• Endlich wieder Eishockey !!!

  • It´s more than a Game

Letzten Spiele der Hassfurt Hawks
EHC Königsbrunn 8 - 1 ESC Hassfurt
10.12.2017 - 18:00 Uhr - Stadion Königsbrunn
ESC Hassfurt 8 - 0 VER Selb 1b
08.12.2017 - 19:30 Uhr - Stadion Am Großen Anger
ESC Hassfurt 3 - 4n.V. ERV Schweinfurt
01.12.2017 - 19:30 Uhr - Am Großen Anger

Deutliche Niederlage in der Fremde nach Kantersieg am Freitag

EHC Königsbrunn – ESC Haßfurt 8:1 (4:0, 2:0, 2:1)

Die Siegesserie der Haßfurt „Hawks“ in der Fremde ist gerissen. Hatten die Falken zuvor bei all ihren Auswärtsspielen stets die volle Punktzahl eingefahren, so mussten sich die Mannen um Coach Martin Reichert am vergangenen Sonntag dem EHC Königsbrunn deutlich mit 8:1 geschlagen geben. Dennoch verteidigten die „Hawks“ ihre Spitzenposition in der Landesliga Gruppe 1, da zeitgleich der ärgste Verfolger aus Bad Kissingen (2./35) den Schweinfurter „Mighty Dogs“ (3./34) im Icedome mit 3:1 unterlag. Somit beträgt der Vorsprung auf die zweitplatzierten „Wölfe“ weiterhin einen Zähler, während sich Schweinfurt bis auf zwei Punkte heranarbeiten konnte.

Aufgrund der Witterungsbedingungen und damit einhergehender Staus benötigten die „Hawks“ für ihre Auswärtsfahrt sechs Stunden zur Anreise und hatten im Anschluss lediglich eine fünfminütige Aufwärmphase, sodass das Spiel mit mehr als einer Stunde Verzögerung angepfiffen werden musste. Von Beginn an bestimmten die Hausherren das Spielgeschehen und schossen im ersten Drittel durch Neuzugang Matthias Forster (11.) sowie Pinguine-Kapitän Marc Streicher (13.) durch einen Doppelschlag eine Zwei-Tore-Führung heraus. Diese bauten erneut Forster per Dreierpack (21., 27., 34.) sowie Lukas Fettinger (35.) im zweiten Abschnitt auf 6:0 aus. Im letzten Drittel legte schließlich zunächst Henning Schütz das 7:0 nach (41.), ehe Michal Babkovic für die „Hawks“ den Ehrentreffer des Abends erzielen konn-te (52.) und somit eine torlose Niederlage verhinderte. Den Schlusspunkt markierte dann er-neut Matthias Forster, der „Hexer“ Martin Hildenbrand zum fünften Mal überwand und zum 8:1 Endstand einnetzte (57.).

„Wir hätten ein paar Tore mehr machen können, aber Königsbrunn war schon klar besser“, resümierte Falken-Dompteur Martin Reichert nach Abpfiff der Begegnung. „Man hat einfach gemerkt, dass die erste Reihe schon in der DEL gespielt hat“, fügte der Trainer noch an und verwies auf das Leistungsniveau der Neuzugänge Matthias Forster, Jeffrey Szwez sowie Spie-lertrainer Fabio Carciola. „Hinzu kommt noch, dass wir krankheitsbedingt auf Max Hilden-brand verzichten mussten und somit auch in der Verteidigung geschwächt waren“. Neben dem Defensivspezialisten fehlten zudem, wie bereits am Freitag, erneut Verteidiger Pascal Marx sowie mit Jakub Sramek ein weiterer Leistungsträger der Falken.

„Unterm Strich war es ein klar verdienter Sieg für die Königsbrunner, das steht außer Frage. Wir hätten noch ein oder zwei Tore mehr schießen können, dürfen uns aber auch bei ‚Hexer‘ Martin Hildenbrand bedanken, der heute sehr gut gehalten hat“, lobte der Coach seinen Goa-lie, der trotz acht Gegentreffer eine gewohnt überzeugende Leistung bot.

Dennoch nannte Reichert auch Verbesserungsansätze, die seine Mannschaft in den kommen-den Spielen besser beachten müssen. „Wir müssen daran arbeiten konstanter zu werden“, legte der Falken-Dompteur seinen Hauptkritikpunkt offen. Allerdings verwies Reichert auch noch einmal auf die Leistungsstärke der Hausherren, die ihren sowieso bereits qualitativ hochwertigen Kader noch einmal durch vier Top-Transfers verstärkten. „Königsbrunn will unbedingt aufsteigen, das merkt man. Die haben bei uns schon ganz gut gespielt und bekom-men dann noch einmal solche Granaten dazu“, verwies der Trainer auf die getätigten Transfers seit dem Hinspiel in Haßfurt, das die „Hawks“ dank einer überzeugenden Leistung im Schlussabschnitt noch mit 8:4 für sich entscheiden konnten.

„Das Spiel muss man jetzt einfach abhaken. Nächste Woche kommen die „Devils“ aus Ulm und gegen die wollen wir wieder unbedingt gewinnen und drei weitere Punkte einfahren“, zeigte sich Reichert abschließend kämpferisch und gab zudem die Marschroute für das anste-hende Heimspiel im Stadion am Großen Anger (Sonntag, 17.12., 18.30 Uhr) vor. Dort wird sich dann zeigen, ob sich die „Hawks“ nach einem wechselhaften Wochenende mit einem 8:0 Kantersieg gegen Selb sowie der deutlichen 8:1 Niederlage in Königsbrunn wieder gefangen haben und weitere wichtige Zähler für die Aufstiegsrunde einfahren können.

