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Letzten Spiele der Hassfurt Hawks
ESC HASSFURT 12 - 1 ESC VILSHOFEN
13.10.2019 - 18:30 Uhr - Großer Anger
EHC BAYREUTH 4 - 7 ESC HASSFURT
05.10.2019 - 17:30 Uhr - Kunsteisstadion Bayreuth
ESC HASSFURT 7 - 2 ERV SCHWEINFURT
27.09.2019 - 19:30 Uhr - Großer Anger

- "Hawks" sichern sich deutlichen Heimsieg -
Sorgen um Kapitän Christian Dietrich

ESC Haßfurt – ESC Vilshofen 12:1 (4:0, 4:1, 4:0)

Dass Volker Hartmann durchaus ein Mann der klaren Worte ist, wurde am Sonntagabend sicht- und hörbar deutlich. Beim ersten Heimspiel gegen den ESC Vilshofen nahm der Trainer der Haßfurter „Hawks“ mitte des zweiten Drittels überraschend für die 403 Zuschauer eine Auszeit und wurde in den 30 Sekunden gegenüber der Mannschaft sehr laut. „Ich wollte es einfach verdeutlichten, dass das hier kein ‚Hurra-Spiel’ ist“, begründete der 43-Jährige seinen kleinen Wutanfall. Dass die Hausherren zu diesem Zeitpunkt bereits mit 6:1 in Führung lagen, spielte für ihn in diesem Augenblick keine Rolle.

„Wir haben ganz klare Regeln, was wir zu machen haben. Und dann ging es Einigen schon wieder nur ums Toreschießen. Das hat nichts mit Eishockey zu tun und das ist mir dann einfach nicht gut genug. Das ist nicht unser Anspruch. Die Rückwärtsbewegung ist einfach wichtig“, machte Hartmann deutlich. Seine Worte haben gefruchtet, denn die „Hawks“ nahmen wieder konzentriert ihre Arbeit auf und erzielten bis zum Schluss weiter sechs Treffer gegen hoffnungslos unterlegene „Wölfe“, die eigentlich von vornherein keine echte Chance hatten: Lediglich zehn Feldspieler waren mit nach Haßfurt gekommen. Neutrainer Robert Suchomski musste laut eigener Aussage krankheits- und berufsbedingt auf viele Leistungsträger verzichten. Und eine im Vorfeld angestrebte Spielverlegung seitens der Gäste wurde sowohl von den Haßfurter Verantwortlichen als auch vom Bayerischen Eissportverband (BEV) abgelehnt.

Doch selbst bei einer zweiminütigen Überzahlsituation, als gleich zwei Vilshofener auf der Strafbank saßen, kamen die Kreisstädter nicht zum gewünschten Erfolg. Doch als sie selbst mit einem Spieler weniger agieren mussten, „klapperte“ es im Kasten von Vilshofens Torwart Klaus Hieronymus – und das gleich zwei Mal: erst netzte David Franek nach toller Vorarbeit von Michal Babkovic ein (15.), ehe sich 49 Sekunden später David Hornak die Scheibe nach einem misslungenen Befreiungsschlag abfing und mit einem geglückten Bauerntrick auf 2:0 erhöhte (16.). Danach kam die ESC-Tormaschine richtig ins Rollen nach zwei weiteren Treffern (Babkovic und Jan Trübenkr waren erfolgreich, 19./20.) war die Partie nach Abschluss des ersten Drittels eigentlich schon entschieden. Während den Gästen, die zwei Tage zuvor bei ihrem Gastspiel in Moosburg erst im Penaltyschießen mit 4:3 unterlagen, unmittelbar nach dem ersten Seitenwechsel zumindest einen Ehrentreffer erzielten (Torschütze war Maximilian Artmann, 22.), schraubten die „Hawks“ das Ergebnis bis zum Ende der Partie auf 12:1 in die Höhe.

„Im Großen und ganzen war ich schon zufrieden“, sagte Volker Hartmann, der ein dickes „aber“ bei seiner Schlussanalyse hinterherschob: „Der Gradmesser war es heute freilich nicht. Aber man muss erst einmal die Tore machen.“ Ganz und gar nicht einverstanden war er dagegen mit dem teilweise harten Einsteigen der Gäste. Während seine Mannschaft lediglich sechs Strafminuten kassierte, verhängten die beiden Unparteiischen Dominik Beigel und Oliver Mackert gegen die „Wölfe“ insgesamt 47. Darunter eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Matthias Murr, der mit einem Kniecheck kurz vor dem Ende Christian Dietrich schwer verletzte. Ob der ESC-Kapitän, der mit der Liege vom Eis gebracht werden musste, länger ausfällt oder sich „nur“ eine schwere Prellung zugezogen hat, müssen erst genauere Untersuchungen unter der Woche zeigen.

Am kommenden Wochenende stehen die Spiele bei der SE Freising (Freitag, 20.15 Uhr) und gegen den TSV Trostberg (Sonntag, 18.30 Uhr) an.

Statistik des Spiels
ESC Haßfurt: Jung, Dietz – Hora, Hornak, Stahl, Marx, Schubert – Stach, Trübenekr, Lang, Babkovic, Franek, Dietrich, Zürcher, Kratschmer, Breyer
Schiedsrichter: Beigel/Mackert
Zuschauer: 403
Tore für Haßfurt: 1:0 (15.) Trübenekr (Babkovic, Hora), 2:0 (16.) Hornak, 3:0 (19.) Babkovic (Hora), 4:0 (20.) Trübenekr (Breyer, Zürcher), 5:1 (23.) Trübenekr (Hornak), 6:1 (27.) Babkovic (Breyer), 7:1 (32.) Babkovic (Breyer), 8:1 (36.) Hornak (Hora, Trübenekr), 9:1 (48.) Trübenekr (Kratschmer, Breyer), 10:1 (49.) Trübenekr (Zürcher, Stahl), 11:1 (50.) Franek, 12:1 (55.) Hornak (Zürcher, Schubert)
Strafzeiten: Haßfurt 6 / Vilshofen 27 plus Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Matthias Murr

#eschassfurt #1mannschaft
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14.10.19

- Hawks sichern sich deutlichen Heimsieg -
Sorgen um Kapitän Christian Dietrich

ESC Haßfurt – ESC Vilshofen 12:1 (4:0, 4:1, 4:0)

Dass Volker Hartmann durchaus ein Mann der klaren Worte ist, wurde am Sonntagabend sicht- und hörbar deutlich. Beim ersten Heimspiel gegen den ESC Vilshofen nahm der Trainer der Haßfurter „Hawks“ mitte des zweiten Drittels überraschend für die 403 Zuschauer eine Auszeit und wurde in den 30 Sekunden gegenüber der Mannschaft sehr laut. „Ich wollte es einfach verdeutlichten, dass das hier kein ‚Hurra-Spiel’ ist“, begründete der 43-Jährige seinen kleinen Wutanfall. Dass die Hausherren zu diesem Zeitpunkt bereits mit 6:1 in Führung lagen, spielte für ihn in diesem Augenblick keine Rolle.

„Wir haben ganz klare Regeln, was wir zu machen haben. Und dann ging es Einigen schon wieder nur ums Toreschießen. Das hat nichts mit Eishockey zu tun und das ist mir dann einfach nicht gut genug. Das ist nicht unser Anspruch. Die Rückwärtsbewegung ist einfach wichtig“, machte Hartmann deutlich. Seine Worte haben gefruchtet, denn die „Hawks“ nahmen wieder konzentriert ihre Arbeit auf und erzielten bis zum Schluss weiter sechs Treffer gegen hoffnungslos unterlegene „Wölfe“, die eigentlich von vornherein keine echte Chance hatten: Lediglich zehn Feldspieler waren mit nach Haßfurt gekommen. Neutrainer Robert Suchomski musste laut eigener Aussage krankheits- und berufsbedingt auf viele Leistungsträger verzichten. Und eine im Vorfeld angestrebte Spielverlegung seitens der Gäste wurde sowohl von den Haßfurter Verantwortlichen als auch vom Bayerischen Eissportverband (BEV) abgelehnt.

