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Letzten Spiele der Hassfurt Hawks
ESC Hassfurt 8 - 6 ERSC Amberg
03.03.2019 - 18:00 Uhr - Großer Anger
ESC Vilshofen 3 - 2 ESC Hassfurt
24.02.2019 - 18:30 Uhr - Eisbahn Vilshofen
ESC Hassfurt 8 - 2 ESV Buchloe
22.02.2019 - 19:30 Uhr - Großer Anger

Erfolgreicher Abschluss der Endrunde für U20

Dass es mit dem Bayernliga-Aufstieg nichts wird, war bereits vor der Partie klar. Nach der deutlichen 1:6-Auftaktniederlage gegen Geretsried unterlagen die Landesliga-Junioren der Haßfurter „Hawks“ auch im Rückspiel mit 3:1 sowie zuvor beim EV Pfronten mit 5:2 und hatten als Tabellenletzter keine Chance mehr. Die abschließende Partie gegen die Ostallgäuer, zugleich die letzte einer dennoch ganz tollen Saison, hatte demnach keine sportlichen Auswirkungen mehr.

Doch die junge Mannschaft wollte sich und ihren Trainer Oliver Kratschmer am Samstagabend nicht punktlos aus der Meisterrunde in die Sommerpause verabschieden. Sie legten vielmehr alles in die Waagschale, um gegen Pfronten, Vorrundenmeister in der Gruppe 1, als Sieger vom eigenen Eis im Stadion Am Großen Anger zu gehen – mit Erfolg: Mit 2:1 behielten die Kreisstädter die Oberhand, jedoch erst nach einem Penaltyschießen. In den beiden torlosen ersten beiden Spielabschnitten bestimmten derweil die Torhüter beider Teams das Geschehen. Sowohl Daniel Schwab, als auch sein Pfrontener Gegenüber, verhinderten mit tollen Paraden einen Torerfolg. Als die Gäste dann im Schlussdrittel in Führung gingen, sah alles nach weiteren Niederlage der „Young Hawks“ in der Meisterrunde aus. Dies wollten das Team und Coach Kratschmer aber unbedingt verhindern. Mit viel kämpferischen Einsatz und einer Portion Glück traf Lukas Kratschmer mit einem Weitschuss zum umjubelten Ausgleich. Als Stadionsprecher Helmut Schmidt die letzten beiden Spielminuten ankündigte, saßen gleich zwei Haßfurter auf der Strafbank. Aber auch die 3:5 Unterzahl überstanden die „Hawks“ ohne Gegentreffer.

Im Penaltyschießen traf dann erneut Lukas Kratschmer ins Schwarze, als Einziger beider Teams. So konnten die Hawks die Meisterrunde versöhnlich mit einem Sieg beenden. Im Anschluss an das Spiel schnappte sich Stürmer Sandro Feustel das Hallenmikrofon und bedankte sich vor den gut besuchten Rängen im Namen der Mannschaft bei Oliver Kratschmer für sein Engagement als Trainer in den letzten Jahren.

Bild und Text: Ralf Naumann

#eschassfurt #u20
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20.03.19

Erfolgreicher Abschluss der Endrunde für U20

Dass es mit dem Bayernliga-Aufstieg nichts wird, war bereits vor der Partie klar. Nach der deutlichen 1:6-Auftaktniederlage gegen Geretsried unterlagen die Landesliga-Junioren der Haßfurter „Hawks“ auch im Rückspiel mit 3:1 sowie zuvor beim EV Pfronten mit 5:2 und hatten als Tabellenletzter keine Chance mehr. Die abschließende Partie gegen die Ostallgäuer, zugleich die letzte einer dennoch ganz tollen Saison, hatte demnach keine sportlichen Auswirkungen mehr.

Doch die junge Mannschaft wollte sich und ihren Trainer Oliver Kratschmer am Samstagabend nicht punktlos aus der Meisterrunde in die Sommerpause verabschieden. Sie legten vielmehr alles in die Waagschale, um gegen Pfronten, Vorrundenmeister in der Gruppe 1, als Sieger vom eigenen Eis im Stadion Am Großen Anger zu gehen – mit Erfolg: Mit 2:1 behielten die Kreisstädter die Oberhand, jedoch erst nach einem Penaltyschießen. In den beiden torlosen ersten beiden Spielabschnitten bestimmten derweil die Torhüter beider Teams das Geschehen. Sowohl Daniel Schwab, als auch sein Pfrontener Gegenüber, verhinderten mit tollen Paraden einen Torerfolg. Als die Gäste dann im Schlussdrittel in Führung gingen, sah alles nach weiteren Niederlage der „Young Hawks“ in der Meisterrunde aus. Dies wollten das Team und Coach Kratschmer aber unbedingt verhindern. Mit viel kämpferischen Einsatz und einer Portion Glück traf Lukas Kratschmer mit einem Weitschuss zum umjubelten Ausgleich. Als Stadionsprecher Helmut Schmidt die letzten beiden Spielminuten ankündigte, saßen gleich zwei Haßfurter auf der Strafbank. Aber auch die 3:5 Unterzahl überstanden die „Hawks“ ohne Gegentreffer.

Im Penaltyschießen traf dann erneut Lukas Kratschmer ins Schwarze, als Einziger beider Teams. So konnten die Hawks die Meisterrunde versöhnlich mit einem Sieg beenden. Im Anschluss an das Spiel schnappte sich Stürmer Sandro Feustel das Hallenmikrofon und bedankte sich vor den gut besuchten Rängen im Namen der Mannschaft bei Oliver Kratschmer für sein Engagement als Trainer in den letzten Jahren.

Bild und Text: Ralf Naumann

#eschassfurt #u20

Gemeinsam zur neuen Kabine – Stadtwerk und ESC Haßfurt modernisieren die Infrastruktur im Eisstadion

Diese Saison hatte die U20 der Young Hawks nicht nur den Meistertitel zu feiern. Denn zusätzlich wurde Ihnen Ende Dezember der Schlüssel zur komplett renovierten Kabine übergeben. „Den Gedanken gab es schon länger und dieser ist nun über den Sommer gereift“, meint Nachwuchsleiter Frank Terhar. In guten Gesprächen mit dem Stadtwerk Haßfurt wurde abgewogen was letztendlich möglich sei. Die „alte“ Kabine kam mittlerweile an ihre Grenzen und zusätzlich musste die Decke, welche mit dem Eingang der Eissporthalle verläuft, gestützt werden. Umrandet waren die sogenannten „Katakomben“ mit einer einfachen Holzfassade, eine Lüftung war kaum vorhanden und zusätzlich musste jeder, der in den hinteren Teil (unter den Tribünen befindet sich z.B. der Verleih des Fördervereins) des Kabinentrakts wollte durch die Kabine laufen. Eben auch während Spielen.

Dieses Problem konnte durch die Versetzung der allgemeinen Eingangstür, sowie einem eigenen Zugang für die U20 Mannschaft gelöst werden. Außerdem wurde zur Freude aller beschlossen, dass die neue Kabine eine Fußbodenheizung sowie ein Zu-/Abluftsystem erhalten soll. „Die Zusammenarbeit mit dem Stadtwerk Haßfurt war super und wir konnten viel Eigeninitiative einbringen, um so die Kosten gering zu halten“, berichtet Vorstandssprecher Andreas Kurz. So musste zum Beispiel die Holzfassade, das Innenleben samt Bänke und Ablagen, sowie der Boden (Pflastersteine) weichen. Um die Fußbodenheizung und die drei neuen Deckenstützen zu realisieren, musste zuvor der Boden weichen und auf eine Tiefe von über 30cm ausgebaggert werden. Erst danach konnte die Fläche mit Beton eingegossen werden. Außerdem musste die nun nicht mehr vorhandene Holzfassade einem Mauerwerk weichen.
Nachdem die Maurer- und Malerarbeiten abgeschlossen wurden, konnten die „neue“ und nun bereits warme Kabine eingerichtet werden. „Wir haben außerdem noch Anpassungen mit der Stromverteilung im Stadion getroffen“, fügt Frank Terhar hinzu.

