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Letzten Spiele der Hassfurt Hawks
ESC Hassfurt 8 - 2 ESV Buchloe
22.02.2019 - 19:30 Uhr - Großer Anger
ESC Dorfen 4 - 5 ESC Hassfurt
17.02.2019 - 17:00 Uhr - Stadion Dorfen
ESC Hassfurt 5 - 8 ESC Geretsried
15.02.2019 - 19:30 Uhr - Großer Anger

Wichtiger Kantersieg gegen punktgleiche „Pirates"

ESC Haßfurt – ESV Buchloe 8:2 (2:0, 4:2, 2:0)

„Als wir hinten eingekreist waren und nicht mehr rausgekommen sind, da haben wir sie gut ausgekontert und dann die wichtigen Tore erzielt. So haben wir ihnen immer den Wind aus den Segeln genommen und sie konnten eigentlich nie richtig rankommen.“ Zwei Sätze, eine treffende Analyse des „Hexers“. Martin Hildenbrand, der am Freitagabend wieder einmal überragende Keeper der Haßfurter „Hawks“, räumte auch fair ein: „Ganz so deutlich, wie es das Ergebnis aussagt, war es dann doch nicht.“

Nur vom Ergebnis her, am Ende leuchtete ein großes 8:2 auf der Anzeigetafel im Eisstadion Am Großen Anger, hatten die Hausherren die Gäste des ESV Buchloe ohne Wenn und Aber bezwungen. War der fünfte Heimsieg in der Verzahnungsrunde der Gruppe C verdient? „Selbstverständlich“, sagte der 30-jährige ESC-Schlussmann, der mit zahlreichen Glanzparaden weitere Gegentore verhinderte.

In Unterzahl – Georg Lang saß in der fairen Partie mit insgesamt nur 14 Strafminuten (sechs für Haßfurt) in der Kühlbox – brachte David Franek die Kreisstädter in Führung (10.), die sie bis zur 36. Minute auf 4:0 ausbauten (erfolgreich waren noch Jan Trübenekr, 11., Jakub Sramek, 27., und Kapitän Christian Dietrich, 36.). Erst danach trafen die „Pirates“ durch Marc Weigant erstmals ins Schwarze (36.). Nachdem Michal Babkovic – wieder mit einem Mitspieler weniger auf dem Eis – eine Minute später den alten Spielstand wieder hergestellt hatte (37.), konnte Maximilian Schorer in den Schlussminute des zweiten Abschnitts zwar erneut verkürzen. Jakub Sramek war es dann, der den Puck vier Sekunden vor der zweiten Pausensirene nach einem Zuspiel von Alexander Stahl zur 6:2-Führung unhaltbar für ESV-Schlussmann Arion Martinaj ins Gehäuse drosch. Die Mannschaft von Gästetrainer Alexander Wedl hatte in allen Dritteln zuvor in einigen Situationen Pech, oder stand einem an diesem Abend fast unüberwindbaren Martin Hildenbrand gegenüber. Auch während der letzten 20 Minuten, als die offiziell 406 Zuschauer im Prinzip dasselbe Bild sahen: eine hartumkämpfte und offene Partie, in der sich Buchloe um Ergebniskorrektur bemühte, aber weitere Gegentreffer einstecken musste. David Franek (51.) mit einem seiner perfekten Bauerntricks (51.) sowie Jan Trübenekr (53.) sorgten mit ihren Toren zum 7:2 und 8:2 letztlich für ganze klare Verhältnisse.

„Der Spielstand täuscht ein bisschen“, sah auch Haßfurter Trainer Martin Reichert eine relativ offene und ausgeglichene Begegnung, bei dem ein wichtiger Aspekt den Ausschlag pro Haßfurt gegeben hat: „Heute waren wir einfach mal die cleverere Mannschaft“, sagte der 55-Jährige. „Wir haben die Tore gemacht, wann immer es nötig war und es am Ende souverän zu Ende gebracht.“ Trotz oder gerade aufgrund personeller Engpässe am Schluss (wegen diverser Ausfälle, darunter Georg Lang, musste er auf zwei Reihen umstellen) ein verdienter sowie „ganz, ganz wichtiger Sieg.“ Reichert war mit der Wahl für Martin Hildebrand zum ESC-„Spieler des Abends“ unterdessen völlig einverstanden. „Er bringt momentan überragende Leistungen.“

„Werdet zur Legende. Kämpfen bis zum Ende, für die Bayernliga. ESC“ skandierten immer wieder lautstark die Fans. Die Chancen auf den Aufstieg in die vierthöchste Spielklasse sind – zumindest aus sportlicher Sicht – erneut angestiegen. Mit mittlerweile 20 Punkten stehen die „Hawks“ in der inoffiziellen Tabelle nun punktgleich mit Buchloe auf Platz drei.

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung – Hora, Stahl, Max Hildenbrand, Ribarik, Bates – Trübenekr, Lang, Babkovic, Franek, Sramek, Dietrich, Stach, Zösch, Kratschmer, Breyer / Schiedsrichter: Guth – Reitz, Galli / Zuschauer: 406 / Tore für Haßfurt: 1:0 (10.) Franek (Hora, Babkovic) 4-5, 2:0 (11.) Trübenekr (Sramek, Hora), 3:0 (27.) Sramek (Trübenekr, Hora), 4:0 (36.) Dietrich (Hora, Ribarik), 5:1 (37.) Babkovic (Franek, Hora), 6:2 (40.) Sramek (Stahl), 7:2 (51.) Franek (Babkovic, Hora), 8:2 (53.) Trübenekr (Sramek, Lang) 5-4 / Strafzeiten: Haßfurt 6 / Buchloe 8.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Fotos: Ralf Naumann.

#eschassfurt #1mannschaft
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23.02.19

Wichtiger Kantersieg gegen punktgleiche „Pirates

ESC Haßfurt – ESV Buchloe 8:2 (2:0, 4:2, 2:0)

„Als wir hinten eingekreist waren und nicht mehr rausgekommen sind, da haben wir sie gut ausgekontert und dann die wichtigen Tore erzielt. So haben wir ihnen immer den Wind aus den Segeln genommen und sie konnten eigentlich nie richtig rankommen.“ Zwei Sätze, eine treffende Analyse des „Hexers“. Martin Hildenbrand, der am Freitagabend wieder einmal überragende Keeper der Haßfurter „Hawks“, räumte auch fair ein: „Ganz so deutlich, wie es das Ergebnis aussagt, war es dann doch nicht.“

Nur vom Ergebnis her, am Ende leuchtete ein großes 8:2 auf der Anzeigetafel im Eisstadion Am Großen Anger, hatten die Hausherren die Gäste des ESV Buchloe ohne Wenn und Aber bezwungen. War der fünfte Heimsieg in der Verzahnungsrunde der Gruppe C verdient? „Selbstverständlich“, sagte der 30-jährige ESC-Schlussmann, der mit zahlreichen Glanzparaden weitere Gegentore verhinderte.

In Unterzahl – Georg Lang saß in der fairen Partie mit insgesamt nur 14 Strafminuten (sechs für Haßfurt) in der Kühlbox – brachte David Franek die Kreisstädter in Führung (10.), die sie bis zur 36. Minute auf 4:0 ausbauten (erfolgreich waren noch Jan Trübenekr, 11., Jakub Sramek, 27., und Kapitän Christian Dietrich, 36.). Erst danach trafen die „Pirates“ durch Marc Weigant erstmals ins Schwarze (36.). Nachdem Michal Babkovic – wieder mit einem Mitspieler weniger auf dem Eis – eine Minute später den alten Spielstand wieder hergestellt hatte (37.), konnte Maximilian Schorer in den Schlussminute des zweiten Abschnitts zwar erneut verkürzen. Jakub Sramek war es dann, der den Puck vier Sekunden vor der zweiten Pausensirene nach einem Zuspiel von Alexander Stahl zur 6:2-Führung unhaltbar für ESV-Schlussmann Arion Martinaj ins Gehäuse drosch. Die Mannschaft von Gästetrainer Alexander Wedl hatte in allen Dritteln zuvor in einigen Situationen Pech, oder stand einem an diesem Abend fast unüberwindbaren Martin Hildenbrand gegenüber. Auch während der letzten 20 Minuten, als die offiziell 406 Zuschauer im Prinzip dasselbe Bild sahen: eine hartumkämpfte und offene Partie, in der sich Buchloe um Ergebniskorrektur bemühte, aber weitere Gegentreffer einstecken musste. David Franek (51.) mit einem seiner perfekten Bauerntricks (51.) sowie Jan Trübenekr (53.) sorgten mit ihren Toren zum 7:2 und 8:2 letztlich für ganze klare Verhältnisse.