Doch selbst bei einer zweiminütigen Überzahlsituation, als gleich zwei Vilshofener auf der Strafbank saßen, kamen die Kreisstädter nicht zum gewünschten Erfolg. Doch als sie selbst mit einem Spieler weniger agieren mussten, „klapperte“ es im Kasten von Vilshofens Torwart Klaus Hieronymus – und das gleich zwei Mal: erst netzte David Franek nach toller Vorarbeit von Michal Babkovic ein (15.), ehe sich 49 Sekunden später David Hornak die Scheibe nach einem misslungenen Befreiungsschlag abfing und mit einem geglückten Bauerntrick auf 2:0 erhöhte (16.). Danach kam die ESC-Tormaschine richtig ins Rollen nach zwei weiteren Treffern (Babkovic und Jan Trübenkr waren erfolgreich, 19./20.) war die Partie nach Abschluss des ersten Drittels eigentlich schon entschieden. Während den Gästen, die zwei Tage zuvor bei ihrem Gastspiel in Moosburg erst im Penaltyschießen mit 4:3 unterlagen, unmittelbar nach dem ersten Seitenwechsel zumindest einen Ehrentreffer erzielten (Torschütze war Maximilian Artmann, 22.), schraubten die „Hawks“ das Ergebnis bis zum Ende der Partie auf 12:1 in die Höhe.

„Im Großen und ganzen war ich schon zufrieden“, sagte Volker Hartmann, der ein dickes „aber“ bei seiner Schlussanalyse hinterherschob: „Der Gradmesser war es heute freilich nicht. Aber man muss erst einmal die Tore machen.“ Ganz und gar nicht einverstanden war er dagegen mit dem teilweise harten Einsteigen der Gäste. Während seine Mannschaft lediglich sechs Strafminuten kassierte, verhängten die beiden Unparteiischen Dominik Beigel und Oliver Mackert gegen die „Wölfe“ insgesamt 47. Darunter eine Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Matthias Murr, der mit einem Kniecheck kurz vor dem Ende Christian Dietrich schwer verletzte. Ob der ESC-Kapitän, der mit der Liege vom Eis gebracht werden musste, länger ausfällt oder sich „nur“ eine schwere Prellung zugezogen hat, müssen erst genauere Untersuchungen unter der Woche zeigen.

Am kommenden Wochenende stehen die Spiele bei der SE Freising (Freitag, 20.15 Uhr) und gegen den TSV Trostberg (Sonntag, 18.30 Uhr) an.
 
Statistik des Spiels
ESC Haßfurt: Jung, Dietz – Hora, Hornak, Stahl, Marx, Schubert – Stach, Trübenekr, Lang, Babkovic, Franek, Dietrich, Zürcher, Kratschmer, Breyer 
Schiedsrichter: Beigel/Mackert 
Zuschauer: 403 
Tore für Haßfurt: 1:0 (15.) Trübenekr (Babkovic, Hora), 2:0 (16.) Hornak, 3:0 (19.) Babkovic (Hora), 4:0 (20.) Trübenekr (Breyer, Zürcher), 5:1 (23.) Trübenekr (Hornak), 6:1 (27.) Babkovic (Breyer), 7:1 (32.) Babkovic (Breyer), 8:1 (36.) Hornak (Hora, Trübenekr), 9:1 (48.) Trübenekr (Kratschmer, Breyer), 10:1 (49.) Trübenekr (Zürcher, Stahl), 11:1 (50.) Franek, 12:1 (55.) Hornak (Zürcher, Schubert) 
Strafzeiten: Haßfurt 6 / Vilshofen 27 plus Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Matthias Murr

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Gameday!

Heimspielauftakt in der Punkterunde. Am heutigen Sonntag um 18.30 Uhr empfangen unsere „Hawks“ (2./ 3 Punkteden ESC Vilshofen (4./ 1 Punkt). Die „Wölfe“ mussten sich zwar in ihrem ersten Spiel der Saison mit 3:4 nach Verlängerung in Moosburg geschlagen geben, konnten auswärts allerdings dennoch ihren ersten Zähler einfahren und werden ihren Punktestand in der Kreisstadt weiter ausbauen wollen. Doch auch unsere „Hawks“ fuhren in Bayreuth mit 7:4 ihren ersten Saisonsieg ein und stehen hinter dem punktgleichen EV Dingolfing auf dem zweiten Tabellenrang. Die Mannen um Coach Volker Hartmann werden auch vor heimischer Kulisse alles geben, um den zweiten Dreier nachzulegen und an das vergangene Wochenende anzuknüpfen. Damit dies gelingt, braucht die Mannschaft auch die lautstarke Unterstützung von den Rängen. Deshalb kommt heute Abend um 18.30 Uhr ins Eisstadion am Großen Anger und treibt eure „Hawks“ zum nächsten Erfolg gegen die „Wölfe“ aus Vilshofen.

#eschassfurt #1mannschaft
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13.10.19

Gameday!

Heimspielauftakt in der Punkterunde. Am heutigen Sonntag um 18.30 Uhr empfangen unsere „Hawks“ (2./ 3 Punkteden ESC Vilshofen (4./ 1 Punkt). Die „Wölfe“ mussten sich zwar in ihrem ersten Spiel der Saison mit 3:4 nach Verlängerung in Moosburg geschlagen geben, konnten auswärts allerdings dennoch ihren ersten Zähler einfahren und werden ihren Punktestand in der Kreisstadt weiter ausbauen wollen. Doch auch unsere „Hawks“ fuhren in Bayreuth mit 7:4 ihren ersten Saisonsieg ein und stehen hinter dem punktgleichen EV Dingolfing auf dem zweiten Tabellenrang. Die Mannen um Coach Volker Hartmann werden auch vor heimischer Kulisse alles geben, um den zweiten Dreier nachzulegen und an das vergangene Wochenende anzuknüpfen. Damit dies gelingt, braucht die Mannschaft auch die lautstarke Unterstützung von den Rängen. Deshalb kommt heute Abend um 18.30 Uhr ins Eisstadion am Großen Anger und treibt eure „Hawks“ zum nächsten Erfolg gegen die „Wölfe“ aus Vilshofen.

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- "Hawks" treffen bei Heimspiel-Auftakt auf "Wölfe" -
Breyer fordert "konsequente Defensivarbeit" als Schlüssel zum Erfolg

ESC Haßfurt – ESC Vilshofen (Sonntag, 18.30 Uhr)

Dass eine Steigerung zum einen notwendig und anderseits auch möglich ist, daran bestehen keine Zweifel. Wenn die Haßfurter „Hawks“ ihr Punktekonto nach dem ersten Pflichtheimspiel auf Sechs erhöhen wollen, braucht es am Sonntagabend gegen die „Wölfe“ aus Vilshofen (18.30 Uhr) gegenüber dem mühsam erkämpften Auftakterfolg bei Aufsteiger EHC Bayreuth 1b vor allem „eine noch konsequentere Defensivarbeit beziehungsweise konsequenteres Zweikampfverhalten und ein besseres Aufbauspiel, denn oft war unser erster Pass nicht gut“, macht Michael Breyer deutlich.