Der ESC Haßfurt bedankt sich recht herzlich beim Stadtwerk Haßfurt und dem Eismeisterteam um Udo Greich, den beteiligten Firmen sowie seinen Freunden und Mitgliedern, ohne die ein solches Projekt nicht möglich gewesen wäre. „Ich ziehe hier wirklich meinen Hut. Das ist ein echtes Schmuckstück“, freut sich Kurz sichtlich über die Modernisierung.

#eschassfurt
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14.03.19

Nachbericht zum KIDS-HOCKEY-DAY sponsored by Abrisud Deutschland

Tolle Stimmung herrschte beim zweiten „Kids-Day“ des ESC Haßfurt am Faschingssonntag im Eisstadion am Großen Anger. Über 40 Mädchen und Jungen nahmen das kostenlose Angebot an, zusammen mit erfahrenen Trainern und Spielern der Haßfurter „Hawks“ mittels verschiedener Mitmach-Stationen mit Eishockey in Kontakt zu kommen. „Einfach ein toller Tag“, freute sich Nachwuchsleiter Frank Terhar, der sich zusammen mit Andreas Thebus, Ralf Röckelein-Sarrè, Marc Schöpplein, Pauline Porada, den Spielern Michael Breyer und Lukas-Andreas Thebus sowie dem Trainer der ersten Mannschaft, Martin Reichert, um die Kinder kümmerte. Zum krönenden Abschluss durften alle am Abend zur Partie der „Hawks“ gegen die „Wild Lions“ der ERSC Amberg kommen, wobei das gemeinsame Gruppenfoto mit den Spielern und den Fans im Hintergrund sicher das „i-Tüpfelchen“ war.

Text und Bild: Ralf Naumann

#eschassfurt
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08.03.19

Nachbericht zum KIDS-HOCKEY-DAY sponsored by Abrisud Deutschland

Tolle Stimmung herrschte beim zweiten „Kids-Day“ des ESC Haßfurt am Faschingssonntag im Eisstadion am Großen Anger. Über 40 Mädchen und Jungen nahmen das kostenlose Angebot an, zusammen mit erfahrenen Trainern und Spielern der Haßfurter „Hawks“ mittels verschiedener Mitmach-Stationen mit Eishockey in Kontakt zu kommen. „Einfach ein toller Tag“, freute sich Nachwuchsleiter Frank Terhar, der sich zusammen mit Andreas Thebus, Ralf Röckelein-Sarrè, Marc Schöpplein, Pauline Porada, den Spielern Michael Breyer und Lukas-Andreas Thebus sowie dem Trainer der ersten Mannschaft, Martin Reichert, um die Kinder kümmerte. Zum krönenden Abschluss durften alle am Abend zur Partie der „Hawks“ gegen die „Wild Lions“ der ERSC Amberg kommen, wobei das gemeinsame Gruppenfoto mit den Spielern und den Fans im Hintergrund sicher das „i-Tüpfelchen“ war.

Text und Bild: Ralf Naumann

#eschassfurt

Vorstände Kurz und Reichert ziehen Bilanz

41 Partien – sieben in der Vorbereitung, 20 in der Haupt- und 14 in der Verzahnungsrunde – haben sie seit Anfang September 2018 bestritten. Dabei gingen die Haßfurter „Hawks“ bei den 34 Pflichtspielen 22 Mal als Sieger vom Eis. 219 mal trafen der interne Topscorer Jakub Sramek (er alleine war für 58 Tore verantwortlich) und Co. in die gegnerischen Gehäuse. Doch während mit dieser Ausbeute das vor Saisonbeginn ausgegebene Zwischenziel „Aufstiegsrunde“ souverän erreicht wurde, langte es am Ende wieder nicht zum Aufstieg. Die Landesliga ist weiterhin die sportliche Heimat der Kreisstädter. Dazu wurde vor allem die Verzahnungsrunde bayernweit von der Ausländerregelungs-Diskussion überschattet, die den abtrünnigen „Hawks“ bislang 13 negative 5:0-Spielwertungen seitens des Bayerischen Eisportverbandes (BEV) bescherten. Eine Klage seitens des ESC Haßfurt gegen die freiwillige Selbstverpflichtung, die der Verein ebenso wie die beiden Mitkläger Waldkirchen und Burgau von Anfang an nicht mitgetragen hat, ist seit Wochen am Laufen. Die rechtskräftige Entscheidung wird dahingehend von allen Beteiligten sehnlichst erwartet, wobei es noch immer keinen konkreten Termin dafür gibt.

Und während sich die Fans im Vorjahr noch vor der letzten Partie bereits über die Weiterverpflichtung von Jakub Sramek, Daniel Hora, Jan Trübenekr und Michal Babkovic freuen konnten, kann aktuell nur der Abgang des zweimaligen Topscorers Jakub Sramek nach Königsbrunn vermeldet werden (siehe extra Bericht). Ob und wie sich der Kader 2019/2020 weiter verändert, ist noch nicht bekannt. Gesamtvorstandssprecher Andreas Kurz und der scheidende Trainer Martin Reichert nehmen Stellung zur Saison 2018/2019, die sich am Sonntag mit einem 8:6-Heimsieg gegen den ERSC Amberg in die Sommerpause verabschiedeten.


Welches Fazit ziehen die ESC-Verantwortlichen bezüglich der Saison 2018/2019?

Martin Reichert und Andreas Kurz: „Es war eine schwierige Saison. Sportlich kann man mit dem Auftreten der Mannschaft aber durchaus zufrieden sein. Viele enge Spiele konnten gewonnen werden. Zu keiner Zeit hatten wir das Gefühl, dass sich irgendjemand hängen gelassen hat. Auch nicht bei Spielen, bei denen wir schon deutlich zurück lagen. Der ESC steht aus unserer Sicht gerade im Umbruch. Die Mannschaft und generell auch alle Strukturen im Verein müssen angepasst werden. Wir sind die letzten Jahre deutlich gewachsen. Nicht nur die Anzahl der Mitglieder steigt, auch der Aufwand, den ganzen Verein so professionell wie möglich in allen Bereichen aufzustellen. Mit unserem neuen VIP-Raum, der Kabine für die U20 und Umbauten innerhalb der anderen Bereiche und Kabinen haben wir auch heuer wieder in der Infrastruktur weitere Fortschritte gemacht. Jetzt gilt es das bestmöglichste rauszuholen. Dafür brauchen wir aber dringend mehr Köpfe, um daraus für den ESC auch das notwendige Kapital zu schlagen. Aber genau da liegt das Problem.“


Was hat Sie in dieser Saison am meisten gefreut und am meisten geärgert?

Kurz: „Das Abschneiden der Mannschaft war sportlich in Ordnung. Das hat mich gefreut. Ärgerlich ist natürlich die unterschiedliche Auffassung mit dem Bayerischen Eissportverband (BEV) bezüglich der transferkartenpflichtigen Spieler. Und obwohl die Rechtslage klar ist die Weigerung des BEV, diese anzuerkennen. Andererseits ärgerlich waren so einige Artikel in den Zeitungen, Internet oder auch in einigen Stadien selbst zu diesem Thema. Da hat sich mir gezeigt wie schlecht teilweise andere Redakteure über dieses Thema informiert sind. Besonders geärgert hat mich ein Bericht, in dem uns vorgeworfen wurde, den Aufstieg in die Bayernliga einklagen zu wollen. Das war nie unser Anliegen.“

Reichert: „Das sportliche Abschneiden muss ich zweiteilen. Zum einen war das Erreichen der Verzahnungsrunde und das endgültige Sortieren der Mannschaft eine wichtige Phase für die anstehenden Veränderungen in der Zusammensetzung unserer Mannschaft und wurde erreicht. Das Abschneiden in der Verzahnungsrunde ist für mich immer noch ärgerlich. Mit drei Punkten mehr hätten wir Platz Drei erreicht und damit einige wichtige Dinge in Gang gesetzt. Zum einen, dass wir wieder gegen Schweinfurt und Bad Kissingen in der Bayernliga spielen können. Zum anderen, dass der Druck auf den Verband erhöht wird, den begrenzten Alleingang in Bayern ändern zu müssen und sich der eigenen Satzung der Vorgabe des DEB und allen anderen Bundesländern anzupassen.“


Wann ist jetzt mit einer Entscheidung in Sachen transferkartenpflichtiger Spieler zu rechnen?

