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Mit Pascal Marx, Alexander Stahl und Lucas-Andreas Thebus haben drei weitere Eigengewächse für die in knapp drei Monaten startende Saison zugesagt.

 

"Alle drei Spielen meist unspektakulär, erfüllen aber Ihre vom Trainer vorgegebenen Aufgaben vorbildlich" so die neuen Verantwortlichen und kommen zum gleichen Statement wie der ehemalige sportliche Leiter Martin Reichert im vergangenen Jahr, ergänzen dann gleich noch: "Alle drei haben sich in der vergangenen Saison sportlich weiterentwickelt. Sie haben die Zeit genutzt und an Ihren Verbesserungspotentialen gearbeitet. Geholfen hat dabei sicherlich das letztjährige „Spezialtraining“ von Daniel Hora, speziell für die Verteidiger. "Erfreulich und eine Bestätigung der gemachten Arbeit und der Eigeninitiative der Spieler" ergänzt Frank Terhar, "dass sich alle drei wieder für den ESC entschieden haben freut mich und alle Verantwortlichen natürlich."

Stahl und Marx, beide mittlerweile 25 Jahre alt, spielen schon seit Ihrem 17 Lebensjahr in der „ersten“. „Darum und gerade auch deshalb mittlerweile „feste Größen“ in der Defensive der Hawks.

Thebus kam 2016 zurück zu den Hawks, nachdem The-Bus wie er genannt wird, im zarten Alter von 11 Jahren die Hawks in Richtung „Nachwuchs Bundesliga und DNL“ Weißwasser verließ und sich dort weiterentwickelte.

 

Ein Neuer, eine Verlängerung, und eine Pause

 

Die Verantwortlichen der Haßfurt Hawks basteln weiter am Kader für die kommende Spielzeit.

 

Jetzt kann die nächste Vertragsverlängerung bekannt gegeben werden. Mit Lukas Kratschmer verlängert das 21 jährige Haßfurt Eigengewächs sein Engagement bei den Hawks. „Wir sind immer sehr froh wenn ein Haßfurter bei uns seine Zusage gibt. Bei Lukas besonders auch deshalb, weil er sich in den vergangenen Jahren phänomenal entwickelt hat und mittlerweile zu einem Leistungsträger geworden ist“ so die Zuständigen bei den Hawks. Recht haben Sie, so konnte Kratschmer in der Vergangenen Spielzeit mit 15 Toren und 7 Assists in 24 Spielen schon jede Menge Punkte sammeln. „Lukas zeigt Einsatz und Biss, genau was wir brauchen. Er wird seinen Weg gehen“ so der scheidende Vorstand Andreas Kurz. “Genau deshalb schmerzt es schon, dass Timo Zürcher pausiert und das kommende Jahr mit seiner Freundin in Kanada verbringt.“ So Kurz, fügt aber an „Er möchte das unbedingt und wir wünschen Ihm alles Gute und nur die besten Erfahrungen. Außerdem hat er uns ja schon für die Saison 2023 wieder zugesagt“ so Kurz mit einem Augenzwinkern weiter.

 

Mit Jonas Manger aus Schweinfurt können die Verantwortlichen bei den Hawks den ersten echten Neuzugang präsentieren. „Jonas sucht eine neue Herausforderung und will sich nochmal beweisen. Das passt zu unserer Philosophy. Daher sind wir sehr froh das er diese Herausforderung bei den Hawks gefunden hat. Wir erwarten uns viel. Er weiß wo das Tor steht, dass hat er die 7 Jahre in Schweinfurt bewiesen. Wir freuen uns das Jonas ein Teil unseres Teams geworden ist. Wir kennen Jonas noch aus Nachwuchszeiten und haben immer seinen Weg mitverfolgt. Mit 25 ist er außerdem im besten Eishockeyalter. Er kann in Haßfurt ein ganz, ganz wichtiger Spieler werden. Von der Art wie Jonas spielt haben wir nicht viele im Kader“. Die Statistiken bestätigen die Aussagen der Hawks Verantwortlichen. Mit Manger, der zukünftig mit der #92 aufläuft, können sich die Fans der Hawks auf einen kampfstarken und Torgefährlichen Angreifer freuen.

 

Personelle Veränderungen im Vorstand der Hawks; bis Dato gut durch die Corona Pandemie gekommen.

 

Sehr gut besucht, trotz des Pfingstferienbeginns, war die Mitgliederversammlung des ESC Haßfurt e.V. am vergangenen Samstag. Die im Hawks Inn anwesenden Mitglieder und Gäste wurden pünktlich um kurz nach 18 Uhr von Versammlungsleiter Andreas Kurz begrüßt. Nach Verlesung der Tagesordnung und Feststellung der ordentlichen Einladung übernahmen die Bereichsvorstände den Rechenschaftsbericht des Vorstandes. Soweit gab es in den verschiedenen Berichten keine großen Überraschungen. Beim Thema Finanzen berichtete Finanzvorstand Jens Amarell von einem kleinen Minus in der vergangenen Saison. Er führte aber aus: „Da bin ich ganz entspannt. Das haben wir so erwartet und waren gut darauf vorbereitet. Nachdem wir in der Saison 20/21 z.B. bei den Dauerkarten und den Spartenbeiträgen Corona Rechnung getragen haben und den Mitgliedern und Fans finanziell deutlich entgegengekommen sind konnten wir das Minus beziffern und haben dementsprechend Rückstellungen gebildet, welche das Minus der Saison 21/22 abdecken. Deshalb alles nicht Überraschend und daher voll abgedeckt. Somit keine Probleme. Im Gegenteil, der ESC ist rückblickend bis Dato finanziell, trotz Zuschauerbegrenzung, Zahlungsausfällen und fehlender Einnahmen durch externe Feste an denen wir immer teilnehmen, sehr gut durch die Corona Pandemie gekommen“.

 

So entlastete die Versammlung auch einstimmig den aktuellen Vorstand, aus dem sich bekannterweise Martin Reichert, Holger Endres und Andreas Kurz nicht mehr zur Neuwahl stellten. Der von der Versammlung gewählte Wahlvorstand übernahm dann, nach einer kurzen Verabschiedung der scheidenden Vorstände, die Versammlungsleitung. Mit Jens Amarell und Frank Terhar wurden schnell zwei Vorstände in Ihren Ämtern bestätigt. Für den Bereich Sponsoring und Marketing konnte mit Andreas Beck aus Westheim dieser Bereich neu aufgestellt werden. Für den Bereich sportliche Leitung und 1. Mannschaft wurde Frank Terhar nochmals nominiert und auch gewählt. Somit war die neue Vorstandschaft des ESC komplett. „Natürlich“, fügte der neue Vorstand an „brauchen wir Unterstützung für unsere Aufgaben. Deshalb hat es im Vorfeld der Versammlung einige Gespräche gegeben.“ „Wir konnten für den Eishockeynachwuchs mit Andrea Finzel und Marc Schöpplein zwei Abteilungsleiter gewinnen. Auch für den Eiskunstlauf zeigt sich als Abteilungsleiterin Simone Süßmann verantwortlich“ ergänzte Terhar. „Für den Bereich 1. Mannschaft wird Kurz weiter, nicht mehr als Vorstand, aber als Abteilungsleiter Verantwortung übernehmen“ so Terhar weiter. Auch im Bereich Sponsoring unterstützt der scheidende Vorstand Holger Endres tatkräftig den neu gewählten Andy Beck. Komplett neu ist das Resort Kommunikation, für welches sich Andrea Henz verantwortlich zeigt. „Somit haben wir eine gute Basis um in die kommenden Jahre zu gehen“ war sich der Vorstand einig. Beim Punkt „Verschiedenes“ wurde vom neuen Vorstand darauf hingewiesen, dass für alle Bereiche im Verein dringend noch Unterstützer gebraucht werden. Nachdem es zu den Punkten unter verschiedenes keine weiteren Wortmeldungen gab schloss Frank Terhar nach gut zweieinhalb Stunden die Versammlung.

 

Eckpfeiler der Hawks auch in der kommenden Saison dabei

Die Verantwortlichen der Hassfurt Hawks haben in den vergangenen Wochen hart gearbeitet um für die kommende Landesligasaison wieder eine schlagkräftige Mannschaft an den Start zu bringen.

Als erstes Ergebnis kann die sportliche Leitung eine Einigung mit einigen Eckpfeilern der letzten Saison bekannt geben. Mit Jakub Sramek, Nicolas Hetzel und Back up Goalie Luca Feitl haben 3 der Garanten der letzten Saison Ihre Zusage für die im September beginnende Saison gegeben.

Der 29jährige Jakub Sramek geht mit einem Jahr Unterbrechung und einem Gastspiel beim Bayernligisten Königsbrunn in seine 5. Saison bei den Hawks. In diesen Spielzeiten sammelte der Angreifer sagenhafte 300 Scorrerpunkte.
„Jakub will sich noch stärker in den Verein einbringen, seine Fähigkeiten weitergeben und sich in diese Richtung weiterentwickeln“ so der sportliche Leiter Martin Reichert. „Deshalb haben wir mit Ihm vereinbart als Nachwuchstrainer für spezielle Trainingseinheiten wie Stickhandling, Powerskating, spezial Teams ab der kommenden Saison Nachwuchsleiter Frank Terhar zu unterstützen“. Darüber zeigt sich nicht nur Terhar begeistert. „Jakub wird uns sowohl sportlich als auch in der Art und Weise des Nachwuchstrainings auf eine neue Stufe heben. So einen Sportler im Trainerteam des Nachwuchses zu haben ist eine Aufwertung die sich sofort in Ergebnissen, sprich Entwicklung der Kiner, wiederspiegeln wird.“ Ist Terhar überzeugt.

Einer der wichtigsten Eckpfeiler in der letzten, erfolgreichen Landesligasaison bei der als i-Tüpfelchen nur der Aufstieg knapp verpasst wurde war zweifelsohne Nicolas Hetzel. Der erst 22jährige Schlussmann der Hawks brachte die Gegnerischen Stürmer reihenweise zur Verzweiflung. Unvergessen sein Shootout im Februar gegen den EV Dingolfing bei dem er Reihenweise „Weltklasse“ Paraden zeigte. „Die Stärke von Nico (wie der gebürtige Bergrheinfelder genannt wird) ist sicherlich die unheimliche Ruhe die er trotz seiner erst 22 Jahren ausstrahlt.“ So die sportlich Verantwortlichen die weiter ergänzen „Er schafft es immer wieder sich auf den Punkt genau zu fokussieren und zu konzentrieren. Sein Trainingseinsatz und die Art und Weise wie er das angeht sind vorbildlich. Deshalb sind wir sehr glücklich, dass Nico uns weiter zugesagt hat. Zusammen mit Jakub ein ganz wichtiger Baustein für die kommende Saison.“

Zu guter Letzt konnten die Verantwortlichen der Hawks auch Vollzug mit Luca Feitl melden.
Der Goalie, der in Erlangen geboren wurde und bei den Ice Tigers das Eishockeyspielen erlernte, kam im Dezember über Amberg und Pegnitz zu den Hawks. „Nach dem Ausfall von Timo Jung mussten wir auf dieser Position handeln“ so Andreas Kurz, „Und wir hätten nicht besser reagieren können. Selten habe ich einen Spieler gesehen der sich so schnell integriert hat und schon nach wenigen Tagen nicht mehr aus dem Team wegzudenken ist. Das sind auch die Stärken von Luca. Er hat die Fähigkeiten, sowohl sportlich als auch menschlich, mit seiner Art auch als eine Art Leader und Motivator aufzutreten. Deshalb sind wir erfreut Luca wieder in Haßfurt zu haben.“

Die Verantwortlichen der Hawks arbeiten derweil weiter an der Mannschaft für die kommende Saison, im Laufe des Sommers werden wir den weiteren Kader präsentieren.

 

SC Reichersbeuern – ESC Haßfurt 5:1 (0:0, 4:1, 1:0)

„In Summe der drei Spiele haben sie den Aufstieg verdient geholt“. „Die waren einfach besser und fertig“. „Die haben verdient gewonnen.“ Sowohl Haßfurts Vorstandsmitglied Andreas Kurz, ESC-Fanclub-Vorsitzender Lukas Heinl sowie Hawks-Kapitän Christian Dietrich zogen ein eindeutiges Fazit: Der Sieg SC Reichersbeuern im entscheidenden Playoff-Halbfinale am Freitagabend, gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die Eishockeybayernliga, geht in Ordnung.

Und das sie wohl alle Recht haben, zeigt das deutliche Endergebnis: Mit 5:1 zwangen SCR-Kapitän Andreas Andrä ihre Haßfurter Kollegen in der Bad Tölzer Arena in die Knie, nachdem sie fünf Tage zuvor noch mit 3:2 nach einem Penaltykrimi unterlagen. Doch woran lag es, dass die Hawks, die durch einen Überzahltreffer von Tomas Pribyl nach einem völlig ausgeglichenen torlosen ersten Drittel in der 23. Minute sogar in Führung gingen, letztlich immer weiter ins Hintertreffen gelangten? Sicher nicht an mangelnder Unterstützung, denn die war einfach grandios. Knapp 240 mitgereiste Haßfurter Schlachtenbummler sorgten unter den knapp 1000 Zuschauern für eine tolle Atmosphäre, die einem Landesligafinale mehr als angemessen war. „Fünf Minuten Unkonzentriertheit“ waren für Christian Dietrich ausschlaggebend für den weiteren Verlauf. „Fünf Minuten, in denen wir nach der Führung vielleicht auch dachten, das Spiel fahren wir jetzt locker nach Hause.“ Es kam jedoch anders. Die Hausherren hatten nach dem Rückstand in der insgesamt fairen Partie schnell gleich mehrere passende Antworten parat hatten: Johannes Fischer (26.), Florian Barein (28.) Tobias Reiter (30.) sowie Maximilian Hirschberger (37.) drehten die Partie mit teils sehenswerten Toren bis zur zweiten Pausensirene vollends in ihre Richtung und hatten bis zu diesem Zeitpunkt die Aufstiegstür für sich und ihre Teamkollegen bereits weit geöffnet. Zählbares passierte dann lange Zeit nicht mehr, ehe erneut Tobias Reiter 67 Sekunden vor dem Ende den 5:1-Endstand erzielte. Dass Timo Zürcher ebenso krank verzichten musste wie Lucas-Andreas Thebus und dazu viele Haßfurter Spieler angeschlagen waren, war nicht mehr zu kompensieren. „Die Mannschaft hat wirklich gekämpft und alles rausgeholt, was noch im Akku drin war. Uns haben heute einfach ein paar Körner gefehlt“, verwies Vorstandsmitglied Andreas Kurz auf die bereits mangelhafte Vorbereitung. „Leider waren wir schon unter der Woche beim Training sehr dezimiert“, sagte er. Viele kranke und angeschlagene Spieler hätten sich weiter auskurieren müssen, um überhaupt mitspielen zu können. „70, 80 Prozent von der Mannschaft heute Abend waren nicht wirklich im Vollbesitz ihr Kräfte“, ergänzte Christian Dietrich. Mit dieser Feststellung wollte er ebenso wie Andreas Kurz freilich nichts entschuldigen, schließlich haben sich die Kreisstädter über weite Strecken „sehr gut“ geschlagen. „Reichersbeuern war einfach clever, stark. Das muss man neidlos anerkennen“, gratulierte Kurz.

Verständlich, dass unmittelbar nach der Niederlage die Stimmung bei allen ESC-Beteiligten am Boden war. Immerhin war die Chance auf den zweiten Bayernligaaufstieg nach neun Jahren so groß wie lange nicht. Mit einem Tag Abstand spricht Dietrich allerdings von einer „geilen Saison. Grundsätzlich hätte doch keiner gedacht, dass wir mit unserem ausgedünnten Kader so weit kommen“, so der 30-jährige Spielführer, der nach dem ersten Haßfurter Aufstieg 2013 aus Amberg zum damaligen neuen Bayernligisten wechselte. Die Mannschaft habe sich nie unterkriegen lassen. Weder durch den Abgang von Trainer Zdenek Vanc kurz vor Saisonbeginn noch durch Corona und die dadurch bedingten personellen Ausfälle oder den Spielverlegungen. Das erste Ziel, Erreichen der Aufstiegsrunde, sei letztlich souverän erreicht worden. Für die erste Zugabe, Erreichen des Playoff-Halbfinales, habe die  zusammengeschweißte Mannschaft seiner Meinung nach auch das notwendige Glück mitgespielt. Vor allem bei den hart umkämpften und sehr engen Partien in Dingolfing, Pegnitz oder in Moosburg. „Da sind wir auch auf einer Euphoriewelle mitgeschwommen“, sagt er und bedankt sich vor allem bei einem weiteren Mitspieler: „Nicolas Hetzel war ganz klar unser Rückhalt, in meinen Augen der beste Torwart der Liga. Das i-Tüpelchen ist seiner Meinung nicht erreicht worden, weil vor allem die Leistungsträger innerhalb der Mannschaft („wir haben einerseits Teamplayer in der Mannschaft, andererseits Leistungsträger“) am Ende aufgrund von Verletzungen und Krankheiten „nicht bei 100 Prozent“ waren. „Das war der Knackpunkt für mich. Und der hat schon angefangen bei unserer 3:6-Niederlage gegen Pegnitz. Das hat uns irgendwie einen Schlag gegeben.“

Nicht nur, weil die Kreisstädter noch auf den zweiten Platz rutschten und gleichzeitig das Heimrecht im ersten Halbfinale abgeben mussten. Ob es letztlich anders gelaufen wäre, hätte Haßfurt gegen den EV Germering zuerst vor heimischen Fans gespielt, bleibe aber Spekulation. „Vielleicht“, so Dietrich, „war der Druck doch ein bisschen zu groß. Vielleicht hat uns auch das Quäntchen Glück wieder verlassen.“

Gegen einen Vorwurf wehrt sich der junge Familienvater allerdings vehement: „Wir haben mit Sicherheit nicht absichtlich verloren. Wir haben bis zum Schluss alles versucht“, weist er Verdächtigungen einzelner Fans von sich, dass der Aufstieg am Ende nicht mehr das Ziel gewesen sei. „Das stimmt von hinten und vorne nicht. Die ganze Mannschaft wollte für den Verein aufsteigen. Die Leute hätten gerne zum Training kommen können und hätten dann gesehen, dass zuletzt fast keine Spieler mehr auf dem Eis standen, weil sie mit Fieber zu Hause lagen oder Verletzungen auskurieren mussten, um am Freitag überhaupt dabei sein zu können. Wir hatten in Reichersbeuern Spieler dabei, die hätten eigentlich gar nicht spielen dürfen.“

 

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Hetzel, Jung – Müller, Stahl, Pribyl, Finzel, Marx, Endres, Hertwich – Stach, Sramek, Trübenekr, Büchner, Krein, Dietrich, Tobola, Kratschmer. Tore: 0:1 (23.) Pribyl (Sramek, Trübenekr) 4-5, 1:1 (26.) J. Fischer (Friedl) 5-4, 2:1 (28.) Barein (P. Fischer, Hirschberger), 3:1 (30.) Reiter (P. Fischer), 4:1 (37.) Hirschberger (P. Fischer, Pfaff), 5:1 (59.) Reiter (P. Fischer). Strafzeiten: 12/10. Zuschauer: 959 (240 aus Haßfurt).

 

Gelingt dem ESC Haßfurt mit Unterstützung der Fans der Aufstieg?

Zahlreiche Haßfurter Schlachtenbummer begleiten das Team zum finalen Spiel um den Aufstieg in die Bayernliga nach Bad Tölz. Wie es derweil bei den Hawks aussieht.

Zwei, vielleicht zweieinhalb Stunden, trennen Nicolas Hetzel und die restlichen Haßfurter Hawks von der Eishockey-Bayernliga. Nur mit einem Sieg beim SC Reichersbeuern (Freitag, 19.30 Uhr) in Bad Tölz im bereits dritten und diesmal wirklich entscheidenden Aufeinandertreffen könnten sie in der Saison 2022/2023 wieder ein Pflichtspiel-Derby gegen die Schweinfurter Mighty Dogs bestreiten. Den wollen sie auch einfahren. Doch der Schlussmann rechnet mit einem "ganz schweren Spiel".

Hetzel ist sich nach den beiden vorangegangenen Begegnungen mit den Oberbayern bewusst, dass die Mannschaft nochmals an ihre Grenzen und darüber hinaus gehen muss, um zu bestehen. Doch er weiß auch um die Leistungsfähigkeit und den Willen. "Ich bin überzeugt, dass wir, wenn wir so auftreten wie heute, das schaffen", sagte er unmittelbar nach dem Schlusspfiff am Sonntagabend, als die 3:5-Niederlage im ersten Spiel im Bad Tölzer Eisstadion aufgrund des 3:2-Siegs vor heimischen Fans wettgemacht wurde.

Muss Haßfurt noch gegen Pegnitz ran?

Apropos Fans: Auf diese können sich der 22-Jährige und seine Vorderleute auch diesmal wieder verlassen. Dank eines Sponsors, der die anfallenden Fahrtkosten übernimmt, machen sich gleich zwei Doppeldeckerbusse aus dem Haßbergkreis mit zahlreichen "Rot-Weißen" an Bord auf den Weg. Zahlreiche Anhängerinnen und Anhänger werden zudem mit ihren Privat-Pkw nach Bad Tölz fahren, um die Hawks des ESC Haßfurt vor Ort lautstark zu unterstützen. Mit schätzungsweise über 200 Schlachtenbummlern im Rücken ist also die bestmögliche Unterstützung gewährleistet.

Unterdessen wird am Freitagabend auch der Gegner der bereits aufgestiegenen Pegnitzer Ice Dogs ermittelt – um den Titel des bayerischen Landesliga-Meisters geht es nämlich auch noch. Nachdem der EV Pegnitz, der im zweiten Halbfinale zweimal gegen die Germering Wanderers gewann, selbst kein Eis mehr in seinem Freiluftstadion zur Verfügung hat, ist die erste Partie am Sonntag, 20. März, in Weiden (18 Uhr) angesetzt worden. Das Rückspiel würde dann, falls sich Haßfurt gegen Reichersbeuern durchsetzt, am Freitag, 25. März, im Stadion am Großen Anger ausgetragen (19.30 Uhr).

 

Auf der Zielgeraden rettet sich der ESC Haßfurt ins entscheidende dritte Spiel. Nach der ersten Niederlage im Halbfinale der Aufstiegsrunde gewinnt das Team auf den letzten Drücker.
 


Um 22 Uhr am Freitagabend stand fest: Eine Aufstiegsfeier wird es zwei Tage später im Haßfurter Eisstadion am Großen Anger nicht geben. Dafür hätten die Hawks des ESC Haßfurt das erste Halbfinalspiel beim SC Reichersbeuern in der Eishockey-Landesliga-Aufstiegsrunde gewinnen müssen, um dann im Rückspiel nachzulegen. Die Kreisstädter verloren jedoch die Partie, die im Bad Tölzer Eisstadion ausgetragen wurde, mit 3:5.

Zumindest aber ist der große Traum vom zweiten Bayernliga-Aufstieg nach 2013 noch am Leben, denn am Sonntagabend gingen sie diesmal als Sieger vom Eis. Mit 3:2 entschieden sie das Spiel im Penaltyschießen für sich. Damit fällt die endgültige Entscheidung nun am Freitag, wenn sich beide Kontrahenten erneut in Bad Tölz gegenüberstehen. Tatsache ist, dass für die Hawks bereits am Freitag mehr drin gewesen wäre. Immerhin gelang es ihnen, einen 0:2-Rückstand – die beiden Treffer für Reichersbeuern fielen jeweils in Überzahl (3., 13.), nachdem Haßfurter Spieler acht der ersten zwölf Minuten auf der Strafbank verbringen mussten – im zweiten Abschnitt zu drehen.

Der ESC kämpft sich zurück

Erst schafften Lukas Kratschmer (25.) sowie Jakub Sramek (32.), ebenfalls bei numerischer Überlegenheit, den Anschluss sowie den Ausgleich. Und als dann Tomas Pribyl eine 5-3-Überzahlsituation wenig später mit der erstmaligen Führung abschloss (34.), schien sich das Blatt zugunsten der Gäste gewendet zu haben.

Sehr zur Freude der 120 mitgereisten ESC-Fans unter den 429 Zuschauerinnen und Zuschauern. "Da war scheinbar der Knoten ein wenig geplatzt", war nicht nur ESC-Kapitän Christian Dietrich zu diesem Zeitpunkt voller Hoffnung hinsichtlich eines weiteren positiven Verlaufs. Diese Hoffnung zerschlug sich aber zusehends.

Nachdem Jakub Sramek aufgrund einer Erkrankung ohnehin nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war, sich aber dennoch in den Dienst der Mannschaft stellte, erfolgten weitere Schwächungen: Verteidiger Alexander Stahl verließ zwangsweise bereits Mitte des ersten Drittels aufgrund von Problemen mit seinen Schlittschuhen die Eisfläche und Lukas Kratschmer konnte ebenso wie Lucas Büchner nach genähten Platzwunden nur noch gehandicapt weiterspielen.

Hora muss nach Check vom Feld

Ganz hart traf es aber Abwehrchef Daniel Hora, der nach einem Check von Gegenspieler Johannes Fischer ganz das Eis verlassen musste (36.). Die Diagnose: Rippenbruch. Dass der Reichersbeuerer für seinen harten Einsatz eine fünfminütige Bankstrafe erhielt, tröstete niemanden im ESC-Lager. Für Haßfurts Nummer drei dürfte die Saison nach dieser Verletzung vorzeitig beendet sein.

Ob all diese Rückschläge in den letzten 20 Minuten eine vielleicht doch größere negative Rolle bei den Hawks spielten, bleibt dahingestellt. Sie schafften es aufgrund von notwendigen Umstellungen der Reihen und Unstimmigkeiten bei den einzelnen Wechseln jedenfalls nicht mehr, an die zuvor gezeigte Leistung anzuknüpfen. Stattdessen gelang Peter Fischer in der 48. Minute der 3:3-Ausgleich für den SC, während Alexander Nicolaus knapp fünf Minuten vor der Schlusssirene die 4:3-Führung erzielte (55.).

Gegenstände fliegen Richtung Eisfläche

Eine Haßfurter Auszeit sowie die anschließende Herausnahme von Torwart Nicolas Hetzel für einen weiteren Feldspieler brachten nicht mehr den gewünschten Effekt. Im Gegenteil: Maximilian Hirschberger markierte mit einem Schuss ins verwaiste ESC-Gehäuse 25 Sekunden vor dem Ende den 5:3-Endstand. Scheinbar wurde unmittelbar zuvor ein Haßfurter Spieler noch gefoult, denn die Fans der "Rot-Weißen" zeigten sich sehr lautstark und aufgebracht.

Und nachdem sogar einige Gegenstände Richtung Eisfläche flogen und dabei möglicherweise einen Mitarbeiter in der Sprecherkabine trafen, unterbrach Hauptschiedsrichter Alain Kretschmer, der das vermeintliche Vergehen möglicherweise nicht gesehen hat, die Partie für insgesamt zehn Minuten, um die aufgeheizte Atmosphäre auf den Rängen zu beruhigen.

Revanche auf den letzten Drücker

"Wir haben Reichersbeuern leider wieder in Spiel kommen lassen", ärgerte sich Dietrich über die verpasste große Chance, die zwischenzeitlich erkämpfte 3:2-Führung nicht weiter auszubauen. "Letztendlich hat Reichersbeuern verdient gewonnen", zeigte sich Andreas Kurz als zwar enttäuschter, aber sportlich fairer Verlierer. "Sie waren letztlich das eine Tor, das Empty-Net-Goal zähle ich nicht, besser als wir. Das muss man leider akzeptieren", so das für die erste Mannschaft zuständige Vorstandsmitglied.

Im Rückspiel geriet der ESC in der eigenen Eishalle erneut schnell in Rückstand, doch Dominik Tobola und Jan Trübenekr drehten die umkämpfte Partie zunächst, die bis zum 2:2 am Ende stets spannend blieb, aber nicht gerade hochklassig war. Es ging also in eine zehnminütige Verlängerung – ohne weiteren Treffer. Das Penaltyschießen entschied der ESC für sich, Kratschmer und Trübenekr trafen, während Reichersbeuern bei einem Penalty-Erfolg blieb. "Das war ein reines Kampfspiel", erklärte der Haßfurter Teamchef Martin Reichert hernach, der einen "großen Kampf am Freitag" erwartet. "Heute hat die glücklichere Mannschaft gewonnen."

 

Timo Jung glaubt fest an seinen zweiten Bayernligaaufstieg mit den Haßfurter Hawks

Die derzeitige Nummer 2 beim ESC Haßfurt warnt aber vor dem Halbfinalgegner SC Reichersbeuern. Der Grundstein soll bereits beim Auswärtsspiel am Freitag gelegt werden

 

SC Reichersbeuern – ESC Haßfurt (Freitag, 19.30 Uhr)

ESC Haßfurt – SC Reichersbeuern (Sonntag, 18.30 Uhr)

"Von Anfang an wollte das Team von ESC-Trainer Frank Genßler mit unbändigem Einsatz die 7:5-Niederlage vom Hinspiel in Schongau wettmachen. Mit Erfolg: "Es ist einfach richtig geil", strahlte nicht nur Rafael Popek nach dem hochverdienten 5:2-Erfolg." So stand es vor knapp neun Jahren beim ersten Aufstieg der Haßfurter Eishockeymannschaft in der Zeitung. Sorgen die Haßfurter Hawks jetzt zum zweiten Mal in der mittlerweile 17-jährigen Vereinsgeschichte des Eissportclubs der Kreisstadt für Furore? Der zweite Aufstieg in die Eishockeybayerliga ist jedenfalls nur noch maximal drei Spiele entfernt.

Die Haßfurter Hawks sorgen mit ihrem 3:6 noch einmal für Spannung

Zwei Siege gegen den SC Reichersbeuern, egal in welcher Höhe, wären notwendig. Nach Rafael Popek, Martin Dürr, Philip Bates, David Franek, Martin "Hexer" Hildenbrand, Matthias Brahmer oder auch Ilja Kinereisch wollen am Wochenende nun Jakub Sramek, Christian Dietrich, Lukas Kratschmer, Pascal Marx, "The Wall" Nicolas Hetzel sowie ihre Teamkollegen für ein weiteres sportliches Glanzlicht in Haßfurt sorgen. Eine große Feier im Stadion "Am großen Anger" würde es am Sonntag aber nur dann geben, wenn die Hawks bereits das Auswärtsspiel am Freitag für sich entscheiden und nachlegen. Bei einer Niederlage in Bad Tölz, wo Reichersbeuern seine Heimspiele austrägt, würde eine Entscheidung möglicherweise – falls Haßfurt das Sonntagsspiel gewinnt  – erst im dritten Anlauf am 18. März, wieder in Bad Tölz, fallen.

Timo Jung trug schon 2013 das Hawks-Trikot

Einer, der bereits vor neun Jahren das Hawks-Trikot anhatte, verschwendet daran freilich keinen Gedanken. Timo Jung ist optimistisch, dass der Sieger bereits am Sonntagabend "gekrönt" wird und aus Haßfurt kommt. "Ich denke, dass wir es in dieser Saison schaffen", glaubt er fest an den zweiten ESC-Aufstieg seiner Karriere. "Die ganzen Ereignisse, sei es die Trainerfrage, oder wieder mal Corona, haben uns als Mannschaft zusammenwachsen lassen. Es ist eine ganz andere Stimmung in der Kabine, als die Jahre davor, als wir in den Play-offs waren", erinnert sich der 31-jährige Bergrheinfelder an einige vergebliche Anläufe zurück.

Für ihn spielt auch die Unterstützung von außerhalb eine große Rolle. "Die Stimmung der Fans ist diese Saison eine andere. Sie helfen uns, dass wir alles aus uns herausholen." Dennoch sieht er "mehr Parallelen als Unterschiede" zu 2013. "Natürlich haben wir heute beispielsweise mehr Kontingentspieler. Aber auch damals waren wir eine super Mannschaft, ohne einen einzelnen Star zu haben. Genau wie aktuell. Wenn eine Reihe einen schlechten Tag hat, ist eine andere da, welche die Tore macht", betont Jung.

