Nachwuchs eine Saison ganz ohne Zuschauer geben. Dahingehend machen sich die Verantwortlichen in der Kreisstadt, die vor einem halben Jahr bei einem solchen Szenario von „finanziellen Selbstmord“ sprachen, zum jetzigen Zeitpunkt keine großen Gedanken. „Wie gesagt, in den nunmehr 16 zurückliegenden Corona Monaten haben wir gelernt bei gewissen Dingen etwas entspannter zu sein“, betont Kurz. Ebenso wollen sie selbst keine Prognose wagen – fallende Inzidenzzahlen und damit verbunden eine gewisse Entspannung hin oder her. „Das hatten wir vergangenes Jahr schon mal. Wer kann Ende Mai schon wissen, die wievielte Welle wir noch ertragen müssen“, heißt es.

 

Unterdessen gab es vor kurzem ein digitales Gespräch mit Vertretern der Stadt Haßfurt. Thema dabei: Die Eishalle, die aktuell als Corona-Testzentrum dient. In einer ausführlichen  Videoschalte mit dem Ersten Bürgermeister Günther Werner, Stadtkämmerer Wolfgang Hömer von der Stadt Haßfurt sowie dem Geschäftsführer der Städtische Betriebe Haßfurt GmbH Norbert Zösch, wurde das Thema Testzentrum in der Eishalle ausführlich besprochen.

Es besteht die Hoffnung, dass bei weiter sinkender Inzidenz und steigenden Impfzahlen die Eishalle als Testzentrum nicht mehr benötigt wird. Sollte dann 

ein Hallensportbetrieb durch die Regierung zugelassen werden, könnte die Spielstätte durch die Haßfurt Hawks wieder genutzt werden. Im Hinblick auf 

die im Herbst beginnende Saison ist dies für den Verein ein Lichtblick.  

 

Dagegen steht hinter der Finanzierung der anstehenden Spielzeit noch ein großes Fragezeichen. „Die Saison 2020/2021 ist beendet und wir sind ohne größere Schäden rausgekommen“, teilt Jens Amarell einerseits erleichtert mit. Seine Sorge richtet sich allerdings auf die kommenden Monate. Es sei „jetzt noch nicht abzuschätzen, wie unsere Sponsoren, Gönner, Vereinsmitglieder und so weiter, aus der Corona-Krise kommen.“ Eine weiter Lücke klafft auf, da den Mitgliedern schon signalisiert wurde, dass die Spartenbeiträge im kommenden Jahr nur 40 Prozent einer normalen Saison betragen. „Somit tragen wir als ESC, und das war die richtige Entscheidung des Vorstandes, 60 Prozent aus der Vereinskasse.“

Des Weiteren arbeite die ESC-Führung derzeit an einer Lösung für alle Besitzer einer letztjährigen Dauer- und 10er-Karte, die nicht ein zweites Mal verkauft werden sollen. „Hier sind wir auf einem guten Weg bei den Gesprächen im Vorstand, dass alle der treuen Fans in der kommenden Saison zufrieden sein können. Hier werden wir in den nächsten Wochen Vollzug melden.“

Groß ist angesichts der finanziellen Ungewissheit deshalb die Freude, dass Vereinsmitglieder und Freunde des Vereins selbst aktiv werden und bereits geworden sind. Sebastian Noll, Zeitnehmer und im Sicherheitsdienst beim ESC, gestaltete beispielsweise von sich aus einen Tupperabend. Den Erlös von gut 400 Euro spendete er dem ESC-Nachwuchs. „Das finden wir im Vorstand eine tolle Entwicklung, wenn Jemand Initiative zeigt und aktiv wird.“

Ähnlich wie bei den Schweinfurter „Mighty Dogs“ soll auch in Haßfurt die Vereinsgaststätte „Hawks Inn“ wieder mehr in den Mittelpunkt des gesamten Vereins gerückt werden. Umbauten und Ergänzungen finden statt, einige Veränderungen sind bereits „zu unserer und hoffentlich auch zur Zufriedenheit unserer Anhängerschaft abgeschlossen. Wir hoffen, das wird so, wie wir uns das alle vorstellen“, sagt Andreas Kurz abschließend.

 

Eis- und Rollkunstlauf: Verliert der Sport zwei Jahrgänge?

Eiskunstlauf.jpg
Eiskunstlauf1.jpg

Nicht nur die populären Teamsportarten trifft die Corona-Pandemie. Auch die Eis- und Rollkunstlauf-Abteilungen in Schweinfurt und Haßfurt leiden. Zerbrechen sie an der Krise?

Zuhause bei Dagmar Buchholz-Köhler gab es über Jahre oft nur ein Thema: Wohin und auf welche Eisbahn verschlägt es die Familienmitglieder am anstehenden Wochenende? "Bei mir waren die Schlittschuhe schon mit in der Wiege gelegen", erzählt Buchholz-Köhler. Ihre Mutter war eine gute Eiskunstläuferin und Trainerin - und sogar Teil der Berliner Eisrevue. "Meine Leistungen waren aber nicht erwähnenswert", meint Buchholz-Köhler auf Nachfrage zu ihrer aktiven Karriere als Eiskunstläuferin. Sie lacht herzlich. Später wurde auch sie Eiskunstlauf-Trainerin, ihre überfachliche Ausbildung als Fachübungsleiter machte sie in West-Berlin, ihrem Geburtsort - hernach in Bayern folgte dann die fachliche unter Erich Zeller, dem legendären Bundestrainer und Präsidenten des Eiskunstlauf-Weltverbandes.Die Wahl-Schweinfurterin, seit 1991 lebt sie in der Stadt, gerät schnell ins Schwärmen, wenn es um ihre Sportart geht. Sie erinnert sich auch gern zurück, wie es zu der Zeit, als ihre Tochter und ihr Sohn noch klein waren, am Frühstückstisch rundging. Ihre Tochter ist wie sie Eiskunstläuferin, heute ebenfalls Trainerin. Ihr Ehemann und Sohn haben sich dem Eishockey verschrieben. Jeder war irgendwo unterwegs, meint sie.

Doch gehen die Gespräche hin zur Gegenwart, wird der Gesichtsausdruck der Trainerin, die auch beim ESC Haßfurt tätig ist, nachdenklicher. Für den Sport ist die derzeitige Lage in der Pandemie verheerend. Besonders hart trifft es "komplexere Sportarten", wie etwa Eiskunstlaufen - da ist sie sich sicher. Höher, schneller und weiter ist beim Eiskunstlaufen keine Übertreibung. "Im Eiskunstlauf gibt es nach oben hin fast keine Grenzen mehr. Mittlerweile ist es fast Usus, dass man alles vierfach springt. Zu meiner Zeit war man der King, wenn man alles doppelt konnte."

Es dauert sehr lange, bis die Kinder den Sport gut beherrschen. Dafür sind unzählige Trainingsstunden notwendig. "Es braucht Jahre, bis die Füße auch denken", beschreibt sie die Komplexität der Sportart.

Gut 50 Aktive zählt der ERV Schweinfurt rund um das Eislaufen. Angefangen von Fünfjährigen bis hin zu Erwachsenen aus der ganzen Region - von Würzburg bis in die Rhön. Gerade die Arbeit mit den Kindern in den zwei Vereinen macht ihre große Freude: "Ich messe mich nicht daran, ob die Kinder Titel gewinnen. Viel wichtiger ist, dass sie Spaß haben." Im gehobenen Breitensportbereich hat der ERV einige vielversprechende Nachwuchstalente. Für die entwickelt sich die Krise aber zu einem echten Problem. Essentiell für den Fortschritt im Eiskunstlauf im Nachwuchs ist das Ablegen von Prüfungen, bei denen verschiedene Elemente und Schritte vorgemacht werden müssen. Anhand der Prüfungen erfolgen Einteilungen in verschiedene Kategorien, um an Wettbewerben teilnehmen zu können.

Die Prüfungen im März 2020 fielen der Pandemie zum Opfer. Dabei hatten die Trainerin und die Sportler schon seit Wochen darauf hin trainiert. Das gleiche Spiel wiederholte sich dann im Herbst. Auch die Prüfungen, die für Anfang November terminiert waren, entfielen. Wieder war die akribische Vorbereitung umsonst. Das bringt Probleme mit sich, die eventuell nicht mehr aufzuholen sind.

Ist der Zug schon abgefahren?

Für viele Talente - egal ob aus Haßfurt oder Schweinfurt - könnte die noch junge Karriere dadurch einen großen Knick erleiden. "Wir hängen jetzt eineinhalb Jahre hinten nach", versucht Buchholz-Köhler zu erklären. Um etwa an bayerischen Meisterschaften teilzunehmen, sind bestimmte Prüfungen notwendig, die bis zu einem gewissen Alter abgelegt werden müssen. "Für viele Kinder ist damit der Zug schon abgefahren. Die werden es nicht mehr schaffen, leistungsmäßig in die richtigen Klassen zu kommen", sagt sie. "Das ist frustrierend", fügt sie an. Die Kaderathleten – beim ERV Schweinfurt gibt es keine – dagegen durften durchweg trainieren.