„Der Spielstand täuscht ein bisschen“, sah auch Haßfurter Trainer Martin Reichert eine relativ offene und ausgeglichene Begegnung, bei dem ein wichtiger Aspekt den Ausschlag pro Haßfurt gegeben hat: „Heute waren wir einfach mal die cleverere Mannschaft“, sagte der 55-Jährige. „Wir haben die Tore gemacht, wann immer es nötig war und es am Ende souverän zu Ende gebracht.“ Trotz oder gerade aufgrund personeller Engpässe am Schluss (wegen diverser Ausfälle, darunter Georg Lang, musste er auf zwei Reihen umstellen) ein verdienter sowie „ganz, ganz wichtiger Sieg.“ Reichert war mit der Wahl für Martin Hildebrand zum ESC-„Spieler des Abends“ unterdessen völlig einverstanden. „Er bringt momentan überragende Leistungen.“

„Werdet zur Legende. Kämpfen bis zum Ende, für die Bayernliga. ESC“ skandierten immer wieder lautstark die Fans. Die Chancen auf den Aufstieg in die vierthöchste Spielklasse sind – zumindest aus sportlicher Sicht – erneut angestiegen. Mit mittlerweile 20 Punkten stehen die „Hawks“ in der inoffiziellen Tabelle nun punktgleich mit Buchloe auf Platz drei.

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung – Hora, Stahl, Max Hildenbrand, Ribarik, Bates – Trübenekr, Lang, Babkovic, Franek, Sramek, Dietrich, Stach, Zösch, Kratschmer, Breyer / Schiedsrichter: Guth – Reitz, Galli / Zuschauer: 406 / Tore für Haßfurt: 1:0 (10.) Franek (Hora, Babkovic) 4-5, 2:0 (11.) Trübenekr (Sramek, Hora), 3:0 (27.) Sramek (Trübenekr, Hora), 4:0 (36.) Dietrich (Hora, Ribarik), 5:1 (37.) Babkovic (Franek, Hora), 6:2 (40.) Sramek (Stahl), 7:2 (51.) Franek (Babkovic, Hora), 8:2 (53.) Trübenekr (Sramek, Lang) 5-4 / Strafzeiten: Haßfurt 6 / Buchloe 8.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Fotos: Ralf Naumann.

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Fasching trifft Eishockey
KIDS-HOCKEY-DAY sponsored by Abrisud Deutschland beim ESC Hassfurt e.V.

Am Faschingssonntag können Kinder zusammen mit Trainern und Spielern der „Hawks“ von 11.30 – 13.30 Uhr auf das glatte Parkett im Eisstadion am Großen Anger. „Eine tolle Gelegenheit sich einfach mal an der Sportart auszuprobieren und Spaß zu haben“, meint Nachwuchsleiter Frank Terhar. Auch in diesem Jahr wird es mehrere Stationen auf dem Eis geben, welche von Schlittschuhlaufen bis hin zum Spielen mit dem Eishockeyschläger reichen. „An diesem Tag kann wirklich jeder mitmachen. Wir haben sowohl für Anfänger, wie auch für Fortgeschrittene ausreichend Übungen“, freut sich Martin Reichert (Vorstand/Trainer 1.Mannschaft).

Neben dem Eis lädt der Verpflegungsstand mit Kaffee und Kuchen zum Verweilen ein. Passend zum Fasching ist die Maskierung oder Verkleidung natürlich ausdrücklich erlaubt, auch wenn man bei den Übungen durchaus ins Schwitzen kommen kann. Interessierte Kinder melden sich bitte mit Namen und Alter unter info@hassfurt-hawks.de an. Außerdem sind Schlittschuhe, Helm, warme Kleidung, Knie- und Ellbogenschoner und Schläger (falls vorhanden) mitzubringen. Ein Highlight und sozusagen der „Lohn“ für alle Kinder ist der Besuch des Playoff-Heimspiels der großen „Hawks“ gegen den ERSC Amberg am Abend. Alle Teilnehmer erhalten zusammen mit zwei Personen ihrer Wahl freien Eintritt. „Wenn die Kinder mit einem Lachen aus der Eishalle gehen, haben wir alles richtig gemacht“, äußert sich Stephan Heinisch (Geschäftsführer Abrisud Deutschland) zu seinem ganz persönlichen „Ziel“ für den KIDS-HOCKEY-DAY.

#eschassfurt
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22.02.19

Fasching trifft Eishockey
KIDS-HOCKEY-DAY sponsored by Abrisud Deutschland beim ESC Hassfurt e.V.

Am Faschingssonntag können Kinder zusammen mit Trainern und Spielern der „Hawks“ von 11.30 – 13.30 Uhr auf das glatte Parkett im Eisstadion am Großen Anger. „Eine tolle Gelegenheit sich einfach mal an der Sportart auszuprobieren und Spaß zu haben“, meint Nachwuchsleiter Frank Terhar. Auch in diesem Jahr wird es mehrere Stationen auf dem Eis geben, welche von Schlittschuhlaufen bis hin zum Spielen mit dem Eishockeyschläger reichen. „An diesem Tag kann wirklich jeder mitmachen. Wir haben sowohl für Anfänger, wie auch für Fortgeschrittene ausreichend Übungen“, freut sich Martin Reichert (Vorstand/Trainer 1.Mannschaft). 

Neben dem Eis lädt der Verpflegungsstand mit Kaffee und Kuchen zum Verweilen ein. Passend zum Fasching ist die Maskierung oder Verkleidung natürlich ausdrücklich erlaubt, auch wenn man bei den Übungen durchaus ins Schwitzen kommen kann. Interessierte Kinder melden sich bitte mit Namen und Alter unter info@hassfurt-hawks.de an. Außerdem sind Schlittschuhe, Helm, warme Kleidung, Knie- und Ellbogenschoner und Schläger (falls vorhanden) mitzubringen. Ein Highlight und sozusagen der „Lohn“ für alle Kinder ist der Besuch des Playoff-Heimspiels der großen „Hawks“ gegen den ERSC Amberg am Abend. Alle Teilnehmer erhalten zusammen mit zwei Personen ihrer Wahl freien Eintritt. „Wenn die Kinder mit einem Lachen aus der Eishalle gehen, haben wir alles richtig gemacht“, äußert sich Stephan Heinisch (Geschäftsführer Abrisud Deutschland) zu seinem ganz persönlichen „Ziel“ für den KIDS-HOCKEY-DAY.

#eschassfurt

Gameday, präsentiert von Abrisun Whirlpool!

Am heutigen Freitag, unserem traditionellen Tag der Blaulichter, gastiert der ESV Buchloe (4./ 20 Punkte) bei unseren „Hawks“ (8./ 0 Punkte) im heimischen Eisstadion am Großen Anger. In einem knappen Hinspiel behielten die „Piraten“ am 25.01. zu Hause noch mit 8:7 die Oberhand. Unsre Gäste gehen mit einem positiven Trend in die heutige Begegnung und konnten zuletzt die EA Schongau (6:5) sowie die Kempten „Sharks“ (7:3) niederringen, während unsere „Hawks“ nach der 5:8 Niederlage gegen Geretsried einen starken 5:4 Comeback-Sieg in Dorfen feiern durften. Die Mannen um Trainer Martin Reichert werden alles geben, um an den Erfolg des vergangenen Sonntags anzuknüpfen und weitere Zähler im Kampf um die ersten drei Plätze der Verzahnungsrunde zu sammeln. Damit dies gelingt, braucht die Mannschaft aber auch die lautstarke Unterstützung von den Rängen. Daher kommt um 19.30 Uhr zahlreich ins Eisstadion am Großen Anger und treibt die Mannschaft gegen den ESV Buchloe zum nächsten Heimsieg. Am heutigen traditionellen Tag der Blaulichter bekommen zudem alle, die in Uniform ins Stadion kommen, freien Eintritt!

