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Letzten Spiele der Hassfurt Hawks
ESC Hassfurt 6 - 4 ESV Buchloe
23.02.2018 - 19:30 Uhr - Stadion am Großen Anger
ESC Hassfurt 7 - 10 EHC Königsbrunn
18.02.2018 - 18:30 Uhr - Stadion am Großen Anger
EC Bad Kissingen 10 - 9 ESC Hassfurt
16.02.2018 - 20:00 Uhr - Eissporthalle Bad Kissingen

ESC Haßfurt e.V. hat 4 neue Fotos hinzugefügt.

„Hawks" erkämpfen gegen „Pirates" den dritten Sieg in der Verzahnungsrunde

ESC Haßfurt – ESV Buchloe 6:4 (2:1, 3:2, 1:1)

Eine einfache Begründung hatte Martin Reichert am Ende parat: „Wir haben heute einfach zum richtigen Zeitpunkt die wichtigen Tore gemacht.“ Für den Trainer der Haßfurter „Hawks“ war dies einer der Schlüssel für den Erfolg über die „Pirates“ des ESV Buchloe. Beim 6:4-Sieg am Freitagabend spielte aber auch wieder die tolle Moral der Mannschaft sowie der unbedingte Siegeswillen eine große Rolle. „Wir sind dafür zuletzt leider nie belohnt worden. Gott sei dank heute“, freute er sich mit und vor allem für die Mannschaft.
Und die war wie schon in den letzten Wochen wieder einmal sehr überschaubar: Gerade einmal 13 Feldspieler konnte Reichert ins Rennen schicken sowie erstmals von Beginn an Ersatztorwart Jens Dietz, nachdem auch Michael Tscherepanow grippegeschwächt nur auf der Ersatzbank Platz nehmen konnte. Vorweg: Der 27-jährige machte seine Sache gut. „Hervorragend gehalten, da gibt es nichts zu meckern“, holte er sich deshalb ein Sonderlob von seinem Trainer ab. Doch insgesamt, betonte Reichert, war es „einfach wichtig, wieder einmal ein Spiel zu gewinnen.“
Dabei war es vor Beginn klar, dass sich die Gäste angesichts der Tabellensituation bereits unter starken Zugzwang befinden. „Verlieren verboten“, hieß es für die Mannschaft von Reicherts Kollegen Norbert Zabel, die immerhin das Abstiegsgespenst schon über ihrem Eisstadion kreisen sieht. Trotzdem übernahmen nicht die „Freibeuter“, sondern die Hausherren schnell das Kommando auf dem Eis. Erst erzielte Michal Babkovic das 1:0 höchstpersönlich (5.), ehe der wiederholt zum „Spieler des Abend“ gewählte Slowake mustergültig für Jakub Sramek vorbereitete, der wenig später auf 2:0 erhöhte (7.) und dabei dem Buchloer Schlussmann Daniel Blankenburg keine Chane ließ. Natürlich drängten die kalt erwischten „Pirates“ auf den schnellen Anschluss, der ihnen nach gleich mehreren Pfosten- und Lattentreffern schließlich auch gelang (Mario Seifert war erfolgreich, 15.). Der größere Siegeswille war an diesem Abend aber sehr zur Freude der lediglich 257 zahlenden Zuschauer auf Seiten der „Hawks“. Und somit beendenden Kapitän Christian Dietrich und seine Teamkollegen auch den zweiten Abschnitt für sich, nachdem es im wahrsten Sinne des Wortes „hin und her“ ging. Jakub Sramek (22.) in Unterzahl sowie Michael Breyer und Michal Babkovic jeweils in Überzahl (27./40.), sorgten bei Gegentreffern von Tobias Kastenmeier (22.) und Ladislav Marek (36.) dafür, dass der zweite Pausentee mit einem 5:3-Vorsprung im Rücken getrunken werden konnte. Im Schlussdrittel ließen sich Haßfurts Puckjäger dann nicht mehr die Butter vom Brot nehmen: Nachdem sich Jakub Sramek auch gegen heftige Buchloer Gegenwehr durchsetzte und das 6:3 sogar auf Knien erzielte (48.), schaffte es auf der anderen Seite nur Marc Weigant noch einmal, Jens Dietz im ESC-Gehäuse mit einem Abstauber zu überwinden (53.). Mit viel Willen und tollem kämpferischen Einsatz verdienten er und seine Vorderleute sich den dritten „Dreier“ in der Verzahnungsrunde.
Der Gegner habe es „versäumt, die Tore zu schießen, wenn sie die Chance dazu hatten. Und das war für uns heute einfach auch wichtig.“ Der sehr zufriedene Martin Reichert freute sich freilich in erster Linie aber über die Leistung seiner Mannschaft, die in den letzten Wochen mit einer ähnlichen Leidenschaft, aber oftmals glücklos agierte. „Wir haben uns nie aufgegeben. Die ganzen Spiele haben gezeigt, dass wir immer mit toller Moral 60 Minuten unterwegs sind.