Ihre Top-Talente dagegen, die in einem Leistungsbereich waren, in dem sie bei den Turnieren im Vergleich mit den Kaderathleten mitmischen konnten, werden jetzt unweigerlich abgehängt. "Das ist wirklich schade. Den Kindern wird dadurch ein Anreiz genommen", ärgert sie sich. Außerdem fehle den Kindern und Jugendlichen ganz einfach der Sport im Alltag. "Die hatten ihre Woche immer minutiös geplant." Schule, Hausaufgaben, Eisbahn. "Meine Kids sind es gewohnt, sich auszupowern. Das fehlt jetzt. Das ständige Sitzen vor dem Computer ist für die Kinder wirklich schwierig." Das bekommt Buchholz-Köhler auch als Feedback von den Eltern.

Der kleine Hoffnungsschimmer, den man vor Kurzem bekommen hat, ist auch schon wieder Schnee von gestern. Nach einer Woche Training für die Kinder unter 14 Jahren auf der Rollschuhbahn im Freien neben der Schweinfurter Eishalle – die Sommermonate werden in Normalzeiten ohnehin immer für Rollkunstlauf genutzt – ist nach dem neuerlichen Anstieg der Inzidenzwerte schon wieder Schluss.

"Das ist wirklich dämlich, wenn man als Trainer jahrelang etwas aufbaut und die ganze Arbeit jetzt kaputtgeht. Es ist frustrierend." Buchholz-Köhler fürchtet, dass zwei Jahrgänge komplett wegbrechen könnten – das gilt auch für den Eishockey-Nachwuchs in den Vereinen.

Ihr Blick geht aber mittlerweile in Richtung September. Dann wird sich auch zeigen, wie viele noch an Bord sind und weitermachen wollen. Dann beginnt der mühsame Wiederaufbau, damit irgendwann auch woanders am Frühstückstisch ganz unbeschwert wieder der Sport auf dem Eis das Thema Nummer eins sein kann.

 

ESC goes „Tupper“

21.03.2021

IMG-20210321-WA0011.jpg

Eine besondere Aktion startet der ESC Haßfurt zugunsten der Nachwuchsabteilung mit Sebastian Noll, seines Zeichens Zeitnehmer bei den Hawks und auch Mitglied des Security Teams. Sebastian hat sich seit geraumer Zeit „Nebenberuflich“ dem Vertrieb von Tupperware verschrieben. Sein Herz hängt an den Hawks und am Nachwuchs ganz besonders. Deshalb hat er mit den Verantwortlichen der Hawks abgestimmt in der Woche vom 19.4 – 23.4.2021 einen virtuellen Tupperabend abzuhalten und den gesamten Erlös dem Nachwuchs des ESC zu spenden. Natürlich können auch bereits „erprobte Tupperware Nutzer“ ihren Bestand aufstocken und ohne Teilnahme am Tupperabend bestellen. Hierzu werden wir eine Whats App Gruppe einrichten. Im Sinne des Nachwuchs des ESC wünschen wir uns regen Gebrauch dieser tollen Aktion. Dazu gibt es auch Infos in Facebook und Instagramm über die Seiten von Sebastian. Facebook.com/tuppernollie; Instagram.com/tupper_by_sebastian

 

Hawks gehen mit einer 1b in der Bezirksliga an den Start

09.03.2021

 

Einen weiteren Baustein zur Entwicklung von jungen Spielern im Rahmen des Nachwuchskonzeptes planen die Hawks für die kommende Saison. Die Planung sieht vor, eine 1B Mannschaft in der Eishockey Bezirksliga zu melden. Hintergrund ist eine gezielte Ausbildung unter bestmöglichen Wettkampfbedingungen für ambitionierte junge Spieler. „Perspektivisch brauchen wir einen Zwischenschritt zwischen Nachwuchs und Senioren. Auch wollen und können wir uns es nicht leisten, einen Nachwuchsspieler, welcher noch nicht das Niveau für die Landesliga hat, zu verlieren, da wir Ihm keine Alternative bieten können“  führen die Verantwortlichen aus. „Wir haben das im Vorstand diskutiert und denken, mit jungen Spielern und alten Hasen eine schlagkräftige Truppe an den Start zu bringen. Interessierte, auch bis Dato noch nicht beim ESC aktive, können sich ab sofort bei uns melden.“

 
IMG_0009.JPG

Ponnath DIE MEISTERMETZGER verlost Fanpakete der Haßfurt Hawks

02.02.2021

Sowohl auf dem Eis als auch bei der Schinkenproduktion sind starke Teamplayer nötig. „Ponnath DIE MEISTERMETZGER GmbH“ unterstützt seit 2020 die Haßfurt Hawks mit einem Platin-Sponsoring. Miteinem großen Banner am Eishalleneingang und mit dem Logo auf der Brust der Trikots möchte Ponnath die Bekanntheit des Unternehmens in der Region Haßfurt weiter ausbauen.

 

Innovation wird bei Ponnath großgeschrieben – mit dem „Ponnath Ideen Treff“, kurz PIT können Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge einreichen, die nach Prüfung und Umsetzung mit einer Prämie belohnt werden. Unter allen PIT-Einsendern werden viele gute Sachpreise verlost – in diesem Jahr konnten sich die Mitarbeiter am Standort Knetzgau auch über Fanpakete mit Trikots, Schals und Mützen der Hawks freuen. Die glücklichen Gewinner sind: (von links): Frau Silke Ziegler (Shirt, Schal und Mütze),Herr Christopher Diem (Schal und Mütze),Herr Rudolf Schäfer (Tankgutschein).

 

Ponnath dankt vor allem allen PIT-Einreichern, aber auch den Haßfurt Hawks für die Fanpakete. Wir freuen uns darauf, dass wir das Team bald wieder zusammen im Eisstadion anfeuern können!

 
144687021_3969200549786179_3313790041624
Tobola_edited.jpg

Dominik Tobola beendet „Corona“ Saison bei den Pantern in Tallinn

 

Nachdem klar ist, dass es für die Haßfurt Hawks in den verbleibenden Saisonwochen nicht zurück auf das Eis

geht ist Stürmer Dominik Tobola in der vergangenen Woche zu einem Tryout nach Estland gereist.

Beim HC Panter in Tallinn konnte er überzeugen und hat sich bis zum Saisonende dem estnischen Club angeschlossen.

Dort wird der 27-jährige in der Meistriliiga, der höchsten Spielklasse in Estland, für die Panter auf Punktejagd gehen.

Zur Spielzeit 2021/22 wird der Angreifer allerdings zu den Hawks nach Haßfurt zurückkehren.

Die Hawks wünschen Dominik eine erfolgreiche und verletzungsfreie restliche Saison bei den Pantern.

Sein erstes Interview in Estland findet Ihr hier:

https://www.facebook.com/hcpanter/videos/423171635608039

 
Kurz.jpg
Torhüter.jpg

Haßfurter "Hawks" arbeiten unter schwierigen Bedingungen weiter

Nach der Unterbrechung der Eishockey-Saison herrscht bei den Eishockey-Verantwortlichen in der Kreisstadt Frust. Doch sie sehen Licht am Ende des Tunnels.

​​

​​​

Derzeit können die Haßfurter "Hawks" von einem Aufstieg in die Eishockey-Bayernliga nur träumen. Ende Oktober wurde ihre Landesliga-Saison unterbrochen, kurz vor Weihnachten erfolgte ein Rundenabbruch. Das Haßfurter Eisstadion ist verwaist. Auch wenn die Träume der Fans von den aktuellen Corona-Shut-Down-Maßnahmen nicht betroffen sind, so bietet die Realität beim Amateur-Eishockey doch Anlass für Frust.

Entsprechend ist bei den Verantwortlichen des ESC Haßfurt die Stimmung derzeit tief im Keller. "Viele haben Angst, dass die Maßnahmen auf unbestimmte Zeit bestehen bleiben", sagt etwa Martin Reichert. Wie sein Vorstandskollege  und Vereinssprecher Andreas Kurz konnte und wollte er sich vor einigen Monaten nicht vorstellen, dass die Landesliga-Saison für die "Hawks" nach fünf Vorbereitungs- und nur zwei Pflichtpartien bereits am 25. Oktober wieder beendet sein würde – und zwar nicht nur vorübergehend.