Statistik des Spiels
ESC Haßfurt:
Martin Hildenbrand, Dietz – Hora, Thebus, Stahl, Marco Hildenbrand, Bates – Kurz, Ki-nereisch, Lang, Babkovic, Franek, Dietrich, Breyer, Vollert
Zuschauer: 349
Tor für Haßfurt: 7:1 Michal Babkovic
Strafzeiten: EHC Königsbrunn 22 / ESC Haßfurt 14.

Bericht folgt im Hassfurter Tagblatt.

Text und Foto: Daniel Göpfert

#eschassfurt #1mannschaft
... mehr anzeigenweniger anzeigen

11.12.17

Deutliche Niederlage in der Fremde nach Kantersieg am Freitag

EHC Königsbrunn – ESC Haßfurt 8:1 (4:0, 2:0, 2:1)

Die Siegesserie der Haßfurt „Hawks“ in der Fremde ist gerissen. Hatten die Falken zuvor bei all ihren Auswärtsspielen stets die volle Punktzahl eingefahren, so mussten sich die Mannen um Coach Martin Reichert am vergangenen Sonntag dem EHC Königsbrunn deutlich mit 8:1 geschlagen geben. Dennoch verteidigten die „Hawks“ ihre Spitzenposition in der Landesliga Gruppe 1, da zeitgleich der ärgste Verfolger aus Bad Kissingen (2./35) den Schweinfurter „Mighty Dogs“ (3./34) im Icedome mit 3:1 unterlag. Somit beträgt der Vorsprung auf die zweitplatzierten „Wölfe“ weiterhin einen Zähler, während sich Schweinfurt bis auf zwei Punkte heranarbeiten konnte.

Aufgrund der Witterungsbedingungen und damit einhergehender Staus benötigten die „Hawks“ für ihre Auswärtsfahrt sechs Stunden zur Anreise und hatten im Anschluss lediglich eine fünfminütige Aufwärmphase, sodass das Spiel mit mehr als einer Stunde Verzögerung angepfiffen werden musste. Von Beginn an bestimmten die Hausherren das Spielgeschehen und schossen im ersten Drittel durch Neuzugang Matthias Forster (11.) sowie Pinguine-Kapitän Marc Streicher (13.) durch einen Doppelschlag eine Zwei-Tore-Führung heraus. Diese bauten erneut Forster per Dreierpack (21., 27., 34.) sowie Lukas Fettinger (35.) im zweiten Abschnitt auf 6:0 aus. Im letzten Drittel legte schließlich zunächst Henning Schütz das 7:0 nach (41.), ehe Michal Babkovic für die „Hawks“ den Ehrentreffer des Abends erzielen konn-te (52.) und somit eine torlose Niederlage verhinderte. Den Schlusspunkt markierte dann er-neut Matthias Forster, der „Hexer“ Martin Hildenbrand zum fünften Mal überwand und zum 8:1 Endstand einnetzte (57.).

„Wir hätten ein paar Tore mehr machen können, aber Königsbrunn war schon klar besser“, resümierte Falken-Dompteur Martin Reichert nach Abpfiff der Begegnung. „Man hat einfach gemerkt, dass die erste Reihe schon in der DEL gespielt hat“, fügte der Trainer noch an und verwies auf das Leistungsniveau der Neuzugänge Matthias Forster, Jeffrey Szwez sowie Spie-lertrainer Fabio Carciola. „Hinzu kommt noch, dass wir krankheitsbedingt auf Max Hilden-brand verzichten mussten und somit auch in der Verteidigung geschwächt waren“. Neben dem Defensivspezialisten fehlten zudem, wie bereits am Freitag, erneut Verteidiger Pascal Marx sowie mit Jakub Sramek ein weiterer Leistungsträger der Falken.

„Unterm Strich war es ein klar verdienter Sieg für die Königsbrunner, das steht außer Frage. Wir hätten noch ein oder zwei Tore mehr schießen können, dürfen uns aber auch bei ‚Hexer‘ Martin Hildenbrand bedanken, der heute sehr gut gehalten hat“, lobte der Coach seinen Goa-lie, der trotz acht Gegentreffer eine gewohnt überzeugende Leistung bot.

Dennoch nannte Reichert auch Verbesserungsansätze, die seine Mannschaft in den kommen-den Spielen besser beachten müssen. „Wir müssen daran arbeiten konstanter zu werden“, legte der Falken-Dompteur seinen Hauptkritikpunkt offen. Allerdings verwies Reichert auch noch einmal auf die Leistungsstärke der Hausherren, die ihren sowieso bereits qualitativ hochwertigen Kader noch einmal durch vier Top-Transfers verstärkten. „Königsbrunn will unbedingt aufsteigen, das merkt man. Die haben bei uns schon ganz gut gespielt und bekom-men dann noch einmal solche Granaten dazu“, verwies der Trainer auf die getätigten Transfers seit dem Hinspiel in Haßfurt, das die „Hawks“ dank einer überzeugenden Leistung im Schlussabschnitt noch mit 8:4 für sich entscheiden konnten.