#eschassfurt #1mannschaft
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22.02.19

Gameday, präsentiert von Abrisun Whirlpool!

Am heutigen Freitag, unserem traditionellen Tag der Blaulichter, gastiert der ESV Buchloe (4./ 20 Punkte) bei unseren „Hawks“ (8./ 0 Punkte) im heimischen Eisstadion am Großen Anger. In einem knappen Hinspiel behielten die „Piraten“ am 25.01. zu Hause noch mit 8:7 die Oberhand. Unsre Gäste gehen mit einem positiven Trend in die heutige Begegnung und konnten zuletzt die EA Schongau (6:5) sowie die Kempten „Sharks“ (7:3) niederringen, während unsere „Hawks“ nach der 5:8 Niederlage gegen Geretsried einen starken 5:4 Comeback-Sieg in Dorfen feiern durften. Die Mannen um Trainer Martin Reichert werden alles geben, um an den Erfolg des vergangenen Sonntags anzuknüpfen und weitere Zähler im Kampf um die ersten drei Plätze der Verzahnungsrunde zu sammeln. Damit dies gelingt, braucht die Mannschaft aber auch die lautstarke Unterstützung von den Rängen. Daher kommt um 19.30 Uhr zahlreich ins Eisstadion am Großen Anger und treibt die Mannschaft gegen den ESV Buchloe zum nächsten Heimsieg. Am heutigen traditionellen Tag der Blaulichter bekommen zudem alle, die in Uniform ins Stadion kommen, freien Eintritt!

#eschassfurt #1mannschaft

„Hawks" wollen gegen „Piraten" und „Wölfe" weiter punkten

ESC Haßfurt – ESV Buchloe (Freitag, 19.30 Uhr)
ESC Vilshofen – ESC Haßfurt (Sonntag, 18.30 Uhr)

Weiterhin dick im Rennen sind die Haßfurter „Hawks“ (8./0), wenn es um den Aufstieg in die Bayernliga geht. Auch wenn die offizielle Tabelle des Bayerischen Eissportverbandes (BEV) etwas anderes aussagt. Tatsache ist, dass der Landesligist mit inoffiziell 17 Punkten drei Spieltage vor dem Ende sehr gut dasteht. Im Heimspiel am Freitagabend gegen den ESV Buchloe (4./20) hofft Trainer Martin Reichert ebenso auf einen weiteren „Dreier“ wie beim bereits letzten Auswärtsspiel in der Verzahnungsrunde am Sonntagabend beim ESC Vilshofen (7./8).

„Natürlich sind unsere Hoffnungen auf einen der drei vorderen Plätze nach unserem Last-Minute-Sieg in Dorfen wieder angestiegen“, macht der 55-Jährige deutlich, weiter Boden gutmachen und vor allem vor heimischen Fans keinen Punkt mehr abgeben zu wollen. „Dass dies wie bereits in all den Wochen zuvor kein einfaches Unterfangen wird, ist uns bewusst“, fügt er im gleichen Atemzug hinzu. Und nicht nur er hat zur Kenntnis genommen, dass die Buchloer „Piraten“ seit dem letzten Wochenende auch wieder dick im Geschäft sind. Der 6:5-Auswärtssieg in Schongau sowie der deutliche 7:3-Erfolg über den ESC Kempten, sorgten bei den Schwaben für einen laut zu hörenden „Na also“-Ruf. Immerhin kassierten sie zuvor beim ESC Geretsried (10:2) sowie beim ESC Vilshofen (6:5 n. V.) bereits ihre Niederlagen Nummer 3 und 4. Jetzt aber ist wieder alles möglich, erst recht, weil sie als Tabellen-4. nur einen Punkt Rückstand auf Dorfen, aber auch eine Partie weniger absolviert haben. Es dürfte am Freitag also wieder heiß und vor allem eng zugehen, schließlich mussten sich die „Hawks“ vor der anschließenden 5:0-Wertung des Bayerischen Eissportverbandes (BEV) im ersten Aufeinandertreffen sportlich nur knapp mit 8:7 geschlagen geben. „Ich rechne wieder mit einer ganz engen Kiste. Ich wünsche mir, dass uns unsere treuen Fans bis zur Schlusssirene unterstützen. Auch dann, wenn es wieder eng zugeht. Was selbst bei einem 4:1-Rückstand wenige Minuten vor Schluss noch möglich ist, haben wir in Dorfen erlebt“, hofft er auf lautstarke Rückendeckung, welche den „Hawks“ enorm weiterhilft.

Und mit eventuell 20 Punkte soll dann zum zweiten Mal in dieser Saison die Reise zum ESC Vilshofen starten, die im Kampf um einen Aufstiegsplatz keine Chance mehr haben. Dennoch können sie weiterhin ein gewaltiges Wörtchen mitreden, wenn auch passiv: „Vilshofen wird selbstverständlich versuchen, seine restlichen Partien so erfolgreich wie möglich zu gestalten. Die können befreit aufspielen und indirekt noch Einfluss nehmen auf die Platzierungen der einzelnen Gegner“, betont Martin Reichert. Zwar verloren die „Wölfe“ bereits acht Partien. Doch ihre zwei Siege feierten die Niederbayern jeweils in ihrem eigenen „Openair-Stadion“. Gegen Kempten (4:2) und zuletzt gegen ESC-Freitagsgegner Buchloe (6:5 n. V.) behielt Vilshofen die Oberhand. „Wir haben in der Vorrunde auch mit 7:5 verloren. Für uns wird die Angelegenheit mit Sicherheit keine lockere Sonntagsspazierfahrt“, erwartet er wieder „sehr motivierte Hausherren.“ Andererseits rechnet Reichert auch mit willigen, bissigen und bis zum Ende kampfstarken „Hawks“, die „unbedingt einen weitere Auswärtssieg“ holen möchten. „Dann“, sagt er, „könnte es im letzten Heimspiel gegen den ERSC Amberg zu einem wahren Showdown kommen.“

Kader ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung – Hora, Ribarik, Stahl, Max Hildenbrand, Marx, Rambacher, Bates – Kurz, Trübenekr, Lang, Babkovic, Franek, Sramek, Hümmer (?), Dietrich, Zösch, Kratschmer, Breyer, Vollert (?).

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann.

#eschassfurt #1mannschaft
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21.02.19

„Hawks wollen gegen „Piraten und „Wölfe weiter punkten

ESC Haßfurt – ESV Buchloe (Freitag, 19.30 Uhr)
ESC Vilshofen – ESC Haßfurt (Sonntag, 18.30 Uhr)

Weiterhin dick im Rennen sind die Haßfurter „Hawks“ (8./0), wenn es um den Aufstieg in die Bayernliga geht. Auch wenn die offizielle Tabelle des Bayerischen Eissportverbandes (BEV) etwas anderes aussagt. Tatsache ist, dass der Landesligist mit inoffiziell 17 Punkten drei Spieltage vor dem Ende sehr gut dasteht. Im Heimspiel am Freitagabend gegen den ESV Buchloe (4./20) hofft Trainer Martin Reichert ebenso auf einen weiteren „Dreier“ wie beim bereits letzten Auswärtsspiel in der Verzahnungsrunde am Sonntagabend beim ESC Vilshofen (7./8).