Statistik des Spiels
ESC Haßfurt: Tscherepanow, Dietz – Hora, Thebus, Stahl, Marco Hildenbrand – Kinereisch, Babkovic, Franek, Sramek, Hümmer, Dietrich, Stach, Breyer, Vollert
Schiedsrichter: Schmidt – Freist, Kaderabek
Zuschauer: 257
Tore für Haßfurt: 1:0 (4.) Babkovic, 2:0 (7.) Sramek (Babkovic, Stach), 3:1 (22.) Sramek (Babkovic) 4-5, 4:2 (27.) Breyer (Babkovic, Thebus) 5-4, 5:3 (40.) Babkovic (Breyer) 5-4, 6:3 (48.) Sramek (Marco Hildenbrand)
Strafzeiten: Haßfurt 8 / Buchloe 12 plus Disziplinarstrafe gegen Seifert.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Fotos: Ralf Naumann

#eschassfurt #1mannschaft
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24.02.18

„Hawks erkämpfen gegen „Pirates den dritten Sieg in der Verzahnungsrunde

ESC Haßfurt – ESV Buchloe 6:4 (2:1, 3:2, 1:1)

Eine einfache Begründung hatte Martin Reichert am Ende parat: „Wir haben heute einfach zum richtigen Zeitpunkt die wichtigen Tore gemacht.“ Für den Trainer der Haßfurter „Hawks“ war dies einer der Schlüssel für den Erfolg über die „Pirates“ des ESV Buchloe. Beim 6:4-Sieg am Freitagabend spielte aber auch wieder die tolle Moral der Mannschaft sowie der unbedingte Siegeswillen eine große Rolle. „Wir sind dafür zuletzt leider nie belohnt worden. Gott sei dank heute“, freute er sich mit und vor allem für die Mannschaft.
Und die war wie schon in den letzten Wochen wieder einmal sehr überschaubar: Gerade einmal 13 Feldspieler konnte Reichert ins Rennen schicken sowie erstmals von Beginn an Ersatztorwart Jens Dietz, nachdem auch Michael Tscherepanow grippegeschwächt nur auf der Ersatzbank Platz nehmen konnte. Vorweg: Der 27-jährige machte seine Sache gut. „Hervorragend gehalten, da gibt es nichts zu meckern“, holte er sich deshalb ein Sonderlob von seinem Trainer ab. Doch insgesamt, betonte Reichert, war es „einfach wichtig, wieder einmal ein Spiel zu gewinnen.“
Dabei war es vor Beginn klar, dass sich die Gäste angesichts der Tabellensituation bereits unter starken Zugzwang befinden. „Verlieren verboten“, hieß es für die Mannschaft von Reicherts Kollegen Norbert Zabel, die immerhin das Abstiegsgespenst schon über ihrem Eisstadion kreisen sieht. Trotzdem übernahmen nicht die „Freibeuter“, sondern die Hausherren schnell das Kommando auf dem Eis. Erst erzielte Michal Babkovic das 1:0 höchstpersönlich (5.), ehe der wiederholt zum „Spieler des Abend“ gewählte Slowake mustergültig für Jakub Sramek vorbereitete, der wenig später auf 2:0 erhöhte (7.) und dabei dem Buchloer Schlussmann Daniel Blankenburg keine Chane ließ. Natürlich drängten die kalt erwischten „Pirates“ auf den schnellen Anschluss, der ihnen nach gleich mehreren Pfosten- und Lattentreffern schließlich auch gelang (Mario Seifert war erfolgreich, 15.). Der größere Siegeswille war an diesem Abend aber sehr zur Freude der lediglich 257 zahlenden Zuschauer auf Seiten der „Hawks“. Und somit beendenden Kapitän Christian Dietrich und seine Teamkollegen auch den zweiten Abschnitt für sich, nachdem es im wahrsten Sinne des Wortes „hin und her“ ging. Jakub Sramek (22.) in Unterzahl sowie Michael Breyer und Michal Babkovic jeweils in Überzahl (27./40.), sorgten bei Gegentreffern von Tobias Kastenmeier (22.) und Ladislav Marek (36.) dafür, dass der zweite Pausentee mit einem 5:3-Vorsprung im Rücken getrunken werden konnte. Im Schlussdrittel ließen sich Haßfurts Puckjäger dann nicht mehr die Butter vom Brot nehmen: Nachdem sich Jakub Sramek auch gegen heftige Buchloer Gegenwehr durchsetzte und das 6:3 sogar auf Knien erzielte (48.), schaffte es auf der anderen Seite nur Marc Weigant noch einmal, Jens Dietz im ESC-Gehäuse mit einem Abstauber zu überwinden (53.). Mit viel Willen und tollem kämpferischen Einsatz verdienten er und seine Vorderleute sich den dritten „Dreier“ in der Verzahnungsrunde.
Der Gegner habe es „versäumt, die Tore zu schießen, wenn sie die Chance dazu hatten. Und das war für uns heute einfach auch wichtig.“ Der sehr zufriedene Martin Reichert freute sich freilich in erster Linie aber über die Leistung seiner Mannschaft, die in den letzten Wochen mit einer ähnlichen Leidenschaft, aber oftmals glücklos agierte. „Wir haben uns nie aufgegeben. Die ganzen Spiele haben gezeigt, dass wir immer mit toller Moral 60 Minuten unterwegs sind. 