„Das Spiel muss man jetzt einfach abhaken. Nächste Woche kommen die „Devils“ aus Ulm und gegen die wollen wir wieder unbedingt gewinnen und drei weitere Punkte einfahren“, zeigte sich Reichert abschließend kämpferisch und gab zudem die Marschroute für das anste-hende Heimspiel im Stadion am Großen Anger (Sonntag, 17.12., 18.30 Uhr) vor. Dort wird sich dann zeigen, ob sich die „Hawks“ nach einem wechselhaften Wochenende mit einem 8:0 Kantersieg gegen Selb sowie der deutlichen 8:1 Niederlage in Königsbrunn wieder gefangen haben und weitere wichtige Zähler für die Aufstiegsrunde einfahren können.

Statistik des Spiels
ESC Haßfurt:
Martin Hildenbrand, Dietz – Hora, Thebus, Stahl, Marco Hildenbrand, Bates – Kurz, Ki-nereisch, Lang, Babkovic, Franek, Dietrich, Breyer, Vollert 
Zuschauer: 349
Tor für Haßfurt: 7:1 Michal Babkovic
Strafzeiten: EHC Königsbrunn 22 / ESC Haßfurt 14.

Bericht folgt im Hassfurter Tagblatt.

Text und Foto: Daniel Göpfert

#eschassfurt #1mannschaft

Gameday!
Am heutigen Sonntag gastieren unsere Hawks um 18.00 Uhr bei den Pinguinen aus Königsbrunn. Die Hausherren liegen aktuell mit 21 Punkten aus lediglich elf Partien auf dem siebten Tabellenplatz und verloren das Hinspiel im Eisstadion am Großen Anger mit 8:4. Währenddessen grüßen unsere Hawks noch immer vom Platz an der Sonne und haben diesen mit einer Ausbeute von 36 Zählern aus 14 Spielen und somit einem Punkt Vorsprung auf Bad Kissingen sowie deren fünf auf Schweinfurt inne. Doch obwohl die Mannen um Coach Martin Reichert das Hinspiel deutlich für sich entscheiden konnten, sind die Pinguine heute alles andere als ein Außenseiter. Der EHC verstärkte sich seit der letzten Begegnung kräftig und verpflichtete gleich mehrere Akteure mit DEL-Erfahrung, darunter beispielsweise Fabio Carciola (u.a. München, Mannheim, Düsseldorf) und Jeffrey Szwez (u.a. Augsburg und Ingolstadt). Wir dürfen also sehr gespannt sein, ob unsere Hawks auch gegen die Pinguine drei Zähler aus Königsbrunn entführen und somit die Tabellenführung weiter verteidigen können.

#eschassfurt #1mannschaft
... mehr anzeigenweniger anzeigen

10.12.17

Gameday!
Am heutigen Sonntag gastieren unsere Hawks um 18.00 Uhr bei den Pinguinen aus Königsbrunn. Die Hausherren liegen aktuell mit 21 Punkten aus lediglich elf Partien auf dem siebten Tabellenplatz und verloren das Hinspiel im Eisstadion am Großen Anger mit 8:4. Währenddessen grüßen unsere Hawks noch immer vom Platz an der Sonne und haben diesen mit einer Ausbeute von 36 Zählern aus 14 Spielen und somit einem Punkt Vorsprung auf Bad Kissingen sowie deren fünf auf Schweinfurt inne. Doch obwohl die Mannen um Coach Martin Reichert das Hinspiel deutlich für sich entscheiden konnten, sind die Pinguine heute alles andere als ein Außenseiter. Der EHC verstärkte sich seit der letzten Begegnung kräftig und verpflichtete gleich mehrere Akteure mit DEL-Erfahrung, darunter beispielsweise Fabio Carciola (u.a. München, Mannheim, Düsseldorf) und Jeffrey Szwez (u.a. Augsburg und Ingolstadt). Wir dürfen also sehr gespannt sein, ob unsere Hawks auch gegen die Pinguine drei Zähler aus Königsbrunn entführen und somit die Tabellenführung weiter verteidigen können.

#eschassfurt #1mannschaft

ESC Haßfurt e.V. hat 2 neue Fotos hinzugefügt.

Kantersieg mit erstem Shutout der Saison

ESC Haßfurt – VER Selb 1b 8:0 (5:0, 3:0, 0:0)

Pflicht erfüllt und drei weitere Zähler für die Aufstiegsrunde eingefahren. Als „unberechenbaren Gegner“ stufte Trainer Martin Reichert den VER Selb 1b vor der Partie ein und erwartete „viel Arbeit“ für seine Jungs. Diese scheinen die warnenden Worte ihres Coachs jedoch verinnerlicht zu haben, zeigten sich von Beginn an hellwach und rangen die Gäste aus Oberfranken am Ende ungefährdet und verdient mit 8:0 nieder.
„Es ist alles eingetroffen, was wir uns im vornherein erhofft haben. Wir haben schnell geführt und das erste Drittel mit 5:0 gewonnen“, zeigte sich Reichert nach der Partie zufrieden mit dem Abschneiden seiner „Hawks“. Diese gingen bereits in der ersten Spielminute durch David Franek in Führung. Im Anschluss entwickelte sich eine faire, aber weitgehend einseitige Partie, in der die Hausherren ihre Chancen eiskalt ausnutzten. Zunächst erhöhte Michal Babkovic per Einzelaktion auf 2:0 (12.), ehe Michael Breyer nach Vorarbeit von David Franek ins verwaiste „Wölfe“-Gehäuse zum 3:0 einschob (13.). Sein erstes Tor im Falken-Dress erzielte kurz darauf Verteidiger-Neuzugang Daniel Hora (14.), der wenig später zudem sehenswert das Zuspiel für Babkovics 5:0 lieferte (18.). Im Gegensatz zum Hinspiel bei den Oberfranken, als die „Hawks“ den Start verschliefen und nach dem ersten Drittel gar mit 1:0 zurücklagen, präsentierten sich die Hausherren von Beginn an hellwach und gingen verdient mit einer komfortablen Führung in die erste Pause.