Kurz: „Das wird sich wohl noch den Sommer über hinziehen.“

Ein Blick nach vorne auf die Saison 2019/2020: Welche Spieler dürfen oder wollen zudem weiter bei den „Hawks“ spielen? Wer verlässt den Verein, wer kommt?

Kurz: „Da ist noch nichts entschieden. Gespräche laufen. Die noch nicht geklärte Entscheidung zum Thema Transferkarten macht das Ganze nicht einfacher. Jedoch wird es einen Umbruch im Mannschaftsgefüge geben.“


Herr Reichert, stehen Sie dem Verein in anderer Funktion weiterhin zur Verfügung?“

Reichert: „Ja, natürlich der Trainerposten war eine nicht geplante zusätzliche Aktivität, welche mein Amt als Vorstand und sportlicher Leiter nicht tangiert.“


Wie lange ist für Sie persönlich jetzt Sommerpause und wann beginnt für Sie die Vorbereitung auf die neue Saison?

Reichert: „Für uns gibt es sicherlich jetzt keine Pause. Gespräche mit potentiellen Spielern laufen bereits seit Wochen und müssen jetzt zum Abschluss gebracht werden. Zusätzlich stehen jetzt die Gespräche mit möglichen Trainern an. Wenn die neue Mannschaft 2019/2020 steht und alle Gespräche abgeschlossen sind, werden wir sicherlich auch in eine kurze Sommerpause gehen.“


Saison der Haßfurter „Hawks“ in Zahlen (nicht BEV-Wertung):

34 Pflichtspiele, 22 Siege (einer nach Verlängerung), 13 Niederlagen, 219: 157 Tore, 500 Strafminuten (durchschnittlich 15). Höchster Sieg: 13:2 gegen Freising (Vorrunde). Höchste Niederlage: 8:1 in Geretsried (Verzahnungsrunde)

Topscorer Pflichtspiele: Jakub Sramek: 33 Spiele, 116 Punkte (58 Tore/58 Assists); Daniel Hora: 34, 84 (20/68), Jan Trübenekr: 34, 84 (45/39); Michal Babkovic: 34, 78 (48/30).

Topverteidiger Pflichtspiele: Daniel Hora: 34, 88 (20/68); Max Hildenbrand: 32, 11 (0/11); Philipp Bates: 28, 9 (3/6).

Meiste Strafzeiten: Georg Lang (62), Alexander Stahl (53), Jan Trübenekr (52).

Effektivster Spieler: Jakub Sramek: 33 Spiele, durchschnittlich 3,52 Punkte.

Zuschauer gesamt: 8582 (durchschnittlich 409).

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann.

#eschassfurt #1mannschaft
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05.03.19

Vorstände Kurz und Reichert ziehen Bilanz

41 Partien – sieben in der Vorbereitung, 20 in der Haupt- und 14 in der Verzahnungsrunde – haben sie seit Anfang September 2018 bestritten. Dabei gingen die Haßfurter „Hawks“ bei den 34 Pflichtspielen 22 Mal als Sieger vom Eis. 219 mal trafen der interne Topscorer Jakub Sramek (er alleine war für 58 Tore verantwortlich) und Co. in die gegnerischen Gehäuse. Doch während mit dieser Ausbeute das vor Saisonbeginn ausgegebene Zwischenziel „Aufstiegsrunde“ souverän erreicht wurde, langte es am Ende wieder nicht zum Aufstieg. Die Landesliga ist weiterhin die sportliche Heimat der Kreisstädter. Dazu wurde vor allem die Verzahnungsrunde bayernweit von der Ausländerregelungs-Diskussion überschattet, die den abtrünnigen „Hawks“ bislang 13 negative 5:0-Spielwertungen seitens des Bayerischen Eisportverbandes (BEV) bescherten. Eine Klage seitens des ESC Haßfurt gegen die freiwillige Selbstverpflichtung, die der Verein ebenso wie die beiden Mitkläger Waldkirchen und Burgau von Anfang an nicht mitgetragen hat, ist seit Wochen am Laufen. Die rechtskräftige Entscheidung wird dahingehend von allen Beteiligten sehnlichst erwartet, wobei es noch immer keinen konkreten Termin dafür gibt.

Und während sich die Fans im Vorjahr noch vor der letzten Partie bereits über die Weiterverpflichtung von Jakub Sramek, Daniel Hora, Jan Trübenekr und Michal Babkovic freuen konnten, kann aktuell nur der Abgang des zweimaligen Topscorers Jakub Sramek nach Königsbrunn vermeldet werden (siehe extra Bericht). Ob und wie sich der Kader 2019/2020 weiter verändert, ist noch nicht bekannt. Gesamtvorstandssprecher Andreas Kurz und der scheidende Trainer Martin Reichert nehmen Stellung zur Saison 2018/2019, die sich am Sonntag mit einem 8:6-Heimsieg gegen den ERSC Amberg in die Sommerpause verabschiedeten.

 
Welches Fazit ziehen die ESC-Verantwortlichen bezüglich der Saison 2018/2019?

Martin Reichert und Andreas Kurz: „Es war eine schwierige Saison. Sportlich kann man mit dem Auftreten der Mannschaft aber durchaus zufrieden sein. Viele enge Spiele konnten gewonnen werden. Zu keiner Zeit hatten wir das Gefühl, dass sich irgendjemand hängen gelassen hat. Auch nicht bei Spielen, bei denen wir schon deutlich zurück lagen. Der ESC steht aus unserer Sicht gerade im Umbruch. Die Mannschaft und generell auch alle Strukturen im Verein müssen angepasst werden. Wir sind die letzten Jahre deutlich gewachsen. Nicht nur die Anzahl der Mitglieder steigt, auch der Aufwand, den ganzen Verein so professionell wie möglich in allen Bereichen aufzustellen. Mit unserem neuen VIP-Raum, der Kabine für die U20 und Umbauten innerhalb der anderen Bereiche und Kabinen haben wir auch heuer wieder in der Infrastruktur weitere Fortschritte gemacht. Jetzt gilt es das bestmöglichste rauszuholen. Dafür brauchen wir aber dringend mehr Köpfe, um daraus für den ESC auch das notwendige Kapital zu schlagen. Aber genau da liegt das Problem.“

 
Was hat Sie in dieser Saison am meisten gefreut und am meisten geärgert?