Statistik des Spiels
ESC Haßfurt: Tscherepanow, Dietz – Hora, Thebus, Stahl, Marco Hildenbrand – Kinereisch, Babkovic, Franek, Sramek, Hümmer, Dietrich, Stach, Breyer, Vollert
Schiedsrichter: Schmidt – Freist, Kaderabek
Zuschauer: 257
Tore für Haßfurt: 1:0 (4.) Babkovic, 2:0 (7.) Sramek (Babkovic, Stach), 3:1 (22.) Sramek (Babkovic) 4-5, 4:2 (27.) Breyer (Babkovic, Thebus) 5-4, 5:3 (40.) Babkovic (Breyer) 5-4, 6:3 (48.) Sramek (Marco Hildenbrand)
Strafzeiten: Haßfurt 8 / Buchloe 12 plus Disziplinarstrafe gegen Seifert.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Fotos: Ralf Naumann

#eschassfurt #1mannschaft

Gameday!
Am heutigen Freitag empfangen unsere Hawks (8./ 6 Punkte) um 19.30 Uhr den ESV Buchloe (5./ 12 Punkte) im Eisstadion am Großen Anger. Die „Pirates“ starteten als bestplatziertes Bayernligateam in die Verzahnungsrunde, müssen aber nach einem verpatzten Start nun um den Klassenerhalt kämpfen. Zuletzt setzte sich der ESV auswärts knapp beim EV Moosburg mit 3:2 durch, was allerdings erst den vierten Sieg in neun Partien bedeutete. Mit ihren 34 erzielten Treffern sowie 42 Gegentoren rangieren die „Pirates“ in diesen Statistiken ebenfalls im Mittelfeld der Verzahnungsrunde, während unsere Hawks den drittbesten Angriff (49 Tore) sowie allerdings die schwächste Defensive (58 Gegentore) stellen. Dennoch wollen die Mannen um Coach Martin Reichert nach der knappen 6:5 Hinspielpleite vor heimischer Kulisse Revanche nehmen und alles dafür tun, um die drei Punkte in Haßfurt zu behalten. Damit dies gelingt, brauchen die Jungs auch eure Unterstützung. Also kommt heute Abend um 19.30 Uhr zahlreich ins Eisstadion am Großen Anger und treibt die Mannschaft lautstark zum Erfolg! Zudem können bereits heute Abend Karten für das Heimspiel gegen den ERV Schweinfurt am 04.03.2018 am Fanstand erworben werden!

#eschassfurt #1mannschaft
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23.02.18

Gameday!
Am heutigen Freitag empfangen unsere Hawks (8./ 6 Punkte) um 19.30 Uhr den ESV Buchloe (5./ 12 Punkte) im Eisstadion am Großen Anger. Die „Pirates“ starteten als bestplatziertes Bayernligateam in die Verzahnungsrunde, müssen aber nach einem verpatzten Start nun um den Klassenerhalt kämpfen. Zuletzt setzte sich der ESV auswärts knapp beim EV Moosburg mit 3:2 durch, was allerdings erst den vierten Sieg in neun Partien bedeutete. Mit ihren 34 erzielten Treffern sowie 42 Gegentoren rangieren die „Pirates“ in diesen Statistiken ebenfalls im Mittelfeld der Verzahnungsrunde, während unsere Hawks den drittbesten Angriff (49 Tore) sowie allerdings die schwächste Defensive (58 Gegentore) stellen. Dennoch wollen die Mannen um Coach Martin Reichert nach der knappen 6:5 Hinspielpleite vor heimischer Kulisse Revanche nehmen und alles dafür tun, um die drei Punkte in Haßfurt zu behalten. Damit dies gelingt, brauchen die Jungs auch eure Unterstützung. Also kommt heute Abend um 19.30 Uhr zahlreich ins Eisstadion am Großen Anger und treibt die Mannschaft lautstark zum Erfolg! Zudem können bereits heute Abend Karten für das Heimspiel gegen den ERV Schweinfurt am 04.03.2018 am Fanstand erworben werden! 

#eschassfurt #1mannschaft

Spendenaktion zu Gunsten der Familie Krepelka

Dass sie auf dem Eis zwar Rivalen sind, aber abseits davon das Wort „gemeinsam“ im Vordergrund steht, wurde durch zwei tolle Aktionen am vergangenen Wochenende wieder einmal bewiesen. Sowohl beim Derby der Haßfurter „Hawks“ in Bad Kissingen sowie zwei Tage später im Schweinfurter „Icedome“, als ebenfalls die Kissinger „Wölfe“ bei den „Mighty Dogs“ antraten, fanden von den Fans der Kurstädter, der „Hawks“ und der „Schweinfurter Plärrdeifel“ organisierte Sammelaktionen statt. Nach dem Motto „In den Farben getrennt, in der Sache vereint“, wurde um Spenden für die Mutter von Petr Krepelka gebeten. Seit dem Bruch eines Halswirbels des tschechischen ESC-Angreifers beim Ligaspiel in Freising Mitte Oktober des vergangenen Jahres, steht sie ihrem Sohn in der Murnauer Klinik zur Seite. Für die Kosten muss sie dabei selbst aufkommen. Um die Familie finanziell etwas zu entlasten bekommt sie nun den Erlös aus den Spendenboxen sowie jeweils einen Euro pro Zuschauer aus dem erhöhten Eintrittsgeld in Bad Kissingen. Alleine dort kamen 1250 Euro zusammen. „Zwei top Aktionen, die zeigen, dass der Sport nicht immer das wichtigste ist“, dankte ESC-Sportvorstand Andreas Kurz für die Solidarität mit der Familie Krepelka. Auch Rivalitäten würden in solchen Momenten vergessen. „Das ist ein Zeichen von Größe, gerade im Hinblick auf die sportliche Rivalität der Vereine untereinander.“