Auch nach Wiederanpfiff knüpften die Falken zunächst an ihre Leistungen aus dem ersten Spielabschnitt an und erhöhten durch Georg Lang (21.), Michael Breyer (28.) sowie Michal Babkovic (30.) auf 8:0. In der Folge jedoch verlor die Partie etwas an Fahrt. „Wenn man 8:0 führt geht man vielleicht nicht mehr in jede Situation voll rein“, erklärte Trainer Martin Reichert die nachfolgende Spielentwicklung. Beide Mannschaften ließen im Anschluss an Zielstrebigkeit sowie der nötigen Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen, sodass abgesehen von Michal Babkovics Pfostentreffer (33.) keine weiteren Großchancen zustande kamen und die „Hawks“ auch nach dem zweiten Drittel mit einer ungefährdeten Führung in die Pause gingen.

„Für mich war es abschließend wichtig, dass ich alle Spieler gesund über die Spielzeit bringe und sich niemand überanstrengt“, klärte Reichert nach dem Spiel über die Marschroute für das letzte Drittel auf, in dem keine der beiden Mannschaften mehr einnetzte. Deshalb sollte jeder der verfügbaren Spieler an diesem Abend seine nötige Spielpraxis bekommen und so durfte auch erstmals Backup-Goalie Jens Dietz in der Schlussphase für den ausgewechselten „Hexer“ Martin Hildenbrand das Falken-Tor hüten. Beide hielten gegen die „Wölfe“ ihren Kasten sauber und ermöglichten den „Hawks“ ihren ersten Shutout in der laufenden Saison. „Zu null ist natürlich immer ein super Ergebnis“, freute sich auch der Trainer über die Leistung seiner beiden Torhüter sowie deren Vorderleute. Den unrühmlichen Schlusspunkt unter die Partie setzte schließlich Gästespieler Sebastian Lück, der aufgrund einer obszönen Geste nach einem Check gegen Hawks-Angreifer Manuel Kurz und anschließender Streitigkeiten kurz vor dem Abpfiff noch eine Matchstrafe erhielt.

„Ich konnte heute einiges ausprobieren, habe öfter die Reihen umgestellt und geschaut, wie die Jungs zusammen passen“, gab der Falken-Dompteur nach dem Spiel Einblick in seine Planungen. „Aufgrund dessen, dass heute auch einige Leute gefehlt haben, waren die Reihen nicht so, wie ich sie normalerweise aufstellen würde. Aus diesem Grund wollte ich für solche Fälle ein wenig experimentieren, habe beispielsweise Daniel Hora oder andere Verteidiger als Stürmer ausprobiert und in die Reihen eingewechselt, sodass ich mit drei Sturmreihen spielen kann“, klärte Reichert weiter auf. Neben dem 8:0-Kantersieg konnten somit auch wichtige Erkenntnisse für die kommenden Partien gesammelt werden. „Heute hat jeder gespielt, der auf der Bank war und somit hoffe und glaube ich schon, dass wir für Sonntag noch einiges an Kraft im Tank haben“, blickte Reichert abschließend noch auf die schwere Aufgabe gegen die „Pinguine“ des EHC Königsbrunn voraus, die zuletzt kräftig auf dem Transfermarkt zuschlugen. Was am Ende des Abends jedoch zählt, sind die drei Punkte, die die „Hawks“ erfolgreich gegen die Oberfranken aus Selb im heimischen Stadion am Großen Anger behielten. Sie bedeuten einen weiteren Schritt in Richtung des großen Ziels Aufstiegsrunde, die mit jedem weiteren Sieg und Zähler immer in greifbarere Nähe rückt.

Statistik des Spiels
ESC Haßfurt:
Martin Hildenbrand, Dietz – Hora, Thebus, Stahl, Max Hildenbrand, Marco Hildenbrand, Bates – Kurz, Lang, Babkovic, Franek, Dietrich, Breyer
Schiedsrichter: Gut, Bösl, Laudenbach
Zuschauer: 241
Tore für Haßfurt: 1:0 (1.) Franek, 2:0 (12.) Babkovic (Kurz), 3:0 (13.) Breyer (Franek, Hora), 4:0 (14.) Hora (Babkovic, Kurz), 5:0 (18.) Babkovic (Hora, Stahl) 5-4, 6:0 (21.) Lang (Franek, Breyer), 7:0 (28.) Breyer (Franek), 8:0 (30.) Babkovic (Dietrich)
Strafzeiten: Haßfurt 4 / VER Selb 1b 29 plus 10 Matchstrafe gegen Sebastian Lück.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Fotos: Daniel Göpfert