Für den 23-Jährigen, der gegen die Niederbayern bereits zum 118. Mal ins ESC-Trikot schlüpft, seit er vor drei Jahren an den Main gewechselt ist, ist es zudem wichtig, sich nicht zu viel mit dem Gegner zu beschäftigen. Wir sollten lieber auf uns schauen und uns auf unser Spiel konzentrieren“, betont er. Gleichzeitig hofft Breyer, der als Dualer Student der Sportökonomie in der Geschäftsstelle des ESC Haßfurt beschäftigt ist und sich dort unter anderem um die Betreuung der digitalen Kanäle und Nachwuchsarbeit kümmert, erneut auf die lautstarke und zahlreiche Unterstützung der Fans wie bereits in Bayreuth. „Das hat uns am Ende sicher auch geholfen.“ Er ist sich sicher, dass auch die Partie gegen die „Wölfe“, die bereits am Freitag in Moosburg im Einsatz sind und dort ihr erstes Pflichtspiel der Landesligarunde 2019/2020 bestreiten, wieder harte Arbeit voraussetzt. Richtig einschätzen kann er die Stärke der Gäste um Neutrainer Robert Suchomski, der seine aktive Laufbahn beendet hat und jetzt nur noch hinter der Bande aktiv ist, freilich nicht. Immerhin haben sieben Akteure das „Rudel“ verlassen, zehn neue Spieler wurden verpflichtet.

Ganz spurlos ist auch beim gebürtigen Schongauer unterdessen die langanhaltende Diskussion um eine Ausländerbegrenzung in den Ligen des Bayerischen Eissportverbandes (BEV) nicht vorbei gegangen. Mit dem höchstrichterlichen Urteil, dass jeder Verein selbst bestimmen darf, wie viele EU-Ausländer er einsetzt, ist er zufrieden. „Ich bin froh, dass jetzt endlich eine Entscheidung gefallen ist“, sagt er und bezieht zu einer nun viel diskutierten Frage klar Stellung: „Ich glaube nicht, dass es der Tod des Amateureishockey ist. Diese Debatte gibt es ja schon immer, das Ausländer angeblich das Amateureishockey kaputt machen“, sagt er und stellt klar: „Dann müsste man ja auch ehemalige DEL-Profis in den unteren Ligen verbieten, weil die von der Leistungsstärke her ja genauso gut sind.“ Für ihn persönlich mache es deshalb „keinen Unterschied, ob Jemand Deutscher oder nicht ist“. Michael Breyer hält es für „sinnvoll“, eine Regelung zu finden, um junge Spieler an das Herreneishockey heranzuführen. „Wenn es Mannschaften mit einem Altersdurchschnitt mit über 30 Jahren gibt, hat man in letzten Jahren wohl einfach nicht gut im Nachwuchs gearbeitet. Ich denke, da benötigt es andere Ansätze, die auch vom DEB und BEV kontrolliert werden“, sagt er.

Eine gewisse Anzahl an sogenannten Plätzen für Spieler unter 23 Jahren (U23-Regel) könnte eine Lösung sein. Junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs sowie aus anderen Vereinen sollen die Chance bekommen – nicht nur auf dem Papier, sondern auf dem Eis. „Das ist doch sinnvoller, als irgendwelche Verbote.“ Breyer, selbst Trainer der U11 des ESC Haßfurt, setzt sich jedenfalls ein, dass jungen Leuten sportliche Perspektiven aufgezeigt werden.

Von den 13 deutschen „Hawks“, die am vergangenen Samstag in Bayreuth im Kader standen, waren übrigens Neun (davon immerhin noch Sechs aus der eigenen ESC-Talentschmiede) höchstens 23 Jahre. Und auch die vier Kontingentspieler Michal Babkovic (30), Daniel Hora (28), David Hornak (26) sowie Jan Trübenekr (25) treiben den aktuellen Altersdurchschnitt nicht übertrieben in die Höhe. Routinier der Mannschaft ist mit 34 Jahren David Franek, der seit nunmehr 13 Jahren, abgesehen von einer Saison in Bad Kissingen (2011/2012), im Falken-Trikot aufläuft.

Kader ESC Haßfurt: Jung, Dietz – Hora, Thebus, Hornak, Stahl, Marx, Finsel – Krein, Trübenekr, Stach, Babkovic, Franek, Dietrich, Zürcher, Kratschmer, Breyer

Bild: Harald Doster (Haraldograf)
Text: Ralf Naumann

#eschassfurt #1mannschaft
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10.10.19

- Hawks treffen bei Heimspiel-Auftakt auf Wölfe -
Breyer fordert konsequente Defensivarbeit als Schlüssel zum Erfolg

ESC Haßfurt – ESC Vilshofen (Sonntag, 18.30 Uhr)

Dass eine Steigerung zum einen notwendig und anderseits auch möglich ist, daran bestehen keine Zweifel. Wenn die Haßfurter „Hawks“ ihr Punktekonto nach dem ersten Pflichtheimspiel auf Sechs erhöhen wollen, braucht es am Sonntagabend gegen die „Wölfe“ aus Vilshofen (18.30 Uhr) gegenüber dem mühsam erkämpften Auftakterfolg bei Aufsteiger EHC Bayreuth 1b vor allem „eine noch konsequentere Defensivarbeit beziehungsweise konsequenteres Zweikampfverhalten und ein besseres Aufbauspiel, denn oft war unser erster Pass nicht gut“, macht Michael Breyer deutlich.

Für den 23-Jährigen, der gegen die Niederbayern bereits zum 118. Mal ins ESC-Trikot schlüpft, seit er vor drei Jahren an den Main gewechselt ist, ist es zudem wichtig, sich nicht zu viel mit dem Gegner zu beschäftigen. Wir sollten lieber auf uns schauen und uns auf unser Spiel konzentrieren“, betont er. Gleichzeitig hofft Breyer, der als Dualer Student der Sportökonomie in der Geschäftsstelle des ESC Haßfurt beschäftigt ist und sich dort unter anderem um die Betreuung der digitalen Kanäle und Nachwuchsarbeit kümmert, erneut auf die lautstarke und zahlreiche Unterstützung der Fans wie bereits in Bayreuth. „Das hat uns am Ende sicher auch geholfen.“ Er ist sich sicher, dass auch die Partie gegen die „Wölfe“, die bereits am Freitag in Moosburg im Einsatz sind und dort ihr erstes Pflichtspiel der Landesligarunde 2019/2020 bestreiten, wieder harte Arbeit voraussetzt. Richtig einschätzen kann er die Stärke der Gäste um Neutrainer Robert Suchomski, der seine aktive Laufbahn beendet hat und jetzt nur noch hinter der Bande aktiv ist, freilich nicht. Immerhin haben sieben Akteure das „Rudel“ verlassen, zehn neue Spieler wurden verpflichtet.

Ganz spurlos ist auch beim gebürtigen Schongauer unterdessen die langanhaltende Diskussion um eine Ausländerbegrenzung in den Ligen des Bayerischen Eissportverbandes (BEV) nicht vorbei gegangen. Mit dem höchstrichterlichen Urteil, dass jeder Verein selbst bestimmen darf, wie viele EU-Ausländer er einsetzt, ist er zufrieden. „Ich bin froh, dass jetzt endlich eine Entscheidung gefallen ist“, sagt er und bezieht zu einer nun viel diskutierten Frage klar Stellung: „Ich glaube nicht, dass es der Tod des Amateureishockey ist. Diese Debatte gibt es ja schon immer, das Ausländer angeblich das Amateureishockey kaputt machen“, sagt er und stellt klar: „Dann müsste man ja auch ehemalige DEL-Profis in den unteren Ligen verbieten, weil die von der Leistungsstärke her ja genauso gut sind.“ Für ihn persönlich mache es deshalb „keinen Unterschied, ob Jemand Deutscher oder nicht ist“. Michael Breyer hält es für „sinnvoll“, eine Regelung zu finden, um junge Spieler an das Herreneishockey heranzuführen. „Wenn es Mannschaften mit einem Altersdurchschnitt mit über 30 Jahren gibt, hat man in letzten Jahren wohl einfach nicht gut im Nachwuchs gearbeitet. Ich denke, da benötigt es andere Ansätze, die auch vom DEB und BEV kontrolliert werden“, sagt er.

Eine gewisse Anzahl an sogenannten Plätzen für Spieler unter 23 Jahren (U23-Regel) könnte eine Lösung sein. Junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs sowie aus anderen Vereinen sollen die Chance bekommen – nicht nur auf dem Papier, sondern auf dem Eis. „Das ist doch sinnvoller, als irgendwelche Verbote.“ Breyer, selbst Trainer der U11 des ESC Haßfurt, setzt sich jedenfalls ein, dass jungen Leuten sportliche Perspektiven aufgezeigt werden.