Jung warnt vor vermeintlich leichtem Gegner

Er warnt indes vor dem vermeintlich leichten Gegner, nachdem die gesamte Landesligagruppe 2 schon von Saisonbeginn an als "einfacher" eingestuft wurde. "lch denke einfach, dass auch in dieser Gruppe die Mannschaften, die in die Play-offs gekommen sind, nicht ohne Grund da sind", appelliert Timo Jung eindringlich an seine Teamkollegen, den Gegner nicht eine Minute zu unterschätzen. Er hält beide vermeintlichen Außenseiter, Reichersbeuern ebenso wie die Germering Wanderers, mit denen sich Pegnitz auseinandersetzen muss, für "starke Mannschaften, die sehr körperbetont spielen und somit immer für eine Überraschung gut sind."

Tatsache ist, dass Reichersbeuern nach der Vorrunde bei 15 Erfolgen und drei Niederlagen 45 Punkte auf dem Konto hatte. Auch in der Aufstiegsrunde gingen sie in sieben Partien lediglich einmal als Verlierer vom Eis. Zu guter Letzt sagen die jeweiligen Tordifferenzen von 53 (111:58) sowie 28 (39:11) viel über die Gefährlichkeit des Gegners aus, der im Angriff (unter anderem mit den Topscorern Maximilian Hirschberger, Johannes Fischer und Lukas Stauffert) sowie in der Abwehr nicht nur über viel Quantität, sondern über noch mehr Qualität verfügt.

Kein Neid auf die Nummer 1 im Tor

Dass er sich aktuell mit der zweiten Reihe zufrieden geben muss, ist für Timo Jung derweil kein Problem. Er wünscht sich, dass Nicolas Hetzel am Wochenende seine herausragende Form in den Partien gegen Reichersbeuern beibehalten kann. "Er hat sich das über die Saison erarbeitet und zeigt immer eine gute Leistung. Natürlich möchte jeder gerne spielen, keine Frage. Aber es war ja auch meine Entscheidung, mich auf das Private etwas mehr zu fokussieren", sagt der junge Familienvater, der "absolut nicht neidisch" auf die derzeitige Nummer 1 ist. Er freut sich jetzt erst einmal auf die Play-offs und dann an die kommende Saison, in der er "hoffentlich in der Bayernliga wieder angreifen" will.

 

Die Haßfurter Hawks sorgen mit ihrem 3:6 noch einmal für Spannung

Gegen den Pegnitz gab es die erste Heimniederlage der Saison. Die Kreisstädter stehen zwar immer noch auf Platz eins, können von den Ice Dogs aber noch abgefangen werden.

 

Es war alles angerichtet für eine weitere Party der Rot-Weißen. Es hätte so schön sein können. Doch das Spiel zwischen dem ESC Haßfurt und dem EV Pegnitz in der Eishockey-Landesliga-Aufstiegsrunde verlief anders, als es sich die meisten der 665 Zuschauerinnen und Zuschauer im Haßfurter Eisstadion erwünscht hatten. Einzig die etwa 50 mitgereisten Fans der Ice Dogs jubelten am Freitagabend lautstark, denn ihre Mannschaft schaffte das, was in den vorangegangenen Pflicht-Heimspielen der Hawks keinem Gegner gelang: Sie ging als Sieger vom Eis.

Defensivmann Pribyl spricht Klartext

"Das war einfach eine schlechte Leistung von uns", suchte Verteidiger Tomas Pribyl keine Ausreden für das zumeist glücklose Auftreten. Zwar beträgt Rückstand der Oberfranken auf die Hawks trotz des Erfolges immer noch fünf Punkte. Diese haben aber noch zwei ausstehende Partien. Ob die noch ausgetragen werden können – oder ob am Ende die Quotientenregelung zur Anwendung kommt, bleibt abzuwarten. Sollte Pegnitz aber tatsächlich noch an die Tabellenspitze rücken, wäre die Austragung des Halbfinals für Haßfurt ungemein wichtig für den weiteren Verlauf der Aufstiegsrunde. Teamchef Martin Reichert geht "weiterhin ganz fest" davon aus, dass die Hawks am kommenden Wochenende an einem der beiden Semifinals teilnehmen. "Die Regeln sind ganz klar festgelegt. Ich sehe keinen Grund, warum sich das jetzt ändern sollte", so Reichert, der nach wie vor fest mit einem Sieg im Halbfinale rechnet.

Zum Erfolg von Pegnitz hatte er natürlich auch seine sportlich faire Meinung: "Das war heute nicht unser Spiel", sagte der Teamchef nach der Schlusssirene. Enttäuscht ja, sauer auf die Mannschaft, die immerhin alles versucht hatte, war er nicht. "Die Jungs haben sich heute einfach schwergetan gegen gute Pegnitzer. Stockfehler, Fehlpässe und so weiter. Außerdem hat Pegnitz einige geniale Tore erzielt", analysierte der Sylbacher die erste Heimpleite.

Wahrlich hatten die Hawks gegen unheimlich willige und engagiert auftretende Ice Dogs von der ersten Sekunde an ihre Probleme. Und der Zwischenspurt im sehr starken und effektiven Mittdrittel, als Jan Trübenekr mit einem Doppelschlag (21., 22.) sowie Jakub Sramek (30.) die Gästeführung aus Abschnitt eins (Torschütze war Roman Navarra, 13.) drehten, brachte keine Sicherheit. Im Gegenteil: Pegnitz schaffte durch einen verwandelten Penalty von Stefan Hagen den 3:2-Anschluss (34.) und nahm während den letzten 20 Minuten ganz das Zepter in die Hand. Gleich vier Mal gaben sie ESC-Schlussmann Nicolas Hetzel noch das Nachsehen und revanchierten sich so eindrucksvoll für die 3:4-Hinspielniederlage.

"So ein Spiel muss man auch hinnehmen", gab es von Reichert keinerlei Kritik für eine Leistung, die ein anderes Ergebnis wohl nicht gerechtfertigt hätte. "Wir hatten bislang eine grandiose Saison, die gesamte Mannschaft hat Überragendes geleistet. Und wenn dann, natürlich ausgerechnet heute, so ein Spiel dabei ist, dann spiegelt das einfach das Leben wieder", meinte er und fügte hinzu: "Ich denke trotzdem, dass wir mit der Saison bisher sehr sehr gut leben können."

 

Eishockey, Landesliga-Aufstiegsrunde, Gruppe 1

ESC Haßfurt – EV Pegnitz 3:6 (0:1, 3:1, 0:4)

Haßfurt: Hetzel, Jung – Hora, Müller, Stahl, Pribyl, Finzel, Marx, Hertwich, Endres – Sramek, Trübenekr, Büchner, Dietrich, Tobola, Zürcher, Kratschmer. Tore: 0:1 (13.) Roman Navarra (Patrik Dzemla, Mark Meier), 1:1 (21.) Jan Trübenekr (Daniel Hora, Jakub Sramek 5-4), 2:1 (22.) Trübenekr (Sramek, Hora), 3:1 (30.) Sramek (Trübenekr), 3:2 (34.) Stefan Hagen (Penalty), 3:3 (42.) Navarra, 3:4 (46.) Paul Wolf (Hagen, Ralf Skarupa), 3:5 (49.) Skarupa (Jannek Gerstner), 3:6 (53.) Christopher Schuster (Gerstner, Michael Breyer 4-5). Strafminuten: 12/12. Schiedsrichter: Feist (Herath/Worodnikow). Zuschauer: 665.

 

Wie sieht es in Sachen Aufstieg für den ESC Haßfurt aus?

Vor dem Duell mit Pegnitz haben die Hawks das Halbfinale um den Aufstieg in die Eishockey-Bayernliga bereits sicher. Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Endspurt gibt es hier.

 

Das Playoff-Halbfinale ist erreicht. Am Freitag geht es für den Eishockey-Landesligisten ESC Haßfurt im letzten regulären Aufstiegsrunden-Spiel gegen den EV Pegnitz (19.30 Uhr), was quasi einer Generalprobe gleichkommt, nur noch darum, ob man als Spitzenreiter der Gruppe 1 eine Woche später gegen den derzeitigen Tabellenzweiten der Gruppe 2, den SC Reichersbeuren, um den Bayernliga-Aufstieg kämpft. Oder müssen die Hawks sich am Ende doch mit Rang zwei begnügen? Dann käme der Gegner eventuell aus Germering.

Unabhängig davon strebt nicht nur ESC-Teamchef Martin Reichert den 13. Sieg im 13. Pflicht-Heimspiel an und danach das "absolute i-Tüpfelchen einer bislang sportlich grandiosen Saison", wie es der 58-Jährige auf den Punkt bringt. Wie kam es aber zum Höhenflug der Hawks und wie sieht der weitere Fahrplan Richtung Bayernliga aus?

Was läuft in dieser Saison besser als in der vergangenen?

Ein großer Faktor ist der Zusammenhalt. Für Sportvorstand Andreas Kurz führten "die schwierigen Wochen zu Saisonbeginn" und die daraus resultierenden "vielen Gespräche innerhalb der Mannschaft sowie mit der sportlichen Leitung" dazu, dass das Team "viel, viel enger zusammengerückt" sei. "Das sieht man auf dem Eis, wo jeder für jeden arbeitet und alles raushaut, was geht", so Kurz. Zudem haben sich laut Reichert die jungen Spieler "zum Teil sehr gut entwickelt. Und die anderen werden noch folgen."

Hinsichtlich verletzungs- und krankheitsbedingter Ausfälle waren die Hawks letztlich "nicht so stark betroffen" und alle Spieler hätten in der bisherigen Saison "eine tolle Leistung" gezeigt, lobt Reichert das Team. Und das, obwohl aufgrund der Pandemie Partien immer wieder abgesagt oder verlegt werden mussten. Ebenfalls wichtig: Die Topscorer Jan Trübenekr (bislang 35 Tore und 37 Assists) und Jakub Sramek (38/28) sowie ihre Teamkollegen schlugen oftmals im richtigen Augenblick zu.

Was haben die spielenden Trainer bewirkt?

Die Tschechen Dominik Tobola, Jakub Sramek, Daniel Hora und Jan Trübenekr (zusammen mit Landsmann Tomas Pribyl mit einer Scorerbilanz von bisher 97 Treffern und 153 Vorlagen) haben zum einen die Last von allen Beteiligten genommen, nachdem Trainer Zdenek Vanc plötzlich nicht mehr zur Verfügung stand. Zum anderen sorgten sie für die Stabilität im Trainingsbetrieb.

Wie hat die Mannschaft die chaotische Runde weggesteckt?

Sehr gut. "Die wirklich oftmals nicht einfache Saison hat uns noch mehr zusammengeschweißt", betont Kapitän Christian Dietrich. "Wenn du in wichtigen Phasen so viele Krankheitsfälle zu verkraften hast oder auf nicht geimpfte Spieler verzichten musst und deshalb nur einen kleinen Kader zur Verfügung hast, dann wächst du als Team einfach noch mehr zusammen. Und genau das hat uns so erfolgreich gemacht."

Wie hoch ist der Anteil der Fans am Höhenflug?

Enorm hoch. Sie stehen geschlossen hinter den Hawks. Die durchschnittlich 430 Zuschauerinnen und Zuschauer in den bisherigen zwölf Pflichtspielen – ebenfalls Spitze in der Landesliga – sind aufgrund ihrer Anfeuerung sicher mitverantwortlich, dass der ein oder andere Punkt mehr in Haßfurt geblieben ist, oder – wie etwa bei den Auswärtspartien zuletzt in Dingolfing, Pegnitz, Moosburg und Waldkirchen, als ebenfalls meist "Rot-Weiß" dominierte, mit nach Hause genommen wurde. Bei den Auswärtsauftritten ist die Unterstützung zuletzt stetig angewachsen. Es ist wieder eine echte Euphorie im Haßfurter Eishockey zu spüren.

Wie stehen die Chancen in Richtung Bayernliga?

"Ich weiß nicht, wer uns schlagen sollte", sagte Schlussmann Nicolas Hetzel, seit Wochen in blendender Verfassung, selbstbewusst und optimistisch schon vor längerer Zeit. Ein Blick auf die Statistiken zeigt: Die Hawks treten schon in der ganzen Saison als stabiles Team auf.

Alle bisherigen Partien im Stadion Am Großen Anger wurden gewonnen. Seit dem 7:1-Erfolg in Freising ist zudem die anfängliche Schwäche in der Fremde passé. Alle vier Auswärtspartien in der Aufstiegsrunde haben die ESCler für sich entschieden.

Bestes Beispiel für den immer vorhandenen Siegeswillen war der 8:3-Kantersieg einer Haßfurter "Rumpftruppe" gegen die favorisierten Isarrats aus Dingolfing Mitte Dezember.

Zudem sprechen die beste Abwehrabteilung und der beste Angriff, sowohl in der Vor- (103:64 Tore) als auch in der Aufstiegsrunde (bislang 39:20 Tore), eine deutliche Sprache. Den besten Rückhalt der Liga nicht zu vergessen: Hetzel hat sich mittlerweile über die Landesliga hinaus einen Namen gemacht. Sollte alles normal laufen, werden die Hawks wohl aufsteigen.

Wie laufen die weiteren Aufstiegsspiele ab?

Unterdessen hat Ligenobmann Frank Butz vom Bayerischen Eissport-Verband (BEV) nochmals betont, die beiden Bayernliga-Aufsteiger "falls möglich" mittels Halbfinale (Überkreuzspiele der beiden Gruppen) und einem anschließendem Endspiel (beide Finalisten wären Aufsteiger) im Play-off-Modus "Best-of-Three" zu ermitteln. Voraussetzung hierfür sei, dass alle Meisterschaftsspiele bis zum Beginn der Play-off Runden am 11. März sportlich ausgetragen wurden oder die Quotientenregel kein anderes Tabellenbild zulassen würde.

"Sollte ein Halbfinale aus Termingründen nicht gespielt werden können, da zum Beispiel offene Spiele nachzuholen sind, ist der jeweils Erstplatzierte der Aufstiegsrunde der sportliche Aufsteiger in die Bayernliga", macht Butz deutlich. Möglich ist dann noch, den Meister der Landesliga in Hin- und Rückspiel zu ermitteln. Und: Sollten sich beide Vereine nur auf einen Spieltermin verständigen, wäre auch dies nach vorheriger Absprache mit dem zuständigen Spielgruppenleiter möglich. "Bei einer Austragung mit Hin- und Rückspiel wird der Modus in Absprache mit den teilnehmenden Vereinen festgelegt", so Butz.

 

Zwei Siege am Wochenende

Sie haben es tatsächlich geschafft: Nach zwei weiteren Erfolgen am Wochenende gegen den EV Dingolfing (4:0) am Freitag, sowie beim ESV Waldkirchen (6:9) am Sonntag, stehen die Haßfurter Hawks im Playoff-Halbfinale und kämpfen, so der derzeitige Plan des Bayerischen Eissport-Verbandes (BEV), ab dem 11. März um den sportlichen Aufstieg von der Landes- in die Eishockeybayernliga.

Ob Kapitän Christian Dietrich und seine Teamkollegen letztlich als Tabellenerster ins Rennen gehen, entscheidet sich möglicherweise beim Frankenderby am kommenden Freitag, wenn zur letzten Partie der Aufstiegsrunde nochmals die Pegnitzer Ice Dogs im Stadion am Großen Anger gastieren. 

Tatsache ist, dass die Hawks die Türe dank eines grandiosen 4:0-Erfolges über Verfolger Dingolfing weit aufgestoßen haben. Die bis auf den immer noch verletzten Michael Stach doch mit kompletter Besatzung angetretenen Kreisstädter mussten sich den zwölften Heimsieg im zwölften Pflichtspiel der laufenden Saison allerdings hart erarbeiten. Die ebenfalls mit einer 20-Mann-„Kapelle“ angetretenen Niederbayern versuchten während der 60 Minuten alles, um ihrerseits den Drei-Punkte-Abstand auf den Spitzenreiter zu verkürzen. Doch ihnen stand zum einen wieder einmal „The Wall“ Nicolas Hetzel im Weg, der sich seinen ersten Shutout redlich verdiente. Zum anderen ein äußerst effektiver Gegner, der einfach immer zum richtigen Zeitpunkt ins Schwarze traf. Nach dem 1:0-Führungstreffer von Dominik Tobola (8.) im ersten Abschnitt erzielte mitten in einer Dingolfinger Drangphase im Mitteldrittel Youngster Lukas Kratschmer dann das immens wichtige 2:0 (35.). „Ja, das war ein ganz wichtiges Tor. Aber vor allem ein ganz wichtiger Sieg heute für uns“, freute sich der sichtlich erschöpfte ESC-Angreifer, dessen leicht blutverschmiertes Gesicht auf eine harte Auseinandersetzung auf dem Eis hinwies. Gut für Haßfurt, dass Jakub Sramek sechs Sekunden vor der zweiten Pausensirene auf 3:0 erhöhte, während Christian Dietrich den Puck in der 59. Minute nach einem Pass von Daniel Hora ins inzwischen verwaiste EV-Gehäuse zum 4:0-Endstand unterbrachte. „Es war halt ein richtiges Playoff-Spiel. Man hat gemerkt, dass es um den ersten Platz geht. Und jeder hat alles gegeben und wir hatten auch das notwendige Scheibenglück“, räumte Lukas Kratschmer nach der Schlusssirene ein, ehe er noch Nicolas Hetzel dankte: „Unser Torwart war heute wieder Weltklasse.“

Mit ihrem hohen Auswärtssieg bei der torreichsten Partie der Saison vor sage und schreibe 220 mitgereisten ESC-Fans, die gleich in zwei Bussen und vielen Privat-Pkw in den Bayerischen Wald gereist sind, machten die Hawks den Einzug dann perfekt. Bereits im ersten Abschnitt stellten Jan Trübenekr, Christian Dietrich und Jakub Sramek (3./17./18.) vor insgesamt 305 Zuschauern die Weichen auf Auswärtssieg Nummer 4 in der laufenden Aufstiegsrunde. Nach einem toremäßig ausgeglichenen 3:3-Mitteldrittel erzielte Torjäger Jakub Sramek, der auch zum zwischenzeitlichen 1:5 verantwortlich war, dank eines Doppelpacks binnen 72 Sekunden seine Saisontore 37 und 38 und erhöhte auf 3:8 (47./48.). Am Ende stand einem weiteren 3:3 ein dickes 6:9 auf der Anzeigentafel im Waldkirchener Eisstadion. Der Sieg des Spitzenreiters, der phasenweise fünf Tore Vorsprung hatte, war in einem turbulenten Spiel zu keiner Zeit gefährdet. Ein Dank ging während der Begegnung an die Gastgeber in Waldkirchen. Eine hervorragende Stimmung wurde von den Fans und Verantwortlichen in Waldkirchen unterstützt und führte zu einem tollen Abend als Werbung für das gesamte Eishockey. Selbst eine Schnupftabak Teststation wurde eingerichtet :-)

 

Statistik der Spiele

ESC Haßfurt gegen Dingolfing: Hetzel, Jung – Hora, Thebus, Müller, Stahl, Pribyl, Finzel, Marx, Hertwich, Endres – Sramek, Trübenekr, Büchner, Dietrich, Tobola, Zürcher, Kratschmer. Tore: 1:0 (8.) Tobola (Pribyl, Sramek, 2:0 (35.) Kratschmer (Zürcher, Büchner), 3:0 (40.) Sramek (Trübenekr, Pribyl), 4:0 (59.) Dietrich (Hora) Empty-net. Strafzeiten: 4/12. Schiedsrichter: Feist (Laudenbach/Beigel. Zuschauer: 628.

 

ESC Haßfurt in Waldkirchen: Hetzel, Feitl – Hora, Müller, Stahl, Pribyl, Finzel, Marx, Hertwich, Endres – Sramek, Trübenekr, Büchner, Dietrich, Tobola, Zürcher, Kratschmer. Tore: 0:1 (3.) Trübenekr (Sramek), 0:2 (17.) Dietrich (Trübenekr, Stahl) 4-5, 0:3 (18.) Sramek (Büchner), 1:3 (21.) Böhm (Paule, Vezina), 1:4 (22.) Tobola (Pribyl, Kratschmer), 1:5 (26.) Sramek, 1:6 (29.) Trübenekr (Müller, Sramek), 2:6 (34.) Ober (Tolle), 5-4, 3:6 (35.) Vezina (Böhm, Ober), 3:7 (46.) Sramek, 3:8 (47.) Sramek (Trübenekr, Marx), 4:8 (48.) Böhm (Vezina, Daschinger), 5:8 (57.) Vezina (Bähm, Daschinger), 5:9 (58.) Dietrich (Müller, Trübenekr), 6:9 (58.) Ober (Vezina, Daschinger) 5-4. Strafzeiten: 8/16. Schiedsrichter: Ober (Lobanov/Zimbelmann). Zuschauer: 305 (davon 220 aus Haßfurt).

 

Das Halbfinale ist für die Hawks zum Greifen nah

Die Haßfurter Puckjäger können mit Siegen gegen Dingolfing und in Waldkirchen der Bayernliga wieder ein Stückchen näher kommen. Doch ist der Kader ausgerechnet jetzt dezimiert.

Sie können sowohl den Einzug in ein mögliches Playoff-Halbfinale als auch Platz 1 an diesem Wochenende bereits perfekt machen: Wenn die Haßfurter Hawks (1./13) am Freitag (19.30 Uhr) nach knapp zweiwöchiger Pause den aktuell zweitplatzierten EV Dingolfing (9 Punkte) bezwingen, würden sie sich für einen möglichen großen "Showdown" mit den "Top 2" der anderen Landesliga-Gruppe qualifizieren. Doch auch zwei Tage (17.30 Uhr) später will der Spitzenreiter beim Tabellenvierten ESV Waldkirchen nicht mit leeren Händen nach Hause fahren.

"Die Chancen stehen natürlich jetzt sehr gut", räumt Vorstandsmitglied Andreas Kurz ein, dass die Ausgangslage für die in der Aufstiegsrunde noch ungeschlagenen Kreisstädter nach der erfolgreichen "Vorarbeit" in den ersten fünf Partien kaum besser sein könnte.

Zuhause sind die Hawks noch ungeschlagen

Denn selbst wenn die aktuell drittplatzierten Pegnitzer Ice Dogs, Gegner im letzten Heimspiel am 4. März, ihre beiden bislang weniger ausgetragenen Partien für sich entscheiden, würde der Vorsprung der Hawks weiterhin komfortable vier Zähler betragen.

Doch wie schon in den vergangenen Jahren wollen sich Kurz, wie auch Teamchef Martin Reichert und die Spieler selbst, nicht mit dem Rechenschieber beschäftigen. "Die Jungs haben es weiterhin in ihren Händen und können am Wochenende für klare Verhältnisse sorgen", ergänzt Reichert und hofft bereits gegen die Isar Rats am Freitag auf ein weiteres Erfolgserlebnis, denn gerade zu Hause stehe es "an erster Stelle", ungeschlagen zu bleiben und den Abstand nach Minuspunkten zum EV Dingolfing zu vergrößern.

Waldkirchen steht gewaltig unter Zugzwang

Doch Reichert warnt vor den Niederbayern: "Natürlich wird es wieder kein Selbstläufer, sondern wie im Hinspiel harte Arbeit", lautet seine Einschätzung. "Nur wenn die Mannschaft wieder bereit und in der Lage ist, über ihre Grenzen zu gehen und Jeder für den Anderen da ist, werden wir auch wieder als Sieger vom Eis gehen. Mit diesem Gefühl im Rücken sind auch die Vorzeichen für das Auswärtsspiel in Waldkirchen wesentlich höher, Punkte einzusammeln."

Die "Crocodiles" aus Waldkirchen dürfen hingegen keine ihrer verbleibenden fünf Partien mehr verlieren und müssen gleichzeitig auf Ausrutscher der Konkurrenten hoffen, um überhaupt noch eine Chance auf Platz 2 zu bekommen.

Ein größeres Problem könnte der ESC-Kader sein, der ausgerechnet nach der letzten Heimpartie gegen Waldkirchen große Lücken aufwies. Der Einsatz von gleich neun Spielern steht auf der Kippe. "Bleibt nur zu hoffen, dass alle kranken und angeschlagenen Spieler dann wieder uneingeschränkt zur Verfügung stehen", sagt Andreas Kurz.

 


Aufstiegsrunde: Wer soll die Hawks jetzt noch stoppen?
Nach zwei weiteren Erfolgen in der Meister- und Aufstiegsrunde der Landesliga steht der ESC Haßfurt dicht vor dem Einzug ins Halbfinale. Herausragend war dabei der Goalie.



Christian Dietrich auf die Frage nach seiner Zufriedenheit über das Doppelspieltag-Wochenende der Haßfurter Hawks. Was hätte er auch kritisieren können? Nichts. Nach einem 3:2-Erfolg am Freitagabend in Moosburg setzte der ESC zwei Tage später gegen Waldkirchen noch eins drauf: Mit 8:2 behielten sie gegen die Krocodiles die Oberhand und bauten ihren Vorsprung an der Tabellenspitze aus.

"Ich bin überhaupt mit dem Verlauf sehr zufrieden", sagte Dietrich deshalb nach der überragenden Vorstellung gegen die Bayerwälder, bei der er selbst mit vier Scorerpunkten, darunter dem Treffer zum zwischenzeitlichen 6:0, maßgeblichen Anteil hatte.

Torhüter Nicolas Hetzel als Sieggarant

Noch auffälliger aber als die Torschützen insgesamt – neben Dietrich trafen noch Jan Trübenekr (3), Jakub Sramek (2), Lukas Büchner und Lukas Kratschmer – trat Nicolas Hetzel in Erscheinung. Der Schlussmann war es, der die Krocodiles inklusive ihrem dreifachen deutschen Meister Nathan Robinson schier zur Verzweiflung brachte. Gefühlte 100 Mal schossen sie aus allen Lagen auf sein Gehäuse, lediglich zwei Mal hatte der 22-jährige Hetzel das Nachsehen. Alle andere Versuche machte er zunichte. Die Bezeichnung "Matchwinner" hatte er sich redlich verdient.

"Er hat uns gerade im ersten Drittel den Allerwertesten gerettet", gab es auch ein Sonderlob von Christian Dietrich. "Ich gebe immer mein Bestes. Wenn ich damit der Mannschaft helfen kann, freue ich mich. Und am Ende ist der Sieg dann die schönste Dankbarkeit, die ich erfahren kann", meinte Hetzel schon fast bescheiden, ehe er zu seinen restlichen Teamkollegen fuhr, um sich von den begeisterten 613 Fans feiern zu lassen.

"Herzschlagspiel" am Freitagabend in Moosburg

Bereits am Freitag sahen die offiziell 180 Zuschauer in Moosburg ein "Herzschlagspiel", wie es Andreas Kurz nach der Schlusssirene ausdrückte. "Noch so ein Spiel, und man kann mich einliefern", scherzte das für die 1. Mannschaft zuständige ESC-Vorstandsmitglied. Er räumte ein, dass die Hawks bei ihrem dritten Auswärtsauftritt in der Aufstiegsrunde "viele Sachen anders beziehungsweise auch schlechter gemacht" haben, als in den Wochen zuvor.

Trotzdem sei der knappe 3:2-Sieg, für den neben Jakub Sramek mit einem Blitztor (1.), Timo Zürcher (31.) sowie Tomas Pribyl kurz vor dem Ende (57.) hauptverantwortlich waren, "glücklich, aber verdient" gewesen. Die etwas weniger druckvoll agierenden Dreirosenstädter fanden wie schon beim ersten Aufeinandertreffen in Haßfurt und wie am Sonntag Waldkirchen immer wieder in ESC-Schlussmann Nicolas Hetzel ihren Meister – vor allem bei eigener Unterzahl.

Spielfreies Wochenende hat zwei Seiten

Dass die Hawks am kommenden Wochenende nun spielfrei sind, hat für Dietrich unterdessen zwei Seiten: "Einerseits schön, wenn die Wehwehchen wieder einmal verheilen können. Aber anderseits, wenn man einen Lauf hat, dann kommt man vielleicht aus dem Spielfluss raus."

Bis zum Auftritt am 25. Februar gegen Dingolfing gelte es jetzt im Training konzentriert zu arbeiten, "dann holen wir die nächsten Punkte." Auch Nicolas Hetzel ist mit Blick auf die noch anstehenden Partien sehr zuversichtlich: "Ich weiß nicht, wer uns schlagen sollte."



Statistik der Spiele

Eishockey, Landesliga – Aufstiegsrunde:

EV Moosburg – ESC Haßfurt 2:3 (1:1, 1:1, 0:1)

Haßfurt: Hetzel, Feitl – Hora, Thebus, Müller, Stahl, Pribyl, Finzel, Marx, Hertwich, Endres – Sramek, Trübenekr, Büchner, Dietrich, Tobola, Zürcher, Kratschmer. Tore: 0:1 (1.) Sramek (Hora, Trübenekr), 1:1 (9.) M. Horava (Eder, D. Schander), 1:2 (31.) Zürcher (Trübenekr, Sramek) 4-5, 2:2 (32.) Seitz (P. Horava, M. Horava) 5-4, 2:3 (57.) Pribyl (Sramek, Tobola) 4-5. Strafzeiten: 12/14. Schiedsrichter: unbekannt. Zuschauer: 180 (80 aus Haßfurt).

ESC Haßfurt – ESV Waldkirchen 8:2 (2:0, 4:0, 2:2

Haßfurt: Hetzel, Feitl – Hora, Thebus, Müller, Stahl, Pribyl, Finzel, Marx, Hertwich, Endres – Sramek, Trübenekr, Büchner, Dietrich, Tobola, Zürcher, Kratschmer. Tore: 1:0 (10.) Sramek (Hora, Trübenekr) 5-4, 2:0 (20.) Trübenekr (Sramek, Dietrich), 3:0 (21.) Trübenekr (Dietrich), 4:0 (26.) Sramek (Hora), 5:0 (33.) Büchner (Pribyl) 5-4, 6:0 (34.) Dietrich (Pribyl, Hora) 5-4, 6:1 (41.) Kirjak (Mayrhauser), 7:1 (48.) Trübenekr (Sramek, Dietrich) 5-4, 7:2 (58.) Paule (Bojer), 8:2 (59.) Kratschmer (Zürcher, Pribyl). Strafzeiten: 10/18+10. Schiedsrichter: Wittmann (Laudenbach/Graf). Zuschauer: 613.

 

Viel Arbeit für den ESC Haßfurt am Wochenende
Ein Auswärts- und ein Heimspiel stehen für den derzeit erfolgreichen Eishockey-Landesligisten an. Doch vom bisherigen Erfolg will sich bei den Hawks keiner ablenken lassen.


Begegnungen "schon ganz gut" aussieht, will Martin Reichert nicht von der Hand weisen. Die Haßfurter Hawks, mit dem Ertrag von derzeit sieben Pluspunkten an der Tabellenspitze ihrer Gruppe 1 der Eishockey-Landesliga-Aufstiegsrunde, hätten "einen super Start" hingelegt. Das große "Aber" fügt der Teamchef jedoch gleich an: "Mehr haben wir noch nicht erreicht."

Daher gelte es, diesen sehr guten Start fortzuführen. Sollte das Team um Kapitän Christian Dietrich auch im Rückspiel beim noch punktlosen Schlusslicht EV Moosburg (Freitag, 19.30 Uhr) sowie beim zweiten Heimauftritt der Runde am Sonntagabend gegen den ESV Waldkirchen (3. Platz/3 Punkte, 18.30 Uhr) einige Zähler einfahren, könnte der Traum von der Bayernliga wieder ein Stückchen realer werden.

Die Spieler überzeugen den Teamchef

"Die Mannschaft wird mit Sicherheit wieder alles geben, um erfolgreich zu sein", zeigt sich der 58-Jährige überzeugt vom Einsatz- und Kampfeswillen der Hawks. Dieser wird auch notwendig sein, um zu gewinnen. Bereits am Freitagabend rechnet Reichert beim Auftritt im Eisstadion der Dreirosenstädter wieder mit "einem ganz engen Spiel auf Augenhöhe. Die Moosburger stehen eindeutig mit dem Rücken zur Wand. Um überhaupt noch eine Chance auf einen der ersten beiden Plätze zu haben, dürfen sie kein Spiel mehr verlieren und müssen jetzt eine Serie starten", warnt er vor "brandgefährlichen" Hausherren. Es geht also nicht nur um eine Revanche für die 3:6-Niederlage wenige Tage zuvor, sondern um die sportliche Zukunft. "Ich glaube, wenn Moosburg erneut verliert, war es das für diese Saison mit der Rückkehr in die Bayernliga."