#eschassfurt #1mannschaft
... mehr anzeigenweniger anzeigen

10.12.17

Kantersieg mit erstem Shutout der Saison

ESC Haßfurt – VER Selb 1b 8:0 (5:0, 3:0, 0:0)

Pflicht erfüllt und drei weitere Zähler für die Aufstiegsrunde eingefahren. Als „unberechenbaren Gegner“ stufte Trainer Martin Reichert den VER Selb 1b vor der Partie ein und erwartete „viel Arbeit“ für seine Jungs. Diese scheinen die warnenden Worte ihres Coachs jedoch verinnerlicht zu haben, zeigten sich von Beginn an hellwach und rangen die Gäste aus Oberfranken am Ende ungefährdet und verdient mit 8:0 nieder.
„Es ist alles eingetroffen, was wir uns im vornherein erhofft haben. Wir haben schnell geführt und das erste Drittel mit 5:0 gewonnen“, zeigte sich Reichert nach der Partie zufrieden mit dem Abschneiden seiner „Hawks“. Diese gingen bereits in der ersten Spielminute durch David Franek in Führung. Im Anschluss entwickelte sich eine faire, aber weitgehend einseitige Partie, in der die Hausherren ihre Chancen eiskalt ausnutzten. Zunächst erhöhte Michal Babkovic per Einzelaktion auf 2:0 (12.), ehe Michael Breyer nach Vorarbeit von David Franek ins verwaiste „Wölfe“-Gehäuse zum 3:0 einschob (13.). Sein erstes Tor im Falken-Dress erzielte kurz darauf Verteidiger-Neuzugang Daniel Hora (14.), der wenig später zudem  sehenswert das Zuspiel für Babkovics 5:0 lieferte (18.). Im Gegensatz zum Hinspiel bei den Oberfranken, als die „Hawks“ den Start verschliefen und nach dem ersten Drittel gar mit 1:0 zurücklagen, präsentierten sich die Hausherren von Beginn an hellwach und gingen verdient mit einer komfortablen Führung in die erste Pause.

Auch nach Wiederanpfiff knüpften die Falken zunächst an ihre Leistungen aus dem ersten Spielabschnitt an und erhöhten durch Georg Lang (21.), Michael Breyer (28.) sowie Michal Babkovic (30.) auf 8:0. In der Folge jedoch verlor die Partie etwas an Fahrt. „Wenn man 8:0 führt geht man vielleicht nicht mehr in jede Situation voll rein“, erklärte Trainer Martin Reichert die nachfolgende Spielentwicklung. Beide Mannschaften ließen im Anschluss an Zielstrebigkeit sowie der nötigen Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen, sodass abgesehen von Michal Babkovics Pfostentreffer (33.) keine weiteren Großchancen zustande kamen und die „Hawks“ auch nach dem zweiten Drittel mit einer ungefährdeten Führung in die Pause gingen.

„Für mich war es abschließend wichtig, dass ich alle Spieler gesund über die Spielzeit bringe und sich niemand überanstrengt“, klärte Reichert nach dem Spiel über die Marschroute für das letzte Drittel auf, in dem keine der beiden Mannschaften mehr einnetzte. Deshalb sollte jeder der verfügbaren Spieler an diesem Abend seine nötige Spielpraxis bekommen und so durfte auch erstmals Backup-Goalie Jens Dietz in der Schlussphase für den ausgewechselten „Hexer“ Martin Hildenbrand das Falken-Tor hüten. Beide hielten gegen die „Wölfe“ ihren Kasten sauber und ermöglichten den „Hawks“ ihren ersten Shutout in der laufenden Saison. „Zu null ist natürlich immer ein super Ergebnis“, freute sich auch der Trainer über die Leistung seiner beiden Torhüter sowie deren Vorderleute. Den unrühmlichen Schlusspunkt unter die Partie setzte schließlich Gästespieler Sebastian Lück, der aufgrund einer obszönen Geste nach einem Check gegen Hawks-Angreifer Manuel Kurz und anschließender Streitigkeiten kurz vor dem Abpfiff noch eine Matchstrafe erhielt.

„Ich konnte heute einiges ausprobieren, habe öfter die Reihen umgestellt und geschaut, wie die Jungs zusammen passen“, gab der Falken-Dompteur nach dem Spiel Einblick in seine Planungen. „Aufgrund dessen, dass heute auch einige Leute gefehlt haben, waren die Reihen nicht so, wie ich sie normalerweise aufstellen würde. Aus diesem Grund wollte ich für solche Fälle ein wenig experimentieren, habe beispielsweise Daniel Hora oder andere Verteidiger als Stürmer ausprobiert und in die Reihen eingewechselt, sodass ich mit drei Sturmreihen spielen kann“, klärte Reichert weiter auf. Neben dem 8:0-Kantersieg konnten somit auch wichtige Erkenntnisse für die kommenden Partien gesammelt werden. „Heute hat jeder gespielt, der auf der Bank war und somit hoffe und glaube ich schon, dass wir für Sonntag noch einiges an Kraft im Tank haben“, blickte Reichert abschließend noch auf die schwere Aufgabe gegen die „Pinguine“ des EHC Königsbrunn voraus, die zuletzt kräftig auf dem Transfermarkt zuschlugen. Was am Ende des Abends jedoch  zählt, sind die drei Punkte, die die „Hawks“ erfolgreich gegen die Oberfranken aus Selb im heimischen Stadion am Großen Anger behielten. Sie bedeuten einen weiteren Schritt in Richtung des großen Ziels Aufstiegsrunde, die mit jedem weiteren Sieg und Zähler immer in greifbarere Nähe rückt.