Kurz: „Das Abschneiden der Mannschaft war sportlich in Ordnung. Das hat mich gefreut. Ärgerlich ist natürlich die unterschiedliche Auffassung mit dem Bayerischen Eissportverband (BEV) bezüglich der transferkartenpflichtigen Spieler. Und obwohl die Rechtslage klar ist die Weigerung des BEV, diese anzuerkennen. Andererseits ärgerlich waren so einige Artikel in den Zeitungen, Internet oder auch in einigen Stadien selbst zu diesem Thema. Da hat sich mir gezeigt wie schlecht teilweise andere Redakteure über dieses Thema informiert sind. Besonders geärgert hat mich ein Bericht, in dem uns vorgeworfen wurde, den Aufstieg in die Bayernliga einklagen zu wollen. Das war nie unser Anliegen.“

Reichert: „Das sportliche Abschneiden muss ich zweiteilen. Zum einen war das Erreichen der Verzahnungsrunde und das endgültige Sortieren der Mannschaft eine wichtige Phase für die anstehenden Veränderungen in der Zusammensetzung unserer Mannschaft und wurde erreicht. Das Abschneiden in der Verzahnungsrunde ist für mich immer noch ärgerlich. Mit drei Punkten mehr hätten wir Platz Drei erreicht und damit einige wichtige Dinge in Gang gesetzt. Zum einen, dass wir wieder gegen Schweinfurt und Bad Kissingen in der Bayernliga spielen können. Zum anderen, dass der Druck auf den Verband erhöht wird, den begrenzten Alleingang in Bayern ändern zu müssen und sich der eigenen Satzung der Vorgabe des DEB und allen anderen Bundesländern anzupassen.“

 
Wann ist jetzt mit einer Entscheidung in Sachen transferkartenpflichtiger Spieler zu rechnen?

Kurz: „Das wird sich wohl noch den Sommer über hinziehen.“

Ein Blick nach vorne auf die Saison 2019/2020: Welche Spieler dürfen oder wollen zudem weiter bei den „Hawks“ spielen? Wer verlässt den Verein, wer kommt?

Kurz: „Da ist noch nichts entschieden. Gespräche laufen. Die noch nicht geklärte Entscheidung zum Thema Transferkarten macht das Ganze nicht einfacher. Jedoch wird es einen Umbruch im Mannschaftsgefüge geben.“

 
Herr Reichert, stehen Sie dem Verein in anderer Funktion weiterhin zur Verfügung?“

Reichert: „Ja, natürlich der Trainerposten war eine nicht geplante zusätzliche Aktivität, welche mein Amt als Vorstand und sportlicher Leiter nicht tangiert.“

 
Wie lange ist für Sie persönlich jetzt Sommerpause und wann beginnt für Sie die Vorbereitung auf die neue Saison?

Reichert: „Für uns gibt es sicherlich jetzt keine Pause. Gespräche mit potentiellen Spielern laufen bereits seit Wochen und müssen jetzt zum Abschluss gebracht werden. Zusätzlich stehen jetzt die Gespräche mit möglichen Trainern an. Wenn die neue Mannschaft 2019/2020 steht und alle Gespräche abgeschlossen sind, werden wir sicherlich auch in eine kurze Sommerpause gehen.“

 
Saison der Haßfurter „Hawks“ in Zahlen (nicht BEV-Wertung):

34 Pflichtspiele, 22 Siege (einer nach Verlängerung), 13 Niederlagen,  219: 157 Tore, 500 Strafminuten (durchschnittlich 15). Höchster Sieg: 13:2 gegen Freising (Vorrunde). Höchste Niederlage: 8:1 in Geretsried (Verzahnungsrunde)

Topscorer Pflichtspiele: Jakub Sramek: 33 Spiele, 116 Punkte (58 Tore/58 Assists); Daniel Hora: 34, 84 (20/68), Jan Trübenekr: 34, 84 (45/39); Michal Babkovic: 34, 78 (48/30).

 Topverteidiger Pflichtspiele: Daniel Hora: 34, 88 (20/68); Max Hildenbrand: 32, 11 (0/11);  Philipp Bates: 28, 9 (3/6).

 Meiste Strafzeiten: Georg Lang (62), Alexander Stahl (53), Jan Trübenekr (52).

 Effektivster Spieler: Jakub Sramek: 33 Spiele, durchschnittlich 3,52 Punkte.

Zuschauer gesamt: 8582 (durchschnittlich 409).

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann.

#eschassfurt #1mannschaft

Topscorer Sramek wechselt nach zwei überragenden Jahren nach Königsbrunn

78 Partien trug er in den letzten beiden Jahren das Trikot der „Hawks“. Dabei erzielte Jakub Sramek unglaubliche 251 Scorerpunkte (130 Tore) bei lediglich 44 Strafminuten. Nun verlässt der junge Tscheche den ESC Haßfurt und wechselt für 2019/2020 zu den „Pinguinen“ des EHC Königsbrunn in die Bayernliga.

Das ist das Ergebnis eines offenen Gespräches des Vorstandes mit Sramek am Montagabend, seinem 26. Geburtstag. Sicher ist die Enttäuschung groß, doch ebenso groß das Verständnis für die persönliche Entscheidung. „Wir respektieren das natürlich. Jakub will sich einfach sportlich weiter entwickeln. Er hat zwei Mal probiert, mit uns in die Bayernliga aufzusteigen, was leider nicht geklappt hat“, bedankt sich Gesamtvorstandssprecher Andreas Kurz vielmehr für die tollen zwei Jahre mit dem symphytischen Angreifer. Die Option einer späteren Rückkehr nach Haßfurt lässt sich Jakub Sramek, der nicht nur aus Königsbrunn ein Angebot vorliegen hatte, sondern von zahlreichen Bayernliga- und Oberligavereinen, offen. „Er ist uns sehr dankbar, dass wir ihm die Chance gegeben haben, in Deutschland zu starten und er bei uns ein tolles Umfeld vorfand“, sagt Kurz.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann.

#eschassfurt #1mannschaft
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05.03.19

Topscorer Sramek wechselt nach zwei überragenden Jahren nach Königsbrunn

78 Partien trug er in den letzten beiden Jahren das Trikot der „Hawks“. Dabei erzielte Jakub Sramek unglaubliche 251 Scorerpunkte (130 Tore) bei lediglich 44 Strafminuten. Nun verlässt der junge Tscheche den ESC Haßfurt und wechselt für 2019/2020 zu den „Pinguinen“ des EHC Königsbrunn in die Bayernliga.

Das ist das Ergebnis eines offenen Gespräches des Vorstandes mit Sramek am Montagabend, seinem 26. Geburtstag. Sicher ist die Enttäuschung groß, doch ebenso groß das Verständnis für die persönliche Entscheidung. „Wir respektieren das natürlich. Jakub will sich einfach sportlich weiter entwickeln. Er hat zwei Mal probiert, mit uns in die Bayernliga aufzusteigen, was leider nicht geklappt hat“, bedankt sich Gesamtvorstandssprecher Andreas Kurz vielmehr für die tollen zwei Jahre mit dem symphytischen Angreifer. Die Option einer späteren Rückkehr nach Haßfurt lässt sich Jakub Sramek, der nicht nur aus Königsbrunn ein Angebot vorliegen hatte, sondern von zahlreichen Bayernliga- und Oberligavereinen, offen. „Er ist uns sehr dankbar, dass wir ihm die Chance gegeben haben, in Deutschland zu starten und er bei uns ein tolles Umfeld vorfand“, sagt Kurz.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann.

#eschassfurt #1mannschaft

Hart erkämpfter Heimsieg zum Abschluss

ESC Haßfurt – ERSC Amberg 8:6 (4:1, 1:3, 3:2)

„Martin Reichert. Du bis der beste Mann“, skandierten die Fans. Auch die Spieler der „Hawks“ applaudierten im Hintergrund, nachdem sie ihrem schneidenden Trainer, der vor drei Jahren eigentlich nur als Übergangslösung gedacht war, seinen größten Wunsch zum Abschied erfüllt haben: einen Sieg. Doch weil Gegner ERSC Amberg diesen ebenso wollte, gab es in den 60 Minuten zuvor noch einmal eine muntere Partie, die letztlich mit 8:6 endete. Alles andere, als ein lockerer Ausklang der Saison 2018/2019.