„Natürlich sind unsere Hoffnungen auf einen der drei vorderen Plätze nach unserem Last-Minute-Sieg in Dorfen wieder angestiegen“, macht der 55-Jährige deutlich, weiter Boden gutmachen und vor allem vor heimischen Fans keinen Punkt mehr abgeben zu wollen. „Dass dies wie bereits in all den Wochen zuvor kein einfaches Unterfangen wird, ist uns bewusst“, fügt er im gleichen Atemzug hinzu. Und nicht nur er hat zur Kenntnis genommen, dass die Buchloer „Piraten“ seit dem letzten Wochenende auch wieder dick im Geschäft sind. Der 6:5-Auswärtssieg in Schongau sowie der deutliche 7:3-Erfolg über den ESC Kempten, sorgten bei den Schwaben für einen laut zu hörenden „Na also“-Ruf. Immerhin kassierten sie zuvor beim ESC Geretsried (10:2) sowie beim ESC Vilshofen (6:5 n. V.) bereits ihre Niederlagen Nummer 3 und 4. Jetzt aber ist wieder alles möglich, erst recht, weil sie als Tabellen-4. nur einen Punkt Rückstand auf Dorfen, aber auch eine Partie weniger absolviert haben. Es dürfte am Freitag also wieder heiß und vor allem eng zugehen, schließlich mussten sich die „Hawks“ vor der anschließenden 5:0-Wertung des Bayerischen Eissportverbandes (BEV) im ersten Aufeinandertreffen sportlich nur knapp mit 8:7 geschlagen geben. „Ich rechne wieder mit einer ganz engen Kiste. Ich wünsche mir, dass uns unsere treuen Fans bis zur Schlusssirene unterstützen. Auch dann, wenn es wieder eng zugeht. Was selbst bei einem 4:1-Rückstand wenige Minuten vor Schluss noch möglich ist, haben wir in Dorfen erlebt“, hofft er auf lautstarke Rückendeckung, welche den „Hawks“ enorm weiterhilft.

Und mit eventuell 20 Punkte soll dann zum zweiten Mal in dieser Saison die Reise zum ESC Vilshofen starten, die im Kampf um einen Aufstiegsplatz keine Chance mehr haben. Dennoch können sie weiterhin ein gewaltiges Wörtchen mitreden, wenn auch passiv: „Vilshofen wird selbstverständlich versuchen, seine restlichen Partien so erfolgreich wie möglich zu gestalten. Die können befreit aufspielen und indirekt noch Einfluss nehmen auf die Platzierungen der einzelnen Gegner“, betont Martin Reichert. Zwar verloren die „Wölfe“ bereits acht Partien. Doch ihre zwei Siege feierten die Niederbayern jeweils in ihrem eigenen „Openair-Stadion“. Gegen Kempten (4:2) und zuletzt gegen ESC-Freitagsgegner Buchloe (6:5 n. V.) behielt Vilshofen die Oberhand. „Wir haben in der Vorrunde auch mit 7:5 verloren. Für uns wird die Angelegenheit mit Sicherheit keine lockere Sonntagsspazierfahrt“, erwartet er wieder „sehr motivierte Hausherren.“ Andererseits rechnet Reichert auch mit willigen, bissigen und bis zum Ende kampfstarken „Hawks“, die „unbedingt einen weitere Auswärtssieg“ holen möchten. „Dann“, sagt er, „könnte es im letzten Heimspiel gegen den ERSC Amberg zu einem wahren Showdown kommen.“

Kader ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung – Hora, Ribarik, Stahl, Max Hildenbrand, Marx, Rambacher, Bates – Kurz, Trübenekr, Lang, Babkovic, Franek, Sramek, Hümmer (?), Dietrich, Zösch, Kratschmer, Breyer, Vollert (?).

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann.

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U20 schafft das Meisterstück

Die U20 der Haßfurter „Hawks“ hat es geschafft: Nach einem 5:0-Erfolg über ihre Altersgenossen des EV Moosburg sicherte sich die Mannschaft von Trainer Oliver Kratschmer mit einem Zähler Vorsprung vor Verfolger ERSC Amberg den Titel in der Gruppe 3 der Junioren-Landesliga. Dabei war der deutliche Sieg für die Meisterschaft gar nicht nicht ausschlaggebend.

Grund war vielmehr die Tatsache, dass die oberbayerischen Gäste nicht die Mindestspielstärke von neun Akteuren erreichten. Die Partie wurde deshalb als Freundschaftsspiel ausgetragen. Vor dem Eröffnungsbully stand deshalb fest, dass die „Hawks“ die Punkte am grünen Tisch gewinnen würden. Nichts desto trotz entwickelte sich ein faires, munteres Spielchen. Durch Treffer von Roman Tscherepanow (2), Lukas Kratschmer, Emil Krein und Philip Müller, konnten die Nachwuchsspieler des ESC Haßfurt einen deutlichen und nie gefährdeten Sieg einfahren. Anschließend gingen die Jungs und Mädels dann nahtlos zur Meisterfeier über, welche bis in die späten Abendstunden dauerte.

Auch der Trainer der ersten Mannschaft, Martin Reichert, und Sportvorstand Andreas Kurz waren vor Ort und sprachen den Spielerinnen und Spielern ihre Glückwünsche aus. „Soviel können wir wohl nicht verkehrt gemacht haben“, zeigte sich Kurz stolz auf die erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Er betonte zudem, dass die Meisterschaft der U20 sowie die Platzierungen der anderen vier ESC-Nachwuchsmannschaften den Verein beziehungsweise die Verantwortlichen „in unserem eingeschlagenen Weg“ weiter bestärken würden. „Vielleicht können wir in der Meisterrunde bestehen und eventuell noch eine Feier veranstalten, wenn es der U20 gelingt in die Bayernliga aufzusteigen.“ Gegner sind in einer Einfachrunde mit Hin- und Rückspiel der EV Pfronten (Gruppe 1) und die SG Waldkraiburg/Berchtesgaden (Gruppe 2). Der Gruppensieger erhält das Recht zum Aufstieg. Dabei müssen jedoch Kriterien des Bayerischen Eishockeyverbandes (BEV) erfüllt werden.

Für Oliver Kratschmer ist die Meisterschaft derweil das I-Tüpfelchen auf eine bislang tolle Saison. „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft und grundsätzlich mit dem Verlauf der Saison zufrieden. Besonders hervorzuheben ist die Einstellung und die Bereitschaft alles für die Mannschaft zu geben“, sagte der Trainer und lobte die Mannschaft. „Die Jungs und Mädels sind eine eingeschworene Truppe auf und neben dem Eis.“ Teamgeist, Wille und die Einstellung alles zu geben, hätten letztlich den Ausschlag für diese tolle Leistung gegeben.

U20 Haßfurter „Hawks“: Daniel Schwab, Philip Müller, Christian Kaiser, Clemens Müller, Josephine Porada, Peter Finger, Bastian Schubert, Dominik Finzel, Tobias Herwich, Niklas Schierer, Noah Endres, Roman Tscherepanow, Christian Schad, Emil Krein, Jonathan Leidner, Sandro Feustel, Nils Düsel, Lukas Kratschmer, Pauline Porada / Strafen: Haßfurt 8, Moosburg 2.

#eschassfurt #u20
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21.02.19

U20 schafft das Meisterstück

Die U20 der Haßfurter „Hawks“ hat es geschafft: Nach einem 5:0-Erfolg über ihre Altersgenossen des EV Moosburg sicherte sich die Mannschaft von Trainer Oliver Kratschmer mit einem Zähler Vorsprung vor Verfolger ERSC Amberg den Titel in der Gruppe 3 der Junioren-Landesliga. Dabei war der deutliche Sieg für die Meisterschaft gar nicht nicht ausschlaggebend.