Statistik des Spiels
ESC Haßfurt:
Martin Hildenbrand, Dietz – Hora, Thebus, Stahl, Max Hildenbrand, Marco Hildenbrand, Bates – Kurz, Lang, Babkovic, Franek, Dietrich, Breyer
Schiedsrichter: Gut, Bösl, Laudenbach
Zuschauer: 241
Tore für Haßfurt: 1:0 (1.) Franek, 2:0 (12.) Babkovic (Kurz), 3:0 (13.) Breyer (Franek, Hora), 4:0 (14.) Hora (Babkovic, Kurz), 5:0 (18.) Babkovic (Hora, Stahl) 5-4, 6:0 (21.) Lang (Franek, Breyer), 7:0 (28.) Breyer (Franek), 8:0 (30.) Babkovic (Dietrich)
Strafzeiten: Haßfurt 4 / VER Selb 1b 29 plus 10 Matchstrafe gegen Sebastian Lück.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Fotos: Daniel Göpfert

#eschassfurt #1mannschaft

Gameday!

Am heutigen Freitag um 19.30 Uhr empfangen unsere Hawks am Tag der Vereine den VER Selb 1b. Alle Vereine, die mit mindestens fünf Mitgliedern und gleichzeitig mit demselben Outfit (z.B.Trikot) kommen, erhalten heute freien Eintritt und können sich ihre Karten an der Abendkasse abholen. Also kommt zusammen mit euren Teamkameraden und treibt unsere Hawks zum Sieg!

#eschassfurt #1mannschaft
... mehr anzeigenweniger anzeigen

08.12.17

Gameday!

Am heutigen Freitag um 19.30 Uhr empfangen unsere Hawks am Tag der Vereine den VER Selb 1b. Alle Vereine, die mit mindestens fünf Mitgliedern und gleichzeitig mit demselben Outfit (z.B.Trikot) kommen, erhalten heute freien Eintritt und können sich ihre Karten an der Abendkasse abholen. Also kommt zusammen mit euren Teamkameraden und treibt unsere Hawks zum Sieg!

#eschassfurt #1mannschaft

Harter Arbeitsaufgabe vor heimischer Kulisse folgt Prüfstein in der Fremde

ESC Haßfurt – VER Selb 1b (Freitag, 19.30 Uhr)
EHC Königsbrunn – ESC Haßfurt (18 Uhr)

Pflicht und Kür – so lautet das Doppelprogramm der Haßfurter „Hawks (1./33) am Wochenende. Während es bei der Hausaufgabe am Freitagabend gegen die „Wölfe“ des VER Selb 1b (10./12) zu einem „Dreier“ keine Alternativen gibt, hängen die berühmten Trauben zwei Tage später schon wesentlich höher: die siebte Auswärtsfahrt führt den Spitzenreiter am Sonntagabend zum EHC Königsbrunn (7./21), der am Ende nicht nur den Aufstiegsrundeneinzug, sondern ganz klar die Bayernliga erreichen will. Gleich drei ehemalige DEL-Profis haben sich dem Landesligisten deshalb neu angeschlossen.

Zwar beträgt der Vorsprung der Kreisstädter auf Platz sechs derzeit noch elf Zähler, doch angesichts des Durcheinanders in der Tabelle der Landesligagruppe 1, in der manche Kontrahenten bereits fünf Spiele mehr absolviert haben als andere, sollte das Hauptaugenmerk ausschließlich auf sich selbst gerichtet werden. „Das machen wir, keine Sorge“, betont Haßfurts Trainer Martin Reichert und rechnet nach dem packenden Derby gegen Schweinfurt mit einem „ebenso gefährlichen Gegner. Es braucht keiner zu glauben, dass wir gegen Selb 1b im vorbeigehen gewinnen. Ich gehe von harter Arbeit aus.“ Schon seit Mitte November befinden sich die Oberfranken auf einer „Auswärtstournee“, denn die Partie in Haßfurt ist bereits das fünfte Gastspiel in Folge. Bislang zog die Mannschaft des Trainerduos Stefan Wegmann und Dieter Fritsch dabei stets den Kürzeren. Sowohl in Freising (9:4), beim EV Dingolfing (7:5), beim ERSC Amberg (7:1) und zuletzt in Vilshofen (4:3), gab es teils deutliche Niederlagen. Trotzdem warnt Reichert vor den „unberechenbaren“ Gästen, die etwa bei den „River Rats“ in Dingolfing nach 40 Minuten bereits mit 4:1 in Führung lagen. „Schon im Hinspiel haben wir auch erst im letzten Drittel dominiert. Wir müssen von Anfang hellwach sein“, erinnert er daran, dass es zur zweiten Drittpause lediglich 3:3 stand und erst dank eines 3:0-Erfolges im Schlussabschnitt ein deutlicher Sieg wurde. „Ich hoffe wieder auf lautstarke Unterstützung von den Rängen“, freut er sich deshalb wieder auf viele ESC-Fans, die am Freitag wohl unter sich sein werden.