Von den 13 deutschen „Hawks“, die am vergangenen Samstag in Bayreuth im Kader standen, waren übrigens Neun (davon immerhin noch Sechs aus der eigenen ESC-Talentschmiede) höchstens 23 Jahre. Und auch die vier Kontingentspieler Michal Babkovic (30), Daniel Hora (28), David Hornak (26) sowie Jan Trübenekr (25) treiben den aktuellen Altersdurchschnitt nicht übertrieben in die Höhe. Routinier der Mannschaft ist mit 34 Jahren David Franek, der seit nunmehr 13 Jahren, abgesehen von einer Saison in Bad Kissingen (2011/2012), im Falken-Trikot aufläuft.

Kader ESC Haßfurt: Jung, Dietz – Hora, Thebus, Hornak, Stahl, Marx, Finsel – Krein, Trübenekr, Stach, Babkovic, Franek, Dietrich, Zürcher, Kratschmer, Breyer

Bild: Harald Doster (Haraldograf)
Text: Ralf Naumann

#eschassfurt #1mannschaft

- Gewinner der Sommeraktion #hawksaroundtheworld -
Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme

1. Preis: Andreas Eisenhauer, Herzlichen Glückwunsch!
2. Preis: Sebastian Sánchez, Herzlichen Glückwunsch!
3. Preis: Jana Storch, Herzlichen Glückwunsch!

Die Gewinne können zum 1.Heimspiel HAWKS vs. ESC Vilshofen an der Kasse abgeholt werden.

#eschassfurt #1mannschaft
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08.10.19

Mannschaftsfoto der "Hawks" 2019-2020!
Danke an unsere "Knipser" Haraldograf und Lisa Müller.

#eschassfurt #1mannschaft
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07.10.19

Mannschaftsfoto der Hawks 2019-2020!
Danke an unsere Knipser Haraldograf und Lisa Müller.

#eschassfurt #1mannschaft

- "Hawks" drehen im letzten Drittel die Partie -
Trainer Hartmann muss von der Bank

EHC Bayreuth 1b – ESC Haßfurt 4:7 (2:1, 1:2, 1:4)

Die gute Nachricht für die mitgereisten Fans: Die Haßfurter „Hawks“ haben im ersten Pflichtspiel der Saison ihren ersten „Dreier“ eingefahren und sind nun erster Tabellenführer der Landesliga Gruppe 1. Doch für den 7:4-Erfolg beim EHC Bayreuth 1b, der sich deutlicher anfühlt wie er tatsächlich war, musste die Mannschaft von Trainer Volker Hartmann am Samstagabend im Kunsteisstadion der Stadt Schwerstarbeit verrichten. „Ich habe es vorher gewusst, dass es hier ganz schwer wird. Das Wichtigste heute sind die drei Punkte“, schnaufte nicht nur der neue Trainer kräftig nach der Schlusssirene erst einmal kräftig durch.

Immerhin lagen die Hausherren, mit zahlreichen bayernliga-, oberliga- und sogar DEL2-erfahrenen Akteuren gespickt, gleich mehrmals in Führung. Letztmals in der 41. Minute, als Andreas Geigenmüller mit all seiner Routine 36 Sekunden nach Beginn des letzten Abschnittes den Aufsteiger mit 4:3 erneut nach vorne brachte. Schon in den ersten beiden Dritteln agierte der vermeintliche Außenseiter mit den „Hawks“ auf Augenhöhe. Zwar konnte Timo Zürcher den Bayreuther Treffer zum 1:0 (Torschütze war Kapitän Marco Zimmer, 12.) wieder wettmachen (der Neuzugang war nach 16 Minuten erfolgreich). Doch der Jubel unter den knapp 100 mitgereisten ESC-Fans war noch nicht verklungen, da musste Haßfurts Torwart Timo Jung erneut hinter sich greifen: Schweinfurt-Rückkehrer Stephan Trolda war nur 19 Sekunden später zum 2:1 erfolgreich. Und nachdem Nicolai Pleger sogar auf 3:1 erhöht hatte (28.), wurde es nur auf der ESC-Bank lauter. Daniel Hora mit einem Gewaltschuss (29.) sowie der junge Lukas Kratschmer (er fälschte einen Schuss von Jan Tübenekr ab, 38.) sorgten zumindest dafür, dass die Kreisstädter nicht erneut mit einem Rückstand in die Kabine mussten.

„Wir haben heute nicht berauschend gespielt“, beschrieb Hartmann zumindest den Zeitpunkt vom Eröffnungsbully bis zum vielleicht schönsten Spielzug seiner Mannschaft, als David Hornak einen tolles Zusammenspiel zwischen ihm, Michael Breyer und David Franek mit dem 4:4-Ausgleich abschloss (46.). Und als Daniel Hora mit seinem zweiten Treffer knapp fünf Minuten später tatsächlich die erstmalige Führung für den Favoriten erzielte (51.), schien es nicht nur für Hartmann, der aufgrund zu lautstarker Kritik an Hauptschiedsrichter Philipp Sintenis von der Trainerbank musste und von seinem Vorgänger, Sportlichem Leiter Martin Reichert, vertreten wurde, doch noch auf ein „Happyend“ herauszulaufen. Zwar kamen die Hausherren, die zuvor schon drei Alleingänge versemmelt haben, weiterhin zu tollen Einschusschancen. Ein Treffer wollte ihnen auch dank des hervorragenden Timo Jung im ESC-Gehäuse nicht mehr gelingen. In Punkto Chancenverwertung hatten nun eindeutig die Gäste die Nase vor, denn nachdem Michael Breyer auf 6:4 erhöhte und somit für die Entscheidung sorgte (58.), traf Michal Babkovic acht Sekunden vor der Schlusssirene noch ins verwaiste Gehäuse des EHC (60.): Hartmanns Bayreuther Kollege Vaclav Drobny wollte mit einem weiteren Feldspieler noch verkürzen, was gründlich daneben ging.

„Es war sehr schwer heute“, meinte der Haßfurter Doppeltorschütze Daniel Hora nüchtern. Für ihn zählen letztlich in erster Linie die drei Zähler. „Es war das erste Spiel für uns. Und wir haben die Punkte geholt. Jeder Punkt ist wichtig.“ Dabei wisse er sehr wohl, das noch genügend Luft nach oben und eine spielerische Steigerung zwingend notwendig ist. „Wir haben noch einiges zu tun“, redete auch der Falken-Dompteur den hart erkämpften und wenig überzeugenden Pflichtsieg gegen allerdings einen sehr starken Gegner nicht schön. Und Volker Hartmann zeigte sich zugleich selbstkritisch. „Ich muss noch dazulernen, dass ich in Zukunft einfach ruhiger bleibe“, konnte der 42-Jährige an alter Wirkungsstätte einige Minuten nach dem Ende auch schon wieder lachen. Für ihn ist ein Platz hinter den Glasscheiben, weg von seiner Mannschaft, jedenfalls keine Alternative für weitere Partien. „Gott sei dank ist es ja noch gut gegangen, auch wie Martin auf der Bank war. Aber es war schon sehr bescheiden.“



Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Jung, Dietz – Hora, Thebus, Hornak, Stahl, Marx, Finsel – Krein, Trübenekr, Stach, Babkovic, Franek, Dietrich, Zürcher, Kratschmer, Breyer
Schiedsrichter: Sintenis – Fiala, Kaderabek
Zuschauer: 560 (100 aus Haßfurt)
Tore für Haßfurt: 1:1 (16.) Zürcher (Trübenekr, Hornak), 3:2 (29.) Hora (Trübenekr) 5-4, 3:3 (38.) Kratschmer (Zürcher, Trübenekr) 5-4, 4:4 (46.) Hornak (Breyer, Franek), 4:5 (51.) Hora (Hornak) 5-4; 4:6 (58.) Breyer; 4:7 (60.) Babkovic (Franek) – Empty net
Strafzeiten: Bayreuth 1b 18 / Haßfurt 10