"Zu Beginn des ersten Lockdowns hat sicherlich niemand mit diesen Ausartungen der Maßnahmen gerechnet", räumt er ein, das mögliche Ausmaß unterschätzt zu haben. Wie bei vielen anderen Menschen habe das Virus bei ihm mittlerweile schon "eine gewisse Verzweiflung" ausgelöst. "Die Auswüchse und Zumutungen der getroffenen Maßnahmen" seien für den 56-Jährigen "schwierig zu ertragen". "Die Eishockeysaison", ergänzt er, "ist dabei nur eine kleine Nebensächlichkeit." Er persönlich empfindet den Umgang der Politik mit den Bürgern als "erschreckend. Einige Maßnahmen waren vielleicht nötig, andere völlig unsinnig", urteilt er.

Als "sehr frustrierend" bezeichnet Andreas Kurz die Situation. Er hatte "erwartet, dass sich die Politik auf die absehbare zweite Welle besser vorbereitet und bereits im Frühjahr dazu einen Plan hat". Dazu passe auch die Schließung vieler Wirtschaftszweige, welche seiner Meinung nach "sehr, sehr gute Hygienekonzepte" hatten. "Da gehört auf jeden Fall der Eishockeysport dazu."

Das Aus droht nicht

Vor dem Aus steht der ESC Haßfurt laut Kurz nach jetzigem Stand nicht. "Wir werden das überleben, aber gegebenenfalls mit Abstrichen in der neuen Saison rechnen müssen", sagt der Vorstandssprecher und atmet leicht auf, verweist gleichzeitig aber auf  "große Herausforderungen" in den kommenden Monaten. Immerhin: "Wir sind mit den von uns gestarteten Maßnahmen zufrieden", erklärt er und sieht Licht am Ende des Tunnels. Und die Worte "beschäftigungslos" sowie "Langeweile" existieren bei den ESC-Verantwortlichen ohnehin nicht. Sie verbringen zumeist online viel Zeit mit der Aufarbeitung der jetzigen Aufgaben und den Vorbereitungen zur neuen Saison. Dialoge mit den Sponsoren, den Stadtwerken und der Stadt Haßfurt stehen ebenso auf dem Arbeitsprogramm wie Reparaturen und Anpassungen in den Kabinen, in der Eishalle sowie im "Hawks Inn".

Martin Reichert richtet seinen Blick derweil nach vorne. "Wir stehen seit Dezember vor der Saison 2021/2022", berichtet der Sylbacher von bereits laufenden Gesprächen mit Spielern und anstehenden Verträgen für die nächste Runde. Und einige aus der aktuellen Mannschaft, wie etwa die zwei Torhüter Timo Jung und Nicolas Hetzel, stehen beim ESC bereits unter Vertrag. Zwar werde sich "natürlich auch das Mannschaftsbild etwas ändern. Wie jedes Jahr werden nicht alle Spieler wieder bei uns zu sehen sein", betont er, ohne auf weitere Namen einzugehen.

Trainer Zdenek Vanc bleibt

Auf jeden Fall wird Zdenek Vanc weiter an der Bande stehen. "Ich bleibe gerne in Haßfurt als Trainer", zeigt sich der Tscheche, der mit seiner Familie den Lockdown in der Kreisstadt erlebt, optimistisch wie zu Beginn der Krise. "Ich habe eine große Lust, mit der ersten Mannschaft zu arbeiten und unsere Ziele zu erreichen." Auch angesichts der "Young-Hawks" hat sich seine Einstellung nicht geändert. Im Gegenteil: Der ehemalige Schweinfurter ist voller Tatendrang. "Ich will den Nachwuchs mit meinen Trainerkollegen weiterentwickeln. Wir besprechen die Kader und unsere Vorstellungen, wie es in der nächsten Saison aussehen sollte."

Jedoch macht sich gerade hier "Corona" mit am negativsten im Verein bemerkbar. Martin Reichert jedenfalls sieht hier eine "schwierige Problematik: kein Training, keine Aussicht auf Beendigung der Regierungsmaßnahmen". So bleibt ihm nur das Prinzip "Hoffnung, dass wir durch den langen Verzicht auf Bewegung nicht nur alle Kinder, sondern sogar noch einige mehr beim Sport wiedersehen."

Auch Andreas Kurz bezeichnet die "unbefriedigende Situation in unserer Nachwuchsabteilung" als "frustrierend". In erster Linie die seit Monaten fehlende Möglichkeit, "den geliebten Sport auszuüben. Wir werden sehen, wie viele Kinder wir auf dem Weg in die Normalität verlieren werden, beziehungsweise wie viele aus anderen Gründen auf der Strecke bleiben", befürchtet er noch nicht absehbare negative Folgen. Für Zdenek Vanc ist es deshalb umso wichtiger, "auch neue Kinder in den Verein" zu bringen. "Ich möchte, dass die Eltern von vier- bis zwölfjährigen Mädchen und Jungen wissen, dass wir sehr enthusiastisch sind und viel anzubieten haben", zeigt er sich von der Nachwuchsarbeit überzeugt. "Wir arbeiten nicht nur an Fähigkeiten, sondern auch an der allgemeinen Entwicklung. Die Kleinen können bei uns neue Freunde finden und viel Spaß haben", betont der Tscheche und fügt hinzu: "Unser Ziel ist es, nicht nur coole Sportler, sondern auch geile Menschen zu erziehen."

 
IMG_1603960470185.png
IMG_1603960552208.png

​ESC Haßfurt – EHC Bayreuth (Freitag, 19.30 Uhr)

ESC Haßfurt – ESC Vilshofen (Sonntag, 18.30 Uhr)

29.10.2020

Trainer Zdenek Vanc war zuletzt sehr enttäuscht. Und auch ein wenig angefressen. Nach der Auftaktniederlage gegen Pegnitz musste seine Mannschaft immerhin auch im ersten Auswärtsspiel in Dingolfing "Lehrgeld" bezahlen. Damit für die Haßfurter „Hawks“, die nach zwei Partien ohne einen Pluspunkt das Tabellenende der Eishockeylandesliga 1 ziert, der Saisonstart nicht zum „Debakel“ wird, fordert der Tscheche am anstehenden Doppel-Heimspiel-Wochenende „ganz klar zwei Siege“.

Doch leichter gefordert, als umgesetzt. Tatsache ist, dass sich sowohl der EHC Bayreuth (4./4) mit dem letztjährigen Haßfurter David Hornak am Freitagabend (Beginn ist um 19.30 Uhr), als auch der Sonntagsgegner ESC Vilshofen (9./0, 18.30 Uhr) sicherlich nicht kampflos geschlagen geben. Deshalb müsse laut Vanc vor allem eine Unzulänglichkeit unbedingt abgestellt werden, die in den ersten beiden Partien bereits zu zwölf Gegentoren geführt hat: Die individuellen Fehler beziehungsweise mangelhafte Einstellung in der Verteidigung. „Wenn die Jungs angesichts des Abwehrverhaltens nicht ihre Einstellung ändern, dann kann es wieder sehr eng werden“, warnt Vanc eindringlich davor, dass die beiden scheinbar machbaren Gegner am Ende als Sieger vom Eis gehen. „Es ist nicht richtig wenn man glaubt, die zwei Verteidiger schaffen alles und die Stürmer können nur nach vorne laufen und machen, was sie wollen“, spricht er vor den erstmals richtungsweisenden Begegnungen Klartext. „Da ist es völlig egal, ob wir daheim oder auswärts spielen". Für Zdenek Vanc ist wichtig, dass „alle zurückspielen und beim Angriffsaufbau mithelfen“. Er würde deshalb „lieber auf 50-Meter-Pässe“ verzichten. „Ich möchte kurze Pässe über wenige Meter, nicht immer von unserer Zone an die zweite blaue Linie. Das geht nicht“. Der 41-jährige erwartet von der Mannschaft, dass sie auch als Mannschaft auftritt.

Schon in den letzten Jahren erwiesen sich derweil beide Gastkontrahenten als äußerst unbequem, auch wenn gerade die Heimergebnisse teils etwas anders vermuten lassen. Gewannen die „Hawks“ in der vergangenen Saison beide Partien gegen Bayreuth (4:7 und 5:4), gab es gegen die Vilshofener „Wölfe“ bei vier Heimpartien sogar drei Schützenfeste (12:1, 5:2, 12:2 und 11:0). Dennoch warnt Haßfurts Trainer eindringlich. „Es ist eine neue Runde. Alle Mannschaften haben sich personell verändert und Leute in ihren Reihen, die richtig gut Eishockey spielen können. Die Karten sind neu gemischt und alle spielen, weil sie möglichst erfolgreich sein wollen.“ Vanc hofft, dass die Trainingseinheiten unter der Woche, wo verstärkt nochmals auf Abwehrarbeit und Spielaufbau Wert gelegt wurde, nun die ersten positiven Früchte tragen. „Wenn wir beide Spiele wie erhofft für uns entscheiden, sind wir gut im Rennen.“

Bislang dürfte einzig der erkrankte Timo Zürcher ausfallen, während auch hinter Michael Stach aufgrund einer Bänderverletzung ein dickes Fragzeichen steht.

