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Hawks-Kapitän Christian Dietrich gibt die Richtung für das letzte Spiel des Jahres vor

Nach 17 absolvierten Pflichtspielen ist Christian Dietrich mit seiner persönlichen Bilanz "ganz zufrieden". Zwei Tore und elf Vorlagen sind sein bisheriger aktiver Beitrag für die Haßfurter Hawks (1./45). Doch was für den langjährigen Kapitän viel wichtiger ist: "Jeder einzelne Spieler hat seine Aufgabe im Team, die zum Erfolg beiträgt. Ich bin froh, ein Teil der Mannschaft und des Vereins sein zu dürfen und ich werde weiterhin alles dafür geben", betont der 31-Jährige.

Solange seine "Familie hinter mir steht und die Zeit es zulässt", sei es "immer die richtige Entscheidung, für die Hawks aufs Eis zu gehen". Dementsprechend freut sich Dietrich auch auf das letzte Auswärtsspiel mit seinen Teamkollegen in diesem Jahr beim ESV Waldkirchen (4./26) an diesem Freitag um 19.30 Uhr.

Bei einem Blick auf die aktuelle Tabelle ist ihm bewusst, dass sich die Crocodiles, die noch in Moosburg und Vilshofen antreten müssen, keinen Ausrutscher mehr erlauben dürfen. Immerhin sitzt ihnen der EV Fürstenfeldbruck mit nur einem Zähler weniger auf dem Konto im Genick. "Für Waldkirchen geht es um nicht weniger als die Qualifikation für die Aufstiegsrunde", erwartet der junge Familienvater, auch wenn er die Niederbayern "schlecht einschätzen" könne, deshalb einen heißen Tanz.

"Zu Hause haben wir sie mit 15:2 geschlagen und am Wochenende haben sie Selb 1b mit 21:1 nach Hause geschickt. Sie haben gute namhafte Einzelspieler in ihren Reihen. Aber am Ende zählt der Erfolg des Teams", sagt Dietrich und gibt zugleich eine Kampfansage ab: "Wir wollen natürlich auch dort das Spiel gewinnen und die drei Punkte mit nach Haßfurt nehmen, egal wer uns auf den Fersen ist. Das sind wir uns und den Fans, die vor Ort sein werden, schuldig."

Ob die Hawks ihre dritte Auswärtspartie in Folge beziehungsweise ihre insgesamt siebte in dieser Saison gewinnen oder nicht: Für die anstehende Aufstiegsrunde sind sie längst qualifiziert. Und nach der kurzen Weihnachtspause gelte es dann, den nächsten Schritt zu machen: "Wir wollen natürlich wieder einen der ersten vier Plätze erreichen, um uns für die Play-offs zu qualifizieren", bringt der Spielführer sein Ziel auf den Punkt.

Dass dieses Vorhaben kein Selbstläufer wird, ist ihm nach vielen Jahren beim ESC, in denen die Tür zur Bayernliga mehrfach offen stand, bewusst. "Wie müssen von Spiel zu Spiel sehen und uns auf die Gegner vorbereiten", sagt er.

Es würden mit – Stand jetzt – Burgau, Sonthofen, Trostberg und Reichersbeuern aus der Gruppe B auch vier neue Mannschaften hinzukommen, gegen die die Hawks in dieser Saison noch nicht gespielt haben. "Über den Aufstieg mache ich mir aktuell also noch keine Gedanken, da dieser noch ganz weit entfernt ist." Tatsache ist aber: nach dieser Saison steigt nur der Gewinner des Finales in die Bayernliga auf.

Im letzten Spiel des Jahres fehlen unterdessen einige wichtige Akteure. Während Tomas Pribyl nach seiner Spieldauerdisziplinarstrafe in Bayreuth gesperrt ist, steht auch Dominik Tobola aus privatem Grund nicht zur Verfügung. Und bei Torjäger Jakub Sramek fand mittlerweile eine MRT-Untersuchung an, eine endgültige Diagnose seiner Schulterverletzung stehe aber noch. "Zumindest scheint es kein Bruch zu sein, sondern eher etwas mit den Bändern", so Abteilungsleiter Andreas Kurz.

 

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