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Drei weitere junge Spieler, die ein fester Bestandteil der 1. Mannschaft der Hawks sein möchten haben Ihre Zusage für die kommende Saison gegeben.
28.07.21

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Über die Verlängerung von Tobias Hertwich, Dominik Finzel und Philip Müller ist die Vorstandschaft des ESC sehr glücklich. Die drei jungen Verteidiger möchten sich in der Vorbereitung für einen Stammplatz bei den Hawks empfehlen. Konstanz und das abstellen von leichten Fehlern steht auf dem Trainingsprogramm. "Ziel der Jungs muss es sein, schnell eine ähnliche Entwicklung zu nehmen wie z.B. ein Lukas Kratschmer" so Sportvorstand Martin Reichert.

 

Drei weitere Verlängerungen und ein Abgang: Beim ESC Haßfurt schreiten die personellen Veränderungen für die Saison 2021/22 voran.
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Während Verteidiger Kevin Faust die „Hawks“ verlässt, erhofft sich das Angreifer-Trio Lukas Kratschmer, Timo Zürcher und Michael Stach eine diesmal durchgehende Spielzeit mit möglichst keinen Spielabsagen. Das Trio, fester Bestandteil der 1. Mannschaft, hat seine Zusage für eine weitere Spielzeit gegeben. Die Vorstandschaft des ESC ist sehr zufrieden, dass Kratschmer (20), Zürcher (21) und Stach (23) weiter für ihren Heimatverein auf Punktejagd gehen, schließlich konnten sie schon des Öfteren mit guten Spielen aufwarten. Nun soll an der Konstanz gearbeitet werden. „Lukas, Michael und Timo sind feine Jungs“, so Vorstandsmitglied Martin Reichert. „Sie haben sich die letzten Jahre, trotz ihres jungen Alters, durch ihre guten Leistungen schon zu einer Art Wortführern in der Mannschaft entwickelt.“

 

Derweil verlässt der gebürtige Berliner Kevin Faust, der nach seinem Wechsel während der Saison 2019/20 aus Schweinfurt 15 Partien bestritt, den Verein Corona- und Berufsbedingt Richtung Heimat. Der 30-Jährige wird bei den „Eisbären“ in der Regionalliga spielen und sich eventuell im Nachwuchsbereich engagieren.

 

Gut zwei Monate noch, bis die „Eiszeit“ bei den Haßfurter „Hawks“ wieder richtig Fahrt aufnimmt.
14.07.21

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Gut zwei Monate noch, bis die „Eiszeit“ bei den Haßfurter „Hawks“ wieder richtig Fahrt aufnimmt. Und der bislang übersichtliche Kader für die Saison 2021/22 ist jetzt wieder ein Stück gewachsen. Mit Nils Düsel, Emil Krein und Peter Finger haben drei Eigengewächse zugesagt, weiterhin für ihren Heimatverein spielen zu wollen. Sie bereiten sich bereits ausgiebig auf die Saison vor und nehmen sowohl an den Trainingseinheiten der neuen 1b/U20, als auch die der 1. Mannschaft teil. Eine gute Vorbereitung und somit und gute Athletik sei „die Grundvoraussetzung, um den Schritt vom Nachwuchs in die 1. Mannschaft zu schaffen“, betont Sportleiter Martin Reichert. „Ich wünsche allen Dreien eine erfolgreiche Saison, den ersten Schritt dafür legen sie bereits jetzt. Dass unsere Jugend diese Anforderungen auf sich nimmt zeigt auch, dass unsere Jugend sich für Leistung begeistert und dies ist in allen Bereichen ihrer Zukunft wichtig.“ Zuvor haben bereits die beiden Torhüter Nicolas Hetzel und Timo Jung sowie Angreifer Jakub Sramek zugesagt.

Derweil sind die Vereinsverantwortlichen auch auf der Suche nach neuen Nachwuchsspielern. Kinder ab fünf Jahren, beziehungsweise deren Eltern oder Erziehungsberechtigte, können sich mit dem Nachwuchsleiter Frank Terhar in Verbindung setzen. Die notwendige Ausrüstung wird zu Beginn kostenlos zur Verfügung gestellt.

Info & Kontakt frank.terhar@hassfurt-hawks.de oder 0151/65174384

 

Überraschung bei den "Hawks": Der Trainer verlässt den ESC
10.06.2021

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Ich will den Nachwuchs mit meinen Trainerkollegen weiterentwickeln“, machte Zdenek Vanc noch vor einigen Wochen deutlich, als auch er mit seiner Familie unfreiwillig im Corona-Lockdown festsaß, aber schon optimistisch in die Zukunft blickte und in Haßfurt voller Tatendrang auf die Saison 2021/22 hinarbeitete. In wenigen Tagen startet der Tscheche nun wieder mit seinen Vorhaben – allerdings nicht wie geplant beim ESC Haßfurt: Vanc wechselt überraschend zum EHC Straubing.

Vanc, der im Frühjahr 2020 als zurückgeholter „Feuerwehrmann“ die Schweinfurter „Mighty Dogs“ noch vom Bayernliga-Abstieg bewahrte und im Sommer beim ESC Haßfurt anheuerte, soll bei den niederbayerischen „Tigers“ hauptverantwortlich und vor allem ganzjährlich mit anderen Kollegen mehrere Jugendmannschaften (U 9, U 11, U 13 und U 15) betreuen

Leicht falle ihm der Abschied aus Haßfurt nicht, beteuert Zdenek Vanc in einem Telefonat. „Das war bislang meine schwerste Entscheidung“, räumt er ein. Er hätte sehr gerne den Wiederbeginn bei den kleinen und großen „Hawks“ nach der Pandemie begleitet und vorangebracht.

„Ich war sehr, sehr zufrieden in Haßfurt. Alles war sehr schön. Leute, Verein, Stadion, Fans, einfach alles“, bedankt sich der Tscheche für die kurze, aber sehr intensive Zeit in der Kreisstadt. Seine Wahl fiel aber letztlich auf Straubing. „Ich weiß nicht, wie oft ich in meinem Leben noch ein Angebot von einem DEL-Verein bekomme." Für ihn sei der EHC einfach ein weiterer Schritt, den er gerne gehen möchte. Während der Umzug vom Main nach Niederbayern bereits für kommenden Montag geplant ist, findet schon Anfang Juli das erste Eistraining im Stadion am Pulverturm statt. Bis dahin steht noch sogenanntes „Trockentraining“ auf dem Programm.

Nicht nur für die ESC-Fans, sondern auch für die Führungsetage des Haßfurter Landesligisten ist der Abgang von Zdenek Vanc ein herber Verlust. Trotzdem habe man seiner Bitte nach vorzeitiger Vertragsauflösung zugestimmt. „Wenn er so ein Angebot hat, das es ja auch nicht überall gibt, werden wir ihm natürlich da keine Steine in den Weg legen“, sagte Sportvorstand Martin Reichert, der aufgrund der gleichen Einstellung zum Eishockey und der Zielsetzung „sehr gerne“ mit Vanc zusammengearbeitet habe.

 

Der ESC Haßfurt habe „schon immer“ Spieler und Trainer gefördert. „Egal um wen es sich handelt. Wir unterstützen die Vorhaben nach unseren Möglichkeiten. Das ist unser Thema.“ Dass diese Vereinseinstellung „nicht immer schön für uns“ sei, wollte Reichert nicht abstreiten. „Das reißt selbstverständlich immer eine Lücke. Wir sind ja kein Verein, der gleich immer Ersatz parat hat. Aber das nehmen wir gerne im Sinne des Einzelnen als auch im Sinne des Ganzen gerne auf uns.“

Ein Nachfolger für Zdenek Vanc stehe derweil noch nicht fest. Mit den Planungen sei allerdings begonnen worden. „Es ist nicht einfach“, hofft Reichert auf eine baldige Lösung, stellt sich andererseits auf eine „nicht einfache“ Suche ein.

Etliche Lichtblicke für die Haßfurter "Hawks"
14.03.2021

 
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„Jakub Sramek wird uns in den kommenden beiden Spielzeiten viel Freude bescheren und für die Hawks antreten“. Nun haben auch die Verantwortlichen beim ESC Haßfurt, allen voran die Bereichsvorstände Jens Amarell (Finanzen), Holger Endres (Sponsoring/Marketing), Frank Terhar (Nachwuchs), Martin Reichert (Sportlicher Leiter) und Andreas Kurz (1. Mannschaft) nach dem zwangsbedingtem Ausfall der Saison 2020/2021, wieder einmal eine tolle Nachricht.

Ab September soll der Toptorjäger nicht nur weiterhin für die großen „Hawks“ auflaufen, sondern auch ganzjährig den Nachwuchstrainingsbetrieb bei den „Young Hawks“ unterstützen. „Für uns eine tolle Ergänzung. Wir erhoffen uns davon eine noch bessere Ausbildung unserer Talente“, blicken nicht nur Nachwuchsleiter Terhar und Sportvorstand Reichert deshalb mit einem Strahlen im Gesicht in die Zukunft. Ihm und seinen Kollegen haben die letzten Monate in der Pandemie sehr viele Nerven gekostet. Trübsal blasen kam dabei freilich nicht in Frage. Vielmehr richtete sich ihr Blick in zahlreichen Videositzungen immer nach vorne auf eine Landesligasaison 2021/2022, die nach ihren Vorstellungen wieder „einigermaßen normal“ stattfinden kann. „Zugegeben“, räumt Martin Reichert ein, „wir sind Corona bedingt etwas hinter dem Zeitplan, welchen wir in einer normalen Saison hätten.“ Doch Vorgespräche fanden „natürlich mit den allermeisten Spielern“ bereits statt.“ Trainer Zdenek Vanc, der vor seiner ersten richtigen Saison in Haßfurt steht, kann dann neben den beiden Torhütern Timo Jung und Nicolas Hetzel auch mit Jakub Sramek arbeiten. „In diesen Zeiten freut man sich bereits über kleine Dinge und das ist doch eine wirklich tolle Neuigkeit“, richtet sich Reichert mit dieser Vertragsverlängerung des Tschechen, der nach seiner spektakulären Rückkehr an die alte Wirkungsstätte im vergangenen Herbst lediglich eine Partie absolvierten konnte, an die treuen ESC-Fans. Weitere Details bezüglich des Kaders für die ab Herbst wollen beziehungsweise können die ESC-Vorstände nicht öffentlich machen.