Gegen die Krocodiles aus Waldkirchen erwartet er ebenfalls "viel Gegenwehr", erst recht nach deren Heimniederlage gegen Dingolfing. "Die haben bereits bei ihrem ersten Auftritt in Haßfurt einen tollen Eindruck hinterlassen", erinnert er an den nur auf dem Papier deutlichen 7:2-Erfolg in der Vorrunde.

Und nachdem sich die vom deutschen Ex-Nationalspieler Ben Doucet trainierten Niederbayern vor einigen Wochen noch mit dem ehemaligen dreifachen deutschen Meister und Ex-DEL- sowie NHL-Spieler Nathan Robinson verstärkt haben, rechnet Reichert "mit einem offenen Schlagabtausch bis zum Ende" und spricht von einem "Sieg des Willens".

 

Die Haßfurter Hawks nähern sich der Bayernliga
Ein knapper Sieg in Pegnitz und ein klarerErfolg über Moosburg bringen den ESC Haßfurt in der Aufstiegs- und Meisterrunde einen großen Schritt in Richtung Halbfinale.


"Selbst mitzuspielen ist schon viel aufregender für mich. Und ich bin wie auf heißen Kohlen, ich hätte auch gerne mitgespielt". Doch nachdem Verteidiger Alexander Stahl bei der Partie seiner Haßfurter Hawks nach einer schmerzhaften Schulterverletzung bereits in Pegnitz passen musste, verfolgte er auch das Heimspiel gegen den EV Moosburg am Sonntagabend nur von der Ersatzbank aus. Zumindest konnte er sich zwei Mal freuen, denn nach einem knappen 4:3-Penalty-Erfolg bei den Ice Dogs am Freitagabend behielten seine Teamkollegen auch gegen den EV Moosburg zwei Tage später die Oberhand. Der 6:3-Sieg über die Grün-Gelben war allerdings ein hartes Stück Arbeit.
562 Zuschauer sehen den Heimsieg
"Sehr ausgeglichen", lautete Stahls Urteil nach der Schlusssirene im Haßfurter Eisstadion, das mit 562 Zuschauerinnen und Zuschauern so gut gefüllt war wie seit dem Freundschaftsspiel gegen Schweinfurt nicht mehr. Sie alle wurden letztlich für ihr Kommen belohnt, denn sie konnten über weite Strecken einen Krimi verfolgen.Gleich dreimal glichen die Kreisstädter eine Gästeführung aus. Erst in der 37. Minute brachte dann Doppeltorschütze Jan Trübenekr seine Mannschaft erstmals nach vorne. Und als sein Sturmpartner Jakub Sramek Moosburgs Schlussmann Maximilian Englbrecht, den Sohn von Trainer und Ex-Nationaltorwart Bernhard "Bernie" Englbrecht, bereits zum dritten Mal überwand und auf 5:3 erhöhte, war der Erfolg greifbar nahe.Sieg Nummer drei in der AufstiegsrundeLukas Kratschmer brachte die Guthabenpunkte fünf bis sieben endgültig unter Dach und Fach (59.). "Wir haben heute gezeigt, dass, wenn wir dagegen halten, wir einfach die bessere Mannschaft sind und die wichtigen Tore dann auch schießen", freute sich Stahl über den dritten Sieg in der Aufstiegsrunde in Folge und bezeichnete diesen als "sehr verdient".Dass sie auch am Freitag in Pegnitz "bis zum Umfallen" geackert haben, bestätigte nach der Partie Lukas Heinl. Der 29-jährige Sylbacher, Vorsitzender der Eishockeyfreunde Haßberge und seit vielen Jahren treuer Fan der Hawks, war natürlich wieder vor Ort im offenen Stadion der Ice Dogs.Trübenekr treffsicher im PenaltyschießenZusammen mit etwa 80 weiteren Schlachtenbummlern unterstützte auch er die Mannschaft beim Frankenderby. Und wie schon in Dingolfing siegten die Kreisstädter nach dem Penaltyschießen und sicherten sich somit zwei weitere Punkte in der Aufstiegsrunde, nachdem sie 14 Tage zuvor an gleicher Stelle noch mit 1:4 den Kürzeren gezogen hatten.Jan Trübenekr war es diesmal, der beim Stand von 3:3 mit seinem verwandelten "Strafstoß" für den zweiten Erfolg sorgte, im zweiten "Herzinfarktspiel" in Folge, wie es ESC-Vorstandsmitglied Andreas Kurz ausdrückte. Für ihn hatten die Ice Dogs durchaus "leichte Vorteile", was auch Heinl einräumte: "Nach meiner Meinung war es ein recht ausgeglichenes Spiel, aber Pegnitz hatte zum Teil die größeren Chancen."Vorentscheidendes Wochenende"Ich hoffe nun, dass es nächste Woche wieder aufwärts geht", blickt Stahl den anstehenden Begegnungen in Moosburg sowie gegen Waldkirchen entgegen.Doch gerade beim Rückspiel bei den Grün-Gelben erwartet der 24-Jährige einen heißen Kampf: "Das wird sehr schwer. Aber wenn wir dann auch wieder so konstant wie heute spielen, glaube ich trotzdem an einen Sieg."

 

EV Dingolfing – ESC Haßfurt 4:5 n. P. (3:1, 0:2, 1:1)

31.01.22

Der Start ist fast perfekt geglückt. Zwar trennten die Haßfurter Hawks lediglich noch anderthalb Minuten vom Dreier. Doch auch mit den zwei Punkten, welche sie am Sonntagabend nach einem entscheidenden Penaltyschießen am Ende von hochklassigen 65 Minuten aus der Dingolfinger Marco Sturm Eishalle mit nach Hause brachten, waren nicht nur die knapp 90 mitgereisten ESC-Fans unter den offiziell 461 Zuschauern vollauf zufrieden.

„Wir hatten am Anfang etwas unserer Probleme“, umschrieb ESC-Angreifer Timo Zürcher die erste Viertelstunde der Partie, nachdem der ansonsten überragende Schlussmann Nicolas Hetzel bereits zwei Mal die Scheibe aus seinem Netz holen musste. Und auch der Anschlusstreffer von Lukas Kratschmer, der eine Vorlage von ihm zum 2:1 verwertete (15.), läutete die Wende noch nicht ganz ein: Dingolfings Peter Sulcik stellte noch vor der ersten Pausensirene den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her (16.). „Da waren wir noch nicht im Playoff-Modus“, grinste der 22-Jährige, der nach zuvor wochenlanger Corona-Zwangspause wieder im Hawks-Trikot stürmte. „Aber danach waren wir richtig gut drin“, verwies er zufrieden auf die zwei weiteren Abschnitte, in denen seine Teamkollegen vor allem dank eines überzeugenden Überzahlspieles den Spieß umdrehen konnten: Jakub Sramek (25.) und Jan Trübenekr (30.) markierten jeweils bei einer 5-4-Überzahlsituation per Doppelschlag den Ausgleich. Auch eine gebrochene Scheibe und die vorgezogene zweite Drittelpause konnte die Hawks nicht mehr stoppen. In der 33. Minute wurde nach einem Scheibenbruch die Eisaufbereitung vorgezogen. Anschließend fand dann nur eine kurze Drittelpause vor Beginn des letzten Abschnitts statt. Der zuletzt ebenfalls lange fehlende Daniel Hora sorgte dann – ebenfalls mit einem Spieler mehr auf dem Eis – knapp vier Minuten vor dem Ende der Begegnung mit seinem erstmaligen Führungstreffer für wahre Jubelstürme im Gästeblock (57.). Erst in der 59. Minute verhinderte Dingolfings Peter Sulcik mit dem 4:4-Ausgleich, dass die Hawks alle Punkte entführen. „Das war natürlich etwas ärgerlich“, gab Zürcher zu, dass er die Maximalausbeute gerne mitgenommen hätte. „Das war aber ein Supertor“, erwies sich Vorstandsmitglied Andreas Kurz als fairer Sportsmann, der das Ergebnis nach 60 Minuten in einem Spiel, welches „nichts für schwache Nerven“ war, insgesamt als „gerecht“ bezeichnete.

Dass die Entscheidung, wer zwei Zähler auf seinem Guthabenkonto gut geschrieben bekommt oder nur einen, nach chancenreicher aber ergebnisloser Verlängerung erst im Penaltyschießen fiel, war für die neutralen Zuschauer quasi das i-Tüpfelchen. Und nachdem Daniel Hora bereits erfolgreich war (Jan Trübenekr war mit seinem Alleingang gescheitert), machte währenddessen Nicolas Hetzel zwei Versuche der Isar Rats zu Nichte Jakub Sramek sorgte letztlich für das „Golden Goal“ und somit große Erleichterung bei allen Haßfurter Beteiligten. „Ob wir letztlich verdient gewonnen haben oder nicht, ist egal. Natürlich ist Penalty auch Glückssache. Aber die Mannschaft, die selbst nach einem 2:0- und 3:1-Rückstand zu keiner Zeit aufgesteckt hat, hat sich das aufgrund ihres tollen Einsatzes erkämpft. Das war wirklich gut“, gab Kurz zu Protokoll, der gleichzeitig vom „unbedingten Siegeswillen“ der Isar Rats sprach. „Ich freue mich jetzt, das wir so gestartet sind und die ersten zwei Punkte eingefahren haben“, stieg Timo Zürcher ebenso wie alle restlichen Hawks letztlich aber sehr zufrieden und mit strahlendem Gesicht in den Mannschaftsbus, der kurz nach Mitternacht wieder in Haßfurt ankam.

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Hetzel, Feitl – Hora, Thebus, Müller, Stahl, Pribyl, Marx, Hertwich, Endres – Stach, Sramek, Trübenekr, Büchner, Dietrich, Tobola, Zürcher, Kratschmer. Tore: 1:0 (3.) Janzen (Detterer), 2:0 (13.) Detterer (Penzkofer, Bilek), 2:1 (15.) Kratschmer (Zürcher), 3:1 (16.) Sulcik (Schindlbeck), 3:2 (25.) Sramek (Hora, Trübenekr) 4-5, 3:3 (30.) Trübenekr (Hora, Sramek) 4-5, 3:4 (57.) Hora (Trübenekr) 4-5, 4:4 (58.) Sulcik (Bilek). Entscheidender Penalty für Haßfurt: Jakub Sramek / Strafzeiten: 18/8. Schiedsrichter: Raidl – Bredhauer/Schmidthuber . Zuschauer: 461 (ca. 90 aus Haßfurt).

 

EV Pegnitz – ESC Haßfurt 4:1 (3:0, 0:1, 1:0)

SE Freising – ESC Haßfurt 1:7 (0:1, 0:3, 1:3)

24.01.22

Erst wieder Schatten, zwei Tage später dann zum zweiten Mal in dieser Saison Licht. Die Rede ist von den Pflichtauswärtsspielen der Haßfurter Hawks, die nach zuletzt zahlreichen coronabedingten Absagen am Freitag beim 4:1 in Pegnitz zunächst erneut leer ausgingen, während sie am Sonntagabend in Freising dann zum zweiten Mal in dieser Saison die Oberhand behielten und die nicht immer schön anzuschauende Partie mit 7:1 gewannen.

Doch für die zuletzt personell arg gebeutelten Haßfurter, die sowohl bei den Ice Dogs sowie bei den Black Bears wieder in ansehnlicher Mannschaftsstärke auflaufen konnten, machten sich zumindest am Freitag die Auswirkungen der letzten Wochen deutlich bemerkbar. „Verdiente Niederlage. Auch in der Höhe“, gratulierte ESC-Betreuer Thomas Heinisch dem EV Pegnitz, der sich für die 6:2-Auftaktniederlage in Haßfurt Mitte Oktober 2021 revanchierte. Gleichzeitig nahm er Kapitän Christian Dietrich und seine Teamkollegen in Schutz. „Was man gemerkt hat, sind auf alle Fälle die letzten 14 Tage mit seinen Einschränkungen“, gab Heinisch vor allem den Trainingsrückstand zu bedenken. Zwei Mal entfielen die Übungseinheiten gänzlich, einmal waren lediglich fünf Spieler anwesend, teilweise nicht mehr als Sieben.

Tatsache ist, dass die Ice Dogs die Partie vor 162 Zuschauern (aufgrund der Zuschauerbeschränkungen gilt diese Anzahl als ausverkauft) schon nach dem ersten Drittel quasi entschieden. Der ehemalige Haßfurter Michael Breyer mit einem Doppelpack (4./19.) sowie Stefan Hagen (17.) brachten die Oberfranken, die ohnehin loslegten wie die berühmte Feuerwehr, komfortabel in Front. Bei einsetzenden Schneefall („das ist einfach nicht unser Wetter“) in der Pegnitzer Openair-Arena hielten die Hawks wenigstens weiter nach ihren Möglichkeiten dagegen. Sogar in Unterzahl sorgte Jakub Sramek während der ausgeglichenen zweiten 20 Minuten für den 3:1-Anschluss (37.). Mehr gelang an diesem Abend allerdings nicht. In der 49. Minute stellte dann Paul Schuster mit dem 4:1 den alten Drei-Tore-Vorsprung wieder her, der letztlich bis zur Schlusssirene Bestand hatte. Die Hawks schafften es aufgrund der Trainingsbedingungen der letzten zwei Wochen und den immer noch vorhandenen Personalausfällen (unter anderem fehlten wie auch in Freising noch Daniel Hora und Timo Zürcher) nicht, „körperlich noch einmal einen Gang zuzulegen. Mund abputzen, weitermachen“, so sein Fazit.

Besser und vor allem erfolgreicher präsentierten sie sich bei ihrem Auftritt bei den ebenfalls ersatzgeschwächten Black Bears, was aus Sicht von Lukas Kratschmer sehr wichtig war. „Das war heute ein ganz wichtiges Spiel für uns, vor allem für das Selbstvertrauen“, sagte der Angreifer, der beim deutlichen 7:1-Erfolg der Hawks, dem erst zweiten Auswärtserfolg in dieser Spielzeit, gleich zwei Tore (22./40.) beisteuerte. Auch seine Teamkollegen Michael Stach (9.), Tomas Pribyl (39.), Jan Trübenekr (46.) und Jakub Sramek (47./57.) trafen ins Schwarze. Das Ziel, „ein solides Spiel zu machen“, sei „über 60 Minuten geschafft“ worden. „Wir haben wieder einmal bewiesen, dass wir auch auswärts gewinnen und drei Punkte mitnehmen können“, lautete das Fazit vom Lukas Kratschmer. Dass er mit seinem Treffer zur zwischenzeitlichen 4:0-Führung gleichzeitig das 100. Saisontor erzielte, freute den 21-Jährigen: „Das kommt ja nicht jeden Tag vor.“

Für Andreas Kurz spielen die Ergebnisse der beiden Partien eher eine untergeordnete Rolle, nachdem auch aufgrund der Erhöhung der an den „Playoffs“ beteiligten Mannschaften auf Fünf der Einzug bereits im Vorfeld perfekt war. „Einige Jungs sind ja direkt aus der Quarantäne auf das Spielfeld zurückgekehrt. Viele zwei Wochen ohne Training, das Training insgesamt mit nur wenigen Spielern. Das ist sicher nicht einfach“, so der für zusammen mit Teamchef Martin Reichert  für die 1. Mannschaft zuständige ESC-Sportvorstand. Für ihn gelte es jetzt, die Woche gut für die Vorbereitung auf die am Freitag beginnende Aufstiegsrunde zu nutzen. „Wichtig ist, dass uns jetzt wieder alle Spieler zur Verfügung stehen und diese dann schnellstmöglich wieder in Tritt kommen und den Schalter umlegen, jetzt, da es wieder bei Null beginnt.“

Die genauen Termine für die Aufstiegsrunde sollten bei einer Videokonferenz der teilnehmenden Vereine festgelegt werden. Neben Haßfurt mit einem Quotienten von 2,06 am Ende auf Platz 2, qualifizierten sich Spitzenreiter Dingolfing (2,22), Pegnitz und Moosburg (jeweils 1,83) sowie Waldkirchen (1,81).

 

Statistik der Spiele

ESC Haßfurt in Pegnitz: Hetzel, Feitl – Thebus, Stahl, Pribyl, Finzel, Marx, Hertwich – Stach, Sramek, Trübenekr, Büchner, Tobola, Krein, Dietrich, Kratschmer, Schmauser. Tore: 1:0 (4.) Breyer (E. Schuster, P. Schuster), 2:0 (17.) Hagen (Navarra, Holomek), 3:0 (19.) Breyer (Sonnenberg, E. Schuster), 3:1 (37.) Sramek (Pribyl) 5-4, 4:1 (49.) P. Schuster (Sonnenberg). Strafzeiten: 12/16. Schiedsrichter: Wittmann (Zwingl/Voit). Zuschauer: 162.

 

ESC Haßfurt in Freising: Hetzel, Feitl – Thebus, Stahl, Pribyl, Finzel, Marx, Endres, Hertwich – Stach, Sramek, Trübenekr, Schmauser, Büchner, Krein, Dietrich, Tobola, Kratschmer. Tore: 0:1 (9.) Stach (Sramek), 0:2 (22.) Kratschmer (Dietrich), 0:3 (39.) Pribyl (Stach, Trübenekr) 4-5, 0:4 (40.) Kratschmer (Tobola, Dietrich), 0:5 (46.) Trübenekr (Sramek), 0:6 (47.) Sramek (Trübenekr), 1:6 (51.) Oexler (Birk, Kurnosow), 1:7 (57.) Sramek (Trübenekr, Tobola). Strafzeiten: 6/12. Zuschauer: 72.

 

Der ESC Haßfurt schießt Trostberg vom Eis

Ein furioses Auftaktdrittel legt den Grundstein zum 10:3-Kantersieg der Hawks. Denen steht nun ein sehr stressiges Wochenende mit gleich drei Partien bevor.

"Hier im Frankenland, spielen wir euch an die Wand". Die Fans im Haßfurter Eisstadion – trotz der geltenden 2G-Plus-Regel waren 364 Anhänger gekommen – hatten am Sonntagabend allen Grund zum Singen. Bei der ersten ihrer sieben Januar-Partien gelang den Hawks ein toller Jahresstart, denn die "Chiefs" des TSV Trostberg bekamen vor allem aufgrund eines furiosen ersten Abschnitts keine reellen Möglichkeiten zu einer Überraschung. Sehr zur Freude auch von Christian Dietrich.

Der ESC-Kapitän höchstpersönlich erzielte nämlich nach exakt 4:35 Minuten den ersten ESC-Treffer 2022 zum dritten zweistelligen Heimsieg der Saison. Nach dem 10:3-Erfolg, an dem sich neben Dietrich neun weitere Teamkollegen der nach erfolgten Impfungen und Genesungen nach vielen Wochen wieder einmal vollzählig angetretenen Mannschaft in die Scorerliste eintragen konnten, war der 30-Jährige jedoch nicht restlos zufrieden.

Das "Runterschalten" kommt nicht so gut an

"Wir haben das erste Drittel gut gespielt und relativ schnell die Tore gemacht", gab es ausschließlich für Abschnitt 1, den die Kreisstädter nach weiteren Treffern von Daniel Hora, Michael Stach, Lukas Kratschmer, Jan Trübenekr, Jakub Sramek per Penalty und Tomas Pribyl mit 7:1 für sich entschieden, uneingeschränktes Lob. "Danach haben wir wieder mehr zugelassen. Man hat natürlich gemerkt, dass wir dann ein wenig zurückgefahren haben, so zumindest der Anschein. Das darf natürlich nicht passieren", übte Dietrich ein wenig Selbstkritik.

Dass die weiteren Spieldrittel knapp verliefen – einem 1:1-Unentschieden während der zweiten 20 Minuten folgte ein knapper 2:1-Sieg im Schlussabschnitt –, lag aber auch der Einstellung der zu Beginn arg gebeutelten Gäste. "Die haben nicht aufgehört zu kämpfen und hatten auch ihre Torchancen", zollte der Hawks-Kapitän den nur mit elf Feldspielern angereisten Südostoberbayern Respekt für ihr Engagement. Allerdings: "Wir haben auch gezeigt, dass man mit wenigen Leuten gut spielen kann", habe er den Gegner angesichts der guten Ergebnisse zu Saisonbeginn "etwas stärker eingeschätzt."

Drei Spiele in vier Tagen

Doch Christian Dietrich ist schon lange genug im Eishockeygeschäft aktiv um zu wissen, dass bereits am kommenden Freitag beim anstehenden Rückspiel in Trostberg "die Karten neu gemischt" würden. "Freiluftstadion. Das ist immer etwas anderes", hofft er dann auf drei gleichmäßig gute Drittel von sich und seinen Hawks.

Zuvor steht jedoch bereits an Dreikönig (Donnerstag) um 18.30 Uhr das bereits letzte Heimspiel der Vorrunde an, wenn der EHC Bayreuth im Stadion Am Großen Anger gastiert. Den "Dreierblock am Wochenende" komplettiert am Sonntag die Begegnung beim ESV Waldkirchen (17.30 Uhr).

 

Michael Stach: Der ESC Haßfurt ist dran mit dem Aufstieg

Nach zwei Wochen Spielpause erwarten die "Hawks" am Sonntag den TSV Trostberg. Welche Ziele Angreifer Michael Stach für diese Partie und die Landesliga-Saison hat.

Abgerutscht auf Platz vier der Vorrundentabelle der Landesliga Gruppe 1 ist der ESC Haßfurt – bedingt allerdings durch eine längere Spielpause, die die "Hawks" (4./24 Punkte) mit inzwischen bis zu fünf weniger ausgetragenen Partien gegenüber der Konkurrenz zurücklässt. Mit dem vor zwei Wochen eingefahrenen 8:3-Heimsieg über Dingolfing im Rücken geht es für die Haßfurter am Sonntag um 18.30 Uhr ins Heimspiel gegen den TSV Trostberg (6./18).

Gleich zweimal war Michael Stach vor 14 Tagen gegen den EV Dingolfing erfolgreich, steuerte zudem einen Assist bei. Überhaupt punktete der Haßfurter in den letzten Wochen regelmäßig. Es läuft also für das 23-jährige Eigengewächs des ESC Haßfurt. "Wir hatten einige Rückschläge," verweist der Industriemechaniker aber auch auf die personellen Engpässe, unter anderem durch ungeimpfte Spieler. Dennoch ist Stach bis auf wenige Ausnahmen ("Gegen Bayreuth hatten wir auch viel Scheibenpech") absolut zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf. Stach lebt seit 17 Jahren in Haßfurt. Nahezu ebenso lang jagt er auf dem Eis, zuerst in Haßfurt, dann in Nürnberg, Bad Kissingen und Schweinfurt, der Hartgummischeibe hinterher. Seit drei Jahren stürmt er nun wieder für die "Hawks".

"Ich kenne den Großteil der Mannschaft noch aus der eigenen Jugend," fühlt sich Michael Stach rundum wohl im Stadion Am Großen Anger. Dass dort aktuell gleich vier Trainer plus Sportdirektor das Sagen haben, sei "kein Problem. Die wissen genau, was sie machen, haben ja auch viel Erfahrung."

Gegen Trostberg stehe der "Kampf um jeden Puck" im Vordergrund. "120 Prozent" müsse jeder Spieler geben, um die drei Zähler in Haßfurt zu behalten, will der Angreifer die Gäste aus Oberbayern keinesfalls unterschätzen. "Wenn wir konzentriert bleiben, wird das funktionieren am Sonntag," gibt sich der Haßfurter optimistisch.

Auch für die dann noch folgenden sechs Partien, die die Hawks bis zum Abschluss der Vorrunde noch zu absolvieren haben. "Selbstverständlich setzen wir uns Ziele. Das ist immer wichtig. Wir wollen immer die besten Leistungen bringen, am besten alles gewinnen," besticht der des 23-Jährige mit Ehrgeiz. 

Für Michael Stach ist klar: "Unser Ziel ist erst einmal die Aufstiegsrunde, und dann natürlich der Aufstieg. Wir kämpfen jetzt seit drei Jahren um den Aufstieg, irgendwann wird es auch mal Zeit", will Stach mit den "Hawks" unbedingt in die Bayernliga und natürlich auch in Punktspiele gegen die Mighty Dogs aus Schweinfurt.

 

ESC Haßfurt – EV Dingolfing 8:3 (3:1, 2:2, 3:0)

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Es war sicher die Szene schlechthin in einem hochklassigen Spiel: Beim stand von 5:3 für die „Hawks“, musste Marco Sedlar einige Meter frei vor dem Haßfurter Gehäuse die Scheibe eigentlich nur noch einschieben, um den Anschluss seiner „Isar Rats“ wieder herzustellen und die Spannung weiter zu erhöhen. Doch der ehemalige DEL2-Profi des EV Landshut hatte die Rechnung ohne ESC-Verteidiger Lucas-Andreas Thebus gemacht.

Der 25-Jährige, optisch nicht gerade ein Abwehrspieler mit „Gardemaß“, quetschte sich von hinten förmlich vor den ein Jahr älteren Stürmer des EV Dingolfing und behinderte ihn so, dass er seinen Schläger nicht mehr richtig nach vorne bekam. Großer Beifall kam von der Haßfurter Ersatzbank und den Teamkollegen auf dem Eis. Dass Thebus, der vor sechs Jahren von der damals in der DNL2 spielenden U18-Nachwuchsabteilung des ES Weißwasser in die Kreisstadt wechselte, nach der spektakulären Rettungstat ebenso zu Boden ging und nach einer kurzen Rutschpartie erst an die Bande krachte und sich dabei leicht verletzte, war nach der Schlusssirene längst vergessen. „Für den Sieg opfert man schon mal ein bisschen Schmerzen“, grinste Thebus nach dem völlig überraschenden 8:3-Erfolg gegen die Niederbayern. „Wir müssen einfach als Team arbeiten“, sagte er. „Wir sind aktuell wenig Leute, da muss Jeder sich den Allerwertesten aufreißen für den Anderen. Und das muss man in jeder Szene sehen.“ Er sei einfach „zurückgerannt“ und habe „den Punk aus dem Tor geholt hat, bevor er drin ist“, sagte er zwar völlig ausgepowert, aber sichtlich zufrieden.

Neben Thebus zeigten auch alle anderen einsatzfähigen und aufgrund der 2G-Plus-Regel im Stadion am Großen Anger spielberechtigten „Hawks“ eine unglaubliche Moral, verbunden mit unbändigen Willen und einem für alle der 202 Zuschauer auf den Rängen sichtbaren „Wir“-Gefühl. Die schnelle Führung der hochkarätig besetzten und nach dem 8:2-Hinspielsieg favorisierten Niederbayern durch Dominik Schindlbeck (4.), war jedenfalls nicht der befürchtete Anfang vom Ende. Im Gegenteil: die diesmal von Oliver Kratschmer auf der Bank betreuten Hausherren, bei denen sogar die Nachwuchsspieler Noah Endres (U20) sowie Thiago Schmauser (U17) zum Einsatz kamen, ließen sich nicht aus ihrem kämpferischen Konzept bringen. Als sie nach Treffern der drei verbliebenen tschechischen Kontingentspieler Dominik Tobola, Jan Trübenekr und Tomas Pribyl (6./15./20.) am Ende des ersten Drittels mit 3:1 führten, war der unbedingte Siegeswille schon bestens zu erkennen. Und nach einem ausgeglichenen 2:2-Mittelabschnitt glaubten dann Viele an einen weiteren Heimsieg. Weil die „Hawks“, bei denen Schlussmann Nicolas Hetzel mit teils spektakulären Paraden die „Isar Rats“ schier zur Verzweiflung brachte, auch während der letzten 20 Minuten noch drei Mal ins Schwarze trafen (die Torschützen waren Dominik Tobola, Lukas Kratschmer und Michael Stach), während die Gäste mit ihren Chancen immer wieder scheiterten, glich das Stadion auch dank der „oh wie ist das Schön“-Gesänge einem Tollhaus.

„Wir wussten natürlich, dass es hart wird. Aber wir glauben immer, dass wir gewinnen können“, strahlte Luca-Andreas Thebus und fügte hinzu: „Wir sind trotzdem noch stark genug, um Jeden schlagen zu können.“ Einzelspieler würden oftmals den Unterschied machen, aber „die Mannschaft ist am Wichtigsten.“ Auch ESC-Betreuer Thomas Heinisch bezeichnete die abgelieferte Leistung als „überragend. Das sind lauter junge Kerle im Vergleich mit den Stars der Dingolfinger. Wahnsinn. Kampf pur von Jedem. Einfach top“, lautete sein Fazit.

 

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Hetzel, Feitl – Thebus, Müller, Pribyl, Finzel, Marx, Hertwich, Endres – Stach, Trübenekr, Dietrich, Tobola, Kratschmer, Schmauser. Tore: 0:1 (4.) Schindlbeck, 1:1 (6.) Tobola (Kratschmer), 2:1 (15.) Trübenekr (Stach), 3:1 (20.) Pribyl (Hetzel) 5-3, 4:1 (24.) Finzel (Tobola), 4:2 (28.) Detterer (Hanzen, Sedlar) 4-5, 5:2 (31.) Stach (Trübenekr, Tobola), 5:3 (36.) Detterer, 6:3 (48.) Tobola (Trübenekr), 7:3 (52.) Kratschmer (Tobola), 8:3 (57.) Stach (Trübenekr, Pribyl). Strafzeiten: 12/14. Schiedsrichter: Wittmann (Feist/Müller-Osten). Zuschauer: 202.

 

Die Haßfurter Hawks haben einen zweiten Torhüter verpflichtet

Für den derzeit inaktiven Timo Jung holt der ESC vor dem Spiel gegen Dingolfing einen neuen Goalie aus Pegnitz. Dafür verabschiedet sich Georg Lang nach Schweinfurt.

16.12.21

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Ihre Spitzenposition der Gruppe 1 der Eishockeylandesliga mussten die Hawks des ESC Haßfurt mittlerweile an den EV Moosburg abgeben. Dies jedoch, nachdem von den fünf zuletzt abgesetzten Begegnungen lediglich eine nachgeholt werden konnte. Ohnehin präsentiert sich die Tabelle aufgrund der Coronasituation sowie zahlreichen Spielausfällen und Verlegungen sehr unübersichtlich. Denn während die Moosburger in dieser Saison bereits 14 Mal im Einsatz waren – so oft wie keine andere Mannschaft in der Liga – kommt der EV Dingolfing auf lediglich sieben Partien. Mit ihren bisherigen 17 Punkten stehen sie jedoch sehr gut da.

Angespannte Personalsituation

Wenn die Haßfurter am Freitagabend nun auf die Niederbayern treffen, "dann wäre ein Sieg unheimlich wichtig für uns", betont ESC-Teamchef Martin Reichert, der auch auf die restliche Tabellensituation verweist: "Inzwischen hat sogar der ESC Vilshofen als Tabellensiebter wieder gute Chancen auf das Erreichen der Play-off-Runde."

Das Ziel ist also klar: Der nächste "Dreier" vor heimischen Fans soll eingefahren werden und die Heimweste weiter weiß bleiben. Fraglich ist jedoch die Umsetzung angesichts der immer noch angespannten Personalsituation. Einige noch erkrankte oder noch nicht vollständig geimpfte Spieler könnten erneut nicht zur Verfügung stehen.

Dingolfing ist für Reichert der Topfavorit

"Es ist, wie es ist", muss sich Reichert wohl oder übel mit der nicht neuen Situation abfinden und will sich nicht weiter äußern. Nachdem die Hawks im Hinspiel in Dingolfing mit 2:8 ihre bislang höchste von drei Saisonniederlagen kassierten, müssen sie wohl einen Sahnetag erwischen, um diesmal die Oberhand zu behalten.

"An meiner Einschätzung vor Saisonbeginn hat sich nichts geändert. Dingolfing ist für mich einer der Topfavoriten auf den Aufstieg", rechnet Reichert bei der zweiten Begegnung mit den Rats erneut mit einer "ganz harten Nuss, die wir natürlich knacken wollen. Mal schauen, ob es uns diesmal gelingt".