Bild und Text: Ralf Naumann

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06.10.19

- Hawks drehen im letzten Drittel die Partie -
Trainer Hartmann muss von der Bank

EHC Bayreuth 1b – ESC Haßfurt 4:7 (2:1, 1:2, 1:4)

Die gute Nachricht für die mitgereisten Fans: Die Haßfurter „Hawks“ haben im ersten Pflichtspiel der Saison ihren ersten „Dreier“ eingefahren und sind nun erster Tabellenführer der Landesliga Gruppe 1. Doch für den 7:4-Erfolg beim EHC Bayreuth 1b, der sich deutlicher anfühlt wie er tatsächlich war, musste die Mannschaft von Trainer Volker Hartmann am Samstagabend im Kunsteisstadion der Stadt Schwerstarbeit verrichten. „Ich habe es vorher gewusst, dass es hier ganz schwer wird. Das Wichtigste heute sind die drei Punkte“, schnaufte nicht nur der neue Trainer kräftig nach der Schlusssirene erst einmal kräftig durch.

Immerhin lagen die Hausherren, mit zahlreichen bayernliga-, oberliga- und sogar DEL2-erfahrenen Akteuren gespickt, gleich mehrmals in Führung. Letztmals in der 41. Minute, als Andreas Geigenmüller mit all seiner Routine 36 Sekunden nach Beginn des letzten Abschnittes den Aufsteiger mit 4:3 erneut nach vorne brachte. Schon in den ersten beiden Dritteln agierte der vermeintliche Außenseiter mit den „Hawks“ auf Augenhöhe. Zwar konnte Timo Zürcher den Bayreuther Treffer zum 1:0 (Torschütze war Kapitän Marco Zimmer, 12.) wieder wettmachen (der Neuzugang war nach 16 Minuten erfolgreich). Doch der Jubel unter den knapp 100 mitgereisten ESC-Fans war noch nicht verklungen, da musste Haßfurts Torwart Timo Jung erneut hinter sich greifen: Schweinfurt-Rückkehrer Stephan Trolda war nur 19 Sekunden später zum 2:1 erfolgreich. Und nachdem Nicolai Pleger sogar auf 3:1 erhöht hatte (28.), wurde es nur auf der ESC-Bank lauter. Daniel Hora mit einem Gewaltschuss (29.) sowie der junge Lukas Kratschmer (er fälschte einen Schuss von Jan Tübenekr ab, 38.) sorgten zumindest dafür, dass die Kreisstädter nicht erneut mit einem Rückstand in die Kabine mussten.

„Wir haben heute nicht berauschend gespielt“, beschrieb Hartmann zumindest den Zeitpunkt vom Eröffnungsbully bis zum vielleicht schönsten Spielzug seiner Mannschaft, als David Hornak einen tolles Zusammenspiel zwischen ihm, Michael Breyer und David Franek mit dem 4:4-Ausgleich abschloss (46.). Und als Daniel Hora mit seinem zweiten Treffer knapp fünf Minuten später tatsächlich die erstmalige Führung für den Favoriten erzielte (51.), schien es nicht nur für Hartmann, der aufgrund zu lautstarker Kritik an Hauptschiedsrichter Philipp Sintenis von der Trainerbank musste und von seinem Vorgänger, Sportlichem Leiter Martin Reichert, vertreten wurde, doch noch auf ein „Happyend“ herauszulaufen. Zwar kamen die Hausherren, die zuvor schon drei Alleingänge versemmelt haben, weiterhin zu tollen Einschusschancen. Ein Treffer wollte ihnen auch dank des hervorragenden Timo Jung im ESC-Gehäuse nicht mehr gelingen. In Punkto Chancenverwertung hatten nun eindeutig die Gäste die Nase vor, denn nachdem Michael Breyer auf 6:4 erhöhte und somit für die Entscheidung sorgte (58.), traf Michal Babkovic acht Sekunden vor der Schlusssirene noch ins verwaiste Gehäuse des EHC (60.): Hartmanns Bayreuther Kollege Vaclav Drobny wollte mit einem weiteren Feldspieler noch verkürzen, was gründlich daneben ging.

„Es war sehr schwer heute“, meinte der Haßfurter Doppeltorschütze Daniel Hora nüchtern. Für ihn zählen letztlich in erster Linie die drei Zähler. „Es war das erste Spiel für uns. Und wir haben die Punkte geholt. Jeder Punkt ist wichtig.“ Dabei wisse er sehr wohl, das noch genügend Luft nach oben und eine spielerische Steigerung zwingend notwendig ist. „Wir haben noch einiges zu tun“, redete auch der Falken-Dompteur den hart erkämpften und wenig überzeugenden Pflichtsieg gegen allerdings einen sehr starken Gegner nicht schön. Und Volker Hartmann zeigte sich zugleich selbstkritisch. „Ich muss noch dazulernen, dass ich in Zukunft einfach ruhiger bleibe“, konnte der 42-Jährige an alter Wirkungsstätte einige Minuten nach dem Ende auch schon wieder lachen. Für ihn ist ein Platz hinter den Glasscheiben, weg von seiner Mannschaft, jedenfalls keine Alternative für weitere Partien. „Gott sei dank ist es ja noch gut gegangen, auch wie Martin auf der Bank war. Aber es war schon sehr bescheiden.“

 

Statistik des Spiels

ESC Haßfurt: Jung, Dietz – Hora, Thebus, Hornak, Stahl, Marx, Finsel – Krein, Trübenekr, Stach, Babkovic, Franek, Dietrich, Zürcher, Kratschmer, Breyer 
Schiedsrichter: Sintenis – Fiala, Kaderabek 
Zuschauer: 560 (100 aus Haßfurt) 
Tore für Haßfurt: 1:1 (16.) Zürcher (Trübenekr, Hornak), 3:2 (29.) Hora (Trübenekr) 5-4, 3:3 (38.) Kratschmer (Zürcher, Trübenekr) 5-4, 4:4 (46.) Hornak (Breyer, Franek), 4:5 (51.) Hora (Hornak) 5-4; 4:6 (58.) Breyer; 4:7 (60.) Babkovic (Franek) – Empty net 
Strafzeiten: Bayreuth 1b 18 / Haßfurt 10

Bild und Text: Ralf Naumann

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Gameday!
Heute starten unsere „Hawks“ um 17.30 Uhr beim EHC Bayreuth 1b in die Punkterunde. Der Bezirksliga-Aufsteiger hat sich mit namhaften Neuzugängen, darunter Andreas Geigenmüller (Selb/Oberliga) und Stephan Trolda (Schweinfurt/Bayernliga), verstärkt und sich nach einer überwiegend erfolgreichen Vorbereitung für die anstehende Saison einiges vorgenommen. Doch auch unsere „Hawks“ können auf eine mehrheitlich erfolgreiche Testspielphase zurückblicken und wollen heute in Bayreuth den ersten Dreier der Saison einfahren. Wir dürfen also gespannt sein, wie sich unsere Mannen um Coach Volker Hartmann an dessen ehemaliger Wirkungsstätte schlagen werden.

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05.10.19

Gameday!
Heute starten unsere „Hawks“ um 17.30 Uhr beim EHC Bayreuth 1b in die Punkterunde. Der Bezirksliga-Aufsteiger hat sich mit namhaften Neuzugängen, darunter Andreas Geigenmüller (Selb/Oberliga) und Stephan Trolda (Schweinfurt/Bayernliga), verstärkt und sich nach einer überwiegend erfolgreichen Vorbereitung für die anstehende Saison einiges vorgenommen. Doch auch unsere „Hawks“ können auf eine mehrheitlich erfolgreiche Testspielphase zurückblicken und wollen heute in Bayreuth den ersten Dreier der Saison einfahren. Wir dürfen also gespannt sein, wie sich unsere Mannen um Coach Volker Hartmann an dessen ehemaliger Wirkungsstätte schlagen werden.