Dafür liegen erste Überlegungen seitens des Bayerischen Eissportverbandes (BEV) für den Ablauf der neuen Spielzeit vor. „Es gibt einige Planspiele, welche in diversen Videokonferenzen mit den anderen Vereinen durchgesprochen wurden“, teilt Andreas Kurz mit, ohne jedoch auf Einzelheiten einzugehen. „Das würde hier zu weit führen. Von unserer Seite aus machen wir uns hier über die eine oder andere Idee noch keine großen Gedanken, da zu viele Unbekannte enthalten sind.“ Tatsache ist aber, dass Covid19 weiterhin eine große Rolle spielt. Und damit verbundene Maßnahmen bezeichnen er und seine Mitstreiter als „eher diffus.“ Der September sei daher „noch ganz weit weg. Es wird sich noch einiges in die eine oder andere Richtung bewegen. Wir sind auf jeden Fall auf alle Eventualitäten vorbereitet.“ Zumindest ein Szenario scheint sicher: eine ähnliche Saison mit möglichem Abbruch wie zuletzt scheint ausgeschlossen. Nach Verbandsvorstellungen solle es notfalls auch für die Landesliga und den Nachwuchs eine Saison ganz ohne Zuschauer geben. Dahingehend machen sich die Verantwortlichen in der Kreisstadt, die vor einem halben Jahr bei einem solchen Szenario von „finanziellen Selbstmord“ sprachen, zum jetzigen Zeitpunkt keine großen Gedanken. „Wie gesagt, in den nunmehr 16 zurückliegenden Corona Monaten haben wir gelernt bei gewissen Dingen etwas entspannter zu sein“, betont Kurz. Ebenso wollen sie selbst keine Prognose wagen – fallende Inzidenzzahlen und damit verbunden eine gewisse Entspannung hin oder her. „Das hatten wir vergangenes Jahr schon mal. Wer kann Ende Mai schon wissen, die wievielte Welle wir noch ertragen müssen“, heißt es.

 

Unterdessen gab es vor kurzem ein digitales Gespräch mit Vertretern der Stadt Haßfurt. Thema dabei: Die Eishalle, die aktuell als Corona-Testzentrum dient. In einer ausführlichen  Videoschalte mit dem Ersten Bürgermeister Günther Werner, Stadtkämmerer Wolfgang Hömer von der Stadt Haßfurt sowie dem Geschäftsführer der Städtische Betriebe Haßfurt GmbH Norbert Zösch, wurde das Thema Testzentrum in der Eishalle ausführlich besprochen.

Es besteht die Hoffnung, dass bei weiter sinkender Inzidenz und steigenden Impfzahlen die Eishalle als Testzentrum nicht mehr benötigt wird. Sollte dann 

ein Hallensportbetrieb durch die Regierung zugelassen werden, könnte die Spielstätte durch die Haßfurt Hawks wieder genutzt werden. Im Hinblick auf 

die im Herbst beginnende Saison ist dies für den Verein ein Lichtblick.  

 

Dagegen steht hinter der Finanzierung der anstehenden Spielzeit noch ein großes Fragezeichen. „Die Saison 2020/2021 ist beendet und wir sind ohne größere Schäden rausgekommen“, teilt Jens Amarell einerseits erleichtert mit. Seine Sorge richtet sich allerdings auf die kommenden Monate. Es sei „jetzt noch nicht abzuschätzen, wie unsere Sponsoren, Gönner, Vereinsmitglieder und so weiter, aus der Corona-Krise kommen.“ Eine weiter Lücke klafft auf, da den Mitgliedern schon signalisiert wurde, dass die Spartenbeiträge im kommenden Jahr nur 40 Prozent einer normalen Saison betragen. „Somit tragen wir als ESC, und das war die richtige Entscheidung des Vorstandes, 60 Prozent aus der Vereinskasse.“

Des Weiteren arbeite die ESC-Führung derzeit an einer Lösung für alle Besitzer einer letztjährigen Dauer- und 10er-Karte, die nicht ein zweites Mal verkauft werden sollen. „Hier sind wir auf einem guten Weg bei den Gesprächen im Vorstand, dass alle der treuen Fans in der kommenden Saison zufrieden sein können. Hier werden wir in den nächsten Wochen Vollzug melden.“

Groß ist angesichts der finanziellen Ungewissheit deshalb die Freude, dass Vereinsmitglieder und Freunde des Vereins selbst aktiv werden und bereits geworden sind. Sebastian Noll, Zeitnehmer und im Sicherheitsdienst beim ESC, gestaltete beispielsweise von sich aus einen Tupperabend. Den Erlös von gut 400 Euro spendete er dem ESC-Nachwuchs. „Das finden wir im Vorstand eine tolle Entwicklung, wenn Jemand Initiative zeigt und aktiv wird.“

Ähnlich wie bei den Schweinfurter „Mighty Dogs“ soll auch in Haßfurt die Vereinsgaststätte „Hawks Inn“ wieder mehr in den Mittelpunkt des gesamten Vereins gerückt werden. Umbauten und Ergänzungen finden statt, einige Veränderungen sind bereits „zu unserer und hoffentlich auch zur Zufriedenheit unserer Anhängerschaft abgeschlossen. Wir hoffen, das wird so, wie wir uns das alle vorstellen“, sagt Andreas Kurz abschließend.

 

Eis- und Rollkunstlauf: Verliert der Sport zwei Jahrgänge?

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Nicht nur die populären Teamsportarten trifft die Corona-Pandemie. Auch die Eis- und Rollkunstlauf-Abteilungen in Schweinfurt und Haßfurt leiden. Zerbrechen sie an der Krise?

Zuhause bei Dagmar Buchholz-Köhler gab es über Jahre oft nur ein Thema: Wohin und auf welche Eisbahn verschlägt es die Familienmitglieder am anstehenden Wochenende? "Bei mir waren die Schlittschuhe schon mit in der Wiege gelegen", erzählt Buchholz-Köhler. Ihre Mutter war eine gute Eiskunstläuferin und Trainerin - und sogar Teil der Berliner Eisrevue. "Meine Leistungen waren aber nicht erwähnenswert", meint Buchholz-Köhler auf Nachfrage zu ihrer aktiven Karriere als Eiskunstläuferin. Sie lacht herzlich. Später wurde auch sie Eiskunstlauf-Trainerin, ihre überfachliche Ausbildung als Fachübungsleiter machte sie in West-Berlin, ihrem Geburtsort - hernach in Bayern folgte dann die fachliche unter Erich Zeller, dem legendären Bundestrainer und Präsidenten des Eiskunstlauf-Weltverbandes.Die Wahl-Schweinfurterin, seit 1991 lebt sie in der Stadt, gerät schnell ins Schwärmen, wenn es um ihre Sportart geht. Sie erinnert sich auch gern zurück, wie es zu der Zeit, als ihre Tochter und ihr Sohn noch klein waren, am Frühstückstisch rundging. Ihre Tochter ist wie sie Eiskunstläuferin, heute ebenfalls Trainerin. Ihr Ehemann und Sohn haben sich dem Eishockey verschrieben. Jeder war irgendwo unterwegs, meint sie.

Doch gehen die Gespräche hin zur Gegenwart, wird der Gesichtsausdruck der Trainerin, die auch beim ESC Haßfurt tätig ist, nachdenklicher. Für den Sport ist die derzeitige Lage in der Pandemie verheerend. Besonders hart trifft es "komplexere Sportarten", wie etwa Eiskunstlaufen - da ist sie sich sicher. Höher, schneller und weiter ist beim Eiskunstlaufen keine Übertreibung. "Im Eiskunstlauf gibt es nach oben hin fast keine Grenzen mehr. Mittlerweile ist es fast Usus, dass man alles vierfach springt. Zu meiner Zeit war man der King, wenn man alles doppelt konnte."

Es dauert sehr lange, bis die Kinder den Sport gut beherrschen. Dafür sind unzählige Trainingsstunden notwendig. "Es braucht Jahre, bis die Füße auch denken", beschreibt sie die Komplexität der Sportart.

Gut 50 Aktive zählt der ERV Schweinfurt rund um das Eislaufen. Angefangen von Fünfjährigen bis hin zu Erwachsenen aus der ganzen Region - von Würzburg bis in die Rhön. Gerade die Arbeit mit den Kindern in den zwei Vereinen macht ihre große Freude: "Ich messe mich nicht daran, ob die Kinder Titel gewinnen. Viel wichtiger ist, dass sie Spaß haben." Im gehobenen Breitensportbereich hat der ERV einige vielversprechende Nachwuchstalente. Für die entwickelt sich die Krise aber zu einem echten Problem. Essentiell für den Fortschritt im Eiskunstlauf im Nachwuchs ist das Ablegen von Prüfungen, bei denen verschiedene Elemente und Schritte vorgemacht werden müssen. Anhand der Prüfungen erfolgen Einteilungen in verschiedene Kategorien, um an Wettbewerben teilnehmen zu können.

Die Prüfungen im März 2020 fielen der Pandemie zum Opfer. Dabei hatten die Trainerin und die Sportler schon seit Wochen darauf hin trainiert. Das gleiche Spiel wiederholte sich dann im Herbst. Auch die Prüfungen, die für Anfang November terminiert waren, entfielen. Wieder war die akribische Vorbereitung umsonst. Das bringt Probleme mit sich, die eventuell nicht mehr aufzuholen sind.

Ist der Zug schon abgefahren?

Für viele Talente - egal ob aus Haßfurt oder Schweinfurt - könnte die noch junge Karriere dadurch einen großen Knick erleiden. "Wir hängen jetzt eineinhalb Jahre hinten nach", versucht Buchholz-Köhler zu erklären. Um etwa an bayerischen Meisterschaften teilzunehmen, sind bestimmte Prüfungen notwendig, die bis zu einem gewissen Alter abgelegt werden müssen. "Für viele Kinder ist damit der Zug schon abgefahren. Die werden es nicht mehr schaffen, leistungsmäßig in die richtigen Klassen zu kommen", sagt sie. "Das ist frustrierend", fügt sie an. Die Kaderathleten – beim ERV Schweinfurt gibt es keine – dagegen durften durchweg trainieren.

