Trotz knapper Niederlage: Der Anfang war vielversprechend. "Die Jungs haben schon vieles richtig gut gemacht", sagt Petr Sikora. Für den neuen Trainer der Haßfurter Hawks geht es nach dem 6:5 vor fünf Tagen bei den Mighty Dogs Schweinfurt nun darum, in den weiteren Testpartien zur Vorbereitung auf die Eishockey-Landesliga weitere Fortschritte zu sehen.

Bei den Partien beim Bayernligisten ERSC Amberg (Freitag, 20 Uhr) sowie zwei Tage später in Lauterbach (Sonntag, 18.30 Uhr) hofft der 51-Jährige auf eine weitere Verbesserung der noch vorhandenen spielerischen Defizite sowie der Kondition.

Es fehlen weiterhin zahlreiche Spieler

"In den vergangenen zwei Wochen haben wir natürlich das Beste aus den derzeitig nicht idealen Möglichkeiten gemacht und intensiv trainiert. Ich will jetzt die Spieler weiter richtig kennenlernen, vor allem auch die Neuen, die jetzt nach und nach zu uns stoßen", verweist Sikora zum einen auf die derzeit nicht idealen Bedingungen, die weite Fahrten ins hessische Lauterbach sowie zuletzt nach Schweinfurt notwendig gemacht haben.

Zum anderen fehlten zum Auftakt im Icedome mit Alexander Stahl, Peter Finger, Nils Düsel sowie den Neuzugängen Alex Löffler, Benjamin Rakonic, Lukas Gref und Louis Britsch noch mehrere Akteure. "Aber wir machen das Beste draus. Ich bin guter Dinge, dass wir bis zum Saisonstart Mitte Oktober richtig gut drauf sind."

Für den neuen Trainer sind die Ergebnisse erst einmal zweitrangig

Bei den Wild Lions in Amberg und den Luchsen in Lauterbach, wo es im Vorjahr einen deutlichen 10:2-Sieg gab, soll die Mannschaft nach dem Willen des Trainers nun weiter zusammenfinden, weitere spielerische Fortschritte zeigen sowie ähnlich wie nach dem zwischenzeitlichen 1:4-Rückstand in Schweinfurt ihre kämpferische Einstellung über jeweils 60 Minuten beibehalten. "Dann sind auch die Ergebnisse für mich nur zweitrangig", so Sikora.

In Lauterbach treffen die Hawks derweil auf Jonas Manger. Der Angreifer, der in der Kreisstadt bereits als Neuzugang präsentiert wurde, hat den ESC bereits wieder verlassen. Manger, der aus beruflichem Grund nach Frankfurt gezogen ist, schloss sich den Mittelhessen an.