Ein neuer Goalie und ein Abgang

Im Kader fanden zwei personelle Änderungen statt: Aus persönlichem Grund steht Timo Jung vorerst nicht mehr zur Verfügung. Für ihn kommt der 23-jährige Luca Feitl nach Vermittlung von ESC-Kapitän Christian Dietrich vom EV Pegnitz als zweiter Torwart neben Nicoals Hetzel an den Großen Anger. Dagegen zieht sich Georg Lang, der erst vor wenigen Wochen nach seiner Rallye-Saison aufs Eis zurückkehrte und lediglich beim letzten Auswärtsspiel der Hawks in Bayreuth zum Einsatz kam, ab sofort das Trikot des Rivalen ERV Schweinfurt über. "Georg hat uns und der Mannschaft in einem emotionalen Gespräch mitgeteilt, dass er seine Karriere dort beenden möchte, wo sie begonnen hat", begründete Sportvorstand Andreas Kurz den kurzfristigen Wechselwunsch und wünscht "Schorsch", wie er genannt wird, "alles Gute für die Zukunft." Der 31-Jährige, der 2015 zu den Kreisstädten kam, wolle sich nach dieser Spielzeit um andere Dinge kümmern und zuvor nochmals für seinen Heimatverein aktiv sein.

 

Eishockey: Warum die Hawks nicht vernünftig planen können

Die große Corona-Ungewissheit greift auch in der Eishockey-Landesliga wieder um sich. ESC-Urgestein Christian Dietrich hofft dennoch auf Zählbares.

03.12.21

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Eine genaue Planung ist derzeit nicht wirklich möglich. Dafür steht Flexibilität auf der To-do-Liste ganz oben. Zumindest bei den Haßfurter Hawks. Die aufgrund der aktuellen Corona-Lage vor einer Woche von den Vereinen und dem Bayerischen Eissport-Verband (BEV) zusammen getroffenen Maßnahmen bezüglich des Spielbetriebs bestimmen weiterhin den Plan. Vermutlich sind die Hawks am Samstagabend wieder in der Gruppe 1 der Eishockey-Landesliga im Einsatz.

Nach aktuellem Stand soll ab 17.30 Uhr die ausgefallene Begegnung beim EHC Bayreuth, der ursprünglich gegen Dingolfing antreten sollte, nachgeholt werden. Die für Sonntag geplante Partie der Haßfurter beim ESC Vilshofen wurde dagegen aufgrund der noch geschlossenen Eisfläche im Freiluftstadion der Stadt bereits wieder abgesagt.

 

Für Verantwortliche, Betreuer und auch Spieler ist die Situation sicher nicht einfach. Dennoch bleibt Christian Dietrich gelassen. "Ich sehe die ganze Lage noch relativ entspannt", sagt der Hawks-Kapitän. Er richtet ein dickes Lob in Richtung des Verbands, der seiner Meinung nach "diesmal sehr schnell reagiert" und mit kurzfristig möglichen Spielverlegungen, Tauschs, Neuansetzungen oder Absagen "gute Optionen" vorgeschlagen habe. Ein Wermutstropfen bleibt jedoch: "Für die Planung ist es natürlich sehr bescheiden", räumt Dietrich ein, der für sich selbst entschieden hat, von "Woche zu Woche" zu denken. "Auch vom Kader her", ergänzt der 30-Jährige.

Corona-Bestimmungen lassen den Kader schrumpfen

Der ist aktuell durch verschiedene Erkrankungen – und natürlich 2G+ bezüglich des Betretens des Haßfurter Eisstadions und anderer Spielstätten gerade für die noch nicht vollständig geimpften oder noch nicht genesenen Spieler – merklich zusammengeschrumpft. Für den dienstältesten Hawk ist das jedoch keine Ausrede, sollten weiterhin Partien stattfinden. "Jetzt müssen wir halt noch mehr zusammenhalten und auf die Zähne beißen. Jeder Einzelne von uns hat Qualität", ist er überzeugt, auch mit einer möglicherweise quantitativ sowie qualitativ eingeschränkten Mannschaft dagegenhalten und Spiele gewinnen zu können.

 

"Und wir müssen gewinnen, wenn wir unser Ziel erreichen wollen", betont Dietrich auch mit dem Blick auf Samstagabend. Eine einfache Aufgabe würde die Auseinandersetzung mit dem EHC Bayreuth (8. Platz/6 Punkte) aber selbst dann nicht werden, wenn dem ESC die kompletten Reihen zur Verfügung stünden. Gerade vor heimischen Fans wollen die Tigers ihre bislang durchwachsene Bilanz (Siege gab es gegen Selb 1b und Freising, Niederlagen gegen Pegnitz und Moosburg) im städtischen Kunsteisstadion verbessern.

ESC-Sportvorstand Andreas Kurz ist derweil überzeugt davon, dass bald wieder ein Großteil der Spieler am Training und den Partien teilnehmen kann, nachdem die Impfbereitschaft in der Mannschaft "merklich zugenommen" habe. Tatsache ist, dass bei den Trainingseinheiten unter der Woche mehr Platz als sonst auf der Eisfläche vorhanden war. "Uns ist als Mannschaft jetzt einfach wichtig, dass die Geimpften und Genesenen trainieren dürfen und wir dann am Wochenende geschlossen auftreten", sagt Dietrich abschließend.

 

"Hawks": Partien in Bayreuth und in Trostberg wegen Corona abgesagt

Während beide am Wochenende geplanten Spiele der Haßfurter den zu hohen Inzidenzen zum Opfer fallen, nimmt die Zahl der geimpften Spieler beim ESC zu. Wie der Verband zu einem Saisonabbruch steht.

25.11.21

Aus dem ersten "Auswärtsdoppel" der Haßfurter "Hawks" (1./18) wird nichts: Die am Sonntag angesetzte Partie beim TSV Trostberg wurde aufgrund der hohen Corona-Inzidenz im Landkreis Traunstein von über 1000 und des deshalb seit Mittwoch geltenden generellen Sportverbots schon unter der Woche abgesagt. Inzwischen wurde auch die Partie am Freitagabend beim EHC Bayreuth (8./6) verlegt.

Ein genereller Abbruch der Landesliga-Saison 2021/2022 stehe "stand jetzt" aber nicht zur Debatte stehe, wie ESC-Vorstandssprecher Andreas Kurz deutlich macht. Dies sei das Ergebnis einer Videoschalte mit Vertretern aller Landesligisten und des Bayerischen Eissport-Verbandes (BEV) am Mittwochabend.

Der Spielplan wird gehörig durcheinander gewürfelt

Dabei wurde man sich schnell einig, weiterzuspielen "mit allen Konsequenzen". Eine Konsequenz, nämlich Ausfälle wegen geschlossener Sportstätten möglicherweise bis Mitte Dezember, solle demnach auch durch "Flexibilität" der Vereine ausgeglichen werden. "Kurzfristig können dann wirklich ganz andere Paarungen angesetzt werden als ursprünglich geplant", sagt Kurz. "Pragmatisch, einfach und schnell wollen wir sein", betont Frank Butz, Eishockey-Obmann beim BEV.

Betroffen von der vorübergehenden Schließung ihrer Eishallen sind neben Trostberg aktuell auch Vilshofen, Dingolfing oder Waldkirchen. Diesen und anderen betroffen Vereinen solle ermöglicht werden, etwa das Heimrecht zu tauschen oder ein Heimspiel an einem anderen Ort auszutragen. Jetziges Ziel des Verbandes und der Vereine ist es jedenfalls, "einen geeigneten Spielmodus zu finden, bei dem am Ende letztlich Auf- und Absteiger festgelegt werden können."

Immer mehr "Hawks" lassen sich impfen

 

Kurz: "Aufgrund der Diskussion der letzten Wochen haben sich mittlerweile schon einige noch impfen lassen und sind mittlerweile grün, andere wollen dies jetzt so schnell wie möglich nachholen."

 

Haßfurter "Hawks" senden ein deutliches Zeichen an die Konkurrenz

Mit einem 11:3-Kantersieg fegt der ESC Haßfurt seinen schärfsten Verfolger aus dem Stadion. Warum Verteidiger Tomas Pribyl optimistisch in Richtung Playoffs blickt.

22.11.21

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Eigentlich sei es "schon ein schwieriges Spiel" gewesen. Immerhin trafen die Haßfurter "Hawks" als Spitzenreiter auf den Tabellenzweiten EV Moosburg, bei dem sie zwei Wochen zuvor noch eine ihrer bisher zwei Niederlagen kassierten. Doch ESC-Verteidiger Tomas Pribyl und seine Teamkollegen machten bereits in der Anfangsphase klar, wer diesmal im Stadion am Großen Anger als Sieger die Eisfläche verlassen würde – und wie.

"Wir waren einfach schon gut im ersten Drittel", sah der 22-jährige Tscheche bereits nach dem schnellen 1:0-Führungstreffer seines Landsmannes Jakub Sramek (3.), dass es erneut ein erfolgreicher Abend für den Tabellenführer der Gruppe 1 der Landesliga werden würde.

Engagement, Einsatz und Willen

Und er sollte recht behalten mit seiner Einschätzung, denn anders als gegen Waldkirchen zeigten die Haßfurter von der ersten Sekunde an Engagement, Einsatz und viel Willen, um für das Zwischenziel "Playoffs" weitere Punkte einzufahren. Erneut Sramek (8.) sowie Jan Trübenekr (13.) und Timo Zürcher (19.) sorgten bis zur ersten Pause schon für eine Vorentscheidung gegen einen Moosburger Gegner, der zwei Tage zuvor noch bei der Überraschungsmannschaft TSV Trostberg gewonnen hatte. "Wir haben schon in Moosburg nicht so schlecht gespielt, aber heute war es sehr gut", fasste Pribyl auch die Abschnitte zwei und drei zusammen, in denen gerade er und seine Abwehrkollegen sowie Torhüter Timo Jung ein wenig mehr Arbeit zu verrichten hatten. Mehr als drei Gegentore ließen sie aber nicht zu.

Und weil der Puck im Moosburger Gehäuse noch drei (im zweiten Drittel) beziehungsweise vier Mal (im Schlussabschnitt) einschlug, gelang gegen die Dreirosenstädter ein im Vorfeld sicher nicht zu erwartender 11:3-Kantersieg. Klar, dass die 341 Fans auf den Rängen nach der Schlusssirene bestens gelaunt ihre Mannschaft feierten. Mit "ich hoffe es und ich glaube es", beantwortete Tomas Pribyl indes die Frage, ob die "Hawks" fit für die Aufstiegsrunde sind. Er jedenfalls sei bereit dafür, weitere Siege mit seinen Teamkollegen einzufahren.

Gedanken über die nähere Zukunft

"Ich fühle mich einfach gut hier. Ich liebe die Fans, die Stadt. Alles ist gut", ist der gebürtige Karlsbader, der vor zwei Jahren erstmals beim EV Pegnitz Erfahrungen mit dem deutschen Landesliga-Eishockey sammelte, persönlich gut gerüstet für weitere Aufgaben.Andererseits macht er sich aufgrund der immer angespannteren Situation auch Gedanken, wie es jetzt weitergeht. Finden die terminierten Auswärtspartien am kommenden Wochenende in Bayreuth (Freitag) und Trostberg (Sonntag) statt? "Ich glaube schon", überwiegt jedenfalls sein Optimismus, wenngleich er zugibt: "Na ja, Corona ist schon sehr schlecht."

 

Der vorerst letzte Auftritt der "Hawks" vor heimischen Fans

Nach der Sonntagspartie gegen Moosburg begibt sich der Haßfurter Eishockey-Landesligist auf eine mehrere Wochen andauernde "Auswärts-Tournee"

21.11.21

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Von einem zum nächsten Topspiel: Die Haßfurter "Hawks", die nach acht absolvierten Partien mit 18 Punkten weiterhin vor dem TSV Trostberg, der bislang allerdings zwei Mal weniger angetreten ist, an der Spitze der Landesliga 1 stehen, bekommen es am Sonntagabend ab 18.30 Uhr erneut vor heimischer Kulisse mit dem Tabellendritten EV Moosburg zu tun.

Und nach anfänglichen Schwierigkeiten befindet sich der langjährige ehemalige Bayernligist ausgerechnet seit dem ersten Aufeinandertreffen mit den "Hawks" wieder in der Spur. Zuvor kassierte der Meisterschaftsanwärter überraschende (Heim)pleiten gegen Vilshofen, Trostberg und auch gegen Waldkirchen. Selbst gegen die vermeintlichen "Underdogs" Selb 1b oder Schlusslicht Freising behielt der EVM nur knapp die Oberhand.

Für den ESC Haßfurt ein Sechs-Punkte-Spiel

Seit dem 3:2-Sieg gegen Pegnitz und dem 4:2-Erfolg über Haßfurt vor zwei Wochen befindet sich die Mannschaft von Trainer Bernie Engelbrecht, bis 2005 Torwart in der Nationalmannschaft, nach einem weiteren "Dreier" gegen Bayreuth aber im Aufschwung und hat nun 15 Zähler auf dem Guthabenkonto. "Das ist für uns schon wieder ein Sechs-Punkte-Spiel", verdeutlicht Haßfurts Teamchef Martin Reichert die Wichtigkeit. "Die Ausgangslage ist wie gegen Waldkirchen: Wenn Moosburg gewinnt, sind beide Teams punktgleich. Gewinnen wir, haben wir wieder einen größeren Abstand. Und genau den wollen wir herstellen", hofft der Sylbacher auf einen ebenso erfolgreichen Auftritt wie eine Woche zuvor.

Reichert will schnell in die Playoffs

Dabei geht es weniger um Revanche, denn Moosburg ist für Reichert "ein Gegner wie jeder andere in der Liga". Es sei vielmehr wichtig, sich gerade im heimischen Stadion keinen Ausrutscher zu erlauben und schnellstmöglich die erforderliche Punktemenge zu sammeln, um frühzeitig den Einzug in die "Playoffs" zu erreichen. "Und das wird noch schwer genug", ist er überzeugt. Die Partie gegen Moosburg ist derweil die letzte vor eigenen Fans für mehrere Wochen. Während ab 26. November eine längere "Auswärtstournee" ansteht (die "Hawks" spielen in Bayreuth, Trostberg, Pegnitz und Freising) ist der Heimauftritt gegen den EV Dingolfing am Freitag, 17. Dezember, zugleich der einzige im Dezember.

 

Verwirrung bei den"Hawks": 2G oder 3G beim Heimspiel am Sonntag?

Vor der Partie am Sonntag gegen den ESV Waldkirchen gibt es bei Verband und Verein unterschiedliche Interpretationen der politischen Vorgaben für Sportveranstaltungen.

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"Auf zum Spitzenspiel gemeinsam zum nächsten Sieg. Auf geht’s Crocodiles. Rock`n Roll in Haßfurt". Bei einem Blick auf die Vereinshomepage wurde bereits deutlich: Mannschaft, Trainer und sonstige Vereinsverantwortliche des ESV Waldkirchen haben sich einiges vorgenommen, wenn sie am Sonntagabend (18.30 Uhr) zu Gast sind im Stadion am Großen Anger. Aber auch die Hausherren freuen sich, wenn sie in der Gruppe 1 der Landesliga als aktueller Spitzenreiter auf den Tabellenvierten treffen. Dabei liegt die Betonung auf dem Wort "wenn". Die Frage, ob die Partie wie geplant stattfinden kann, wird womöglich erst kurzfristig beantwortet werden. Grund ist die seit einigen Tagen im Freistaat geltende neue Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung inklusive der "Roten Krankenhausampel".

Die Verbandsvorgaben werden akzeptiert

Der Bayerische Eissportverband (BEV) interpretiert die Vorgaben aus der sogenannten "2G-Regel" so, dass neben den Zuschauern auch erwachsene Sportlerinnen und Sportler nur noch "geimpft oder genesen" Zutritt zu den Hallen haben. Der ESC Haßfurt stuft laut Sportvorstand Andreas Kurz eine Eishockeypartie dagegen als Veranstaltung ein: Veranstalter (ESC Haßfurt) und deren "Beschäftige" (Spieler, Trainer und Betreuer) würden der 3G-Plus-Regel (geimpft, genesen, PCR-getestet) unterliegen. "Natürlich müssen und werden wir die Verbandsvorgaben akzeptieren", machte Kurz am Donnerstag deutlich.

Falls gespielt wird, ist es nicht nur das Bestreben des sportlichen Leiters Martin Reichert, auch das fünfte Heimspiel vor eigenen Fans zu gewinnen. Dass es sich um ein Spitzenspiel handelt, nimmt er wohlwollend zur Kenntnis. Aber: "Wenn wir am Ende unter den ersten Vier stehen wollen, müssen wir zu Hause punkten. Egal gegen welchen Gegner in der Liga."

Gleiches Saisonziel beim Gegner 

Er glaubt derweil nicht, dass sich die Niederlage eine Woche zuvor in Moosburg noch auswirkt. "Ich bin sicher, die Jungs haben die Fehler unter der Woche im Training analysiert und werden es am Sonntag besser machen."

Das wird auch notwendig sein, denn die Niederbayern mit ihrem neuen Trainer, dem Ex-Profi Benoit Doucet, sind mit Sicherheit keine Laufkundschaft. Von seinen sechs Partien verlor Waldkirchen einzig den Auftakt gegen Dingolfing und überraschend auch gegen Selb 1b. Den 57-jährigen Doucet, der wie die "Hawks" das Erreichen der "Playoffs" als vorrangiges Ziel anstrebt, hat das ihm vorgelegte Konzept der ESV-Verantwortlichen überzeugt, "mit überwiegend jungen, deutschen Spielern" zu arbeiten, "die lernen wollen. Diese Möglichkeit sehe ich in Waldkirchen", sagte der langjährige DEL-Spieler bei der Düsseldorfer EG, den Kölner "Haien" und Nationalspieler, in einem Interview mit der Passauer Neuen Presse (PNP).

 

Warum sich die "Hawks"-Niederlage bereits im Bus andeutete

Die gute Leistung beim 8:2 über Selb konnte der ESC Haßfurt in Moosburg nicht bestätigen. Trotz der 2:4-Niederlage behaupten sich die Unterfranken aber an der Tabellenspitze.

08.11.2021

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8:2 über den VER Selb 1b, 2:4 beim EV Moosburg: Die Haßfurter "Hawks" haben ein durchwachsenes Wochenende hinter sich. Da aber auch die Konkurrenz Federn ließ, bleibt der ESC Haßfurt trotz der zweiten Saisonniederlage an der Tabellenspitze der Landesliga Gruppe 1.

"Moosburg war ein sehr starker Gegner", gibt Haßfurts Pascal Marx unumwunden zu, dass die Oberbayern die Partie am Sonntagabend verdient für sich entschieden haben. "Wir haben uns schwer getan, Abschlüsse zu generieren. Und wenn wir mal Chancen hatten, hat der letzte Wille gefehlt. Wir waren oft zu verspielt, wollten den Puck ins Tor zu tragen", kommentierte der Verteidiger die magere Offensivausbeute der Mannschaft.

Zwei Gegentreffer in Überzahl

Dabei konnte Jakub Sramek die Moosburger Führung durch Mmiloslav Horava (10.) nur vier Minuten später ausgleichen. "Das 1:1 haben wir uns erkämpft", beobachtete Marx, "beim 2:1 war dann aber auch ein bisschen Glück dabei". Die Haßfurter Führung im Mittelabschnitt gelang Jan Trübenekr (35.). Für Marx und Sportvorstand Andreas Kurz war dann der Beginn des dritten Abschnitts der Genickbruch für die Haßfurter. Jeweils in eigener Überzahl kassierten die "Hawks" erneut durch Horava zwei Gegentreffer. "Da haben uns dumme Fehler um den Lohn gebracht", so Kurz.

Suboptimale Vorbereitung

Der Sportvorstand hatte aber schon vor dem ersten Bully geahnt, dass in Moosburg nur wenig zu holen sein würde. "Es gibt so Tage, da geht einfach nichts. Da merkst du schon beim Aussteigen aus dem Bus, dass es nur schief gehen kann. Da ist ein Teil der Ausrüstung vergessen oder ein Schlittschuh kaputt", zeigte sich Kurz enttäuscht. Auch die Vorbereitung auf der Hinfahrt sei eher suboptimal gelaufen. "Da wurde kaum über das Spiel geredet, sondern nur über die Corona-Situation und ihre Folgen." An der verdienten Niederlage wollte Kurz aber nicht rütteln: "Moosburg war ein Gegner, der den Sieg unbedingt wollte. Die waren bissiger, läuferisch besser und haben auch weniger dumme Fehler gemacht", sprach er die beiden frühen Gegentore im Schlussabschnitt an.  Für Pascal Marx  waren die 60 Minuten in Moosburg "sicher nicht eines unserer besten, aber auch nicht das schlechteste Spiel von uns. Wir waren im Spiel drin, einige Sachen haben aber einfach nicht so funktioniert, wie wir das wollten". Und darüber ist auf der Rückfahrt sicherlich geredet worden.

 

ESC Haßfurt – VER Selb 1b 8:2 (2:0, 1:2, 5:0)
06.11.2021

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Timo Jung hatte einen ruhigen Abend. Er konnte den 8:2-Erfolg seiner „Hawks“, darunter auch Torhüterkollege Nicolas Hetzel, der am Freitagabend den Vorzug als Nummer 1 erhalten hatte, gegen die Selber 1b über die volle Spielzeit von 60 Minuten von der Ersatzbank aus verfolgen. Und bis auf wenige Ausnahmen war der 30-Jährige zufrieden mit dem Auftreten des alten und neuen Spitzenreiters der Gruppe 1 der Eishockeylandesliga.

„Zwischendrin haben wir leider etwas gepennt und es uns selbst schwer gemacht“, beurteilte Jung, von 2012 bis 2014 und wieder seit 2018 in der Kreisstadt aktiv, den zweiten Pflichtsieg im Rückspiel über die 1b-Vertretung der Zweitliga-Wölfe des VER Selb. „Die Jungs haben zwei doofe Tore bekommen“. Ärgerlich waren die beiden Treffer der unangenehm zu bespielenden Oberfranken allemal. Schließlich hatten der nach seiner Weisheitszahn-OP wieder mitwirkende Kapitän Christian Dietrich und Co. es zuvor versäumt, den 2:0-Vorsprung nach dem ersten Drittel während der zweiten 20 Minuten auszubauen. Chancen dafür waren jedenfalls reichlich vorhanden. Stattdessen brachte Toni Lippert den Außenseiter gleich zweimal wieder in Spiel: Erst traf Selbs Angreifer zum 2:1 (37.), ehe er zwei Minuten nach der 3:1-Führung durch den zweiten Freitagsabend-Treffer von ESC-Torjäger Jakub Sramek (38.) 35 Sekunden vor der zweiten Pausensirene auf 3:2 verkürzte (40.).

 

„Die kommen zwei Mal vors Tor und sind zwei Mal erfolgreich“, ärgerte sich auch Teamchef Martin Reichert über die durchaus vermeidbaren Gegentreffer Nummer 20 und 21 in dieser Saison, denen klare Positionsfehler vorausgingen.

Gefahr für einen engen Ausgang der Partie oder gar einen Ausrutscher bestand dennoch nicht. Gleich nach dem Wiederbeginn zeigte der bis dato gefährlichste Sturm der Liga – nach sechs Spieltagen stehen 45 Saisontreffer auf dem Konto – welches Potenzial in ihm steckt. Jan Trübenekr stellte nach exakt 14 Sekunden den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder her, ehe der quirlige Tscheche nur 47 Sekunden erneut zur Stelle war (41./42.). Landsmann Jakub Sramek machte mit seinem 10. Saisontreffer in der 43. Spielminute dann die sehr kleinen vorhandenen Selber Hoffnungen zunichte. Dass ESC-Schlussmann Nicolas Hetzel die Scheibe kein weiteres Male aus einem Kasten holen musste, während Eigengewächs Lukas Kratschmer (52.) und Verteidiger Tomas Pribyl (56.) das Ergebnis auf 8:2 in die Höhe schraubten, machte einen weiteren erfolgreichen Abend für die „Hawks“ perfekt.

„Das war letztlich souverän runter gespielt“, grinste der frischgebackene Papa Timo Jung, der sich angesichts eines sehr erfolgreichen Schlussdrittels über die Chancenverwertung freute. „Das müssen wir eigentlich viel öfter machen. Ansonsten geschlossene Mannschaftsleistung, das hat gepasst“. Zustimmung erhielt er von Martin Reichert, der die Partie insgesamt als „in Ordnung“ bezeichnete. „Wir haben gewonnen, das war heute ganz wichtig für uns.“ Man sei weiterhin „voll im Soll“.

 

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Hetzel, Jung – Hora, Thebus, Müller, Stahl, Pribyl, Finzel, Marx, Hertwich – Sramek, Trübenekr, Büchner, Dietrich, Tobola, Zürcher, Kratschmer. Tore: 1:0 (9.) Zürcher (Trübenekr, Sramek), 2:0 (10.) Sramek (Hora), 2:1 (36.) Lippert (Warkus, Ro. Kala), 3:1 (38.) Sramek (Hora, Trübenekr) 5-4, 3:2 (40.) Lippert (Bauer, Warkus), 4:2 (41.) Trübenekr (Sramek Hora), 5:2 (42.) Trübenekr (Sramek, Hora), 6:2 (43.) Sramek (Hora), 7:2 (52.) Kratschmer (Tobola), 8:2 (56.) Pribyl (Tobola). Strafzeiten: 16/16. Schiedsrichter: Wittmann (Bösl/Kechter). Zuschauer: 409.

 

ESC Haßfurt – SE Freising 15:1 (5:1, 4:0, 6:0)
01.11.2021

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Was war das denn? Ein zweiter Herbststurm in Haßfurt? Gut möglich, dass die „Black Bears“ der SE Freising es so empfunden haben, als sie am Sonntagabend ihr Auswärtsspiel im Eisstadion der Kreisstadt absolvierten. Immerhin fegten die „Hawks“ derart über die Eisfläche, dass den Gästen aus Oberbayern teilweise schwindelig wurde. Am Ende stand nach 5:1-, 4:0- und 6:0-Dritteln eine 15:1-Klatsche für einen bedauernswerten und hoffnungslos überforderten Gegner zu Buche.

Zusammen mit dem 9:5-Erfolg zwei Tage zuvor beim VER Selb 1b trafen die Haßfurter Puckjäger bei ihrem ersten Sechs-Punkte-Wochenende in dieser Landesligasaison also 24 Mal in Schwarze. Kein Wunder, dass auch Timo Zürcher, in Selb selbst drei Mal und gegen Freising ein Mal erfolgreich, über beide Ohren strahlte. „Heute hat jede Reihe gut zusammengespielt. Sehr guter Teamauftritt“, fasste der 22-Jährige den Sonntagabend zusammen, bei dem sich neben ihm auch acht weitere Teamkollegen in die Torschützenliste eintragen konnten. Nur eine Tatsache wurmte ihn: „Wir haben uns schon ein bisschen geärgert, dass wir einen Gegentreffer bekommen haben. Unser Ziel war eigentlich, keins zu bekommen.“ Dass Lois Seibert für die bis zum Ende sehr fairen „Black Bears“ beim Stand von 4:0 den Ehrentreffer erzielte (13.), war jedoch nicht nur dem einzigen mitgefahrenen und lautstarken Freisinger Fan auf der Gästetribüne zu gönnen.

Zürcher, der im Sommer 2019 vom Nachwuchs der Iserlohn „Roosters“ zu seinem Heimatverein zurückgekehrt ist („ich bin gerne wieder in der Heimat und fühle mich richtig wohl, wieder daheim zu sein“) und aktuell eine Ausbildung zum Immobilienkaufmann absolviert, sieht sich und seine Teamkameraden „voll im Soll. Bisher sind wir auf einem guten Weg. Hinten läufst es gut, vorne läuft es gut. Jetzt schauen wir auf das nächste Wochenende“. Da geht es am Freitagabend im Rückspiel erneut gegen Selb 1b, ehe dann am Sonntag die Fahrt nach Moosburg auf dem Terminkalender steht. „Da wollen wir nochmal sechs Punkte einfahren. Dann passt es“, sagte der Angreifer, der bereits neun Scorerpunkte markiert hat. Wie es danach weitergeht? „Wir schauen von Spiel zu Spiel. Natürlich wollen wir immer drei Punkte holen, dann geht es hoffentlich Richtung Aufstiegsrunde.“

Auffälligster Akteur in einer ersatzgeschwächten „Hawks“-Mannschaft (viele Youngster waren mit der 1b beim ERSC Amberg im Einsatz, Kapitän Christian Dietrich fehlte krankheitsbedingt) war am Sonntag derweil Jakub Sramek, der allmählich zu alter Gefährlichkeit und Effektivität zurückfindet. Gleich fünf Mal, darunter vier Mal in Folge, schlug der Tscheche zu. Der schönste Treffer gelang ihm nach einer unglaublichen Traumvorlage seines Landsmannes Jan Trübenekr, der bei eigener Unterzahl den Puck aus dem eigenen Verteidigungsdrittel fast 30 Meter in hohem Bogen über die Freisinger Spieler hinweg nach vorne lupfte. Sramek nahm diesen auf, ließ nach einem kurzen Sprint SE-Keeper Manuel Hanisch ins Leere laufen und vollende eiskalt (54.).

 

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Jung, Hetzel – Hora, Thebus, Müller, Stahl, Pribyl, Marx – Stach, Sramek, Trübenekr, Büchner, Tobola, Zürcher, Kratschmer. Tore für Haßfurt: Sramek (5), Trübenekr (3), Tobola, Kratschmer, Büchner, Pribyl, Stahl, Zürcher, Müller. Strafzeiten: 12/12. Schiedsrichter: Witmann/Sperl. Zuschauer: 406.

 

VER Selb 1b – ESC Haßfurt 5:9 (3:1, 1:6, 1:2)
31.10.2021

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Es fiel unter die Kategorie „Pflichtsieg“. Um das selbstgesteckte Ziel, nach der Vorrunde in der Tabelle zu den ersten Vier zu gehören, auch zu erreichen, muss bei den kleinen „Wölfen“ des VER Selb 1b gewonnen werden. Die Haßfurter „Hawks“ haben diese Pflichtaufgabe letztlich auch erfolgreich gemeistert. Ersatzkapitän Alexander Stahl, er vertrat den verhinderten Christian Dietrich, hatte mit seiner Einschätzung im Vorfeld allerdings recht.

Immerhin war der letztlich klare 9:5-Erfolg in der Netzsch-Arena über weite Strecken mit viel Einsatz, Gemeinschaftsgeist und Disziplin verbunden. Auch Teamchef Martin Reichert, der aufgrund einer wahren Autobahn-Baustellen- und Unfall-Stau-Odyssee nach fast siebenstündiger Fahrt von Ulm (dort war er beruflich unterwegs) über München und Regensburg erst mit knapp eineinhalbstündiger Verspätung in Selb eintraf, war letztlich erleichtert über den ersten Auswärtssieg. „Es war im Vorfeld klar, dass wir das Spiel gewinnen wollen und müssen. Gott sei dank sind wir schon so gefestigt innerhalb der Mannschaft, dass wir einen deutlichen Rückstand wieder drehen können“, war er froh, auch „ein solch schwieriges Spiel zu gewinnen.“

Deutlich war die Führung der Selber nach knapp 18 Minuten allemal. Doch dank der bereits erwähnten ESC-Tugenden läutete Lucas Büchner nur 14 Sekunden nach dem 3:0 durch Ricco Warkus noch im ersten Abschnitt die Wende ein (jeweils 18.). Den ersten Treffer des einzigen ESC-Neuzugangs bezeichnete Reichert jedenfalls als „extrem wichtig“. Nachdem in der Pause die Angriffsreihen umgestellt wurden, kam der „Hawks“-Motor dann so richtig ins Laufen. Bei nur einem weiteren Gegentreffer der Hausherren drehten Dominik Tobola (23.), Timo Zürcher (24.), Jan Trübenekr (33.), der wiedergenesene Jakub Sramek (36.) sowie Daniel Hora (40.) die Partie vor lediglich 75 Zuschauern vollends und schraubten das Ergebnis auf 4:7. „Ich denke, danach war bei Selb die Luft raus“, zeigte sich der Teamchef erleichtert, dass Haßfurt während der zweiten 20 Minuten das Kommando eindrucks- und wirkungsvoll übernommen hatte und es auch im Schlussabschnitt nicht mehr aus der Hand gab. Zwar konnte Dreifach-Torschütze Ricco Warkus für die „Wölfe“ nochmals auf 5:7 verkürzen. Der ebenfalls drei Mal erfolgreiche Timo Zürcher stellte mit einem Doppelpack aber die Weichen endgültig auf Sieg (54./60.).