Mit einem weiteren Sieg im Gepäck und somit weiterhin als Tabellenführer, wollen die „Hawks“ jedenfalls die Reise zum EHC Königsbrunn antreten. Dort wartet eine enorm schwere Aufgabe, denn nach dem am Ende deutlichen 8:4-Niederlage im Hinspiel vor zwei Wochen hat sich bei den bayrischen Schwaben personell einiges getan und scheinbar wollen es die Königsbrunner, die seit der Niederlage keine weitere Partie mehr bestritten haben, nun wissen: als neuer Spielertrainer für den mittlerweile entlassen Trainer Alexander Wedl wurde Fabio Carciola präsentiert, der zuletzt bei den „Sonthofener Bulls“ in der Oberliga aktiv war. Doch der 32-jährige Kasseler hat noch viel mehr vorzuweisen, schließlich bestritt er für den deutschen Meister EHC München, Adler Mannheim, der Düsseldorfer EG oder den Augsburger „Panthern“ über 400 Spiele in der Deutschen Eishockeyliga (DEL) und stand sogar für die Nationalmannschaft auf dem Eis. Ebenfalls neu und DEL-erfahren (Augsburg und Ingolstadt) ist auch der gebürtige kanadische Angreifer Jeffrey Szwez, der vom ESV Kaufbeuren zu den Brunnenstädtern wechselt. Zu guter Letzt laufen gegen Haßfurt auch erstmals die Neuzugänge 3 und 4 auf, der tschechische Verteidiger Lukàs Hruzik, sowie mit Matthias Forster (zuletzt Sonthofen) ein weiterer Ex-DEL-Profi. Schwer vorstellbar, dass Königsbrunn mit diesem Kader noch eine Partie verliert.

Während die Auswärtssaison von „Pinguine“-Kapitän Marc Steicher und Co. derweil bislang sehr mäßig verlief, ist die Heimbilanz makellos: zwölf Punkte in vier Begegnungen, darunter ein glattes 4:0 gegen den ERSC Amberg oder der 6:1-Erfolg gegen die SE Freising, sprechen eine deutliche Sprache. Angesichts der neuen personellen Situation sind die „Hawks“, so komisch es klingt, trotz ihrer Spitzenposition diesmal nur Außenseiter und ihre makellose Auswärtsbilanz von 18 Punkten in den bisherigen sechs Gastspielen stark gefährdet. „Wir haben natürlich sehr großen Respekt vor Königsbrunn“, betont Martin Reichert. Doch das Selbstvertrauen im Haßfurter Lager ist trotz der unglücklichen Derbyniederlage gegen Schweinfurt groß. „Angst haben wir freilich keine. Ich erwarte wie schon im Hinspiel eine weitgehend offene Partie. Ich weiß, dass meine Mannschaft wieder ihr Bestes gibt, um auch in Königsbrunn zu bestehen. Was am Ende herausspringt, werden wir sehen“, zeigt sich Reichert deshalb „trotz allem vorsichtig optimistisch.“
Pascal Marx steht aufgrund seiner noch nicht ausgeheilten Fingerverletzung ebenso nicht zur Verfügung wie Toptorjäger Jakub Sramek nach dessen Rippenprellung im Derby. Fabian Vollert ist zudem am Freitag beruflich verhindert.

Beim Heimspiel gegen Selb 1b findet derweil der „Tag der Vereine“ statt. Mindestens fünf Zuschauer, die das gleiche Outfit (Trikot) tragen, erhalten dabei unter dem Motto „Wir zusammen für die Hawks“ freien Eintritt.

Aufgebot ESC Haßfurt:
Martin Hildenbrand, Dietz – Thebus, Hora, Marco Hildenbrand, Max Hildenbrand, Stahl, Bates – Lang, Franek, Breyer, Kurz, Kinereisch, Dietrich, Babkovic, Vollert.

Bericht folgt im Hassfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann.

#eschassfurt #1mannschaft
... mehr anzeigenweniger anzeigen

07.12.17

Harter Arbeitsaufgabe vor heimischer Kulisse folgt Prüfstein in der Fremde

ESC Haßfurt – VER Selb 1b (Freitag, 19.30 Uhr)
EHC Königsbrunn – ESC Haßfurt (18 Uhr)

Pflicht und Kür – so lautet das Doppelprogramm der Haßfurter „Hawks (1./33) am Wochenende. Während es bei der Hausaufgabe am Freitagabend gegen die „Wölfe“ des VER Selb 1b (10./12) zu einem „Dreier“ keine Alternativen gibt, hängen die berühmten Trauben zwei Tage später schon wesentlich höher: die siebte Auswärtsfahrt führt den Spitzenreiter am Sonntagabend zum EHC Königsbrunn (7./21), der am Ende nicht nur den Aufstiegsrundeneinzug, sondern ganz klar die Bayernliga erreichen will. Gleich drei ehemalige DEL-Profis haben sich dem Landesligisten deshalb neu angeschlossen.