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- Das Warten hat ein Ende -
"Hawks" starten in Bayreuth, Deske verlässt die Unterfranken

EHC Bayreuth 1b – ESC Haßfurt (Samstag, 17.30 Uhr)

„Jetzt geht`s los“ heißt es für die „Hawks“ des ESC Haßfurt“, denn am Samstag beginnt für sie nach wochenlanger Vorbereitung und Testerei der „Ernst des Lebens“ in der neuen Landesligasaison. Beim EHC Bayreuth 1b sollen die Kreisstädter nach den Vorstellungen der ESC-Verantwortlichen ab 17.30 Uhr den Grundstein für ein möglichst erfolgreiches Abschneiden legen, um am Ende der Vorrunde einen Platz unter den „Top 4“ zu erreichen. Die Aufstiegsrunde wäre dann erreicht.

Doch schon die „Premiere“ hat es in sich und wird für den neuen aus Bayreuth stammenden ESC-Trainer Volker Hartmann in seinem ehemaligen „Wohnzimmer“ alles andere als ein Selbstläufer. Er weiß, dass der letztjährige Bezirksligist eine „super Truppe mit namhaften Spielern“ ins Rennen schickt und „mit Sicherheit nicht das Kanonenfutter der Liga“ sein wird. Aufsteiger hin oder her. Ein Blick auf die Kaderzusammenstellung bekräftigt seine Aussage, denn zahlreiche hochkarätige Rückkehrer haben sich wieder der EHC-Vereinsmannschaft angeschlossen: Stephan Trolda kam zurück aus Schweinfurt, während auch Andreas Geigenmüller nach seinem "Gastspiel" in Selb seine Schlittschuhe wieder für den Heimatverein schnürt. Der 32-Jährige sammelte reichlich Erfahrung bei den Selber „Wölfen“ in der Oberliga sowie bei den „Tigers“ in der DEL2. Sergej Hausauer, Florian Zeilmann und Nikolai Pleger wechselten bereits vor einem Jahr vom EV Pegnitz wieder zurück. Und auch Stephan Schmidt, Johannes Runge oder Marco Zimmer sind unter Eishockeyfans sicher bekannt. Komplettiert wird der Aufsteiger von den beiden Kontingentspielern Ondrej Pajk (21) vom HC Sokolov sowie Michal Zizka (29) vom EC Lauterbach.

Dass mit dem Bayreuth 1b „ein wirklich harter Brocken“ auf die „Hawks“ wartet, zeigen die beiden Vorbereitungspartien gegen die Schweinfurter „Mighty Dogs“, die im Hinspiel nur knapp mit 5:4 die Oberhand im heimischen „Icedome“ behielten. Beim zweiten Aufeinandertreffen musste sich die Mannschaft des neuen Trainer Vaclav Drobny (der 53-Jährige kam aus Mitterteich in die Wagnerstadt) zwar deutlich mit 1:4 geschlagen geben. Dabei konnte sich allerdings nur stark ersatzgeschwächt auflaufen.

Nichtsdestotrotz zählen für Volker Hartmann im ersten Pflichtspiel der Saison „nur drei Punkte. Ich weiß, dass die Jungs zu 100 Prozent ihre Leistung abrufen müssen, um zu bestehen. Ich weiß aber auch, dass sie das Zeug dazu hat“, verweist er nochmals auf die zumeist ansprechenden Leistungen in der Vorbereitung. „Ich hoffe, dass uns möglichst viele Fans vor Ort unterstützen. Schon in Schweinfurt hat man ja gesehen, was auch mit einer lautstarken Anfeuerung möglich ist. Ich und die Mannschaft würden uns riesig freuen“, hebt Hartmann die Bedeutung der eigenen Anhänger hervor. Ebenso wie Sportlicher Leiter Martin Reichert zeigte auch er sich erleichtert über das Ende im monatelangen Rechtsstreit mit dem Bayerischen Eishockeyverband (BEV) bezüglich dessen Ausländerbegrenzung in den Landesligisten sowie das gesprochene Urteil (wir berichteten). „Natürlich ist es jetzt einfacher für mich. Ich muss jetzt nicht immer zwei von unseren vier Jungs sagen, dass sie nicht eingesetzt werden. So können jetzt alle spielen“, freut sich Volker Hartmann. „Das macht bezüglich unserer Zielsetzung für die Saison schon etwas aus. Jetzt schaut es natürlich besser aus.“

Derweil hat Marvin Deske den Verein nach einem Gespräch mit den ESC-Verantwortlichen überwiegend aus beruflichem Grund wieder verlassen, nachdem er erst im Sommer vom Oberligisten aus Höchstadt an den Main wechselte. Ob der 27-Jährige, der in Erlangen eine Lehre begonnen hat, zu einem späteren Zeitpunkt nach Haßfurt zurückkehrt, bleibt offen.

Weil die „Hawks“ am Wochenende auswärts im Einsatz sind, ist die Eishalle am Großen Anger am Sonntag noch frei. Deswegen wird dort um 18.30 Uhr die Bayernligapartie der Kissinger „Wölfe“ gegen den EC Pfaffenhofen stattfinden, nachdem die Kurstädter aufgrund der Unstimmigkeiten mit Hallenbesitzer Alexander Kondrashov derzeit immer noch ohne eigene Spielstätte dastehen.

Kader ESC Haßfurt: Jung, Hildenbrand (?), Dietz – Hora, Thebus, Hornak, Stahl, Marx – Trübenekr, Lang, Stach, Babkovic, Franek, Dietrich, Zürcher, Kratschmer, Breyer

Bild und Text: Ralf Naumann

#eschassfurt #1mannschaft
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04.10.19

- Das Warten hat ein Ende -
Hawks starten in Bayreuth, Deske verlässt die Unterfranken

EHC Bayreuth 1b – ESC Haßfurt (Samstag, 17.30 Uhr)

„Jetzt geht`s los“ heißt es für die „Hawks“ des ESC Haßfurt“, denn am Samstag beginnt für sie nach wochenlanger Vorbereitung und Testerei der „Ernst des Lebens“ in der neuen Landesligasaison. Beim EHC Bayreuth 1b sollen die Kreisstädter nach den Vorstellungen der ESC-Verantwortlichen ab 17.30 Uhr den Grundstein für ein möglichst erfolgreiches Abschneiden legen, um am Ende der Vorrunde einen Platz unter den „Top 4“ zu erreichen. Die Aufstiegsrunde wäre dann erreicht.

Doch schon die „Premiere“ hat es in sich und wird für den neuen aus Bayreuth stammenden ESC-Trainer Volker Hartmann in seinem ehemaligen „Wohnzimmer“ alles andere als ein Selbstläufer. Er weiß, dass der letztjährige Bezirksligist eine „super Truppe mit namhaften Spielern“ ins Rennen schickt und „mit Sicherheit nicht das Kanonenfutter der Liga“ sein wird. Aufsteiger hin oder her. Ein Blick auf die Kaderzusammenstellung bekräftigt seine Aussage, denn zahlreiche hochkarätige Rückkehrer haben sich wieder der EHC-Vereinsmannschaft angeschlossen: Stephan Trolda kam zurück aus Schweinfurt, während auch Andreas Geigenmüller nach seinem Gastspiel in Selb seine Schlittschuhe wieder für den Heimatverein schnürt. Der 32-Jährige sammelte reichlich Erfahrung bei den Selber „Wölfen“ in der Oberliga sowie bei den „Tigers“ in der DEL2. Sergej Hausauer, Florian Zeilmann und Nikolai Pleger wechselten bereits vor einem Jahr vom EV Pegnitz wieder zurück. Und auch Stephan Schmidt, Johannes Runge oder Marco Zimmer sind unter Eishockeyfans sicher bekannt. Komplettiert wird der Aufsteiger von den beiden Kontingentspielern Ondrej Pajk (21) vom HC Sokolov sowie Michal Zizka (29) vom EC Lauterbach.