„Die Mannschaft ist inzwischen so, dass hier jeder scoren kann“, freute sich Reichtert vor allem über die Ausgeglichenheit. Recht hat er, schließlich trugen sich sechs Spieler in die Torschützenliste ein. „Wir sind dieses Jahr sehr schwer auszurechnen. Von der ersten, der zweiten und dritten Reihe haben wir immer wieder Scorer. Die Jungs, ausdrücklich auch die in der dritte Reihe, machen einen super Job.“ Für ihn war der Auftritt insgesamt „in Ordnung. Momentan finden sich alle Spieler, auch die Jungen, super ein und geben stets Vollgas.“

 

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Hetzel – Hora, Thebus, Müller, Stahl, Pribyl, Finzel, Marx, Hertwich – Stach, Sramek, Trübenekr, Büchner, Tobola, Düsel, Zürcher, Kratschmer. Tore: 1:0 (4.) Wich (Scheib), 2:0 (12.) Bauer (Warkus, Neumann), 3:0 (18.) Warkus (Bauer, Neumann) 5-4, 3:1 (18.) Büchner, 3:2 (23.) Tobola, 3:3 (24.) Zürcher (Tobola), 3:4 (33.) Trübenekr (Stach) 4-5, 4:4 (34.) Warkus (Pfänder), 4:5 (36.) Hora (Sramek, Trübenekr), 4:6 (36.) Sramek (Hora, Trübenekr), 4:7 (40.) Hora (Sramek), 5:7 (43.) Warkus (Bauer), 5:8 (54.) Zürcher (Tobola, Pribyl) 4-5, 5:9 (60.) Zürcher (Sramek). Strafzeiten: 14/16. Schiedsrichter: Voigt (C. Reitz/Lautenbach). Zuschauer: 75.

 

VER Selb 1b – ESC Haßfurt (Freitag, 20 Uhr)

ESC Haßfurt – SE Freising (Sonntag, 18.30 Uhr)

27.10.21

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Sein Ausblick fällt eindeutig aus. „Das Wochenende wir sehr schwer für uns, da alle Mannschaften in der Liga in etwa gleich stark sind.“ Für Alexander Stahl, seit nunmehr fünf Jahren als Verteidiger in der 1. Mannschaft der Haßfurter „Hawks“ aktiv, werden die beiden Partien am Freitag beim VER Selb 1b sowie zwei Tage später gegen die SE Freising nur erfolgreich sein, wenn Einsatz, Gemeinschaftsgeist und Disziplin wieder stimmen.

Der 24-Jährige aus dem eigenen Nachwuchs fordert deshalb, „von Anfang an Gas“ zu geben. „Dann bin ich sicher, dass wir die Punkte mit nach Hause nehmen beziehungsweise zu Hause behalten.“  Die „Hawks“, nach drei Partien mit sechs Punkten auf Position 4, haben bei den vielen Vergleichen in den letzten Jahren gegen die zweite Garnitur des DEL-2-Aufsteigers Selber „Wölfe“ – nach vier Partien derzeit auf Platz 2 – meist die Oberhand behalten. Doch es war oftmals viel Arbeit vonnöten. Das wird am Freitag nicht anders sein. Die Kombination „stets hungrige Talente aus dem eigenen Nachwuchs, gepaart mit reichlich Erfahrung“ wird auch, wie bereits geschehen, in diesem Jahr wieder für die eine oder andere Überraschung sorgen. Das Team von Trainer Stefan Wegmann siegte etwa in Waldkirchen und in Freising. Dagegen kassierte sie Niederlagen in Bayreuth sowie gegen Moosburg. Der letztjährige Oberligameister und DEL2-Aufsteiger aus der ersten Mannschaft Jan Wenisch, der bereits 48-jährige Richard Kala sowie ihre Mitspieler scheinen wieder einmal unberechenbar.

Wie stark die „Black Bears“ aus Freising in diesem Jahr auftreten, ist ebenso unsicher. Nach ihren drei Begegnungen gegen Selb 1b (0:5) und Waldkirchen (1:5) sowie in Moosburg (3:1) stehen sie derzeit noch ohne Punkte am Tabellenende der Liga, was jedoch in der noch jungen Saison nicht wirklich aussagt. Fakt ist deshalb, dass die Haßfurter die Partie fast so bestreiten sollten, wie zum Auftaktgegen Pegnitz und zuletzt gegen Vilshofen. Verbessern müsse sich laut Alexander Stahl das „Zweikampfverhalten in der Defensive.“

Er selbst peilt derweil am Ende der Saison den Aufstieg in die Bayernliga an. Um den dort zeitlichen Mehraufwand zu stemmen, würde er sogar sein zweitliebstes „Hobby“ Fußball – Stahl ist für den SV Sylbach aktiv – auch weiter zurückstecken. „Beides hat seine Reize für mich, aber Eishockey ist für mich mehr als nur ein Spiel und steht bei mir an erster Stelle.“ Noch muss er sich mit dem Thema freilich nicht beschäftigen.

 

Kader ESC Haßfurt: Jung, Hetzel – Hora, Thebus, Müller, Stahl, Pribyl, Finzel, Marx, Hertwich – Stach, Sramek, Trübenekr, Lang, Finger, Büchner, Krein, Dietrich, Tobola, Zürcher, Kratschmer.

 

ESC Haßfurt – ESC Vilshofen 5:3 (2:1, 2:1, 1:1)
23.10.21

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Es war phasenweise ruppig. Am Freitagabend, als sich im Haßfurter Eisstadion die gastgebenden „Hawks“ und die „Wölfe“ des ESC Vilshofen gegenüberstanden, hatte Hauptschiedsrichter Markus Sperl viel Arbeit. Doch gegen die oftmals übertriebene Gangart der Niederbayern hatten die Unterfranken ein gutes und am Ende erfolgreiches Rezept: „Wir sind ruhig geblieben“, lobte Martin Reichert die Mannschaft für ihr Auftreten und sah dies auch als Hauptgrund für den 5:3-Erfolg in dem aus seiner Sicht nicht einfachen Spiel.

„Wir haben uns nicht darauf eingelassen und versucht, Strafzeiten zu vermeiden“, so der Teamchef. Dies ist zwar nicht immer gelungen, denn auch Spieler der „Hawks“ sahen insgesamt acht Mal auf der Sünderbank. Weil Markus Sperl Spieler der „Wölfe“ aber zwölf Mal für jeweils zwei Minuten von der Partie ausschloss, hatten ESC-Kapitän Christian Dietrich und Co. des Öfteren ein personelles Übergewicht. Was Alexander Stahl in der 7. Spielminute auch zur 1:0-Führung ausnutzen konnte. Jan Trübenekr, mit insgesamt drei Treffern zugleich der effektivste Akteur des Abends, erhöhte ebenfalls bei eigener Überzahl wenig später auf 2:0 (9.). Auch wenn die 403 Zuschauer bis zur letzten Spielminute eine „enge Kiste“ sahen, geriet der potenzielle Sieg der „Hawks“, die kurzfristig erneut auf Torjäger Jakub Sramek (der Tscheche hat immer noch Probleme mit der Leiste), Verteidiger Lukas-Andreas Thebus und Torwart Nicolas Hetzel (beide krank) verzichten mussten, nicht wirklich in Gefahr. Zu keinem Zeitpunkt gaben sie gegen ebenfalls ersatzgeschwächte Gäste Führungen aus der Hand. Wenn die „Wölfe“ ESC-Schlussmann Timo Jung bei seiner Punkte-Premiere doch einmal das Nachsehen gaben, hatten die Haßfurter die passenden Antworten parat. Es langte jedoch nicht, davon zu ziehen. „Wir haben es leider nicht geschafft, den Vorsprung auszubauen. Das war schade“, fand Reichert deshalb doch ein kleines Haar in der Suppe. „Aber umso wichtiger ist dann einmal so ein hart umkämpfter Sieg.“

Wie sein Teamchef freute sich auch Stürmer Lucas Büchner (21) über den Erfolg sowie in erster Linie den damit verbundenen drei Punkten. Der einzige Neuzugang, der zu Saisonbeginn vom Ligarivalen EV Pegnitz an den Main gewechselt ist, sprach „insgesamt von einem guten Spiel“ der Mannschaft gegen einen „sehr unangenehmen Gegner. Der Sieg war verdient und sehr wichtig. Wir haben als Team gut zusammenspielt, am Ende fünf Treffer gemacht und glücklich darüber.“

Nach einem spielfreien Sonntag sind die „Hawks“ am kommenden Wochenende wieder im Doppel-Einsatz: Am Freitag geht es zum VER Selb 1b, am Sonntag gastiert die SE Freising im Stadion am großen Anger.

 

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Jung – Hora, Müller, Stahl, Pribyl, Finzel, Marx, Hertwich – Stach, Trübenekr, Büchner, Krein, Dietrich, Tobola, Zürcher, Kratschmer. Tore: 1:0 (7.) Stahl (Tobola, Hora) 5-4, 2:0 (9.) Trübenekr (Zürcher, Hora) 5-4, 2:1 (13.) Zillinger (Bula), 3:1 (23.) Dietrich (Zürcher), 3:2 (33.) Bula (Wolfgramm, Geiger) 4-5, 4:2 (34.) Trübenekr (Tobola, Dietrich), 4:3 (54.) Bula (Artmann, Wolfgramm), 5:3 (55.) Trübenekr (Hora, Tobola). Strafzeiten: 16/24. Schiedsrichter: Sperl (Beigel/Zwingel). Zuschauer: 403.

 

Warum Lukas Kratschmer von einem "Hawks-Sieg überzeugt ist
Mit Vilshofen erwartet der ESC Haßfurt am Freitagabend einen Gegner der Kategorie "schlagbar". Die 2:8-Niederlage  von Dingolfing soll dabei keine Rolle mehr spielen.
22.10.2021

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Nach ihrem durchwachsenen Start wollen sich die Haßfurter "Hawks", die nach zwei absolvierten Partien mit drei Punkten im Mittelfeld der Landesligatabelle stehen, wieder Richtung Spitze orientieren. Ein Sieg im einzigen Wochenendspiel am Freitagabend gegen die "Wölfe" des ESC Vilshofen wird deshalb fest angestrebt. ESC-Kapitän Christian Dietrich und Co. müssen dabei aber eine Topleistung abliefern, um am Ende die Eisfläche als Sieger verlassen zu können.

Immerhin haben die Gäste aus Niederbayern bei ihrem bislang einzigen Einsatz vor einer Woche beim EV Moosburg für einen überraschenden Auftakt gesorgt. Mit 7:6 gewann die Mannschaft um Neutrainer Matthias Zillinger. Und das, obwohl mehrere Spieler nicht zur Verfügung standen.

Positive Erinnerungen

"Auch wenn wir in den letzten Jahren unsere Heimspiele gegen Vilshofen gewinnen konnten, dürfen wir sie also definitiv nicht unterschätzen", erinnert Haßfurts Angreifer Lukas Kratschmer einerseits an die 6:4- sowie zwei 5:2-Siege vor heimischen Fans. Andererseits gingen die "Hawks" bei ihren Gastauftritten an der Donau des Öfteren auch leer aus.

Deshalb fordert der 20-Jährige, die deutliche 2:8-Niederlage in Dingolfing zu vergessen und sich stattdessen an den letzten Freitag gegen Pegnitz (6:2) zu erinnern. "Da haben wir viele Sachen richtig gemacht und ein gutes Spiel geliefert. Wenn wir also gegen Vilshofen unsere Leistung vom vergangenen Freitag abrufen können, bin ich guter Dinge, dass wir drei Punkte holen werden."

 

Kratschmer ist richtig gut drauf

Er selbst will dazu wieder seinen Beitrag leisten. Lukas Kratschmer, der in den bisherigen acht Partien, inklusive Vorbereitung, bereits neun Scorerpunkte erzielt hat (sieben Tore), führt seine tolle Form darauf zurück, dass er sich "im Moment rundum gut fühlt und durch eine gute Vorbereitung mein Selbstvertrauen steigern konnte. Dass hat mir beim Saisonstart natürlich sehr geholfen und jetzt freue ich mich auf die kommenden Spiele."

Nachdem die zuletzt fehlenden Timo Jung und Jakub Sramek unter der Woche wieder an den Trainingseinheiten teilgenommen haben, sollte einem Einsatz des Duos nichts im Wege stehen.

 

Trotz 2:8 in Dingolfing: "Hawks" sind zufrieden mit dem Auftakt

Nach dem Erfolg über Pegnitz werden den Haßfurtern bei den "Isar Rats" die Grenzen aufgezeigt. Warum die Niederlage für Dominik Tobola aber kein Beinbruch ist.
18.10.21

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Enttäuschung ja. Aber nicht lange. Bei Dominik Tobola richtete sich der Blick schon kurz vor der mehrstündigen Rückfahrt wieder nach vorne. "Wir haben drei Punkte an diesem Wochenende geholt, das ist gut." Der "Hawks"-Angreifer ist fest davon überzeugt, dass das Guthabenkonto nach dem Heimspiel am kommenden Freitag gegen den ESC Vilshofen weiter anwachsen wird. "Wir müssen und wir werden weiterhin für unser Ziel Platz 4 kämpfen", machte der 28-jährige Tscheche deutlich.

Dass er und seine Teamkollegen nach dem erfolgreichen 6:2-Auftakt am Freitagabend beim ersten Heimauftritt gegen die "Ice Dogs" des EV Pegnitz knapp 46 Stunden später beim Gastauftritt in Dingolfing klar mit 2:8 den Kürzeren zogen, wurmte einerseits schon. Anderseits: "Wir haben gut gekämpft, aber die waren heute einfach besser. Das muss ich ganz ehrlich sagen", wollte Tobola, der vor einem Jahr vom Ligakonkurrent TSV Trostberg zu den "Hawks" wechselte, nicht nach weiteren Ausreden suchen.

Schließlich wollen die "Isar Rats" den Aufstieg in die Bayernliga schaffen. Das war am Sonntagabend deutlich zu spüren, vom ersten Bully an gingen sie engagiert zu Werke und vor allem schnell mit 2:0 in Führung (5./7.). Am Ende sahen die 393 Zuschauer in der "Marco-Sturm-Eishalle" acht Tore ihrer Mannschaft, die bereits ihren Freitagsauftakt in Waldkirchen mit 4:0 gewonnen hatte. "Die waren einfach cleverer, waren einen Schritt schneller, waren gedanklich viel schneller und haben natürlich eine Topmannschaft", bekam Tobola Unterstützung von Vorstandsmitglied Andreas Kurz, der sich die Partie ebenfalls vor Ort angesehen hatte. Aus seiner Sicht haben die unterfränkischen Kreisstädter "durchaus ansehnlich" agiert. "Ganz so schlecht, wie es das Ergebnis aussagt, war unser Spiel nicht. Aber man muss einfach anerkennen, wenn ein Gegner stärker ist."

Mutlosigkeit im letzten Drittel

Zwar schafften es die Haßfurter, die auf den am Freitag an der Hüfte verletzten Jakub Sramek sowie wiederholt auf den frischgebackenen "Papa" Timo Jung verzichten mussten, zwei Mal zu verkürzen: Jan Trübenekr markierte in Drittel eins den 2:1-Anschlusstreffer (10.), Youngster Lukas Kratschmer im zweiten Abschnitt das zwischenzeitliche 3:2 (26.).

Doch als die bärenstarken Hausherren im weiteren Verlauf der zweiten 20 Minuten bis auf 5:2 davongezogen waren, schlich sich eine Art Mutlosigkeit bei den "Hawks" ein. Während des letzten Drittels kassierten die Haßfurter weitere drei Gegentreffer – davon einen sogar bei eigener Überzahl (42.) und einen bei doppelter Unterzahl (56.) – und schafften es selbst nicht mehr, EVD-Schlussmann Christian Haimberger zu überwinden.

Der Kapitän gibt sich optimistisch

Für Kurz stand nach der Schlusssirene fest: "Die können sich in dieser Saison vermutlich nur selbst schlagen." Gerade auch deshalb zeigte er sich "insgesamt trotzdem einverstanden" mit dem Saisonauftakt.

Kapitän Christian Dietrich ist unterdessen auch mit dem Trainerquartett, neben Tobola auch Daniel Hora, Jan Trübenekr und Jakub Sramek "sehr zufrieden. Die Jungs geben sich sehr Mühe und machen ein abwechslungsreiches und gutes Training". Er hofft natürlich, dass sich auch in den kommenden Wochen weitere Erfolge einstellen. Der erste kleine Dämpfer sei "kein Beinbruch".

 

ESC Haßfurt – EV Pegnitz 6:2 (3:1, 1:0, 2:1)
17.10.21

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„Wir haben zu schnell die Tore zum 2:1 und 3:1 kassiert. Dann wird es schwer. Aber es war lange auf Augenhöhe. Am Ende vielleicht ein bisschen zu hoch, finde ich. Aber okay.“ Michael Breyer fasst die Partie mit nur wenigen Worten zusammen. Fakt ist: Für den ehemalige Stürmer der Haßfurter „Hawks“, der jetzt für die „Ice Dogs“ des EV Pegnitz auf Torejagd geht, gab es bei seiner zweiten Rückkehr an alte Wirkungsstätte diesmal nichts zu erben.

Und das zurecht, denn die Hausherren kamen nach anfänglichen Startschwierigkeiten immer besser in Fahrt und brachten sich aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung noch im ersten Drittel auf die Siegerstraße. Den 0:1-Rückstand (Torschütze für Pegnitz war Magnus Enk bereits in der 6. Minute) drehten Michael Stach (15.) sowie Lukas Kratschmer und Daniel Hora mit einem Doppelschlag binnen 20 Sekunden (jeweils 18.) in eine etwas beruhigendere 3:1-Führung. Während Jakub Sramek mit dem einzigen Treffer im zweiten Abschnitt auf 4:1 erhöhte (24.), brachte Paul Wolf die ebenfalls als „Top 4“-Kandidat gehandelten Oberfranken nur 43 Sekunden nach der zweiten Drittelpause wieder ins insgesamt offene und hartumkämpfe Spiel. Lukas Kratschmer aber hatte kurz darauf die passende Antwort parat: der Youngster, der beim Test in Lauterbach erstmals einen „Viererpack“ erzielte, untermauerte seine tolle Frühform mit seinem zweiten Tor am Freitagabend (45.). Den bereits weit geöffneten Sack schloss dann ESC-Verteidiger Tomas Pribyl, der bei seinem satten Schuss zwei Minuten vor der Schlusssirene „Ice Dogs“-Schlussmann Maximilian Schmidt keine Chance ließ (59.).

Nicht nur die Treffsicherheit der Feldspieler war es jedoch zu verdanken, dass sich die „Hawks“ die ersten drei Punkte für ihr Guthabenkonto holten. „Wir sind einfach geschlossen aufgetreten“, sagte ESC-Torwart Nicolas Hetzel, der nach zahlreichen Paraden und durch sein sicheres Auftreten selbst einen großen Anteil am Erfolg hatte. „Es war von Anfang an unser Ziel dass wir, egal wie viele Tore wir schießen, so wenig wie möglich bekommen. Das wollten wir zusammen als Mannschaft erreichen und das haben wir geschafft.“ Wie Hetzel war auch Teamchef Martin Reichert voll des Lobes und zugleich stolz. „Die Jungs haben einen enormen Siegeswillen gezeigt, der letztendlich das Spiel entschieden hat. Alle hatten ihren Anteil und zeigten in jeder Sekunde vollen Einsatz und Leidenschaft, dies führte uns zum insgesamt verdienten Sieg“, war ihm die Zufriedenheit nach der Schlusssirene auch anzusehen.

Einziger Wehrmutstropfen eines ansonsten tollen Premierenabends: Torjäger Jakub Sramek wurde bei einem Alleingang in der 26. Minute unmittelbar vor dem Gästetor unsanft von den Beinen geholt und machte darauf schmerzhaft Bekanntschaft mit dem Pfosten sowie anschließend mit der Bande. Eine diagnostizierte Hüftprellung machte ein weiteres Mitwirken im Schlussabschnitt nicht mehr möglich. Den zugesprochenen Penalty vergab Jan Trübenekr.

 

"Hawks": Das sportliche Ziel heißt erneut Platz vier
An diesem Freitag beginnt für den ESC Haßfurt die Eishockey-Landesligasaison. Die Mannschaft geht mit einem Quintett auf der Trainerposition ins Rennen um die Aufstiegsrunde.
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Die Hoffnung bei den Haßfurter "Hawks" ist groß, dass die Landesligasaison in diesem Jahr nicht bereits nach zwei Partien wieder unterbrochen und dann beendet wird.  "Wir hoffen natürlich, dass wir wieder ohne Einschränkungen leben können und die Runde gespielt werden kann", sagt Sportvorstand Martin Reichert und freut sich auf die Wochenendpartien gegen den EV Pegnitz und in Dingolfing. "Das ist ganz wichtig", bekommt er sofort Unterstützung von Vorstandsmitglied Andreas Kurz. "Eine Saison wie im vergangenen Jahr darf es nicht mehr geben. Die letzten Wochen lassen eine berechtigte Hoffnung zu, eine nahezu ungestörte Saison zu haben."

Viel Hoffnung in die Kontingentspieler

Wenn es um das sportliche Ziel geht, dann steht wie seit Jahren der berühmte "Platz 4" im Blickpunkt. "Wir erhoffen uns das Erreichen der Aufstiegsrunde in der Vorrunde. Was dann noch möglich ist, wird man sehen", formuliert Reichert, der als "Teamchef" fungiert und die Mannschaft bei den Partien auf der Bank betreut. Und er ist aufgrund der letzten Wochen "vorsichtig optimistisch". In der Vorbereitung sei jedenfalls "alles gut gelaufen" und müsse nun "in den ersten Wochen der Saison bestätigt werden", zeigt er sich zufrieden mit der Arbeit des Trainerquartetts, bestehend aus Jakub Sramek, Daniel Hora, Jan Trübenekr und Dominik Tobola.

Auf die vier Tschechen und ihrem Landsmann Tomas Pribyl setzen die "Hawks" natürlich auch in diesem Jahr wieder viel Hoffnung, andererseits liegt auf ihnen auch eine große Bürde. Immerhin sorgten die ESC-Kontingentspieler und Leistungsträger bereits in den Vorjahren für zahlreiche Scorerpunkte. Aber auch vom Rest der Mannschaft, den "Jungen Wilden" sowie den "Routiniers" und vom bislang einzigen Neuzugang Lukas Büchner erwartet Reichert "Wille und Einsatz." Nicht zu vergessen vom Torhüter-Duo Timo Jung und Nicolas Hetzel.

Zwei Aufstiegskandidaten am Auftakt-Wochenende

Der wird auch notwendig sein, um nicht schon in der ersten Etappe bis zur letzten Vorrundenpartie am 9. Januar 2022 in Waldkirchen ins Straucheln zu kommen. Immerhin haben einige der neun Ligakonkurrenten mächtig aufgerüstet. Unter anderem der erste Gegner, der an diesem Freitag zum Auftakt ins Stadion Am Großen Anger kommt.

"Nach den Verpflichtungen in Pegnitz sind sie einer der größten Titelfavoriten", spricht Martin Reichert bereits vom ersten Härtetest. Aber auch Dingolfing und Moosburg seien "nicht zu unterschätzen." Beide streben den Aufstieg in die Bayernliga an. Für Andreas Kurz werde das Erreichen der Aufstiegsrunde deshalb wie schon in den Vorjahren "sicherlich kein Selbstläufer. So richtig wissen wir nicht, wie die anderen Mannschaften drauf sind." "Grundsätzlich", ergänzt Martin Reichert, "haben in den letzten Jahren alle Mannschaften in der starken Landesliga gezeigt, dass sie in der Lage sind, an bestimmten Tagen auch alle Favoriten zu ärgern."

Ob also noch einmal personell nachgerüstet werden muss, könnte nach diesem Wochenende schon die große Frage sein. "Prinzipiell" sei eine Personalplanung "nie abgeschlossen" und werde nur "durch Wechselfristen" begrenzt, macht Reichert deutlich. Die ESC-Verantwortlichen wollen deshalb unabhängig vom Auftakt "Augen und Ohren" offen halten und wenn nötig und vor allem möglich, weitere Verstärkungen" an Bord holen. "Wie jedes Jahr muss bei einem neuen Spieler natürlich alles passen", so Andreas Kurz. "Wir werden wie immer Niemanden verpflichten, von dem wir nicht überzeugt sind."

Der Plan in den kommenden Wochen und Monaten sei es, "so bald als möglich Spiele ohne Einschränkung zu ermöglichen". Sollten die Einschränkungen weiter gehen, dann gelte "natürlich 3G. Wir sind in den Vorbereitungsspielen mit unserem Hygienekonzept gut gefahren", heißt es. Man hofft beim ESC Haßfurt aber darauf, dass weitere Lockerungen von den verantwortlichen Stellen beschlossen werden und diese dann "eins zu eins" umgesetzt werden können.

Letzter Test für die Haßfurter Hawks
30.09.21

 
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Ursprünglich wäre der erfolgreiche 3:2-Test der Haßfurter "Hawks" vor einigen Tagen bei FASS Berlin der letzte in der diesjährigen Vorbereitung für die anstehende Landesligasaison gewesen. Nachdem es bis zur ersten (Heim)partie gegen den EV Pegnitz am 15. Oktober aber noch zwei Wochen dauert, haben die Verantwortlichen noch ein Spiel vereinbart: Am Sonntag fahren die Kreisstädter zum hessischen EC Lauterbach.

Um 18 Uhr beginnt in der dortigen Eissporthalle dann der Vergleich mit den "Luchsen". Bereits in den Vorjahren trafen beide Mannschaften des Öfteren in Vorbereitungenspielen aufeinander, meist gingen die "Hawks" dabei als Sieger vom Eis.

Haßfurts Teamchef Martin Reichert sollte nach den krankheits- und berufsbedingten Ausfällen der Vorwoche auf fast alle Spieler wieder zurückgreifen können. Einzig Georg Lang, der bislang keine Partie in der Vorbereitung bestritten hat, wird vorerst weiterhin fehlen. Der 31-jährige Angreifer ist noch einige Wochen mit dem Team "Lang Motorsport" aus Schweinfurt in der Berg-Renn-Serie unterwegs, ehe er dann vermutlich im November zur Mannschaft stößt.

 

"Hawks": Niederlage gegen Höchstadt ist "unbezahlbar"
26.09.21

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Eine nicht überraschende Niederlage, ein nicht zu erwartender Sieg: Die Haßfurter "Hawks" erlebten ein insgesamt zufrieden stellendes Wochenende. Und weil es der Landesligist in der heißen Phase der Saisonvorbereitung erneut mit zwei höherklassigen Kontrahenten zu tun hatte, spielte der Lerneffekt eine weitaus höhere Priorität als blanke Ergebnisse.

Nach der Niederlage am Freitagabend gegen den Oberligisten aus Höchstadt – die Mannschaft um Trainer Mikhail Nemirovsky behielt deutlich mit 6:1 die Oberhand – gab es am Ende der letztlich deutlich 60 Minuten folglich auch viel Applaus von den ESC-Fans. Immerhin hielten die ersatzgeschwächten "Hawks" nach Kräften dagegen.

Was gar nicht so einfach war, denn die "Alligators" hatten in der schnellen Partie allerhand Qualität aufgeboten. Die beiden ESC-Schlussleute Nicolas Hetzel sowie ab der 32. Minute dann Timo Jung hatten jedenfalls allerhand zu tun, kassierten aber "nur" sechs Gegentreffer. Großer Jubel dann zurecht, als Jan Trübenekr ein "zu Null" für die Gäste verhinderte und das zwischenzeitliche 1:4-Ehrentor erzielte (44.).

"Für mich war wichtig, dass wir uns an die Geschwindigkeit gewöhnen und im eigenen Drittel die Positionen halten", hob Teamchef Martin Reichert nach der Schlusssirene nochmals hervor. Dieses Vorhaben sei im Laufe der Begegnung immer besser geglückt. "Das war einfach wichtig, wenn der Gegner sehr schnell agiert, dass wir trotzdem noch unser Positionsspiel hatten. Zusammengefasst: So ein Spiel ist für uns unbezahlbar."

Neben Tomas Pribyl gab indes noch ein weiterer Spieler seine "Premiere" bei den "Hawks": Nick Dolezal, Sohn des DEL-erfahrenen Mike Dolezal, schlüpfte kurzerhand in das ESC-Trikot. "Eine kurzfristige und einmalige Sache. Nick ist bei Höchstadt unter Vertrag und hat uns geholfen, dass wir zumindest drei komplette Blöcke hatten", bedankte sich Reichert für dessen Unterstützung, was in der Vorbereitung als "Gastspieler" ja möglich ist.

Eine Woche nach der 4:8-Heimniederlage gegen FASS Berlin gingen die Unterfranken am Samstagabend im Rückspiel in der Eissporthalle Charlottenburg diesmal als Sieger vom Eis – trotz erneutem Personalmangels. Jan Trübenekr markierte in Drittel eins die Führung (11.), die Daniel Hora in Überzahl sowie Dominik Tobola während des zweiten Abschnittes sogar auf 3:0 ausbauten (30./39.).

Zwar brachten Patrick Czajka und Ludwig Wild die ebenfalls ersatzgeschwächten Hauptstädter nochmals ins Spiel (44./60.). Für den Ausgleich reichte es letztlich aber nicht mehr. Verständlich, dass die "Hawks" ihren Sieg dann noch ausgiebig feierten und erst nach viele Stunden "Berliner Nachtleben" die Heimreise antraten.

Haßfurt – Höchstadt: Hetzel, Jung – Hora, Stahl, Marx, Hertwich, Finzel, Pribyl, Dolezal – Stach, Düsel, Sramek, Trübenekr, Tobola, Büchner, Dietrich, Kratschmer, Finger. Schiedsrichter: M. Reitz, Voigt – Zwickl, Müller-Osten. Zuschauer: 378.  Tor für Haßfurt: 1:4 (44.) Trübenekr (Sramek, Hora). Strafzeiten: Haßfurt 8 / Höchstadt 8.

FASS Berlin – Haßfurt: Hetzel – Hora, Stahl, Pribyl, Finzel, Hertwich – Stach, Sramek, Trübenekr, Finger, Büchner, Krein, Tobola, Düsel, Kratschmer. Schiedsrichter: Schütz – Viss, Krüger. Zuschauer: 116. Tore für Haßfurt: 0:1 (11.) Trübenekr (Stahl), 0:2 (31.) Hora, 0:3 (39.) Tobola, (Büchner). Strafzeiten: Berlin 19 + 10 + 10 / Haßfurt 15 + 5.

 

Haßfurter "Hawks": Härtetest im Doppelpack
24.09.21

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Zwei weitere Härtetests kommen auf die Haßfurter "Hawks" an diesem dritten Vorbereitungswochenende zu. Während am Freitagabend die Oberliga-"Alligatoren" aus Höchstadt ins Stadion am Großen Anger kommen (19.30 Uhr), reisen die Haßfurter am Samstag nach Berlin. Gastgeber ist in der Eissporthalle Charlottenburg der "Freie Akademische Sportverein Siegmundshof" (19.30 Uhr).
Gerade die Partie gegen Höchstadt zählt für Teamchef Martin Reichert nochmals zu einer echten Herausforderung, denn vor allem die jungen Spieler bei den "Hawks" könnten dabei "nochmals viel lernen. Die Alligators haben natürlich viel Qualität im Kader." Für den Sylbacher geht es vor allem darum, sich wie schon zuletzt gegen Schweinfurt und Berlin "gut zu präsentieren und den Willen zu zeigen, erfolgreich das bestmögliche aus sich herauszuholen."