Ihre Top-Talente dagegen, die in einem Leistungsbereich waren, in dem sie bei den Turnieren im Vergleich mit den Kaderathleten mitmischen konnten, werden jetzt unweigerlich abgehängt. "Das ist wirklich schade. Den Kindern wird dadurch ein Anreiz genommen", ärgert sie sich. Außerdem fehle den Kindern und Jugendlichen ganz einfach der Sport im Alltag. "Die hatten ihre Woche immer minutiös geplant." Schule, Hausaufgaben, Eisbahn. "Meine Kids sind es gewohnt, sich auszupowern. Das fehlt jetzt. Das ständige Sitzen vor dem Computer ist für die Kinder wirklich schwierig." Das bekommt Buchholz-Köhler auch als Feedback von den Eltern.

Der kleine Hoffnungsschimmer, den man vor Kurzem bekommen hat, ist auch schon wieder Schnee von gestern. Nach einer Woche Training für die Kinder unter 14 Jahren auf der Rollschuhbahn im Freien neben der Schweinfurter Eishalle – die Sommermonate werden in Normalzeiten ohnehin immer für Rollkunstlauf genutzt – ist nach dem neuerlichen Anstieg der Inzidenzwerte schon wieder Schluss.

"Das ist wirklich dämlich, wenn man als Trainer jahrelang etwas aufbaut und die ganze Arbeit jetzt kaputtgeht. Es ist frustrierend." Buchholz-Köhler fürchtet, dass zwei Jahrgänge komplett wegbrechen könnten – das gilt auch für den Eishockey-Nachwuchs in den Vereinen.

Ihr Blick geht aber mittlerweile in Richtung September. Dann wird sich auch zeigen, wie viele noch an Bord sind und weitermachen wollen. Dann beginnt der mühsame Wiederaufbau, damit irgendwann auch woanders am Frühstückstisch ganz unbeschwert wieder der Sport auf dem Eis das Thema Nummer eins sein kann.

 

ESC goes „Tupper“

21.03.2021

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Eine besondere Aktion startet der ESC Haßfurt zugunsten der Nachwuchsabteilung mit Sebastian Noll, seines Zeichens Zeitnehmer bei den Hawks und auch Mitglied des Security Teams. Sebastian hat sich seit geraumer Zeit „Nebenberuflich“ dem Vertrieb von Tupperware verschrieben. Sein Herz hängt an den Hawks und am Nachwuchs ganz besonders. Deshalb hat er mit den Verantwortlichen der Hawks abgestimmt in der Woche vom 19.4 – 23.4.2021 einen virtuellen Tupperabend abzuhalten und den gesamten Erlös dem Nachwuchs des ESC zu spenden. Natürlich können auch bereits „erprobte Tupperware Nutzer“ ihren Bestand aufstocken und ohne Teilnahme am Tupperabend bestellen. Hierzu werden wir eine Whats App Gruppe einrichten. Im Sinne des Nachwuchs des ESC wünschen wir uns regen Gebrauch dieser tollen Aktion. Dazu gibt es auch Infos in Facebook und Instagramm über die Seiten von Sebastian. Facebook.com/tuppernollie; Instagram.com/tupper_by_sebastian

 

Hawks gehen mit einer 1b in der Bezirksliga an den Start

09.03.2021

 

Einen weiteren Baustein zur Entwicklung von jungen Spielern im Rahmen des Nachwuchskonzeptes planen die Hawks für die kommende Saison. Die Planung sieht vor, eine 1B Mannschaft in der Eishockey Bezirksliga zu melden. Hintergrund ist eine gezielte Ausbildung unter bestmöglichen Wettkampfbedingungen für ambitionierte junge Spieler. „Perspektivisch brauchen wir einen Zwischenschritt zwischen Nachwuchs und Senioren. Auch wollen und können wir uns es nicht leisten, einen Nachwuchsspieler, welcher noch nicht das Niveau für die Landesliga hat, zu verlieren, da wir Ihm keine Alternative bieten können“  führen die Verantwortlichen aus. „Wir haben das im Vorstand diskutiert und denken, mit jungen Spielern und alten Hasen eine schlagkräftige Truppe an den Start zu bringen. Interessierte, auch bis Dato noch nicht beim ESC aktive, können sich ab sofort bei uns melden.“

 
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Ponnath DIE MEISTERMETZGER verlost Fanpakete der Haßfurt Hawks

02.02.2021

Sowohl auf dem Eis als auch bei der Schinkenproduktion sind starke Teamplayer nötig. „Ponnath DIE MEISTERMETZGER GmbH“ unterstützt seit 2020 die Haßfurt Hawks mit einem Platin-Sponsoring. Miteinem großen Banner am Eishalleneingang und mit dem Logo auf der Brust der Trikots möchte Ponnath die Bekanntheit des Unternehmens in der Region Haßfurt weiter ausbauen.

 

Innovation wird bei Ponnath großgeschrieben – mit dem „Ponnath Ideen Treff“, kurz PIT können Mitarbeiter Verbesserungsvorschläge einreichen, die nach Prüfung und Umsetzung mit einer Prämie belohnt werden. Unter allen PIT-Einsendern werden viele gute Sachpreise verlost – in diesem Jahr konnten sich die Mitarbeiter am Standort Knetzgau auch über Fanpakete mit Trikots, Schals und Mützen der Hawks freuen. Die glücklichen Gewinner sind: (von links): Frau Silke Ziegler (Shirt, Schal und Mütze),Herr Christopher Diem (Schal und Mütze),Herr Rudolf Schäfer (Tankgutschein).

 

Ponnath dankt vor allem allen PIT-Einreichern, aber auch den Haßfurt Hawks für die Fanpakete. Wir freuen uns darauf, dass wir das Team bald wieder zusammen im Eisstadion anfeuern können!

 
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Dominik Tobola beendet „Corona“ Saison bei den Pantern in Tallinn

 

Nachdem klar ist, dass es für die Haßfurt Hawks in den verbleibenden Saisonwochen nicht zurück auf das Eis

geht ist Stürmer Dominik Tobola in der vergangenen Woche zu einem Tryout nach Estland gereist.

Beim HC Panter in Tallinn konnte er überzeugen und hat sich bis zum Saisonende dem estnischen Club angeschlossen.

Dort wird der 27-jährige in der Meistriliiga, der höchsten Spielklasse in Estland, für die Panter auf Punktejagd gehen.

Zur Spielzeit 2021/22 wird der Angreifer allerdings zu den Hawks nach Haßfurt zurückkehren.

Die Hawks wünschen Dominik eine erfolgreiche und verletzungsfreie restliche Saison bei den Pantern.

Sein erstes Interview in Estland findet Ihr hier:

https://www.facebook.com/hcpanter/videos/423171635608039

 
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Haßfurter "Hawks" arbeiten unter schwierigen Bedingungen weiter

Nach der Unterbrechung der Eishockey-Saison herrscht bei den Eishockey-Verantwortlichen in der Kreisstadt Frust. Doch sie sehen Licht am Ende des Tunnels.

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Derzeit können die Haßfurter "Hawks" von einem Aufstieg in die Eishockey-Bayernliga nur träumen. Ende Oktober wurde ihre Landesliga-Saison unterbrochen, kurz vor Weihnachten erfolgte ein Rundenabbruch. Das Haßfurter Eisstadion ist verwaist. Auch wenn die Träume der Fans von den aktuellen Corona-Shut-Down-Maßnahmen nicht betroffen sind, so bietet die Realität beim Amateur-Eishockey doch Anlass für Frust.

Entsprechend ist bei den Verantwortlichen des ESC Haßfurt die Stimmung derzeit tief im Keller. "Viele haben Angst, dass die Maßnahmen auf unbestimmte Zeit bestehen bleiben", sagt etwa Martin Reichert. Wie sein Vorstandskollege  und Vereinssprecher Andreas Kurz konnte und wollte er sich vor einigen Monaten nicht vorstellen, dass die Landesliga-Saison für die "Hawks" nach fünf Vorbereitungs- und nur zwei Pflichtpartien bereits am 25. Oktober wieder beendet sein würde – und zwar nicht nur vorübergehend.

"Zu Beginn des ersten Lockdowns hat sicherlich niemand mit diesen Ausartungen der Maßnahmen gerechnet", räumt er ein, das mögliche Ausmaß unterschätzt zu haben. Wie bei vielen anderen Menschen habe das Virus bei ihm mittlerweile schon "eine gewisse Verzweiflung" ausgelöst. "Die Auswüchse und Zumutungen der getroffenen Maßnahmen" seien für den 56-Jährigen "schwierig zu ertragen". "Die Eishockeysaison", ergänzt er, "ist dabei nur eine kleine Nebensächlichkeit." Er persönlich empfindet den Umgang der Politik mit den Bürgern als "erschreckend. Einige Maßnahmen waren vielleicht nötig, andere völlig unsinnig", urteilt er.

Als "sehr frustrierend" bezeichnet Andreas Kurz die Situation. Er hatte "erwartet, dass sich die Politik auf die absehbare zweite Welle besser vorbereitet und bereits im Frühjahr dazu einen Plan hat". Dazu passe auch die Schließung vieler Wirtschaftszweige, welche seiner Meinung nach "sehr, sehr gute Hygienekonzepte" hatten. "Da gehört auf jeden Fall der Eishockeysport dazu."

Das Aus droht nicht

Vor dem Aus steht der ESC Haßfurt laut Kurz nach jetzigem Stand nicht. "Wir werden das überleben, aber gegebenenfalls mit Abstrichen in der neuen Saison rechnen müssen", sagt der Vorstandssprecher und atmet leicht auf, verweist gleichzeitig aber auf  "große Herausforderungen" in den kommenden Monaten. Immerhin: "Wir sind mit den von uns gestarteten Maßnahmen zufrieden", erklärt er und sieht Licht am Ende des Tunnels. Und die Worte "beschäftigungslos" sowie "Langeweile" existieren bei den ESC-Verantwortlichen ohnehin nicht. Sie verbringen zumeist online viel Zeit mit der Aufarbeitung der jetzigen Aufgaben und den Vorbereitungen zur neuen Saison. Dialoge mit den Sponsoren, den Stadtwerken und der Stadt Haßfurt stehen ebenso auf dem Arbeitsprogramm wie Reparaturen und Anpassungen in den Kabinen, in der Eishalle sowie im "Hawks Inn".