Dass mit dem Bayreuth 1b „ein wirklich harter Brocken“ auf die „Hawks“ wartet, zeigen die beiden Vorbereitungspartien gegen die Schweinfurter „Mighty Dogs“, die im Hinspiel nur knapp mit 5:4 die Oberhand im heimischen „Icedome“ behielten. Beim zweiten Aufeinandertreffen musste sich die Mannschaft des neuen Trainer Vaclav Drobny (der 53-Jährige kam aus Mitterteich in die Wagnerstadt) zwar deutlich mit 1:4 geschlagen geben. Dabei konnte sich allerdings nur stark ersatzgeschwächt auflaufen.

Nichtsdestotrotz zählen für Volker Hartmann im ersten Pflichtspiel der Saison „nur drei Punkte. Ich weiß, dass die Jungs zu 100 Prozent ihre Leistung abrufen müssen, um zu bestehen. Ich weiß aber auch, dass sie das Zeug dazu hat“, verweist er nochmals auf die zumeist ansprechenden Leistungen in der Vorbereitung. „Ich hoffe, dass uns möglichst viele Fans vor Ort unterstützen. Schon in Schweinfurt hat man ja gesehen, was auch mit einer lautstarken Anfeuerung möglich ist. Ich und die Mannschaft würden uns riesig freuen“, hebt Hartmann die Bedeutung der eigenen Anhänger hervor. Ebenso wie Sportlicher Leiter Martin Reichert zeigte auch er sich erleichtert über das Ende im monatelangen Rechtsstreit mit dem Bayerischen Eishockeyverband (BEV) bezüglich dessen Ausländerbegrenzung in den Landesligisten sowie das gesprochene Urteil (wir berichteten). „Natürlich ist es jetzt einfacher für mich. Ich muss jetzt nicht immer zwei von unseren vier Jungs sagen, dass sie nicht eingesetzt werden. So können jetzt alle spielen“, freut sich Volker Hartmann. „Das macht bezüglich unserer Zielsetzung für die Saison schon etwas aus. Jetzt schaut es natürlich besser aus.“

Derweil hat Marvin Deske den Verein nach einem Gespräch mit den ESC-Verantwortlichen überwiegend aus beruflichem Grund wieder verlassen, nachdem er erst im Sommer vom Oberligisten aus Höchstadt an den Main wechselte. Ob der 27-Jährige, der in Erlangen eine Lehre begonnen hat, zu einem späteren Zeitpunkt nach Haßfurt zurückkehrt, bleibt offen.

Weil die „Hawks“ am Wochenende auswärts im Einsatz sind, ist die Eishalle am Großen Anger am Sonntag noch frei. Deswegen wird dort um 18.30 Uhr die Bayernligapartie der Kissinger „Wölfe“ gegen den EC Pfaffenhofen stattfinden, nachdem die Kurstädter aufgrund der Unstimmigkeiten mit Hallenbesitzer Alexander Kondrashov derzeit immer noch ohne eigene Spielstätte dastehen.

Kader ESC Haßfurt: Jung, Hildenbrand (?), Dietz – Hora, Thebus, Hornak, Stahl, Marx – Trübenekr, Lang, Stach, Babkovic, Franek, Dietrich, Zürcher, Kratschmer, Breyer

Bild und Text: Ralf Naumann

#eschassfurt #1mannschaft

- Eislaufschule startet ab 07.10 -

Die Eislaufschule der "Hawks" immer montags von 15.15 - 16.15 Uhr. Jetzt anmelden! Wir freuen uns auf euch.

#eschassfurt #1mannschaft
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02.10.19

- Eislaufschule startet ab 07.10 -

Die Eislaufschule der Hawks immer montags von 15.15 - 16.15 Uhr. Jetzt anmelden! Wir freuen uns auf euch.

#eschassfurt #1mannschaft

- Die Saisonvorschau der "Hawks" -
Hartmann mit Vorbereitung "sehr zufrieden"

Im Nachhinein sagen nicht Wenige: „Vielleicht war es ganz gut, dass sie nur den vierten Platz erreicht haben.“ Gemeint sind die Haßfurter „Hawks“, speziell ihre Platzierung in der inoffiziellen Endtabelle der letztjährigen Verzahnungsrunde, in der sie am Ende „nur“ 20 Punkte auf dem Konto hatten und somit zu wenig, um jetzt Bayernligist zu sein. Offiziell waren es laut Tabelle des Bayerischen Eisportverbandes (BEV) Null, nachdem die Kreisstädter die von den meisten Vereinen selbst auferlegte Begrenzung von Kontingentspielern ignorierten und jeder Sieg nachträglich in eine Niederlage umgewandelt wurde.

Am Samstag starten die Kreisstädter nun ganz offiziell mit „null“ Punkten in die neue Landesligasaison, die sie mit einem Auswärtsspiel beim EHC Bayreuth 1b eröffnen. Ob dann bei einem Sieg auch der dazugehörige „Dreier“ mit nach Hause genommen werden kann? Dies liegt zum einen an den „Hawks“ selbst, zum anderen am Münchener Landgericht: Schlüpfen mit Jan Trübenekr, Daniel Hora, Michal Babkovic und David Hornak alle vier Kontingentspieler gleichzeitig in das ESC-Trikot, war vermutlich die einstweilige Verfügung gegen die Beschränkung von EU-Ausländern erfolgreich. Am Mittwoch wollte sich das Gericht mit einer vom ESV Burgau beantragten einstweiligen Verfügung gegen die Durchführungsbestimmungen des BEV befassen, welcher der vor Monaten eingereichten Klage voran geht.

Auch für den neuen Trainer Volker Hartmann, für den die Ausländerregelung „natürlich eine große Rolle“ für den Saisonverlauf spielt, keine einfache Situation. Dennoch richtet sich sein Hautaugenmerk auf das aktuell Machbare und er möchte sich „so gut wie möglich auf den sportlichen Aspekt“ konzentrieren. Mit der Vorbereitung zeigt sich der Bayreuther jedenfalls „sehr zufrieden. Alle haben gut mitgezogen und wir konnten eine gute Grundlage für die kommenden Punktspiele schaffen. Herausheben möchte ich keinen, da wirklich alle einen guten Eindruck hinterlassen haben“, lobt er seine Schützlinge. Selbst die den hohen Niederlagen gegen Bad Kissingen sowie allem gegen die EG Diez-Limburg ändern nichts an seinem Gesamtbild. „Wir haben nur gegen höherklassige Gegner gespielt und ich habe daraus viel Eindrücke sammeln können“, betont er. Nach oben sei aber „immer Luft. Das ist eben meine Aufgabe, alles von dem Jungs herauszuholen was möglich ist um auch Erfolg zu haben.“ Als Handicap bezeichnet der 43-Jährige andererseits auf die zahlreichen verletzungs-, krankheits- oder privatbedingten Ausfälle, so dass ihm oft nur ein Mini-Kader zur Verfügung stand. Deshalb ist man in der ESC-Führungsetage bemüht, noch „den ein oder anderen Spieler, der auch weiterhilft, zu verpflichten“. Vor allem in der Verteidigung. Der zuletzt gegen Schweinfurt getestete Christian Masel wäre ein Kandidat.

Eine ganz wichtige Frage stellt sich am Schluss: Wo stehen die „Hawks“ nach der Vorrunde, die am 5. Januar 2020 mit einem Heimspiel gegen den EHC Bayreuth 1b endet? „Wenn wir komplett spielen können und von Verletzungen verschont bleiben, können wir eine gute Hauptrunde spielen. Ein Platz unter den ersten Vier, wäre natürlich schon klasse“, sagt Volker Hartmann und bezeichnet den ERSC Amberg als „ein heißer Favorit auf Platz eins.“ Dem pflichtet Martin Reichert bei. „Amberg hat sich, wie schon in den vergangenen Jahren, nochmals hochkarätig verstärkt. Es bleibt mir ein Rätsel, weshalb sie mit solch einem Kader jedes Jahr den Aufstieg verfehlen.“ Insgesamt zählen für den Sylbacher „alle Teilnehmer der Landesliga“ als Konkurrenten. „Es wird keine Selbstläufer geben und wir müssen in jedem Spiel alles geben, um zu gewinnen.“ „Wie heißt es so schön: Abgerechnet wird zum Schluss“, ergänzt Volker Hartmann.