Unterdessen geht ESC-Vorstandsmitglied Andreas Kurz davon aus, dass beide Partien noch regulär stattfinden können, ehe ab Montag auch in den Eishockeyamateurligen der Spielbetrieb eingestellt wird. Ob auch noch die bis dato erlaubten 200 Zuschauer ins Stadion am Großen Anger kommen dürfen, hängt natürlich von der weiteren Entwicklung der Coronafallzahlen im Haßbergkreis ab. Der Verein will dahingehend auf seiner Internetseite informieren. Die Gefühlslage aufgrund des erneuten „Lockdown-Light“ ähnelt bei den Verantwortlichen deshalb fast schon einem Galgenhumor. „Ich weiß nicht wie es danach weitergeht“, wagt Kurz keine Prognose.

 

Kader ESC Haßfurt: Jung, Hetzel, Dietz – Hora, Hartmann, Pribyl, Stahl, Marx, Thebus, Faust, Finzel, Finger, C. Müller, P. Müller, Hertwich – Trübenekr, Sramek, Masel, Zürcher, Kratschmer, Nold, Stach, Dietrich, Lang, Tobola, Düsel, Krein.

 
IMG-20201026-WA0001.jpg

​EV Dingolfing – ESC Haßfurt 7:4 (2:1, 2:1, 3:2)

26.10.2020

​​​

Zweites Pflichtspiel, zweite Niederlage. Für die Haßfurter „Hawks“ gab es nach ihrer Auftaktpleite gegen den EV Pegnitz auch bei ihrem ersten Auswärtssauftritt in Dingolfing nichts zu erben. Mit 7:4 behielten die „Isar Rats“ nach 60 Minuten die Oberhand, woran auch die sehr gute Saisonpremiere von Rückkehrer Jakub Sramek nichts änderte.

Immerhin setzte der 27-Jährige gleich wieder eine Duftmarke und war neben dem Doppeltorschützen Daniel Hora der auffälligste Spieler bei den Kreisstädtern. Der Tscheche markierte nicht nur den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich in der 5. Spielminute. Er bereitete zudem die restlichen drei ESC-Tore vor. Dass dies letztlich nicht langte, lag nicht in erster Linie am Fehlen der drei Angreifer Timo Zürcher, Michael Stach und Lukas Kratschmer. Die immer noch sehr gut besetzten „Hawks“ gaben den qualitativ hervorragend besetzten Dingolfingern, bei denen aufgrund personeller Engpässe auch ihr 46-jähriger Trainer Bill Trew auflief und mit zwei Assists bewies, dass er trotz seines Alters noch nichts verlernt hatte, jedenfalls mehr Möglichkeiten zum Toreschießen, als Trew´s Kollegen Zdenek Vanc lieb war. Tatsache ist, dass sowohl unnötige Foulspiele die zu insgesamt sieben Unterzahlsituationen führten, von denen die starken „Isar Rats“ gleich vier ausnutzten. „So viele Strafzeiten kosten dich das Spiel“, ärgerte sich Vorstandsmitglied Martin Reichert über das Manko, das nach dem Auftritt in der Anfangsphase gegen Pegnitz eigentlich abgestellt werden sollte. Auch Vanc war damit ganz und gar nicht einverstanden. „Im ersten Drittel waren wir wieder nicht wirklich vorbereitet“, bemängelte er diesbezüglich vor allem den „sehr schlechten Anfang“ sowie die Undiszipliniertheiten, welche zu den „Strafbankeinsätzen“ und zum schnellen 1:0-Rückstand in der 1. Spielminute führten. „Unterzahl, Unterzahl, Unterzahl. Und der Gegner schießt die Tore“, fasste er weite Strecken der Partie zusammen. „Das kostet einfach zu viel Kraft. Gerade bei einer 5-3-Unterzahlsituation.“

Zwar gelang Jan Trübenekr nach einem 3:1-Vorsprung der 3:2-Anschlusstreffer (27.), während der auffällige Daniel Hora den 6:2-Rückstand wenige Minuten vor dem Ende mit zwei Toren innerhalb von drei Minuten noch einmal auf 6:4 korrigieren konnte (53./55.). Mehr war am Sonntagabend dann aber für die Gäste nicht mehr drin. Den Schlusspunkt setzten vielmehr die Niederbayern durch Marco Sedlar (58.). Zdenek Vanc zeigte sich überzeugt, dass sich Mannschaft nach einer weiteren Trainingswoche am kommenden Wochenende anders präsentiert und in den zwei anstehenden Heimspielen gegen den EHC Bayreuth sowie gegen den ESC Vilshofen punktet. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir nicht zwei Mal gewinnen.“

 

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Dietz, Hetzel – Hora, Thebus, Stahl, Pribyl, Marx, Hertwich, Faust, C. Müller, P. Müller, Hartmann – Nold, Sramek, Masel, Trübenekr, Lang, Tobola, Dietrich / Hauptschiedsrichter: Miel / Zuschauer: 200 / Tore: 1:0 (1.) Kößl (Simbeck, Trew) 5-4, 1:1 (5.) Sramek (Trübenekr, Hora), 2:1 (14.) Hahn (Penzkofer, Kößl) 5-4, 3:1 (23.) Sedlar (Trew, Sulcik) 5-3, 3:2 (27.) Trübenekr (Sramek, Dietrich), 4:2 (38.) Sulcik (Kößl), 5:2 (47.) Sulcik (Brandt, König), 6:2 (49.) König (Brandt) 5-4, 6:3 (53.) Hora (Sramek) 4-5, 6:4 (56.) Hora (Sramek, Faust), 7:4 (58.) Sedlar (Bilek, Sulcik) / Strafzeiten: Dingolfing 6 + 10 gegen Penzkofer + 20 gegen Simbeck / Haßfurt 14.

 
20201018_123314.jpg

​ESC Haßfurt – EV Pegnitz 2:5 (0:1, 0:2, 2:2)

18.10.2020

„Heute haben wir es von Anfang an über 60 Minuten zum Glück gut runtergespielt. Alles gut, passt“. Michael Breyer zeigte sich nach der Schlusssirene am Freitagabend im Haßfurter Eisstadion sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, die gerade 5:2 gewonnen hatte. Problem nur: seit dieser Saison trägt der 24-Jährige nicht mehr wie in den vier Jahren zuvor das Trikot der „Hawks“, sondern das von Gegner EV Pegnitz. Und somit ging der Pflichtspielstart der Kreisstädter buchstäblich in die Hose.

Dementsprechend enttäuscht war natürlich Zdenek Vanc, der nach der haushohen 19:6-Generalprobe gegen die Lauterbacher „Luchse“ eine Woche zuvor zwar nicht mit einem ähnlichen Schützenfest gerechnet, wohl aber auf die ersten drei Pluspunkte gehofft hatte. Eines von mehreren Problemen aus seiner Sicht: „Die Emotionen. Wir müssen einfach wie eine Mannschaft bleiben und anderes Eishockey spielen, so wie in und gegen Schweinfurt. Das war genauso, wie wir spielen wollen. Aber heute war es von unserer Seite aus schlecht“, sagte der Hawks-Trainer.

Zunächst agierten beide Kontrahenten auf Augenhöhe, doch allmählich gewannen die „Ice Dogs“ um Markus Hausner ein optisches Übergewicht, was sie letztlich auch in Zählbares ummünzten. Patrik Dzemla nutze eine doppelte Überzahlsituation zur 0:1-Führung aus (14.). Sehr zum Ärger von Vanc, der noch vor der Partie auf die Wichtigkeit des ersten Treffers hingewiesen hatte. „Das war unser Problem, das erste Tor. Verbunden mit vielen Individualfehlern und natürlich die Emotionen.“ Und zu Beginn des Mitteldrittels legte der ehemalige Haßfurter nach (23.), ehe er auf Zuspiel seines tschechischen Landsmannes Roman Navarra sogar auf 0:3 erhöhte (25.). Spätestens nachdem Michael Breyer im Schlussabschnitt das 0:4 markiert hatte (46.), war unter den offiziell 174 Fans im Stadion, welche die „Hawks“ zuvor nach Kräften unterstützten, vorerst Ruhe eingekehrt. Wobei, die Anfeuerung für die eigene Mannschaft war zu diesem Zeitpunkt auch dem lautstarken Ärger über einige Entscheidungen der Unparteiischen gewichen. Zdenek Vanc schüttelt zwar mit dem Kopf, wollte sich aber nicht näher über die Leistung der beiden Unparteiischen äußern und diese schon gar nicht als Ausrede für die Niederlage gelten lassen. Tatsache ist, dass mehrere umstrittene Pfiffe des Duos zu insgesamt 18 Strafminuten gegen die „Hawks“ führten, wogegen Pegnitz sechs aufgebrummt bekam und somit wesentlich öfters in Überzahl agieren konnte.