Text und Foto: Ralf Naumann

#eschassfurt #1mannschaft
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22.02.18

Spendenaktion zu Gunsten der Familie Krepelka

Dass sie auf dem Eis zwar Rivalen sind, aber abseits davon das Wort „gemeinsam“ im Vordergrund steht, wurde durch zwei tolle Aktionen am vergangenen Wochenende wieder einmal bewiesen. Sowohl beim Derby der Haßfurter „Hawks“ in Bad Kissingen sowie zwei Tage später im Schweinfurter „Icedome“, als ebenfalls die Kissinger „Wölfe“ bei den „Mighty Dogs“ antraten, fanden von den Fans der Kurstädter, der „Hawks“ und der „Schweinfurter Plärrdeifel“ organisierte Sammelaktionen statt. Nach dem Motto „In den Farben getrennt, in der Sache vereint“, wurde um Spenden für die Mutter von Petr Krepelka gebeten. Seit dem Bruch eines Halswirbels des tschechischen ESC-Angreifers beim Ligaspiel in Freising Mitte Oktober des vergangenen Jahres, steht sie ihrem Sohn in der Murnauer Klinik zur Seite. Für die Kosten muss sie dabei selbst aufkommen. Um die Familie finanziell etwas zu entlasten bekommt sie nun den Erlös aus den Spendenboxen sowie jeweils einen Euro pro Zuschauer aus dem erhöhten Eintrittsgeld in Bad Kissingen. Alleine dort kamen 1250 Euro zusammen. „Zwei top Aktionen, die zeigen, dass der Sport nicht immer das wichtigste ist“, dankte ESC-Sportvorstand Andreas Kurz für die Solidarität mit der Familie Krepelka. Auch Rivalitäten würden in solchen Momenten vergessen. „Das ist ein Zeichen von Größe, gerade im Hinblick auf die sportliche Rivalität der Vereine untereinander.“

Text und Foto: Ralf Naumann

#eschassfurt #1mannschaft

„Hawks“ wollen gegen Bayernligisten zwei Siege einfahren

ESC Haßfurt – ESV Buchloe (Freitag, 19.30 Uhr)
EV Moosburg – ESC Haßfurt (Sonntag, 17.15 Uhr)

Erst den Rückstand auf den ESV Buchloe (5./12) verkürzen und dann am EV Moosburg (7./7) vorbeiziehen: Die Haßfurter „Hawks“ (8./6) haben am drittletzten Doppelspieltag in der Verzahnungsrunde zwei Ziele vor Augen. Und für Martin Reichert sind die Vorhaben trotz der zuletzt bitteren Niederlagen mit jeweils zehn Gegentreffern „nicht unlösbar. Der Druck steht ganz klar auf Seiten der beiden Gegner, die bekanntlich nicht absteigen wollen und deshalb mächtig unter Zugzwang stehen.“
Recht hat der ESC-Trainer, denn der Rückstand der beiden Bayernligisten auf den ersten Aufstiegs- beziehungsweise Nichtabstiegsplatz beträgt bereits fünf sowie sogar zehn Punkte. Die besseren Chancen haben dabei noch die anfänglich am gefährlichsten eingeschätzten „Pirates“ aus Buchloe, schließlich beendeten sie die Bayernligahauptrunde auf Platz 9. Doch in der Verzahnungsrunde läuft es für die Mannschaft von Trainer Norbert Zabel nicht so erfolgreich, wie anfangs erwartet. Nach neun Partien gingen die Ostallgäuer nur vier Mal als Sieger vom Eis, darunter auch nach dem knappen 6:5 gegen Haßfurt im Hinspiel. Vor allem auswärts hapert es aber bislang, denn nach einer 9:2-Klatsche in Bad Kissingen konnten sie sich nur mit Mühe beim ERSC Amberg durchsetzen (5:6 n. V.) und hatten auch bei der 7:1-Niederlage in Pfaffenhofen keine Chance. Ihren ersten Auswärtsdreier holten sie sich vor fünf Tagen beim hartumkämpften 3:2-Sieg in Moosburg. „Ganz klar, wir wollen uns für die Hinspielniederlage revanchieren“, kündigt Martin Reichert eine „couragiert, willige und kämpferische Mannschaft wie schon zuletzt in Bad Kissingen und gegen Königsbrunn“ an. „Und hoffentlich“, betont er, „haben wir dann auch einmal das zuletzt oftmals fehlende Glück einmal auf unserer Seite.“ Natürlich ist ihm andererseits bewusst, dass auch die eigenen, meist individuellen (Abwehr-) Fehler „endlich abgestellt werden“ müssen. „Wer auswärts neun Tore erzielt und zu Hause sieben, muss ein Spiel eigentlich als Gewinner beenden“, blickt er deshalb nur ungern auf das letzte Wochenende zurück.
Eventuell könnte Sonntagsgegner EV Moosburg bei einem Sieg der „Hawks“ schon am Freitag in der Tabelle überholt werden, wenn dieser auch bei den „Schweinfurter „Mighty Dogs“ wieder leer ausgeht. Dies wäre aufgrund der langen Negativserie keine Überraschung. Fünf Mal in Folge kassierte der Vorrundentabellenletzte der Bayernliga teils deutliche Niederlagen. Der Abstieg könnte schon an diesem Wochenende besiegelt werden. „Wir werden alles daran setzen, beim EV Moosburg zu bestehen und die unglückliche 5:6-Pleite im Hinspiel vergessen zu machen. Außerdem“, betont Martin Reichert, „habe ich das damalige Kurzgespräch mit Herrn Englbrecht noch nicht vergessen. Ich hätte nichts dagegen, dem EV Moosburg seinen Landesligaplatz zu sichern.“ Ende Januar hatte sich der ehemalige Nationaltorwart Bernhard „Bernie“ Englbrecht über die einheitlichen Haßfurter Aufwärmtrikots mit dem Schriftzug „Petr Krepelka“ moniert und mit einer angeblich nicht getätigten Aussage über „Querschnittsgelähmte“ für mächtig Wirbel gesorgt.
Die Vorhaben für beide Partien sind klar definiert. Fraglich ist einzig wieder, mit welchem Personal Reichert planen kann. Während Georg Lang definitiv noch ausfällt, ist auch für Philipp Bates, der sich am Freitag einem operativen Eingriff unterziehen muss, die Saison beendet. Teils dicke Fragezeichen stehen zudem aus unterschiedlichem Grund weiterhin hinter David Franek, Jan Trübenekr, Pascal Marx und Manuel Kurz. Und ob Max Hildenbrand nach seiner Acht-Spiele-Sperre überhaupt noch einmal ins Geschehen eingreifen kann, steht noch in den Sternen. „Eine Prüfung der Chancen unsererseits läuft im Moment“, sagt Andreas Kurz bezüglich eines Einspruches.