Grund war vielmehr die Tatsache, dass die oberbayerischen Gäste nicht die Mindestspielstärke von neun Akteuren erreichten. Die Partie wurde deshalb als Freundschaftsspiel ausgetragen. Vor dem Eröffnungsbully stand deshalb fest, dass die „Hawks“ die Punkte am grünen Tisch gewinnen würden. Nichts desto trotz entwickelte sich ein faires, munteres Spielchen. Durch Treffer von Roman Tscherepanow (2), Lukas Kratschmer, Emil Krein und Philip Müller, konnten die Nachwuchsspieler des ESC Haßfurt einen deutlichen und nie gefährdeten Sieg einfahren. Anschließend gingen die Jungs und Mädels dann nahtlos zur Meisterfeier über, welche bis in die späten Abendstunden dauerte.

Auch der Trainer der ersten Mannschaft, Martin Reichert, und Sportvorstand Andreas Kurz waren vor Ort und sprachen den Spielerinnen und Spielern ihre Glückwünsche aus. „Soviel können wir wohl nicht verkehrt gemacht haben“, zeigte sich Kurz stolz auf die erfolgreiche Nachwuchsarbeit. Er betonte zudem, dass die Meisterschaft der U20 sowie die Platzierungen der anderen vier ESC-Nachwuchsmannschaften den Verein beziehungsweise die Verantwortlichen „in unserem eingeschlagenen Weg“ weiter bestärken würden. „Vielleicht können wir in der Meisterrunde bestehen und eventuell noch eine Feier veranstalten, wenn es der U20 gelingt in die Bayernliga aufzusteigen.“ Gegner sind in einer Einfachrunde mit Hin- und Rückspiel der EV Pfronten (Gruppe 1) und die SG Waldkraiburg/Berchtesgaden (Gruppe 2). Der Gruppensieger erhält das Recht zum Aufstieg. Dabei müssen jedoch Kriterien des Bayerischen Eishockeyverbandes (BEV) erfüllt werden.

Für Oliver Kratschmer ist die Meisterschaft derweil das I-Tüpfelchen auf eine bislang tolle Saison. „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft und grundsätzlich mit dem Verlauf der Saison zufrieden. Besonders hervorzuheben ist die Einstellung und die Bereitschaft alles für die Mannschaft zu geben“, sagte der Trainer und lobte die Mannschaft. „Die Jungs und Mädels sind eine eingeschworene Truppe auf und neben dem Eis.“ Teamgeist, Wille und die Einstellung alles zu geben, hätten letztlich den Ausschlag für diese tolle Leistung gegeben.

 U20 Haßfurter „Hawks“: Daniel Schwab, Philip Müller, Christian Kaiser, Clemens Müller, Josephine Porada, Peter Finger, Bastian Schubert, Dominik Finzel, Tobias Herwich, Niklas Schierer, Noah Endres, Roman Tscherepanow, Christian Schad, Emil Krein, Jonathan Leidner, Sandro Feustel, Nils Düsel, Lukas Kratschmer, Pauline Porada / Strafen: Haßfurt 8, Moosburg 2.

#eschassfurt #u20

! Inoffizielle Tabelle !

3 Spieltage vor Schluss ist für unsere Mannschaft noch alles möglich.
Dafür muss am Freitag mit eurer lautstarken Unterstützung ein Sieg her.
Let's go Hawks !
HAWKS vs. ESV Buchloe präsentiert von Abrisun Whirlpool

#eschassfurt #1mannschaft
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18.02.19

! Inoffizielle Tabelle !

3 Spieltage vor Schluss ist für unsere Mannschaft noch alles möglich.
Dafür muss am Freitag mit eurer lautstarken Unterstützung ein Sieg her. 
Lets go Hawks !
HAWKS vs. ESV Buchloe präsentiert von Abrisun Whirlpool

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Entschlossener Last-Minute-Sieg in Dorfen

ESC Dorfen – ESC Haßfurt 4:5 (3:0, 1:1, 0:4)

„Wenn man so eine weite Fahrt macht, dann 3:0 sowie 4:1 hinten ist und das Spiel in letzter Minute doch noch gewinnt, es gibt nichts Schöneres“, fasste Martin Reichert einen fast unglaublichen Eishockeyabend zusammen. Und wenn er von letzter Minute spricht, dann meint er das auch. Michal Babkovic erzielte 36 Sekunden vor der Schlusssirene beim Auswärtsspiel der Haßfurter „Hawks“ beim ESC Dorfen erst den 4:4-Ausgleich, ehe der Slowake im ESC-Dress 23 Sekunden später sogar zum 5:4 erfolgreich war. Einfach unglaublich.

„Ich werde wahrscheinlich 400 Jahre alt, wenn mein Herz so etwas aushält“, war der Trainer, nachdem er sich von der Aufregung und der Anspannung wieder etwas erholt hatte, zum Scherzen aufgelegt. Dabei lief die sechste und somit bereits vorletzte Auswärtsbegegnung in der Verzahnungsrunde über weite Strecken anders als erhofft. Nicht nur, nachdem Verteidiger Felix Ribarik schon nach dem Aufwärmen aufgrund eines muskulären Problems im Nackenbereich passen musste. Wobei: in der ersten Viertelstunde standen sich im Dorfener Eisstadion zwei gleichwertige Kontrahenten gegenüber, die beide ihre Chancen hatten. Tore fielen aber zunächst nicht. Erst dann, als Hauptschiedsrichter Kohlmüller in den letzten fünf Minuten insgesamt vier Strafzeiten gegen die Kreisstädter verhängte. Und diese Gunst der Stunde nutzten die „Eispiraten“. Zweieinhalb Minuten brauchten sie, um durch Treffer von Tomas Vraba, Florian Brenninger und Mario Sorsak (16./17./18.) schlagartig und jeweils in Überzahl mit 3:0 in Führung zu gehen. Diesen Nackenschlag steckten die Gäste aber trotzdem wieder weg, auch wenn der Dorfener Christoph Lönnig nach dem 3:1-Anschluss (Torschütze für Haßfurt war Georg Lang, 33.) in der Schlussminute des zweiten Abschnitts den Drei-Tore-Abstand wieder herstellte (40.). „Da hat man schon gemerkt: Wir kommen. Leider konnten wir es noch nicht so umsetzen“, hatte Reichert zu diesem Zeitpunkt angesichts einiger Pfostenschüsse und guter Paraden von Dorfens Keeper Thomas Hingel aber ein gutes Gefühl, dass seine Mannschaft im Schlussdrittel noch einen Zahn zulegt. Er sollte recht behalten. Dass es jedoch bis sechs Minuten vor dem Ende dauerte, ehe Michal Babkovic die Aufholjagd endgültig startete, zehrte nicht nur an den Nerven der knapp 20 mitgereisten Haßfurter Schlachtenbummler unter den 230 Besuchern. Sei es wie es will: In einer unglaublichen Schlussphase brachte, nachdem Reichert mittlerweile nur noch zwei Angriffsreihen aufs Eis schickte, Jan Trübenekr 4:2 heran (56.), ehe Michal Babkovic zum zweiten und dritten Mal zuschlug. Saisontreffer Nummer 42 des Slowaken bedeutete bei doppelter Überzahl den 4:4-Ausgleich, Saisontreffer Nummer 43 letztlich den „Last-Minute-Sieg“ zum 4:5. In den verbleibenden 13 Sekunden brachten sie das Ergebnis letztlich über die Runden und feierten anschließend frenetisch den zweiten Auswärtssieg in Folge.

„Das war für die Mannschaft heute wieder ein Push“, glaubt Martin Reichert nach diesen immens wichtigen drei Punkten an eine Fortsetzung am kommenden Wochenende, wenn die zwei Partien gegen Buchloe und in Vilshofen auf dem Terminkalender stehen. „Das ist das, was die Mannschaft momentan auszeichnet: Sie spielt weiter, egal wie es steht und was vorher passiert ist. Sie verzagt nicht und zieht ihr Ding durch. Dann wendet sich das Blatt auch einmal zu unseren Gunsten.“ Er zollte ein „ganz großes Lob“ an Kapitän Christian Dietrich und Co. „Sie haben 60 Minuten hart gearbeitet und holen sich am Ende noch die drei Punkte. Das ist einfach Wahnsinn.“

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung – Hora, Stahl, Max Hildenbrand, Ribarik, Rambacher, Marx, Rambacher, Bates – Kurz, Trübenekr, Lang, Babkovic, Franek, Sramek, Dietrich, Zösch, Kratschmer, Breyer / Schiedsrichter: Kohlmüller – Haas, Daumann / Zuschauer: 230 (20 aus Haßfurt) / Tore für Haßfurt: 3:1 (33.) Lang (Sramek, Stahl), 4:2 (55.) Babkovic (Lang, Sramek) 4-5, 4:3 (56.) Trübenekr (Sramek) 3-5, 4:4 (60.) Babkovic (Hora, Sramek), 4:5 (60.) Babkovic (Hora, Sramek) 3-4 / Strafzeiten: Dorfen 14 / Haßfurt 14.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann.