Immerhin warfen die „Hawks“ angesichts des deutlichen Rückstandes eine viertel Stunde vor dem Ende nicht die berühmte Flinte vorzeitig ins Korn. Im Gegenteil, mit unbändigen Willen wollten Kapitän Christian Dietrich und Co. zumindest Ergebniskosmetik betreiben. Nachdem erst Dominik Tobola nach toller Einzelleistung (46.) und kurz darauf Jan Trübenekr (48.) sehr zur Freude der wieder lautstarken ESC-Fans auf 2:4 verkürzt hatten, schien sogar eine erfolgreiche Aufholjagd noch im Bereich des möglichen. Eine Pegnitzer Auszeit hatte letztlich den gewünschten Effekt. So sehr sich die „Hawks“ bemühten, EVP-Torwart Maximilian Schmidt hielt seinen Kasten auch dank der unheimlich starken Verteidigung bis zum Ende sauber. Roman Navarra dagegen tütete mit dem Treffer zum 2:5 den Sieg für seine Mannschaft ein (56.). „Wir müssen in Zukunft einfach schneller laufen und mehr Tore schießen. Das war eigentlich heute unser Ziel und das haben wir nicht geschafft“, sagte Zdenek Vanc.

 

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Jung, Hetzel – Hora, Thebus, Stahl, Pribyl, Marx, Hertwich, Faust, C. Müller, P. Müller, Hartmann – Nold, Stach, Masel, Trübenekr, Lang, Tobola, Dietrich, Zürcher, Kratschmer / Schiedsrichter: Graf/Laudenbach / Zuschauer: 174 / Tore: 0:1 (14.) Dzemla (Navarra, Holomek) 3-5, 0:2 (23.) Dzemla (Wolf), 0:3 (25.) Dzemla (Navarra, Lindmeier), 0:4 (46.) Breyer (Navarra, Schuster), 4-5, 1:4 (46.) Tobola (Trübenekr, Hora), 2:4 (48.) Trübenekr (Tobola, Faust), 2:5 (56.) Navarra (Holomek) / Strafzeiten: Haßfurt 18 / Pegnitz 6.

 
3476865_artikel-detail-bild-952w_1vxM5L_

Der Kracher schlechthin! Sramek zurück in Haßfurt.

Diese Saison unsere neue #13

​​​​​

Zwei Jahre bereitete Jakub Sramek den Fans des Eishockey-Landesligisten ESC Haßfurt viel Freude. Der Angreifer brachte es im Hawks-Trikot auf 251 Scorerpunkte in 78 Partien. Bald könnten weitere hinzukommen. "Jakub spielt wieder für den ESC", ließ Vorstandsmitglied Martin Reichert kurz vor dem Saisonstart die Bombe platzen und spricht selbst vom "Kracher schlechthin. Für Haßfurt und speziell unserem Verein ein Wahnsinn".

Die unerwartete Rückkehr dürfte auch die ESC-Anhänger freudig stimmen - und gleichzeitig zum Staunen bringen: Immerhin steht der 27-jährige Tscheche noch als Neuzugang im Kader der Passauer "Black Hawks". Nach nur einem Jahr beim Bayernligisten EHC Königsbrunn sollte er zum dortigen Oberligisten wechseln. In Königsbrunn erzielte Sramek zwar in 24 Partien 52 Scorerpunkte, war aber letztlich mit der sportlichen Situation - die Pinguine spielten gegen den Abstieg - nicht wirklich zufrieden.

Auf eigenen Wunsch nach Haßfurt

Doch es kommt nun alles ganz anders: Kurz vor dem Rundenbeginn wechselt Sramek auf eigenen Wunsch zurück zum ESC Haßfurt. "Es hat in Passau nicht so funktioniert", will Reichert, der seit dem Abgang aus der Kreisstadt vor eineinhalb Jahren weiterhin in engen Kontakt mit Sramek stand, nicht näher auf Einzelheiten eingehen.

"Er hat mich angerufen und den Wunsch geäußert, wieder zum ESC zu kommen", sagt Reichert. Tatsache ist, dass durch die Rückkehr des extraligaerfahrenen Stürmers der Angriff der Haßfurter Puckjäger nochmals eine immense Aufwertung erfährt.

"Eigentlich", räumt Reichert ein, "wollten wir niemanden mehr verpflichten. Aber Jakub Sramek ist ein spezieller Fall." Es war für die ESC-Verantwortlichen also "keine Frage", alle Hebel in Bewegung zu setzen, um die Rückholaktion zu bewältigen. Vor allem in finanzieller Hinsicht ein Kraftakt - so schien es zunächst.

Etat der Hawks wird nicht weiter belastet

Dank des großen Engagements von Reicherts Vorstandskollegen Holger Endres werde es "mit Hilfe von Privatsponsoren" aber gelingen, die in Coronazeiten klamme Haushaltskasse nicht zu belasten. "Innerhalb von vier Tagen haben sich genügend Gönner und Freunde dazu bereiterklärt, dass wir den Transfer realisieren können", zeigt sich Reichert begeistert von der unerwarteten finanziellen Unterstützung. "Es ist für uns also kein Kostenfaktor. Und es ändert nichts an unserer finanziellen Lage. Da geht echt ein sportlicher Traum in Erfüllung. Vielen Dank an Alle, die das ermöglichen."

Gegen Pegnitz ist Sramek noch nicht dabei

Ein wenig Geduld braucht Trainer Zdenek Vanc, um seinen Landsmann Sramek einsetzen zu können. Zumindest zum Ligaauftakt am Freitag geben den EV Pegnitz ist der 27-Jährige noch nicht an Bord.

Nachdem Tschechien aufgrund der hohen Zahl an Neuinfizierten mit dem Coronavirus als Risikogebiet eingestuft wurde, muss Sramek, der sich derzeit in seiner Heimat aufhält, vor seiner Wiedereinreise nach Deutschland zunächst testen lassen, das Ergebnis abwarten und dann möglicherweise in Quarantäne. Bei einem negativen Testergebnis sollte er erstmals beim Auswärtsspiel der Hawks am 25. Oktober beim EV Dingolfing im Kader stehen.

 
IMG-20201001-WA0000.jpg

​ESC Haßfurt – ESV Burgau (Sonntag, 18.30 Uhr)

02.10.2020

Das Hygienekonzept habe laut Vorstandsmitglied Andreas Kurz „sehr gut“ funktioniert. Nach jetzigem Stand kann das zweite Heimspiel der Haßfurter „Hawks“ in der Vorbereitung zur Landesligasaison am Sonntagabend gegen die „Eisbären“ des ESV Burgau mit 200 Fans ausgetragen werden. Und dabei streben die Hausherren nach der knappen 6:5-Niederlage im Hinspiel nun einen Sieg an. „Wir haben eine weitere Woche gut und hart trainiert, dabei weiter an verschiedenen Taktiken gearbeitet“, sagt Trainer Zdenek Vanc und hofft auf weitere Fortschritte in der letzten Phase der Vorbereitung. Welche Spieler der Tscheche aufs Eis schicken kann, wird sich wieder erst kurz vor dem Eröffnungsbully entscheiden. Neben dem erneut angeschlagenen Lukas Kratschmer, dessen Muskelverletzung sich als hartnäckiger herausstellt als zunächst angenommen, bleiben auch die Fragezeichen hinter den ebenfalls noch leicht angeschlagenen beziehungsweise beruflich verhinderten Daniel Hora, Georg Lang und Eugen Nold stehen. Dagegen kann er mit einem weiteren Landsmann planen, denn Testspieler Tomas Pribyl wird fester Bestandteil der Mannschaft. „Er bekommt einen Vertrag für die Saison“, freut sich Vorstandsmitglied Martin Reichert über die schriftliche Zusage des 21-Jährigen Verteidigers, der beim 5:2-Erfolg der „Hawks“ in Schweinfurt mit zwei Treffern eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht hat.

 

Kader ESC Haßfurt: Jung, Hetzel, Dietz – Hora (?), Hartmann, Pribyl, Stahl, Marx, Thebus, Faust, Finzel, Finger, C. Müller, P. Müller, Hertwich – Trübenekr, Masel, Zürcher, Kratschmer (?), Nold (?), Stach, Dietrich (?), Lang(?), Tobola, Düsel, Krein.

 
IMG-20200929-WA0010.jpg

​Eugen Nold zurück bei den Hawks

29.09.2020

 

Mit Eugen Nold konnten die Hawks eine weitere „Wichtige Verpflichtung“, so sportlicher Leiter Martin Reichert, tätigen. „Wir freuen uns, dass Eugen nach 5 Jahren in Bad Kissingen und 1 Jahr in Schweinfurt den Weg zurück zu uns gefunden hat.“ Freut sich nicht nur Reichert über die Verstärkung durch den mittlerweile 30-jährigen. „Er wird uns weiterhelfen, davon bin ich überzeugt“ pflichtet Ihm Andreas Kurz bei. Wann Nold das erste mal für die Hawks auf dem Eis stehen wird entscheidet sich dann kurzfristig. Die Verantwortlichen hoffen natürlich auf einen Einsatz bereits am kommenden Sonntag im Vorbereitungsspiel gegen Burgau.