Verteidiger Tomas Pribyl steht erstmals im Kader

Bei FASS Berlin wollen sich die Unterfranken nach der 4:8-Hinspielniederlage vor einer Woche wieder möglichst gut aus der Affäre ziehen. "Wir haben gesehen, dass der Gegner über eine sehr gute Mannschaft verfügt, die uns unsere Grenzen aufgezeigt hat. Wir wollen die Partie nutzen, um uns weiter zu verbessern und vermeidbare individuelle Fehler weiter zu minimieren", gibt Reichert als Ziel für die Stippvisite in der Bundeshauptstadt aus. In beiden Partien wird Verteidiger Tomas Pribyl erstmals in dieser Vorbereitung zur Verfügung stehen.

 

Warum zwei Heimpleiten für den ESC kein Beinbruch sind

Im zweiten Derby gegen die Schweinfurter Mighty Dogs gab es für das Eishockey-Team aus Haßfurt eine 2:4-Niederlage. Auch gegen FASS Berlin zogen die Kreisstädter den Kürzeren.

21.09.21

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Zwei Partien vor eigenen Fans, zwei Niederlagen. Sechs Tore erzielt, zwölf kassiert: Die Bilanz des Eishockey-Landesligisten ESC Haßfurt nach dem Vorbereitungs-"Doppelheimspielpack" sieht aber nur auf den ersten Blick enttäuschend aus. Immerhin standen mit den Schweinfurter Mighty Dogs, die am Freitagabend nach der Niederlage eine Woche zuvor diesmal mit 4:2 die Oberhand behielten sowie mit FASS Berlin (die Bundeshauptstädter siegten 23 Stunden später deutlich mit 8:4) zwei höherklassige Kontrahenten auf dem Eis im Stadion am Großen Anger.

 

Für Martin Reichert, in seiner Funktion als ESC-"Teamchef" wieder auf der Spielerbank aktiv, war das zweite Derby binnen sieben Tagen "im Prinzip ein ähnliches Spiel" wie vor einer Woche. Dass die Hausherren diesmal als Verlierer vom Eis mussten, sei jedoch kein Beinbruch. "Es kann immer für beide Seiten gut ausgehen", so der Sylbacher, der vielen jungen Spielern viel Eiszeit gab, für die die erste Mannschaft immer noch Neuland ist. "Da muss man bestimmte Fehler auch ertragen können, ebenso, dass man so eine Partie mal verliert. Dafür ist die Vorbereitung schließlich da."

 

Der ERV steigert sich deutlich

Kevin Marquardt, Kapitän des Bayernligisten aus Schweinfurt, sprach nach dem Sieg auch von "vielen Kleinigkeiten", die nun, anders als beim ersten Aufeinandertreffen, geklappt hatten. "Wir haben das kleine Zeug richtig gemacht", sagte der Angreifer. "Zweiter Mann zum Tor, Scheiben spielen, schnell spielen. Das hat heute einfach besser funktioniert und war der ausschlaggebende Punkt."

 

Am Samstag kamen dann die in Haßfurt gastierenden Berliner nach einem verlorenen ersten Abschnitt (das 1:0 erzielte Dominik Tobola bei doppelter Überzahl, 5.) immer besser in Fahrt. Nach einem für die Hawks chancenlosen zweiten Drittel sahen die Zuschauerinnen und Zuschauer noch ein ausgeglichenes Torfestival in den letzten 20 Minuten.

 

Am Freitag gibt es kurzfristig eine weitere Eishockeypartie in Haßfurt zu sehen: Gegner der Hawks ist dann um 19.30 Uhr die Oberligamannschaft des Höchstadter EC.

 

Die Statistiken der Spiele

 

ESC Haßfurt – ERV Schweinfurt 2:4 (0:1, 2:2, 0:1)

 

Haßfurt: Hetzel, Jung – Hora, Thebus, Stahl, Hertwich, Müller, Finzel – Stach, Düsel, Krein, Sramek, Trübenekr, Tobola, Büchner, Dietrich, Zürcher, Kratschmer, Finger.

 

Schweinfurt: Hesselbach, Roßberg – Kleider, Hegenbarth, Akers – Bourne, Heckenberger, Schlick, Manger, Grüner, Bär, Asmus, Masel, Ewald, Melchior, Hood, Marquardt, Ackers.

 

Schiedsrichter: Markus Reitz – C. Reitz/Feist. Zuschauer: 683. Tore: 0:1 (11.) Alexander Asmus (Moritz Schlick), 1:1 (25.) Jakub Sramek (Jan Trübenekr, Michael Stach), 1:2 (32.) Dylan Hood (Joshua Bourne), 1:3 (33.) Christian Masel, 2:3 (39.) Stach (Sramek, Trübenekr), 2:4 (59.) Hood (Masel). Strafminuten: 12/8.

 

ESC Haßfurt – FASS Berlin 4:8 (1:0, 0:4, 3:4)

 

Haßfurt: Hetzel, Jung – Hora, Thebus, Stahl, Marx, Hertwich, Finzel – Stach, Düsel, Krein, Sramek, Trübenekr, Tobola, Büchner, Dietrich, Zürcher, Kratschmer, Finger.

 

Schiedsrichter: Roland Wittmann - Feist. Zuschauer: 291. Tore für Haßfurt: 1:0 (5.) Dominik Tobola (Timo Zürcher, Jan Trübenekr), 2:6 (52.) Jakub Sramek (Trübenekr, Christian Dietrich), 3:6 (53.) Zürcher, 4:8 (59.) Daniel Hora (Trübenekr, Sramek). Strafminuten: 10/16.

 

Erneuter "Derbysieg" der "Hawks" zum Vorbereitungsauftakt

Mit 5:2 behielt der Landesligist die Oberhand über die "Mighty Dogs" aus Schweinfurt. Der ESC Haßfurt geht mit einem fünfköpfigen "Trainerteam" in die neue Saison.

12.09.21

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Doppelter Grund zur Freude für die ESC-Fans unter den 604 Derbybesuchern, die am Freitagabend in der Haßfurter Eishalle waren: Wieder einmal gingen die "Hawks" gegen die Schweinfurter "Mighty Dogs" als Sieger vom Eis. Zudem, was sie vor dem Eröffnungsbully noch nicht wussten, ist nun auch offiziell ein Trainer gefunden.
 


Ein Teamchef und vier Spielertrainer

Wobei das Wort "ein" untertrieben ist. Sportvorstand Martin Reichert gab die "Verpflichtung" eines ganzen "Trainer-Quartetts" bekannt: Jakub Sramek, Jan Trübenekr, Daniel Hora und Dominik Tobola werden nicht nur aktiv auf Torejagd gehen, sondern künftig auch die Übungseinheiten der "Hawks" unter der Woche abwechselnd leiten – nach Absprache mit Reichert, der die Mannschaft bei den einzelnen Partien als Teamchef betreut. "Jede Woche beschließen wir gemeinsam, wie wir trainieren. Wann immer ich kann, schaue ich zu oder bin dabei", machte der Sylbacher deutlich und sprach von einer "sehr guten Lösung für diese Saison. Es bringt noch einmal mehr Teamspirit herein."

Den konnten die Zuschauer auch während der 60 Minuten des Derbys erleben, das zumindest lautstärkemäßig an frühere Zeiten erinnerte. Und erstmals steigerte sich das Stimmungsbarometer, als Youngster Emil Krein den Landesligisten auf Vorlage von Kapitän Christian Dietrich mit 1:0 in Führung brachte (10.).

 


Beste Laune im Lager der "Hawks"

Dass die aufgrund ihrer Ligenzugehörigkeit gegen die "Mighty Dogs" immer noch als Außenseiter einzustufenden Haßfurter das erste Spieldrittel nach einem Doppelpack von Jan Trübenekr (15./18.) letztlich mit einem 3:0 beendeten, sorgte einerseits für beste Laune im Haßfurter Lager, während auf der Gästeseite verständlicherweise Ernüchterung überwog.
Auch im zweiten Abschnitt hielt die Mannschaft von Dogs-Trainer Andreas Kleider nur kämpferisch dagegen, erarbeitete sich Chancen, konnte aber weder Timo Jung noch den zur "Halbzeit" eingewechselten Nicolas Hetzel im ESC-Kasten überwinden. Im Gegenteil: Nach einer tollen Vorarbeit von Daniel Hora hatte Michael Stach keine Mühe, auf 4:0 zu erhöhen (33.).


Andi Kleider trotz der Niederlage nicht unzufrieden

Erst im Schlussabschnitt zeigten die Gäste mehr Engagement und drückten nach ihren Anschlusstreffern zum 4:1 (Torschütze war Ewald Leonardo, 46.) sowie 4:2 (Kevin Heckenberger, 52.) gegen zunehmend müde wirkende Hausherren vehement auf weitere Ergebniskosmetik. Vergeblich. Jakub Sramek brachte mit dem 5:2 in der Schlussminute aber einen weiteren Derbysieg für die "Hawks" unter Dach und Fach (60.).


Während sich Martin Reichert gerade von den jungen Spielern ("die haben gezeigt, dass sie unbedingt wollen") sowie der Stimmung auf den Tribünen begeistert zeigte ("gefühlt nach 15 Jahren Pause ein wunderbares Erlebnis"), war Andreas Kleider trotz der erneuten Derbyniederlage nicht unzufrieden. "Es war das erste Spiel. Wir hatten einige Abstimmungsfehler, individuelle Fehler. Wir waren aber nicht komplett, waren erst sechs Mal auf dem Eis. Wir sind im Soll. Alles gut", lautete das Fazit des langjährigen Verteidigers, der in dieser Saison die sportliche Leitung bei den "Mighty Dogs" übernommen hat.
 


Bereits am kommenden Freitag findet das nächste ein Derby zwischen beiden Mannschaften statt. Spielort ist erneut Haßfurt.
 

 

 


Statistik des Spiels

Eishockey, Vorbereitungsspiel

ESC Haßfurt – Schweinfurt "Mighty Dogs" 5:2 (3:0; 1:0; 1:2)

Haßfurt: Hetzel, Jung – Hora, Thebus, Stahl, Marx, Hertwich, Müller, Finger – Stach. Krein, Sramek, Trübenekr, Tobola, Büchner, Dietrich, Zürcher, Kratschmer, Finger.

Schweinfurt: Pöhlmann, Roßberg – Kleider, Kröber, Hegenbarth, Akers – Bourne, Heckenberger, Schlick, Manger, Bär, Asmus, Masel, Ewald, Melchior, Marquardt, Ackers.

Schiedsrichter: Bauer – Müller-Ohlsen/Schnabl. Zuschauer: 604. Tore: 1:0 (10.) Krein (Dietrich,Kratschmer), 2:0 (14.) Trübenekr (Sramek, Hora) 4-4, 3:0 (18.) Trübenekr (Hora, Stahl), 4:0 (33.) Stach (Hora, Sramek), 4:1 (46.) Ewald (Masel, Melchior), 4:2 (52.) Heckenberger (Melchior, Ewald), 5:2 (56.) Sramek (Trübenekr, Müller).

 

Der Kapitän bleibt an Bord. Georg Lang will ebenfalls den Turbo zünden.

Auch der erste Neuzugang der Hawks steht fest.

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Zufrieden zeigt sich der sportliche Leiter Martin Reichert mit der Tatsache, dass sowohl Kapitän Christian Dietrich als auch Georg Lang weiter für die „Hawks“ auf Torejagd gehen. „Christian bringt immer die richtige Einstellung mit, insgesamt seit nunmehr 8 Jahren zeigt er jederzeit Wille und Einsatz für den ESC.“ Darüber ist der gesamte Vorstand des ESC sehr glücklich fügt der Sylbacher an.

 

Dietrich hat nicht nur über die Vertragsverlängerung gut lachen. Nein, seit Ein paar Tagen ist der nun 30-jährige gebürtige Bayreuther auch noch stolzer Papa einer Tochter. „Das gibt Ihm sicherlich nochmal einen Schub“ sind sich die Verantwortlichen einig.

 

Ebenfalls ein Dauerbrenner, im wahrsten Sinne des Wortes, ist Georg Lang. Der auch schon in seine 6. Saison in Haßfurt gehende Schweinfurter ist ein „Kämpfer und Arbeiter“ so die sportliche Leitung. „Auch hier sind wir äußerst glücklich, dass Georg weiter für uns aktiv ist“

 

Auch einen Neuzugang kann Martin Reichert vermelden. Der 20-jährige Lucas Büchner wechselt vom Ligakonkurrenten EV Pegnitz in die Kreisstadt. „Ich kenne Lucas schon einige Jahre und habe Ihn bereits im Nürnberger Nachwuchs trainiert.“ So Martin Reichert. „Bei uns hat er den Raum und die Zeit sich weiterzuentwickeln. Wir trauen Ihm auf jeden Fall einiges zu, da er sehr flexibel spielt.“ Freut sich Reichert und der gesamte Vorstand auf den sympathischen Nürnberger.

 

Die Fans der Hawks können auch in dieser Saison weiter den Publikumsliebling Daniel Hora anfeuern.
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Der Sympathische und sehr effektive Verteidiger, der nun schon in sein 5. Jahr beim ESC Haßfurt geht hat sein Engagement bei den Haßfurt Hawks verlängert. „Mit Daniel können wir einen defensiv starken und offensiv unheimlich effektiven Verteidiger in Haßfurt halten, dass freut uns sehr“, zeigt sich der Sportliche Leiter Martin Reichert und auch der gesamte Vorstand zufrieden mit dem Verbleib.

Daniel Hora selber fühlt sich nach eigener Aussage Pudelwohl in Haßfurt. „Job, Wohnung, Eishockey und drum herum alles ok.“ Ergänzt der sympathische Tscheche kurz und knapp.

 

Drei weitere Eigengewächse im Hawks Trikot
11.08.21

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Mit Pascal Marx, Alexander Stahl und Lucas-Andreas Thebus konnten drei weitere Eigengewächse für die in vier Wochen startende Saison verpflichtet werden.

"Alle drei spielen meist unspektakulär, erfüllen aber zumeist Ihre vom Trainer vorgegebenen Aufgaben" so sportlicher Leiter Martin Reichert, fügt aber dann gleich noch an: "Das heißt aber nicht, dass sich nicht alle drei in verschiedenen Bereichen verbessern können. Bei Pascal arbeiten wir an der Beweglichkeit, bei Alex an der Konzentration und bei Lucas an der Schusstechnik." ergänzend noch zu sagen bleibt, "alle müssen an der Konstanz arbeiten" so der sportliche Leiter. "Erfreulich" ergänzt Andreas Kurz, "dass sich alle drei wieder für den ESC entschieden haben. Das freut uns natürlich."

 

Trübenekr und Tobola weiter im Hawks Trikot, Masel verlässt die Hawks
04.08.21

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Der 27-jährige Trübenekr, seit 2017 in Haßfurt aktiv, konnte in den vergangenen Spielzeiten seine Qualitäten des Öfteren unter Beweis stellen. Mit über 150 Scorrerpunkten hatte er maßgeblichen Anteil an den guten Platzierungen der Hawks. „Die Punkte sind schön“ ergänzt Sportvorstand Martin Reichert „Jan ist ein Vorbild an Einsatz und Einstellung. Das zählt mindestens genauso. An Ihm können sich unsere jungen Spieler orientieren.“

 

Mit Dominik Tobola bleibt ein Spieler bei den Hawks, der in der vergangenen Saison Corona bedingt nur in zwei Spielen zeigen konnte was in Ihm steckt. Gezeigt hat er das aber in Tallinn, wo er die in Haßfurt abgebrochene Spielzeit bei den dortigen Panthern zu Ende gespielt hat. In Estlands erster Liga wurde er zum Rookie des Jahres gewählt. “Von Ihm“ ist sich Martin Reichert sicher „können wir in dieser Saison einiges erwarten.“

 

Die Verantwortlichen der Hawks unterstützen Dominik Tobola derweil bei der Wohnungssuche in Haßfurt. Der 27-jährige, sehr gut deutsch sprechende, Tscheche sucht für sich, seine Freundin und seinen kleinen Hund noch nach einer Unterkunft in der Kreisstadt. „Wer was anbieten kann, oder was Freies weis soll sich doch bitte bei uns melden.“ Ergänzt Andreas Kurz und verweist dabei auf die Mailadresse info@hassfurt-hawks.de.

 

Dagegen wird Christian Masel in der kommenden Spielzeit die Hawks verlassen. "Für Ihn ist der Aufwand nach dem Weggang von Kevin (anm. Kevin Faust) zu viel. Vorher konnten die beiden gemeinsam fahren und sich abwechseln. Nachdem sich auch beruflich einiges ändern wird hat er sich entschieden nicht mehr für uns zu spielen." so Andreas Kurz und fügt an, "Er hat sich nochmal für alles bedankt und man hat gesehen, dass Ihm die Entscheidung sehr schwer gefallen ist. Wir wünschen Ihm alles Gute und bedanken uns bei Christian für die letzten beiden Jahre"

 

Drei weitere junge Spieler, die ein fester Bestandteil der 1. Mannschaft der Hawks sein möchten haben Ihre Zusage für die kommende Saison gegeben.
28.07.21

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Über die Verlängerung von Tobias Hertwich, Dominik Finzel und Philip Müller ist die Vorstandschaft des ESC sehr glücklich. Die drei jungen Verteidiger möchten sich in der Vorbereitung für einen Stammplatz bei den Hawks empfehlen. Konstanz und das abstellen von leichten Fehlern steht auf dem Trainingsprogramm. "Ziel der Jungs muss es sein, schnell eine ähnliche Entwicklung zu nehmen wie z.B. ein Lukas Kratschmer" so Sportvorstand Martin Reichert.

 

Drei weitere Verlängerungen und ein Abgang: Beim ESC Haßfurt schreiten die personellen Veränderungen für die Saison 2021/22 voran.
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Während Verteidiger Kevin Faust die „Hawks“ verlässt, erhofft sich das Angreifer-Trio Lukas Kratschmer, Timo Zürcher und Michael Stach eine diesmal durchgehende Spielzeit mit möglichst keinen Spielabsagen. Das Trio, fester Bestandteil der 1. Mannschaft, hat seine Zusage für eine weitere Spielzeit gegeben. Die Vorstandschaft des ESC ist sehr zufrieden, dass Kratschmer (20), Zürcher (21) und Stach (23) weiter für ihren Heimatverein auf Punktejagd gehen, schließlich konnten sie schon des Öfteren mit guten Spielen aufwarten. Nun soll an der Konstanz gearbeitet werden. „Lukas, Michael und Timo sind feine Jungs“, so Vorstandsmitglied Martin Reichert. „Sie haben sich die letzten Jahre, trotz ihres jungen Alters, durch ihre guten Leistungen schon zu einer Art Wortführern in der Mannschaft entwickelt.“

 

Derweil verlässt der gebürtige Berliner Kevin Faust, der nach seinem Wechsel während der Saison 2019/20 aus Schweinfurt 15 Partien bestritt, den Verein Corona- und Berufsbedingt Richtung Heimat. Der 30-Jährige wird bei den „Eisbären“ in der Regionalliga spielen und sich eventuell im Nachwuchsbereich engagieren.

 

Gut zwei Monate noch, bis die „Eiszeit“ bei den Haßfurter „Hawks“ wieder richtig Fahrt aufnimmt.
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Gut zwei Monate noch, bis die „Eiszeit“ bei den Haßfurter „Hawks“ wieder richtig Fahrt aufnimmt. Und der bislang übersichtliche Kader für die Saison 2021/22 ist jetzt wieder ein Stück gewachsen. Mit Nils Düsel, Emil Krein und Peter Finger haben drei Eigengewächse zugesagt, weiterhin für ihren Heimatverein spielen zu wollen. Sie bereiten sich bereits ausgiebig auf die Saison vor und nehmen sowohl an den Trainingseinheiten der neuen 1b/U20, als auch die der 1. Mannschaft teil. Eine gute Vorbereitung und somit und gute Athletik sei „die Grundvoraussetzung, um den Schritt vom Nachwuchs in die 1. Mannschaft zu schaffen“, betont Sportleiter Martin Reichert. „Ich wünsche allen Dreien eine erfolgreiche Saison, den ersten Schritt dafür legen sie bereits jetzt. Dass unsere Jugend diese Anforderungen auf sich nimmt zeigt auch, dass unsere Jugend sich für Leistung begeistert und dies ist in allen Bereichen ihrer Zukunft wichtig.“ Zuvor haben bereits die beiden Torhüter Nicolas Hetzel und Timo Jung sowie Angreifer Jakub Sramek zugesagt.

Derweil sind die Vereinsverantwortlichen auch auf der Suche nach neuen Nachwuchsspielern. Kinder ab fünf Jahren, beziehungsweise deren Eltern oder Erziehungsberechtigte, können sich mit dem Nachwuchsleiter Frank Terhar in Verbindung setzen. Die notwendige Ausrüstung wird zu Beginn kostenlos zur Verfügung gestellt.

Info & Kontakt frank.terhar@hassfurt-hawks.de oder 0151/65174384

 

Überraschung bei den "Hawks": Der Trainer verlässt den ESC
10.06.2021

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Ich will den Nachwuchs mit meinen Trainerkollegen weiterentwickeln“, machte Zdenek Vanc noch vor einigen Wochen deutlich, als auch er mit seiner Familie unfreiwillig im Corona-Lockdown festsaß, aber schon optimistisch in die Zukunft blickte und in Haßfurt voller Tatendrang auf die Saison 2021/22 hinarbeitete. In wenigen Tagen startet der Tscheche nun wieder mit seinen Vorhaben – allerdings nicht wie geplant beim ESC Haßfurt: Vanc wechselt überraschend zum EHC Straubing.

Vanc, der im Frühjahr 2020 als zurückgeholter „Feuerwehrmann“ die Schweinfurter „Mighty Dogs“ noch vom Bayernliga-Abstieg bewahrte und im Sommer beim ESC Haßfurt anheuerte, soll bei den niederbayerischen „Tigers“ hauptverantwortlich und vor allem ganzjährlich mit anderen Kollegen mehrere Jugendmannschaften (U 9, U 11, U 13 und U 15) betreuen

Leicht falle ihm der Abschied aus Haßfurt nicht, beteuert Zdenek Vanc in einem Telefonat. „Das war bislang meine schwerste Entscheidung“, räumt er ein. Er hätte sehr gerne den Wiederbeginn bei den kleinen und großen „Hawks“ nach der Pandemie begleitet und vorangebracht.

„Ich war sehr, sehr zufrieden in Haßfurt. Alles war sehr schön. Leute, Verein, Stadion, Fans, einfach alles“, bedankt sich der Tscheche für die kurze, aber sehr intensive Zeit in der Kreisstadt. Seine Wahl fiel aber letztlich auf Straubing. „Ich weiß nicht, wie oft ich in meinem Leben noch ein Angebot von einem DEL-Verein bekomme." Für ihn sei der EHC einfach ein weiterer Schritt, den er gerne gehen möchte. Während der Umzug vom Main nach Niederbayern bereits für kommenden Montag geplant ist, findet schon Anfang Juli das erste Eistraining im Stadion am Pulverturm statt. Bis dahin steht noch sogenanntes „Trockentraining“ auf dem Programm.

Nicht nur für die ESC-Fans, sondern auch für die Führungsetage des Haßfurter Landesligisten ist der Abgang von Zdenek Vanc ein herber Verlust. Trotzdem habe man seiner Bitte nach vorzeitiger Vertragsauflösung zugestimmt. „Wenn er so ein Angebot hat, das es ja auch nicht überall gibt, werden wir ihm natürlich da keine Steine in den Weg legen“, sagte Sportvorstand Martin Reichert, der aufgrund der gleichen Einstellung zum Eishockey und der Zielsetzung „sehr gerne“ mit Vanc zusammengearbeitet habe.

 

Der ESC Haßfurt habe „schon immer“ Spieler und Trainer gefördert. „Egal um wen es sich handelt. Wir unterstützen die Vorhaben nach unseren Möglichkeiten. Das ist unser Thema.“ Dass diese Vereinseinstellung „nicht immer schön für uns“ sei, wollte Reichert nicht abstreiten. „Das reißt selbstverständlich immer eine Lücke. Wir sind ja kein Verein, der gleich immer Ersatz parat hat. Aber das nehmen wir gerne im Sinne des Einzelnen als auch im Sinne des Ganzen gerne auf uns.“

Ein Nachfolger für Zdenek Vanc stehe derweil noch nicht fest. Mit den Planungen sei allerdings begonnen worden. „Es ist nicht einfach“, hofft Reichert auf eine baldige Lösung, stellt sich andererseits auf eine „nicht einfache“ Suche ein.

Etliche Lichtblicke für die Haßfurter "Hawks"
14.03.2021

 
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„Jakub Sramek wird uns in den kommenden beiden Spielzeiten viel Freude bescheren und für die Hawks antreten“. Nun haben auch die Verantwortlichen beim ESC Haßfurt, allen voran die Bereichsvorstände Jens Amarell (Finanzen), Holger Endres (Sponsoring/Marketing), Frank Terhar (Nachwuchs), Martin Reichert (Sportlicher Leiter) und Andreas Kurz (1. Mannschaft) nach dem zwangsbedingtem Ausfall der Saison 2020/2021, wieder einmal eine tolle Nachricht.

Ab September soll der Toptorjäger nicht nur weiterhin für die großen „Hawks“ auflaufen, sondern auch ganzjährig den Nachwuchstrainingsbetrieb bei den „Young Hawks“ unterstützen. „Für uns eine tolle Ergänzung. Wir erhoffen uns davon eine noch bessere Ausbildung unserer Talente“, blicken nicht nur Nachwuchsleiter Terhar und Sportvorstand Reichert deshalb mit einem Strahlen im Gesicht in die Zukunft. Ihm und seinen Kollegen haben die letzten Monate in der Pandemie sehr viele Nerven gekostet. Trübsal blasen kam dabei freilich nicht in Frage. Vielmehr richtete sich ihr Blick in zahlreichen Videositzungen immer nach vorne auf eine Landesligasaison 2021/2022, die nach ihren Vorstellungen wieder „einigermaßen normal“ stattfinden kann. „Zugegeben“, räumt Martin Reichert ein, „wir sind Corona bedingt etwas hinter dem Zeitplan, welchen wir in einer normalen Saison hätten.“ Doch Vorgespräche fanden „natürlich mit den allermeisten Spielern“ bereits statt.“ Trainer Zdenek Vanc, der vor seiner ersten richtigen Saison in Haßfurt steht, kann dann neben den beiden Torhütern Timo Jung und Nicolas Hetzel auch mit Jakub Sramek arbeiten. „In diesen Zeiten freut man sich bereits über kleine Dinge und das ist doch eine wirklich tolle Neuigkeit“, richtet sich Reichert mit dieser Vertragsverlängerung des Tschechen, der nach seiner spektakulären Rückkehr an die alte Wirkungsstätte im vergangenen Herbst lediglich eine Partie absolvierten konnte, an die treuen ESC-Fans. Weitere Details bezüglich des Kaders für die ab Herbst wollen beziehungsweise können die ESC-Vorstände nicht öffentlich machen.

Dafür liegen erste Überlegungen seitens des Bayerischen Eissportverbandes (BEV) für den Ablauf der neuen Spielzeit vor. „Es gibt einige Planspiele, welche in diversen Videokonferenzen mit den anderen Vereinen durchgesprochen wurden“, teilt Andreas Kurz mit, ohne jedoch auf Einzelheiten einzugehen. „Das würde hier zu weit führen. Von unserer Seite aus machen wir uns hier über die eine oder andere Idee noch keine großen Gedanken, da zu viele Unbekannte enthalten sind.“ Tatsache ist aber, dass Covid19 weiterhin eine große Rolle spielt. Und damit verbundene Maßnahmen bezeichnen er und seine Mitstreiter als „eher diffus.“ Der September sei daher „noch ganz weit weg. Es wird sich noch einiges in die eine oder andere Richtung bewegen. Wir sind auf jeden Fall auf alle Eventualitäten vorbereitet.“ Zumindest ein Szenario scheint sicher: eine ähnliche Saison mit möglichem Abbruch wie zuletzt scheint ausgeschlossen. Nach Verbandsvorstellungen solle es notfalls auch für die Landesliga und den Nachwuchs eine Saison ganz ohne Zuschauer geben. Dahingehend machen sich die Verantwortlichen in der Kreisstadt, die vor einem halben Jahr bei einem solchen Szenario von „finanziellen Selbstmord“ sprachen, zum jetzigen Zeitpunkt keine großen Gedanken. „Wie gesagt, in den nunmehr 16 zurückliegenden Corona Monaten haben wir gelernt bei gewissen Dingen etwas entspannter zu sein“, betont Kurz. Ebenso wollen sie selbst keine Prognose wagen – fallende Inzidenzzahlen und damit verbunden eine gewisse Entspannung hin oder her. „Das hatten wir vergangenes Jahr schon mal. Wer kann Ende Mai schon wissen, die wievielte Welle wir noch ertragen müssen“, heißt es.

 

Unterdessen gab es vor kurzem ein digitales Gespräch mit Vertretern der Stadt Haßfurt. Thema dabei: Die Eishalle, die aktuell als Corona-Testzentrum dient. In einer ausführlichen  Videoschalte mit dem Ersten Bürgermeister Günther Werner, Stadtkämmerer Wolfgang Hömer von der Stadt Haßfurt sowie dem Geschäftsführer der Städtische Betriebe Haßfurt GmbH Norbert Zösch, wurde das Thema Testzentrum in der Eishalle ausführlich besprochen.

Es besteht die Hoffnung, dass bei weiter sinkender Inzidenz und steigenden Impfzahlen die Eishalle als Testzentrum nicht mehr benötigt wird. Sollte dann 

ein Hallensportbetrieb durch die Regierung zugelassen werden, könnte die Spielstätte durch die Haßfurt Hawks wieder genutzt werden. Im Hinblick auf 

die im Herbst beginnende Saison ist dies für den Verein ein Lichtblick.  

 

Dagegen steht hinter der Finanzierung der anstehenden Spielzeit noch ein großes Fragezeichen. „Die Saison 2020/2021 ist beendet und wir sind ohne größere Schäden rausgekommen“, teilt Jens Amarell einerseits erleichtert mit. Seine Sorge richtet sich allerdings auf die kommenden Monate. Es sei „jetzt noch nicht abzuschätzen, wie unsere Sponsoren, Gönner, Vereinsmitglieder und so weiter, aus der Corona-Krise kommen.“ Eine weiter Lücke klafft auf, da den Mitgliedern schon signalisiert wurde, dass die Spartenbeiträge im kommenden Jahr nur 40 Prozent einer normalen Saison betragen. „Somit tragen wir als ESC, und das war die richtige Entscheidung des Vorstandes, 60 Prozent aus der Vereinskasse.“

Des Weiteren arbeite die ESC-Führung derzeit an einer Lösung für alle Besitzer einer letztjährigen Dauer- und 10er-Karte, die nicht ein zweites Mal verkauft werden sollen. „Hier sind wir auf einem guten Weg bei den Gesprächen im Vorstand, dass alle der treuen Fans in der kommenden Saison zufrieden sein können. Hier werden wir in den nächsten Wochen Vollzug melden.“

Groß ist angesichts der finanziellen Ungewissheit deshalb die Freude, dass Vereinsmitglieder und Freunde des Vereins selbst aktiv werden und bereits geworden sind. Sebastian Noll, Zeitnehmer und im Sicherheitsdienst beim ESC, gestaltete beispielsweise von sich aus einen Tupperabend. Den Erlös von gut 400 Euro spendete er dem ESC-Nachwuchs. „Das finden wir im Vorstand eine tolle Entwicklung, wenn Jemand Initiative zeigt und aktiv wird.“

Ähnlich wie bei den Schweinfurter „Mighty Dogs“ soll auch in Haßfurt die Vereinsgaststätte „Hawks Inn“ wieder mehr in den Mittelpunkt des gesamten Vereins gerückt werden. Umbauten und Ergänzungen finden statt, einige Veränderungen sind bereits „zu unserer und hoffentlich auch zur Zufriedenheit unserer Anhängerschaft abgeschlossen. Wir hoffen, das wird so, wie wir uns das alle vorstellen“, sagt Andreas Kurz abschließend.