„Es tut mir leid, dass ich einige nicht so häufig einsetzten wollte, aber das letzte Heimspiel in dieser Saison und mein letztes Spiel wollte ich unbedingt gewinnen“, entschuldigte sich Reichert bei einigen Akteuren, die nicht so zum Zuge kamen, wie ursprünglich geplant. Dabei waren zumindest beim Warmmachen bis auf David Franek (verhindert) und den verletzten Georg Lang (Innenbandriss) auch längere Zeit nicht mehr Aktive auf dem Eis. Lucas-Andreas Thebus etwa oder Marco Hildenbrand, die zum Abschied von Reichert unbedingt noch einmal dabei sein wollten. Sie sahen jedenfalls ebenso wie die noch einmal 475 Zuschauer, dass ihre Teamkollegen loslegten, wie die berühmte Feuerwehr. Durch Treffer von Topscorer Jakub Sramek (2./5./15.) und Michael Stach (8.), stand es nach einer viertel Stunde 4:0 für die „Hawks“. Die Oberpfälzer allerdings wollten dies nicht auf sich sitzen lassen. Zwar stellte Michael Breyer in der 28. Minute wieder den alten Vier-Tore-Abstand her, nachdem Bernhard Keil für Amberg zwei Minuten vor der ersten Pausensirene auf 4:1 verkürzt hatte. „Wir waren am Anfang glücklich unterwegs und der Gegner war im ersten Drittel einfach schlecht drauf“, räumte Reichert ein, dass die hohe Führung auch vielen Fehlpässen der „Wild Lions“ geschuldet war, die seine Mannschaft eiskalt ausnutzte. Doch nach dem schnellen 5:2-Anschluss (Torschütze für Amberg war Sebastian Aukofer, 29.) war die Partie völlig offen. Schafften es die Gäste, bis zum Drittelende auf 5:4 zu verkürzen, so erzielte erneut Bernhard Keil in der 47. Minute den erstmaligen Ausgleich zum 5:5. „Dass das keine 60 Minuten dauert, war doch klar. Amberg hat sich heute als sehr gute Mannschaft präsentiert“, sagte der ESC-Trainer. So wog die sehr faire Partie mit vier beziehungsweise acht Strafminuten bis zum Ende hin und her. Folglich gab es auch auf die 6:5-Führung durch Michael Breyer (48.) nur 28 Sekunden später die Antwort durch Sebastian Aukofer. Exakt sechs Minuten vor dem Ende brachte Jakub Sramek mit seinem vierten Streich am Sonntagabend und seinem insgesamt 58. Pflichtspieltreffer die „Hawks“ wiederum in Front. Und Timo Jung, der ab der Hälfte der Spielzeit zwischen den Pfosten stand, sowie einer ganz kämpferischen Einstellung war es schließlich zu verdanken, dass hinten nichts mehr anbrannte. Im Gegenteil: Nachdem ERSC-Goalie Luca Feitl für einen weiteren Feldspieler Platz gemacht hatte, um doch noch die Verlängerung zu erreichen, machte Daniel Hora mit einem „Empty-net“ fünf Sekunden vor dem Ende den Sack endgültig zu.

„Ein bisschen Wehmut ist natürlich immer dabei“, hatte Martin Reichert nach der Schlusssirene schon ein wenig daran zu knabbern, letztmals als ESC-Trainer auf der Bank gestanden zu haben. Erst recht, als sich die Fans lautstark bei ihm und seiner Arbeit bedankten. „Es ist gerade sicher nicht einfach. Aber ich war ja darauf vorbereitet und dann ist das für mich auch in Ordnung. Es war eine schöne Zeit. Wer weiß, was noch alles kommt“, zog der 55-Jährige ein persönliches positives Fazit, auch wenn der erhoffte Bayernligaaufstieg wieder nicht geklappt hat.

Das Thema Aufstieg war nämlich schon recht bald erledigt, denn es stand schnell fest, dass Geretsried und Vilshofen nicht die benötigte Schützenhilfe leisten. Während Geretsried in Buchloe mit 6:1 verlor, fegte Dorfen den ESC Vilshofen mit 11:1 förmlich aus der Halle. Mit Schongau, Geretsried und Dorfen haben somit alle drei Bayernligisten den Klassenerhalt geschafft, wogegen alle fünf Landesligisten zumindest ein weiteres Jahr in der Landesliga bleiben.

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung – Hora, Thebus, Stahl, Max Hildenbrand, Marco Hildenbrand, Ribarik, Marx, Rambacher – Kurz, Trübenekr, Babkovic, Sramek, Hümmer, Dietrich, Stach, Zösch, Kratschmer, Breyer, Vollert / Schiedsrichter: Voit – Kaderabek/Bösl / Zuschauer: 475 / Tore für Haßfurt: Sramek (4), Breyer (2), Stach, Hora / Strafzeiten: Haßfurt 4 / Amberg 8.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Fotos: Ralf Naumann.

#eschassfurt #1mannschaft
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04.03.19

Gameday!
Spielbeginn bereits um 18 Uhr! (gleiche Anfangszeiten in allen Stadien, Vorgabe des BEV)

Zum Abschluss der Saison 2018/19 kommt der ERSC Amberg (5./ 17 Punkte) an den Großen Anger. Die Bilanz der „Hawks“ gegen den Hauptrundenmeister liegt in dieser Saison bei einem Sieg gegenüber 2 Niederlagen (beide auswärts). Mit einem Sieg gegen die Oberpfälzer können die "Hawks" ihre theoretischen Chancen aufrechterhalten. Nur durch einen Ausrutscher von den Eispiraten aus Dorfen (maximal Sieg nach Verlängerung), sowie einer Niederlage der Piraten aus Buchloe könnte unser Team profitieren. Unabhängig von diesen Szenarien möchte sich das Team, im letzten Spiel von Trainer Martin Reichert, noch einmal mit einem positiven Spielausgang bei der Unterstützung der Fans über die ganze Saison bedanken. Also auf geht’s in das Stadion am Großen Anger und ein letztes Mal in der Saison 18/19 60 Minuten Eishockey genießen!

#eschassfurt #1mannschaft
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03.03.19

Gameday!
Spielbeginn bereits um 18 Uhr! (gleiche Anfangszeiten in allen Stadien, Vorgabe des BEV) 

Zum Abschluss der Saison 2018/19 kommt der ERSC Amberg (5./ 17 Punkte) an den Großen Anger. Die Bilanz der „Hawks“ gegen den Hauptrundenmeister liegt in dieser Saison bei einem Sieg gegenüber 2 Niederlagen (beide auswärts). Mit einem Sieg gegen die Oberpfälzer können die Hawks ihre theoretischen Chancen aufrechterhalten. Nur durch einen Ausrutscher von den Eispiraten aus Dorfen (maximal Sieg nach Verlängerung), sowie einer Niederlage der Piraten aus Buchloe könnte unser Team profitieren. Unabhängig von diesen Szenarien möchte sich das Team, im letzten Spiel von Trainer Martin Reichert, noch einmal mit einem positiven Spielausgang bei der Unterstützung der Fans über die ganze Saison bedanken. Also auf geht’s in das Stadion am Großen Anger und ein letztes Mal in der Saison 18/19 60 Minuten Eishockey genießen!

#eschassfurt #1mannschaft

Auftakt der U20 in die Meisterschafts-Endrunde

Heute um 19.30 Uhr im heimischen Stadion am Großen Anger steigt das Erste von insgesamt vier Spielen der Landesliga Endrunde. Die Mannschaft um Oliver Kratschmer bestreitet das heutige Spiel gegen die "Riverrats" aus Geretsried. Diese haben bereits einen Sieg auf ihrem Guthabenkonto. Gegen den dritten Teilnehmer der Endrunde, den EV Pfronten, konnten sie mit 4:1 die Oberhand behalten.

Also auf ins Stadion und unsere U20 lautstark unterstützen! Der Eintritt ist natürlich frei und für das leibliche Wohl ist gesorgt.