Aufgebot ESC Haßfurt: Tscherepanow, Dietz – Hora, Thebus, Marco Hildenbrand, Stahl, Marx (?) – Kurz (?), Kinereisch, Trübenekr (?), Babkovic, Franek (?), Sramek, Hümmer, Dietrich, Stach, Breyer, Vollert.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann

#eschassfurt #1mannschaft
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22.02.18

„Hawks“ wollen gegen Bayernligisten zwei Siege einfahren

ESC Haßfurt – ESV Buchloe (Freitag, 19.30 Uhr)
EV Moosburg – ESC Haßfurt (Sonntag, 17.15 Uhr)

Erst den Rückstand auf den ESV Buchloe (5./12) verkürzen und dann am EV Moosburg (7./7) vorbeiziehen: Die Haßfurter „Hawks“ (8./6) haben am drittletzten Doppelspieltag in der Verzahnungsrunde zwei Ziele vor Augen. Und für Martin Reichert sind die Vorhaben trotz der zuletzt bitteren Niederlagen mit jeweils zehn Gegentreffern „nicht unlösbar. Der Druck steht ganz klar auf Seiten der beiden Gegner, die bekanntlich nicht absteigen wollen und deshalb mächtig unter Zugzwang stehen.“
Recht hat der ESC-Trainer, denn der Rückstand der beiden Bayernligisten auf den ersten Aufstiegs- beziehungsweise Nichtabstiegsplatz beträgt bereits fünf sowie sogar zehn Punkte. Die besseren Chancen haben dabei noch die anfänglich am gefährlichsten eingeschätzten „Pirates“ aus Buchloe, schließlich beendeten sie die Bayernligahauptrunde auf Platz 9. Doch in der Verzahnungsrunde läuft es für die Mannschaft von Trainer Norbert Zabel nicht so erfolgreich, wie anfangs erwartet. Nach neun Partien gingen die Ostallgäuer nur vier Mal als Sieger vom Eis, darunter auch nach dem knappen 6:5 gegen Haßfurt im Hinspiel. Vor allem auswärts hapert es aber bislang, denn nach einer 9:2-Klatsche in Bad Kissingen konnten sie sich nur mit Mühe beim ERSC Amberg durchsetzen (5:6 n. V.) und hatten auch bei der 7:1-Niederlage in Pfaffenhofen keine Chance. Ihren ersten Auswärtsdreier holten sie sich vor fünf Tagen beim hartumkämpften 3:2-Sieg in Moosburg. „Ganz klar, wir wollen uns für die Hinspielniederlage revanchieren“, kündigt Martin Reichert eine „couragiert, willige und kämpferische Mannschaft wie schon zuletzt in Bad Kissingen und gegen Königsbrunn“ an. „Und hoffentlich“, betont er, „haben wir dann auch einmal das zuletzt oftmals fehlende Glück einmal auf unserer Seite.“ Natürlich ist ihm andererseits bewusst, dass auch die eigenen, meist individuellen (Abwehr-) Fehler „endlich abgestellt werden“ müssen. „Wer auswärts neun Tore erzielt und zu Hause sieben, muss ein Spiel eigentlich als Gewinner beenden“, blickt er deshalb nur ungern auf das letzte Wochenende zurück.
Eventuell könnte Sonntagsgegner EV Moosburg bei einem Sieg der „Hawks“ schon am Freitag in der Tabelle überholt werden, wenn dieser auch bei den „Schweinfurter „Mighty Dogs“ wieder leer ausgeht. Dies wäre aufgrund der langen Negativserie keine Überraschung. Fünf Mal in Folge kassierte der Vorrundentabellenletzte der Bayernliga teils deutliche Niederlagen. Der Abstieg könnte schon an diesem Wochenende besiegelt werden. „Wir werden alles daran setzen, beim EV Moosburg zu bestehen und die unglückliche 5:6-Pleite im Hinspiel vergessen zu machen. Außerdem“, betont Martin Reichert, „habe ich das damalige Kurzgespräch mit Herrn Englbrecht noch nicht vergessen. Ich hätte nichts dagegen, dem EV Moosburg seinen Landesligaplatz zu sichern.“ Ende Januar hatte sich der ehemalige Nationaltorwart Bernhard „Bernie“ Englbrecht über die einheitlichen Haßfurter Aufwärmtrikots mit dem Schriftzug „Petr Krepelka“ moniert und mit einer angeblich nicht getätigten Aussage über „Querschnittsgelähmte“ für mächtig Wirbel gesorgt.
Die Vorhaben für beide Partien sind klar definiert. Fraglich ist einzig wieder, mit welchem Personal Reichert planen kann. Während Georg Lang definitiv noch ausfällt, ist auch für Philipp Bates, der sich am Freitag einem operativen Eingriff unterziehen muss, die Saison beendet. Teils dicke Fragezeichen stehen zudem aus unterschiedlichem Grund weiterhin hinter David Franek, Jan Trübenekr, Pascal Marx und Manuel Kurz. Und ob Max Hildenbrand nach seiner Acht-Spiele-Sperre überhaupt noch einmal ins Geschehen eingreifen kann, steht noch in den Sternen. „Eine Prüfung der Chancen unsererseits läuft im Moment“, sagt Andreas Kurz bezüglich eines Einspruches.