 
20200929_201506.jpg

Sieg und Niederlage nach Verlängerung im Derby gegen Schweinfurt

29.09.2020

Einen 5:2 Sieg in Schweinfurt und eine 3:4 Niederlage in der Verlängerung konnten die Haßfurt Hawks in Vorbereitungsspiel 2 und 3 verbuchen. „Da hat schon viel gepasst aber sich auch noch gezeigt an was wir arbeiten müssen“ war der knappe Kommentar von Coach Zdenek Vanc nach dem Spiel in Schweinfurt. Natürlich sei er „sehr froh das Spiel gewonnen zu haben“ ergänzt er mit einem leichten lächeln. Recht hatte er. Die Haßfurter zeigten im Icedome am vergangenen Freitag eine engagierte Leistung und gingen glücklich, wenn auch nicht unverdient als Sieger vom Eis. Schweinfurt hatte mehr vom Spiel, konnte aber die optische Überlegenheit nicht in zählbares ummünzen. „Dann kommt halt so ein Ergebnis raus“ kommentierte Vorstandssprecher Andreas Kurz das Spiel. Einen guten Eindruck hinterließ der kurzfristig eingesetzte Gastspieler bei den Haßfurtern Tomas Pribyl. Der 21-jährige Verteidiger konnte mit zwei Toren und einem Assist überzeugen. „Ob wir Ihn verpflichten können wird sich zeigen. Gute Argumente hat er geliefert“ war der Kommentar des sportliche Leiters der Hawks Martin Reichert, sichtlich angetan von der Leistung des jungen Verteidigers.

Beim Rückspiel am Sonntag war es wiederum ein sehr engagiertes Spiel beider Mannschaften. Vor, Corona bedingt, nur 200 Zuschauern mussten sich die Hawks in der 4. Minute der Verlängerung mit 3:4 geschlagen geben. „Vorweg“, so Vorstandssprecher Andreas Kurz „muss ich den Zuschauern ein Lob aussprechen. Wir hatten keine Probleme das Hygienekonzept in der kurzfristig zur Sitzplatzarena umgebauten Haßfurter Eishalle umzusetzen. Alle haben sich an unsere Anweisungen und das Konzept gehalten.“

„Nicht unzufrieden sei er“ zeigte sich Vanc abermals zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft „obwohl ich natürlich nach einer 3:1 Führung gerne gewonnen hätte“. „Schweinfurt beginnt nächste Woche mit der Runde und ist daher natürlich einen Schritt weiter wie wir“ ergänzte Martin Reichert. Die Zuschauer jedenfalls sahen ein sehr flottes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Der Unterschied zum Freitag war letztlich die Chancenausbeute beider Teams. „Was am Freitag noch drin war, ging auf unserer Seite heute vorbei, bei Schweinfurt war es genau umgekehrt“ zeigte sich aber auch Andreas Kurz zufrieden mit der Leistung der Hawks. Weiter geht es für die Hawks am kommenden Sonntag mit dem Rückspiel gegen Burgau um 18:30 Uhr.

Die Tore für die Hawks am Wochenende erzielten:

2x Trübenekr, 2x Tobola, 2x Pribyl, Faust, Zürcher

 
IMG-20200924-WA0013.jpg

​ERV Schweinfurt – ESC Haßfurt (Freitag, 20 Uhr)
ESC Haßfurt – ERV Schweinfurt (Sonntag, 18.30 Uhr)

25.09.2020

Eigentlich sind die beiden Derbys der „Hawks“ gegen die „Mighty Dogs“ für die Mannschaften sowie besonders den Fans ein Glanzlicht zu Beginn einer Saison. Jeweils knapp 800 Zuschauer kamen etwa zu den letzten zwei Begegnungen ins Haßfurter Eisstadion Am Großen Anger. Doch diesmal ist vieles anders. Wenn sich beide Kontrahenten am Wochenende sowohl in Schweinfurt (Freitag, 20 Uhr) und zwei Tage später in Haßfurt (Sonntag, 18.30 Uhr) gegenüberstehen, sind coronabedingt lediglich 200 Zuschauer erlaubt. Zudem sind bei den beiden Duellen keine Gästefans zugelassen.

Trotz der ungewöhnlichen Voraussetzungen wollen sich die Hawks natürlich sportlich in guter Frühform präsentieren.
Für Haßfurts neuem Coach Zdenek Vanc sicher zwei besondere Spiele. „Natürlich“, sagt der Tscheche, nachdem er vor einigen Monaten noch in Schweinfurt an der Bande stand und den Abstieg in die Landesliga verhinderte. Auf der anderen Seite spiele es „keine große Rolle, wie der Gegner heißt. Ich will immer gewinnen. Das ist für mich am Wichtigsten.“ Für ihn ist auch uninteressant, wie die letzten Begegnungen endeten. „Für beide Mannschaften ist es immer wichtig, wie sie personell besetzt sind. „Bei Schweinfurt haben anfangs auch wichtige Spieler gefehlt, ähnlich wie bei uns in Burgau. Das wird sich am Wochenende zumindest bei Haßfurt nicht ändern. Sowohl Daniel Hora als auch Georg Lang und Christian Dietrich stehen aufgrund von Verletzungen oder berufsbedingt vermutlich erneut nicht zur Verfügung. Doch egal wer das ESC-Trikot trägt: „Wir geben Vollgas“, verspricht Vanc vor den sehr außergewöhnlichen Derbys.

Die Fans werden gebeten sich die Verhaltensregeln für Heimspiele unbedingt im Voraus genau durchzulesen. Diese sind auf www.hassfurt-hawks.de sowie auf den Sozialen Kanälen der Hawks zu finden.

 
ESC-Haßfurt-Trikot-Übergabe.jpg

Ponnath wird neuer Platinsponsor bei den Hawks

24.09.2020

 

 

 

Mit dem Familienunternehmen Ponnath DIE MEISTERMETZGER GmbH aus Kemnath, tritt ein Unternehmen der Sponsorenfamilie des ESC Haßfurt als Platinsponsor bei und wird den Verein zukünftig mit großem Engagement unterstützen. Vor dem Hintergrund der besonders wichtigen Niederlassung in Knetzgau ist es für Ponnath ein großes Anliegen die Bekanntheit des Unternehmens auch in der Region Haßberge auszubauen. „Der richtige Partner waren ganz klar die Haßfurt Hawks die fest und erfolgreich in der Region verwurzelt sind. Denn gute Ernährung und Sport ist ein Erfolgsduo auf das sich unser Sponsorship stützt“, erklärt Dieter Hartmann - Marketingleiter. Ponnath sieht sich als Nahrungsmittelunternehmen, welches sowohl in der klassischen Wurst als auch im veganen/vegetarischen Bereich seine Zukunft sieht. Mit einem großen Banner am Eishalleneingang und auf der Brust der Trikots der Hawks wird Ponnath für jeden sichtbar auftreten.

 

Der ESC Haßfurt freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit und bedankt sich bei der Firma Ponnath für die Kooperation!

 
20200919_142300.jpg

GTS Spezialgerüstbau aus Röthlein neu in der Sponsorenfamilie der Hawks

24.09.2020

 

 

 

 

 

Mit der Gerüstbaufirma aus Röthlein begrüßen wir ein neues Mitglied in der Sponsorenfamilie der Hawks. Herr Temir Aytekin als Geschäftsführer der Firma musste nicht lange überzeugt werden. „Ich war schon sehr oft bei Spielen der Hawks. Mir war schnell klar, dass ich hier als Sponsor einsteige“ ist Aytekin überzeugt von der Möglichkeit seinen Spezialgerüstbau im Kreis Haßberge noch bekannter zu machen. So wird GTS deutlich sichtbar mit seinem Logo die neuen Trikots der Hawks zieren.

 
20200919_142147.jpg

Star Friseur Haßfurt erweitert sein Engagement bei den Hawks

24.09.2020

 

 

 

 

 

Nadine Curran und Ihr Team vom Star Friseur in Haßfurt erweitern Ihr Engagement bei den Hawks mit Beginn der kommenden Saison. Zusätzlich zu der im letzten Jahr schon sichtbaren Präsenz auf den Helmen der Hawks und auf der Eisfläche wird sich der STAR FRISEUR nun auch auf den Trikots der Hawks präsentieren. „Auf die Dauer gesehen möchten wir mit den Hawks eng zusammenarbeiten und gemeinsam etwas aufbauen, z.B. auch durch eine gezielte Förderung der Jugendarbeit“ führt Nadine Curran weiter aus. Beflügelt und bestätigt durch den Erfolg in der Saison 2019/20, möchte die Geschäftsführerin den Verein langfristig unterstützen und in gemeinsamer Kooperation die genannten Ziele erreichen. Der ESC Haßfurt freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit und bedankt sich bei Star Friseur Haßfurt für die Kooperation!

