Der Spielbericht

26.10.2020

EV Dingolfing – ESC Haßfurt 7:4 (2:1, 2:1, 3:2)

Zweites Pflichtspiel, zweite Niederlage. Für die Haßfurter „Hawks“ gab es nach ihrer Auftaktpleite gegen den EV Pegnitz auch bei ihrem ersten Auswärtssauftritt in Dingolfing nichts zu erben. Mit 7:4 behielten die „Isar Rats“ nach 60 Minuten die Oberhand, woran auch die sehr gute Saisonpremiere von Rückkehrer Jakub Sramek nichts änderte.

Immerhin setzte der 27-Jährige gleich wieder eine Duftmarke und war neben dem Doppeltorschützen Daniel Hora der auffälligste Spieler bei den Kreisstädtern. Der Tscheche markierte nicht nur den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich in der 5. Spielminute. Er bereitete zudem die restlichen drei ESC-Tore vor. Dass dies letztlich nicht langte, lag nicht in erster Linie am Fehlen der drei Angreifer Timo Zürcher, Michael Stach und Lukas Kratschmer. Die immer noch sehr gut besetzten „Hawks“ gaben den qualitativ hervorragend besetzten Dingolfingern, bei denen aufgrund personeller Engpässe auch ihr 46-jähriger Trainer Bill Trew auflief und mit zwei Assists bewies, dass er trotz seines Alters noch nichts verlernt hatte, jedenfalls mehr Möglichkeiten zum Toreschießen, als Trew´s Kollegen Zdenek Vanc lieb war. Tatsache ist, dass sowohl unnötige Foulspiele die zu insgesamt sieben Unterzahlsituationen führten, von denen die starken „Isar Rats“ gleich vier ausnutzten. „So viele Strafzeiten kosten dich das Spiel“, ärgerte sich Vorstandsmitglied Martin Reichert über das Manko, das nach dem Auftritt in der Anfangsphase gegen Pegnitz eigentlich abgestellt werden sollte. Auch Vanc war damit ganz und gar nicht einverstanden. „Im ersten Drittel waren wir wieder nicht wirklich vorbereitet“, bemängelte er diesbezüglich vor allem den „sehr schlechten Anfang“ sowie die Undiszipliniertheiten, welche zu den „Strafbankeinsätzen“ und zum schnellen 1:0-Rückstand in der 1. Spielminute führten. „Unterzahl, Unterzahl, Unterzahl. Und der Gegner schießt die Tore“, fasste er weite Strecken der Partie zusammen. „Das kostet einfach zu viel Kraft. Gerade bei einer 5-3-Unterzahlsituation.“

Zwar gelang Jan Trübenekr nach einem 3:1-Vorsprung der 3:2-Anschlusstreffer (27.), während der auffällige Daniel Hora den 6:2-Rückstand wenige Minuten vor dem Ende mit zwei Toren innerhalb von drei Minuten noch einmal auf 6:4 korrigieren konnte (53./55.). Mehr war am Sonntagabend dann aber für die Gäste nicht mehr drin. Den Schlusspunkt setzten vielmehr die Niederbayern durch Marco Sedlar (58.). Zdenek Vanc zeigte sich überzeugt, dass sich Mannschaft nach einer weiteren Trainingswoche am kommenden Wochenende anders präsentiert und in den zwei anstehenden Heimspielen gegen den EHC Bayreuth sowie gegen den ESC Vilshofen punktet. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir nicht zwei Mal gewinnen.“

 

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Dietz, Hetzel – Hora, Thebus, Stahl, Pribyl, Marx, Hertwich, Faust, C. Müller, P. Müller, Hartmann – Nold, Sramek, Masel, Trübenekr, Lang, Tobola, Dietrich / Hauptschiedsrichter: Miel / Zuschauer: 200 / Tore: 1:0 (1.) Kößl (Simbeck, Trew) 5-4, 1:1 (5.) Sramek (Trübenekr, Hora), 2:1 (14.) Hahn (Penzkofer, Kößl) 5-4, 3:1 (23.) Sedlar (Trew, Sulcik) 5-3, 3:2 (27.) Trübenekr (Sramek, Dietrich), 4:2 (38.) Sulcik (Kößl), 5:2 (47.) Sulcik (Brandt, König), 6:2 (49.) König (Brandt) 5-4, 6:3 (53.) Hora (Sramek) 4-5, 6:4 (56.) Hora (Sramek, Faust), 7:4 (58.) Sedlar (Bilek, Sulcik) / Strafzeiten: Dingolfing 6 + 10 gegen Penzkofer + 20 gegen Simbeck / Haßfurt 14.

 
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