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18.02.19

Entschlossener Last-Minute-Sieg in Dorfen

ESC Dorfen – ESC Haßfurt 4:5 (3:0, 1:1, 0:4)

„Wenn man so eine weite Fahrt macht, dann 3:0 sowie 4:1 hinten ist und das Spiel in letzter Minute doch noch gewinnt, es gibt nichts Schöneres“, fasste Martin Reichert einen fast unglaublichen Eishockeyabend zusammen. Und wenn er von letzter Minute spricht, dann meint er das auch. Michal Babkovic erzielte 36 Sekunden vor der Schlusssirene beim Auswärtsspiel der Haßfurter „Hawks“ beim ESC Dorfen erst den 4:4-Ausgleich, ehe der Slowake im ESC-Dress 23 Sekunden später sogar zum 5:4 erfolgreich war. Einfach unglaublich.

„Ich werde wahrscheinlich 400 Jahre alt, wenn mein Herz so etwas aushält“, war der Trainer, nachdem er sich von der Aufregung und der Anspannung wieder etwas erholt hatte, zum Scherzen aufgelegt. Dabei lief die sechste und somit bereits vorletzte Auswärtsbegegnung in der Verzahnungsrunde über weite Strecken anders als erhofft. Nicht nur, nachdem Verteidiger Felix Ribarik schon nach dem Aufwärmen aufgrund eines muskulären Problems im Nackenbereich passen musste. Wobei: in der ersten Viertelstunde standen sich im Dorfener Eisstadion zwei gleichwertige Kontrahenten gegenüber, die beide ihre Chancen hatten. Tore fielen aber zunächst nicht. Erst dann, als Hauptschiedsrichter Kohlmüller in den letzten fünf Minuten insgesamt vier Strafzeiten gegen die Kreisstädter verhängte. Und diese Gunst der Stunde nutzten die „Eispiraten“. Zweieinhalb Minuten brauchten sie, um durch Treffer von Tomas Vraba, Florian Brenninger und Mario Sorsak (16./17./18.) schlagartig und jeweils in Überzahl mit 3:0 in Führung zu gehen. Diesen Nackenschlag steckten die Gäste aber trotzdem wieder weg, auch wenn der Dorfener Christoph Lönnig nach dem 3:1-Anschluss (Torschütze für Haßfurt war Georg Lang, 33.) in der Schlussminute des zweiten Abschnitts den Drei-Tore-Abstand wieder herstellte (40.). „Da hat man schon gemerkt: Wir kommen. Leider konnten wir es noch nicht so umsetzen“, hatte Reichert zu diesem Zeitpunkt angesichts einiger Pfostenschüsse und guter Paraden von Dorfens Keeper Thomas Hingel aber ein gutes Gefühl, dass seine Mannschaft im Schlussdrittel noch einen Zahn zulegt. Er sollte recht behalten. Dass es jedoch bis sechs Minuten vor dem Ende dauerte, ehe Michal Babkovic die Aufholjagd endgültig startete, zehrte nicht nur an den Nerven der knapp 20 mitgereisten Haßfurter Schlachtenbummler unter den 230 Besuchern. Sei es wie es will: In einer unglaublichen Schlussphase brachte, nachdem Reichert mittlerweile nur noch zwei Angriffsreihen aufs Eis schickte, Jan Trübenekr 4:2 heran (56.), ehe Michal Babkovic zum zweiten und dritten Mal zuschlug. Saisontreffer Nummer 42 des Slowaken bedeutete bei doppelter Überzahl den 4:4-Ausgleich, Saisontreffer Nummer 43 letztlich den „Last-Minute-Sieg“ zum 4:5. In den verbleibenden 13 Sekunden brachten sie das Ergebnis letztlich über die Runden und feierten anschließend frenetisch den zweiten Auswärtssieg in Folge.

„Das war für die Mannschaft heute wieder ein Push“, glaubt Martin Reichert nach diesen immens wichtigen drei Punkten an eine Fortsetzung am kommenden Wochenende, wenn die zwei Partien gegen Buchloe und in Vilshofen auf dem Terminkalender stehen. „Das ist das, was die Mannschaft momentan auszeichnet: Sie spielt weiter, egal wie es steht und was vorher passiert ist. Sie verzagt nicht und zieht ihr Ding durch. Dann wendet sich das Blatt auch einmal zu unseren Gunsten.“ Er zollte ein „ganz großes Lob“ an Kapitän Christian Dietrich und Co. „Sie haben 60 Minuten hart gearbeitet und holen sich am Ende noch die drei Punkte. Das ist einfach Wahnsinn.“

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung – Hora, Stahl, Max Hildenbrand, Ribarik, Rambacher, Marx, Rambacher, Bates – Kurz, Trübenekr, Lang, Babkovic, Franek, Sramek, Dietrich, Zösch, Kratschmer, Breyer / Schiedsrichter: Kohlmüller – Haas, Daumann / Zuschauer: 230 (20 aus Haßfurt) / Tore für Haßfurt: 3:1 (33.) Lang (Sramek, Stahl), 4:2 (55.) Babkovic (Lang, Sramek) 4-5, 4:3 (56.) Trübenekr (Sramek) 3-5, 4:4 (60.) Babkovic (Hora, Sramek), 4:5 (60.) Babkovic (Hora, Sramek) 3-4 / Strafzeiten: Dorfen 14 / Haßfurt 14.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann.

#eschassfurt #1mannschaft

Gameday!

Am heutigen Sonntag um 17.00 Uhr gastieren unsere „Hawks“ (8./ 0 Punkte) beim ESC Dorfen (3./ 21 Punkte). Nach einem deutlichen 10:3 Sieg im Hinspiel werden die Mannen um Trainer Martin Reichert ebenfalls drei Zähler aus dem Dorfener Eisstadion mit nach Haßfurt nehmen wollen. Doch während unsere „Hawks“ am Freitag vor heimischer Kulisse gegen Tabellenführer Geretsried eine 5:8 Niederlage einstecken mussten, konnten die „Eispiraten“ auswärts in Kempten mit 5:3 die Oberhand behalten. Wir dürfen also gespannt sein, ob die Mannen um Coach Martin Reichert an das erfolgreiche Hinspiel anknüpfen können, oder ob der ESC Dorfen auch sein zweites Spiel an diesem Wochenende siegreich gestaltet.

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17.02.19

Gameday!

Am heutigen Sonntag um 17.00 Uhr gastieren unsere „Hawks“ (8./ 0 Punkte) beim ESC Dorfen (3./ 21 Punkte). Nach einem deutlichen 10:3 Sieg im Hinspiel werden die Mannen um Trainer Martin Reichert ebenfalls drei Zähler aus dem Dorfener Eisstadion mit nach Haßfurt nehmen wollen. Doch während unsere „Hawks“ am Freitag vor heimischer Kulisse gegen Tabellenführer Geretsried eine 5:8 Niederlage einstecken mussten, konnten die „Eispiraten“ auswärts in Kempten mit 5:3 die Oberhand behalten. Wir dürfen also gespannt sein, ob die Mannen um Coach Martin Reichert an das erfolgreiche Hinspiel anknüpfen können, oder ob der ESC Dorfen auch sein zweites Spiel an diesem Wochenende siegreich gestaltet.