#eschassfurt #u20
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01.03.19

Auftakt der U20 in die Meisterschafts-Endrunde

Heute um 19.30 Uhr im heimischen Stadion am Großen Anger steigt das Erste von insgesamt vier Spielen der Landesliga Endrunde. Die Mannschaft um Oliver Kratschmer bestreitet das heutige Spiel gegen die Riverrats aus Geretsried. Diese haben bereits einen Sieg auf ihrem Guthabenkonto. Gegen den dritten Teilnehmer der Endrunde, den EV Pfronten, konnten sie mit 4:1 die Oberhand behalten.

Also auf ins Stadion und unsere U20 lautstark unterstützen! Der Eintritt ist natürlich frei und für das leibliche Wohl ist gesorgt.

#eschassfurt #u20

Hoffnung auf erfolgreichen Abschluss der Verzahnungsrunde

ESC Haßfurt – ERSC Amberg (Sonntag, 18 Uhr)

Ein Sieg ist für die Haßfurter „Hawks“ (8./0) gegen die „Wild Lions“ des ERSC Amberg (5./17) am Faschingssonntag Pflicht. Am besten mit drei Toren Unterschied, damit der direkte Vergleich nach der 7:5-Hinspielniederlage an die Kreisstädter geht. Alle anderen notwendigen Bedingungen, um doch noch den Bayernligaaufstieg zu verwirklichen, liegen nicht in ihrer Hand.

„Realistisch betrachtet ist das Thema seit unserer Niederlage in Vilshofen vorbei. Es wird jedenfalls schwer und ist aus eigener Kraft nicht mehr zu erreichen“, hofft Trainer Martin Reichert aber in erster Linie auf einen erfolgreichen Ausklang einer langen Saison. Recht hat er, denn selbst bei einem deutlichen Erfolg gegen die Oberpfälzer, die am Freitagabend beim ESV Buchloe noch eine Nachholpartie zu bestreiten haben, sind die Chancen der „Hawks“ auf einen „Top 3“-Platz in der Endabrechnung nur noch theoretischer Natur. Erst recht, nachdem die zweite Nachholpartie der „Wild Lions“ bei der EA Schongau (die Oberpfälzer sagten wegen zu vieler kranker Spieler ab), mittlerweile für die „Mammuts“ gewertet wurde, die deshalb laut offizieller Tabelle neben den punktgleichen Geretsriedern den Klassenerhalt in der Tasche haben. „So viele ‚zudem müsste noch’-Situationen wird es nicht geben“, sagt Reichert. In seinem letzten Spiel als langjähriger Chef-Coach (siehe extra Bericht) freut er sich über einen „fairen und unterhaltsamen“ Abschluss, der diesmal bereits um 18 Uhr beginnt. „Die Mannschaft hat uns in den vergangenen Wochen und Monaten sehr viel Freude bereitet. Es ist sicher bitter, dass wir ausgerechnet kurz vor der Ziellinie noch einmal ins Straucheln geraten sind. Aber das ist Hockey“, gibt sich der 55-Jährige als fairer Sportsmann und bittet die Fans, noch einmal zahlreich ins Stadion zu Kommen. „Ich denke, die Jungs haben es verdient, noch einmal unterstützt zu werden.“

Unterstützung vor Ort gibt es zudem von einer Abordnung von Brose Bamberg. Nachdem die Mannschaft am Sonntag spielfrei ist, wollen sich einige Verantwortliche und eventuell auch Spieler aufgrund der Zusammenarbeit mit dem ESC Haßfurt bei schulischen Veranstaltungen ein Heimspiel live anschauen.

Definitiv nicht im Kader steht derweil Georg Lang, bei dem unter der Woche ein Innenbandriss im Knie diagnostiziert wurde.

Für Martin Reichert ist die Begegnung am Sonntagabend gegen Amberg persönlich eine ganz besondere, denn es wird aller Voraussicht nach seine letzte als ESC-Chefcoach sein. „Ja“, bekräftigt der gebürtige Wassertrüdinger seinen Entschluss.

Ursprünglich war es 2016 anders geplant, doch aufgrund der kurzfristigen Absage des damals fest eingeplanten Trainers Volker Hartmann, erklärte sich Reichert, der bereits in der Bayernligasaison 2013/2014 für die „Erste“ im Einsatz war, nochmals zur Verantwortung auf der Bank bereit. Am Sonntagabend soll nun Ende sein. Als Hauptgründe nennt der Diplomingenieur zum einen den hohen Zeitaufwand, sowie die enorme spürbare Belastung, die „für mich Überhand genommen haben.“ Andererseits benötige die Mannschaft seiner festen Überzeugung nach wieder eine Veränderung auf dem Trainerposten. „Wir möchten, dass die Rücksichtnahme auf Haßfurter Spieler keine Rolle mehr spielt. Das ist mir natürlich aufgrund der Historie immer schwer gefallen“, macht er deutlich. Sein Nachfolger solle zukünftig dennoch „einzig und alleine nach Leistung bewerten und entsprechend handeln können, damit die Mannschaft in ihrer Leistung einen Schritt nach Vorne gehen kann.“ Einen konkreten Namen gibt es laut Andreas Kurz noch nicht. „Schade, dass Martin als Trainer nicht mehr zur Verfügung steht. Die letzten drei Jahre waren nicht nur in sportlicher Hinsicht äußerst erfolgreich“, bedauert der Gesamtvorstandssprecher. „Allerdings akzeptieren wir seine Entscheidung. Martin und ich sind uns auch einig, dass wir zur weiteren Entwicklung der Mannschaft und des Vereins diesen Schritt gemeinsam gehen müssen. Außerdem bleibt er uns ja als sportlicher Leiter und Vorstand weiter erhalten.“ Der neue Trainer müsse „natürlich einige Kriterien erfüllen“, um ein Vorankommen sicherzustellen. „Wir haben da schon ein Anforderungsprofil erstellt“, macht der 50-Jährige deutlich. Mit den Spielern gab bereits unterdessen die ersten Gespräche zu Vertragsverlängerungen. „Noch ist aber nichts Konkretes zu vermelden.“

Ein Wunsch von Martin Reichert ist zum Schluss, dass es nun „endlich eine Entscheidung“ bezüglich der Regelung mit transferkartenpflichtigen Spielern gibt. Die Ausländerregelung ist für Reichert aber nur ein Punkt. „Der Bayrische Eisportverband benötigt eine Lösung , welche eine gesetzliche Grundlage besitzt, und sich durch alle Alters- und Spielklassen hinweg einheitlich präsentiert. So wie bereits in allen anderen Bundesländern implementiert“, fasst er seine Hoffnungen in zwei Sätzen zusammen.

Kader ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung – Hora, Ribarik, Stahl, Max Hildenbrand, Marx, Rambacher, Bates – Kurz, Trübenekr, Babkovic, Franek, Sramek, Hümmer, Dietrich, Stach, Zösch, Kratschmer, Breyer, Vollert.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Fotos: Ralf Naumann.

#eschassfurt #1mannschaft
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28.02.19

Hoffnung auf erfolgreichen Abschluss der Verzahnungsrunde

ESC Haßfurt – ERSC Amberg (Sonntag, 18 Uhr)

Ein Sieg ist für die Haßfurter „Hawks“ (8./0) gegen die „Wild Lions“ des ERSC Amberg (5./17) am Faschingssonntag Pflicht. Am besten mit drei Toren Unterschied, damit der direkte Vergleich nach der 7:5-Hinspielniederlage an die Kreisstädter geht. Alle anderen notwendigen Bedingungen, um doch noch den Bayernligaaufstieg zu verwirklichen, liegen nicht in ihrer Hand.