 

Eis- und Rollkunstlauf: Verliert der Sport zwei Jahrgänge?

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Nicht nur die populären Teamsportarten trifft die Corona-Pandemie. Auch die Eis- und Rollkunstlauf-Abteilungen in Schweinfurt und Haßfurt leiden. Zerbrechen sie an der Krise?

Zuhause bei Dagmar Buchholz-Köhler gab es über Jahre oft nur ein Thema: Wohin und auf welche Eisbahn verschlägt es die Familienmitglieder am anstehenden Wochenende? "Bei mir waren die Schlittschuhe schon mit in der Wiege gelegen", erzählt Buchholz-Köhler. Ihre Mutter war eine gute Eiskunstläuferin und Trainerin - und sogar Teil der Berliner Eisrevue. "Meine Leistungen waren aber nicht erwähnenswert", meint Buchholz-Köhler auf Nachfrage zu ihrer aktiven Karriere als Eiskunstläuferin. Sie lacht herzlich. Später wurde auch sie Eiskunstlauf-Trainerin, ihre überfachliche Ausbildung als Fachübungsleiter machte sie in West-Berlin, ihrem Geburtsort - hernach in Bayern folgte dann die fachliche unter Erich Zeller, dem legendären Bundestrainer und Präsidenten des Eiskunstlauf-Weltverbandes.Die Wahl-Schweinfurterin, seit 1991 lebt sie in der Stadt, gerät schnell ins Schwärmen, wenn es um ihre Sportart geht. Sie erinnert sich auch gern zurück, wie es zu der Zeit, als ihre Tochter und ihr Sohn noch klein waren, am Frühstückstisch rundging. Ihre Tochter ist wie sie Eiskunstläuferin, heute ebenfalls Trainerin. Ihr Ehemann und Sohn haben sich dem Eishockey verschrieben. Jeder war irgendwo unterwegs, meint sie.

Doch gehen die Gespräche hin zur Gegenwart, wird der Gesichtsausdruck der Trainerin, die auch beim ESC Haßfurt tätig ist, nachdenklicher. Für den Sport ist die derzeitige Lage in der Pandemie verheerend. Besonders hart trifft es "komplexere Sportarten", wie etwa Eiskunstlaufen - da ist sie sich sicher. Höher, schneller und weiter ist beim Eiskunstlaufen keine Übertreibung. "Im Eiskunstlauf gibt es nach oben hin fast keine Grenzen mehr. Mittlerweile ist es fast Usus, dass man alles vierfach springt. Zu meiner Zeit war man der King, wenn man alles doppelt konnte."

Es dauert sehr lange, bis die Kinder den Sport gut beherrschen. Dafür sind unzählige Trainingsstunden notwendig. "Es braucht Jahre, bis die Füße auch denken", beschreibt sie die Komplexität der Sportart.

Gut 50 Aktive zählt der ERV Schweinfurt rund um das Eislaufen. Angefangen von Fünfjährigen bis hin zu Erwachsenen aus der ganzen Region - von Würzburg bis in die Rhön. Gerade die Arbeit mit den Kindern in den zwei Vereinen macht ihre große Freude: "Ich messe mich nicht daran, ob die Kinder Titel gewinnen. Viel wichtiger ist, dass sie Spaß haben." Im gehobenen Breitensportbereich hat der ERV einige vielversprechende Nachwuchstalente. Für die entwickelt sich die Krise aber zu einem echten Problem. Essentiell für den Fortschritt im Eiskunstlauf im Nachwuchs ist das Ablegen von Prüfungen, bei denen verschiedene Elemente und Schritte vorgemacht werden müssen. Anhand der Prüfungen erfolgen Einteilungen in verschiedene Kategorien, um an Wettbewerben teilnehmen zu können.

Die Prüfungen im März 2020 fielen der Pandemie zum Opfer. Dabei hatten die Trainerin und die Sportler schon seit Wochen darauf hin trainiert. Das gleiche Spiel wiederholte sich dann im Herbst. Auch die Prüfungen, die für Anfang November terminiert waren, entfielen. Wieder war die akribische Vorbereitung umsonst. Das bringt Probleme mit sich, die eventuell nicht mehr aufzuholen sind.

Ist der Zug schon abgefahren?

Für viele Talente - egal ob aus Haßfurt oder Schweinfurt - könnte die noch junge Karriere dadurch einen großen Knick erleiden. "Wir hängen jetzt eineinhalb Jahre hinten nach", versucht Buchholz-Köhler zu erklären. Um etwa an bayerischen Meisterschaften teilzunehmen, sind bestimmte Prüfungen notwendig, die bis zu einem gewissen Alter abgelegt werden müssen. "Für viele Kinder ist damit der Zug schon abgefahren. Die werden es nicht mehr schaffen, leistungsmäßig in die richtigen Klassen zu kommen", sagt sie. "Das ist frustrierend", fügt sie an. Die Kaderathleten – beim ERV Schweinfurt gibt es keine – dagegen durften durchweg trainieren.

Ihre Top-Talente dagegen, die in einem Leistungsbereich waren, in dem sie bei den Turnieren im Vergleich mit den Kaderathleten mitmischen konnten, werden jetzt unweigerlich abgehängt. "Das ist wirklich schade. Den Kindern wird dadurch ein Anreiz genommen", ärgert sie sich. Außerdem fehle den Kindern und Jugendlichen ganz einfach der Sport im Alltag. "Die hatten ihre Woche immer minutiös geplant." Schule, Hausaufgaben, Eisbahn. "Meine Kids sind es gewohnt, sich auszupowern. Das fehlt jetzt. Das ständige Sitzen vor dem Computer ist für die Kinder wirklich schwierig." Das bekommt Buchholz-Köhler auch als Feedback von den Eltern.

Der kleine Hoffnungsschimmer, den man vor Kurzem bekommen hat, ist auch schon wieder Schnee von gestern. Nach einer Woche Training für die Kinder unter 14 Jahren auf der Rollschuhbahn im Freien neben der Schweinfurter Eishalle – die Sommermonate werden in Normalzeiten ohnehin immer für Rollkunstlauf genutzt – ist nach dem neuerlichen Anstieg der Inzidenzwerte schon wieder Schluss.

"Das ist wirklich dämlich, wenn man als Trainer jahrelang etwas aufbaut und die ganze Arbeit jetzt kaputtgeht. Es ist frustrierend." Buchholz-Köhler fürchtet, dass zwei Jahrgänge komplett wegbrechen könnten – das gilt auch für den Eishockey-Nachwuchs in den Vereinen.

Ihr Blick geht aber mittlerweile in Richtung September. Dann wird sich auch zeigen, wie viele noch an Bord sind und weitermachen wollen. Dann beginnt der mühsame Wiederaufbau, damit irgendwann auch woanders am Frühstückstisch ganz unbeschwert wieder der Sport auf dem Eis das Thema Nummer eins sein kann.

 

ESC goes „Tupper“

21.03.2021

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Eine besondere Aktion startet der ESC Haßfurt zugunsten der Nachwuchsabteilung mit Sebastian Noll, seines Zeichens Zeitnehmer bei den Hawks und auch Mitglied des Security Teams. Sebastian hat sich seit geraumer Zeit „Nebenberuflich“ dem Vertrieb von Tupperware verschrieben. Sein Herz hängt an den Hawks und am Nachwuchs ganz besonders. Deshalb hat er mit den Verantwortlichen der Hawks abgestimmt in der Woche vom 19.4 – 23.4.2021 einen virtuellen Tupperabend abzuhalten und den gesamten Erlös dem Nachwuchs des ESC zu spenden. Natürlich können auch bereits „erprobte Tupperware Nutzer“ ihren Bestand aufstocken und ohne Teilnahme am Tupperabend bestellen. Hierzu werden wir eine Whats App Gruppe einrichten. Im Sinne des Nachwuchs des ESC wünschen wir uns regen Gebrauch dieser tollen Aktion. Dazu gibt es auch Infos in Facebook und Instagramm über die Seiten von Sebastian. Facebook.com/tuppernollie; Instagram.com/tupper_by_sebastian

 

Hawks gehen mit einer 1b in der Bezirksliga an den Start

09.03.2021

 

Einen weiteren Baustein zur Entwicklung von jungen Spielern im Rahmen des Nachwuchskonzeptes planen die Hawks für die kommende Saison. Die Planung sieht vor, eine 1B Mannschaft in der Eishockey Bezirksliga zu melden. Hintergrund ist eine gezielte Ausbildung unter bestmöglichen Wettkampfbedingungen für ambitionierte junge Spieler. „Perspektivisch brauchen wir einen Zwischenschritt zwischen Nachwuchs und Senioren. Auch wollen und können wir uns es nicht leisten, einen Nachwuchsspieler, welcher noch nicht das Niveau für die Landesliga hat, zu verlieren, da wir Ihm keine Alternative bieten können“  führen die Verantwortlichen aus. „Wir haben das im Vorstand diskutiert und denken, mit jungen Spielern und alten Hasen eine schlagkräftige Truppe an den Start zu bringen. Interessierte, auch bis Dato noch nicht beim ESC aktive, können sich ab sofort bei uns melden.“

 
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Ponnath DIE MEISTERMETZGER verlost Fanpakete der Haßfurt Hawks

02.02.2021

Sowohl auf dem Eis als auch bei der Schinkenproduktion sind starke Teamplayer nötig. „Ponnath DIE MEISTERMETZGER GmbH“ unterstützt seit 2020 die Haßfurt Hawks mit einem Platin-Sponsoring. Miteinem großen Banner am Eishalleneingang und mit dem Logo auf der Brust der Trikots möchte Ponnath die Bekanntheit des Unternehmens in der Region Haßfurt weiter ausbauen.

 

Innovation wird bei Ponnath großgeschrieben – mit dem „Ponnath Ideen Treff“, kurz PIT können Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge einreichen, die nach Prüfung und Umsetzung mit einer Prämie belohnt werden. Unter allen PIT-Einsendern werden viele gute Sachpreise verlost – in diesem Jahr konnten sich die Mitarbeiter am Standort Knetzgau auch über Fanpakete mit Trikots, Schals und Mützen der Hawks freuen. Die glücklichen Gewinner sind: (von links): Frau Silke Ziegler (Shirt, Schal und Mütze),Herr Christopher Diem (Schal und Mütze),Herr Rudolf Schäfer (Tankgutschein).

 

Ponnath dankt vor allem allen PIT-Einreichern, aber auch den Haßfurt Hawks für die Fanpakete. Wir freuen uns darauf, dass wir das Team bald wieder zusammen im Eisstadion anfeuern können!

 
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Dominik Tobola beendet „Corona“ Saison bei den Pantern in Tallinn

 

Nachdem klar ist, dass es für die Haßfurt Hawks in den verbleibenden Saisonwochen nicht zurück auf das Eis

geht ist Stürmer Dominik Tobola in der vergangenen Woche zu einem Tryout nach Estland gereist.

Beim HC Panter in Tallinn konnte er überzeugen und hat sich bis zum Saisonende dem estnischen Club angeschlossen.

Dort wird der 27-jährige in der Meistriliiga, der höchsten Spielklasse in Estland, für die Panter auf Punktejagd gehen.

Zur Spielzeit 2021/22 wird der Angreifer allerdings zu den Hawks nach Haßfurt zurückkehren.

Die Hawks wünschen Dominik eine erfolgreiche und verletzungsfreie restliche Saison bei den Pantern.

Sein erstes Interview in Estland findet Ihr hier:

https://www.facebook.com/hcpanter/videos/423171635608039

 
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Haßfurter "Hawks" arbeiten unter schwierigen Bedingungen weiter

Nach der Unterbrechung der Eishockey-Saison herrscht bei den Eishockey-Verantwortlichen in der Kreisstadt Frust. Doch sie sehen Licht am Ende des Tunnels.

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Derzeit können die Haßfurter "Hawks" von einem Aufstieg in die Eishockey-Bayernliga nur träumen. Ende Oktober wurde ihre Landesliga-Saison unterbrochen, kurz vor Weihnachten erfolgte ein Rundenabbruch. Das Haßfurter Eisstadion ist verwaist. Auch wenn die Träume der Fans von den aktuellen Corona-Shut-Down-Maßnahmen nicht betroffen sind, so bietet die Realität beim Amateur-Eishockey doch Anlass für Frust.

Entsprechend ist bei den Verantwortlichen des ESC Haßfurt die Stimmung derzeit tief im Keller. "Viele haben Angst, dass die Maßnahmen auf unbestimmte Zeit bestehen bleiben", sagt etwa Martin Reichert. Wie sein Vorstandskollege  und Vereinssprecher Andreas Kurz konnte und wollte er sich vor einigen Monaten nicht vorstellen, dass die Landesliga-Saison für die "Hawks" nach fünf Vorbereitungs- und nur zwei Pflichtpartien bereits am 25. Oktober wieder beendet sein würde – und zwar nicht nur vorübergehend.

"Zu Beginn des ersten Lockdowns hat sicherlich niemand mit diesen Ausartungen der Maßnahmen gerechnet", räumt er ein, das mögliche Ausmaß unterschätzt zu haben. Wie bei vielen anderen Menschen habe das Virus bei ihm mittlerweile schon "eine gewisse Verzweiflung" ausgelöst. "Die Auswüchse und Zumutungen der getroffenen Maßnahmen" seien für den 56-Jährigen "schwierig zu ertragen". "Die Eishockeysaison", ergänzt er, "ist dabei nur eine kleine Nebensächlichkeit." Er persönlich empfindet den Umgang der Politik mit den Bürgern als "erschreckend. Einige Maßnahmen waren vielleicht nötig, andere völlig unsinnig", urteilt er.

Als "sehr frustrierend" bezeichnet Andreas Kurz die Situation. Er hatte "erwartet, dass sich die Politik auf die absehbare zweite Welle besser vorbereitet und bereits im Frühjahr dazu einen Plan hat". Dazu passe auch die Schließung vieler Wirtschaftszweige, welche seiner Meinung nach "sehr, sehr gute Hygienekonzepte" hatten. "Da gehört auf jeden Fall der Eishockeysport dazu."

Das Aus droht nicht

Vor dem Aus steht der ESC Haßfurt laut Kurz nach jetzigem Stand nicht. "Wir werden das überleben, aber gegebenenfalls mit Abstrichen in der neuen Saison rechnen müssen", sagt der Vorstandssprecher und atmet leicht auf, verweist gleichzeitig aber auf  "große Herausforderungen" in den kommenden Monaten. Immerhin: "Wir sind mit den von uns gestarteten Maßnahmen zufrieden", erklärt er und sieht Licht am Ende des Tunnels. Und die Worte "beschäftigungslos" sowie "Langeweile" existieren bei den ESC-Verantwortlichen ohnehin nicht. Sie verbringen zumeist online viel Zeit mit der Aufarbeitung der jetzigen Aufgaben und den Vorbereitungen zur neuen Saison. Dialoge mit den Sponsoren, den Stadtwerken und der Stadt Haßfurt stehen ebenso auf dem Arbeitsprogramm wie Reparaturen und Anpassungen in den Kabinen, in der Eishalle sowie im "Hawks Inn".

Martin Reichert richtet seinen Blick derweil nach vorne. "Wir stehen seit Dezember vor der Saison 2021/2022", berichtet der Sylbacher von bereits laufenden Gesprächen mit Spielern und anstehenden Verträgen für die nächste Runde. Und einige aus der aktuellen Mannschaft, wie etwa die zwei Torhüter Timo Jung und Nicolas Hetzel, stehen beim ESC bereits unter Vertrag. Zwar werde sich "natürlich auch das Mannschaftsbild etwas ändern. Wie jedes Jahr werden nicht alle Spieler wieder bei uns zu sehen sein", betont er, ohne auf weitere Namen einzugehen.

Trainer Zdenek Vanc bleibt

Auf jeden Fall wird Zdenek Vanc weiter an der Bande stehen. "Ich bleibe gerne in Haßfurt als Trainer", zeigt sich der Tscheche, der mit seiner Familie den Lockdown in der Kreisstadt erlebt, optimistisch wie zu Beginn der Krise. "Ich habe eine große Lust, mit der ersten Mannschaft zu arbeiten und unsere Ziele zu erreichen." Auch angesichts der "Young-Hawks" hat sich seine Einstellung nicht geändert. Im Gegenteil: Der ehemalige Schweinfurter ist voller Tatendrang. "Ich will den Nachwuchs mit meinen Trainerkollegen weiterentwickeln. Wir besprechen die Kader und unsere Vorstellungen, wie es in der nächsten Saison aussehen sollte."

Jedoch macht sich gerade hier "Corona" mit am negativsten im Verein bemerkbar. Martin Reichert jedenfalls sieht hier eine "schwierige Problematik: kein Training, keine Aussicht auf Beendigung der Regierungsmaßnahmen". So bleibt ihm nur das Prinzip "Hoffnung, dass wir durch den langen Verzicht auf Bewegung nicht nur alle Kinder, sondern sogar noch einige mehr beim Sport wiedersehen."

Auch Andreas Kurz bezeichnet die "unbefriedigende Situation in unserer Nachwuchsabteilung" als "frustrierend". In erster Linie die seit Monaten fehlende Möglichkeit, "den geliebten Sport auszuüben. Wir werden sehen, wie viele Kinder wir auf dem Weg in die Normalität verlieren werden, beziehungsweise wie viele aus anderen Gründen auf der Strecke bleiben", befürchtet er noch nicht absehbare negative Folgen. Für Zdenek Vanc ist es deshalb umso wichtiger, "auch neue Kinder in den Verein" zu bringen. "Ich möchte, dass die Eltern von vier- bis zwölfjährigen Mädchen und Jungen wissen, dass wir sehr enthusiastisch sind und viel anzubieten haben", zeigt er sich von der Nachwuchsarbeit überzeugt. "Wir arbeiten nicht nur an Fähigkeiten, sondern auch an der allgemeinen Entwicklung. Die Kleinen können bei uns neue Freunde finden und viel Spaß haben", betont der Tscheche und fügt hinzu: "Unser Ziel ist es, nicht nur coole Sportler, sondern auch geile Menschen zu erziehen."

 
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​ESC Haßfurt – EHC Bayreuth (Freitag, 19.30 Uhr)

ESC Haßfurt – ESC Vilshofen (Sonntag, 18.30 Uhr)

29.10.2020

Trainer Zdenek Vanc war zuletzt sehr enttäuscht. Und auch ein wenig angefressen. Nach der Auftaktniederlage gegen Pegnitz musste seine Mannschaft immerhin auch im ersten Auswärtsspiel in Dingolfing "Lehrgeld" bezahlen. Damit für die Haßfurter „Hawks“, die nach zwei Partien ohne einen Pluspunkt das Tabellenende der Eishockeylandesliga 1 ziert, der Saisonstart nicht zum „Debakel“ wird, fordert der Tscheche am anstehenden Doppel-Heimspiel-Wochenende „ganz klar zwei Siege“.

Doch leichter gefordert, als umgesetzt. Tatsache ist, dass sich sowohl der EHC Bayreuth (4./4) mit dem letztjährigen Haßfurter David Hornak am Freitagabend (Beginn ist um 19.30 Uhr), als auch der Sonntagsgegner ESC Vilshofen (9./0, 18.30 Uhr) sicherlich nicht kampflos geschlagen geben. Deshalb müsse laut Vanc vor allem eine Unzulänglichkeit unbedingt abgestellt werden, die in den ersten beiden Partien bereits zu zwölf Gegentoren geführt hat: Die individuellen Fehler beziehungsweise mangelhafte Einstellung in der Verteidigung. „Wenn die Jungs angesichts des Abwehrverhaltens nicht ihre Einstellung ändern, dann kann es wieder sehr eng werden“, warnt Vanc eindringlich davor, dass die beiden scheinbar machbaren Gegner am Ende als Sieger vom Eis gehen. „Es ist nicht richtig wenn man glaubt, die zwei Verteidiger schaffen alles und die Stürmer können nur nach vorne laufen und machen, was sie wollen“, spricht er vor den erstmals richtungsweisenden Begegnungen Klartext. „Da ist es völlig egal, ob wir daheim oder auswärts spielen". Für Zdenek Vanc ist wichtig, dass „alle zurückspielen und beim Angriffsaufbau mithelfen“. Er würde deshalb „lieber auf 50-Meter-Pässe“ verzichten. „Ich möchte kurze Pässe über wenige Meter, nicht immer von unserer Zone an die zweite blaue Linie. Das geht nicht“. Der 41-jährige erwartet von der Mannschaft, dass sie auch als Mannschaft auftritt.

Schon in den letzten Jahren erwiesen sich derweil beide Gastkontrahenten als äußerst unbequem, auch wenn gerade die Heimergebnisse teils etwas anders vermuten lassen. Gewannen die „Hawks“ in der vergangenen Saison beide Partien gegen Bayreuth (4:7 und 5:4), gab es gegen die Vilshofener „Wölfe“ bei vier Heimpartien sogar drei Schützenfeste (12:1, 5:2, 12:2 und 11:0). Dennoch warnt Haßfurts Trainer eindringlich. „Es ist eine neue Runde. Alle Mannschaften haben sich personell verändert und Leute in ihren Reihen, die richtig gut Eishockey spielen können. Die Karten sind neu gemischt und alle spielen, weil sie möglichst erfolgreich sein wollen.“ Vanc hofft, dass die Trainingseinheiten unter der Woche, wo verstärkt nochmals auf Abwehrarbeit und Spielaufbau Wert gelegt wurde, nun die ersten positiven Früchte tragen. „Wenn wir beide Spiele wie erhofft für uns entscheiden, sind wir gut im Rennen.“

Bislang dürfte einzig der erkrankte Timo Zürcher ausfallen, während auch hinter Michael Stach aufgrund einer Bänderverletzung ein dickes Fragzeichen steht.

Unterdessen geht ESC-Vorstandsmitglied Andreas Kurz davon aus, dass beide Partien noch regulär stattfinden können, ehe ab Montag auch in den Eishockeyamateurligen der Spielbetrieb eingestellt wird. Ob auch noch die bis dato erlaubten 200 Zuschauer ins Stadion am Großen Anger kommen dürfen, hängt natürlich von der weiteren Entwicklung der Coronafallzahlen im Haßbergkreis ab. Der Verein will dahingehend auf seiner Internetseite informieren. Die Gefühlslage aufgrund des erneuten „Lockdown-Light“ ähnelt bei den Verantwortlichen deshalb fast schon einem Galgenhumor. „Ich weiß nicht wie es danach weitergeht“, wagt Kurz keine Prognose.

 

Kader ESC Haßfurt: Jung, Hetzel, Dietz – Hora, Hartmann, Pribyl, Stahl, Marx, Thebus, Faust, Finzel, Finger, C. Müller, P. Müller, Hertwich – Trübenekr, Sramek, Masel, Zürcher, Kratschmer, Nold, Stach, Dietrich, Lang, Tobola, Düsel, Krein.

 
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​EV Dingolfing – ESC Haßfurt 7:4 (2:1, 2:1, 3:2)

26.10.2020

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Zweites Pflichtspiel, zweite Niederlage. Für die Haßfurter „Hawks“ gab es nach ihrer Auftaktpleite gegen den EV Pegnitz auch bei ihrem ersten Auswärtssauftritt in Dingolfing nichts zu erben. Mit 7:4 behielten die „Isar Rats“ nach 60 Minuten die Oberhand, woran auch die sehr gute Saisonpremiere von Rückkehrer Jakub Sramek nichts änderte.

Immerhin setzte der 27-Jährige gleich wieder eine Duftmarke und war neben dem Doppeltorschützen Daniel Hora der auffälligste Spieler bei den Kreisstädtern. Der Tscheche markierte nicht nur den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich in der 5. Spielminute. Er bereitete zudem die restlichen drei ESC-Tore vor. Dass dies letztlich nicht langte, lag nicht in erster Linie am Fehlen der drei Angreifer Timo Zürcher, Michael Stach und Lukas Kratschmer. Die immer noch sehr gut besetzten „Hawks“ gaben den qualitativ hervorragend besetzten Dingolfingern, bei denen aufgrund personeller Engpässe auch ihr 46-jähriger Trainer Bill Trew auflief und mit zwei Assists bewies, dass er trotz seines Alters noch nichts verlernt hatte, jedenfalls mehr Möglichkeiten zum Toreschießen, als Trew´s Kollegen Zdenek Vanc lieb war. Tatsache ist, dass sowohl unnötige Foulspiele die zu insgesamt sieben Unterzahlsituationen führten, von denen die starken „Isar Rats“ gleich vier ausnutzten. „So viele Strafzeiten kosten dich das Spiel“, ärgerte sich Vorstandsmitglied Martin Reichert über das Manko, das nach dem Auftritt in der Anfangsphase gegen Pegnitz eigentlich abgestellt werden sollte. Auch Vanc war damit ganz und gar nicht einverstanden. „Im ersten Drittel waren wir wieder nicht wirklich vorbereitet“, bemängelte er diesbezüglich vor allem den „sehr schlechten Anfang“ sowie die Undiszipliniertheiten, welche zu den „Strafbankeinsätzen“ und zum schnellen 1:0-Rückstand in der 1. Spielminute führten. „Unterzahl, Unterzahl, Unterzahl. Und der Gegner schießt die Tore“, fasste er weite Strecken der Partie zusammen. „Das kostet einfach zu viel Kraft. Gerade bei einer 5-3-Unterzahlsituation.“

Zwar gelang Jan Trübenekr nach einem 3:1-Vorsprung der 3:2-Anschlusstreffer (27.), während der auffällige Daniel Hora den 6:2-Rückstand wenige Minuten vor dem Ende mit zwei Toren innerhalb von drei Minuten noch einmal auf 6:4 korrigieren konnte (53./55.). Mehr war am Sonntagabend dann aber für die Gäste nicht mehr drin. Den Schlusspunkt setzten vielmehr die Niederbayern durch Marco Sedlar (58.). Zdenek Vanc zeigte sich überzeugt, dass sich Mannschaft nach einer weiteren Trainingswoche am kommenden Wochenende anders präsentiert und in den zwei anstehenden Heimspielen gegen den EHC Bayreuth sowie gegen den ESC Vilshofen punktet. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir nicht zwei Mal gewinnen.“

 

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Dietz, Hetzel – Hora, Thebus, Stahl, Pribyl, Marx, Hertwich, Faust, C. Müller, P. Müller, Hartmann – Nold, Sramek, Masel, Trübenekr, Lang, Tobola, Dietrich / Hauptschiedsrichter: Miel / Zuschauer: 200 / Tore: 1:0 (1.) Kößl (Simbeck, Trew) 5-4, 1:1 (5.) Sramek (Trübenekr, Hora), 2:1 (14.) Hahn (Penzkofer, Kößl) 5-4, 3:1 (23.) Sedlar (Trew, Sulcik) 5-3, 3:2 (27.) Trübenekr (Sramek, Dietrich), 4:2 (38.) Sulcik (Kößl), 5:2 (47.) Sulcik (Brandt, König), 6:2 (49.) König (Brandt) 5-4, 6:3 (53.) Hora (Sramek) 4-5, 6:4 (56.) Hora (Sramek, Faust), 7:4 (58.) Sedlar (Bilek, Sulcik) / Strafzeiten: Dingolfing 6 + 10 gegen Penzkofer + 20 gegen Simbeck / Haßfurt 14.

 
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​ESC Haßfurt – EV Pegnitz 2:5 (0:1, 0:2, 2:2)

18.10.2020

„Heute haben wir es von Anfang an über 60 Minuten zum Glück gut runtergespielt. Alles gut, passt“. Michael Breyer zeigte sich nach der Schlusssirene am Freitagabend im Haßfurter Eisstadion sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, die gerade 5:2 gewonnen hatte. Problem nur: seit dieser Saison trägt der 24-Jährige nicht mehr wie in den vier Jahren zuvor das Trikot der „Hawks“, sondern das von Gegner EV Pegnitz. Und somit ging der Pflichtspielstart der Kreisstädter buchstäblich in die Hose.

Dementsprechend enttäuscht war natürlich Zdenek Vanc, der nach der haushohen 19:6-Generalprobe gegen die Lauterbacher „Luchse“ eine Woche zuvor zwar nicht mit einem ähnlichen Schützenfest gerechnet, wohl aber auf die ersten drei Pluspunkte gehofft hatte. Eines von mehreren Problemen aus seiner Sicht: „Die Emotionen. Wir müssen einfach wie eine Mannschaft bleiben und anderes Eishockey spielen, so wie in und gegen Schweinfurt. Das war genauso, wie wir spielen wollen. Aber heute war es von unserer Seite aus schlecht“, sagte der Hawks-Trainer.

Zunächst agierten beide Kontrahenten auf Augenhöhe, doch allmählich gewannen die „Ice Dogs“ um Markus Hausner ein optisches Übergewicht, was sie letztlich auch in Zählbares ummünzten. Patrik Dzemla nutze eine doppelte Überzahlsituation zur 0:1-Führung aus (14.). Sehr zum Ärger von Vanc, der noch vor der Partie auf die Wichtigkeit des ersten Treffers hingewiesen hatte. „Das war unser Problem, das erste Tor. Verbunden mit vielen Individualfehlern und natürlich die Emotionen.“ Und zu Beginn des Mitteldrittels legte der ehemalige Haßfurter nach (23.), ehe er auf Zuspiel seines tschechischen Landsmannes Roman Navarra sogar auf 0:3 erhöhte (25.). Spätestens nachdem Michael Breyer im Schlussabschnitt das 0:4 markiert hatte (46.), war unter den offiziell 174 Fans im Stadion, welche die „Hawks“ zuvor nach Kräften unterstützten, vorerst Ruhe eingekehrt. Wobei, die Anfeuerung für die eigene Mannschaft war zu diesem Zeitpunkt auch dem lautstarken Ärger über einige Entscheidungen der Unparteiischen gewichen. Zdenek Vanc schüttelt zwar mit dem Kopf, wollte sich aber nicht näher über die Leistung der beiden Unparteiischen äußern und diese schon gar nicht als Ausrede für die Niederlage gelten lassen. Tatsache ist, dass mehrere umstrittene Pfiffe des Duos zu insgesamt 18 Strafminuten gegen die „Hawks“ führten, wogegen Pegnitz sechs aufgebrummt bekam und somit wesentlich öfters in Überzahl agieren konnte.

Immerhin warfen die „Hawks“ angesichts des deutlichen Rückstandes eine viertel Stunde vor dem Ende nicht die berühmte Flinte vorzeitig ins Korn. Im Gegenteil, mit unbändigen Willen wollten Kapitän Christian Dietrich und Co. zumindest Ergebniskosmetik betreiben. Nachdem erst Dominik Tobola nach toller Einzelleistung (46.) und kurz darauf Jan Trübenekr (48.) sehr zur Freude der wieder lautstarken ESC-Fans auf 2:4 verkürzt hatten, schien sogar eine erfolgreiche Aufholjagd noch im Bereich des möglichen. Eine Pegnitzer Auszeit hatte letztlich den gewünschten Effekt. So sehr sich die „Hawks“ bemühten, EVP-Torwart Maximilian Schmidt hielt seinen Kasten auch dank der unheimlich starken Verteidigung bis zum Ende sauber. Roman Navarra dagegen tütete mit dem Treffer zum 2:5 den Sieg für seine Mannschaft ein (56.). „Wir müssen in Zukunft einfach schneller laufen und mehr Tore schießen. Das war eigentlich heute unser Ziel und das haben wir nicht geschafft“, sagte Zdenek Vanc.

 

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Jung, Hetzel – Hora, Thebus, Stahl, Pribyl, Marx, Hertwich, Faust, C. Müller, P. Müller, Hartmann – Nold, Stach, Masel, Trübenekr, Lang, Tobola, Dietrich, Zürcher, Kratschmer / Schiedsrichter: Graf/Laudenbach / Zuschauer: 174 / Tore: 0:1 (14.) Dzemla (Navarra, Holomek) 3-5, 0:2 (23.) Dzemla (Wolf), 0:3 (25.) Dzemla (Navarra, Lindmeier), 0:4 (46.) Breyer (Navarra, Schuster), 4-5, 1:4 (46.) Tobola (Trübenekr, Hora), 2:4 (48.) Trübenekr (Tobola, Faust), 2:5 (56.) Navarra (Holomek) / Strafzeiten: Haßfurt 18 / Pegnitz 6.