Zwar beträgt der Vorsprung der Kreisstädter auf Platz sechs derzeit noch elf Zähler, doch angesichts des Durcheinanders in der Tabelle der Landesligagruppe 1, in der manche Kontrahenten bereits fünf Spiele mehr absolviert haben als andere, sollte das Hauptaugenmerk ausschließlich auf sich selbst gerichtet werden. „Das machen wir, keine Sorge“, betont Haßfurts Trainer Martin Reichert und rechnet nach dem packenden Derby gegen Schweinfurt mit einem „ebenso gefährlichen Gegner. Es braucht keiner zu glauben, dass wir gegen Selb 1b im vorbeigehen gewinnen. Ich gehe von harter Arbeit aus.“ Schon seit Mitte November befinden sich die Oberfranken auf einer „Auswärtstournee“, denn die Partie in Haßfurt ist bereits das fünfte Gastspiel in Folge. Bislang zog die Mannschaft des Trainerduos Stefan Wegmann und Dieter Fritsch dabei stets den Kürzeren. Sowohl in Freising (9:4), beim EV Dingolfing (7:5), beim ERSC Amberg (7:1) und zuletzt in Vilshofen (4:3), gab es teils deutliche Niederlagen. Trotzdem warnt Reichert vor den „unberechenbaren“ Gästen, die etwa bei den „River Rats“ in Dingolfing nach 40 Minuten bereits mit 4:1 in Führung lagen. „Schon im Hinspiel haben wir auch erst im letzten Drittel dominiert. Wir müssen von Anfang hellwach sein“, erinnert er daran, dass es zur zweiten Drittpause lediglich 3:3 stand und erst dank eines 3:0-Erfolges im Schlussabschnitt ein deutlicher Sieg wurde. „Ich hoffe wieder auf lautstarke Unterstützung von den Rängen“, freut er sich deshalb wieder auf viele ESC-Fans, die am Freitag wohl unter sich sein werden.

Mit einem weiteren Sieg im Gepäck und somit weiterhin als Tabellenführer, wollen die „Hawks“ jedenfalls die Reise zum EHC Königsbrunn antreten. Dort wartet eine enorm schwere Aufgabe, denn nach dem am Ende deutlichen 8:4-Niederlage im Hinspiel vor zwei Wochen hat sich bei den bayrischen Schwaben personell einiges getan und scheinbar wollen es die Königsbrunner, die seit der Niederlage keine weitere Partie mehr bestritten haben, nun wissen: als neuer Spielertrainer für den mittlerweile entlassen Trainer Alexander Wedl wurde Fabio Carciola präsentiert, der zuletzt bei den „Sonthofener Bulls“ in der Oberliga aktiv war. Doch der 32-jährige Kasseler hat noch viel mehr vorzuweisen, schließlich bestritt er für den deutschen Meister EHC München, Adler Mannheim, der Düsseldorfer EG oder den Augsburger „Panthern“ über 400 Spiele in der Deutschen Eishockeyliga (DEL) und stand sogar für die Nationalmannschaft auf dem Eis. Ebenfalls neu und DEL-erfahren (Augsburg und Ingolstadt) ist auch der gebürtige kanadische Angreifer Jeffrey Szwez, der vom ESV Kaufbeuren zu den Brunnenstädtern wechselt. Zu guter Letzt laufen gegen Haßfurt auch erstmals die Neuzugänge 3 und 4 auf, der tschechische Verteidiger Lukàs Hruzik, sowie mit Matthias Forster (zuletzt Sonthofen) ein weiterer Ex-DEL-Profi. Schwer vorstellbar, dass Königsbrunn mit diesem Kader noch eine Partie verliert.

Während die Auswärtssaison von „Pinguine“-Kapitän Marc Steicher und Co. derweil bislang sehr mäßig verlief, ist die Heimbilanz makellos: zwölf Punkte in vier Begegnungen, darunter ein glattes 4:0 gegen den ERSC Amberg oder der 6:1-Erfolg gegen die SE Freising, sprechen eine deutliche Sprache. Angesichts der neuen personellen Situation sind die „Hawks“, so komisch es klingt, trotz ihrer Spitzenposition diesmal nur Außenseiter und ihre makellose Auswärtsbilanz von 18 Punkten in den bisherigen sechs Gastspielen stark gefährdet. „Wir haben natürlich sehr großen Respekt vor Königsbrunn“, betont Martin Reichert. Doch das Selbstvertrauen im Haßfurter Lager ist trotz der unglücklichen Derbyniederlage gegen Schweinfurt groß. „Angst haben wir freilich keine. Ich erwarte wie schon im Hinspiel eine weitgehend offene Partie. Ich weiß, dass meine Mannschaft wieder ihr Bestes gibt, um auch in Königsbrunn zu bestehen. Was am Ende herausspringt, werden wir sehen“, zeigt sich Reichert deshalb „trotz allem vorsichtig optimistisch.“
Pascal Marx steht aufgrund seiner noch nicht ausgeheilten Fingerverletzung ebenso nicht zur Verfügung wie Toptorjäger Jakub Sramek nach dessen Rippenprellung im Derby. Fabian Vollert ist zudem am Freitag beruflich verhindert.

Beim Heimspiel gegen Selb 1b findet derweil der „Tag der Vereine“ statt. Mindestens fünf Zuschauer, die das gleiche Outfit (Trikot) tragen, erhalten dabei unter dem Motto „Wir zusammen für die Hawks“ freien Eintritt.

Aufgebot ESC Haßfurt:
Martin Hildenbrand, Dietz – Thebus, Hora, Marco Hildenbrand, Max Hildenbrand, Stahl, Bates – Lang, Franek, Breyer, Kurz, Kinereisch, Dietrich, Babkovic, Vollert.

Bericht folgt im Hassfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann.

#eschassfurt #1mannschaft

WLAN-Hotspot für den ESC


Ab sofort stellt die Firma Jocoon einen WLAN-Hotspot in der Eishalle zur Verfügung

Wir sind bei Facebook

Ergebnisse und Tabellen

Unsere Sponsoren