„Realistisch betrachtet ist das Thema seit unserer Niederlage in Vilshofen vorbei. Es wird jedenfalls schwer und ist aus eigener Kraft nicht mehr zu erreichen“, hofft Trainer Martin Reichert aber in erster Linie auf einen erfolgreichen Ausklang einer langen Saison. Recht hat er, denn selbst bei einem deutlichen Erfolg gegen die Oberpfälzer, die am Freitagabend beim ESV Buchloe noch eine Nachholpartie zu bestreiten haben, sind die Chancen der „Hawks“ auf einen „Top 3“-Platz in der Endabrechnung nur noch theoretischer Natur. Erst recht, nachdem die zweite Nachholpartie der „Wild Lions“ bei der EA Schongau (die Oberpfälzer sagten wegen zu vieler kranker Spieler ab), mittlerweile für die „Mammuts“ gewertet wurde, die deshalb laut offizieller Tabelle neben den punktgleichen Geretsriedern den Klassenerhalt in der Tasche haben. „So viele ‚zudem müsste noch’-Situationen wird es nicht geben“, sagt Reichert. In seinem letzten Spiel als langjähriger Chef-Coach (siehe extra Bericht) freut er sich über einen „fairen und unterhaltsamen“ Abschluss, der diesmal bereits um 18 Uhr beginnt. „Die Mannschaft hat uns in den vergangenen Wochen und Monaten sehr viel Freude bereitet. Es ist sicher bitter, dass wir ausgerechnet kurz vor der Ziellinie noch einmal ins Straucheln geraten sind. Aber das ist Hockey“, gibt sich der 55-Jährige als fairer Sportsmann und bittet die Fans, noch einmal zahlreich ins Stadion zu Kommen. „Ich denke, die Jungs haben es verdient, noch einmal unterstützt zu werden.“

Unterstützung vor Ort gibt es zudem von einer Abordnung von Brose Bamberg. Nachdem die Mannschaft am Sonntag spielfrei ist, wollen sich einige Verantwortliche und eventuell auch Spieler aufgrund der Zusammenarbeit mit dem ESC Haßfurt bei schulischen Veranstaltungen ein Heimspiel live anschauen.

Definitiv nicht im Kader steht derweil Georg Lang, bei dem unter der Woche ein Innenbandriss im Knie diagnostiziert wurde.

Für Martin Reichert ist die Begegnung am Sonntagabend gegen Amberg persönlich eine ganz besondere, denn es wird aller Voraussicht nach seine letzte als ESC-Chefcoach sein. „Ja“, bekräftigt der gebürtige Wassertrüdinger seinen Entschluss.

Ursprünglich war es 2016 anders geplant, doch aufgrund der kurzfristigen Absage des damals fest eingeplanten Trainers Volker Hartmann, erklärte sich Reichert, der bereits in der Bayernligasaison 2013/2014 für die „Erste“ im Einsatz war, nochmals zur Verantwortung auf der Bank bereit. Am Sonntagabend soll nun Ende sein. Als Hauptgründe nennt der Diplomingenieur zum einen den hohen Zeitaufwand, sowie die enorme spürbare Belastung, die „für mich Überhand genommen haben.“ Andererseits benötige die Mannschaft seiner festen Überzeugung nach wieder eine Veränderung auf dem Trainerposten. „Wir möchten, dass die Rücksichtnahme auf Haßfurter Spieler keine Rolle mehr spielt. Das ist mir natürlich aufgrund der Historie immer schwer gefallen“, macht er deutlich. Sein Nachfolger solle zukünftig dennoch „einzig und alleine nach Leistung bewerten und entsprechend handeln können, damit die Mannschaft in ihrer Leistung einen Schritt  nach Vorne gehen kann.“ Einen konkreten Namen gibt es laut Andreas Kurz noch nicht. „Schade, dass Martin als Trainer nicht mehr zur Verfügung steht. Die letzten drei Jahre waren nicht nur in sportlicher Hinsicht äußerst erfolgreich“, bedauert der Gesamtvorstandssprecher. „Allerdings akzeptieren wir seine Entscheidung. Martin und ich sind uns auch einig, dass wir zur weiteren Entwicklung der Mannschaft und des Vereins diesen Schritt gemeinsam gehen müssen. Außerdem bleibt er uns ja als sportlicher Leiter und Vorstand weiter erhalten.“ Der neue Trainer müsse „natürlich einige Kriterien erfüllen“, um ein Vorankommen sicherzustellen. „Wir haben da schon ein Anforderungsprofil erstellt“, macht der 50-Jährige deutlich. Mit den Spielern gab bereits unterdessen die ersten Gespräche zu Vertragsverlängerungen. „Noch ist aber nichts Konkretes zu vermelden.“

Ein Wunsch von Martin Reichert ist zum Schluss, dass es nun „endlich eine Entscheidung“ bezüglich der Regelung mit transferkartenpflichtigen Spielern gibt. Die Ausländerregelung ist für Reichert aber nur ein Punkt. „Der Bayrische Eisportverband benötigt eine Lösung , welche eine gesetzliche Grundlage besitzt, und sich durch alle Alters- und Spielklassen hinweg einheitlich präsentiert. So wie bereits in allen anderen Bundesländern implementiert“, fasst er seine Hoffnungen in zwei Sätzen zusammen.

Kader ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung – Hora, Ribarik, Stahl, Max Hildenbrand, Marx, Rambacher, Bates – Kurz, Trübenekr, Babkovic, Franek, Sramek, Hümmer, Dietrich, Stach, Zösch, Kratschmer, Breyer, Vollert.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Fotos: Ralf Naumann.

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„Hawks“ nur noch mit Minimalchance auf Aufstieg

ESC Vilshofen – ESC Haßfurt 3:2 (0:1, 1:1, 2:0)

Ende. Aus. Aber auch vorbei? Der Traum der Haßfurter „Hawks“ und vom sportlichen Bayernligaaufstieg scheint seit Sonntagabend jedenfalls geplatzt. Nach einer bitteren 3:2-Niederlage beim ESC Vilshofen sind die Chancen, am Ende in der Verzahnungsrunde zumindest den dritten Platz zu belegen, gegen Null gesunken.

Doch was der Hauptgrund für die sechste „Nullausbeute“ bei den bereits abgeschlagenen „Wölfen“, nachdem die Kreisstädter zuvor noch so geglänzt haben? „Wir haben heute die Tore nicht gemacht. Das hat heute leider nicht so funktioniert, wie sonst“, gab Martin Reichert nach der Schlusssirene zu Protokoll. Verständlicherweise sehr enttäuscht, schließlich rechnete der Haßfurter Trainer nach den tollen Auftritten gegen Buchloe und zuvor in Dorfen mit einem Anhalten des positiven Trends. Doch es kam anders, jedenfalls im fortgeschrittenen Verlauf der Begegnung im nicht überdachten Eisstadion der Niederbayern. Zunächst lief alles so, wie es sich die Gäste und deren 30 mitgereisten Schlachtenbummler unter den nur 82 zahlenden Zuschauern erhofft hatten: Michal Babkovic, seit Wochen in bestechender Form, brachte die „Hawks“ mit seinem 24. Saisontreffer in der Verzahnungsrunde im ersten Abschnitt nach vorne (8.). Der Slowake war es auch, der nach dem Ausgleich durch Benjamin Franz (22.) im ebenfalls torarmen und umkämpften Mitteldrittel die erneute Führung erzielte (27.), sodass er und seine Teamkameraden auch in die zweite Drittelpause mit einem knappen Vorsprung gehen konnten. Und das trotz der vielen Strafzeiten, wobei alleine Jan Trübenekr der Mannschaft nach einem Check gegen den Kopf eines Gegenspielers 14 Minuten nicht zur Verfügung stand. In den letzten 20 Minuten machte sich schließlich der zunehmende Kräfteverschleiß in der Mannschaft bemerkbar, die auf zahlreiche verletzte, kranke und beruflich verhinderte Spieler (Georg Lang, Pascal Marx, Frederic Rambacher, Philipp Bates, Max Zösch, Lukas Kratschmer) verzichten mussten. Nach dem schnellen 2:2-Ausgleich durch Matthias Zillinger in doppelter Überzahl (42.) wog die Partie jedenfalls bis kurz vor dem Ende hin und her. Wenigstens ein Unentschieden sowie die Verlängerung schienen möglich. Knapp zwei Minuten vor dem Ende aber traf Andreas Toth – Vishofen stand erneut mit einem Spieler mehr auf dem Eis – zum 3:2 und sorgte damit gleichzeitig für den wahrscheinlichen „Knock-Out“ der „Hawks“ für den Bayernligaaufstieg. „Dass es hier kein Zuckerschlecken wird, war uns natürlich von Anfang an bewusst. Es ist sicher nicht einfach in einem offenen Stadion. Aber das Spiel musst du trotzdem gewinnen. Wir haben es leider nicht geschafft“, sagte Martin Reichert ernüchternd.