 
IMG-20200919-WA0013.jpg

ESV Burgau – ESC Haßfurt 6:5 n. V. (2:2, 1:2, 2:1)

20.09.2020

Sie haben ihren ersten Test zwar knapp verloren, dennoch zeigte sich Zdenek Vanc mit dem Auftritt der Haßfurter „Hawks“ am Samstagabend bei den „Eisbären“ des ESV Burgau „ziemlich zufrieden. Das war über weite Strecken schon ganz gut.“ Verständlich, denn die knappe 6:5-Niederlage wurde erst in der Verlängerung besiegelt. Zum anderen hatte der neue Trainer viele Junioren im Aufgebot, nachdem er auf einige „Stammkräfte“ – unter anderem fehlten Daniel Hora, Pascal Marx, Christian Dietrich, Georg Lang oder Lukas Kratschmer – noch verzichten musste. In einem dennoch ausgeglichenem Spiel beider Landesligisten, in dem es zum einen hin und her ging, erzielten Alexander Stahl, Jan Trübenekr (3) sowie Neuzugang Dominik Tobola die Treffer. „Ich habe viele gute Dinge gesehen“, sagte Vanc nach der Partie, die Burgaus David Zacher erst in der 64. Minute mit dem 6:5 beendete. „Natürlich auch einfache Fehler. Aber überwiegend im ersten Drittel, in dem wir vier von insgesamt fünf Mal auf der Strafbank saßen. Das ist einfach zu viel und hat viel Kraft gekostet.“ Ein Hauptaugenmerk in den kommenden Wochen will der Tscheche somit auch auf die Disziplin legen. Am kommenden Wochenende finden nach jetzigem Stand die zwei schon traditionellen Vorbereitungsderbys gegen die Schweinfurter „Mighty Dogs“ statt. Am Freitag treten die „Hawks“ um 20 Uhr im Icedome an, ehe am Sonntag um 18.30 Uhr das Rückspiel im Stadion Am großen Anger geplant ist. Dann sind voraussichtlich 200 Zuschauer zugelassen.

 

Dauerkarten und 10er Karteninhaber werden dabei vorrangig Einlass erhalten. Für die Sponsoren des ESC ist dann das Hawks Inn reserviert. Informationen zum Ablauf, dem Eintrittskartenverkauf und den getroffenen Maßnahmen will der Verein noch in dieser Woche veröffentlichen.

 
PHOTO-2020-09-17-15-51-15.jpg

​Start in die heiße Phase

08.09.2020

ESV Burgau – ESC Haßfurt (Samstag, 18 Uhr)

Es wird erstmals ernst für die Haßfurter „Hawks“, denn nach vielen schweißtreibenden Trainingseinheiten seit Anfang September steht am Samstag nach vielen Monaten (Corona)pause die erste Partie auf dem Plan. Um 18 Uhr tritt die Mannschaft um Neutrainer Zdenek Vanc beim ESV Burgau an. Fünf weitere Vorbereitungsspiele für die am 16. Oktober beginnende Landesligasaison sind geplant.

„Ich kann bislang nichts Negatives sagen. Alles läuft sehr gut“, sagt Vanc, der sich in der bisherigen Vorbereitung stark auf das Thema „Kondition“ konzentriert hat. In dieser Woche startete er dann mit dem sogenannten „Systemtraining“. Tatsache ist, dass die Spieler „sehr schwer arbeiten“ um dann punktgenau topfit zu sein. Beim Ligakonkurrenten, gegen den die Kreisstädter letztmals in der Meisterrunde der Saison 2017/2018 zwei Mal die Oberhand behielt (8:7 und 2:6 lauteten die Ergebnisse), steht für den 41-Jährigen das Ergebnis weit im Hintergrund. Ziel ist für ihn vielmehr zu sehen, wie die Mannschaft im direkten Duell abschneidet. „Training und Spiel sind einfach zwei völlig verschiedene Dinge. Ich will sehen, wie die Jungs im Spiel reagieren, wie etwa der Aufbau funktioniert, die Verteidigung oder der Einsatz allgemein. Ich will einfach sehen, wo unsere Stärke und vor allem Schwäche liegt.“

Leider stehen aufgrund von Verletzungen einige Akteure nicht zur Verfügung. „Manche haben noch kleine Probleme. Aber das ist immer so,“ hofft er, dass spätestens zum Start wieder alle Spieler einsatzbereit sind. In den kommenden Wochen bekommen auch, wie zuvor angekündigt, die Eigengewächse aus der letztjährigen U20 ihre Chance, sich für die 1. Mannschaft zu empfehlen. Ob Nils Düsel, Clemens Müller, Tobias Hertwich, Philipp Müller, Emil Krein, Dominik Finzel und Peter Finger diese Chance nutzen, wird sich zeigen. „Es sind alles Haßfurter. Wir brauchen diese Jungs und wollen sie langsam aufbauen und weiterentwickeln“, betont Zdenek Vanc.

Weitere Vorbereitungsspiele sind am Freitag, 25. September, im Schweinfurter „Icedome“ gegen die „Mighty Dogs“ um 20 Uhr. Bereits am Sonntag, 27. September ist das Rückspiel in Haßfurt um 18.30 Uhr. Weiter geht es am Sonntag, 4. Oktober, gegen den ESV Burgau um 18.30 Uhr sowie am Freitag, 9. Oktober, gegen Lauterbach um 19.30 Uhr. Am Sonntag, 11. Oktober, findet um 18 Uhr das Rückspiel in Lauterbach statt.

 

Kader ESC Haßfurt: Jung, Hetzel, Dietz – Hora, Hartmann, Marx, P. Müller, Thebus, Faust, Finzel, Hertwich, C. Müller – Trübenekr, Zürcher, Kratschmer, Stach, Dietrich, Lang, Tobola, Düsel, Finger, Krein, Masel.

 

David Hornak wechselt zum Ligakonkurrenten EHC Bayreuth

05.09.2020

 

David Hornak verlässt die Hawks und schnürt ab sofort seine Schlittschuhe für die 1b der Tigers.

Der Slowake kam zur letzten Saison nach Haßfurt und erzielte in 34 Pflichstpielen 54 Scorrerpunkte.

Leider hat es mit einem weiteren Engagement bei den Hawks nicht geklappt. Trotz allem werden wir den 27jährigen

bei dem einen oder anderen Gastspiel in Haßfurt wiedersehen.

Der ESC bedankt sich bei David für die letzte Saison und wünscht Ihm alles Gute.

 
Vanc.PNG

Ein neuer Trainer ist in der Stadt

22.06.2020

Zdenek Vanc übernimmt.

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

Zdenek Vanc übernimmt die sportliche Verantwortung bei den "Hawks". Der 41-jährige Tscheche, der im Frühjahr als zurückgeholter "Feuerwehrmann" die Schweinfurter "Mighty Dogs" noch vom Bayernligaabstieg bewahrte, ist für den sportlichen Leiter der Hawks Martin Reichert eine sehr gute Lösung. "Für die kommende Saison haben wir einen Trainer gesucht, welchem die Weiterentwicklung des Eishockeysports am Herzen liegt und der uns auch im Nachwuchs unterstützen kann", begründet er den überraschenden Wechsel. Die Entscheidung für Zdenek Vanc, der in seiner aktiven Laufbahn unter anderem in seinem Heimatland, in den USA, beim ESV Königsbrunn sowie in Schweinfurt stürmte, fiel nicht nur aufgrund des Bayernligaaufstiegs des Lokalrivalen sowie der letztjährigen „Rettungsaktion“, bei er „eindrucksvoll nachgewiesen“ habe, „was er leisten kann: Er wird sich zusätzlich beim ESC-Nachwuchs engagieren. „Hier kann er unsere gemeinsamen Ziele, das Nachwuchs-Eishockey in Haßfurt weiterzubringen, optimal unterstützen“, freut sich Reichert auf die Zusammenarbeit. Zusammen mit seiner Familie zieht Zdenek Vanc zum 1. September in die Kreisstadt und beginnt dann mit seinen neuen Aufgaben.

 
Jugendkader.PNG

Die Jugend drängt nach oben

 

Mit Nils Düsel, Clemens Müller, Tobias Hertwich, Philipp Müller, Emil Krein, Dominik Finzel und Peter Finger klopfen gleich sieben Spieler aus dem eigenen Nachwuchs an die Tür der ersten Mannschaft. Die Sieben werden das komplette Vorbereitungsprogramm der ersten Mannschaft mitmachen. Danach wird sich entscheiden ob der eine oder andere fest bei der ersten Mannschaft eingeplant wird. Wünschen wir den Jungs das Beste und hoffentlich auf bald in der Ersten.