Martin Reichert richtet seinen Blick derweil nach vorne. "Wir stehen seit Dezember vor der Saison 2021/2022", berichtet der Sylbacher von bereits laufenden Gesprächen mit Spielern und anstehenden Verträgen für die nächste Runde. Und einige aus der aktuellen Mannschaft, wie etwa die zwei Torhüter Timo Jung und Nicolas Hetzel, stehen beim ESC bereits unter Vertrag. Zwar werde sich "natürlich auch das Mannschaftsbild etwas ändern. Wie jedes Jahr werden nicht alle Spieler wieder bei uns zu sehen sein", betont er, ohne auf weitere Namen einzugehen.

Trainer Zdenek Vanc bleibt

Auf jeden Fall wird Zdenek Vanc weiter an der Bande stehen. "Ich bleibe gerne in Haßfurt als Trainer", zeigt sich der Tscheche, der mit seiner Familie den Lockdown in der Kreisstadt erlebt, optimistisch wie zu Beginn der Krise. "Ich habe eine große Lust, mit der ersten Mannschaft zu arbeiten und unsere Ziele zu erreichen." Auch angesichts der "Young-Hawks" hat sich seine Einstellung nicht geändert. Im Gegenteil: Der ehemalige Schweinfurter ist voller Tatendrang. "Ich will den Nachwuchs mit meinen Trainerkollegen weiterentwickeln. Wir besprechen die Kader und unsere Vorstellungen, wie es in der nächsten Saison aussehen sollte."

Jedoch macht sich gerade hier "Corona" mit am negativsten im Verein bemerkbar. Martin Reichert jedenfalls sieht hier eine "schwierige Problematik: kein Training, keine Aussicht auf Beendigung der Regierungsmaßnahmen". So bleibt ihm nur das Prinzip "Hoffnung, dass wir durch den langen Verzicht auf Bewegung nicht nur alle Kinder, sondern sogar noch einige mehr beim Sport wiedersehen."

Auch Andreas Kurz bezeichnet die "unbefriedigende Situation in unserer Nachwuchsabteilung" als "frustrierend". In erster Linie die seit Monaten fehlende Möglichkeit, "den geliebten Sport auszuüben. Wir werden sehen, wie viele Kinder wir auf dem Weg in die Normalität verlieren werden, beziehungsweise wie viele aus anderen Gründen auf der Strecke bleiben", befürchtet er noch nicht absehbare negative Folgen. Für Zdenek Vanc ist es deshalb umso wichtiger, "auch neue Kinder in den Verein" zu bringen. "Ich möchte, dass die Eltern von vier- bis zwölfjährigen Mädchen und Jungen wissen, dass wir sehr enthusiastisch sind und viel anzubieten haben", zeigt er sich von der Nachwuchsarbeit überzeugt. "Wir arbeiten nicht nur an Fähigkeiten, sondern auch an der allgemeinen Entwicklung. Die Kleinen können bei uns neue Freunde finden und viel Spaß haben", betont der Tscheche und fügt hinzu: "Unser Ziel ist es, nicht nur coole Sportler, sondern auch geile Menschen zu erziehen."

 
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​ESC Haßfurt – EHC Bayreuth (Freitag, 19.30 Uhr)

ESC Haßfurt – ESC Vilshofen (Sonntag, 18.30 Uhr)

29.10.2020

Trainer Zdenek Vanc war zuletzt sehr enttäuscht. Und auch ein wenig angefressen. Nach der Auftaktniederlage gegen Pegnitz musste seine Mannschaft immerhin auch im ersten Auswärtsspiel in Dingolfing "Lehrgeld" bezahlen. Damit für die Haßfurter „Hawks“, die nach zwei Partien ohne einen Pluspunkt das Tabellenende der Eishockeylandesliga 1 ziert, der Saisonstart nicht zum „Debakel“ wird, fordert der Tscheche am anstehenden Doppel-Heimspiel-Wochenende „ganz klar zwei Siege“.

Doch leichter gefordert, als umgesetzt. Tatsache ist, dass sich sowohl der EHC Bayreuth (4./4) mit dem letztjährigen Haßfurter David Hornak am Freitagabend (Beginn ist um 19.30 Uhr), als auch der Sonntagsgegner ESC Vilshofen (9./0, 18.30 Uhr) sicherlich nicht kampflos geschlagen geben. Deshalb müsse laut Vanc vor allem eine Unzulänglichkeit unbedingt abgestellt werden, die in den ersten beiden Partien bereits zu zwölf Gegentoren geführt hat: Die individuellen Fehler beziehungsweise mangelhafte Einstellung in der Verteidigung. „Wenn die Jungs angesichts des Abwehrverhaltens nicht ihre Einstellung ändern, dann kann es wieder sehr eng werden“, warnt Vanc eindringlich davor, dass die beiden scheinbar machbaren Gegner am Ende als Sieger vom Eis gehen. „Es ist nicht richtig wenn man glaubt, die zwei Verteidiger schaffen alles und die Stürmer können nur nach vorne laufen und machen, was sie wollen“, spricht er vor den erstmals richtungsweisenden Begegnungen Klartext. „Da ist es völlig egal, ob wir daheim oder auswärts spielen". Für Zdenek Vanc ist wichtig, dass „alle zurückspielen und beim Angriffsaufbau mithelfen“. Er würde deshalb „lieber auf 50-Meter-Pässe“ verzichten. „Ich möchte kurze Pässe über wenige Meter, nicht immer von unserer Zone an die zweite blaue Linie. Das geht nicht“. Der 41-jährige erwartet von der Mannschaft, dass sie auch als Mannschaft auftritt.

Schon in den letzten Jahren erwiesen sich derweil beide Gastkontrahenten als äußerst unbequem, auch wenn gerade die Heimergebnisse teils etwas anders vermuten lassen. Gewannen die „Hawks“ in der vergangenen Saison beide Partien gegen Bayreuth (4:7 und 5:4), gab es gegen die Vilshofener „Wölfe“ bei vier Heimpartien sogar drei Schützenfeste (12:1, 5:2, 12:2 und 11:0). Dennoch warnt Haßfurts Trainer eindringlich. „Es ist eine neue Runde. Alle Mannschaften haben sich personell verändert und Leute in ihren Reihen, die richtig gut Eishockey spielen können. Die Karten sind neu gemischt und alle spielen, weil sie möglichst erfolgreich sein wollen.“ Vanc hofft, dass die Trainingseinheiten unter der Woche, wo verstärkt nochmals auf Abwehrarbeit und Spielaufbau Wert gelegt wurde, nun die ersten positiven Früchte tragen. „Wenn wir beide Spiele wie erhofft für uns entscheiden, sind wir gut im Rennen.“

Bislang dürfte einzig der erkrankte Timo Zürcher ausfallen, während auch hinter Michael Stach aufgrund einer Bänderverletzung ein dickes Fragzeichen steht.

Unterdessen geht ESC-Vorstandsmitglied Andreas Kurz davon aus, dass beide Partien noch regulär stattfinden können, ehe ab Montag auch in den Eishockeyamateurligen der Spielbetrieb eingestellt wird. Ob auch noch die bis dato erlaubten 200 Zuschauer ins Stadion am Großen Anger kommen dürfen, hängt natürlich von der weiteren Entwicklung der Coronafallzahlen im Haßbergkreis ab. Der Verein will dahingehend auf seiner Internetseite informieren. Die Gefühlslage aufgrund des erneuten „Lockdown-Light“ ähnelt bei den Verantwortlichen deshalb fast schon einem Galgenhumor. „Ich weiß nicht wie es danach weitergeht“, wagt Kurz keine Prognose.

 

Kader ESC Haßfurt: Jung, Hetzel, Dietz – Hora, Hartmann, Pribyl, Stahl, Marx, Thebus, Faust, Finzel, Finger, C. Müller, P. Müller, Hertwich – Trübenekr, Sramek, Masel, Zürcher, Kratschmer, Nold, Stach, Dietrich, Lang, Tobola, Düsel, Krein.

 
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​EV Dingolfing – ESC Haßfurt 7:4 (2:1, 2:1, 3:2)

26.10.2020

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Zweites Pflichtspiel, zweite Niederlage. Für die Haßfurter „Hawks“ gab es nach ihrer Auftaktpleite gegen den EV Pegnitz auch bei ihrem ersten Auswärtssauftritt in Dingolfing nichts zu erben. Mit 7:4 behielten die „Isar Rats“ nach 60 Minuten die Oberhand, woran auch die sehr gute Saisonpremiere von Rückkehrer Jakub Sramek nichts änderte.