Tatsache ist nun, dass die „Hawks“ ihre letzte Heimpartie gegen den ERSC Amberg am kommenden Faschingssonntag unbedingt gewinnen müssen. Zugleich sind sie von mehreren anderen Kontrahenten abhängig, um ihre „Mini“-Chance bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Mit inoffiziell 20 Punkten liegen die Haßfurter zwar inoffiziell – falls die Punkte, welchen den Gegnern am „grünen Tisch“ zugesprochen wurden – wieder abgezogen werden, nur zwei Zähler hinter Schongau (gewann 7:3 gegen den bereits geretteten ESC Geretsried) und nur einen hinter Dorfen (6:2-Sieger in Buchloe). Doch wichtige Fragen lauten: Wie gestalten die „Wild Lions“ zwei Tage zuvor ihr Nachholheimspiel gegen Buchloe? Gewinnt Vilshofen beim ESC Dorfen? Wie schlagen sich gleichzeitig der ESC Kempten gegen Schongau und Geretsried in Buchloe? Findet die zweite ausgefallene Partie der Amberger in Schongau noch statt? Die Haßfurter Puckjäger haben darauf keinerlei Einfluss mehr.

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung – Hora, Stahl, Max Hildenbrand, Ribarik – Kurz, Trübenekr, Babkovic, Franek, Sramek, Dietrich, Stach, Breyer, Vollert / Zuschauer: 82 (30 aus Haßfurt) / Tore: 0:1 (8.) Babkovic (Franek, Hora), 1:1 (22.) Franz (Artmann), 1:2 (27.) Babkovic (Max Hildenbrand), 2:2 (42.) Zillinger (Hackl) 5-3, 3:2 (59.) Toth (Zillinger) 5-4 / Strafzeiten: Vilshofen 14 plus 10 gegen Toth / Haßfurt 12 plus 10 gegen Trübenekr.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann.

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25.02.19

„Hawks“ nur noch mit Minimalchance auf Aufstieg

ESC Vilshofen – ESC Haßfurt 3:2 (0:1, 1:1, 2:0)

Ende. Aus. Aber auch vorbei? Der Traum der Haßfurter „Hawks“ und vom sportlichen Bayernligaaufstieg scheint seit Sonntagabend jedenfalls geplatzt. Nach einer bitteren 3:2-Niederlage beim ESC Vilshofen sind die Chancen, am Ende in der Verzahnungsrunde zumindest den dritten Platz zu belegen, gegen Null gesunken.

Doch was der Hauptgrund für die sechste „Nullausbeute“ bei den bereits abgeschlagenen „Wölfen“, nachdem die Kreisstädter zuvor noch so geglänzt haben? „Wir haben heute die Tore nicht gemacht. Das hat heute leider nicht so funktioniert, wie sonst“, gab Martin Reichert nach der Schlusssirene zu Protokoll. Verständlicherweise sehr enttäuscht, schließlich rechnete der Haßfurter Trainer nach den tollen Auftritten gegen Buchloe und zuvor in Dorfen mit einem Anhalten des positiven Trends. Doch es kam anders, jedenfalls im fortgeschrittenen Verlauf der Begegnung im nicht überdachten Eisstadion der Niederbayern. Zunächst lief alles so, wie es sich die Gäste und deren 30 mitgereisten Schlachtenbummler unter den nur 82 zahlenden Zuschauern erhofft hatten: Michal Babkovic, seit Wochen in bestechender Form, brachte die „Hawks“ mit seinem 24. Saisontreffer in der Verzahnungsrunde im ersten Abschnitt nach vorne (8.). Der Slowake war es auch, der nach dem Ausgleich durch Benjamin Franz (22.) im ebenfalls torarmen und umkämpften Mitteldrittel die erneute Führung erzielte (27.), sodass er und seine Teamkameraden auch in die zweite Drittelpause mit einem knappen Vorsprung gehen konnten. Und das trotz der vielen Strafzeiten, wobei alleine Jan Trübenekr der Mannschaft nach einem Check gegen den Kopf eines Gegenspielers 14 Minuten nicht zur Verfügung stand. In den letzten 20 Minuten machte sich schließlich der zunehmende Kräfteverschleiß in der Mannschaft bemerkbar, die auf zahlreiche verletzte, kranke und beruflich verhinderte Spieler (Georg Lang, Pascal Marx, Frederic Rambacher, Philipp Bates, Max Zösch, Lukas Kratschmer) verzichten mussten. Nach dem schnellen 2:2-Ausgleich durch Matthias Zillinger in doppelter Überzahl (42.) wog die Partie jedenfalls bis kurz vor dem Ende hin und her. Wenigstens ein Unentschieden sowie die Verlängerung schienen möglich. Knapp zwei Minuten vor dem Ende aber traf Andreas Toth – Vishofen stand erneut mit einem Spieler mehr auf dem Eis – zum 3:2 und sorgte damit gleichzeitig für den wahrscheinlichen „Knock-Out“ der „Hawks“ für den Bayernligaaufstieg. „Dass es hier kein Zuckerschlecken wird, war uns natürlich von Anfang an bewusst. Es ist sicher nicht einfach in einem offenen Stadion. Aber das Spiel musst du trotzdem gewinnen. Wir haben es leider nicht geschafft“, sagte Martin Reichert ernüchternd.

Tatsache ist nun, dass die „Hawks“ ihre letzte Heimpartie gegen den ERSC Amberg am kommenden Faschingssonntag unbedingt gewinnen müssen. Zugleich sind sie von mehreren anderen Kontrahenten abhängig, um ihre „Mini“-Chance bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Mit inoffiziell 20 Punkten liegen die Haßfurter zwar inoffiziell – falls die Punkte, welchen den Gegnern am „grünen Tisch“ zugesprochen wurden – wieder abgezogen werden, nur zwei Zähler hinter Schongau (gewann 7:3 gegen den bereits geretteten ESC Geretsried) und nur einen hinter Dorfen (6:2-Sieger in Buchloe). Doch wichtige Fragen lauten: Wie gestalten die „Wild Lions“ zwei Tage zuvor ihr Nachholheimspiel gegen Buchloe? Gewinnt Vilshofen beim ESC Dorfen? Wie schlagen sich gleichzeitig der ESC Kempten gegen Schongau und Geretsried in Buchloe? Findet die zweite ausgefallene Partie der Amberger in Schongau noch statt? Die Haßfurter Puckjäger haben darauf keinerlei Einfluss mehr.

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Martin Hildenbrand, Jung – Hora, Stahl, Max Hildenbrand, Ribarik – Kurz, Trübenekr, Babkovic, Franek, Sramek, Dietrich, Stach, Breyer, Vollert / Zuschauer: 82 (30 aus Haßfurt) / Tore: 0:1 (8.) Babkovic (Franek, Hora), 1:1 (22.) Franz (Artmann), 1:2 (27.) Babkovic (Max Hildenbrand), 2:2 (42.) Zillinger (Hackl) 5-3, 3:2 (59.) Toth (Zillinger) 5-4 / Strafzeiten: Vilshofen 14 plus 10 gegen Toth / Haßfurt 12 plus 10 gegen Trübenekr.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann.

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