 
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Der Kracher schlechthin! Sramek zurück in Haßfurt.

Diese Saison unsere neue #13

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Zwei Jahre bereitete Jakub Sramek den Fans des Eishockey-Landesligisten ESC Haßfurt viel Freude. Der Angreifer brachte es im Hawks-Trikot auf 251 Scorerpunkte in 78 Partien. Bald könnten weitere hinzukommen. "Jakub spielt wieder für den ESC", ließ Vorstandsmitglied Martin Reichert kurz vor dem Saisonstart die Bombe platzen und spricht selbst vom "Kracher schlechthin. Für Haßfurt und speziell unserem Verein ein Wahnsinn".

Die unerwartete Rückkehr dürfte auch die ESC-Anhänger freudig stimmen - und gleichzeitig zum Staunen bringen: Immerhin steht der 27-jährige Tscheche noch als Neuzugang im Kader der Passauer "Black Hawks". Nach nur einem Jahr beim Bayernligisten EHC Königsbrunn sollte er zum dortigen Oberligisten wechseln. In Königsbrunn erzielte Sramek zwar in 24 Partien 52 Scorerpunkte, war aber letztlich mit der sportlichen Situation - die Pinguine spielten gegen den Abstieg - nicht wirklich zufrieden.

Auf eigenen Wunsch nach Haßfurt

Doch es kommt nun alles ganz anders: Kurz vor dem Rundenbeginn wechselt Sramek auf eigenen Wunsch zurück zum ESC Haßfurt. "Es hat in Passau nicht so funktioniert", will Reichert, der seit dem Abgang aus der Kreisstadt vor eineinhalb Jahren weiterhin in engen Kontakt mit Sramek stand, nicht näher auf Einzelheiten eingehen.

"Er hat mich angerufen und den Wunsch geäußert, wieder zum ESC zu kommen", sagt Reichert. Tatsache ist, dass durch die Rückkehr des extraligaerfahrenen Stürmers der Angriff der Haßfurter Puckjäger nochmals eine immense Aufwertung erfährt.

"Eigentlich", räumt Reichert ein, "wollten wir niemanden mehr verpflichten. Aber Jakub Sramek ist ein spezieller Fall." Es war für die ESC-Verantwortlichen also "keine Frage", alle Hebel in Bewegung zu setzen, um die Rückholaktion zu bewältigen. Vor allem in finanzieller Hinsicht ein Kraftakt - so schien es zunächst.

Etat der Hawks wird nicht weiter belastet

Dank des großen Engagements von Reicherts Vorstandskollegen Holger Endres werde es "mit Hilfe von Privatsponsoren" aber gelingen, die in Coronazeiten klamme Haushaltskasse nicht zu belasten. "Innerhalb von vier Tagen haben sich genügend Gönner und Freunde dazu bereiterklärt, dass wir den Transfer realisieren können", zeigt sich Reichert begeistert von der unerwarteten finanziellen Unterstützung. "Es ist für uns also kein Kostenfaktor. Und es ändert nichts an unserer finanziellen Lage. Da geht echt ein sportlicher Traum in Erfüllung. Vielen Dank an Alle, die das ermöglichen."

Gegen Pegnitz ist Sramek noch nicht dabei

Ein wenig Geduld braucht Trainer Zdenek Vanc, um seinen Landsmann Sramek einsetzen zu können. Zumindest zum Ligaauftakt am Freitag geben den EV Pegnitz ist der 27-Jährige noch nicht an Bord.

Nachdem Tschechien aufgrund der hohen Zahl an Neuinfizierten mit dem Coronavirus als Risikogebiet eingestuft wurde, muss Sramek, der sich derzeit in seiner Heimat aufhält, vor seiner Wiedereinreise nach Deutschland zunächst testen lassen, das Ergebnis abwarten und dann möglicherweise in Quarantäne. Bei einem negativen Testergebnis sollte er erstmals beim Auswärtsspiel der Hawks am 25. Oktober beim EV Dingolfing im Kader stehen.

 
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​ESC Haßfurt – ESV Burgau (Sonntag, 18.30 Uhr)

02.10.2020

Das Hygienekonzept habe laut Vorstandsmitglied Andreas Kurz „sehr gut“ funktioniert. Nach jetzigem Stand kann das zweite Heimspiel der Haßfurter „Hawks“ in der Vorbereitung zur Landesligasaison am Sonntagabend gegen die „Eisbären“ des ESV Burgau mit 200 Fans ausgetragen werden. Und dabei streben die Hausherren nach der knappen 6:5-Niederlage im Hinspiel nun einen Sieg an. „Wir haben eine weitere Woche gut und hart trainiert, dabei weiter an verschiedenen Taktiken gearbeitet“, sagt Trainer Zdenek Vanc und hofft auf weitere Fortschritte in der letzten Phase der Vorbereitung. Welche Spieler der Tscheche aufs Eis schicken kann, wird sich wieder erst kurz vor dem Eröffnungsbully entscheiden. Neben dem erneut angeschlagenen Lukas Kratschmer, dessen Muskelverletzung sich als hartnäckiger herausstellt als zunächst angenommen, bleiben auch die Fragezeichen hinter den ebenfalls noch leicht angeschlagenen beziehungsweise beruflich verhinderten Daniel Hora, Georg Lang und Eugen Nold stehen. Dagegen kann er mit einem weiteren Landsmann planen, denn Testspieler Tomas Pribyl wird fester Bestandteil der Mannschaft. „Er bekommt einen Vertrag für die Saison“, freut sich Vorstandsmitglied Martin Reichert über die schriftliche Zusage des 21-Jährigen Verteidigers, der beim 5:2-Erfolg der „Hawks“ in Schweinfurt mit zwei Treffern eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht hat.

 

Kader ESC Haßfurt: Jung, Hetzel, Dietz – Hora (?), Hartmann, Pribyl, Stahl, Marx, Thebus, Faust, Finzel, Finger, C. Müller, P. Müller, Hertwich – Trübenekr, Masel, Zürcher, Kratschmer (?), Nold (?), Stach, Dietrich (?), Lang(?), Tobola, Düsel, Krein.

 
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​Eugen Nold zurück bei den Hawks

29.09.2020

 

Mit Eugen Nold konnten die Hawks eine weitere „Wichtige Verpflichtung“, so sportlicher Leiter Martin Reichert, tätigen. „Wir freuen uns, dass Eugen nach 5 Jahren in Bad Kissingen und 1 Jahr in Schweinfurt den Weg zurück zu uns gefunden hat.“ Freut sich nicht nur Reichert über die Verstärkung durch den mittlerweile 30-jährigen. „Er wird uns weiterhelfen, davon bin ich überzeugt“ pflichtet Ihm Andreas Kurz bei. Wann Nold das erste mal für die Hawks auf dem Eis stehen wird entscheidet sich dann kurzfristig. Die Verantwortlichen hoffen natürlich auf einen Einsatz bereits am kommenden Sonntag im Vorbereitungsspiel gegen Burgau.

 
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Sieg und Niederlage nach Verlängerung im Derby gegen Schweinfurt

29.09.2020

Einen 5:2 Sieg in Schweinfurt und eine 3:4 Niederlage in der Verlängerung konnten die Haßfurt Hawks in Vorbereitungsspiel 2 und 3 verbuchen. „Da hat schon viel gepasst aber sich auch noch gezeigt an was wir arbeiten müssen“ war der knappe Kommentar von Coach Zdenek Vanc nach dem Spiel in Schweinfurt. Natürlich sei er „sehr froh das Spiel gewonnen zu haben“ ergänzt er mit einem leichten lächeln. Recht hatte er. Die Haßfurter zeigten im Icedome am vergangenen Freitag eine engagierte Leistung und gingen glücklich, wenn auch nicht unverdient als Sieger vom Eis. Schweinfurt hatte mehr vom Spiel, konnte aber die optische Überlegenheit nicht in zählbares ummünzen. „Dann kommt halt so ein Ergebnis raus“ kommentierte Vorstandssprecher Andreas Kurz das Spiel. Einen guten Eindruck hinterließ der kurzfristig eingesetzte Gastspieler bei den Haßfurtern Tomas Pribyl. Der 21-jährige Verteidiger konnte mit zwei Toren und einem Assist überzeugen. „Ob wir Ihn verpflichten können wird sich zeigen. Gute Argumente hat er geliefert“ war der Kommentar des sportliche Leiters der Hawks Martin Reichert, sichtlich angetan von der Leistung des jungen Verteidigers.

Beim Rückspiel am Sonntag war es wiederum ein sehr engagiertes Spiel beider Mannschaften. Vor, Corona bedingt, nur 200 Zuschauern mussten sich die Hawks in der 4. Minute der Verlängerung mit 3:4 geschlagen geben. „Vorweg“, so Vorstandssprecher Andreas Kurz „muss ich den Zuschauern ein Lob aussprechen. Wir hatten keine Probleme das Hygienekonzept in der kurzfristig zur Sitzplatzarena umgebauten Haßfurter Eishalle umzusetzen. Alle haben sich an unsere Anweisungen und das Konzept gehalten.“

„Nicht unzufrieden sei er“ zeigte sich Vanc abermals zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft „obwohl ich natürlich nach einer 3:1 Führung gerne gewonnen hätte“. „Schweinfurt beginnt nächste Woche mit der Runde und ist daher natürlich einen Schritt weiter wie wir“ ergänzte Martin Reichert. Die Zuschauer jedenfalls sahen ein sehr flottes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Der Unterschied zum Freitag war letztlich die Chancenausbeute beider Teams. „Was am Freitag noch drin war, ging auf unserer Seite heute vorbei, bei Schweinfurt war es genau umgekehrt“ zeigte sich aber auch Andreas Kurz zufrieden mit der Leistung der Hawks. Weiter geht es für die Hawks am kommenden Sonntag mit dem Rückspiel gegen Burgau um 18:30 Uhr.

Die Tore für die Hawks am Wochenende erzielten:

2x Trübenekr, 2x Tobola, 2x Pribyl, Faust, Zürcher

 
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​ERV Schweinfurt – ESC Haßfurt (Freitag, 20 Uhr)
ESC Haßfurt – ERV Schweinfurt (Sonntag, 18.30 Uhr)

25.09.2020

Eigentlich sind die beiden Derbys der „Hawks“ gegen die „Mighty Dogs“ für die Mannschaften sowie besonders den Fans ein Glanzlicht zu Beginn einer Saison. Jeweils knapp 800 Zuschauer kamen etwa zu den letzten zwei Begegnungen ins Haßfurter Eisstadion Am Großen Anger. Doch diesmal ist vieles anders. Wenn sich beide Kontrahenten am Wochenende sowohl in Schweinfurt (Freitag, 20 Uhr) und zwei Tage später in Haßfurt (Sonntag, 18.30 Uhr) gegenüberstehen, sind coronabedingt lediglich 200 Zuschauer erlaubt. Zudem sind bei den beiden Duellen keine Gästefans zugelassen.

Trotz der ungewöhnlichen Voraussetzungen wollen sich die Hawks natürlich sportlich in guter Frühform präsentieren.
Für Haßfurts neuem Coach Zdenek Vanc sicher zwei besondere Spiele. „Natürlich“, sagt der Tscheche, nachdem er vor einigen Monaten noch in Schweinfurt an der Bande stand und den Abstieg in die Landesliga verhinderte. Auf der anderen Seite spiele es „keine große Rolle, wie der Gegner heißt. Ich will immer gewinnen. Das ist für mich am Wichtigsten.“ Für ihn ist auch uninteressant, wie die letzten Begegnungen endeten. „Für beide Mannschaften ist es immer wichtig, wie sie personell besetzt sind. „Bei Schweinfurt haben anfangs auch wichtige Spieler gefehlt, ähnlich wie bei uns in Burgau. Das wird sich am Wochenende zumindest bei Haßfurt nicht ändern. Sowohl Daniel Hora als auch Georg Lang und Christian Dietrich stehen aufgrund von Verletzungen oder berufsbedingt vermutlich erneut nicht zur Verfügung. Doch egal wer das ESC-Trikot trägt: „Wir geben Vollgas“, verspricht Vanc vor den sehr außergewöhnlichen Derbys.

Die Fans werden gebeten sich die Verhaltensregeln für Heimspiele unbedingt im Voraus genau durchzulesen. Diese sind auf www.hassfurt-hawks.de sowie auf den Sozialen Kanälen der Hawks zu finden.

 
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Ponnath wird neuer Platinsponsor bei den Hawks

24.09.2020

 

 

 

Mit dem Familienunternehmen Ponnath DIE MEISTERMETZGER GmbH aus Kemnath, tritt ein Unternehmen der Sponsorenfamilie des ESC Haßfurt als Platinsponsor bei und wird den Verein zukünftig mit großem Engagement unterstützen. Vor dem Hintergrund der besonders wichtigen Niederlassung in Knetzgau ist es für Ponnath ein großes Anliegen die Bekanntheit des Unternehmens auch in der Region Haßberge auszubauen. „Der richtige Partner waren ganz klar die Haßfurt Hawks die fest und erfolgreich in der Region verwurzelt sind. Denn gute Ernährung und Sport ist ein Erfolgsduo auf das sich unser Sponsorship stützt“, erklärt Dieter Hartmann - Marketingleiter. Ponnath sieht sich als Nahrungsmittelunternehmen, welches sowohl in der klassischen Wurst als auch im veganen/vegetarischen Bereich seine Zukunft sieht. Mit einem großen Banner am Eishalleneingang und auf der Brust der Trikots der Hawks wird Ponnath für jeden sichtbar auftreten.

 

Der ESC Haßfurt freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit und bedankt sich bei der Firma Ponnath für die Kooperation!

 
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GTS Spezialgerüstbau aus Röthlein neu in der Sponsorenfamilie der Hawks

24.09.2020

 

 

 

 

 

Mit der Gerüstbaufirma aus Röthlein begrüßen wir ein neues Mitglied in der Sponsorenfamilie der Hawks. Herr Temir Aytekin als Geschäftsführer der Firma musste nicht lange überzeugt werden. „Ich war schon sehr oft bei Spielen der Hawks. Mir war schnell klar, dass ich hier als Sponsor einsteige“ ist Aytekin überzeugt von der Möglichkeit seinen Spezialgerüstbau im Kreis Haßberge noch bekannter zu machen. So wird GTS deutlich sichtbar mit seinem Logo die neuen Trikots der Hawks zieren.

 
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Star Friseur Haßfurt erweitert sein Engagement bei den Hawks

24.09.2020

 

 

 

 

 

Nadine Curran und Ihr Team vom Star Friseur in Haßfurt erweitern Ihr Engagement bei den Hawks mit Beginn der kommenden Saison. Zusätzlich zu der im letzten Jahr schon sichtbaren Präsenz auf den Helmen der Hawks und auf der Eisfläche wird sich der STAR FRISEUR nun auch auf den Trikots der Hawks präsentieren. „Auf die Dauer gesehen möchten wir mit den Hawks eng zusammenarbeiten und gemeinsam etwas aufbauen, z.B. auch durch eine gezielte Förderung der Jugendarbeit“ führt Nadine Curran weiter aus. Beflügelt und bestätigt durch den Erfolg in der Saison 2019/20, möchte die Geschäftsführerin den Verein langfristig unterstützen und in gemeinsamer Kooperation die genannten Ziele erreichen. Der ESC Haßfurt freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit und bedankt sich bei Star Friseur Haßfurt für die Kooperation!

 
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ESV Burgau – ESC Haßfurt 6:5 n. V. (2:2, 1:2, 2:1)

20.09.2020

Sie haben ihren ersten Test zwar knapp verloren, dennoch zeigte sich Zdenek Vanc mit dem Auftritt der Haßfurter „Hawks“ am Samstagabend bei den „Eisbären“ des ESV Burgau „ziemlich zufrieden. Das war über weite Strecken schon ganz gut.“ Verständlich, denn die knappe 6:5-Niederlage wurde erst in der Verlängerung besiegelt. Zum anderen hatte der neue Trainer viele Junioren im Aufgebot, nachdem er auf einige „Stammkräfte“ – unter anderem fehlten Daniel Hora, Pascal Marx, Christian Dietrich, Georg Lang oder Lukas Kratschmer – noch verzichten musste. In einem dennoch ausgeglichenem Spiel beider Landesligisten, in dem es zum einen hin und her ging, erzielten Alexander Stahl, Jan Trübenekr (3) sowie Neuzugang Dominik Tobola die Treffer. „Ich habe viele gute Dinge gesehen“, sagte Vanc nach der Partie, die Burgaus David Zacher erst in der 64. Minute mit dem 6:5 beendete. „Natürlich auch einfache Fehler. Aber überwiegend im ersten Drittel, in dem wir vier von insgesamt fünf Mal auf der Strafbank saßen. Das ist einfach zu viel und hat viel Kraft gekostet.“ Ein Hauptaugenmerk in den kommenden Wochen will der Tscheche somit auch auf die Disziplin legen. Am kommenden Wochenende finden nach jetzigem Stand die zwei schon traditionellen Vorbereitungsderbys gegen die Schweinfurter „Mighty Dogs“ statt. Am Freitag treten die „Hawks“ um 20 Uhr im Icedome an, ehe am Sonntag um 18.30 Uhr das Rückspiel im Stadion Am großen Anger geplant ist. Dann sind voraussichtlich 200 Zuschauer zugelassen.

 

Dauerkarten und 10er Karteninhaber werden dabei vorrangig Einlass erhalten. Für die Sponsoren des ESC ist dann das Hawks Inn reserviert. Informationen zum Ablauf, dem Eintrittskartenverkauf und den getroffenen Maßnahmen will der Verein noch in dieser Woche veröffentlichen.

 
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​Start in die heiße Phase

08.09.2020

ESV Burgau – ESC Haßfurt (Samstag, 18 Uhr)

Es wird erstmals ernst für die Haßfurter „Hawks“, denn nach vielen schweißtreibenden Trainingseinheiten seit Anfang September steht am Samstag nach vielen Monaten (Corona)pause die erste Partie auf dem Plan. Um 18 Uhr tritt die Mannschaft um Neutrainer Zdenek Vanc beim ESV Burgau an. Fünf weitere Vorbereitungsspiele für die am 16. Oktober beginnende Landesligasaison sind geplant.

„Ich kann bislang nichts Negatives sagen. Alles läuft sehr gut“, sagt Vanc, der sich in der bisherigen Vorbereitung stark auf das Thema „Kondition“ konzentriert hat. In dieser Woche startete er dann mit dem sogenannten „Systemtraining“. Tatsache ist, dass die Spieler „sehr schwer arbeiten“ um dann punktgenau topfit zu sein. Beim Ligakonkurrenten, gegen den die Kreisstädter letztmals in der Meisterrunde der Saison 2017/2018 zwei Mal die Oberhand behielt (8:7 und 2:6 lauteten die Ergebnisse), steht für den 41-Jährigen das Ergebnis weit im Hintergrund. Ziel ist für ihn vielmehr zu sehen, wie die Mannschaft im direkten Duell abschneidet. „Training und Spiel sind einfach zwei völlig verschiedene Dinge. Ich will sehen, wie die Jungs im Spiel reagieren, wie etwa der Aufbau funktioniert, die Verteidigung oder der Einsatz allgemein. Ich will einfach sehen, wo unsere Stärke und vor allem Schwäche liegt.“

Leider stehen aufgrund von Verletzungen einige Akteure nicht zur Verfügung. „Manche haben noch kleine Probleme. Aber das ist immer so,“ hofft er, dass spätestens zum Start wieder alle Spieler einsatzbereit sind. In den kommenden Wochen bekommen auch, wie zuvor angekündigt, die Eigengewächse aus der letztjährigen U20 ihre Chance, sich für die 1. Mannschaft zu empfehlen. Ob Nils Düsel, Clemens Müller, Tobias Hertwich, Philipp Müller, Emil Krein, Dominik Finzel und Peter Finger diese Chance nutzen, wird sich zeigen. „Es sind alles Haßfurter. Wir brauchen diese Jungs und wollen sie langsam aufbauen und weiterentwickeln“, betont Zdenek Vanc.

Weitere Vorbereitungsspiele sind am Freitag, 25. September, im Schweinfurter „Icedome“ gegen die „Mighty Dogs“ um 20 Uhr. Bereits am Sonntag, 27. September ist das Rückspiel in Haßfurt um 18.30 Uhr. Weiter geht es am Sonntag, 4. Oktober, gegen den ESV Burgau um 18.30 Uhr sowie am Freitag, 9. Oktober, gegen Lauterbach um 19.30 Uhr. Am Sonntag, 11. Oktober, findet um 18 Uhr das Rückspiel in Lauterbach statt.

 

Kader ESC Haßfurt: Jung, Hetzel, Dietz – Hora, Hartmann, Marx, P. Müller, Thebus, Faust, Finzel, Hertwich, C. Müller – Trübenekr, Zürcher, Kratschmer, Stach, Dietrich, Lang, Tobola, Düsel, Finger, Krein, Masel.

 

David Hornak wechselt zum Ligakonkurrenten EHC Bayreuth

05.09.2020

 

David Hornak verlässt die Hawks und schnürt ab sofort seine Schlittschuhe für die 1b der Tigers.

Der Slowake kam zur letzten Saison nach Haßfurt und erzielte in 34 Pflichstpielen 54 Scorrerpunkte.

Leider hat es mit einem weiteren Engagement bei den Hawks nicht geklappt. Trotz allem werden wir den 27jährigen

bei dem einen oder anderen Gastspiel in Haßfurt wiedersehen.

Der ESC bedankt sich bei David für die letzte Saison und wünscht Ihm alles Gute.

 
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Ein neuer Trainer ist in der Stadt

22.06.2020

Zdenek Vanc übernimmt.

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

Zdenek Vanc übernimmt die sportliche Verantwortung bei den "Hawks". Der 41-jährige Tscheche, der im Frühjahr als zurückgeholter "Feuerwehrmann" die Schweinfurter "Mighty Dogs" noch vom Bayernligaabstieg bewahrte, ist für den sportlichen Leiter der Hawks Martin Reichert eine sehr gute Lösung. "Für die kommende Saison haben wir einen Trainer gesucht, welchem die Weiterentwicklung des Eishockeysports am Herzen liegt und der uns auch im Nachwuchs unterstützen kann", begründet er den überraschenden Wechsel. Die Entscheidung für Zdenek Vanc, der in seiner aktiven Laufbahn unter anderem in seinem Heimatland, in den USA, beim ESV Königsbrunn sowie in Schweinfurt stürmte, fiel nicht nur aufgrund des Bayernligaaufstiegs des Lokalrivalen sowie der letztjährigen „Rettungsaktion“, bei er „eindrucksvoll nachgewiesen“ habe, „was er leisten kann: Er wird sich zusätzlich beim ESC-Nachwuchs engagieren. „Hier kann er unsere gemeinsamen Ziele, das Nachwuchs-Eishockey in Haßfurt weiterzubringen, optimal unterstützen“, freut sich Reichert auf die Zusammenarbeit. Zusammen mit seiner Familie zieht Zdenek Vanc zum 1. September in die Kreisstadt und beginnt dann mit seinen neuen Aufgaben.

 
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Die Jugend drängt nach oben

 

Mit Nils Düsel, Clemens Müller, Tobias Hertwich, Philipp Müller, Emil Krein, Dominik Finzel und Peter Finger klopfen gleich sieben Spieler aus dem eigenen Nachwuchs an die Tür der ersten Mannschaft. Die Sieben werden das komplette Vorbereitungsprogramm der ersten Mannschaft mitmachen. Danach wird sich entscheiden ob der eine oder andere fest bei der ersten Mannschaft eingeplant wird. Wünschen wir den Jungs das Beste und hoffentlich auf bald in der Ersten.

 
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Das Spitzenteam in Haßfurt

27.07.2020

Alter Vorstand wurde wiedergewählt, Umsatz nochmals deutlich gesteigert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Am vergangenen Samstagabend fand im Vereinslokal des ESC Haßfurt, unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen, die alljährliche Mitgliederversammlung mit Neuwahl des ESC Haßfurt e.V. statt.

Andreas Kurz, Sprecher des Vorstandes begrüßte pünktlich um kurz nach 19 Uhr die rund 45 Anwesenden und wies gleich zu Beginn nochmals auf die Hygiene- und Abstandsregelungen für die durchzuführende Veranstaltung hin. Es wurde den Mitgliedern empfohlen während der kompletten Veranstaltung einen Mundschutz zu tragen, was alle Anwesenden auch beherzigten. Auch bei der Bewirtung der Gäste wurde auf Gläser verzichtet und nur Getränke in Flaschen ausgegeben.

Nach der Begrüßung folgte der Rechenschaftsbericht des Vorstandes für das abgelaufene Geschäftsjahr der Bereiche 1. Mannschaft, Nachwuchs und Eiskunstlauf, sowie den Bereich Finanzen-Marketing-Sponsoring. Für den Bereich 1. Mannschaft stellte Martin Reichert als verantwortlicher Vorstand für diesen Bereich verschiedene Statistiken der abgelaufenen Saison vor. Ebenso ging er auf die Vorschläge des Bayerischen Eissport Verbandes für den Spielmodus der kommende Saison ein. Auf Nachfrage aus der Versammlung, ob denn bereits eine Entscheidung für den Start der neuen Saison getroffen wurde, antwortete er: „Im Moment gehen wir davon aus, dass wir wie in den vergangenen Jahren eine Saison vor Zuschauern austragen können. Ob wir natürlich auf Basis des Hygienekonzeptes des Deutschen Eishockey Bundes zusätzliche Maßnahmen treffen müssen oder auch selbst aktiv werden, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.“ verwies Reichert auf das vergangene Woche zwischen den Fachverbänden „sehr durchdachte“, erarbeitete Konzept. Nach der 1. Mannschaft kam der Nachwuchs mit seinen Berichten, die vom Nachwuchsleiter Frank Terhar vorgetragen wurden. Er ging näher auf die Nachwuchsmannschaften ein, die für den ESC Haßfurt letztes Jahr am Ligenspielbetrieb teilnahmen. „Die U9, U11, U13, U15 und U20 des ESC konnten letztes Jahr ordentliche Ergebnisse erreichen. Darauf, und auf die Unterstützung einer Vielzahl von Ehrenamtlichen Helfern, kann man schon ein wenig stolz sein. Auch, dass wir in diesem Jahr noch zusätzlich eine U17 melden konnten und somit den Nachwuchs komplettieren und alle Mannschaften gemeldet haben die es zu melden gibt“ so Terhar. „auch unser Werbevideo, welches von Marc Schöpplein für den Nachwuchs erstellt wurde“ käme sehr gut an „und hilft uns Kinder und Jugendliche für diesen tollen Sport zu begeistern“. Mit dem Bericht über den Eiskunstlauf und der Entgleisung, welche seit letztem Jahr beim ESC im Nachwuchs integriert ist und sehr ordentliche Ergebnisse in der Hobby Liga erreichen konnte schloss Terhar seinen Bericht. „Hinweisen,“ so seine Schlussworte „möchte ich nochmal auf unseren, die letzten Jahre sehr erfolgreichen Schlittschuhlaufkurs der ,so Corona das zulässt, auch dieses Jahr wieder stattfinden soll“.

Nach der Übergabe des Mikrofons an Jens Amarell, zuständig für die Finanzen beim ESC Haßfurt, startet dieser mit dem „trockenen“ Teil der Veranstaltungen dem Zahlenwerk über Einnahmen und Ausgaben im Verein. „Die Aktivitäten, die wir sowohl im Marketing Sponsoring Bereich getätigt haben“ bedankte sich Amarell beim zuständigen Vorstand, für diesen Bereich Holger Endres „aber auch alle anderen Aktivitäten im Vereinsleben haben uns erstmals einen Umsatz über eine Viertel-millionen Euro beschert“ so Amarell. „So schön das ist“ führte er weiter an „bringt es uns aber an einen Punkt, an dem wir mit noch mehr Weitblick planen müssen“ als ein Beispiel führte er die Steuern und Abgaben an. Auf der Ausgabenseite standen rund 20.000 Euro weniger, was im ersten Moment „viel aussieht“ so der Finanzer des ESC. „Der Überschuss ist aber nicht so hoch wie im Geschäftsbericht des Steuerbüros ausgewiesen“ Amarell erklärte den Zusammenhang mit Sach- und Anlagevermögen und den daraus resultierenden linearen Abschreibungen welche dieses Ergebnis mit beeinflussen würden. „So kann man davon ausgehen, dass wie in den vergangenen Jahren plus minus 0 gewirtschaftet wurde“, „was aber mit den Gegebenheiten und der Abzahlung aller alten Verbindlichkeiten, ein gutes Ergebnis ist“ Auf die Frage aus der Runde wie es denn in der kommenden Saison an der Sponsorenfront aussieht antwortete der zuständige Vorstand Holger Endres: „Im Moment haben wir einen Sponsor der abwarten möchte wie es weitergeht. Er hatte aber zugesagt, falls Spielbetrieb stattfindet, sofort wieder einzusteigen. Alle anderen Sponsoren stünden weiter zum ESC, wenn auch ggf. mit vermindertem Engagement. Auch haben wir mit neuen Sponsoren Verhandlungen geführt, die wir, sobald die Verträge unterschrieben sind, rechtzeitig bekannt geben werden“. „Alles in allem ist es im Moment Gott sei Dank nicht so schlimm wie der Vorstand noch im März angenommen hat“ schloss der Riedbacher Vorstand seinen kurzen Bericht.

Nach einem Überblick über die Mitgliederstatistik, welche eine Steigerung seit 2019 von 45 Mitgliedern auswies kam es dann zum Bericht des Kassenprüfers. Der anwesende Gerhard Röß bescheinigte dem ESC in seiner Prüfung, welche er zusammen mit Heike Kratschmer getätigt hatte, eine ordentliche, vollständige und saubere Buchführung und empfahl der Veranstaltung die Entlastung des Vorstandes. Die Versammlung folgte dem Vorschlag und entlastete den Vorstand einstimmig.

Damit war der Weg für Neuwahlen frei. Die Versammlung wählte dann die Sanderin Andrea Finzel und den Zeiler Sebastian Noll zum Wahlvorstand für die nun folgenden Wahlen. Nach einer kurzen Pause zur Organisation der Wahl übernahmen die beiden Wahlvorstände das Mikrofon und führten die Wahl durch. Nachdem sich für die verschiedenen Abteilungen keine weiteren Kandidaten zur Verfügung stellten war dies sehr schnell erledigt. Kurzum wurde der alte Vorstand auch wieder der neue Vorstand. Bei der Position der Kassenprüfer schied Heike Kratschmer aus. Gerhard Röß stand weiter zur Verfügung. Nachdem sich Maik Richter aus Haßfurt bereit erklärte die vakante Position zu übernehmen, wurden die beiden Kassenprüfer ebenfalls gewählt. Somit wird die Kasse des ESC weiterhin von Gerhard Röß und jetzt neu von Maik Richter geprüft.

Zum Punkt Verschiedenes wurde ein Antrag der Abteilung Entgleisung besprochen. Dieser sah vor, dass die Entgleisung beantragt hatte eine weitere Eiszeit für die kommende Saison zu bekommen. Jens Amarell bestätigte den Eingang des Antrags und wies auf die Satzung des Vereins hin, welche aussagt, dass ein solcher Antrag nicht in der Mitgliederversammlung behandelt werden kann. Trotz allem nahm sich die Versammlung die Zeit mit den anwesenden die Rahmenbedingungen zu diskutieren. „Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Stadtwerken. Sobald es etwas neues gibt, bzw. wir wissen wieviel Eiszeit dem Verein zur Verfügung steht werden wir den Punkt mit den Sprechern der Entgleisung weiter besprechen.“ so Martin Reichert. Unter Verschiedenes erläuterte Kurz nochmal das Vorhaben des Vereins, die Werbung für Heimspiele weiter auszubauen und der Verein deshalb noch auf der Suche nach geeigneten Plätzen ist, um weitere Spielankündigungsplakate aufzuhängen. Ebenso kam von Kurz der Hinweis, dass das Hawks Inn „digitalisiert“ werden soll und die Medienausstattung hierzu noch gesucht wird.

Gegen 20:45 Uhr wurde die Versammlung durch Andreas Kurz geschlossen.