 
IMG_7222 (002).jpg

Das Spitzenteam in Haßfurt

27.07.2020

Alter Vorstand wurde wiedergewählt, Umsatz nochmals deutlich gesteigert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Am vergangenen Samstagabend fand im Vereinslokal des ESC Haßfurt, unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen, die alljährliche Mitgliederversammlung mit Neuwahl des ESC Haßfurt e.V. statt.

Andreas Kurz, Sprecher des Vorstandes begrüßte pünktlich um kurz nach 19 Uhr die rund 45 Anwesenden und wies gleich zu Beginn nochmals auf die Hygiene- und Abstandsregelungen für die durchzuführende Veranstaltung hin. Es wurde den Mitgliedern empfohlen während der kompletten Veranstaltung einen Mundschutz zu tragen, was alle Anwesenden auch beherzigten. Auch bei der Bewirtung der Gäste wurde auf Gläser verzichtet und nur Getränke in Flaschen ausgegeben.

Nach der Begrüßung folgte der Rechenschaftsbericht des Vorstandes für das abgelaufene Geschäftsjahr der Bereiche 1. Mannschaft, Nachwuchs und Eiskunstlauf, sowie den Bereich Finanzen-Marketing-Sponsoring. Für den Bereich 1. Mannschaft stellte Martin Reichert als verantwortlicher Vorstand für diesen Bereich verschiedene Statistiken der abgelaufenen Saison vor. Ebenso ging er auf die Vorschläge des Bayerischen Eissport Verbandes für den Spielmodus der kommende Saison ein. Auf Nachfrage aus der Versammlung, ob denn bereits eine Entscheidung für den Start der neuen Saison getroffen wurde, antwortete er: „Im Moment gehen wir davon aus, dass wir wie in den vergangenen Jahren eine Saison vor Zuschauern austragen können. Ob wir natürlich auf Basis des Hygienekonzeptes des Deutschen Eishockey Bundes zusätzliche Maßnahmen treffen müssen oder auch selbst aktiv werden, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.“ verwies Reichert auf das vergangene Woche zwischen den Fachverbänden „sehr durchdachte“, erarbeitete Konzept. Nach der 1. Mannschaft kam der Nachwuchs mit seinen Berichten, die vom Nachwuchsleiter Frank Terhar vorgetragen wurden. Er ging näher auf die Nachwuchsmannschaften ein, die für den ESC Haßfurt letztes Jahr am Ligenspielbetrieb teilnahmen. „Die U9, U11, U13, U15 und U20 des ESC konnten letztes Jahr ordentliche Ergebnisse erreichen. Darauf, und auf die Unterstützung einer Vielzahl von Ehrenamtlichen Helfern, kann man schon ein wenig stolz sein. Auch, dass wir in diesem Jahr noch zusätzlich eine U17 melden konnten und somit den Nachwuchs komplettieren und alle Mannschaften gemeldet haben die es zu melden gibt“ so Terhar. „auch unser Werbevideo, welches von Marc Schöpplein für den Nachwuchs erstellt wurde“ käme sehr gut an „und hilft uns Kinder und Jugendliche für diesen tollen Sport zu begeistern“. Mit dem Bericht über den Eiskunstlauf und der Entgleisung, welche seit letztem Jahr beim ESC im Nachwuchs integriert ist und sehr ordentliche Ergebnisse in der Hobby Liga erreichen konnte schloss Terhar seinen Bericht. „Hinweisen,“ so seine Schlussworte „möchte ich nochmal auf unseren, die letzten Jahre sehr erfolgreichen Schlittschuhlaufkurs der ,so Corona das zulässt, auch dieses Jahr wieder stattfinden soll“.

Nach der Übergabe des Mikrofons an Jens Amarell, zuständig für die Finanzen beim ESC Haßfurt, startet dieser mit dem „trockenen“ Teil der Veranstaltungen dem Zahlenwerk über Einnahmen und Ausgaben im Verein. „Die Aktivitäten, die wir sowohl im Marketing Sponsoring Bereich getätigt haben“ bedankte sich Amarell beim zuständigen Vorstand, für diesen Bereich Holger Endres „aber auch alle anderen Aktivitäten im Vereinsleben haben uns erstmals einen Umsatz über eine Viertel-millionen Euro beschert“ so Amarell. „So schön das ist“ führte er weiter an „bringt es uns aber an einen Punkt, an dem wir mit noch mehr Weitblick planen müssen“ als ein Beispiel führte er die Steuern und Abgaben an. Auf der Ausgabenseite standen rund 20.000 Euro weniger, was im ersten Moment „viel aussieht“ so der Finanzer des ESC. „Der Überschuss ist aber nicht so hoch wie im Geschäftsbericht des Steuerbüros ausgewiesen“ Amarell erklärte den Zusammenhang mit Sach- und Anlagevermögen und den daraus resultierenden linearen Abschreibungen welche dieses Ergebnis mit beeinflussen würden. „So kann man davon ausgehen, dass wie in den vergangenen Jahren plus minus 0 gewirtschaftet wurde“, „was aber mit den Gegebenheiten und der Abzahlung aller alten Verbindlichkeiten, ein gutes Ergebnis ist“ Auf die Frage aus der Runde wie es denn in der kommenden Saison an der Sponsorenfront aussieht antwortete der zuständige Vorstand Holger Endres: „Im Moment haben wir einen Sponsor der abwarten möchte wie es weitergeht. Er hatte aber zugesagt, falls Spielbetrieb stattfindet, sofort wieder einzusteigen. Alle anderen Sponsoren stünden weiter zum ESC, wenn auch ggf. mit vermindertem Engagement. Auch haben wir mit neuen Sponsoren Verhandlungen geführt, die wir, sobald die Verträge unterschrieben sind, rechtzeitig bekannt geben werden“. „Alles in allem ist es im Moment Gott sei Dank nicht so schlimm wie der Vorstand noch im März angenommen hat“ schloss der Riedbacher Vorstand seinen kurzen Bericht.

Nach einem Überblick über die Mitgliederstatistik, welche eine Steigerung seit 2019 von 45 Mitgliedern auswies kam es dann zum Bericht des Kassenprüfers. Der anwesende Gerhard Röß bescheinigte dem ESC in seiner Prüfung, welche er zusammen mit Heike Kratschmer getätigt hatte, eine ordentliche, vollständige und saubere Buchführung und empfahl der Veranstaltung die Entlastung des Vorstandes. Die Versammlung folgte dem Vorschlag und entlastete den Vorstand einstimmig.

Damit war der Weg für Neuwahlen frei. Die Versammlung wählte dann die Sanderin Andrea Finzel und den Zeiler Sebastian Noll zum Wahlvorstand für die nun folgenden Wahlen. Nach einer kurzen Pause zur Organisation der Wahl übernahmen die beiden Wahlvorstände das Mikrofon und führten die Wahl durch. Nachdem sich für die verschiedenen Abteilungen keine weiteren Kandidaten zur Verfügung stellten war dies sehr schnell erledigt. Kurzum wurde der alte Vorstand auch wieder der neue Vorstand. Bei der Position der Kassenprüfer schied Heike Kratschmer aus. Gerhard Röß stand weiter zur Verfügung. Nachdem sich Maik Richter aus Haßfurt bereit erklärte die vakante Position zu übernehmen, wurden die beiden Kassenprüfer ebenfalls gewählt. Somit wird die Kasse des ESC weiterhin von Gerhard Röß und jetzt neu von Maik Richter geprüft.

Zum Punkt Verschiedenes wurde ein Antrag der Abteilung Entgleisung besprochen. Dieser sah vor, dass die Entgleisung beantragt hatte eine weitere Eiszeit für die kommende Saison zu bekommen. Jens Amarell bestätigte den Eingang des Antrags und wies auf die Satzung des Vereins hin, welche aussagt, dass ein solcher Antrag nicht in der Mitgliederversammlung behandelt werden kann. Trotz allem nahm sich die Versammlung die Zeit mit den anwesenden die Rahmenbedingungen zu diskutieren. „Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Stadtwerken. Sobald es etwas neues gibt, bzw. wir wissen wieviel Eiszeit dem Verein zur Verfügung steht werden wir den Punkt mit den Sprechern der Entgleisung weiter besprechen.“ so Martin Reichert. Unter Verschiedenes erläuterte Kurz nochmal das Vorhaben des Vereins, die Werbung für Heimspiele weiter auszubauen und der Verein deshalb noch auf der Suche nach geeigneten Plätzen ist, um weitere Spielankündigungsplakate aufzuhängen. Ebenso kam von Kurz der Hinweis, dass das Hawks Inn „digitalisiert“ werden soll und die Medienausstattung hierzu noch gesucht wird.

Gegen 20:45 Uhr wurde die Versammlung durch Andreas Kurz geschlossen.