Immerhin setzte der 27-Jährige gleich wieder eine Duftmarke und war neben dem Doppeltorschützen Daniel Hora der auffälligste Spieler bei den Kreisstädtern. Der Tscheche markierte nicht nur den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich in der 5. Spielminute. Er bereitete zudem die restlichen drei ESC-Tore vor. Dass dies letztlich nicht langte, lag nicht in erster Linie am Fehlen der drei Angreifer Timo Zürcher, Michael Stach und Lukas Kratschmer. Die immer noch sehr gut besetzten „Hawks“ gaben den qualitativ hervorragend besetzten Dingolfingern, bei denen aufgrund personeller Engpässe auch ihr 46-jähriger Trainer Bill Trew auflief und mit zwei Assists bewies, dass er trotz seines Alters noch nichts verlernt hatte, jedenfalls mehr Möglichkeiten zum Toreschießen, als Trew´s Kollegen Zdenek Vanc lieb war. Tatsache ist, dass sowohl unnötige Foulspiele die zu insgesamt sieben Unterzahlsituationen führten, von denen die starken „Isar Rats“ gleich vier ausnutzten. „So viele Strafzeiten kosten dich das Spiel“, ärgerte sich Vorstandsmitglied Martin Reichert über das Manko, das nach dem Auftritt in der Anfangsphase gegen Pegnitz eigentlich abgestellt werden sollte. Auch Vanc war damit ganz und gar nicht einverstanden. „Im ersten Drittel waren wir wieder nicht wirklich vorbereitet“, bemängelte er diesbezüglich vor allem den „sehr schlechten Anfang“ sowie die Undiszipliniertheiten, welche zu den „Strafbankeinsätzen“ und zum schnellen 1:0-Rückstand in der 1. Spielminute führten. „Unterzahl, Unterzahl, Unterzahl. Und der Gegner schießt die Tore“, fasste er weite Strecken der Partie zusammen. „Das kostet einfach zu viel Kraft. Gerade bei einer 5-3-Unterzahlsituation.“

Zwar gelang Jan Trübenekr nach einem 3:1-Vorsprung der 3:2-Anschlusstreffer (27.), während der auffällige Daniel Hora den 6:2-Rückstand wenige Minuten vor dem Ende mit zwei Toren innerhalb von drei Minuten noch einmal auf 6:4 korrigieren konnte (53./55.). Mehr war am Sonntagabend dann aber für die Gäste nicht mehr drin. Den Schlusspunkt setzten vielmehr die Niederbayern durch Marco Sedlar (58.). Zdenek Vanc zeigte sich überzeugt, dass sich Mannschaft nach einer weiteren Trainingswoche am kommenden Wochenende anders präsentiert und in den zwei anstehenden Heimspielen gegen den EHC Bayreuth sowie gegen den ESC Vilshofen punktet. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir nicht zwei Mal gewinnen.“

 

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Dietz, Hetzel – Hora, Thebus, Stahl, Pribyl, Marx, Hertwich, Faust, C. Müller, P. Müller, Hartmann – Nold, Sramek, Masel, Trübenekr, Lang, Tobola, Dietrich / Hauptschiedsrichter: Miel / Zuschauer: 200 / Tore: 1:0 (1.) Kößl (Simbeck, Trew) 5-4, 1:1 (5.) Sramek (Trübenekr, Hora), 2:1 (14.) Hahn (Penzkofer, Kößl) 5-4, 3:1 (23.) Sedlar (Trew, Sulcik) 5-3, 3:2 (27.) Trübenekr (Sramek, Dietrich), 4:2 (38.) Sulcik (Kößl), 5:2 (47.) Sulcik (Brandt, König), 6:2 (49.) König (Brandt) 5-4, 6:3 (53.) Hora (Sramek) 4-5, 6:4 (56.) Hora (Sramek, Faust), 7:4 (58.) Sedlar (Bilek, Sulcik) / Strafzeiten: Dingolfing 6 + 10 gegen Penzkofer + 20 gegen Simbeck / Haßfurt 14.

 
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​ESC Haßfurt – EV Pegnitz 2:5 (0:1, 0:2, 2:2)

18.10.2020

„Heute haben wir es von Anfang an über 60 Minuten zum Glück gut runtergespielt. Alles gut, passt“. Michael Breyer zeigte sich nach der Schlusssirene am Freitagabend im Haßfurter Eisstadion sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, die gerade 5:2 gewonnen hatte. Problem nur: seit dieser Saison trägt der 24-Jährige nicht mehr wie in den vier Jahren zuvor das Trikot der „Hawks“, sondern das von Gegner EV Pegnitz. Und somit ging der Pflichtspielstart der Kreisstädter buchstäblich in die Hose.

Dementsprechend enttäuscht war natürlich Zdenek Vanc, der nach der haushohen 19:6-Generalprobe gegen die Lauterbacher „Luchse“ eine Woche zuvor zwar nicht mit einem ähnlichen Schützenfest gerechnet, wohl aber auf die ersten drei Pluspunkte gehofft hatte. Eines von mehreren Problemen aus seiner Sicht: „Die Emotionen. Wir müssen einfach wie eine Mannschaft bleiben und anderes Eishockey spielen, so wie in und gegen Schweinfurt. Das war genauso, wie wir spielen wollen. Aber heute war es von unserer Seite aus schlecht“, sagte der Hawks-Trainer.

Zunächst agierten beide Kontrahenten auf Augenhöhe, doch allmählich gewannen die „Ice Dogs“ um Markus Hausner ein optisches Übergewicht, was sie letztlich auch in Zählbares ummünzten. Patrik Dzemla nutze eine doppelte Überzahlsituation zur 0:1-Führung aus (14.). Sehr zum Ärger von Vanc, der noch vor der Partie auf die Wichtigkeit des ersten Treffers hingewiesen hatte. „Das war unser Problem, das erste Tor. Verbunden mit vielen Individualfehlern und natürlich die Emotionen.“ Und zu Beginn des Mitteldrittels legte der ehemalige Haßfurter nach (23.), ehe er auf Zuspiel seines tschechischen Landsmannes Roman Navarra sogar auf 0:3 erhöhte (25.). Spätestens nachdem Michael Breyer im Schlussabschnitt das 0:4 markiert hatte (46.), war unter den offiziell 174 Fans im Stadion, welche die „Hawks“ zuvor nach Kräften unterstützten, vorerst Ruhe eingekehrt. Wobei, die Anfeuerung für die eigene Mannschaft war zu diesem Zeitpunkt auch dem lautstarken Ärger über einige Entscheidungen der Unparteiischen gewichen. Zdenek Vanc schüttelt zwar mit dem Kopf, wollte sich aber nicht näher über die Leistung der beiden Unparteiischen äußern und diese schon gar nicht als Ausrede für die Niederlage gelten lassen. Tatsache ist, dass mehrere umstrittene Pfiffe des Duos zu insgesamt 18 Strafminuten gegen die „Hawks“ führten, wogegen Pegnitz sechs aufgebrummt bekam und somit wesentlich öfters in Überzahl agieren konnte.

Immerhin warfen die „Hawks“ angesichts des deutlichen Rückstandes eine viertel Stunde vor dem Ende nicht die berühmte Flinte vorzeitig ins Korn. Im Gegenteil, mit unbändigen Willen wollten Kapitän Christian Dietrich und Co. zumindest Ergebniskosmetik betreiben. Nachdem erst Dominik Tobola nach toller Einzelleistung (46.) und kurz darauf Jan Trübenekr (48.) sehr zur Freude der wieder lautstarken ESC-Fans auf 2:4 verkürzt hatten, schien sogar eine erfolgreiche Aufholjagd noch im Bereich des möglichen. Eine Pegnitzer Auszeit hatte letztlich den gewünschten Effekt. So sehr sich die „Hawks“ bemühten, EVP-Torwart Maximilian Schmidt hielt seinen Kasten auch dank der unheimlich starken Verteidigung bis zum Ende sauber. Roman Navarra dagegen tütete mit dem Treffer zum 2:5 den Sieg für seine Mannschaft ein (56.). „Wir müssen in Zukunft einfach schneller laufen und mehr Tore schießen. Das war eigentlich heute unser Ziel und das haben wir nicht geschafft“, sagte Zdenek Vanc.

 

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Jung, Hetzel – Hora, Thebus, Stahl, Pribyl, Marx, Hertwich, Faust, C. Müller, P. Müller, Hartmann – Nold, Stach, Masel, Trübenekr, Lang, Tobola, Dietrich, Zürcher, Kratschmer / Schiedsrichter: Graf/Laudenbach / Zuschauer: 174 / Tore: 0:1 (14.) Dzemla (Navarra, Holomek) 3-5, 0:2 (23.) Dzemla (Wolf), 0:3 (25.) Dzemla (Navarra, Lindmeier), 0:4 (46.) Breyer (Navarra, Schuster), 4-5, 1:4 (46.) Tobola (Trübenekr, Hora), 2:4 (48.) Trübenekr (Tobola, Faust), 2:5 (56.) Navarra (Holomek) / Strafzeiten: Haßfurt 18 / Pegnitz 6.

 
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Der Kracher schlechthin! Sramek zurück in Haßfurt.

Diese Saison unsere neue #13

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Zwei Jahre bereitete Jakub Sramek den Fans des Eishockey-Landesligisten ESC Haßfurt viel Freude. Der Angreifer brachte es im Hawks-Trikot auf 251 Scorerpunkte in 78 Partien. Bald könnten weitere hinzukommen. "Jakub spielt wieder für den ESC", ließ Vorstandsmitglied Martin Reichert kurz vor dem Saisonstart die Bombe platzen und spricht selbst vom "Kracher schlechthin. Für Haßfurt und speziell unserem Verein ein Wahnsinn".

Die unerwartete Rückkehr dürfte auch die ESC-Anhänger freudig stimmen - und gleichzeitig zum Staunen bringen: Immerhin steht der 27-jährige Tscheche noch als Neuzugang im Kader der Passauer "Black Hawks". Nach nur einem Jahr beim Bayernligisten EHC Königsbrunn sollte er zum dortigen Oberligisten wechseln. In Königsbrunn erzielte Sramek zwar in 24 Partien 52 Scorerpunkte, war aber letztlich mit der sportlichen Situation - die Pinguine spielten gegen den Abstieg - nicht wirklich zufrieden.

Auf eigenen Wunsch nach Haßfurt

Doch es kommt nun alles ganz anders: Kurz vor dem Rundenbeginn wechselt Sramek auf eigenen Wunsch zurück zum ESC Haßfurt. "Es hat in Passau nicht so funktioniert", will Reichert, der seit dem Abgang aus der Kreisstadt vor eineinhalb Jahren weiterhin in engen Kontakt mit Sramek stand, nicht näher auf Einzelheiten eingehen.

"Er hat mich angerufen und den Wunsch geäußert, wieder zum ESC zu kommen", sagt Reichert. Tatsache ist, dass durch die Rückkehr des extraligaerfahrenen Stürmers der Angriff der Haßfurter Puckjäger nochmals eine immense Aufwertung erfährt.

"Eigentlich", räumt Reichert ein, "wollten wir niemanden mehr verpflichten. Aber Jakub Sramek ist ein spezieller Fall." Es war für die ESC-Verantwortlichen also "keine Frage", alle Hebel in Bewegung zu setzen, um die Rückholaktion zu bewältigen. Vor allem in finanzieller Hinsicht ein Kraftakt - so schien es zunächst.