Aufgebot ESC Haßfurt: Tscherepanow, Dietz – Hora, Thebus, Marco Hildenbrand, Stahl, Marx (?) – Kurz (?), Kinereisch, Trübenekr (?), Babkovic, Franek (?), Sramek, Hümmer, Dietrich, Stach, Breyer, Vollert.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Foto: Ralf Naumann

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ESC Haßfurt e.V. hat 4 neue Fotos hinzugefügt.

Dezimierte „Hawks“ nach großem Kampf auch gegen Königsbrunn ohne Punktgewinn

ESC Haßfurt – EHC Königsbrunn 7:10 (2:2, 3:4, 2:4)

„Der Trainer kann keine Tore schießen“, lautet eine beliebte Floskel nach Niederlagen. Doch das war gegen den EV Königsbrunn wieder einmal nicht das Problem, denn die Haßfurter „Hawks“ erzielten am Sonntagabend immerhin sieben Treffer. Hauptursache für die erneute Nullausbeute war erneut die Abteilung „Abwehr“. Schlussmann Michael Tscherepanow musste nach dem Derby in Bad Kissingen zum zweiten Mal in Folge zehn Mal die Scheibe aus seinem Tor holen.
Aber – das betonte auch Haßfurts Trainer Martin Reichert nach der 7:10-Heimniederlage – es sei einfach „nicht mehr drin“ gewesen. War schon die Partie in der Kurstadt sehr kräftezehrend, konnte das Fehlen von insgesamt sechs Stammspielern (neben David Franek, Jan Trübenekr, Georg Lang und Max Hildenbrand musste Reichert auch auf Ilja Kinereisch und Pascal Marx verzichten) durch den erneut tollen Einsatz gegen abgezockte und erfahrene Gäste letztlich nicht wettgemacht werden. „Es war leider bei einigen auch im Kopf nicht so, wie am Freitag“, nahm der Sylbacher seine Schützlinge, die wieder alles gaben und die Begegnung gegen den neuen Tabellenführer aufgrund der Doppeltorschützen Jakub Sramek (15./18), Daniel Hora (26./27.) und Michal Babkovic (38./52.) sowie Luca-Andreas Thebus (43.) lange offen hielten, zudem in Schutz. „Wir waren sicher nicht so gut wie am Freitag, aber das war auch klar. Irgendwann ist die Kraft auch einmal am Ende.“
Die offiziell 302 Zuschauer sahen jedenfalls wieder eine packende Partie, in der sich die Treffer auf beiden Seiten und somit auch die Führung ständig abwechselten. Erst nachdem der erneut überragende Michal Babkovic im Schlussabschnitt nochmals den Anschluss zum 7:8 hergestellt hatte, wurde der Widerstand der „Hawks“ gebrochen: Königsbrunns Patrick Zimmermann brachte seine Mannschaft nur Sekunden später erneut mit zwei Toren in Führung, ehe er – nachdem ESC-Schlussmann Michael Tscherepanow kurz vor dem Ende das Eis verlassen hatte – mit einem „Empty-net“ den 7:10-Endstand erzielte. „Wir hatten leider nur eine Reihe, mit der wir richtig gut dagegenhalten konnten“, bilanzierte Martin Reichert, ohne jedoch die Schuld auf die anderen Spieler, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch ihr Bestes gaben, zu schieben. „Sicher hätten wir den einen oder anderen Gegentreffer verhindern können“, fügte er hinzu. Gegen die unglaublich gut besetzte Königsbrunner Mannschaft mit ihrem Spielertrainer und ehemaligen Nationalspieler Fabio Carciola sowie dem ebenfalls reichlich DEL-erfahrenen Matthias Forster, fehlte den erneut stark ersatzgeschwächten „Hawks“ letztlich einfach die Kraft. Und das Thema Bayernligaaufstieg ist nach der sechsten Niederlage in der Verzahnungsrunde aller Voraussicht nach beendet. „Es trifft uns derzeit halt besonders hart mit Verletzungen und Ausfällen. In der Vorrunde konnten wir dies bei schwächeren Mannschaften noch kompensieren. Jetzt in der Aufstiegsrunde spielen wir aber nur noch gegen die besten Gegner. Dann fällt das natürlich viel stärker ins Gewicht. Die Leute fehlen uns hinten und vorn.“
Ach ja: Eigentlich hatten die Königsbrunner ihr Auswärtspartie nicht bei den „Hawks“, sondern bei den „Zipfelgesichtern“ bestritten. So nannte Co- und Torwarttrainer Sven Rampf die drei fränkischen Landesligavereine schließlich in der Pressekonferenz nach der Auswärtspartie der „Pinguine“ beim ESV Buchloe. Neben Haßfurt also noch Schweinfurt und Bad Kissingen. Und alle drei wären seiner Meinung nach besser „bei den Preißn oder irgendwo“ aufgehoben, als in der Bayernliga. Warum? „Weil das hat eh nix mit Bayern zu tun.“ Nun hatte der 46-jährige, selbst lange Jahre in der 1. Liga, der Regional- und Oberliga sowie auch für die Augsburger „Panther“ in der Deutschen Eishockeyliga (DEL) aktiv, am Sonntag Gelegenheit, sich zu dieser für viele verbale Entgleisung zu äußern. Und er entschuldigte sich vor der Partie für seine Wortwahl. „Das war absolut falsch“, räumte Rampf ein. „Ich glaube, dass ist ein bisschen in den falschen Hals gekommen“, hat er nicht mit einem derartigen Aufschrei der unterfränkischen Eishockeyfans gerechnet. „Es war wirklich nicht böse gemeint und nicht gegen die Leute von hier.“ Sein Unmut richtete sich vor allem auf die „Mannschaft aus Bad Kissingen“, die seiner Meinung nach „fast nur mit Profis“ spielt „ohne Nachwuchsförderung.“ In der Landesliga sollten „junge deutsche Spieler gefördert werden. Das ist alles.“ Für Sven Rampf seien seine Aussagen „etwas hochgekocht“ worden. Er hält es einfach „nicht für den richtigen Weg“, dass selbst Bayernligateams wie der EC Pfaffenhofen nachrüsten müssen und sich in „riesige Kosten“ stürzen, um gegen Teams wie Bad Kissingen überhaupt noch Chancen zu haben. „Der richtige Weg wäre zu sagen: Zwei Ausländer in der Mannschaft und das war´s. Ich glaube, wir sprechen immer noch über die fünfte Liga.“ Zudem versicherte der ehemalige Spitzentorwart, dass es „keinerlei Absprachen“ mit anderen Vereinen gegeben habe, um einen möglichen Aufstieg von Schweinfurt, Haßfurt oder Bad Kissingen zu verhindern.