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Erste Heimniederlage gegen Tabellenführer

ESC Haßfurt – ESC Geretsried 5:8 (1:1, 2:3, 2:4)

Was war der Hauptgrund? Für Martin Reichert ganz klar: „Sie waren einfach gnadenlos.“ Mit „sie“ meinte der Trainer der Haßfurter „Hawks“ die „Riverrats“ des ESC Geretsried, die am Freitagabend für die erste Heimniederlage der Kreisstadtpuckjäger in der Verzahnungsrunde verantwortlich waren. Mit 5:8 unterlagen Kapitän Christian Dietrich und Co. nach 60 packenden, schnellen und hochspannenden Minuten einem äußerst effektiven Gegner, der nach diesem Auftritt seinem Ziel Klassenerhalt ein großes Stück näher gekommen ist.

„Die cleverere Mannschaft hat gewonnen“, suchte der Sylbacher nach keinerlei Ausreden und sprach dem alten und neuen Spitzenreiter ein Lob aus. „Die Geretsrieder haben sich heute super präsentiert. Sie haben wenig eigene Fehler gemacht.“ Für ihn habe die größere Erfahrung des Bayernligisten gegenüber seiner Mannschaft „viel ausgemacht.“

Die Frage nach dem berühmten „was wäre wenn“ stelle sich dabei eigentlich nicht. Denn ob die von Anfang bis zum Ende hochklassige Partie zugunsten der Haßfurter verlaufen wäre, wenn David Franek nach dem 1:1 Ausgleich durch Ondrej Horvath (9.) seinen Penalty verwandelt (16.) und die Hausherren somit erneut in Führung gebracht hätte, kann nicht beantwortet werden. Die erste Tatsache ist, dass der Publikumsliebling, der in der sechsten Minute nach Zuspiel von Geburtstagskind Michal Babkovic (der Slowake wurde am Donnerstag 30 Jahre alt) zum 1:0 einnetzte, mit seinem Alleingang am überragenden Geretsrieder Schlussmann Martin Morczinietz scheiterte. Tatsache Nummer 2 ist, dass die Oberbayern gleich nach dem Beginn des zweiten Abschnittes durch Klaus Berger erstmals in Führung gingen (21.) und Benedikt May den Vorsprung auf 1:3 ausbaute (29.). Dem wiederum gingen jeweils individuelle Abspielfehler voraus, die von den Gästen, was Reicherts Aussage nochmals untermauert, „gnadenlos“ bestraft wurden. „Natürlich kann man immer spekulieren, ob es dann besser gelaufen wäre. Aber man muss das Spiel einfach so nehmen, wie es ist. Und da mussten wir halt leider immer hinterherlaufen. Aber wir haben alles gemacht, was geht“, betonte Martin Reichert, der deshalb „trotz allem zufrieden“ war.

Die „Hawks“ taten im weiteren Verlauf wahrlich alles, was an diesem Abend möglich war. Mit einem Doppelpack sorgte Jakub Sramek binnen zweieinhalb Minuten sogar wieder für eine völlig offene Partie (30./33.). Ärgerlich, dass sein tschechischer Landsmann auf Geretsrieder Seite, Ondrej Horvath, wiederholt einen ESC-Fehler ausnutzte und 30 Sekunden vor der zweiten Pausensirene den Tabellenführer wieder nach vorne schoss (40.).

Für die schnelle Vorentscheidung sowie den erneuten Zwei-Tore-Vorsprung war unmittelbar nach Wiederbeginn der zweite Geretsrieder und zuvor noch für Bad Kissingen spielende Kontingentspieler, Ondrej Stava, verantwortlich. Er überwand Haßfurts Schlussmann Martin Hildenbrand bereits nach 24 Sekunden zum fünften Mal am Freitagabend. Mit viel Kraftaufwand gestalteten die „Hawks“ die Begegnung immerhin weiter offen. Doch wenn sie wieder herankamen (Jan Trübenekr erzielte das 4:5, 49., und David Franek das 5:6, 50.), hatten die Flussratten die passenden Antworten (Martin Köhler war zum 4:6 erfolgreich, 49., Stava danach zum 5:7, 55.). Mit einem Schuss aufs leere Tor – Martin Hildenbrand verließ nach einer Auszeit sein Gehäuse – traf Daniel Merl schließlich zum 5:8-Enstand (60.). Eine Überzahlsitution gab es zu diesem Zeitpunkt derweil nicht, nachdem Jan Trübenekr in der Schlussminute noch eine Strafzeit kassierte. „Die waren einfach von vorn bis hinten stark“, räumte auch Max Zösch ein, gegen einen der Topfavoriten verloren zu haben. „Kleine individuelle Fehler haben uns zumindest ein Unentschieden in der regulären Spielzeit gekostet. Das wäre drin gewesen.“

Verständigungsschwierigkeiten mit den „Riverrats“ hatte unterdessen Frederic Rambacher. „Die haben wohl lauter Ausländer dabei. Da verstehst du kein einziges Wort“, sagte der ESC-Verteidiger augenzwinkernd schon vor der Partie, nachdem der oberbayrische Dialekt der Gäste für ihn doch sehr dominant wirkte.

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung – Hora, Stahl, Max Hildenbrand, Ribarik, Marx, Rambacher, Bates – Kurz, Trübenekr, Lang, Babkovic, Sramek, Franek, Dietrich, Zösch, Kratschmer / Schiedsrichter: Wittmann – Fiala, Bösl / Zuschauer: 400 / Tore: 1:0 (6.) Franek (Babkovic), 1:1 (9.) Horvath (Hüsken), 1:2 (22.) Berger (Horvath), 1:3 (29.) May (Fuchs, Hüsken), 2:3 (30.) Sramek (Kratschmer, Hora), 3:3 (33.) Sramek (Hora, Trübenekr), 3:4 (40.) Horvath (Stava) 4-5, 3:5 (41.) Stava (Berger, Horvath), 4:5 (49.) Trübenekr (Sramek), 4:6 (Köhler (May), 5:6 (50.) Franek (Babkovic), 5:7 (55.) Stava (Horvath), 5:8 (60.) Merl (Köhler) Empty-net, 4-5 / Strafzeiten: Haßfurt 10 / Geretsried 10.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Fotos: Ralf Naumann.

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16.02.19

Erste Heimniederlage gegen Tabellenführer

ESC Haßfurt – ESC Geretsried 5:8 (1:1, 2:3, 2:4)

Was war der Hauptgrund? Für Martin Reichert ganz klar: „Sie waren einfach gnadenlos.“ Mit „sie“ meinte der Trainer der Haßfurter „Hawks“ die „Riverrats“ des ESC Geretsried, die am Freitagabend für die erste Heimniederlage der Kreisstadtpuckjäger in der Verzahnungsrunde verantwortlich waren. Mit 5:8 unterlagen Kapitän Christian Dietrich und Co. nach 60 packenden, schnellen und hochspannenden Minuten einem äußerst effektiven Gegner, der nach diesem Auftritt seinem Ziel Klassenerhalt ein großes Stück näher gekommen ist.