Etat der Hawks wird nicht weiter belastet

Dank des großen Engagements von Reicherts Vorstandskollegen Holger Endres werde es "mit Hilfe von Privatsponsoren" aber gelingen, die in Coronazeiten klamme Haushaltskasse nicht zu belasten. "Innerhalb von vier Tagen haben sich genügend Gönner und Freunde dazu bereiterklärt, dass wir den Transfer realisieren können", zeigt sich Reichert begeistert von der unerwarteten finanziellen Unterstützung. "Es ist für uns also kein Kostenfaktor. Und es ändert nichts an unserer finanziellen Lage. Da geht echt ein sportlicher Traum in Erfüllung. Vielen Dank an Alle, die das ermöglichen."

Gegen Pegnitz ist Sramek noch nicht dabei

Ein wenig Geduld braucht Trainer Zdenek Vanc, um seinen Landsmann Sramek einsetzen zu können. Zumindest zum Ligaauftakt am Freitag geben den EV Pegnitz ist der 27-Jährige noch nicht an Bord.

Nachdem Tschechien aufgrund der hohen Zahl an Neuinfizierten mit dem Coronavirus als Risikogebiet eingestuft wurde, muss Sramek, der sich derzeit in seiner Heimat aufhält, vor seiner Wiedereinreise nach Deutschland zunächst testen lassen, das Ergebnis abwarten und dann möglicherweise in Quarantäne. Bei einem negativen Testergebnis sollte er erstmals beim Auswärtsspiel der Hawks am 25. Oktober beim EV Dingolfing im Kader stehen.

 
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​ESC Haßfurt – ESV Burgau (Sonntag, 18.30 Uhr)

02.10.2020

Das Hygienekonzept habe laut Vorstandsmitglied Andreas Kurz „sehr gut“ funktioniert. Nach jetzigem Stand kann das zweite Heimspiel der Haßfurter „Hawks“ in der Vorbereitung zur Landesligasaison am Sonntagabend gegen die „Eisbären“ des ESV Burgau mit 200 Fans ausgetragen werden. Und dabei streben die Hausherren nach der knappen 6:5-Niederlage im Hinspiel nun einen Sieg an. „Wir haben eine weitere Woche gut und hart trainiert, dabei weiter an verschiedenen Taktiken gearbeitet“, sagt Trainer Zdenek Vanc und hofft auf weitere Fortschritte in der letzten Phase der Vorbereitung. Welche Spieler der Tscheche aufs Eis schicken kann, wird sich wieder erst kurz vor dem Eröffnungsbully entscheiden. Neben dem erneut angeschlagenen Lukas Kratschmer, dessen Muskelverletzung sich als hartnäckiger herausstellt als zunächst angenommen, bleiben auch die Fragezeichen hinter den ebenfalls noch leicht angeschlagenen beziehungsweise beruflich verhinderten Daniel Hora, Georg Lang und Eugen Nold stehen. Dagegen kann er mit einem weiteren Landsmann planen, denn Testspieler Tomas Pribyl wird fester Bestandteil der Mannschaft. „Er bekommt einen Vertrag für die Saison“, freut sich Vorstandsmitglied Martin Reichert über die schriftliche Zusage des 21-Jährigen Verteidigers, der beim 5:2-Erfolg der „Hawks“ in Schweinfurt mit zwei Treffern eindrucksvoll auf sich aufmerksam gemacht hat.

 

Kader ESC Haßfurt: Jung, Hetzel, Dietz – Hora (?), Hartmann, Pribyl, Stahl, Marx, Thebus, Faust, Finzel, Finger, C. Müller, P. Müller, Hertwich – Trübenekr, Masel, Zürcher, Kratschmer (?), Nold (?), Stach, Dietrich (?), Lang(?), Tobola, Düsel, Krein.

 
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​Eugen Nold zurück bei den Hawks

29.09.2020

 

Mit Eugen Nold konnten die Hawks eine weitere „Wichtige Verpflichtung“, so sportlicher Leiter Martin Reichert, tätigen. „Wir freuen uns, dass Eugen nach 5 Jahren in Bad Kissingen und 1 Jahr in Schweinfurt den Weg zurück zu uns gefunden hat.“ Freut sich nicht nur Reichert über die Verstärkung durch den mittlerweile 30-jährigen. „Er wird uns weiterhelfen, davon bin ich überzeugt“ pflichtet Ihm Andreas Kurz bei. Wann Nold das erste mal für die Hawks auf dem Eis stehen wird entscheidet sich dann kurzfristig. Die Verantwortlichen hoffen natürlich auf einen Einsatz bereits am kommenden Sonntag im Vorbereitungsspiel gegen Burgau.

 
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Sieg und Niederlage nach Verlängerung im Derby gegen Schweinfurt

29.09.2020

Einen 5:2 Sieg in Schweinfurt und eine 3:4 Niederlage in der Verlängerung konnten die Haßfurt Hawks in Vorbereitungsspiel 2 und 3 verbuchen. „Da hat schon viel gepasst aber sich auch noch gezeigt an was wir arbeiten müssen“ war der knappe Kommentar von Coach Zdenek Vanc nach dem Spiel in Schweinfurt. Natürlich sei er „sehr froh das Spiel gewonnen zu haben“ ergänzt er mit einem leichten lächeln. Recht hatte er. Die Haßfurter zeigten im Icedome am vergangenen Freitag eine engagierte Leistung und gingen glücklich, wenn auch nicht unverdient als Sieger vom Eis. Schweinfurt hatte mehr vom Spiel, konnte aber die optische Überlegenheit nicht in zählbares ummünzen. „Dann kommt halt so ein Ergebnis raus“ kommentierte Vorstandssprecher Andreas Kurz das Spiel. Einen guten Eindruck hinterließ der kurzfristig eingesetzte Gastspieler bei den Haßfurtern Tomas Pribyl. Der 21-jährige Verteidiger konnte mit zwei Toren und einem Assist überzeugen. „Ob wir Ihn verpflichten können wird sich zeigen. Gute Argumente hat er geliefert“ war der Kommentar des sportliche Leiters der Hawks Martin Reichert, sichtlich angetan von der Leistung des jungen Verteidigers.

Beim Rückspiel am Sonntag war es wiederum ein sehr engagiertes Spiel beider Mannschaften. Vor, Corona bedingt, nur 200 Zuschauern mussten sich die Hawks in der 4. Minute der Verlängerung mit 3:4 geschlagen geben. „Vorweg“, so Vorstandssprecher Andreas Kurz „muss ich den Zuschauern ein Lob aussprechen. Wir hatten keine Probleme das Hygienekonzept in der kurzfristig zur Sitzplatzarena umgebauten Haßfurter Eishalle umzusetzen. Alle haben sich an unsere Anweisungen und das Konzept gehalten.“

„Nicht unzufrieden sei er“ zeigte sich Vanc abermals zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft „obwohl ich natürlich nach einer 3:1 Führung gerne gewonnen hätte“. „Schweinfurt beginnt nächste Woche mit der Runde und ist daher natürlich einen Schritt weiter wie wir“ ergänzte Martin Reichert. Die Zuschauer jedenfalls sahen ein sehr flottes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Der Unterschied zum Freitag war letztlich die Chancenausbeute beider Teams. „Was am Freitag noch drin war, ging auf unserer Seite heute vorbei, bei Schweinfurt war es genau umgekehrt“ zeigte sich aber auch Andreas Kurz zufrieden mit der Leistung der Hawks. Weiter geht es für die Hawks am kommenden Sonntag mit dem Rückspiel gegen Burgau um 18:30 Uhr.

Die Tore für die Hawks am Wochenende erzielten:

2x Trübenekr, 2x Tobola, 2x Pribyl, Faust, Zürcher

 
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​ERV Schweinfurt – ESC Haßfurt (Freitag, 20 Uhr)
ESC Haßfurt – ERV Schweinfurt (Sonntag, 18.30 Uhr)

25.09.2020

Eigentlich sind die beiden Derbys der „Hawks“ gegen die „Mighty Dogs“ für die Mannschaften sowie besonders den Fans ein Glanzlicht zu Beginn einer Saison. Jeweils knapp 800 Zuschauer kamen etwa zu den letzten zwei Begegnungen ins Haßfurter Eisstadion Am Großen Anger. Doch diesmal ist vieles anders. Wenn sich beide Kontrahenten am Wochenende sowohl in Schweinfurt (Freitag, 20 Uhr) und zwei Tage später in Haßfurt (Sonntag, 18.30 Uhr) gegenüberstehen, sind coronabedingt lediglich 200 Zuschauer erlaubt. Zudem sind bei den beiden Duellen keine Gästefans zugelassen.

Trotz der ungewöhnlichen Voraussetzungen wollen sich die Hawks natürlich sportlich in guter Frühform präsentieren.
Für Haßfurts neuem Coach Zdenek Vanc sicher zwei besondere Spiele. „Natürlich“, sagt der Tscheche, nachdem er vor einigen Monaten noch in Schweinfurt an der Bande stand und den Abstieg in die Landesliga verhinderte. Auf der anderen Seite spiele es „keine große Rolle, wie der Gegner heißt. Ich will immer gewinnen. Das ist für mich am Wichtigsten.“ Für ihn ist auch uninteressant, wie die letzten Begegnungen endeten. „Für beide Mannschaften ist es immer wichtig, wie sie personell besetzt sind. „Bei Schweinfurt haben anfangs auch wichtige Spieler gefehlt, ähnlich wie bei uns in Burgau. Das wird sich am Wochenende zumindest bei Haßfurt nicht ändern. Sowohl Daniel Hora als auch Georg Lang und Christian Dietrich stehen aufgrund von Verletzungen oder berufsbedingt vermutlich erneut nicht zur Verfügung. Doch egal wer das ESC-Trikot trägt: „Wir geben Vollgas“, verspricht Vanc vor den sehr außergewöhnlichen Derbys.

Die Fans werden gebeten sich die Verhaltensregeln für Heimspiele unbedingt im Voraus genau durchzulesen. Diese sind auf www.hassfurt-hawks.de sowie auf den Sozialen Kanälen der Hawks zu finden.

