Der Kracher schlechthin!!

Sramek zurück in Haßfurt. Diese Saison
unsere neue #13

Zwei Jahre bereitete Jakub Sramek den Fans des Eishockey-Landesligisten ESC Haßfurt viel Freude. Der Angreifer brachte es im Hawks-Trikot auf 251 Scorerpunkte in 78 Partien. Bald könnten weitere hinzukommen. "Jakub spielt wieder für den ESC", ließ Vorstandsmitglied Martin Reichert kurz vor dem Saisonstart die Bombe platzen und spricht selbst vom "Kracher schlechthin. Für Haßfurt und speziell unserem Verein ein Wahnsinn".

Die unerwartete Rückkehr dürfte auch die ESC-Anhänger freudig stimmen - und gleichzeitig zum Staunen bringen: Immerhin steht der 27-jährige Tscheche noch als Neuzugang im Kader der Passauer "Black Hawks". Nach nur einem Jahr beim Bayernligisten EHC Königsbrunn sollte er zum dortigen Oberligisten wechseln. In Königsbrunn erzielte Sramek zwar in 24 Partien 52 Scorerpunkte, war aber letztlich mit der sportlichen Situation - die Pinguine spielten gegen den Abstieg - nicht wirklich zufrieden.

Auf eigenen Wunsch nach Haßfurt

Doch es kommt nun alles ganz anders: Kurz vor dem Rundenbeginn wechselt Sramek auf eigenen Wunsch zurück zum ESC Haßfurt. "Es hat in Passau nicht so funktioniert", will Reichert, der seit dem Abgang aus der Kreisstadt vor eineinhalb Jahren weiterhin in engen Kontakt mit Sramek stand, nicht näher auf Einzelheiten eingehen.

"Er hat mich angerufen und den Wunsch geäußert, wieder zum ESC zu kommen", sagt Reichert. Tatsache ist, dass durch die Rückkehr des extraligaerfahrenen Stürmers der Angriff der Haßfurter Puckjäger nochmals eine immense Aufwertung erfährt.

"Eigentlich", räumt Reichert ein, "wollten wir niemanden mehr verpflichten. Aber Jakub Sramek ist ein spezieller Fall." Es war für die ESC-Verantwortlichen also "keine Frage", alle Hebel in Bewegung zu setzen, um die Rückholaktion zu bewältigen. Vor allem in finanzieller Hinsicht ein Kraftakt - so schien es zunächst.

Etat der Hawks wird nicht weiter belastet

Dank des großen Engagements von Reicherts Vorstandskollegen Holger Endres werde es "mit Hilfe von Privatsponsoren" aber gelingen, die in Coronazeiten klamme Haushaltskasse nicht zu belasten. "Innerhalb von vier Tagen haben sich genügend Gönner und Freunde dazu bereiterklärt, dass wir den Transfer realisieren können", zeigt sich Reichert begeistert von der unerwarteten finanziellen Unterstützung. "Es ist für uns also kein Kostenfaktor. Und es ändert nichts an unserer finanziellen Lage. Da geht echt ein sportlicher Traum in Erfüllung. Vielen Dank an Alle, die das ermöglichen."

Gegen Pegnitz ist Sramek noch nicht dabei

Ein wenig Geduld braucht Trainer Zdenek Vanc, um seinen Landsmann Sramek einsetzen zu können. Zumindest zum Ligaauftakt am Freitag geben den EV Pegnitz ist der 27-Jährige noch nicht an Bord.

Nachdem Tschechien aufgrund der hohen Zahl an Neuinfizierten mit dem Coronavirus als Risikogebiet eingestuft wurde, muss Sramek, der sich derzeit in seiner Heimat aufhält, vor seiner Wiedereinreise nach Deutschland zunächst testen lassen, das Ergebnis abwarten und dann möglicherweise in Quarantäne. Bei einem negativen Testergebnis sollte er erstmals beim Auswärtsspiel der Hawks am 25. Oktober beim EV Dingolfing im Kader stehen.

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