„Die cleverere Mannschaft hat gewonnen“, suchte der Sylbacher nach keinerlei Ausreden und sprach dem alten und neuen Spitzenreiter ein Lob aus. „Die Geretsrieder haben sich heute super präsentiert. Sie haben wenig eigene Fehler gemacht.“ Für ihn habe die größere Erfahrung des Bayernligisten gegenüber seiner Mannschaft „viel ausgemacht.“

Die Frage nach dem berühmten „was wäre wenn“ stelle sich dabei eigentlich nicht. Denn ob die von Anfang bis zum Ende hochklassige Partie zugunsten der Haßfurter verlaufen wäre, wenn David Franek nach dem 1:1 Ausgleich durch Ondrej Horvath (9.) seinen Penalty verwandelt (16.) und die Hausherren somit erneut in Führung gebracht hätte, kann nicht beantwortet werden. Die erste Tatsache ist, dass der Publikumsliebling, der in der sechsten Minute nach Zuspiel von Geburtstagskind Michal Babkovic (der Slowake wurde am Donnerstag 30 Jahre alt) zum 1:0 einnetzte, mit seinem Alleingang am überragenden Geretsrieder Schlussmann Martin Morczinietz scheiterte. Tatsache Nummer 2 ist, dass die Oberbayern gleich nach dem Beginn des zweiten Abschnittes durch Klaus Berger erstmals in Führung gingen (21.) und Benedikt May den Vorsprung auf 1:3 ausbaute (29.). Dem wiederum gingen jeweils individuelle Abspielfehler voraus, die von den Gästen, was Reicherts Aussage nochmals untermauert, „gnadenlos“ bestraft wurden. „Natürlich kann man immer spekulieren, ob es dann besser gelaufen wäre. Aber man muss das Spiel einfach so nehmen, wie es ist. Und da mussten wir halt leider immer hinterherlaufen. Aber wir haben alles gemacht, was geht“, betonte Martin Reichert, der deshalb „trotz allem zufrieden“ war.

Die „Hawks“ taten im weiteren Verlauf wahrlich alles, was an diesem Abend möglich war. Mit einem Doppelpack sorgte Jakub Sramek binnen zweieinhalb Minuten sogar wieder für eine völlig offene Partie (30./33.). Ärgerlich, dass sein tschechischer Landsmann auf Geretsrieder Seite, Ondrej Horvath, wiederholt einen ESC-Fehler ausnutzte und 30 Sekunden vor der zweiten Pausensirene den Tabellenführer wieder nach vorne schoss (40.).

Für die schnelle Vorentscheidung sowie den erneuten Zwei-Tore-Vorsprung war unmittelbar nach Wiederbeginn der zweite Geretsrieder und zuvor noch für Bad Kissingen spielende Kontingentspieler, Ondrej Stava, verantwortlich. Er überwand Haßfurts Schlussmann Martin Hildenbrand bereits nach 24 Sekunden zum fünften Mal am Freitagabend. Mit viel Kraftaufwand gestalteten die „Hawks“ die Begegnung immerhin weiter offen. Doch wenn sie wieder herankamen (Jan Trübenekr erzielte das 4:5, 49., und David Franek das 5:6, 50.), hatten die Flussratten die passenden Antworten (Martin Köhler war zum 4:6 erfolgreich, 49., Stava danach zum 5:7, 55.). Mit einem Schuss aufs leere Tor – Martin Hildenbrand verließ nach einer Auszeit sein Gehäuse – traf Daniel Merl schließlich zum 5:8-Enstand (60.). Eine Überzahlsitution gab es zu diesem Zeitpunkt derweil nicht, nachdem Jan Trübenekr in der Schlussminute noch eine Strafzeit kassierte. „Die waren einfach von vorn bis hinten stark“, räumte auch Max Zösch ein, gegen einen der Topfavoriten verloren zu haben. „Kleine individuelle Fehler haben uns zumindest ein Unentschieden in der regulären Spielzeit gekostet. Das wäre drin gewesen.“

Verständigungsschwierigkeiten mit den „Riverrats“ hatte unterdessen Frederic Rambacher. „Die haben wohl lauter Ausländer dabei. Da verstehst du kein einziges Wort“, sagte der ESC-Verteidiger augenzwinkernd schon vor der Partie, nachdem der oberbayrische Dialekt der Gäste für ihn doch sehr dominant wirkte.

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung – Hora, Stahl, Max Hildenbrand, Ribarik, Marx, Rambacher, Bates – Kurz, Trübenekr, Lang, Babkovic, Sramek, Franek, Dietrich, Zösch, Kratschmer / Schiedsrichter: Wittmann – Fiala, Bösl / Zuschauer: 400 / Tore: 1:0 (6.) Franek (Babkovic), 1:1 (9.) Horvath (Hüsken), 1:2 (22.) Berger (Horvath), 1:3 (29.) May (Fuchs, Hüsken), 2:3 (30.) Sramek (Kratschmer, Hora), 3:3 (33.) Sramek (Hora, Trübenekr), 3:4 (40.) Horvath (Stava) 4-5, 3:5 (41.) Stava (Berger, Horvath), 4:5 (49.) Trübenekr (Sramek), 4:6 (Köhler (May), 5:6 (50.) Franek (Babkovic), 5:7 (55.) Stava (Horvath), 5:8 (60.) Merl (Köhler) Empty-net, 4-5 / Strafzeiten: Haßfurt 10 / Geretsried 10.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Fotos: Ralf Naumann.

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Gameday!

Am heutigen Freitag um 19.30 Uhr empfangen unsere „Hawks“ (8./ 0 Punkte) die „River Rats“ aus Geretsried (1./ 21 Punkte) im Eisstadion Am Großen Anger. Der Tabellenführer wird nach dem deutlichen 8:1 Sieg im Hinspiel auch heute drei Zähler mitnehmen wollen und deshalb topmotiviert auftreten. Der Bayernligist gewann bisher sieben seiner neun Begegnungen und stellt zudem neben der besten Offensive (62 Treffer) auch die zweitbeste Defensivabteilung (29 Gegentore) dieser Verzahnungsgruppe. Zuletzt feierten die Oberbayern am vergangenen Sonntag einen souveränen 13:3 Kantersieg gegen die Vilshofener „Wölfe“, nachdem sie am Freitag bereits durch einen deutlichen 5:1 Auswärtssieg drei Punkte aus Kempten entführt hatten.
Allerdings konnten auch unsere „Hawks“ die beiden Partien in Schongau (7:6 n.V.) sowie zu Hause gegen Kempten (9:2) für sich entscheiden und werden zum zweiten Mal in Folge einem Tabellenführer das Bein stellen wollen. Zudem werden unsere „Hawks“ ihre weiße Weste vor heimischer Kulisse beibehalten wollen, denn in vier Spielen konnten bisher vier zum Teil deutliche Siege gefeiert werden. Damit dies gelingt brauchen die Mannen um Trainer Martin Reichert aber auch eure Unterstützung. Also kommt heute Abend um 19.30 Uhr zahlreich ins Eisstadion Am Großen Anger und treibt die Mannschaft gegen die „River Rats“ aus Geretsried zum nächsten Heimsieg.

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15.02.19

Gameday!

Am heutigen Freitag um 19.30 Uhr empfangen unsere „Hawks“ (8./ 0 Punkte) die „River Rats“ aus Geretsried (1./ 21 Punkte) im Eisstadion Am Großen Anger. Der Tabellenführer wird nach dem deutlichen 8:1 Sieg im Hinspiel auch heute drei Zähler mitnehmen wollen und deshalb topmotiviert auftreten. Der Bayernligist gewann bisher sieben seiner neun Begegnungen und stellt zudem neben der besten Offensive (62 Treffer) auch die zweitbeste Defensivabteilung (29 Gegentore) dieser Verzahnungsgruppe. Zuletzt feierten die Oberbayern am vergangenen Sonntag einen souveränen 13:3 Kantersieg gegen die Vilshofener „Wölfe“, nachdem sie am Freitag bereits durch einen deutlichen 5:1 Auswärtssieg drei Punkte aus Kempten entführt hatten.
Allerdings konnten auch unsere „Hawks“ die beiden Partien in Schongau (7:6 n.V.) sowie zu Hause gegen Kempten (9:2) für sich entscheiden und werden zum zweiten Mal in Folge einem Tabellenführer das Bein stellen wollen. Zudem werden unsere „Hawks“ ihre weiße Weste vor heimischer Kulisse beibehalten wollen, denn in vier Spielen konnten bisher vier zum Teil deutliche Siege gefeiert werden. Damit dies gelingt brauchen die Mannen um Trainer Martin Reichert aber auch eure Unterstützung. Also kommt heute Abend um 19.30 Uhr zahlreich ins Eisstadion Am Großen Anger und treibt die Mannschaft gegen die „River Rats“ aus Geretsried zum nächsten Heimsieg.

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