 
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Ponnath wird neuer Platinsponsor bei den Hawks

24.09.2020

 

 

 

Mit dem Familienunternehmen Ponnath DIE MEISTERMETZGER GmbH aus Kemnath, tritt ein Unternehmen der Sponsorenfamilie des ESC Haßfurt als Platinsponsor bei und wird den Verein zukünftig mit großem Engagement unterstützen. Vor dem Hintergrund der besonders wichtigen Niederlassung in Knetzgau ist es für Ponnath ein großes Anliegen die Bekanntheit des Unternehmens auch in der Region Haßberge auszubauen. „Der richtige Partner waren ganz klar die Haßfurt Hawks die fest und erfolgreich in der Region verwurzelt sind. Denn gute Ernährung und Sport ist ein Erfolgsduo auf das sich unser Sponsorship stützt“, erklärt Dieter Hartmann - Marketingleiter. Ponnath sieht sich als Nahrungsmittelunternehmen, welches sowohl in der klassischen Wurst als auch im veganen/vegetarischen Bereich seine Zukunft sieht. Mit einem großen Banner am Eishalleneingang und auf der Brust der Trikots der Hawks wird Ponnath für jeden sichtbar auftreten.

 

Der ESC Haßfurt freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit und bedankt sich bei der Firma Ponnath für die Kooperation!

 
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GTS Spezialgerüstbau aus Röthlein neu in der Sponsorenfamilie der Hawks

24.09.2020

 

 

 

 

 

Mit der Gerüstbaufirma aus Röthlein begrüßen wir ein neues Mitglied in der Sponsorenfamilie der Hawks. Herr Temir Aytekin als Geschäftsführer der Firma musste nicht lange überzeugt werden. „Ich war schon sehr oft bei Spielen der Hawks. Mir war schnell klar, dass ich hier als Sponsor einsteige“ ist Aytekin überzeugt von der Möglichkeit seinen Spezialgerüstbau im Kreis Haßberge noch bekannter zu machen. So wird GTS deutlich sichtbar mit seinem Logo die neuen Trikots der Hawks zieren.

 
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Star Friseur Haßfurt erweitert sein Engagement bei den Hawks

24.09.2020

 

 

 

 

 

Nadine Curran und Ihr Team vom Star Friseur in Haßfurt erweitern Ihr Engagement bei den Hawks mit Beginn der kommenden Saison. Zusätzlich zu der im letzten Jahr schon sichtbaren Präsenz auf den Helmen der Hawks und auf der Eisfläche wird sich der STAR FRISEUR nun auch auf den Trikots der Hawks präsentieren. „Auf die Dauer gesehen möchten wir mit den Hawks eng zusammenarbeiten und gemeinsam etwas aufbauen, z.B. auch durch eine gezielte Förderung der Jugendarbeit“ führt Nadine Curran weiter aus. Beflügelt und bestätigt durch den Erfolg in der Saison 2019/20, möchte die Geschäftsführerin den Verein langfristig unterstützen und in gemeinsamer Kooperation die genannten Ziele erreichen. Der ESC Haßfurt freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit und bedankt sich bei Star Friseur Haßfurt für die Kooperation!

 
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ESV Burgau – ESC Haßfurt 6:5 n. V. (2:2, 1:2, 2:1)

20.09.2020

Sie haben ihren ersten Test zwar knapp verloren, dennoch zeigte sich Zdenek Vanc mit dem Auftritt der Haßfurter „Hawks“ am Samstagabend bei den „Eisbären“ des ESV Burgau „ziemlich zufrieden. Das war über weite Strecken schon ganz gut.“ Verständlich, denn die knappe 6:5-Niederlage wurde erst in der Verlängerung besiegelt. Zum anderen hatte der neue Trainer viele Junioren im Aufgebot, nachdem er auf einige „Stammkräfte“ – unter anderem fehlten Daniel Hora, Pascal Marx, Christian Dietrich, Georg Lang oder Lukas Kratschmer – noch verzichten musste. In einem dennoch ausgeglichenem Spiel beider Landesligisten, in dem es zum einen hin und her ging, erzielten Alexander Stahl, Jan Trübenekr (3) sowie Neuzugang Dominik Tobola die Treffer. „Ich habe viele gute Dinge gesehen“, sagte Vanc nach der Partie, die Burgaus David Zacher erst in der 64. Minute mit dem 6:5 beendete. „Natürlich auch einfache Fehler. Aber überwiegend im ersten Drittel, in dem wir vier von insgesamt fünf Mal auf der Strafbank saßen. Das ist einfach zu viel und hat viel Kraft gekostet.“ Ein Hauptaugenmerk in den kommenden Wochen will der Tscheche somit auch auf die Disziplin legen. Am kommenden Wochenende finden nach jetzigem Stand die zwei schon traditionellen Vorbereitungsderbys gegen die Schweinfurter „Mighty Dogs“ statt. Am Freitag treten die „Hawks“ um 20 Uhr im Icedome an, ehe am Sonntag um 18.30 Uhr das Rückspiel im Stadion Am großen Anger geplant ist. Dann sind voraussichtlich 200 Zuschauer zugelassen.

 

Dauerkarten und 10er Karteninhaber werden dabei vorrangig Einlass erhalten. Für die Sponsoren des ESC ist dann das Hawks Inn reserviert. Informationen zum Ablauf, dem Eintrittskartenverkauf und den getroffenen Maßnahmen will der Verein noch in dieser Woche veröffentlichen.

 
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​Start in die heiße Phase

08.09.2020

ESV Burgau – ESC Haßfurt (Samstag, 18 Uhr)

Es wird erstmals ernst für die Haßfurter „Hawks“, denn nach vielen schweißtreibenden Trainingseinheiten seit Anfang September steht am Samstag nach vielen Monaten (Corona)pause die erste Partie auf dem Plan. Um 18 Uhr tritt die Mannschaft um Neutrainer Zdenek Vanc beim ESV Burgau an. Fünf weitere Vorbereitungsspiele für die am 16. Oktober beginnende Landesligasaison sind geplant.

„Ich kann bislang nichts Negatives sagen. Alles läuft sehr gut“, sagt Vanc, der sich in der bisherigen Vorbereitung stark auf das Thema „Kondition“ konzentriert hat. In dieser Woche startete er dann mit dem sogenannten „Systemtraining“. Tatsache ist, dass die Spieler „sehr schwer arbeiten“ um dann punktgenau topfit zu sein. Beim Ligakonkurrenten, gegen den die Kreisstädter letztmals in der Meisterrunde der Saison 2017/2018 zwei Mal die Oberhand behielt (8:7 und 2:6 lauteten die Ergebnisse), steht für den 41-Jährigen das Ergebnis weit im Hintergrund. Ziel ist für ihn vielmehr zu sehen, wie die Mannschaft im direkten Duell abschneidet. „Training und Spiel sind einfach zwei völlig verschiedene Dinge. Ich will sehen, wie die Jungs im Spiel reagieren, wie etwa der Aufbau funktioniert, die Verteidigung oder der Einsatz allgemein. Ich will einfach sehen, wo unsere Stärke und vor allem Schwäche liegt.“

Leider stehen aufgrund von Verletzungen einige Akteure nicht zur Verfügung. „Manche haben noch kleine Probleme. Aber das ist immer so,“ hofft er, dass spätestens zum Start wieder alle Spieler einsatzbereit sind. In den kommenden Wochen bekommen auch, wie zuvor angekündigt, die Eigengewächse aus der letztjährigen U20 ihre Chance, sich für die 1. Mannschaft zu empfehlen. Ob Nils Düsel, Clemens Müller, Tobias Hertwich, Philipp Müller, Emil Krein, Dominik Finzel und Peter Finger diese Chance nutzen, wird sich zeigen. „Es sind alles Haßfurter. Wir brauchen diese Jungs und wollen sie langsam aufbauen und weiterentwickeln“, betont Zdenek Vanc.

Weitere Vorbereitungsspiele sind am Freitag, 25. September, im Schweinfurter „Icedome“ gegen die „Mighty Dogs“ um 20 Uhr. Bereits am Sonntag, 27. September ist das Rückspiel in Haßfurt um 18.30 Uhr. Weiter geht es am Sonntag, 4. Oktober, gegen den ESV Burgau um 18.30 Uhr sowie am Freitag, 9. Oktober, gegen Lauterbach um 19.30 Uhr. Am Sonntag, 11. Oktober, findet um 18 Uhr das Rückspiel in Lauterbach statt.

 

Kader ESC Haßfurt: Jung, Hetzel, Dietz – Hora, Hartmann, Marx, P. Müller, Thebus, Faust, Finzel, Hertwich, C. Müller – Trübenekr, Zürcher, Kratschmer, Stach, Dietrich, Lang, Tobola, Düsel, Finger, Krein, Masel.

 

David Hornak wechselt zum Ligakonkurrenten EHC Bayreuth

05.09.2020

 

David Hornak verlässt die Hawks und schnürt ab sofort seine Schlittschuhe für die 1b der Tigers.

Der Slowake kam zur letzten Saison nach Haßfurt und erzielte in 34 Pflichstpielen 54 Scorrerpunkte.

Leider hat es mit einem weiteren Engagement bei den Hawks nicht geklappt. Trotz allem werden wir den 27jährigen

bei dem einen oder anderen Gastspiel in Haßfurt wiedersehen.

Der ESC bedankt sich bei David für die letzte Saison und wünscht Ihm alles Gute.

 
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Ein neuer Trainer ist in der Stadt

22.06.2020

Zdenek Vanc übernimmt.