Wenigstens in finanzieller Hinsicht läuft beim ESC Haßfurt „alles nach Plan“, wie Andreas Kurz versichert. Auch sonst zeigt sich der Vorstandssprecher mit den aktuellen Geschehnissen im Verein „recht zufrieden. Wir haben natürlich wie vor jeder Saison noch einige Baustellen in sehr vielschichtigen Bereichen“, räumt er. Ein ganz wichtiger Punkt sei in diesem Jahr der ökologische Fußabdruck des ESC. So sollen beispielsweise Einwegbecher oder Einwegverpackungen komplett aus der Eishalle verbannt werden. „Wir sind uns bereits mit einigen Sponsoren einig, mit deren Unterstützung auf Mehrweg umzustellen“, freut er sich über einen ersten Erfolg. Über zusätzliche personelle Unterstützung „rund um den Spielbetrieb“ würde er sich noch freuen. Gesucht werden derzeit Zeitnehmer, Security oder Personal für die Bewirtung der Gäste.

Außerdem bieten die Eishockeyfreunde Hassberge zum Auswärtsspiel in Bayreuth (SA 05.10 / 17.30) einen Fanbus an. Macht den Bus voll und meldet euch an (Information siehe Flyer). Nach dem Spiel ist ein Besuch des Haßfurter Straßenfest (auch hier haben die "Hawks" wieder einen Stand) fest eingeplant.

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02.10.19

- Die Saisonvorschau der Hawks -
Hartmann mit Vorbereitung sehr zufrieden

Im Nachhinein sagen nicht Wenige: „Vielleicht war es ganz gut, dass sie nur den vierten Platz erreicht haben.“ Gemeint sind die Haßfurter „Hawks“, speziell ihre Platzierung in der inoffiziellen Endtabelle der letztjährigen Verzahnungsrunde, in der sie am Ende „nur“ 20 Punkte auf dem Konto hatten und somit zu wenig, um jetzt Bayernligist zu sein. Offiziell waren es laut Tabelle des Bayerischen Eisportverbandes (BEV) Null, nachdem die Kreisstädter die von den meisten Vereinen selbst auferlegte Begrenzung von Kontingentspielern ignorierten und jeder Sieg nachträglich in eine Niederlage umgewandelt wurde.

Am Samstag starten die Kreisstädter nun ganz offiziell mit „null“ Punkten in die neue Landesligasaison, die sie mit einem Auswärtsspiel beim EHC Bayreuth 1b eröffnen. Ob dann bei einem Sieg auch der dazugehörige „Dreier“ mit nach Hause genommen werden kann? Dies liegt zum einen an den „Hawks“ selbst, zum anderen am Münchener Landgericht: Schlüpfen mit Jan Trübenekr, Daniel Hora, Michal Babkovic und David Hornak alle vier Kontingentspieler gleichzeitig in das ESC-Trikot, war vermutlich die einstweilige Verfügung gegen die Beschränkung von EU-Ausländern erfolgreich. Am Mittwoch wollte sich das Gericht mit einer vom ESV Burgau beantragten einstweiligen Verfügung gegen die Durchführungsbestimmungen des BEV befassen, welcher der vor Monaten eingereichten Klage voran geht.

Auch für den neuen Trainer Volker Hartmann, für den die Ausländerregelung „natürlich eine große Rolle“ für den Saisonverlauf spielt, keine einfache Situation. Dennoch richtet sich sein Hautaugenmerk auf das aktuell Machbare und er möchte sich „so gut wie möglich auf den sportlichen Aspekt“ konzentrieren. Mit der Vorbereitung zeigt sich der Bayreuther jedenfalls „sehr zufrieden. Alle haben gut mitgezogen und wir konnten eine gute Grundlage für die kommenden Punktspiele schaffen. Herausheben möchte ich keinen, da wirklich alle einen guten Eindruck hinterlassen  haben“, lobt er seine Schützlinge. Selbst die den hohen Niederlagen gegen Bad Kissingen sowie allem gegen die EG Diez-Limburg ändern nichts an seinem Gesamtbild. „Wir haben nur gegen höherklassige Gegner gespielt und ich habe daraus viel Eindrücke sammeln können“, betont er. Nach oben sei aber „immer Luft. Das ist eben meine Aufgabe, alles von dem Jungs herauszuholen was möglich ist um auch Erfolg zu haben.“ Als Handicap bezeichnet der 43-Jährige andererseits auf die zahlreichen verletzungs-, krankheits- oder privatbedingten Ausfälle, so dass ihm oft nur ein Mini-Kader zur Verfügung stand. Deshalb ist man in der ESC-Führungsetage bemüht, noch „den ein oder anderen Spieler, der auch weiterhilft, zu verpflichten“. Vor allem in der Verteidigung. Der zuletzt gegen Schweinfurt getestete Christian Masel wäre ein Kandidat.

Eine ganz wichtige Frage stellt sich am Schluss: Wo stehen die „Hawks“ nach der Vorrunde, die am 5. Januar 2020 mit einem Heimspiel gegen den EHC Bayreuth 1b endet? „Wenn wir komplett spielen können und von Verletzungen  verschont  bleiben, können wir eine gute Hauptrunde  spielen. Ein Platz unter den ersten Vier, wäre natürlich schon klasse“, sagt Volker Hartmann und bezeichnet den ERSC Amberg als „ein heißer Favorit  auf Platz eins.“ Dem pflichtet Martin Reichert bei. „Amberg hat sich, wie schon in den vergangenen Jahren, nochmals hochkarätig verstärkt. Es bleibt mir ein Rätsel, weshalb sie mit solch einem Kader jedes Jahr den Aufstieg verfehlen.“ Insgesamt zählen für den Sylbacher „alle Teilnehmer der Landesliga“ als Konkurrenten. „Es wird keine Selbstläufer geben und wir müssen in jedem Spiel alles geben, um zu gewinnen.“ „Wie heißt es so schön: Abgerechnet  wird  zum Schluss“, ergänzt Volker Hartmann.

Wenigstens in finanzieller Hinsicht läuft beim ESC Haßfurt „alles nach Plan“, wie Andreas Kurz versichert. Auch sonst zeigt sich der Vorstandssprecher mit den aktuellen Geschehnissen im Verein „recht zufrieden. Wir haben natürlich wie vor jeder Saison noch einige Baustellen in sehr vielschichtigen Bereichen“, räumt er. Ein ganz wichtiger Punkt sei in diesem Jahr der ökologische Fußabdruck des ESC. So sollen beispielsweise Einwegbecher oder Einwegverpackungen komplett aus der Eishalle verbannt werden. „Wir sind uns bereits mit einigen Sponsoren einig, mit deren Unterstützung auf Mehrweg umzustellen“, freut er sich über einen ersten Erfolg. Über zusätzliche personelle Unterstützung „rund um den Spielbetrieb“ würde er sich noch freuen. Gesucht werden derzeit Zeitnehmer, Security oder Personal für die Bewirtung der Gäste.

Außerdem bieten die Eishockeyfreunde Hassberge zum Auswärtsspiel in Bayreuth (SA 05.10 / 17.30) einen Fanbus an. Macht den Bus voll und meldet euch an (Information siehe Flyer). Nach dem Spiel ist ein Besuch des Haßfurter Straßenfest (auch hier haben die Hawks wieder einen Stand) fest eingeplant.

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WLAN-Hotspot für den ESC


Ab sofort stellt die Firma Jocoon einen WLAN-Hotspot in der Eishalle zur Verfügung

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