Statistik des Spiels
ESC Haßfurt: Tscherepanow, Dietz – Hora, Thebus, Stahl, Marco Hildenbrand, Bates – Kurz, Babkovic, Sramek, Dietrich, Stach, Breyer, Vollert
Schiedsrichter: Saal – Graf, Voigt
Zuschauer: 302
Tore für Haßfurt: 1:2 (15.) Sramek, 2:2 (18.) Sramek (Marco Hildenbrand), 3:3 (26.) Hora (Sramek, Breyer) 5-3, 4:3 (27.) Hora (Babkovic, Sramek) 5-4, 5:6 (38.) Babkovic (Hora), 6:6 (43.) Thebus (Hora, Sramek), 7:8 (52.) Babkovic (Sramek, Tscherepanow)
Strafzeiten: Haßfurt 10 / Königsbrunn 15 plus Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Fischer.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Fotos: Ralf Naumann.

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19.02.18

Dezimierte „Hawks“ nach großem Kampf auch gegen Königsbrunn ohne Punktgewinn

ESC Haßfurt – EHC Königsbrunn 7:10 (2:2, 3:4, 2:4)

„Der Trainer kann keine Tore schießen“, lautet eine beliebte Floskel nach Niederlagen. Doch das war gegen den EV Königsbrunn wieder einmal nicht das Problem, denn die Haßfurter „Hawks“ erzielten am Sonntagabend immerhin sieben Treffer. Hauptursache für die erneute Nullausbeute war erneut die Abteilung „Abwehr“. Schlussmann Michael Tscherepanow musste nach dem Derby in Bad Kissingen zum zweiten Mal in Folge zehn Mal die Scheibe aus seinem Tor holen.
Aber – das betonte auch Haßfurts Trainer Martin Reichert nach der 7:10-Heimniederlage – es sei einfach „nicht mehr drin“ gewesen. War schon die Partie in der Kurstadt sehr kräftezehrend, konnte das Fehlen von insgesamt sechs Stammspielern (neben David Franek, Jan Trübenekr, Georg Lang und Max Hildenbrand musste Reichert auch auf Ilja Kinereisch und Pascal Marx verzichten) durch den erneut tollen Einsatz gegen abgezockte und erfahrene Gäste letztlich nicht wettgemacht werden. „Es war leider bei einigen auch im Kopf nicht so, wie am Freitag“, nahm der Sylbacher seine Schützlinge, die wieder alles gaben und die Begegnung gegen den neuen Tabellenführer aufgrund der Doppeltorschützen Jakub Sramek (15./18), Daniel Hora (26./27.) und Michal Babkovic (38./52.) sowie Luca-Andreas Thebus (43.) lange offen hielten, zudem in Schutz. „Wir waren sicher nicht so gut wie am Freitag, aber das war auch klar. Irgendwann ist die Kraft auch einmal am Ende.“
Die offiziell 302 Zuschauer sahen jedenfalls wieder eine packende Partie, in der sich die Treffer auf beiden Seiten und somit auch die Führung ständig abwechselten. Erst nachdem der erneut überragende Michal Babkovic im Schlussabschnitt nochmals den Anschluss zum 7:8 hergestellt hatte, wurde der Widerstand der „Hawks“ gebrochen: Königsbrunns Patrick Zimmermann brachte seine Mannschaft nur Sekunden später erneut mit zwei Toren in Führung, ehe er – nachdem ESC-Schlussmann Michael Tscherepanow kurz vor dem Ende das Eis verlassen hatte – mit einem „Empty-net“ den 7:10-Endstand erzielte. „Wir hatten leider nur eine Reihe, mit der wir richtig gut dagegenhalten konnten“, bilanzierte Martin Reichert, ohne jedoch die Schuld auf die anderen Spieler, die im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch ihr Bestes gaben, zu schieben. „Sicher hätten wir den einen oder anderen Gegentreffer verhindern können“, fügte er hinzu. Gegen die unglaublich gut besetzte Königsbrunner Mannschaft mit ihrem Spielertrainer und ehemaligen Nationalspieler