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

Zdenek Vanc übernimmt die sportliche Verantwortung bei den "Hawks". Der 41-jährige Tscheche, der im Frühjahr als zurückgeholter "Feuerwehrmann" die Schweinfurter "Mighty Dogs" noch vom Bayernligaabstieg bewahrte, ist für den sportlichen Leiter der Hawks Martin Reichert eine sehr gute Lösung. "Für die kommende Saison haben wir einen Trainer gesucht, welchem die Weiterentwicklung des Eishockeysports am Herzen liegt und der uns auch im Nachwuchs unterstützen kann", begründet er den überraschenden Wechsel. Die Entscheidung für Zdenek Vanc, der in seiner aktiven Laufbahn unter anderem in seinem Heimatland, in den USA, beim ESV Königsbrunn sowie in Schweinfurt stürmte, fiel nicht nur aufgrund des Bayernligaaufstiegs des Lokalrivalen sowie der letztjährigen „Rettungsaktion“, bei er „eindrucksvoll nachgewiesen“ habe, „was er leisten kann: Er wird sich zusätzlich beim ESC-Nachwuchs engagieren. „Hier kann er unsere gemeinsamen Ziele, das Nachwuchs-Eishockey in Haßfurt weiterzubringen, optimal unterstützen“, freut sich Reichert auf die Zusammenarbeit. Zusammen mit seiner Familie zieht Zdenek Vanc zum 1. September in die Kreisstadt und beginnt dann mit seinen neuen Aufgaben.

 
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Die Jugend drängt nach oben

 

Mit Nils Düsel, Clemens Müller, Tobias Hertwich, Philipp Müller, Emil Krein, Dominik Finzel und Peter Finger klopfen gleich sieben Spieler aus dem eigenen Nachwuchs an die Tür der ersten Mannschaft. Die Sieben werden das komplette Vorbereitungsprogramm der ersten Mannschaft mitmachen. Danach wird sich entscheiden ob der eine oder andere fest bei der ersten Mannschaft eingeplant wird. Wünschen wir den Jungs das Beste und hoffentlich auf bald in der Ersten.

 
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Das Spitzenteam in Haßfurt

27.07.2020

Alter Vorstand wurde wiedergewählt, Umsatz nochmals deutlich gesteigert

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



Am vergangenen Samstagabend fand im Vereinslokal des ESC Haßfurt, unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen, die alljährliche Mitgliederversammlung mit Neuwahl des ESC Haßfurt e.V. statt.

Andreas Kurz, Sprecher des Vorstandes begrüßte pünktlich um kurz nach 19 Uhr die rund 45 Anwesenden und wies gleich zu Beginn nochmals auf die Hygiene- und Abstandsregelungen für die durchzuführende Veranstaltung hin. Es wurde den Mitgliedern empfohlen während der kompletten Veranstaltung einen Mundschutz zu tragen, was alle Anwesenden auch beherzigten. Auch bei der Bewirtung der Gäste wurde auf Gläser verzichtet und nur Getränke in Flaschen ausgegeben.

Nach der Begrüßung folgte der Rechenschaftsbericht des Vorstandes für das abgelaufene Geschäftsjahr der Bereiche 1. Mannschaft, Nachwuchs und Eiskunstlauf, sowie den Bereich Finanzen-Marketing-Sponsoring. Für den Bereich 1. Mannschaft stellte Martin Reichert als verantwortlicher Vorstand für diesen Bereich verschiedene Statistiken der abgelaufenen Saison vor. Ebenso ging er auf die Vorschläge des Bayerischen Eissport Verbandes für den Spielmodus der kommende Saison ein. Auf Nachfrage aus der Versammlung, ob denn bereits eine Entscheidung für den Start der neuen Saison getroffen wurde, antwortete er: „Im Moment gehen wir davon aus, dass wir wie in den vergangenen Jahren eine Saison vor Zuschauern austragen können. Ob wir natürlich auf Basis des Hygienekonzeptes des Deutschen Eishockey Bundes zusätzliche Maßnahmen treffen müssen oder auch selbst aktiv werden, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.“ verwies Reichert auf das vergangene Woche zwischen den Fachverbänden „sehr durchdachte“, erarbeitete Konzept. Nach der 1. Mannschaft kam der Nachwuchs mit seinen Berichten, die vom Nachwuchsleiter Frank Terhar vorgetragen wurden. Er ging näher auf die Nachwuchsmannschaften ein, die für den ESC Haßfurt letztes Jahr am Ligenspielbetrieb teilnahmen. „Die U9, U11, U13, U15 und U20 des ESC konnten letztes Jahr ordentliche Ergebnisse erreichen. Darauf, und auf die Unterstützung einer Vielzahl von Ehrenamtlichen Helfern, kann man schon ein wenig stolz sein. Auch, dass wir in diesem Jahr noch zusätzlich eine U17 melden konnten und somit den Nachwuchs komplettieren und alle Mannschaften gemeldet haben die es zu melden gibt“ so Terhar. „auch unser Werbevideo, welches von Marc Schöpplein für den Nachwuchs erstellt wurde“ käme sehr gut an „und hilft uns Kinder und Jugendliche für diesen tollen Sport zu begeistern“. Mit dem Bericht über den Eiskunstlauf und der Entgleisung, welche seit letztem Jahr beim ESC im Nachwuchs integriert ist und sehr ordentliche Ergebnisse in der Hobby Liga erreichen konnte schloss Terhar seinen Bericht. „Hinweisen,“ so seine Schlussworte „möchte ich nochmal auf unseren, die letzten Jahre sehr erfolgreichen Schlittschuhlaufkurs der ,so Corona das zulässt, auch dieses Jahr wieder stattfinden soll“.

Nach der Übergabe des Mikrofons an Jens Amarell, zuständig für die Finanzen beim ESC Haßfurt, startet dieser mit dem „trockenen“ Teil der Veranstaltungen dem Zahlenwerk über Einnahmen und Ausgaben im Verein. „Die Aktivitäten, die wir sowohl im Marketing Sponsoring Bereich getätigt haben“ bedankte sich Amarell beim zuständigen Vorstand, für diesen Bereich Holger Endres „aber auch alle anderen Aktivitäten im Vereinsleben haben uns erstmals einen Umsatz über eine Viertel-millionen Euro beschert“ so Amarell. „So schön das ist“ führte er weiter an „bringt es uns aber an einen Punkt, an dem wir mit noch mehr Weitblick planen müssen“ als ein Beispiel führte er die Steuern und Abgaben an. Auf der Ausgabenseite standen rund 20.000 Euro weniger, was im ersten Moment „viel aussieht“ so der Finanzer des ESC. „Der Überschuss ist aber nicht so hoch wie im Geschäftsbericht des Steuerbüros ausgewiesen“ Amarell erklärte den Zusammenhang mit Sach- und Anlagevermögen und den daraus resultierenden linearen Abschreibungen welche dieses Ergebnis mit beeinflussen würden. „So kann man davon ausgehen, dass wie in den vergangenen Jahren plus minus 0 gewirtschaftet wurde“, „was aber mit den Gegebenheiten und der Abzahlung aller alten Verbindlichkeiten, ein gutes Ergebnis ist“ Auf die Frage aus der Runde wie es denn in der kommenden Saison an der Sponsorenfront aussieht antwortete der zuständige Vorstand Holger Endres: „Im Moment haben wir einen Sponsor der abwarten möchte wie es weitergeht. Er hatte aber zugesagt, falls Spielbetrieb stattfindet, sofort wieder einzusteigen. Alle anderen Sponsoren stünden weiter zum ESC, wenn auch ggf. mit vermindertem Engagement. Auch haben wir mit neuen Sponsoren Verhandlungen geführt, die wir, sobald die Verträge unterschrieben sind, rechtzeitig bekannt geben werden“. „Alles in allem ist es im Moment Gott sei Dank nicht so schlimm wie der Vorstand noch im März angenommen hat“ schloss der Riedbacher Vorstand seinen kurzen Bericht.

Nach einem Überblick über die Mitgliederstatistik, welche eine Steigerung seit 2019 von 45 Mitgliedern auswies kam es dann zum Bericht des Kassenprüfers. Der anwesende Gerhard Röß bescheinigte dem ESC in seiner Prüfung, welche er zusammen mit Heike Kratschmer getätigt hatte, eine ordentliche, vollständige und saubere Buchführung und empfahl der Veranstaltung die Entlastung des Vorstandes. Die Versammlung folgte dem Vorschlag und entlastete den Vorstand einstimmig.

Damit war der Weg für Neuwahlen frei. Die Versammlung wählte dann die Sanderin Andrea Finzel und den Zeiler Sebastian Noll zum Wahlvorstand für die nun folgenden Wahlen. Nach einer kurzen Pause zur Organisation der Wahl übernahmen die beiden Wahlvorstände das Mikrofon und führten die Wahl durch. Nachdem sich für die verschiedenen Abteilungen keine weiteren Kandidaten zur Verfügung stellten war dies sehr schnell erledigt. Kurzum wurde der alte Vorstand auch wieder der neue Vorstand. Bei der Position der Kassenprüfer schied Heike Kratschmer aus. Gerhard Röß stand weiter zur Verfügung. Nachdem sich Maik Richter aus Haßfurt bereit erklärte die vakante Position zu übernehmen, wurden die beiden Kassenprüfer ebenfalls gewählt. Somit wird die Kasse des ESC weiterhin von Gerhard Röß und jetzt neu von Maik Richter geprüft.

Zum Punkt Verschiedenes wurde ein Antrag der Abteilung Entgleisung besprochen. Dieser sah vor, dass die Entgleisung beantragt hatte eine weitere Eiszeit für die kommende Saison zu bekommen. Jens Amarell bestätigte den Eingang des Antrags und wies auf die Satzung des Vereins hin, welche aussagt, dass ein solcher Antrag nicht in der Mitgliederversammlung behandelt werden kann. Trotz allem nahm sich die Versammlung die Zeit mit den anwesenden die Rahmenbedingungen zu diskutieren. „Wir stehen in ständigem Kontakt mit den Stadtwerken. Sobald es etwas neues gibt, bzw. wir wissen wieviel Eiszeit dem Verein zur Verfügung steht werden wir den Punkt mit den Sprechern der Entgleisung weiter besprechen.“ so Martin Reichert. Unter Verschiedenes erläuterte Kurz nochmal das Vorhaben des Vereins, die Werbung für Heimspiele weiter auszubauen und der Verein deshalb noch auf der Suche nach geeigneten Plätzen ist, um weitere Spielankündigungsplakate aufzuhängen. Ebenso kam von Kurz der Hinweis, dass das Hawks Inn „digitalisiert“ werden soll und die Medienausstattung hierzu noch gesucht wird.

Gegen 20:45 Uhr wurde die Versammlung durch Andreas Kurz geschlossen.