Fabio Carciola sowie dem ebenfalls reichlich DEL-erfahrenen Matthias Forster, fehlte den erneut stark ersatzgeschwächten „Hawks“ letztlich einfach die Kraft. Und das Thema Bayernligaaufstieg ist nach der sechsten Niederlage in der Verzahnungsrunde aller Voraussicht nach beendet. „Es trifft uns derzeit halt besonders hart mit Verletzungen und Ausfällen. In der Vorrunde konnten wir dies bei schwächeren Mannschaften noch kompensieren. Jetzt in der Aufstiegsrunde spielen wir aber nur noch gegen die besten Gegner. Dann fällt das natürlich viel stärker ins Gewicht. Die Leute fehlen uns hinten und vorn.“
Ach ja: Eigentlich hatten die Königsbrunner ihr Auswärtspartie nicht bei den „Hawks“, sondern bei den „Zipfelgesichtern“ bestritten. So nannte Co- und Torwarttrainer Sven Rampf die drei fränkischen Landesligavereine schließlich in der Pressekonferenz nach der Auswärtspartie der „Pinguine“ beim ESV Buchloe. Neben Haßfurt also noch Schweinfurt und Bad Kissingen. Und alle drei wären seiner Meinung nach besser „bei den Preißn oder irgendwo“ aufgehoben, als in der Bayernliga. Warum? „Weil das hat eh nix mit Bayern zu tun.“ Nun hatte der 46-jährige, selbst lange Jahre in der 1. Liga, der Regional- und Oberliga sowie auch für die Augsburger „Panther“ in der Deutschen Eishockeyliga (DEL) aktiv, am Sonntag Gelegenheit, sich zu dieser für viele verbale Entgleisung zu äußern. Und er entschuldigte sich vor der Partie für seine Wortwahl. „Das war absolut falsch“, räumte Rampf ein. „Ich glaube, dass ist ein bisschen in den falschen Hals gekommen“, hat er nicht mit einem derartigen Aufschrei der unterfränkischen Eishockeyfans gerechnet. „Es war wirklich nicht böse gemeint und nicht gegen die Leute von hier.“ Sein Unmut richtete sich vor allem auf die „Mannschaft aus Bad Kissingen“, die seiner Meinung nach „fast nur mit Profis“ spielt „ohne Nachwuchsförderung.“ In der Landesliga sollten „junge deutsche Spieler gefördert werden. Das ist alles.“ Für Sven Rampf seien seine Aussagen „etwas hochgekocht“ worden. Er hält es einfach „nicht für den richtigen Weg“, dass selbst Bayernligateams wie der EC Pfaffenhofen nachrüsten müssen und sich in „riesige Kosten“ stürzen, um gegen Teams wie Bad Kissingen überhaupt noch Chancen zu haben. „Der richtige Weg wäre zu sagen: Zwei Ausländer in der Mannschaft und das war´s. Ich glaube, wir sprechen immer noch über die fünfte Liga.“ Zudem versicherte der ehemalige Spitzentorwart, dass es „keinerlei Absprachen“ mit anderen Vereinen gegeben habe, um einen möglichen Aufstieg von Schweinfurt, Haßfurt oder Bad Kissingen zu verhindern.

Statistik des Spiels
ESC Haßfurt: Tscherepanow, Dietz – Hora, Thebus, Stahl, Marco Hildenbrand, Bates – Kurz, Babkovic, Sramek, Dietrich, Stach, Breyer, Vollert
Schiedsrichter: Saal – Graf, Voigt
Zuschauer: 302
Tore für Haßfurt: 1:2 (15.) Sramek, 2:2 (18.) Sramek (Marco Hildenbrand), 3:3 (26.) Hora (Sramek, Breyer) 5-3, 4:3 (27.) Hora (Babkovic, Sramek) 5-4, 5:6 (38.) Babkovic (Hora), 6:6 (43.) Thebus (Hora, Sramek), 7:8 (52.) Babkovic (Sramek, Tscherepanow)
 Strafzeiten: Haßfurt 10 / Königsbrunn 15 plus Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Fischer.

Bericht folgt im Haßfurter Tagblatt.

Text und Fotos: Ralf Naumann.

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